Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 

iS *«8

bends ti

Nr. 226

Dienstag, den 26. September 1905

14. Jahrgang

1 ^Ä btttj

""ai^tifji

Mck, alz (,

Aeuelle

(Gießener Gagevratt)

2«<eMo«SpreiS» Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober- Hessen, die Kreise Wchlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Redaktion u. Haupterpedition : Gießen, Seltersweg 83. Fer«sprecha»schl«ß Rr. 362.

Äbo«veme«tSpreiS: abgeholl monatUL 50 9ßfg., in'S HauS gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierleljLhrl. Mk 1.50. Gratisbeilage«: Qberhesfische Familie«zett»«g (täglich) und die Gießever Teife«blafc« (wöchentlich)

Das ^latt erscheint an alle« Werktagen nachmittags.

Unabhängige Tageszeitung

(Gießener Weitung)

* betrügt,

^ kann der Frau.

öie Sitten.

für Ob erh essen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. t II ___ ___

Sleidigmiifjt

jei^ein lvird abgeriebenen m Zimt über Gramm auf- ^ geschlagen, halben Liter kaltgejtellt. *j)er, ms.

^erbidt Me etmas Peter- msivchen Md

also die Advo. L Maria denn ans aufrieben.

Wissen See

WW öd die Lack der unerhört,' H ein, weil ich teckt habe, und Taschen stecken den?!" :fährt während ter Neffe einen it er, indem er t,mein Neffe nicht verdient

das wird aus dem ^Tarohhoftreit?

Die beunruhigenden Gerüchte über einen drohenden Krieg zwischen Frankreich und Deutschland wegen Marokko stellen sich mehr und mehr als haltlose Phantasiegebilde ängstlicher Seelen heraus. Weder in Paris noch in Berlin -enkt man bei den maßgebenden Stellen an irgend eine bewaffnete Auseinandersetzung wegen der Meinungs­verschiedenheiten über das afrikanische Sultanat. Das be­stätigen auch die Aufschlüsse, die unser ^-Mitarbeiter in Berlin an einer unzweifelhaft unterrichteten Stelle anläß­lich einer Nachfrage erhielt. Der diplomatische Gewährs­mann äußerte sich folgendermaßen:

Wer von einer Kriegsgefahr spricht, in die Deutschland verwickelt sein sollte oder in die es verwickelt werden konnte, sieht am lichten Tag Gespenster oder schöpft seine Besorgnis aus dem eigenen zur Aengstlichkeit neigenden Ge­müt. Auf dem weiten Weltenrund ist zurzeit kein Anlaß vorhanden, aus dem man die Vermutung einer Friedens­störung herzulerten berechtigt wäre, und geradezu lächerlich ist es, wenn man den langsamen Fortgang der deutsch-fran- : zwischen Verhandlungen über die Marokkofrage als Aus­gangspunkt ernsthafter Beunruhigungen hinstellt. Der ; Zeitpunkt, in dem von hier aus eine Trübung in der Mög­lichkeit lag, gehört der Vergangenheit an, wie Herr Delcass^ dor Vergangenheit angehört, der vielleicht die Eignung be- sLß, Herrn Olivier unseligen Angedenkens das Vorrecht auf ben Beinamen dosMannes mit dem leichten Herzen" streitig zu machen. Herr SDelcaffé fand glücklicherweise im eigenen Land nicht den Boden für seine leichtherzige Politik; er wurde mit einer Promptheit beseitigt, die vollgültigen - Beweis für die Nüchternheit und Besonnenheit der franzö­sischen Politik erbrachte. Herr Rouvier erkannte an, daß Deutschland keine Macht sei, die von einer Nachbarmacht im Vertrauen auf ein wirkliches oder eingebildetes Bündnis aLs quantité négligeable behandelt, deren legitime Inter- essen man einfach ignorieren dürfe. Mit dieser Anerken­nung war der Weg der Verständigung geebnet, und auf bei» dem Seiten hat man nicht gezögert, ihn zu betreten. In den Hauptfragen ist man schnell zur Einigung gelangt, war man eigentlich schon einig, als das französische Kabinett Herrn Delcasf6 aüsschiffte. Die Nebenfragen, die Erörterungen über untergeordnete Dinge sind es, die lange Zeit in An­spruch nehmen, längere jedenfalls, als manche Politiker, deren Unverantwortlichkeit auf der gleichen Stufe steht mit ihrer Unkenntnis der Akten, ihr gönnen mögen. Mit der Politik aber geht es wie mit dem Zaubertrank im Faust: Nicht Kunst und Wissenschaft allein Geduld will bei dem

von diesen Furchtsamen auè gestreut wird^nur ein Nachhall des Eindrucks, den die Rodomontaden gewisser englischer Blätter auf überempfängliche Gemüter gemacht haben.

Uebereinstimmend mit diesen Darlegungen wird Sus Paris halbamtlich gemeldet, daß Dr. Rosen am Sonntag nach seiner Besprechung mit Revoil den Ministerpräsiden- ten Rouvier aufsuchte, mit dem er sich über eine Stunde unterhielt. Tas Ergebnis der Unterredung bestätigt den günstigen Eindruck, den die vorhergehenden Be­sprechungen zwischen Rosen, Rouvier und... \ i-

schen Rouvier und Fürst Radolin hinterlassen hatten

Der ungarische Hexenkessel

(Eig. Bericht.)

Budapest, 25. September.

Werke sein", und gerade an Geduld haben die unverant-

Werke sem", und gerade an Geduld haben die unverant­wortlichen Politiker immer nur unzureichenden Vorrat ge-

' habt. Die Fragen, die in Marokko zu regeln sind, erfordern mancherlei Erhebungen, zuweilen recht zeitraubender Art. / 7364 beW - Der Sultan von Marokko muß um seine Zustimmung ange- f ffambnfl' gangen werden, und das ist nicht selten etwas umständlich. ---, Die Einzelheiten selbst sind kompliziert, die Interessen fmb vielfältig verschlungen, und alle wollen geschont sein. Der kommenden Konferenz muß ein klares, übersichtliches, f^a - Ewiger Zustimmung ungefähr sicheres Programm vor- gelegt werden, damit ihre Arbeiten in absehbarer Zeit zum Abschluß kommen können. Das ist die Aufgabe des Herrn m Kouvier einerseits, der Herren Fürst Radolin und Dr. Roüm Kl andererseits. Die Aufgabe wird auch gelöst werden, so schnell als in der Möglichkeit liegt, aber ohne Ueberstürzung. H Freilich ist hier und da auch gesagt worden, Deutschland solle sich mit demmoralischen Sieg", mit dem Rücktritt Delcass6s begnügen und an Rouvier in freiwilligem Ent- gegenfommen zngestehen, was es der Delcassâhen Ueber-

^Mt

Üblichkeit verweigern müßte. Es ist schwer, sich mit fob hem Ansinnen ernsthaft zu beschäftigen, das kindisch und .geradezu närrisch ist. Politische und wirtschaftliche Jnter- ;essen und Ansprüche können nicht wie Etikette- undKom- lnent"-Fragen behandelt werden. Deutschland hat in Ma- irtißsStf^^ ^okko Rechte und Interessen. Für diese ist es eingetreten.

Das war seine Pflicht. Was würde man sagen, wenn Deutschland um eines Kompliments, um einer Höflichkeit mitten seine Rechte und Interessen preisgegeben hätte ober jetzt preisgeben wollte! Man würde glauben, daß Deutsch­land damit selbst zugestanden hätte, es hätte sich um einer Nichtigkeit willen aufgeregt oder, was noch schlimmer wäre, aufgeregt gestellt, es,hätte eine ebenso gefährliche wie un- 7 Mit solchen lächerlichen Zu­

mutung darf man uns freilich nicht kommen, kommt man uns auch von französischer Seite nicht. In den amtlichen französischen Kreisen weiß man nichts von der Ungeduld V unverantwortlichen Politiker, die doch nicht einmal lin~ ob die ^unvermeidlichen Zögerungen auf deutscher

r ?"f französischer Seite veranlaßt sind. Ganz und gar aber ist es, daß in den Pariser Verhandlungen

Mend etwas läge, was zu einem Konflikt ernstlicher Art könnte; und leichtfertig ist es, derartige Erfindun- ^M d^âaßt Vn, die im besten Fall aus Furchtsamkeit entstanden sind, Welt zu setzen. Wahrscheinlich ist die Weisheit, die

unt H^

beschein ħ Aufgeregt gestellt, es chatte ^ SâE^ iriirbige Komödie gespielt.

et

Die Festigkeit, die Kaiser Franz Josef bei dem Empfang der fünf ungarischen Koalitionsführer in Wien bekundete, hat den magyarischen Fanattsmus bis zur Siedehitze ent­flammt. Gestern abend 7 Uhr trafen die Grafen Andrassy, und Zichy, Baron Banffy und Franz Kossuth in Budapest ein. Sie wurden von einer 10 000 Personen umfassenden Menschenmenge am Bahnhof empfangen. Beim Einlaufen des Zuges stimmte die Menge das Kossuthlied an und brach dann in die Rufe aus:Nieder mit der Dynastie) Es lebe die Revolution!" Stürmische Eljenrufc begrüßte die Ankommenden, von denen Kossuth eine An­sprache hielt. In Wien habe man, so sagte der Volkstribun, die ungarische Nation in die Zwangsjacke stecken wollen, uw die Entwickelung Ungarns unmöglich zu machen. Man stände vor großen Ereignissen, bei denen Volk und Führer ihre ganze Widerstandskraft bewahren müßten. Vor dem Klub der Unabhängigkeitspartei wiederholten sich die Ovationen, und Kossuth beglückte die Demonstranten aber­mals mit einer Ansprache.

Die Besprechungen des vom Kaiser anstelle GoluchowskiZ beauftragten Grafen Cziraky mit den Führern der parla­mentarischen Majorität sind gänzlich ergebnislos verlausen. Die ungarischen Parlamentarier Übergaben dem, Grafen Cziraky eine schriftliche Erklärung, nach der sie nicht in der Lage sind, auf Grundlage der von dem Könige gestellten Bedingungen die Re­gierung zu übernehmen, da dies mit ihrer persön­lichen Ueberzeugung und ihrem von der Nation bei den Wahlen erhaltenen Mandat in Widerspruch stehe. Graf Cziraky berichtete dem Kaiser über den Ausgang seiner er­gebnislosen Aktion in einstündigem Vortrag.

Obwohl die ungarischen Chauvinisten-Blätter einmütig betonen, die abweisende Haltung der Wiener Zentralregie­rung sei ungerechtfertigt gewesen und werde den Ausgangs­punkt zu neuen Reibungen und Kämpfen geben, ist man im übrigen Reiche im großen und ganzen mit der Zuruck­dämmung der magyarischen Anmaßung einverstanden. Man fängt an, in der westlichen Reichshälfte zu begreifen, daß die von den Ungarn angeurebte Zerreißung des Reiches das Ende jedes politischen und wirtschaftlichen Fortschrittes fein würde Auch die von den Magyaren unterdrückten Volker­stämme der Osthälfte drohen, daß sie im Falle der Aus­lieferung der Armee an die Magyaren zum offenen Auf­stand schreiten würden. Tatsächlich bereiten sich im Osten die Rumänen, Serben, Kroaten, Slowaken und Ruthenen darauf vor, die Waffen gegen die Ungarn zu ergreifen, so­bald diesen noch weitere Vorrechte eingeräumt wurden.

Die Haltung des Kaisers betrachtet man als den end­gültigen Abschluß des bisherigen Schwankens und des Zu­standes der Ungewißheit. Trotz alles Geschreis ist man in Pest wenig zuversichtlich: man befürchtet mit Recht, daß nach dem Ausgang der Wiener Audienz der Reichsrat un­verweilt energische Maßnahmen ergreifen werde, um Ungarn zu zwingen, seinen Beitrag zu den Reichskosten zu zahlen.

Krone und Parlamentsmehrheit sind einstweilen am Ende der gütlichen Ausgleichsverhandlungen angelangt. Kaiser Franz Josef hat sich in einer Weise engagiert, die einen Rückzug für ihn zum mindesten außerordentlich er­schwert. Von einer Unmöglichkeit freilich kann nicht bie Rede sein. Man braucht nur daran zu denken, daß vor 56 Jahren die ungarische Revolution blutig niedergeworfen wurde und daß trotzdem zwanzig Jahre später mancher von den nur durch die Flucht dem Galgen entronnenen Revolu­tionären an der Regierung Ungarns in den hervorragendsten Stellungen Anteil hatte. Auf die Revolution von 1849 war eben der Ausgleich von 1867 gefolgt. .

Dem Kaiser Franz Josef ist es gewiß schwer gcfan«i, in seinen hohen Jahren einen Entschluß zu fassen, der ihn zwingt, in Unfrieden mit einem großen Teil seines unga­rischen Volkes 311 sein. Ganz gewiß hat er den Entschluß als eine Notwendigkeit erkannt. Und von seinem ^nnm punkt aus ist das auch begreiflich. Die uimansche Oppo­sition ist mindestens zu einem erheblichen Teil nicht bloß dynastiefeindlich, sondern geht auch offen daraus aus Ungarn politisch und wirtscwftlrch von Oesterreich völlig zu trennen höchstens in dar Spitze die Personalunion bestehen zu lassen, das Gesamtreich als solches aber aufzulosen. Oesterreich-Ungarn ist eine Großmacht, Oesterreich und Ungarn aber mürben nur zwei Staaten untergeordneten

Aaüges sein, im europäischen Völkerkonzert nicht erheblich hoher steh-n als etwa Rumänien und Griechenland. Es ist verständlich, daß Kaiser Franz Josef von einem solchen Verzicht auf seme bisherige Stellung nichts wissen mag und daß er dabei das Interesse seiner Länder mehr noch als seine persönliche Würde im Auge hat.

Wahrscheinlich wird Kaiser Franz Josef das ungarische Abgeordnetenhaus auflösen. Die weitere Entwickelung der Verhältnisse wird zunächst von dem Ausfall der Neuwahlen abhängen, vorausgesetzt, daß der Kaiser cd- überhaupt zu Neuwahlen i«ch dem bisherigen Modus kommen läßt. Doch hierüber sind nur Vermutungen möglich, die schon von dem nächsten Tag berichtigt werden können. Der österreichisch- ungarische Staatsgedanke ist es, für dessen Erhaltung Kvi- ser Franz Josef sich und seine Macht einsetzt und nach seiner Ueberzeugung einsetzen muß. Da die ungarische Opposition diesen Staatsgadcmken bekämpft, so ist einstweilen die Rechtsgrundlage aufgehoben, und die Entscheidung ist der Macht anheimgegeben. Auf welcher Seite die größere Macht ist, wird sich erst zeigen müssen. . -

politische Rundschau,

Deutsches Reich.

* Ueber die weiteren Stümpfe in Deutsch-Ostafrika berich­tet der Gouverneur Graf Götzen, daß die auf Mahonge ge­richteten Angriffe der Aufständischen erfolgreich abgewiesen wurden. Die aufftändischen Wapogoro verloren 356 Tote. Die Kolonne Grawerth, mit der die Verbindung seit vier Wochen unterbrochen war, ist von Liwale aus in Kilwa eingetroffen. Sie hatte sechs für den Gegner verlustreiche Gefechte, ohne ihrerseits Verluste zu erleiden. Die Leichen des Bischofs Spies und des Feldwebels Faupel wurden be­erdigt. Die Verbreitung der Bewegung wurde wesentlich durch falsche Gerüchte über Niederlagen der Weißen ver­anlaßt.

*

* Zu der projektierten Reichsfinanzreform bat das Neichs- schatzamt auch Erwägungen darüber angestellt, ob es an­gängig sei, die Stempelsteuer zu erhöhen. Näheres wird crff nach Beginn der Verhandlungen des Bundesrats be­kannt werden.

* Auf dem Parteitag der Freisinnigen Volkspartei wurde beschlossen, das Einvernehmen mit der deutschen Volkspartei in jeder Weise zu fördern. Der Parteitag ist der Ueber­zeugung, daß ein freundnachbarliches Verhältnis zu der freisinnigen Vereinigung und zu anderen liberalen Partei­gruppen im Interesse des Gesamtliberalismus zu untw­stützen ist. Der Parteitag hält aber ein Zusammenwirken mit nationalsozialen Elementen für eine politische Unmög­lichkeit, gleichviel welcher politischen Gruppe sie sich an­schließen.

* Vom 2. bis 4. Oktober wird die Jahresversammlung der mecklenburgischen Lehrerschaft in Doberan tagen. Sic wird sich hauptsächlich mit den mecklenburgischen Schul­fragen beschäftigen. Ein Antrag fordert den Vorstand des Landeslchrervereins auf, bei der Regierung dahin vorstellig zu werden, daß für alle Lehrer ein einheitliches Pensions­gesetz, wie solches für die Staatsbeamten in Kraft ist, er­lassen werde. Alsdann wird gefordert, daß das Kündigungs. recht der Ritterschaft aufgehoben und die ritterschaftlichon Lehrer allein durch das Ministerium beziehungsweise durch eine Zentralstelle angestellt und gekündigt werden, ferner daß die Lehrergehälter zeitgemäß aufgebessert und die Lehrerküster von den niederen Kirchendiensten befreit wer­den. Dann wird Verbesserung der rückständigen Wohnungs- Verhältnisse für die Lehrer gefordert.

Hfien»

** Die Reformen-Jdeen der chinesischen Regierung haben ein Bomben-Attcntat verursacht. In dem Augenblick, wo die zur Bereisung Europas bestimmte Reformkommission Peking mit der Bahn verließ, explodierte eine Bombe in dem für sie reservierten Wagen. Shon wurde schwer, sieben andere Mitglieder der Kommission weniger schwer verwun­det. Wutingfang ist leicht verletzt worden. Der Urheber des Anschlages, me/djer sich im Wagen befand, ist in Stücke gerissen worden. Es ist bemerkenswert, daß die chine­sischen Bombenwerfer sich gegen die Neuerungen wenden, welche die Negierung anstrebt. Ihre Vorbilder im östliche» Europa handeln genau in entgegengesetzter Richtung.

Der Präsident des russischen Ministertonnrees uno er­folgreiche Friedensunterhändler Witte ist von V^ns tu Berlin angekommen. Er machte einen Besuch beidem Staatssekretär des Auswärtigen. Freiherrn von NMHo en und hatte auch eine Unterredung mit dem Reichskanzler Fürsten Bülow. Witte beabsichtigte auch, mit, Berliner Finanzleuten zu konferieren und soll vom Kaiser m Ro- minten empfangen werden.

Schweiz.

** Bei der Schlußtagung des internationalen Friedens­kongresses spendete der polnische Graf Gourowsky eine halbe