Nr. 96
Dienstag, den 25. April 19ü5
M. Jahrgang
g«s^rtio«SpreiS r Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberstem, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst lo Pfg. Reklamen die PetitzeUe 30 resp. 40 Pfg.
Redaktion u. Hauptexpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fer«sprecha«schluß Rr. SSL.
«do»ueme«rspr»1s: adgehott monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mk.1.50.
Gratisbeilnßev: Oberhessische Famittenzeitu«g (tügttch) und die Gietzeuer Seifenblase« (wöchentlich).
Das Blatt erscheint an alle« Werktagen nachmittags.
Neueste DuHriHlen
(Gießener Hngevkntt)
Unabhängige Tageszeitung
(Gießener Zeitung)
für Oberhesferr und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeèger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
Vom fest zum Werktag.
I Tic Osterfoune ist zur Rüste gegangen. Erbauung und ■gross hat die christliche Welt geschöpft aus den Tagen, da der ^^nünrphgesang erscholl von dein Sieg des neuerstandenen M^ilfs über die Mächte der Finsternis und der Verneinung, Mm her unvergänglichen Lebenskraft der aus Grabesfessetn cmporschwebenden Wahrheit. Der Festjubel ist ver- Moiisht; nun heißt es wieder mit frischem Milte nub ernstem an die Arbeit des Alltages gehen. Das soll lind Muß Die Menschheit tun nicht mit Unwillen und Verdrießlich- ■cif, pudern mit fröhlichein Rückblick auf die genoffenen Mtzmiden, aber auch mit entschlossenem Vorwärtsschauen auf bllirreuden Aufgaben. Gerade das Osterfest mit seiner M viejccheu Bedeutung. dem Obsiegen der göttlichen.Liebes- lUhie über Verblendung unb Aberglauben, und dem Einzug segenspendenden Frühlings, ist geeignet, neue Impulse M'ü tatkräftiges Wirken unb Schaffeii zu geben. 9?ach der ■ Mubcbie Arbeit, so ist es recht. Nur bann werden uns die ■ ^efie 5 u wirklich frohen, nach dem alten Sprichwort, wenn die ■ '«ureir Wochen vorhergegangen sind. Und wird nicht jeder I Jab ium Höhepunkt, an dem wir an unserem kleinen I Kâ der Pflicht genügt haben, die das Schicksal uns zu er= Hillen gab? Da heißt es, den Festtagsrock an die Seite Mgem, und mit williger Hand an das Werk gehen, das 311 »ollmiden notwendig ist. Auferstehen muß jeder Staubge- »orene' an jedem neuen Morgen von den erschlaffenden __ Zagern der Trägheit, auferfteben aus den Banden der sinn- mnebelnden Gewalten, die ihm in trügerischer Weise den iniil)el ofeit Genuß als das höchste der irdischen Ziele vor- Mkekn.
Die Qstcrzeit ist für ungezählte herangewachsene MMenkinder der Zeitpunkt, an dem sie hinausgeschickt wer och in die Fluten des brandenden Lebens. Schule und Ms führten sie bisher sicher am Arm der Eltern, der Lehrer der Untiefen und Klippen. Jetzt werden sie auf sich selbst HM. Forschen und suchen müssen sie nun, forschen nach m Art der Betätigung im wirbelnden Getriebe der Welt, Oer nach der eigenen Festigung und Ueberzeugungstreue. sie fii.r die einnmal erkannte Wahrheit auch zu dulden und ii bilden weiß. Der Gottessohn, der am Schandpfahle sein Mn für die Wahrheit aushauchte, hinterließ dem kämpfen- 'G Menschen das erhabenste Beispiel. Durch Not und Oual fing her Weg des Gekreuzigten empor zu den lichten Höhen -tzmlüscher Vollendung. Per aspera ad astra — zu den Sternen müssen wir unser Angesicht erheben, wenn der Pfad -einig und dornenvoll wird, wenn die Hand erlahmen und ,([ ^ut sinken will. Die Geschichte der Menschheit ist nicht in T ing des Zufalls gewesen. Vor uns haben Milliarden Arbeitet gehofft und gelitten, nach uns werden Milliarden Mn und bluten, aber auswärts hat der Weg bisher Mrt und aufwärts gehen wir selbst, wenn wir uns ge- Mn, treu und ohne Schwanken der Pflicht die eOte Zeile im Lebensbuche einzuräumen. Nicht der Pflicht, mürrisch getragen wird als ein Joch und eine Bürde, Adern die wir freiwillig und heiter ansehen als die beste Begleiterin, die tröstende Freundin in allem Ungemach, die Mlpfte Beraterin bei jedem Zweifel.
i lensen mir so, äMin toirb unA jober äberttofl diim <wlr. H Ruhe nuch dem fertigen Werk ist um so köstlicher, je Mr wir in uns selbst die Befriedigung tragen und den Nmjch, auch fernerhin mitzuwirken an Kultur und Ge- PO- üttnnig, zu dienen nicht dem nackten Egoismus für das liugere Wohlergehen der eigenen Person, sondern, ein Wert- odatfenber zu werden für Familie, Volk, Allgemeinheit.
?! „Unser Leben währet siebenzig Jahr, und wenn's hoch j uiiinit, so sind's achtzig Jahr, und wenn's köstlich gewesen sl so ist's Mühe und Arbeit gewesen," sagt der Psalmist. iMe und Arbeit ist köstlich, nur aus ihnen lnächst der Mwer für den Großen und das bescheidene Blümlein des Wankens am Grabe desjenigen, der tief unten im Tale \ Adelt " Arbeiten wir — Segen ist der Mühe Preis!
*
Kretas „nationale Wiedergeburt“.
Mit unwilligem oder mindestens erstauntem Kopfschütteln 3t inan in den europäischen Hauptstädten von dem Theatertz Notiz genommen, den die kretensische Volksversammlung 'ZZene gesetzt hat. Wie es den Anschein hat, wird der mell proklamierte Anschluß an Griechenland eine pa- rrte Erklärung bleiben. Wie gering man in eingeweihten â[en die Kreter und ihr Streben nach „nationaler Wieder- kr einschätzt, beweisen die nachfolgenden interessanten Ehrungen eines Deutschen, der lange Zeit in der Leite zugebracht hat und die einschlägigen Verhältnisse aufs an esse kennt:
kl dem südosteuropäischen Wetterwinkel gärt es schon ge. Eigentlich gärt es dort immer. Das Garen ist der Urzustand bei den „interessanten Völkerschaften" da €ii„ deren Hand von je gegen jeden erhoben gewesen und Kn die sich deshalb jedermanns Hand erhoben hat. Nur M ein Starker da ist, vor dem die Rauflustigen zittern, f> Nuhe gehalten. Ein Starker aber ist nicht mehr im
Lande, seitdem ein Nachkomme des Propheten, Sultan ^vtay- mud der Prächtige, sich gezwungen gesehen, feine eigene Garde, die Janitscharen, zu seiner Sicherheit niederzu- urachen. Sultan Acahmud war vielleicht der letzte große und heldenhafte Khalif. Doch es war sein Kismet, daß er sein Heldentum nicht anders auwenden konnte, als ßum Verderben der Kraft seines Landes. Sein Grabmal in Konstantinopel, ein wundervolles Mausoleum, ist — ohne Absicht — ein Symbol seines Wirkens: In der Mitte eines hochgewölbten Raumes steht auf niedrigem;, umgitterten Ausbau sein mächtiger Sarkophag. Zu seinen Füßen in kleineren Särgen seine Lieblingsfrauen, und an seiner Seite die Tochter, an der er mit besonderer Zärtlichkeit hing. Rund umher riesige Säulen von Mannesstärke — aus Wachs. Es sind brennende Lichtsäulen, die einen merk- würbigen Glanz verbreiten und sich verzehren. So hat ivlabmud der Prächtige auch bei Lebzeiten lerichtend sich verzehrt. Sultan Mahmud war der letzte Khalif, der die „interessanten Völkerschaften" an der Donau und auf der Balkauhalbiusel mit eisernes Faust niedershielt und mit grimmiger Verachtung auf die Besiegten herabsah, die sich für Nachkommen der Römer halten, weil sie die eigene Sprache vergessen, vielleicht auch nie eine besessen haben, oder für Nachkommen der Griechen, weil sie auf den Gräbern der Hellenen ein Räuberleben führen. Seitdem er gestorben, heißt der Herrscher am Goldenen Horn der „kranke Mann", und vor dem fürd)ten sich die „Interessanten" nicht, obwohl er in seiner Schwäche selbst ihnen noch weit überlegen ist. Sie wissen eben, daß der „kranke Mann" sie wohl noch besiegen, aber nicht mehr wie Besiegte behandeln darf. So ließen sich die Serben im Jahr 1876/7 einmal ums andere von den Türken niederrennen, bis der „große slawische Bruder", der Russe, kam und Serb/ens Selbständigkeit erkämpfte, was ihm übrigens schwer genug fiel. Fürst Milan war von den Türken buchstäblich zum König geschlagen worden. Im Jahr 1886 machte Führst Alexander von Bulgarien den Putsch, der Ostrumelien zu Bulgarien brachte, ihn selbst aber seinen Fürstenhut kostete. Der große russische Bruder war diesmal sehr unzufric'ven gewesen, unb er wußte, warum. Für Serbiens Befreiung hatte er Bosnien und die Herzegowina an Oesterreich- Ungarn hingeben müssen, und er befürchtete eine weitere Verschiebung nach Osten für den Schwerpunkt der habsburgischen 9Jtonard)ie. Tie Vereinigung Ostrumeliens mit Bulgarien ließ sich freilich nicht mehr rückgängig machen.
Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts gab es ein neues Ringen. Die Griechen verlangtes Mazedonien unb die Insel Kreta. Sie brachen den Frieden und . . . flohen schamlos flohen sie vor den Türken Es fehlte nicht viel, so legten sie ihre Feigheit dem Kronprinzen zur Last. Sie würden ihn vielleicht schlecht behandelt haben, wenn er nicht ein Vetter des Zaren war. Gegen den schmählichen Friedensbruch der Griechen erhob nur einer seine Stimme: der deutsche Kaiser, der laut verkündete, der griechische Flibustierzug dürfe unter keinen Umständen sein Ziel erreichen. Damit war die Vergeblichkeit der griechischen Benrühungen besiegelt. Nur Kreta erhielt eine Art Autonomie. Prinz Georg von Griechenland wurde zum Gouverneur der Insel ernannt; eine internationale Schutztruppe wurde ihm zur Seite gestellt, um ihn vor seinen treuen Untertanen zu schützen und die Kreter in Ordnung zu halten.
Ob damals bie Griechen die hohe Erlaubnis des russischen Vetters zu ihrem Vorgehen hatten, ist im Ungewissen. Jedenfalls bürsten sie im Fall des Erfolgs auf Verzeihen redinen. Deutsche Ehrlichkeit hat ihnen das Geschäft verdorben.
Jetzt wird der große russische Bruder Weber von Slawen noch von Griechen gefragt. Mait fragt ihn nicht erst, denn man fürchtet ihn nicht mehr. Er ist im eigenen Lande und im fernen Osten Asiens zu sehr beschäftigt und ernstlich in Anspruch genommen, so daß er nicht die Vorsehung ober den Befreier spielen kann, was seine Lieblingsbeschäftigung — allerdings nur im Auslande— aus macht. Das Aergerlichc und Störende ist nur, daß die interessanten Völkerschaften alle von Nilßlands Mißgeschick wissen, daß sie alle davon profitieren wollen und daß alle dasselbe Beutestück im Auge haben: Mazedonien. Griechen, Serben und Bulgaren sind vollkommen einig in dem Gegenstand ihres Wunsches und darin, daß der andere diesen Gegenstand nicht haben soll. Darum betämpfen die Griechen-, Serben- und Bulgarenbanden in Mazedonien einander weit wütender als den Türken, der mit unveränderter Verachtung auf sie herabsieht.
Nur in Kreta sind die Griechen ohne Konkurrenz. Die Landesvertretung hat dort einfach den Anschluß an Griechenland beschlossen. Damit ist freilich nichts erreicht. Die internationalen Schutztruppen sind auf der Insel und sorgen dafür, daß diese „nationale Wiedergeburt" ihren Begeisterungsausdruck nicht in einer Abschlachtung der muhammeda- nischen Bevölkerung finde. Denn darin allein sind die Kreter, ihrem biblischen Ruf entgegen, keine „faulen Bäuche". Ueber Kretas Schicksal werben die Mächte entscheiden, ohne Rücksicht auf den Aufstand der Steter. Augenblicklich liegt kein Grund vor, an der Verfassung der Insel etwas zu ändern. Dergleichen vermeidet die internationale Diplomatie gern, schon um nicht neue Ansprüche hervortreten zu lassen.
Die Seefestung Wladiwostok.
(V 0 n unserem militärischen Mitarbeiter.)
Je weiter die Flotte Noschdjeftwenskgs nach Osten vardringt, Schritt um Schritt dem. großen Ziel: Wladiwostok näherkommt, um so größer wird naturgemäß das Interesse, das man in Rußland diesem Hafenplatz entgegenb ringt. Nach dem Fall Port Arthurs ist ja Wladiwostok der einzige befestigte Hafen, über den Rußland in der Nähe des Kriegsschauplatzes überhaupt noch verfügt, und sein relativer Wert demnach für die russische Kriegsführung unermeßlich. Wladiwostok ist der Stützpunkt für den Rest der russischen Kriegsflotte im Stillen Ozean und mutz auch zum Stützpunkt der Baltischen Flotte werden, falls fie bis dorthin gelangt. Aber auch objektiv betrachtet stellt sich Wladiwostok als eine See- festung ersten Nanges dar, die an Stärke Port Arthur nicht nur ebenbürtig ist, sondern dieses in mancher Hinsicht noch übertrifft.
Die Lage des Hafens ist der von Port Arthur nicht unähnlich. Er befindet sich an der Spitze einer Halbiiisel (Murawjew Amurski), die sich CO Kilometer lang zwischen den Meerbusen des Amur unb des Ussuri, die beide Teile der Bai Peters des Großen sind, ins Meer hineinerstreckt. L-tra- teaisch ist die Position selbstverständlich weniger bedeutsam als die von Port Arthur, das, um mit einem napoleonischen Wort zu sprechen, eine auf das Herz (Chinas) gesetzte Pistole war. Mit Rücksicht ans die Verteidigung ist jedoch der Wert von Wladiwostok dem von Port Arthur noch überlegen. Der Meeresarm, der sich fjordartig ins Land zieht, wird un Süden durch die große Insel Kazakewitsch gesichert, wodurch zwei Ausgänge geschaffen werden, die nur schwer gleichzeitig blockiert werden können. Ueberdies ist der innere Hafen, von großer Ausdehnung und Tiefe, während der von Port Arthur ungenügend war und durch Molen vervollständigt werden mußte, die eine äußere Reede bildeten. Der Hm* stand, daß diese Arbeiten in Port Arthur zu richtiger Zeit noch nicht vollendet waren, hat die Niederlage der dortigen russischen Kriegsflotte wesentlich befdüeunigt. In Wladiwostok wäre derartiges nicht zu befürchten, wenn die Verteidiger sich nicht eine ganz autzerordeiitliche Nachlässigkeit zu schulden kommen ließen. r ,
Wegen der Aehnlichkeit mit der Lage von Konstantinopel haben die Russen der Meerenge vor dem Hafen den Namen des östlichen Bosporus und der Reede selbst den tarnen Goldenes Horn (Zolotoi Nog) gegeben. Der östliche Bosporus, der die Halbinsel Murawzew von der Nordküste der Insel Kazakewitsch trennt, hat etwa 11 Kilometer Länge von Ost nach West und an seiner engsten Stelle ein Kilometer Breite. Seine Ufer steigen 20 bis 30 Meter hoch aus dem Meer auf, find felsig und von zahllosen Buchten durchschnitten, die nad) Helden des Trojanischen Krieges (Paris, Ajax, Pakroklos Odysseus, Dioniedes 11. s. W.) benannt sind. In dieser Meerenge finden Schiffe überall trefflichen Ankergrund, aber die Tiefe ist beträchtlich (27—48 Meter); bei Ostwinden tritt starker Wellenschlag ein. Der westliche Eingang zum Bosporus zwischeii den Kaps Tokarew und Larionow ist durch eine lange Sandbank bis aus 500 Meter verengt, der Osteingang ist viel breiter, 3700 Meter, wird aber durch die Insel Skryplew, einen runden Felsen von etwa 300 Meter Durchmesser, der sich in Klippen fortsetzt, in zwei Teile zerlegt. Die Bucht des Goldenen Horns liegt an der Nordwestseite des östlichen Bosporus und hat an ihrem Eingang 1300 Meter Breite; sie verläuft zunächst zwei Kilometer nördlich und biegt dann nach Osten um. Ihre Gesamtlänge beträgt über 5 Kilometer, ihre mittlere Breite 750 Meter. Einen besser geschützten und auch sonst vortrefflichen Ankerplatz kann man sich kaum denken. Das Arsenal und die Stadt ist gegen ein Bombardement durch ziemlich hohe Hügel geschützt. Der Platz wäre als Kriegshafen überhaupt vollendet, wenn nicht der Meerbusen sich jeden Winter für die Dauer von vier Monaten mit Eis bedeckte, dessen Dicke freilich meist nicht über 80 Zentimeter hinausgeht, so daß ein Eisbrecher das Wasser bis zum Arsenal hinauf frei halten kann. Gelingt es Roschdjestwensky, auch nur mit einem Teil seiner Flotte nach Wladiwostok zu kommen, so steht den Japanern harte Arbeit bevor.
Roschdjestwenskys Flotte
soll inzwischen die Kamranh-Bucht nneder verlassen haben, wie es heißt, auf einen gelinden Druck seitens der französischen Regierung hin, die sich mit den Japanern nicht weiter um des russischen Alliierten willen habe verfeinden wollen. Auch fürchtete man in Paris, daß eine Schlacht nahe bevorstehe. Wenn diese in den indochinesischen Ge> wässern stattfinden sollte und die russischen Schiffe sich in französische Häfen flüchten sollten, könnte Frankreich leicht in den Konflikt hineingezogen werden. Der japanische Gesandte in Paris hatte es an Deutlichkeit in seinen Erklä- rnngen nicht fehlen lassen. Die Erregung in Japan gegen Frankreich dauert an.
Vom Landtriegsschanplatz
wird aus Petersburg gemeldet, daß die Japaner fieberhaft die Positionen östlich wie westlich der Eisenbahn befestigen. Diese Arbeiten werben gewöhnlich beobachtet vor einem alb