Lâ
7«
SS 85
74.
Dienslag, den 28. März i9u5.
i^SS^^ " WZWM
14. Jahrgang
Ätz
’^eit ^Z1 o bet â e,ll,e» l. bet Ä* •ftp ,^aubiP
Neu
AK»»«e»e»tSOret-: abgehrlt monatlich do Pig., inV é«^ gebracht 60 Pfg., dmch die Post bezogen vierteljLhrl. Mk. l.k^. AWMS-eUa-e«: Oberhesfische Famittenzettung (täglich) und die Gießemer Geifeublase« (wöchentlich).
Das Blatt erscheint an alle« Werktagen nachmittags.
DserttO«Oprei-« Die einspaltige Petit-eile für ganz Ober- M«, die Kreise Wetzlar *M Marburg 16 Pfg. sanft 15 Pfg.
Reklamen die Petttzeile 30 resp. 40 Pfg.
Redaktion u. Hauptexpedttto«: Dietzen, Selter-weg 88c DernshneechMtschlnst Nr. Mt.
(Gießener GageSiatt»
Mnaöyängige Tageszeitung
(Hießener Zeitung)
-M
■c,e m
für Oberhesim ^^ die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhesse«.
Hnonym
In einer kleinen Stadt im Westen Deutschlands spielt sich augenblicklich ein Meineidsprozeß ab, für den anonyme B^ttefe den Ausgangspunkt gebildet haben. Man hatte, wie 6& bei solchen Dingen zu gehen pflegt, ungefähr alle Welt uni Verdacht der Täterschaft, man suchte, inquirierte, ver- ncchm Personen und ließ diese beschwören, daß sie selbst an den anonymen Briefen unbeteiligt seien. Nachdem der Eid goleistal war, stellten sich Verdachtsmomente gerade gegen dm je Zeugen Heraus, und nun wurden sie, ein Ehepaar, w.ier die Anklage des Meineids gestellt, und in Haft genommen Die An geschuldigten gehören 'zu den Honoratioren i l'ttck Städtchens: sie sind Tochter und Schwiegersohn eines f ...... ^^ Gèh. KÄMmerzienrats.
Tic anonymen Briefe selbst bieten ihrem Inhalt nach ^wt jinh, irn erliegenden Fall gar kein Interesse. Sie enthalten Mâ â kl^mslädtischen Klatsch und Tratsch, ohne Geist und Mtz, 'M bie Zah feilst ohne verleumderische Bosheit. Sie sind ein bißchen Schult) befreit; hämisch — das ist alles.
g ober das zu ^K unser Prozeßverfahren es gestattet, die Grundlage W Um fuhr eine Anklage so zu schaffen, wie hier geschehen, ist über^ eld, so 'berührt ^^ bedauerlich. In irgend einem Nntersuchungsverfahren, chuntz hiM,n bQs mcht einmal gegen eine bestimmte und benannte Person ^^; geeridUet zu sein braucht, werden Zeugen vernommen und ton Miu umerroartet vor die Frage gestellt, ob sie selbst dies oder leisten; er ^ ie^ L^tan haben. Freilich können sie die Antwort ver- Luittung bringt, ^ern, wenn sie angeben, daß sie im andern Fall sich selbst ogar! bemjenigen **strafbaren Vergehens beschuldigen würden.' Damit ii, der die Qck ^™" ^ aber die Frage auch schon bejaht; unter dem Eides- Falle seiner Ib ^^ ^ Zeugen haben sie ein Bekenntnis ablegen müssen, andererseits eM^^.^Z^on ihnen nicht hätte erzwingen dürfen, wenn ihr das Geld m!1^ ü^l Zeugen, sondern Angeklagte gewesen wären. Unter betreffende Per 7^^ Sonden hat es nicht einmal bei der indirekten Selbstbe- lorbenist sotrickM^g sem Bewenden, müssen sie ein ganz direktes Ge- von seiner ablegen. Wenn es sich beispielsweise um die Ver-
W Mrschaft anonymer Briefe handelt, die bloß kleine Bos- . hviutm, aber weder Verleumdungen noch Beleidigungen ent- Lchul^ so fit der Ausweg ausgeschlossen, wegen Selbstbe-
atz lhm anker 5 Mutig die Aussage zu verweigern; dann ist es zwar schimpf- unde ausgesch luih, anonyme Briefe zu schreiben, aber es ist nicht strafbar, kgabe der AB ur'-d nur Strafbares braucht man nicht gegen sich selbst zu r Schuldner eint bâden. Der Angeklagte hat einen juristischen Berater; in welcher ber eri darf reden, was ihm gefällt, und darf schweigen, wenn am Schuldner ju cÄ ihm gefällt. Der Senge muß antworten, ohne Verzug, r zu tragen. M orlne sich mit einem Rechtsgelehrten zu besprechen, und die ulbiirMen W S^ase des Meineids trifft ihn, wenn er von der Wahrheit mit einem Wort ablneicht. — Doch dies nur nebenbei
Tic Anonymität wird recht verschieden beurteilt. Hier würd sie verlangt, dort ist sie Brauch, der als guter Brauch angesehen wird, in einem dritten Fall wird sie als gleich- gilltia betrachtet, in einem vierten wird sie bis in den Grrmd der: yö:ie verdammt.
lW bM\v
^tfpie/^
Geritz Er M k « AM t ^ ^Autz tz Sie
■«gen.
?5«WtW
und weit schwerere Strafe, als das Gesetz für ihn in Bereitschaft hält. Solche anonymen Brieffchreiber sind Brunnenvergifter. Gegen diese gibt es keine andere Hilfe als die Selbsthilfe, die darin besteht, daß man anonyme Schmäh-, Laster-, Verleumdungs-, Klatschbriefe grundsätzlich und vollständig unbeachtet läßt. Das Rezept, wir wissen es wohl, istviel leichter gegeben als beachtet. Es gibt aber kein besseres und, leider, nicht einmal ein anderes, und dieses einzige Rezept, das freilich große Willensfestigkeit bei dem voraussetzt, der es anwenden soll, hat den Vorzug, unbedingt wirksam zu sein. Bleiben die anonymen Briefe unbeachtet, so mögen sie sich eine Weile häufen — aber nach kurzer Zeit hören sie auf, oder der noch günstigere Fall tritt ein: der anonyme Pamphletist verrät sich in seinem Aerger selbst.
■I
v1^^*
S^*
Ten Wohltäter schätzt man eigentlich nm, wenn er or^iiyin bleibt. Man verlangt von ihm, daß er namenlos gl ck<s tue, und schilt ihn eitel, wenn er das Licht seines Wohl- tmi^ nicht unter den Scheffel stellt. Dabei vergißt man ge- wopnlich, daß man den freigebigsten Spender als Geizhals befreien würde, wenn er dem Verlangen nachkäme und be« seinen Liebeswerken völlig anonym bliebe. Er wäre üblen Nachrede wehrlos ausgesetzt, denn er könnte sich n^l« durch Preisgabe der Anonymität verteidigen, die man dc.iqvon ihm fordert.
rn- & ^?^^^ ^, Zeitungsschriftstellers ist bei uns
ML
3^ WA Se^Ä^ ^feinem
*«^1 1â« >?R? unterschreit, wurde für unbescheiden gelten Nicht Ä^W Ä fr l?E ^ an, wer etwas geschrieben, sondern einzig >« M^M örM, w a s geichrieben worden. Die Riicksicht auf den Ver ,„ will'1114 foiir» dürfe das Urteil über seine Auslassungen nicht beein- ZA Ul fr*''
A »â^- Jenn ein Romanschriftsteller oder ein Dramendichter -'TT'TüM! mH mit seinem Namen tierbortritt, wenn er anonym bleibt ii MM" ! snid« er ein Pseudonym vorschiebt, so kümmert sich niemand i« ' lâ st, da,im i der Vorgang wird als gleichgültig betrachtet i«dE $V* . “r anonyme Brieffchreiber aber wird allseitig verurteilt j «ifu®' _/ Jiil ks«m Fall gilt Anonymität unbedingt für Heiabeit „nd
Der Krieg in Oftasien.
. Die Friedens-Gerüchte hatten in den letzten Tagen immer festere Gestalt gewonnen. Mit großer Bestimmtheit war davon die Rede, daß Frankreich die Initiative ergriffen und sogar schon eine Note an die Mächte gerichtet habe, auf die besonders von englischer Seite lebhaft eingegangen sei. ?[Uen derartigen Annahmen wird jetzt von Petersburg aus ein Ende gemacht. In einer offiziösen russischen Meldung wrrd festgestellt, daß
-keine Friedens- und Waffenstillstands-Verhandlungen im Gange sind. Die Kriegspartei hat am Zarenhofe Oberwasser erhalten, und sie begründet ihren Willen, den Krieg fortzuführen. Allgemein wird offen erklärt, daß die allervitalsten Interessen Rußlands gegenwärtig gegen einen Waffenstillstand sprächen, wodurch bie Lage der russischen Armee um nichts gebessert würde.
Es erscheint nicht ausgeschlossen, daß es zunächst zu einem neuen Seekriege
kommen solle. Von militärischer Seite ist mehrfach darauf hingewiesen, daß angesichts der letzten Mißerfolge zu Lande lind in Anbetracht der schwierigen Eisenbahn-Verbindungen nunmehr der russigen Flotte die Aufgabe zufalle, eine Wen- drmg des Kriegsglücks herbeizuführen. Diese Notwendigkeit ist auch in leitenden Stellen erkannt, und Roschdjestwensky befindet sich mit dem größten Teil seines Geschwaders tatsächlich auf der Fahrt nach dem Gelben Meere. Er hat sich zunächst durch
ein sehr geschicktes Täuschungs-Manöver
den auflauernden Japanern entzogen. Jetzt erklärt sich die sonderbare Meldung, der zufolge das Baltische Geschwader von Madagaskar aus die Rückfahrt nach Hause angetreten habe. . Tatsächlich ist dieses Gerücht dadurch absichtlich herbeigeführt, daß Roschdjestwensky einige wenige Schiffe nordwärts gehen ließ, während er selber in aller Stille den Hafen von Nossi B6 verließ und mit feinem Geschwader in schnellster Fahrt den Krirs nach Osten nahm unb bereits in der Nähe der Sunda-Jnseln angelangt sein muß. Dort trifft er auf einen Teil des japanischen Geschwaders unter Vizeadmiral Dewa, die von Singapore dorthin gesegelt sind. Nimmt der japanische Admiral die Schlacht in den dortigen Gewässern.an, so kann sie unter Umständen entscheidend für die ganze fernere Gestaltung der Kriegslage werden. Möglicherweise aber verlegen sich die Japaner zu Wasser auf das taktische Zuriickweichen in der Berechnung, daß damit der Kohlenvorrat der russischen Schiffe erschöpft und diese damit »um Kampfe immer mehr untauglich werden.
In der Mandschurei
treffen bie Russen Vorkehrungen zu energischerem Widerstände. Die Truppen treten wieder miteinander in Fühlung, und auch die Verpflegung wird durch Heranziehung des Trams eine geregeltere. Der Kriegsplan Oyamas ist ba= ^ rauf gerietet Charbin zu besetzen, den linken Flügel der Russen nach Wladiwostok abzudrängen und diese Festung ebenso, wie Port Arthur, zu Falle zu bringen.
Polizeiamt zerstört, einige Läden in Brand gesteckt. Die Post wird von Soldaten bewacht. Das gesteht der amtliche Bericht ein. Man darf sicher sein, daß die Wirklichkeit nicht hinter dem Bencht zurückbleibt. Selbst der nor Wie Nachbar zeigt sich aufsässig. Das ist ein Beweis dafür, daß die Nationalitäten sich regen und auf Abfall von Rußland ZU sinnen begonnen haben. Im russischen Tranekaspien ist heller Auftuhr, in Kotschan sind die russischen Einwohner geftüchtet. In Warschau deuten die gehäuften ^'-'mben- attentate darauf, daß auch das polnische nationale Element in Tätigkeit getreten ist, was bis jetzt nicht wahrzunehmen war. Oberpolizeimeister Baron Nolken wurde in seinem Wagen durch eine Bombe schwer verwundet, die man unweit der Weichselbrücke gegen ihn geschleudert. Eine andere Vombenerplosion fand vorher in der Polizeistation der Warschauer Vorstadt Praga statt, für viele Personen verderblich. Einer der Bombenwerfer, sagt man, ist verwundet undwer- haftet.. Es wird erzählt, doch ist das nur eine Vermutung, daß die Erplosion in der Pragaer Station nur den Zweck gehabt habe, den Baron Nolken herbeizurufen und so dem Tode entgegenzuführen.
Die Politik.
O°J Die Nachrichten aus Dciitsch-Südwcstafrika reichen setzt bis zum 25. März. An diesem Tage war General v. Trotha aus dem Weg nach dem südlichen Kriegsschauplatz von No- 7™„^to Kub abmarschiert. Die Gefechte vom 10. und
Marz m den Karasbergen haben die Bande Marengas nach allen Seiten zersttent. Oberst Deimling ist im Begriff die Orte Hasuur, Garabis, Stinkdoorn und Kalkfontein die .^arasberge und $umb mit kleinen gemischten Abteilungen zu besetzen um die eGgend weiter vom Feind zu säubern Mawr v Kamptz fit mit dem Rest der Truppen und dem Beutevieh nach Keetmannshoop zurückgekehrt. Er wurde auf dem Weg am 19. März östlich Hurub von etwa 100 Hottentotten angegriffen, die drei unserer Reiter töteten einen verwundetei' Von den Hottentotten blieben die Hälfte. Am 22. M^z wiederholten 150—200 Hottentotten den Angriff. Diesseits fiel ein Bur, vier Reiter und ein Bu^ wi.rden verwundet; die feindlichen Verluste konnten in der Dunkelheit nicht festgestellt werden.
franhreicb,
0 Für zahlreiche Haussuchungen, die jüngst in Paris stattgefunden haben, ist als Grund angegeben worden, daß die Polizei sich habe vergewissern wollen, ob Gastwirte und andere Personen, verbotswidrig Totalisatorwetten angenom- men hatten. Kein Mensch hat an solchen polizeilichen Eifer geglaubt. >;n der Tat handelt es sich um die Aufdeckung einer gegen die russische Neu erung gerichteten Verschwörnng. Man hat zahlreiche Briefscha(ten und sonstige Schriftstücke be- schlagnahmt. Die wahrscheinliche Folge werden Ausweisungen sein.
Hm eriha.
cT $n C hi ca g o sollen Schulen für Ehefrauen eingerichtet werden. Man darf dabei nicht an Schulen denken, in benen junge Mädchen für ihren späteren Beruf herangebildet und auf ihn vorbereitet werden. Es handelt sich vielmehr darum, schulpflichtigen weiblichen Personen, die bereits ver- heiratet sind, den gesetzlich vorgeschriebenen Elementarunter- richt in besonderen Klassen zu geben, damit nicht die jungen Hausfrauen mit Backfischen die nämliche Bank zu drücken brauchen. In einem einzigen hauptsächlich von Italienern bewohnten Bezirk von Chicago sind über Zwanzig Frauen von noch nicht 14 Jahren!
«IT anonyme Briefschreiber aber wird allseitig verurteilt Zm Men Fall gilt Anonymität unbedingt für Feigheit und den. monyme Pasguillant ist das verächtlichste Wesen unter b£er Lonne.
Auch hier geht man zu weit, wenn man gar keine Aus- , Zulaßt. Es kann Fälle geben, in denen ein wohl-
4^^LlU "M"Mder Warner guten Grund hat, unerkannt bleiben iinb Mbie Warnung nicht unterlassen zu wollen: Es sieht je» w 83, ncN das Kind des Nachbars auf Abwegen. Der Vater muß tauf aufmerffam gemacht werden, damit seine erziehliche Moritat helfend eingreife. Der Vater aber ist dafür be- jef ßnpf» HM daß er den Boten nicht von ber Botschaft zu trennen IM ?M und der Mann, der die unerfreulichen Wahrnehmungen '^^ ^Mdjt hat, befindet sich in abhängiger Stellung. Soll Jief " , 0, Wer nun die Mitteilung an den Vater unterlassen? oder //s ^ )â er durch die Mitteilung sich selbst gefährden? aber wird igliaH^ iM^begreiflich finden, wenn er zur anonymen Warnung Wer freilich unter dem Deckmantel der Anonymität Uebles
W verhetzt, verleumdet, kränkt, Schaden stiftet, der ist ein ^avZ uyahiPTfprhnfter Lumv. der alle Verachtung verdient
Wachsende Mirren.
Petersburg, 27. März.
Wir haben heidenmäßig viel Geld, versichert der Finanzminister, der sogar die „Times" von der Realität des Goldvorrats der Reichsbank überzeugen will; aber es scheint doch, daß der Bedarf noch heidenmäßiger ist. In Rußland gibt es keine Einkommensteuer, sind die direkten Abgaben überhaupt sehr gering, und nun soll auf einmal den Beamte, ver wahrlich nicht zu gut bezahlt wird und gerade darin eine Art Entschuldigung für seine Bestechlichkeit hat, sich £ Prozent Abzüge von seinem Gehalt gefallen lassen. Außerdem wird die Steuer auf Zündhölzer und auf Hefe verdoppelt, die Biersteuer um ein Drittel, die Erbschaftssteuer um die Hälfte erhöht, werden die Destillationsprodukte von Naphtha mit. einer Abgabe von 60 Kopeken pro Pird belegt.
toürbe in normalen Zeiten übelsten Nndruck machen, Ijeute ein Zeichen finanzieller Ratlosigkeit.
. den Provinzen sieht es böse aus. In Yalta in Tannen Haven Unruhestifter die Geschäfte am Quai und ün Bazar geplündert, alle Magaziiie, Branntweinbuden und hi -
Rof und Gesellschaft.
*** Der Kaiser ist auf seiner Fahrt zum Mittelmeer Montag mittag in Lissabon eingetroffen und hat dort einen begeisterten. Empfang gefunden. Alle Straßen und Plätze, die der Kaiser passierte, waren prächtig geschmückt, vielfach sah man deutsche Begrüßungs-Inschriften. Die Zeitungen widmen dem Kaiser begeisterte Begrüßungsartikel, einer der hervorragendsten portugiesischen Schriftsteller feiert in einem Festartikel das deutsche Volk als ein „Uebervolk". Die Zahl der in Lissabon eingetroffenen Fremden wird auf 75 000 geschätzt. Die Preise haben eine enorme Höhe erreicht.
*** Die Kaiserjacht „Hohenzollern" mit der Kaiserin an Bord ist an der Küste von Sizilien angelangt. Im Hafen von Civita Vechia erschienen der König und die Königin von Italien an Bord der Jacht. Nach sehr herzlicher Begrüßung fand an Bord der „Hohenzollern" Frühstückstafeli statt, worauf das italienische Königspaar durch die Prinzen Eitel Friedrich und Oskar zur Bahn geleitet wurden. ।
♦ Zu denHochzeitsfestlichkeite n des deut- schen Kronprinzen wird als Vertreter des Mikado der japanische Prinz Arisugawa mir seiner Gemahlin er» wartet.