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Nr- 196

14. Jahrgang

Greßener

Unabhängige Tageszeitung

(Gießener Hagevtatt)

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für Obertzessttt und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gießen und Ulnaebuna

Enthält alle amtlichen Bekanntmachunqen der Gronh. Bürgermeisterei Giehen und anderer Behörden von Ok><-rsvN,n

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Vor der Entscheidung.

Die Verhandlungen in Portsmouth sind auf dem toten Punkt angelangt. Sie sollen zwar heute wieder eröffnet werden, aber wenn bisher die Frage nach Krieg oder Frie­den schon nicht beantwortet konnte, so ist sie augenblicküch unklarer denn je.

Pessimistische Aeußerungen Wittes.

Einem Korrespondenten desMatin" gegenüber äußerte sich am Sonntag Minister Witte ziemlich hoffnungslos. Bei der großen Meinungsverschiedenheit zwischc-n Rußland und Japan über die Kriegsentschädigung und die Abtretung Sachalins sei eine Verständigung fast ansgeschlosseu. Die japanifdjen Forderungen seien nicht allein ungerecht, sondern auch beschimpfend. Wenn Japan die Kriegsentsck)ädigung und den Anspruch auf Sachaliic nicht fallen lasse, sei jede Aussicht auf den Frieden verloren. Man kann nun freilich annehmen, daß diese Auslassungen des russisäxm Ministers zum Teil auch für japanische Ohren bestimmt sind, um gegebenenfalls eine vermehrte Willfäh­rigkeit bei diesen zu veranlassen. Ob damit allerdings etwas erzielt wird, ist sehr fraglidi.

Die Stimmung in Japan.

Die öffentliche Meinung in Japan verlangt mit aller Entschiedenheit rücksichtsloses Beharren bei den auf gestellten Bedingungen. Ein Mitglied der japanischen Mission er­klärte, wenn Rußland bezüglich Sachalins nicht nachgebe, sei der Bruch unvermeidlich, das verlange das japanische Volk einmütig.

T y Mimsterrat in Tokio hielt unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Grafen Katsura eine lange Beratung ab, die bis 1 llhr mittags dauerte. In der Sitzung mürbe über die Bedingungen des Friedensschlusses beraten. Man ist in Japan etwas verstimmt, namentlich über die rege Ein­mischung des Präsidenten Roosevelt. Es herrscht die Be- fürdihing, durch den Druck der neutralen Mächte um den Siegespreis gebracht zu werden.

Die Haltung Deutschlands.

Für Mo deutsche Reichsregierung trifft diese japanische Befürchtung jedenfalls nicht zu. So erfahren mir von unter­richteter diplomatischer Seite übter die in den maßgebenden deutschen Regierungskveisen herrschende Slnfdxiuung:

Die Bemühungen des Präsidenten Roosevelt sind mit herzlichem Eifer darauf gerichtet, in bem jetzigen kritischen Zeitpunkt dahin zu wirken, daß die Friedensverhandlun­gen in Newcastle nicht abgebrochen, sondern fortgesetzt werden. In diesen Bemiihungon sind alleneutralen Mächte den Präsidenten Roosevelt zu unterstützen be­flissen. Deutschland wünscht im allgemeinen Interesse, daß der Friedensschluß zustande kommt, ist aber weit da­von entfernt, Rußland etwa die Annahine einer lästigen oder gar demütigenden Bedingung anzuraten. Ebenso­wenig kann Deutschlan-d auf Japan eine Einwirkung da­hin versuchen, daß es von einer Bedingung Abstand neh­men aber sie mildere. Für den Frieden tritt Deutschland ein, nicht für die Friedensbedingungen, die es als aus­schließliches Internum Japans und Rußlands betrachtet.

Ein Schiedsgericht.

Neuerdings nimmt man vielfach an, daß von Präsident Roosevelt bei dem ruffifdjen Delegierten Baron von Rosen in der Hauptsache ein Schiedsgericht angeregt wurde. Es ist nicht bekannt, ob Roosevelt dieses Schiedsgericht für die Entscheidung allerArtikel inVorschlag gebracht hat, abvr man ' hält es für wahrscheinlich, daß ihm nur die Frage der Kriegs­entschädigung oder diese nebst der Abtretung von Sachalin unterbreitet werden soll.

Auf dem Kriegsschauplatz

! zeigt sich wieder erhöhte Tätigkeit. Trotz heftiger Regengüsse gingen die Japaner in Nordkorea vor; die Russen gaben ihre Verteidigungswerke auf, wurden, nachdem sie den Tu- meuflufc überschritten, nach Norden zurückgedrängt und zer­störten die Brücken. Allem Anschein nach stehen jetzt keine Russen meb/s südlich bom Tu men.

Der Kommandant des nach Kamtsck)atka entsandten ja­panischen Geschwaders berichtet, daß er am 13. d. M. im Hafen von Petropawlowsk das russische Transportschiff Australia" aufgebracht hat.

Wie aus Peterslnirg gemeldet wird, haben drei russische Offiziere, Weldye unter großen VesckWerden von Sachalin nach dem Festland gelangt sind, berichtet, daß eine russische Abteilung im Innern Sachalins einen schwor erreichbaren Punkt einnehme und von Sträflingen unterstützt werde.

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T)at Russland eine Verfassung?

(Ein Stimmungsbild aus Peters bürg.)

Haben wir nun eine Verfassung, oder haben wir sie, trotz Z-arenmanifest und Zarenduma, noch immer nicht? Wenit man Verfassung als die tatsächliche Rèachtvertellung im I Lande definiert, so haben wir freilich eine Verfassung. SObcr

Dienstag, den 22. August * 9u5.

das kann der Sinn jener Frage nicht sein. Man versteht unter Verfassung eine Staatseinrichtung, die das Volk an Gesetzgebung und Verwaltung durch gewählte Vertreter teilnehmen läßt; und es ist nicht ganz klar, ob die Berufung einer Reichs-Duma unter Aufrechterhaltung des selbstherr- >erlichen Regiments die Einführung einer Verfassung bar- stellt und nicht vielmehr einen neuen, bloß dekorativen Auf­putz des alten autokratischen Gewandes. Die Verkündung des Manifests und der Verardnung über die Zaren-Duma Hat verblüfft. Man verstand die Worte nicht recht. Die Aus­führlichkeit war groß, aber die Deutlichkeit ließ zu wünschen übrig. Die Kommentare der Petersburger Zeitungen än­derten nichts an diesem unerfreulichen Zustand. Daß die einen Hyninen auf den Zaren und sein väterliches Gnaden­geschenk anstimmten, war kein Beweis für die Trefflichkeit des Dargebotenen; ebensowenig hatte die Kritik der anderen, die an dem Entwurf kein gutes Haar ließen augenblick­lich dürfen die hauptstädtischen und sogar die Provinzzeitun­gen sich radikal gebärden überzeugende Kraft. Die Pe­tersburger Blätter erkannten das selbst, und taten, waë sie in solchen Fällen immer tun: sie fragten das Ausland. Die Telegraphenageiüuren ließen sich aus Berlin und Wien, aus Paris und London die Ansichten der dortigen Zeitungen berichten. Spaltenlange Telegramme kamen, und nun hatte man die Auswahl unter dem reichsten Assortiment von Meinungen. Eine Morgenröte, eine aufgehende Sonne, ein strahlendes Gestirn wurde die Verfassung genannt, eine Großtat des Zaren, der zum Wohltäter seines Volkes ge­worden und Rußland in die Reihe der zivilisierten Staaten gehoben habe. Dann wieder hieß die Verfassung der Anfang eines so groß wie vorsichtig angelegten Reformwerkes. Der Anfang sei zwar schiichtern, aber die En'wickelnvg unauf­haltsam. Tie westeuropäischen Muster seien nicht nack'ge- ahmt, aber als Anlehining benutzt. Die Betonung der Bei­behaltung des autokratischen Prinzips dürfe nur als eine Konzession an eine jetzt überwundene und nur noch der Der aangenheit angehörige Anschauung angesehen wer^m Eine Ironie des Schicksals habe Mbjedonoszew, den Träger der Idee des selbstherrscherlick)en Regiments, zu dessen Toten­gräber bestellt. Freilich gäbe es noch harte Arbeit, um in die Wirklichkeit überzuführen, was im Augenblick bloß auf dem Papier stehe, um fertig auszugestalten, was barer nur in Umrissen mehr noch angedeutet als genau borge zeichnet sei. Eine dritte Gruppe von Beurteilern im Aus­land erzählte den aufhorchenden Petersburgern, daß Pobje- donoszews Werk seines Urhebers würdig, daß es Trug und Schein, und daß die Verfassung die Tinte nicht wert sei. mit der sie geschrieben worden. Die Duma sei keine Volk sondern eine Ständevertretung. Sie sei ein fünftes Rad am Wagen, ohne eigenen Willen und ohne die Fähigkeit, ihren Beschlüssen Anerkennung zu verschaffen. Die ganze Einrichtung werde nur ein neues Schild zur Deckung der allmächtigen Beamtenschaft sein. Und wenn sie etwa sich aufraffen wollte, wirklich etwas zu bedeuten, so mürbe der Zar, der durch einen Ukas sie gefdessen, sie durch einen anderen Ukas wieder vernichten. Denn dieses Recht habe er sich nicht bloß stillschweigend, sondern ausdrücklich Vorbe­halten, indem er an die Spitze seines Manifestes den Satz von der Erhaltung des Selbstherrschertums stellte.

Nun wußten die Petersburger ganz genau, woran sie waren, nun waren sie so klug wie zuvor.

Es ist aber auch wirklich nicht leicht, die richtige Stelle zu dem Werke Pobjedonoszews zu finden, der sich hier wie­der alsder Vater aller Hindernisse" erwiesen hat. Was sein Entwurf bietet, ist der Absicht nach null und nichtig, Schaum unü Dunst, eine Verhöhnung der Wünsche derIn­tellektuellen". Die Zaren-Duma ist ein Kronrat, der unter Umständen und unter mancherlei Beschränkungen sprechen darf, auch wenn er nicht gefragt ist, der über Ausschreitungen von Beamten Beschwerden au den Zaren zu bringen die Möglichkeit hat, dem auch gestattet ist, zu den Budgeteilt- würfen und zu dem Bericht des Reichsfinanzkontroleurs Bemerkungen zu machen. Ihre Beschlüsse aber sind ohne jede Konsequenz. Der Zar beachtet sie, wenn sie ihm qe fallen, sonst liegen sie unter dem Tisch. Von Budgetbewilli­gung und gesetzgeberischer Befugnis ist keine Rede. We^er die Oeffentlichkeit der Dumaverhandlungen noch die Jin- munität der Berichte darüber ist gewährleistet. Das Wahl­recht ist so beschränkt, daß man nicht einmal gewagt hat, den Wahlmodus genau anzugeben. Man erfährt bloß, daß die eigentlichem Wähler nur nach wenigen Hundert in den sehr großen Bezirken zählen werden, und für sehr weite Gebiete Polen, Sibirien, Turkestan - sind besondere Wahlreglements vorbehalten. Die Ausschließung der sechs Millionen russischen Juden bom Wahlrecht ist selbstverständ­lich, obwohl 50 000 jüdische Soldaten auf den ostasiatischen Schlachtfeldern gefallen sind ober noch vor dem Feinde stehen. Die Redefreiheit der Duma-Mitglieder ist bedenk­lich verklausuliert. Die Bestimmung, daß zu einem wenig­stens die Aussicht auf eine Wirkung eröffnenden Beschluß eine Zweidrittelmehrheit der Zarenduma gehören soll, ent­hält eine geradezu unsinnige Beschränkung. Ein idiotischer Vorschlag eines russischen Ministers kann durch die einfache Mehrheit der Duma nicht aufgehalten werden; eine Zwei­drittelmehrheit ist erforderlich, um den Minister zu zwingen, daß er seinen Vorschlaa sich noch einmal überlege.

arbeitend towÄ Nmmcrvcnajsmm. diese Schund. Glück unb hPr ^ Greises, für Rukland noch ein -».-"-» SÄS'r=, L 5 iÄ3M^ .............. eine^âsnfe^dnfi.n - ^?"^"'"Scn gewöhnt, aber auch an nmr,mb?L$. ^§5a^8 eit- "l>ne die wir schon längst zugrunde gcganoen, von der foaenniintcn Grobsürstcnpartei mit Haut und Haaren aufgefressen wären.

politische Rundschau.

Deutsches Reich.

* Die zunehmende Verständigung zwischen Frankreich und Deutschland in der Maroklo-Angelegenheit dokumentier:- «W in einer offiziösen Auslassung der deutschen Regierun g anläßlich der jüngsten Uebergriffe von Marokkanern acacn- über französischen Untertanen. Es handelt sich um die wider­rechtliche Verhaftung eines Franzosen aus Algerien. Dazu Wgt das deutsch-offiziöse Commuujqus, die den Rechten b'-r Fremden in Marokko zuwiderlaufende Behandlung euns französisch-algerischen Untertanen durch die maroffantfdci Lehorden würde, die Richtigkeit der französischen Meldunge.c vorausgesetzt, cinne Uebergriff bedeuten, in dessen Ab- Weisung alle fremden Mächte sich solidarisch fühlen müssen. Die deutsche Regierung hat sofort ihren Vertreter in Fez. angewiesen, zur befriedigenden Erledigung der Angelegen heit mit dem Vertreter Frankreichs Hand in Hand zu gehen.

* Ein ziemlicher Wechsel wird noch in diesem Sommer bei den leitenden Persönlichkeiten in Deutsch-Südweftafritn eintreten. Der .Kaiser hat dem Gouverneur Leutwein den erbetenen Abschied bewilligt. An seiner Stelle ist der Ge­neralkonsul von Lindequist zum Gouverneur des südwest- afrikanisclien Schutzgebiets ernannt worden. Herr von Lin- dequist wird im Oktober im Schutzgebiet eintreffen. Aller Voraussicht nach wird auch der militärische Oberkomman­dierende in Südlvestafrika, General von Trotha, in kurzem seinen Posten quittieren. Bei der jüngsten Anwesenheit des Reichskanzlers in Wilhelmshöhe sollen die Verhältnisse in Südwestafrika zwischen Kaiser Wilhelm und Fürst Bülow ausführliche Erörterung gefunden haben. Aus Teutsch- Ostafrika berichtet der Gmwerneur Graf Götzen, daß nörb* lich des Rufidjiflusses keine Anzeichen von Unruhen hervor­getreten sind. Dagegen ist die Bezirksnebenstelle Livale am 15. August überfallen und der Feldivebel Faupel, der Kauf­mann Slimer und dejr Ansiedler Pfüller nach Nachrichten, welche der Gouverneur für glaubhaft hält, ermordet wor- ben. Der Gouverneur beabsichtigt die Zusammenstellung einer starken Kompagnie in Kilwa und deren gemeinsames Vorgehen mit Station Ssongea auf Liwale. Das Marine- Detack-ement aus Moho-rro hat eine Bande Aufständischer am Nord fuß des Kitschi-Berges zurückgetrieben. Bei dem Gefecht dasBussard"-Tetachements bei Lugongwe ist der Matrose Gramkau gefallen. Außer dem KreuzerSee­adler" wird noch der KreuzerThetis" von bet ostasiatischen Station zur Unterstützung nach Ostafrika dampfen. Es stellt sich jetzt heraus, daß die Nachricht von dem erneuten 91 u stau dien Samuel Mahareros im fübmeftafüfanifdien Schutzgebiet falsch war. Nach Berichten der englisäfen Be­hörden befindet sich Samuel Maharero mit seinen drei Söh­nen und mehreren Unterhäuptlingen, banmter Traugott, Justus, Kayata und Julius unter englischer Polizeikontrolle noch am Ngani-See in Britisch-Betschuanaland. Tic Ge­samtzahl der dortigen Hereroflüchtlinge, einschließlich der Frauen und Kinder, belaufe sich auf 730. Sie sind alle ent­waffnet.

* Aus Anlaß der Fleischteuerung haben der deutsche Gast- Wirteverband, der Bund deutscher Gastwirte, der Verband der Gast- und Schankwirte von Berlin und Umgegend, die Berliner Gastwirte-Jnmmg und der Verein Berliner Hotel- ' bescher eine gemeinsame Petition an den Reichskanzler und die beteiligten Minister gerichtet. Die Petition soll auch dem Reichstag vorgelegt werden. In der Eingabe wird ausgeführt daß Fleisch bei den jetzigen Preisen für eic weitesten Volkskreise in Deutschland nicht mehr ein Nab- rungs-, sondern ein Genußmittel sei. Bei Vergleich mit anderen Ländern ergibt sich, daß in Deutschland die bödmen Preise in ganz Europa für Fleisch bezahlt wird. Das Grund­übel liege' daran, daß infolge der Grenzsperre gegen leben­des Vieh zu wenig Fleisch vorhanden sei, dann habe aber c.uch die Sperre auf die Schlachtviehzucht des Auslandes Hemmend gewirkt. In Sachverständigenkreisen sei man der Ansicht daß die österreichische und dänische Grenze für lebendes Schlachtvieh unbeschränkt geöffnet werden könne. Die behauptete Gefahr für die Gesundheit der beutfeßen Viehbestände könne mit Leichtigkeit durch geeignete Maß­regeln vermieden werden.

* In Straßburg i. E. tagt der 52. deutsche Katholikentag. Nach einem feierlichen Pontifikalamte im Münster wurde die Veranstaltung durch einen großen Festzug eröffnet, an bem etwa 35 500 Personen, darunter über 23 000 aus den

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