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= sAnsternnberflus; in Amerikas Eine merkwürdig« Tatsache ist es, daß die Austern in den letzten Jahren an den amerikanischen Küsten zum großen Teil eine unnatürlich verlängerte Form angenommen haben, auch während der frühen WachsturnsZeit. Die Sachverständigen sind geneigt, diese Erscheinung als eine Folge einer Ueberfüllung aus den Austernbänken aufzufassen, die es den Muscheln unmöglich macht, sich zu normaler Breite auszuwachsen. Werden sie dagegen von der Bank fortgenommen und unter günstige Verhältnisse gebracht, so gewinnen sie sehr bald ihre gewöhn- liche runde Gestalt.

tum Die älteste ^rait von Europas ist ein Streit ent* brannt. Kürzlich hieß es, daß sich die Stadt Oporto rühmen könne, diese in der Person der Ilojäbrigen Frau Magel- haens in ihren Mauern zu haben. Jetzt nimmt Spitzendorf bei Fürsteneck in Niederbayern die Ehre für die 118jährige Josefa Eder in Anspruch. Dieseunwiderruflich" älteste Frau Europas sei vor kurzen Zeit auf Veranlassung des Prinzregenten von Bayern in Dittling photographiert wor­den. Die Greisin erfreut sich eines so vorzüglichen Befin­dens, daß sie noch im Laufe des letzten Winters an manchen Tagen barfuß ging.

Kunst und Süssen scbaft

â 3782 französische Dramatiker sind Mrzllch gezahlt worden, d. h. so viele sind Mitglieder der Gesellschaft der dramatischen Autoren und Komponisten. r^eurch sind es nur 303 unter ihnen, welche die Don dem Verem erhobenen ^antièmen im Jahre 1904 waren es 2 293 300 Fr. untereinander teilen. Die anderen beziehen solche nur in ihren Träumen. Aber jeder, der einmal ein Dramaver­brochen" hat, das irgendwo zur Aufführung gelangt, wird es sich nicht nehmen lassen, als angehender Dramatiker dem Verein beizutreten.

FG Der König von Portugal als Maler. Eine eigen­artige Ueberraschung wird, wie es in Lissabon heißt, die Preisverteilung der dortigen Gemäldeausstellung derSo- ciedade das Bellas Artes" bringen. In eingeweihten Krei­sen glaubt man nämlich, daß die Große Medaille König Karl von Portugal zuerkannt wird, dessen GemäldeSzenerie in Alemtijo" viel bewundert wird. Das Gemälde des Kö­nigs, ein Pastell, stellt einen Hain von Korkeichen dar.

idit der Sohn des e ein Bruder vor- e m der Reihe der gen Hut, und des- als ein besonders Angeblich war der Mein. Angeblich ls kann gleichfalls aller Verhältnisse, l es mit sich, toi; Umständen glaubt, schc für das Wahr-

'»zahl Züge, die . ier bringen, wer-- i Kaisermnäer r rnen, bte von to 1 :t das angreiseck ne ins Gefecht, um lf die Frage, Web olle, wird die be­kommt die weiten ausgerückt?", und i -posten, Ew. Map )es Kaisers Antlil;, | ruhigem Ernste be- tier und incht ins gnalDas Ganzk Aber es kann audi in Lissabon wurdi 'rliner RegierungS- adlung seiner, Vor- I einen Dienst m ge.

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3. Sitzung der Grotzh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und

Lauterbach.

(Protokoll-Auszug.)

Gießen, 11. April 1905.

Anwesend die Herren: Kommerzienrat Kochf, Vor­sitzender, Kommerzienrat Heichelheim, stellvertretender Vorsitzender, Balser, Grünewald, Hoos, Jhring, Nowack, Rinn, Röhr, Kommerzienrat Schirmer, Stammler, Steinecke, Wallach, Zur buch, sowie der Syndikus Dr. Knipper und der Regierungsassessor Dr. Fink.

Vor Einttrittt in die Tagesordnung gedenkt der Herr Vorsitzende des schweren Verlustes, der die Handelskammer durch Hinscheiden ihres langjährigen Mitgliedes, deS Herrn A. Katz-Gießen betroffen hat. Der Verstorbene hat .bei­nahe 25 Jahre lang der Handelskammer als Mitglied ange­hört und sich durch seine rege und umsichtige Tätigkeit sehr viele Verdienste um die Förderung der Interessen von Handel nnd Industrie deS Kammerbezirks erworben. Zu Ehren des Verstorbenen erheben sich die Anwesenden von ihren Plätzen.

1. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes mit­zuteilen :

a) Der von der Königl. Eisenbahndirektion zu Frankfurt a. M aufgestellte Vorentwurf des Sommerfahrplans enthielt namentlich für die Linie Gießen Fulda eine Reihe wichtiger Verkehrsverbesserungen, so insbesondere die Ersetzung deS gemischten ZugeS 7523 GießenSalzschlirf (Gießen ab 4.50 Uhr morgens) durch einen P^rsonenzug Gießen Fulda, der 5.50 Uhr vormittags aus Gießen abfahren und in Fulda Anschlüsse noch Btbra und Fanksmt a. M. er­halten sollte und ferner die Einlegung eines neuen be­schleunigten Personenzuges Fulda Gießen (Gießen an 7 41 Uhr abends). In dem folgenden Entwürfe sind diese Verbesserungen wieder fallen gelassen worden, ob­wohl ein dringendes allgemeines Bedürfnis für jene Zugverbrndungen besteht. Die Handelskammer hat die Königs. E^nbahndirektion Frankfurt a. M. ersucht, die ursprünglich geplanten Zugverbesserungen wieder auf­zunehmen und sie schon im Sommerfahrplan zur Aus­führung zu bringen. Da auch der zweite Entwurf diese Aenderung nicht mehr enthielt, so wird die Handelskammer den preußischen Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten und das hessische Ministerium der Finanzen bitten, die zuerst geplanten VerkehrSver- bksserungen auf der Strecke Gießen Fulda bestehen zu lassn.

b)Dre Handelskammer hat ferner bei der Königl. Eisen- bahndirektion Frankfurt a. M. die Herstellung eines direkten Anschlusses zwischen den Zügen 1123 Laubus. eschbachWeilburg und 403 Coblenz Gießen (Gießen an 7.07 Uhr abends) beantragt. Diesem Anträge wird durch Späierlkgung des erstgenannten Zuges im Sommer­fahrplan Rechnung getragen werden.

e) Der Entwurf des Sommerfahrplans der Biebertalbahn wurde aus Veranlassung des Groß- Herzogs. Kreisamis Gießen in einer Versammlung von Jntertssenten durchberaten. Er enthält gegenüber dem vorjährigen Sommerfahrplan nur geringe Aenderungen. Auf Antrag der Handelskammer werden die meisten Züge versuchsweise an d r Abzweigung nach der Hardt nach Bedarf anhalten. Von der Handelskammer wurde ferner die Beförderung der Post nach Heuchelheim mit dem ersten Zuge der Bieberlalbahn beantragt.

^) Gemeinsam mit der Handelskammer zu Dillenburg, Limburg, Wetzlar und dem Berg- und Hüttenmännischen Verein zu Wetzlar hat die Handelskammer eine Eingabe an den preußischen Herrn Minister der öffentlichen Ar­beiten gerichtet, in der gebeten wurde, den Ausnahme­

tarif vom 15 Januar 1905 für die Beförderung von Steinkohlen, Koks usw. nach den Gebieten an der Sieg, Dill und Lahn in der Weist abzuändern, daß auch für das Dill- und Lahngebiet ein einheitlicher Strcckensatz von 1.4 Psg. pro Tkm zuzüglich 60 Pfg. Abfertigungs­gebühr zur Einführung gelangt. In dem gleichen Sinne hat die Handelskammer auch eine Eingabe an dos Großh. Min'.sterium der Finanzen gerichtet.

e) Die Denkschrift der Handelskammer über die Schiff­barmachung der Lahn von der Mündung bis Gießen ist ber Großh. Regierung zur weiteren Veran­lassung übermittelt und den sonstigen in Betracht kommenden Behörden zugestellt worden.

f) Ten Amtsgerichten des Kammerbezirks wurden in mehreren Fällen Gutachten über die Erntraaungrpfl'cht von Firuun in das Handelsregister erstattet.

(Schluß folgt.)

2Mâr.

27. April 1905.

V Die Gesellenprüfungen durch den OrtSgewerbe- verein Gießen haben gestern, Mittwoch, im Gewerbeschul- gebäude begonnen und dauern 3 Tage. Interessenten, welche der Prüfung gern beiwohnen wollen, haben noch morgen Nachmittag von 25 Uhr dazu Gelegenheit. Im ganzen werden 91 Lehrlinge geprüft.

P. Tollwut Nach einer an das Großh. Polizeiamt zu Gießen gelangten Mitteilung des Königl. Instituts für Infektionskrankheiten zu Berlin ist auch bet dem zweiten in Gießen am 2. April verendeten Hund die Tollwut fest­gestellt worden. Da ferner bei dem Hunde eines Einwohners von Besrod Verdacht auf Tollwut vorliegt so hat das Kreisamt Gießen die Hundesperre auch für die Gemeinden Besrod, Beuern, Lindenftruth, Reinhardshain und Reiskirchen angeordnet.

V Feuer. Gestern Abeud ^210 Uhr wurden die Gießener Feuerwehren alarmiert. In der Lindengasfe war in einer Scheuer des Bäckermeisters Löber ein Schadenfeuer zum Ausbruch gekommen. Trotzdem Löschhülse sofort zur Stelle war, gelang es doch nicht, das Gebäude zu retten. In einem verschwindend kleinen Zeitraum legten die Flammen die Scheuer nieder, sodaß der Schutz der anliegenden Häuser die Hauptaufgabe der Feuerwehren blieb. Als ein großes Glück kann es angesehen werden, daß das Feuer nicht um Mitternacht auSgebrochen ist, die Lösch- und R> ttungSarbeiten für die beiden anstoßenden Wohnhäuser würden dann infolge deS durch daS Heu entstandenen Qualmes weit schwieriger gewesen sein. Ein aufregender Vorfall ereignete sich noch, wie man unS mitteilt, als eine Wöchnerin von einem stark bedrohten Hause in ein anderes übergeführt wurde.

V Wir verfehlen nicht, nochmals auf die auf heute Abend von dem Gießener Bürgerverein nach dem Neuen Saalbau einberufene allgemeine Bürgerversammlung, die sich bekanntlich mit der Oktroi-Erhöhug befassen wird, hinzuweisen. Kein Gießener Steuerzahler versäume diese wichtige Versammlung.

* Preuhischchessifche Lotteriegeweinschaft. Wie es heißt, ist der Vertragsabschluß über die Einbeziehung der hessisch-thüringischen in die preußische Staats-Lotterie in den letzten Tagen vollzogen worden. Hessen räumt mit der Ueberlassung der Staatslotterie an Preußen diesem wieder die Ausübung eines Hoheitsrechtes ein, durch das es einen weiteren Einfluß im Süden gewinnt. Preußen bedingt sich in dem Vertrag mit Hessen auch die Anstellung der Lotterie- kcllekteure aus.

RB. Die der Reichsbankstelle in Insterburg Nach­geordnete ReichSbanknebenstelle in Goldap wird vom 1. Mai d. Js. ab zur Vermittelung von Wechsels und Lsmbard- geschäften mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr versehen werden.

H Die I. Ton- Zement- und Kakkindnstrie- Ausstellung, welche in der Zeit vom 4. bis 21. August in den Ausstellungshallen des Jnstirutes für Gährungsge- werbe zu Berlin in der Seestraße ftattfiutH, hat in den Kreisen der Beteiligten so großen Anklang gesunden, daß sämtliche zu Ausstellungszwecken zur Verfügung stehenden Plätze bereits seit längerer Zeit belegt sind.

B. Großeu-Lindeu, 26. April. Sympathie-Hriluug vor 200 Jahren In dem Tagebuch des Johann Ludwig MagnuS, geboren 1700 zu Großen-Lmden findet sich, so wird uns geschrieben, unter anderen lokalgeschicht» lichen Aufzeichnungen auch eine Rezeptsammlung, aus der wir eins im Wortlaut wiedergeben wollen:

Ein Mittel, uw einen Bruch zu heilen.

1. Ein Gründonnerstag- Ei mit der spitzen Ecke dreimal vor Sonnenaufgang ungesprochen wider den Bruch gedrückt.

2. Einen gefundenen Radnagel mit der Spitze dreimal vor Sonnenaufgang ungesprochen wider den Bruch gedrückt.

3. Einen gefundenen Seggweg vom Pflug mit der Spitze dreimal vor Sonnenaufgang ungefprodjen wider den Bruch gedrückt.

Das muß geschehen 3 Freitag im abnehmenden Licht, morgens vor Sonnenaufgang und abends nach Sonnen­untergang. Nach dem dritten Male muß das Ei ungesprochen unter dem Feuerherd begraben werden, der Radnagel über dem Kloben in das Eckband am Haus eingeschlagen, der Segg in einem sumpfigen Wieflngrund über das rechte Achsel hinter sich weggeworfen werden, aber dabei nicht umsehen.

* Bon der Lahn. Der vor Allendorf a. d. Ulm auf­geschlossene B a I a l t b r u ch, dessen Ab- und Ausbau mehrere hundert Jahre in Anspruch nehmen dürfte, ist von dem Grasen Fürstenberg erworben worden. Zur besseren Aus­beute des Bruchs soll der Graf beabsichtigen, eine Bahn durch das Ulmtal zur Lahn anzulegen. Dadurch wäre die Zeit gekommev, daß die zahlreichen stilliegenden Elsenbergwerke des Ulmtales wieder in Angriff genommen werden könnten.

88 Mücke, 26. April. Der zurückflutende Besuch der Osterfeiertage brachte gestern auf hüsiger Station einen

gewaltigerr Berkehr. Die nach Ließen fahrenden Züge vermochten von hiesiger Station die Fahrgäste kaum zu fassen, sodaß Passagiere der 4. Wagenklasse zuletzt noch in der 2. Wagenklasfe untergebracht werden mußten. Insonder­heit stellte das Militär das Gros der Fahrgäste. Die Soldaten standen aum Teil in Wagen der 2. Klasse.

88 Groß-Felda, 26 April. Unser gestriger Oster- martlt hatte unter den Unbilden der gegenwärtigen Witterung zu leiden. Der Viehmarkt zeigte indessen starke Auffahrt an Jungschweinen. Der Handel ging aber nicht besonders flott, da die Verkäufer die Preise sehr hoch stellten. Viertel­jährige Ferkel kosteten pro Paar 7072 Mk., geringere Sorten wurden mit 606265 Mk. bezahlr.

* Schlitz, 26. April. Wie derDarmft. Ztg." ge- meldet wird, hat am Ostermontag auf der deutschen Gesandt­schaft in Athen die Verlobung des Erb grasen Karl von Schlitz, genannt von Goertz, mit Prinzessin Amelie von Thurn und Tax-s fialtgefunden.

** Worms, 26. April. Ein feuernder Pfarrer. Nach derWormser Volkszeitung" hat Pfarrer Wieland in Gundheim am Samstag Abend, als einige junge Burschen in lauter Unterhaltung am Pfarrhause vorbeigmgen, mit dm Worten: Ich will Ruhe haben, 2 scharfe Schüfst aus dem Fenster abgeseuert. Es waren natürlich nur Schreckschüffe, aber es wurde gegen den schießlustigen Pfarrherrn doch An- zeige erstattet.

Marktberichte

Gießer» 27. April Aus dem heutigen Wochenmar?t kosteten Butter per Pfd 1.10-1.20 Mk., Hühnereier per Stück 56 Pfg., Enteneier St. 67 Pfg., Käse per St. 68 Pfg., Käsematte 2 St. 56 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar Mk. 0.801.00, Hühner per Stück Mk. 1.001.60, Hahnen, per Stück 0.801.80, Enten per Stück 1.802.20, Gänse per Pfd. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per Pfb. 70-80 Psg., Rindfleisch per Pfd. 6268 Pfg. per Pfd Schweinefleisch 6676 Psg. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Psg., Zrolbfleisch per Pfd. 7074 Pfg. Hammelfleisch per Pfd. 5074 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 7.00 b. 0 00 AN., Zwiebeln ver Zt. Mk. 8.0010.00, Wetskraut 1015 Pf. per Stück, Zentner 34 Mk. Aepfel per Zentner 610 Mk. Zwetschen per Zentner 0,000.00 Nüsse 100 St. 00-00 Pfg. MUch per Liter L0 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr msrgenS bis 1 Uhr nachmittags- Gegenstände des WochenmarktverkehrS dürfen vor Beginn der Marttzeit überhaupt nicht, und während der ersten biet Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.

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^U^i^ LttKdwèrtschasMchtr Wetterdienst

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, dm 28. April. Zurächst ausheiternd, später stellenweise Gewitter­regen, am Tage wärmer.

(Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den JnserateuteU Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in lAi?ü?^»

Bekanntmachung.

AlSselb, 20. April 1905.

Betreff: Verschwinden des Händlers Wilhelm Süß- maun von Treysa.

Das Grotzherrog liche Kreisamt Alsfeld an die Großh. Bürgermeistereien und die Großh.

Gendarmerie des Kreises.

Der Händler Wilhelm Süßmann von Treysa, geb. 9. März 1858 zu Wasenberg wird seit dem 11. L MtS. vermißt. Süßmann hat am 11. l. MtS. vormittags beim Großh. Amtsgericht Ulrichstein einen Termin wahrgenommen, und wollte mit dem Fahrrad über Gießen nach Treysa zurückfahren. Ec ist jedoch daselbst nicht eingetroffen.

Sie wollen nach dem Vermißten recherchieren und unS über etwaige Ermittelungen Bericht geben.

Dr Melio r.

Bekanntmachung.

Zahltage der Krerskaste vetr.

Montag, den 1. Mai, von nachmittags 2^ Uhr an wird zu Nieder-Ohmen bei Wirt Langohr ein Zahltag der Kreièkasse abgehalten.

Die Großh. Bürgermeistereien und die Straßenwartr wollen die Jnteresfinttn hierauf aufmerksam machen.

Alsfeld, den 20 April 1905.

Gtvßherzrgliches Kreisamt Alsfeld.

Dr. Melior.

Eine anerkennende Zuschrift. Herrn Franz W ilhelm, Apotheker, k. und k. Hoflieferant in Neunkirchen, Nieder Österreich.

Mittersill.

Duen z« wissen, daß Ihr Wilhelm s autrarthritescher antirheumatischer Bltttrernigungs-Thee sieben Personen, -ie gichtlei-en- waren, geholfen hat, so daß alle letzt gesund sind; eine Berson, muß ich be­merken, ist schon ein ganzes Jahr im Bette ge­legen, und auf mein Anraten hat sie solchen Thee getrunken und kann jetzt wieder ihr^u Geschäften vachgehe«. Auch meine Frau findet diesen Thee im Hause unentbehrlich. Ich sa^e dem Erfinder dieses Thres tausend­mal Dank, indem dieser Thee in jedem Hause und in jeder Familie ist oder vor­rätig sein soll.

Achtungsvoll Georg Krall.

Bestandteile: Innere Nußrinde 56, Walnußschale 56, Ulmenrinde 75, franz. Orangenblätter 50, Eryngiiblätter 3\ Skabiosenblätter 56. LemnS- blätter 7.1, Similistein 1'50, totes Saiidelbolz 75, Bardannawurzel 41, Carur« Wurz l 8'50, Radic. Cariophyll. 3 50 Chinarinde 8'50 Cryngiiwurzel 57, Fenchelwurzel .Sanrei'.l 75, Graâwurzel 75, Lapatbewurzel 67, Süßholzwurzel 76, Sasiaparillwurzel 35, Fenchel, röm. 3'50, weiß Senf 3 50. Nachtschatten- stengel 75.

Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren ^schnitten und aerrocknet, wodurch der Heilwert sveziell nhöht ist. Sticht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware.