Nr. 246
Donnerstag, den 19. Oktober 1905
14. Jahrgang
et es locder^ w/R
frfÖ“
8-i Uü ^â' ^'>n.£t jf^l Unfet!
1905. ' 3“ Mbt
3efertt»*39rei6 t Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober- Hessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petttzeile 30 resp. 40 Pfg.
Webaltion u. Hauptexpedition : Gießen, Seltersweg 83. Fer«sprecha«schl»st Nr. 362.
'7^-.
o>
Äd0L«vmc»tSyr',ls. adgeosu monoMch in'- Han-
eebiade *0 Pfg., durch die Bon be;open viertel jäbrl. M' IM Gratisdeiiape» : Obehesstc^e Familienzeitui ^ t p if?) und die Giehener Eci^^bl^ir 2 'wöcbcn !' b
N navbmit ;j d.
4 sl'3 V lau
(chießener Gergevtatt)
Hub,
''»Mauerwerk
Mauerwerk, '
(„ ...... "A Allzu scharf macht schartig.
®n[i(bt auf ßpp^ Der Vorsitzende des deutschen Arbeitgeber-VekVanbeS, C Zeichnung s ’M Kommerzienrat Heckmann-Bertin, hat in der Hauptver- ' '"weit ' ~ .....
Unabhängige Tageszeitung
(Hießener Ieilnng)
für Obcrhefse» und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberseiten.
"ber, berm. 11 u^
sammlung der Ortsgruppe Zwickau des Verbandes sächsischer Industriellen sich dahin geäußert, daß die Arbeitgeber eine scharfe Kampfstellung gegenüber den Arbeitern imb ihren Streiks einnehmen müßten. Er könne den Vorschlag der .A rbeitgeber-Zeitung", die Arbeiterorganisationen als Ver- i der Arbeiterschaft in jeder Fabrik anzuerkennen, nicht billigen, betrachte ihn vielmehr als den Ausdruck . einer
^rivatansicht der Redaktion. Er sei Di die Arbeitgeber sollten der Drohung n dadurch entgegentreten, daß man über der Arbeiter entlasse, dabei auf vw Tüchtigkeit usw., keine Rücksicht i ^mc Alphabet gehe und immer den zehnten
elmehr der Meinung, hü de n Generalstreik all den zehnten Teil
Syndikus des Sächsischen Jndnsiri'D
re Verhältnisse, vielmehr nach dem m; entferne. Der mm r! ' u e» wollte
Ole zur Kultur des ltung. Die Haut des anderen .Körperstellen ist aber in noch höhe- g von Staub und fon» èr Scheitel bedarf da- iesicht.
vpjhaut eine gute neu» üüge. Bei Schuppen- Kopfwäsche notwendig. botter, den man in bie i ober ganjen Stunde
Jungen ist auch das elbe durch viertelstün- inkleie mit einem Liter cd) ein leinenes Luch, usigem Bearbeiten des die dichten Zacken des iederholter Abwendung
[ dieser Empfehlung nicht beiDflidtcn; nur als än horste Kon- soquenz könne man sie gelten lassen, wo cs sich um aus schließlich sozialdemokratische Arbeiter bandle; im übriger ; genüge ein festes Zusammenstcb.'n der Arbeitgeber; die I öffentliche Meinung werde man durch ein Verfahren nach dem Rezept des Herrn Heckmann nicht gewinnen.
Das war keine unumwundene Absage, aber es war immerhin eine Absage. Herr Heckmenn ha: . inen V schlag auch wohl nicht ganz ernst gemein!. -f - r- in burch sein I lebhaftes Temperament hingerissen werden, einen 2ay auf- I zilsteUen, den er bei ruhiger Ueber amm Klbit nicht wird rufrecht erhalten wollen. Doch der oloße Vorschlag ist dazu ungetan, die Erbitterung zu steigern und die Erzielung
? iner Verständigung zu erschweren. Herrn Heckmann entschuldigt einigermaßen, daß er den Gedanken nicht aus dem eigenen Herzen geschöpft, daß er nur eine alte Anregung des Herrn Bueck wieder ausgenommen hat, der im Zentralver- band deutscher Eisen- und Stahlindustriellen als dessen Generalsekretär immer eine extreme Haltung einnahm. Besser wäre es jedenfalls gewesen, es wurde an die Vuecksche Anregung nicht erinnert. Gewiß ist es verständlich, daß die Arbeitgeber durch die ewigen Streiks und Streitandrohun-
Jaffa bringt man 15 bie ma» m °m bls Teelöffel wi gkâch 5 aentimeter SraM L die dünnen ^mdânst dünne Schoben ge- 5 MS
Z4-S rbeS l<5
M un^w State MN lE .M, und ^^ ^ivnit ge- «utter e>"e ^tn, :nW<ft»fet j ibn ns
WVi et M" wie 011
gen, die ihnen jede Dispositionssicherheit nehmen und den geschäftlichen Ueberblick hindern, nervös werden und in ihrer Verärgerung auch einmal ein unbedachtes Wort sprechen, für das sie bei eingetretener Ucbcrlcgung die Verantwortung nicht übernehmen. Aber gerade die Erfahrung, daß unter den Arbeitern in der Regel die extremen, radikalen Elemente die Führung an sich reißen, daß bei den Arbeitern die großen Worte das lauteste Echo finden und oft die Grundlage für verhängnisvolle Entschließungen bilden, sollte die Arbeitgeber bestimmen, den Standpunkt der Mäßigung nie zu verlassen. An den Arbeitgebern ist es, in dieser Hinsicht als Muster zu dienen und mit gutem Beispiel voranzugehen.
Der vorherrschende Einfluß Japans in Korea wird anerkannt. Die vertragschließenden Parteien haben sich ar der russisü>koreanischen Grenze jeder militärischen Maß. nahmen zu enthalten, die die Sicherheit des russischen obei des koreanischen Territoriums bedrohen können. Japan uni Rußland verpflichten sich gegenseitig: erstens, die Mandschurei vollständig und gleichzeitig zu räumen, ausgenommen das Pachtgebiet auf der Liautung-Halbinsel. Mc M a n d s ch u r e i wird außer der Liautunghalbinsel an China zurückgegeben. Alle Rechte Rußlands in Port Arthur, Talny in f. w. fallen an Japan. Unberührt bleiben private Rechte. Japan und Rußland verpflichten sich, ihre Eisenbahnen in der Mandschurei ausschließlich zu kommerziellen und inbuffriellen Zwecken und in keiner Weise zu strategischen Zwecken zu benutzen. Die Einschränkung betrifft nicht die Eisenbahn im Pachtgebiet auf der Liau- t 'ng-Halbinsel. Die japanische und die russische Regierung treffen sobald als möglich ein Separatabkommen über die Regulierung des Verkehrs auf den Eisenbahnen in der Mandschurei. Japan und Rußland kommen überein, auf Sachalin oder den angrenzenden Inseln keine Befestigungen oder andere ähnliche militärische Werke zu bauen. Sie verpflichten sich, keine militärischen Maßnahmen zu treffen f - die Freiheit der Schiffahrt in der La Perouse- und dec Tataren-Straße beeinträchtigen könnten. Ta der Handels- und Schiffahrtsvertrag zwischen Japan und Rußland durch den Krieg annulliert ist, verpflichten sich die japanische und die russische Regierung, als Grundlage ihrer Handes''>e- zichungen bis zum Abschluß eines neuen Handels- und Schi fs ahr tsvertragos die gegenseitigere ist b e - g ü n st i g u n g anzunehrnen. Rußland verpflichtet sich, an Iavan sobald als möglich die Differenz zwischen dem von Japan und dem Don Rußland für die Gefangenen au^ - gebenen Betrage zurückzuzahlen. Innerhalb eines Ze. - raumes von IS Monaten nach Inkrafttreten des Dertraaes sind die Heere beider Länder aus der Mandschurei w f- zuziehen. Auf Sachalin mH möglichst der 50. Breitengrad die Grenze des beiberfeitmen Gebietes bilden.
Soweit die hauptsächlichsten Bestimmungen, bei denen namentlich b?e Aussicht ans einen weitgehenden Handelsvertrag aufrHL
1 Fries,nsworte des Mikado.
In Japan tarnen weite Kreise des Volkes noch
^»*"||| i ' J.wuawin'«fi>wii»mHH'g^...rx'.-<.«^
politische Rundschau.
Deutsches Reich.
Die vom Reichsjustizamt ausgearbeiteten Beschlüsse der Sachverständigenkommission zur Reform der Strafprozeßordnung sind den Einzelregierungen zur Prüfung übermittelt worden. Mehrere Bundesregierungen haben den Wunsch ausgesprochen, daß vor ihrer Stellungnahme ein mündlicher Meinungsaustausch stattfinde. Zu diesem Zwecke sollen Vertreter der verschiedenen Justizverwaltungen demnächst in Berlin zusammenkommen.
"PSW
In dem Interessenkampf zwischen Arbeitgebern und Arbeitern ist die öffentliche Meinung ein sehr gewichtiger und bedeutungsvoller Faktor. In der Regel wird die Partei den Sieg davontragen, auf deren Seite die öffentliche Meinung steht. Die Arbeitgeberschaft würde auf die Unterstützung durch die öffentliche Meinung dauernd verzichten müssen, wenn sie sich den Heckmann-Bueckschen Vorschlag zu eigen machte. Syndikus Dr. Stresemann hat das richtig erkannt und daran seine Warnung geknüpft. Aber nicht bloß die öffentliche Meinung ist gegen den Heckmann-Bueckschen Vorschlag, auch die Gerechtigkeit ist es^ und nicht zuletzt die Klugheit.
Extreme Maßregeln können unter Umständen einen Sieg I erzwingen. Aber solchem Sieg folgt bloß eine äußerliche Unterwerfung, nicht der Friede. Ein Friede ohne innere Befriedigung verdient seinen Namen nicht, ist im besten Falle bloß ein unwillig ertragener 25affcnftiHftanb und immer nur eine Vorbereitung zu neuem Kriege. Mit solchem Frieden ist der Industrie nicht gedient, das Interesse des Gesetzgebers so wenig wie das der Arbeiter gewahrt. Wem an persönlicher Genugtuung für seine Nacl>egefühle gelegen ist und wer diese Genugtuung höher als alles andere schätzt, der darf sich den Luxus extremer Vorschläge gestatten, denn die Stimme der Gerechtigkeit und Billigkeit findet bei ihm ohnehin kein Gehör. Wir glauben nicht, daß I Herr Kommerzienrat Heckmann zu denen zu rechnen ist, die solcher Gesinnung huldigen, wir glauben vielmehr, daß ihm nur im Zorn ein ungerechtes Wort entfahren ist. Wenn es zu Handlungen kommt, wird er mit seinen Kollegen in der Leitung der Arbeitgeberschaft sich zu Grundsätzen bekennen, die der öffentlichen Meinung gestatten, beruhigend väßigend auf die Arbeiterkreise einzuwirken.
und
,u§ (bei der
Der frieden von Portsmouth.
— Endgültige Festsetzungen für Ostasien. —
Der amtliche Wortlaut des Friedensvertrages wird jetzi veröffentlicht, nachdem der abgeschlossene Frieden durch dir Unterschriften des Zaren und des Mikado die Ratifikatior erfahren hat. Der Text des Vertrages weist wesentlich Abweichungen von den bisher bekannten Angaben auf.
.,'!" "
immer nicht recht nv V! fein brrn bn bir
II liTfi: at^. r» Vk. :k ' jHifije brmt V»>^-^ r 'eine Sernowas ^ -
rn Friedensbedingungen ausgesobot Landung Baron Komuras in To!
ungen zur Aufrechterhaltung der Militär getroffen. Es fanden jeb h In st die Xnfimft des F:-,<'dens»:n-.
Händlers verlief sang- unti fianqio§. Baron Komurg ;ri alsbald vom Mikado in mehftünZn.ger 91 uMw ^'psange-. Der Kaiser behändigte Komura eine ^fHtgefchrpbene Bor- schaft, in der er seine Freude über den aufrtebenfMitmb.m Abschluß des Friedens ausspricht und die trefflichen Drens' * Baron Komuras bei der Friedenskonferenz in Portsmo" hervorhebt.
In zwei bekannt gegebenen Reskripten drückt der Milad, der Armee und der Marine seine Anerkennung aus und sagt: „Unser Volk war maßvoll und klug, hat freudig bic schwere Last der nationalen Ausgaben getragen sowie edelmütig zu dem Kriegsfonds beigesteuert, und war einmütig bestrebt, das Ansehen zu heben und die Würde des Reiches zu wahren. Der Erfolg gebührt in hohem Maße den gütigen Geistern unserer Vorfahren, der Ergebenheit unserer Beamten und dem selbstverleugnenden Patriotismus unseres ganzen Volkes. Nach zwanzig Monaten des Krieges ist die Stellung des Reiches gefestigt, und sind die Interessen bc ■ Landes gefördert. Wir haben die Bedingungen geprüft, über die sich die Friedensunterhändler geeinigt hatten, und da wir diese in, vollkommener Uebereinstimmung mit un- seren Absichten fanden, so haben wir sie angenommen und ratinaiert. Es ist unser ernstlicher Wille, den Ruhm mit unserem Volke zu teilen und uns lange der Segnungen des Friedens mit allen Nationen zu erfreuen. R u ß l a n d i st ^^oöer der Freund Japans, und wir wünschen aufrichtig, daß die wiederhergestellten Beziehungen gute? Nachbarschaft sich zu nahen und herzlichen gestalten mögen Wir warnen unsere Untertanen ernstlich vor Kundgebungen wählerischen Stolzes und befehlen ihnen, ihren Geschäften rachzugehen und alles zu tun, was in ihrer Macht liegt, um )as Reich zu kräftigen."
Mit den letzten Worten wendet sich der Monarch direkt Wen die Aeußerungen der Unzufriedenen und gibt somit Komura und seinen Mitarbeitern eine glänzende Revanche ür die Kränkungen, die sie unverschuldetermaßen erdulden nutzten.
Man kann mit dieser letzten diplomatischen Aktion der felvalt'gen Krieg im Osten Asiens wohl der Geschichte überreden. Die wirtschaftlichen Folgen des blutigen Ringens inb ihr 'influß auf die künftige Entwickelung im Leben bei isiatischen und europäischen Völker lassen sich heute nod Acht übersehen. Es ist c/er keineswegs Anlaß für West mropa verband a, wegen der Verschiebung der Machtver- )ältnisse im sc: mm Osten trUe in die Zukunft zu blicken.
.* Einheitliche Verordnungen zur Regelung des Verkehrs mit Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Straßen und Plätzen in ganz Deutschland werden dem Vernehmen nach in kurzer Zeit den Bundesrat beschäftigen. Gleichzeitig sollen einheitliche Verordnungen über den Verkehr mit Fahrrädern erlassen werden. An der Vorbereitung des Gesetzes über Ausdehnung der .Haftpflicht auf die von Kraftfahrzeugen angerichteten Schäden wird eifrig gearbeitet,
*
* Gegen die geplante Einführung von Schiffahrtsabgabcn auf den deutschen Strömen werden die sächsischen Stimmen im Bundesrat abgegeben werden. In der Opposition befinden sich außerdem Bayern, Baden, Hessen und wahrscheinlich die drei freien Städte. Vermutlich wird deshalb der von Preußen ausgehende Antrag fallen.
»
* Der Gesetzentwurf über den Versicherungsvertrag ist im Bundesrat wiederholt durchberaten worden. Eine abschließende Einigung konnte aber bisher noch nicht erzielt werden, da in Bayern und Sachsen verschiedene Versicherungszweige verstaatlicht sind und sich aus diesem Umstände Schwierigkeiten ergeben. Die Regelung des Versicherungs- Vertrages ZlreßtM der Vereinheitlichung des bürgerlichen Rechts im DeutschM?lteich eng an.
*
Bei den Landtagswahlen in Oldenburg wurden vier Sozialdemckratcn gewählt. Die künftige SufnnnncnfeOung beâ Landtags bleibt demnach die gleiche wie bisher.
Oesterreich-Ungarn
"In Brünn wurde eine Massenkundgebung für das allgemeine Wahlrecht durch die Arbeiterschaft veranstaltet Die Arbeiter marschierten in geschlossenen Zügen, deren Teilnehmerzahl man auf 20 000 schätzte, zum Landtagsgebäude Dort überreichten sie dein Landeshauptmann und dem Statthalter Petitionen. Die Ordnung wurde nicht gestört.
** Die Wiederernennung Fejervarys zum ungarischen Ministerpräsidenten ist jetzt amtlich publiziert worden. Kaiser Franz Josef richtete an Baron Fejervary ein Handschreiben, in dem gesagt wird, es sei nicht möglich gewesen, aus den Koalitionsparteien ein Kabinett zu bilden. Deshalb werde Baron Fejervary neuerdings 311m Ministerpräsidenten ernannt. Das königliche $anbfd)reibcn wird so aufgefaßt, daß es den Beginn einer neuen Periode in der Wirksamkeit des Kabinetts Fejervary bezeichnet, in dem dieses feinem interimistischen Charakter ablegt und bestrebt sein wird, sich die Majorität durch Neuwahlen zu verschaffen.
GnglancL
** Bedenkliche Kämpfe in englischen Kolonien werden amtlich gemeldet. In der Landschaft Kwale in Süd-Nigeria fielen in einem Gefecht drei britische Offiziere. Truppenverstärkungen sind unterwegs.
Russland*
** Abermals ist die Rede von dem Rücktritt des verhaßten Generalprokurators Pobjedonoszew. Er soll nunmehr bestimmt am Ende dieses Monats in den Ruhestand treten. Ob dieser reaktionärste aller russischen Gewalthaber seinen Posten beim Heiligen Synod wirklich räumt, dürfte nach den bisherigen Erfahrungen mindestens zweifelhaft sein. Ein Glücksfall wäre es für das von Unruhen gequälte Reich an dessen politischer Zerrissenheit Pobjedonoszew nicht bie wenigste Schuld trägt.
Hstcn*
♦* Wie aus Tokio mitgeteilt wird, ist es gelungen, das gesunkene russische Panzerschiff Pobjeda in Port Arthur zu heben. Mit der Herstellung des Schiffes erbalt bie javanische Flotte einen neuen Zuwachs.
Hfrfha.
♦♦ Die von Banditen in Marokko gefangenen enstlischen Offiziere von dem gestrandeten Werkstättenschiff „Asftstance wurden freigelassen. Die Räuber befürchteten den Angriff Wird) ein englisches Torpedoboot und bie Zerstörung ihrer
Hof und Gesellschaft.
* Das Kaiserpaar legte gestern einen Kranz in dem Mausoleum in der Friedenskirche zu Berlin nwder wo der neue Sarkophag für Kaiser Friedrich von Reinhold Begas Aufstellung gefunden hat. Der Kaiser empfing später den neuen oldenburgischen Gesandten Eucken-Adden-