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Dienstag, den 17. Oktober 1905

14. Jahrgang

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InferttonSpreiS r Die einspaltige Petttzeile für ganz Ober- ^at, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petttzeile 30 resp. 40 Pfg.

Aâatnon u. Haupterpedition: Gießen, SelterSweg 83. Fernsprechanschlnh Nr. 868.

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Ado««rme»tspreiS: abgebott monatlich 50 Pfg.. in's bau- gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljâhrl. Mk 1 50. HrattSbeilage« : Qberhesfische ^amittc»zeitu«g (täglich) und die Gießener Teifenblasc« (wöchentlich).

De« Blatt erhieint an nKee Werktagen nachmittags.

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(Gießener Uagevsatl)

NnaKhängige Tageszeitung

(Gießener Ieitnng)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzerger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtliche, Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberinnen.

in großer Zahl und Mannigfaltigkeit an, pflegten ihre be- ondere Industrie und sorgten für Absatz in das asiatische Ausland.

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Brtr.ff: Lchwnnrotlauf in Elpenrod.

Bekanntmachung.

Die wegen auSgebrochenen Schweiuerotlaufs über ein Gehöft zu Elpenrod verhängte Sperre wird, nachdem sich nachträglich das Nichtvorhandensein dieser Seuche er­geben hat, wieder aufgehoben.

Alsfeld, den 11. Oktober 1905

Großh. Kr-iSamt Alsfeld.

Dr. Melior.

vornehmste Aufgabe der Schule vergessen: den Kindern Po«

sitive Kenntnisse zu vermitteln, die positiven Kenntnisse, die sie im Leben und für das Leben nötig haben, durch die

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bei anderen Seite -er Transport 3 Mary: ich denn gestern a-end

greunbe):Sage mir im meisten bei meinen I kurzem Nachdenken):

praktische Jugenderziehung.

Zum drittenmal hielt derK u n st e r z i e h u n g 2 - t a g" seine öffentliche Versammlung ab. Diesmal in Hain- burg. Vor zwei Jahren hat er in Weimar, vor vier Jahren in Dresden getagt. In Dresden hat er in bezug auf Schall- bauten, Wand- und namentlich Bilderschmuck, Anschauungs­mittel und Zeichenunterricht eine Anzahl Wünsche und For­derungen formuliert, die kaum irgendwo Widerspruch fan­den und demgemäß auch verwirklicht wurden, soweit die nötigen Mittel verfügbar waren oder verfügbar wurden. Es wird in der Tat nicht als Luxus betrachtet werden können, wenn man die Kinder beizeiten gewöhnt, für schmückende Ueberflüssigkeiten Sinn zu haben, und wenn man sich bemüht, durch sachgemäßen Ausputz der Schul- 1 räume den Geschmack zu bilden. Wir sind keine Spartaner ; und wollen auch das kommende Geschlecht nicht zu Spar- i tönern erziehen. Wir sind überdies nicht der Meinung, daß durchaus kunstfremd und kunstfeindlich sein müsse, wer auf seine karge Lebensführung angewiesen ist. In Weimar I ist man viel weiter gegangen. Die Anregungen, die man

sie in ihrem Fortkommen gefördert werden, kurz: die ihnen praktischen Nutzen gewähren. So schön ästhetisches Emp­finden, so erhabend die Kunst ist im Lebenskampf brau­chen wir zunächst andere Hilfsmittel. Das kann man sagen, ja das muß man betonen, gerade wenn man ein Freund der Kunst ist und die Gesetze der Aesthetik überall befolgt sehen möchte. Denn erst nach Bestreitung des un­entbehrlichen Bedarfs kann die Pflege von Kunst und Aesthe­tik beginnen. Nimmt man dem Menschen die Kraft, den praktischen Anforderungen des Lebens Genüge zu tun, so sind Kunstpflege und Kunstfreudigkeit auch bald unwieder­bringlich dahin, der ästhetische Gewinn verfliegt und der wirtschaftliche Schaden bleibt .

Der größte Feind des Idealismus ist seine Uebertrei­bung. Wer etwas bessern und fördern will, ernstlich will, ohne bloß Redensarten zu machen, mit denen er sich selbst und feine Gesinnungsgenossen berauscht, der darf bei allem idealen Streben die Nüchternheit nicht verlieren, in der man die Dinge sieht, wie sie sind, und nicht, wie sie sein sollten, in der man die Grenzen des Erreichbaren nicht aus den Augen verliert.

^âs alles ist schnell und in mancher Beziehung sehr über- raschend gekommen, und in der Ueberraschung ist man zu übertreibender Schatzung geneigt. Die Tüchtigkeit und Rührigkeit der Japaner in Ehren aber auch die japanischen Bäume wachsen nicht in den Himmel. Der Krieg hat ihnen große Lasten hinterlassen, die in absehbarer Zeit keine Min­derung erfahren werden. Das gleicht in etwas den Vorzug aus, den ihre Nähe ihnen auf dem ostasiatischen Markt bietet. Aber dieoffene Tür" in Ostasien ist alles, was wir ver­langen können, und reicht vollständig aus, uns einenPlatz an der Sonne" zu sichern. Was die Japaner können, das können wir auch, und wir werden es auf wirtschaftlichem Gebiet in Ostasien zeigen. Wir haben für das neue Japan alle Sympathie aber Furcht vor Japan kennen wir nicht und brauchen wir nicht zu kennen, auf keinem Gebiet.

lor (zur DeWantin): daß Sie die Ophelia 'O, dafür garantiere

)r Söhnchen Bei einer i nicht das Sprichwort: Fritzchen:Gewiß,

>ch nicht ordentlich!" her Junge, W du hinein zu W« " 'ckande - man W

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^rutscbcs Reich.

* In Regien n^skreisen nimmt man an, daß der Reichstag gegen Ende des Monats November ein berufen werde. Für den Termin der Einberufung ist der Ausgang der Verhand­lungen über die Reichsfinanzreform im Bundesrat maß-

Das neue Japan,

Von einem deutschen Ostasien-Reisenden. Japans Kriegserfolge. Ursachen der russischen Nieder- (ane. Der europäische Lehrmeister. Wirtschaftliche und politische Entwickelung. Uebertreibungen. Folgen des Krieges. _ Der ostasiatische Markt. Freier Wettbewerb.

Die Erfolge, die Japan im Kriege gegen Rußland zu ' Lande wie zur See davongetragen hat, die Tapferkeit und Ausdauer seiner Truppen, die kluge Taktik seiner Generale und Admirale alles dies zusammen hat das Urteil über das japanische Volk auf das günstigste beeinflußt. Gerade das scheinbare Mißverhältnis in den Größenausdehnungen der beiden kriegführenden Staaten hatte zu der Annahme verleitet, daß Japan unter allen Umständen unterliegen müsse. Das Gegenteil wirkte mit der Kraft einer ungeheu« ren Üeberrafdjung, und nun war man geneigt, Leistungen und Fähigkeiten der Japaner maßlos zu überschätzen. Um mit den Kriegserfahrungen anzufangen: Japan hatte sich von langer Hand auf den Krieg vorbereitet, Rußland war in frevelhafter Weise ungerüstet. Es hatte weder Soldaten noch Waffen in erforderlicher Menge zur Stelle. Dazu kam, daß sein wirkliches Heer, seine starke Kriegsmacht, durch den unsinnigen Bündnisvertrag mit Frankreich in Europa an der deutschen Grenze festgehalten war. Nach Ostasten konnte Rußland zunächst nur zusammengerafftes Volk schicken, über­all aufgelesenes Militär, das wohl einen Soldatenhausen, aber kein organisiertes Heer bildete. Der europäische Teil Rußlands war durch den erwähnten Vertrag für die Mit­wirkung am Kriege bis zu den entscheidenden Niederlagen fast völlig ausgeschaltet. Nun ist das asiatische Rußland noch vielmal größer als Japan, aber es hat nur halb so viel Einwohner wie Japan. Als die Fessel des französischen Bündnisvertrages im Vertrauen auf Deutschlands freund- nachbarliche Treue endlich gefallen und abgestreift war, hatte Rußland schon zu viel Zeit verloren, und seine inneren Wirren gestatteten ihm nicht, noch mehrere Jahre hindurch Krieg zu führen. Um Jahre aber hätte es sich um der Ent­fernung willen gehandelt. England hat drei Jahre ge­braucht, um das winzige Burenvolk zu erdrücken. Rußland hatte mindestens die gleiche Zeit nötig, um auf ähnliche Entfernung die Japaner zu besiegen.

Wir erinnern hieran, nicht um die Taten der Japaner irgendwie zu verkleinern. Wir wollen nur die Grundlage für eine richtige Abschätzung feststellen. Nicht den russi­schen Soldaten, der in zahlreichen Feldzügen sich bewährt hat, haben die Japaner besiegt, sondern den schlechtesten russischen Soldaten, die russischen Truppen, die in Mann­schaft und Führern zusammengewürfelt waren. Was die japanischen Soldaten im Vergleich mit einem europäischen Soldaten wert sind, müßte erst erprobt werden. Das darf man sagen, ohne den Japanern zu nahe zu treten, ohne das Urteil über sie durch Mißgunst irgendwie beeinflussen zu lassen. Es bleibt Anerkennung genug für ihre Tüchtigkeit übrig, da sie eine moderne Armee mit moderner Ausrüstung erst seit wenigen Jahrzehnten besitzen. Sie haben mit er­staunlichem Fleiß und Eifer in Europa gelernt und haben sich als außerordentlich gelehrige Schüler erwiesen.

Den gleichen Eifer, die gleiche Gelehrigkeit haben sie auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet dargetan. Sie waren nur eben mit Europäern in Berührung gekommen, sie hatten erst seit wenigen Jahren ihre jungen Leute nach Europa geschickt, um Europas Einrichtungen zu studieren, Europas Kultur zu erforschen, und schon schufen sie eine Justizgesetzgebung, eine Verwaltung, eine Verfassung nach westeuropäischem Muster, richteten sie sich eine vielgestaltige Presse ein, legten Schulen und Universitäten an, für die sie die erlangbaren besten Lehrer aus Europa kommen ließen. Sie bauten Bahnen in sehr kurzer Zeit, sie legten sich eme überaus stattliche Kriegs- und Handelsflotte zu und zeigten sich wirtschaftlich als kluge Kaufleute. Sie legten Fabriken

gebend.

*

* Die Ausschüsse des Bundesrats haben die erste Lesung der neuen Steuervorlagen beendigt. Die zweite Lesung be­ginn! am 23. d. M. Auch an dieser werden die Finanz- minister der deutschen Regierungen voraussichtlich teil- nehm.n. *

* Die deutschen Truppen haben nach amtlichen Meldungen mehrere siegreiche Gefechte in Deutsch--westafrika gehabt. Am 12. Oktober wurde durch die 30 Gewehre starke Pa- trouille des Oberleutnant Heres eine Hottentottenbande am oberen Tsub unter Elias überrascht. Anscheinend wollte dieser die durch das Gefecht bei Nubib am 13. September völlig zersprengten Banden von neuem sammeln. Die Hottentotten räumten das Gefechtsfeld in völliger Panik unter Verlust von 50 Toten. Auf der Verfolgung kam es 10 Kilometer weiter südlich am Nachmittage nochmals zu einem zweistündigen Gefecht, in dem noch 5 Hottentotten fielen. Bei den Deutschen fiel ein Reiter. Ferner hatte am 5. Oktober eine deutsche Patrouille unter Leutnant Schulz ein siegreiches Gefecht am Kutip, wobei 6 Hotten­totten fielen, bei uns 3 Reiter verwundet wurden. Der englische Kolonialsekretär in Kapstadt hat dem beutscW Generalkonsul mitgeteilt, daß 150 unbewaffnete Witbois auf englisches Gebiet übergetreten sind. Sie>sollen auf zwei östlich Upingjton gelegenen Ne^erungsfckrmen interniert u.ch dort polizeilich scharf überwacht werden. Von englischer Seite wird berichtet, daß Morenga bei Schritdrift einen deut­schen Posten überfiel und 15 Proviantwagen erbeutete. Hier­bei fielen Leutnant Surmann und 4 Mann, 8 Mann wur- d n verwundet und 8 Mann traten auf englisches Gebiet über. Letztere werden bei Ramansdrift wieder auf deutsches Gebiet zurückgebracht. Waffen und Munition werden dem deutschen Generalkonsul übergeben. Eine amtlicher Be- ftü ti gung dieses Ucbei falls liegt den deutsche,! Behörden noch nicht vor. Morenga w:rd von einer stärkeren Truppen­acheilung verfolgt.

* Nach einem Beschlusse der berufenen Vertreter soll eine Zentralstelle des deutschen Städtetages und damit eine dauernde Einrichtung geschaffen werden. Diese Zentral« stelle soll über alle städtischen Einrichtungen Auskunft geben. Studien über deutsches Stadtverwaltungs- und Stadtver- fassungsrecht, ferner über Städtewesen, Städteentwickelung und Stadtgeschäfte L Öen an der Hand eines vollständig ge­sichteten Stoffes betrieben werden können. An die Spitze dieser Zentralstelle wird ei juristisch oder bolfätoirtfdjaft« lid) gebildeter Direktor gestellt werden. Die der Vereini­gung angehörenden 15-2 Städte vertreten zurzeit eine 23e- vtlkeru: a von rund 13 520 000 Kopsen.

Italen,

* Ueber die angeblichen Worte des französischen Minister- prä u deuten Rouvier von derVerführung Italiens durch Dclcaff^ sagt eine offiziöse Vorlautbarung, man müsse dem Dementi in derAgeuce Hava." Glauben schenken, Rouvier diesen Ausspruch getan, so hätte Italien direkt nach den Gründen für die Illusionen Delcassss und die Vor­würfe Rouviers forschen müssen. Zur Ehre der italwn sichen Staatsmänner sei anzunehmen, daß sie niemals lene Allu­sionen genährt haben. Jedenfalls trage die vastem sche Po- der letzten Zeit den Stempel der größten Aufrlchtrgte

S Qn Jnt^ die Freunde und besonderes gegen die

und Loyalität g^ea die ^unoe ^ ^strengum

^den Ereignisse dies ver,

hin dert»n, wurde man der Loyalität der italienischen Regie- ring Unrecht tun, wenn man fragte, wo ihr Platz und ihre Mflickten seien Die Bündnisverträge mit der Untergurt her autorisierten Vertreter Italiens seien eine heilige Sache, Italien würde auf jeden Sali am Dreibund festhalten.

fdort gab, waren ungemein mannigfach, das dort aufgestellte Programm war geradezu uferlos. Man wollte die Schule ungefähr so einrichten, als ob sprachliche und Literatur- bildung den unentbehrlichsten Teil des Unterrichts ausmache, als ob das Interesse des Staats und seiner Bürger nur dann in vollem Umfang wahrgenommen werden könne, wenn jedes Schulkind beim Verlassen der Volksschule hinsichtlich jener beiden Disziplinen mit den Kenntnissen eines ordentlichen Universitätsprofessors ausgestattet wäre. In Hamburg wiederum hat man weise Selbstbeschränkung wenigstens in­sofern geübt, als man nur hinsichtlich zweier Gebiete Re­formbegehren verlautbarte. Musik und Gymnastik waren diese Gebiete. Auf die Einzelheiten der Reformvorschläge, die in Hamburg vorgetragen wurden, brauchen wir um so weniger einzugehen, als sie gar zu allgemein gehalten waren. Sie wurden dadurch freilich unangreifbar. Doch das ist ein ^wertloser Vorzug, da sie zugleich ungreifbar wurden. Dem Gesang und der Instrumentalmusik will man bessere Pflege > als bisher in Schule und Haus gegönnt wissen, dem Turnen will man einen tieferen ästhetischen Inhalt geben. Dagegen laßt sich wirklich nichts einwenden. Es wäre wirklich präch­tig wenn unsere Kinder alle hübsch sängen und eines oder mehrere Musikinstrumente, nicht gerade meisterlich, doch ge» fällig zu spielen verständen, wenn sie in Gang und Haltung und m jeder Bewegung Erscheinungen darstellten, die das Auge wohltuend berührten.

Ob die sittliche Einwirkung den Erwartungen entsprechen wurde, ist freilich eine andere Frage. In dieser Beziehung liegt man wohl recht große Illusionen. Die größte Gelehr- lamteit gewährleistet noch keine Sanftmut des Charakters, cenn dce Gelehrteiigrobheit ist immer sprichwörtlich gewesen. Ungewöhnliche Kunstpflege und über das Mittelmaß weit yinausgehendes Kunstverständnis, sogar eine bevorzugte dich- Begabung bedingen durchaus nicht mildes und ab­geklärtes Wesen. Die prächtige Figur des großen Konzert- Niersters Bülow beweist das, das alte Wort vomgenas irritabile vatum", demzornmütigen Geschlecht der Dich­ter" beweist es, und endlich legt dafür Zeugnis ab der Spruch,daß oft der gröbste Schlingel die allerzärtlicbsten Verse fingt". Doch dieser Einwand würde uns nicht zu Gegnern der Bestrebungen der Kunsterziehung und des Kunsterziehungstages machen. Weit eher werden wir da­durch mißtrauisch, daß die Kunsterziehungsprediger die realen Verhältnisse, auch die ganz offen zutage liegenden, völlig außer Augen lassen. Es ist eine schöne Sache um den Gesang: wer aber keine Stimme hat, der tut wenig­stens seinen Mitmenschen gegenüber besser, wenn er sich in der Musik nur als Zuhörer betätigt.Singe toem Gesang gegeben," heißt es im Lied, aber bie Fortsetzung sagt:Wer im Gesang schwach ist, schlage die Leier ent- anspruchslose Freude am Lied zu pflegen, ist eine schone und würdige Aufgabe. ?lbe,r die Musikpest, unter der wir leiden, auch noch künstlich verbreiten, das ist wirklich nicht nötig. Das ganze wirkliche Virtuosentum auf ven versclnedenen Musikinstrumenten ist die Pein nicht wert, 0ie die Ausbildilng dem Ausgebildeten selbst bereitet hat

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ganz abgesehen von den ungezählten unglücklichen l^sern, die ihr Ziel nicht erreichten und als gebrochene

1 ff ':h "^ oivi *^* ctctiujivn uivv urs geor

j Existenzen auf halbem Wege stehen bleiben mußten.

^'Or Haupteinwand aller stützt sich darauf, daß die ^^'^^hungsprediger über den Schnörkeln und Zier- 'unXK' den Zugaben und Zutaten, die sie empfehlen «le alle ohne Ausnahme ganz aefällia sein mögen, die