Nr. 275
Mittwoch, dev 22. November 1905
14. Jahrgang
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S^Bten aller Ä Setotbt. 6e. âö der Welt.
oeste Nachrichten
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Knaöhângige Hageszettung
(Gießener Weitung)
für OSerheffsn und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberkiesieu.
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Die Bergarbeiter-Bewegung.
Von denk Bcrgarbeiterausstand, der vor einer Reihe vor Monaten im Ruhrgebiet ausgebrochen war und unter bei dankenswerter, Vermittelung der Regierung Beilegung go funden hatte, ist eine merkliche Mißstimmung unter den Berg. Arbeitern zurückgeblieben. Die Berggesetznovelle, die bet hauptsächlichen Beschwerden der Bergarbeiterschafl Abhilsi bringen sollte, hat allerdings die regierungsseitig gegebener Versprechrrngeri voll erfüllt, und die gesetzgebenden Körper schäften haben nichl gezögert, trotz mancher Bederrken die Zu sagen der beteiligten Behörden einzulösen. Aber die Versprechungen selbst deckten sich, wie man von Anfang an wußt, und auch kaum oarders möglich war, nicht gänzlich mit der Forderilngen bei1 B.'rgarbeiterschaft. Auch war die schnell, Beendigung des FkUhjahrsausstandes in mindestens gleichen Maße mie der beschwichtigenden Vermittelung der mangel: haften Vorbereitung des Streiks zuzuschreiben, dem Fehlen eines ausreichenden Sireikfonds und dem Ausbleiben bei UiUerstützungsgeidel. über deren Umfang man sich phantastische Herstellungen gemacht hatte. Immerhin dürfte man hoffen, Laß die nachzitternde Erregung sich legen und völlige Beruhigung der Gemüter- eintreten würde, obwohl vorauszusehen war, daß es an agitatorischen Bemühungen nicht fehlen würde, die Unzufriedenheit nur aufzustacheln. Man hatte ein ^;ewisses Anrecht auf die Hoffnung, daß die Bergarbeiterschaft, die unter erfdnuereiiben Umständen Mäßigung und Besonnen- beit bewiesen hatte und von dem Fehlwege, den sie mit dem Koniraktbruch betreten, zurückgekehrt war, die gleichen Tugenden auch ferner an den Tag legen und sich geg^m alle Ver- Yetzungsversttche gefeit zeigen werde. Selbstverständlich Hegtt man auch die Zuversicht, daß nicht minder die Bergwerksbesitzer wetteifern würden, ihrer Arbeiterschaft nach besten Kräften entgegenzukommen und ihr zu gerechtfertigten Klagen keinen Anlaß zu geben.
Wir möchten unL deS Urteils darüber enthalten, ob das in ausreichendem Maße geschehen. Wir glauben aber sagen zu dürfen, daß es nicht überall in der rechten Weise geschehen. Es ist ja begreiflich, daß die Bergwerksbesitzer durch den ungesühnten Kontraktbruch der Arbeiter schwer ber stimmt waren und in erster Reihe darauf Bedacht nahmen, sich gegen die Wiederkehr eines solchen Ereignisses tunlichst zn schützen. Es ist sogar begreiflich, daß sie in diesem berechtigten Streben bei der Wahl der Mittel vor allem auf bereu Wirksamkeit, erst in zweiter Reihe auf deren moralischen Wert sahen und infolgedessen über das Ziel hinausgingen. Ein solches Mittel war die von dem Bergwerksbesitzerverein getroffene Verabredung, daß kein Bergarbeiter bei ihnen Anstellung und Beschäftigung finden sollte, der nicht einen so, genannten Abkehrschein von seiner vorigen Stelle mitbrächte, Da der Abkehrschein versagt werden kann, so waren bi« Bergwerksbesitzer in der Lage, mißliebige Arbeiter still aus- znsperren, andere Arbeiter zum Verbleiben auch unter um günstigen Arb.ntsbedingungen zu zwingen. Ob diese Maßregel überhaupt ober in bemerkenswertem Umfang praktisch geworden ist, steht dahin. Die Angaben darüber gehen auseinander, und ein Beweis ist von Seiten derer, die dis illoyale Einwendung behaupten, bisher nicht erbracht worden. Wenn man aber auch ohne solchen Beweis die Behauptung nid unzutreffend ansehen darf, so ist doch nicht zu verkennen, daß die bloße Möglichkeit einer Praxis der erwähnten Art dazu angetan ist, in der Bergarbeiterschaft Mißtrauen und Äk'ßbehagen zu erwecken. Ob wirklich in jene.- Maßregel eine Kürzung des Freizügigkeitsrechts zu erblicken ist, mögen die Juristen entscheiden; bezüglich der Einwirkung auf die Arbeiter genügt cs vollständig, daß sie sich solcher Kürzung ausgesetzt glauben. Das wäre der Fall, auch wenn die Bergarbeiterichaft weniger unter dem Einfluß von Agi- tatoren stände und weniger geneigt wäre, eine gegen ihre Rechte gerichtete ?t>sicht bei den vereinigten Bergwerksbesitzerii ;,it vermuten. Selbstverständlich haben die Agitatoren die günstige Gelegenheit nicht ungenützt gelassen. Sie haben den Bergarbeitern borgemalt, wie ihnen durch das Mittel der stillen Sperre jede Möglichkeit genommen würde, sich ungünstiger Arbeitsbedingungen zu erwehren. Das war eine Uebertreibung, denn die gesetzlichen Vorschriften über die
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Arbeitsbedingungen bleiben bestehen und können nicht durchbrochen werden. Die Bergwerksbesitzer sollten auch versuchen, J Die Wohltaten der Beragesetznovelle auf Umwegen aus der Welt zu schaffen. Der Bergwerksbesitzerverband hat sich beeilt, die irrigen Ansichten zu widerlegen, und das ist von gutem Erfolg gewesen. Noch größer und nachhaltiger würde der Erfolg sein, wollte der Bergwerksbesitzer-Verband auf die Äbkehrschèin-Maßregel verzichten, die schon mehr Uebles am gerichtet hat, als sie Gutes zu tun vermag. Der Wille zur Besonnnenheit und Mäßigung ist in einem beträchtlichen Teil der Be beiterschaft vorhanden. Den sollte man kräftigen und 1 rstützen, nicht untergraben. Die Erhaltung des gu' . Einvernehmens, der Verständigung zwischen Arbeit- Arbeitern im Bergwerksbetrieb ist schon ein
gebetn und Opfer wert.
politische Rundschau
Deutsches Reich.
einer halbamtlichen Veröffentlichung wird der .'Aeichskinanzbedarf erörtert. Hiernach ist der Bedarf an neuen Reichseinnahmen im Zeitpunkte der Höchstbelastung auf
mindestens 245 bis 255 Millionen Nkark anzunehmen, die gerade hinreichend Wären, um den dringendsten Aufgaben des Reiches zu genügen. Hiervon müßten 220 bis 230 Millionen durch neue Steuern und neue Zölle aufgebracht werden, während der Rest aus den Mehrerträgen des künftigen Zolltarifs Deckung finden würde. Weitgehende Sparsamkeit und Entwicklung der bisherigen Einnahmequellen wird dabei vorausgesetzt.
* Die französische Regierung hat beim Untergange des Torpedoboots „S 126" an die deutsche Regierung eine Beileidskundgebung gesandt. Mit der Uebermittelung beauftragte Präsident Loubet den Militärattachee der französischen Botschaft in Berlin. Auch der König von England und der König von Italien haben ihr Beileid ausgesprochen. — Die Taucherarbeiten an dem in 23 Meter Tiefe liegendem Boot werden fortgesetzt. Die Hebung soll durch den nordischen Bergungsverein Hamburg vorgenommen werden.
* Nach aus Holland kommenden Nachrichten beabsichtigt die deutsche Regierung eine wirtschaftliche Annäherung an Holland. Zunächst soll eine Abänderung des Postvertrages erfolgen. Da der Postverkehr zwischen Holland und Belgien, Frankreich und England zusammen gleichsteht, so würde eine Verbilligung des Portos auch für Pakete von weitgehender Bedeutung sein. Ein solcher Sondertarif existiert schon zwischen Holland und Belgien. — Von deutscher Seite sind amtliche Verlautbarungen über die Materie bisher nicht erfolgt.
* Die deutsche Reichsregierung bat gegenwärtig wieder mit englisch-französischen Quertreibereien zu rechnen. Es ist von einem angeblichen Geheim-Vertrag zwischen England und Frankreich die Rede, der den Einfluß über die Republi! Liberia an der Westküste Afrikas derartig teilen will, daß England die finanzielle, Frankreich die Politische Kontrolle über den Freistaat erhalten sollte. Der Reichskanzler soll, wie es heißt, diplomatische Schritte gegen den Vertrag unternommen haben.
* Der nunmehr auch amtlich bekannt gegebene Wechsel im preußischen Justizministerium hat einige weitere Ernennungen an hohen Gerichtöstellen Preußens nach sich gezogen, die wegen der Persönlichkeiten Interesse bieten. An Stelle des neuen Justizministers Dr. Beseler ist der Oberlandesgerichtspräsident Professor Dr.Vierhaus in Kiel zum Präsidenten des Oberlandesgerichts in Breslau ernannt und an seine Stelle der Reichsgerichtsrat Dr. Spahn, der bekannte Reichstagsabgeordnete imb Führer der Zentrumsfraktion, zum Präsidenten des Oberlandesgerichts in Kiel ernannt worden.
* Der neue preußische Handelsminister Delbrück Hal eine Verfügung gegen das Uebermaß der Vorschriften erlassen, die von Behörden den Privatunternehmern auferlcgt werden. Die Verfügung richtet sich in der Hauptsache gegen die unnötige Erschwerung der Dampfkesselaulagen. Der Minister mißbilligt es, wenn dem Unternehmer durch zu eingehende technische Vorschriften die Mittel und Wege zur Erfüllung behördlicher Anforderungen über das gebotene Maß hinaus beschränkt werden.
* Das Strafverfahr. Uebertrctung des VereinS- gesetzes ist vom Staatsanw^l zu Gnesen gegen das Herrenhausmitglied von ^o^'O>iAfi öen Reichstagsabgeordueten Chrzanowski und andere Polen eingeleitet worden. Herr v. Koscielski hatte, nachdem das Sokolfest in Miloslaw verboten worden war, die in- und ausländischen Vertreter in seinen Schloßpark eingeladen, worin die Behörde die Abhaltung des verbotenen Sokolfestes erdlickt.
* Der steckbrieflich verfolgte Reichstagsabgeordnetc Krösell-Pyritz wurde in Hamburg verhaftet in dem Allgenblick, als er aus England anlangte. Krösell hatte sich der Strafverfolgung wegen Beleidigung durch die Flucht entzogen.
* Das amtliche Organ der großherzoglich hessischen Regierung konstatiert zur Fleischteuerung, daß der auf Grund der amtlichen Statistik festgestellte Rückgang des Fleischverbrauchs und die damit zusammenhängende Fleisch- teuerung „die minder bemittelten Bevölkerungsschichten am härtesten trifft", da es besonders diese und „vor allem der größte Teil der Arbeiterschaft sind, die gegenüber dem Vorjahr eine ziemlich merkliche Einschränkung ihres Fleischver- brauchs haben vornehmen müssen." Der Artikel stellt ferner- fest, die Fleischteuerung werde lediglich durch den Mangel an schlachtreifen Schweinen hervorgerufen.
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^ In Konstantinopel ist der deutsche Einfluß tätig, um die Pforte zur Nachgiebigkeit in Sachen der mazedonischen Reformen zu veranlassen. Der deutsche Botschafter stattete dem türkischen Minister des Auswärtigen in dessen Privatwohnung einen Besuch ab und empfahl Namens des Deutschen Kaisers in dringender Weise, die Wünsche der Mächte zu erfüllen.
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*• Nach Meldungen aus Japan wird Baron Komura, der japanische Minister des Aeußeren, in Kürze von seinem Posten zurücktreten unb durch den Gesandten in London, Baron Hayafhi ersetzt worden.
** Nach dein Friedensschlüsse zwischen Rußland und Japan bekundet China, daß es eigentlich Hsrr über die
Mandschurei ist, um Die sich die zwei Mächte bekämpften, ohne den „Sohn des Himmels" erst zu fragen. Die chinesische Negierung verlangt von den kriegführenden Mächten zwölf Millionen Dollar Entschädigung für Verluste an Leben und Ergen^mn in der Mandschurei. Ob ihm das etwas nahen !vird, ist eine anbcre Frage.
Bof und Gesellschaft.
*** Der Kaiser wurde bei seinem Eintreffen in Kiel vom Prinzen Heinrich auf dem Bahnhöfe empfangen und ließ sich sofort im Fürstenzimmer Bericht über den Untergang des Torpedobootes „S. 126" erstatten. Dann fuhr der Kaiser mit dem Prinzen Heinrich im offenen Wagen unter lebhafter Begrüßung durch das Publikum zum Exerzierschupp^n der Mattosendivisions-Kascrne, wo er der Vereidigung der Marine- Rekruten anwohnte.
König Also n s von Spanien hat seinen Aufenthalt bei dem bayerischen Hole in München meist im engeren Kreise der fürstlichen Familie verbracht. Mit dem Prinzregenten Luitpold und den übrigen Mitgliedern des Königshauses wohnte er einer Festvorstellung im Ho ft Heater bei, das mit Glühlampen in den spanischen Farben festlich geschmückt war.
Hus den Parlamenten.
— B>^ ,cher Landtag. Die bayerische Kammer der Abgeordneten hat in zweiter Beratung einstimmig den Wahl- gesetzantrag des Zentrums angenommen, nachdem vorher bet liberale Antrag auf Einführung der absoluten Mehrheit bet den Wahlen an Stelle der relativen Mehrheit gegen die Stimmen der Liberalen, Sozialdemokraten und der Freien Bereinigung abgelehnt worden war.'
Beer und flotte.
Aufhebung der Bataillons-Kapellen. Nach einer Bestimmung des Kaisers sollen die Bataillons-Kapellen aufgelöst werden. In zahlreichen kleinen Garnisonstädten ist diese Auflösung bereits erfolgt, in anderen wird sie bis spätestens Ende Dezember b. I. erfolgen. Garnisonorte, die nur mit einem Bataillon Infanterie belegt sind, werden in Zukunft keine Militärmusik mehr haben.
Neues Seitengewehr. Der Kaiser hat die Einführung eines Seitengewehrs besonderer Art für die Frlßartillerie, die Pioniere, sowie die Eisenbahn- und Telegraphentruppen angeordnet und zwar für die Fußarl Hcvic und die Telegraphen- truppen ohne Sägevllcken.
Soziales Leben.
X Die Bergarbeiter-Bewegung im Ruhrrevier. In Essen hat eine Konferenz aller Bergarbciterverbände des Bezirks Dortmund und der Zechen Rheinpreußens stattgefunden. Es wurde eine Eingabe an das Oberbergamt Dortmund beschlossen, in der alle Bestimmungen der neuen Arbeitsordnung aufgezählt werden, die gegen das neue Berggesetz verstoßen. Insbesondere wird Klage geführt über die Verlängerung der Arbeitszeit, insbesondere durch ^tan: rechn ung der Seilfahrt, sowie über die Art, wie die kahlen zu den Ausschüssen vorgenommen werden.
X Pensionskaffe für die Roten Kreuzschwestern. Den Bemühungen des Verbandes der dorischen Krankenpflegeanstalten vom Roten Kreuz ist es nunmehr gelungen, die lange erstrebte Pensionskasse für Schwestern des Verbandes einzurichten. Die Kasse erhält den Namen Schwesternpensions- kasse vom Roten Kreuz. Ihre Handhabung erfolgt derart, daß nicht die einzelne Schwester sich versichert und selbst die Prämie zahlt, sondern jedes Mutterhaus als Mitglied des Verbandes, dem seinerseits vom Zentralkomitee des Roten Kreuzes zur Leistung von Zuschüssen ein Gründungsfonds überwieselt worden ist.
Die Hungersnot in Japan.
— Aus dem Bericht eines englischen Reisenden. — Die Heimkehr der Krieger. — Mißernte. — Ueberhauö- nehmen der Diebstähle. — Kinderverkauf. — Höhlenwohnungen. — Auswanderung. — Der nahende Winter.
— Maßnahmen der Regierung.
Die Krieger des Mikado haben in hundert blutigen Schlachten den äußeren Feind niedergelvorfelt, das stolze Niußlaktd auf das Aeußerüe gedernütigt. Ungezählte Kinder des Sonnenlandes schlafen auf den Steppen der Mandschurei. Diejenigen, so die furchtbaren Strapazen des Feldzuges über- standen^haben, fuib lorbeergekrönt heimgekehrt, ^aben Wehr und Waffen beiseite gestellt, um sich von neuem friedlicher Arbeit htnzu- aebcn Doch da trafen sie in der Heimat einen neuen furcht- barell' Gegner, der sich während ihrer Abwesenheit eingeschlichen batte und mit dürren Knochenarmen nach ihren Lieben langt. Die Hungersnot hat in den betroffenen Gebieten erschreckende Gestalt angenommen. Was ein zur Untersuchung abgesandter Beamter von den Leiden der einfachen Bauern erzählt, muß das tiefste Mitgeftihl erwecken. . Von einer Million Leuten muß wenigstens die Hälfte tatsächlich hungern;