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Nr. 296

Erstes Blatt

Samstag, den 16. Dezember 1905

14. Jahrgang

SeHertteaOtH» t Die einspaltige Petttzerle für ganz Ober- Men, He Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

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AL»N«e»e«tOPrei-: abgeholt monatlich 50 Pfg., in'S H«4 gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljâhrl. Mk. 1.50«

Gratisbeilage«: Oberheffische Fam1tte«zeit«Ng (täglich* und die Gieße«er reife«blase» (wöchentlich).

Das Blatt erscheint an alle« Werktagen nachmittag».

Nedaktion u. Haupterpedttron: Gießen, Selters weg 83.

Fernsprechintschlnst Nr. 363.

RacknHteV

(Gießener Tagebtait)

Knaöyângige Hageszettung

(Gießener Zeitung)

für OberheffsK und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Gr»tzh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberbestr».

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Deutscher Reichstag

(13. u. 14. Sitzung>

CB. Berlin, 15. Dezember.

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rektor ist etr 11 Uhr ins »rstand kommt saullenzen zu

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In den beiden für heute in Aussicht genommenen Sitzungen wurde der Nachtragsctnt für Südwestafrika mit den Aenderungen für den Bau der Bahn von Lüderitz­bucht nach Kubub gegen die Sozialdemokraten in zweiter Lesung angenommen und dann die Gcneraldebatta über den >Etat, die Flottenvorlage und die Re ich s- lfinauzresorm fortgesetzt. Mehr und mehr aber 'traten die beiden letzten Vorlagen in den Hinter­grund und heute wurde fast nur über die Kolonial- -olitik und die Sozialdemokratie gesprochen. Der Abgeordnete Dr. Ablaß von der freisinnigen Volkspartei führte viele /Fälle von Grausamkeiten in den Kolonien an und richtete Hegen die Verwaltung den Vorwurf, daß die Aus­schreitungen nicht oder nicht genügend bestraft worden seien. Kolonial-Direktor Erbprinz zu Hohenlohe- Langenburg erwiderte, er verurteile jede Brutalität 'cufè schärfste und werde stets mit aller Energie dagegen einschreiten, auf die einzelnen Beschwerden zu antworten, über- li er dem Geheimen Legationsrat v o n K ö n i g . der Ver^ ^schiedenes klar stellte und darauf hinwies, daß die meisten Urteile von Kriegsgerichten gefällt worden seien und deshalb die Kolonialverwaltung dafür nicht verantwortlich gemacht werden könne. Nach einigen Bermerkungen des Nbgeordneten von Gerlach von der freisinnigen Vereinigung nahm der ©taafdfcbretär des Innern Graf ^èosadowsky das Wort, um seine letzte Rede über das Anwachsen der Sozialdemokratie gegen einige Mißverständnisse zu verteidigen und näher zu erläutern. Tatsächlich hielt er alle seine Behauptungen aufrecht und fügte hinzu, solange er auf seinem Posten stehe, werde er sich nicht abhalten lassen, wenn es nötig scheine, der Katze die Schelle umzuhängen. Dann folgte mit einer Polemik gegen die Sozialdemokratie [ btr Abg. Dr. Stöcker. Während seiner Rede herrschte auf allen , Seiten des Hauses die lebhafteste Bewegung. Der starke Beifall i rechts kämpfte mit ebenso stürmischem Widerspruch links. | Nachdem noch der Neichsschatzsekretär Freiherr v. Stengel 'und der Abg. Gamp von der Reichspartei zum Wort gr^ . kommen waren, wurden um 4 Uhr die um 11 Uhr b> gonnenen Verhandlungen abgebrochen und die zweite Sitzui- auf 4V» Uhr anberaumt. Diese war notwendig, um d Bau der Bahn von Lüderitzbucht nach Kubub in dr-' Lesung zu erledigen.

Das wurde denn auch vollbracht, aber erst aachoem Da Abg. Ledebour in einstündiger Rede die ablehnende Haltung der Sozialdemokraten begründet hatte. Damit hatten aber die Reichsboten ihre Weihnachtsferien auch noch nicht erkauft, sondern sie mußten noch in einem mehrstündigen Fortgang I der Etatsdebatte ausharren. Dann vertagte sich das Haus I Über die Festtage.

politische Rundschau.

Deutsches Reich«

* Eine Regelung der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und dem britischen Reiche ist in absehbarer . Der Bundesrat hat den Entwurf eines diese Materialien bereits in Beratung ge-

- 1 Reit zu erwarten, â Mn die erM Gesetzes über biej ^

wahres - Von besonderem Interesse waren bei dem letzten Rede-

2"^ ^^r èuell zwischen Fürst Bülotv und Bebel im Reichstag die Er- ^ btnt ) Gärungen des Reichskanzlers über die Stellung Deutsch-

^ ^halten. .

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knbd zu England.

Der Kanzler sagte: Daß wir England gegenüber keine

^ L-er Kanzler wgie - ^ag roir ^t>»^u.^ u^»..^-. ^"7 ^?t! ^Mresüven Pläne verfolgen, habe ich hundertmal gesagt. Ich ^ .^ «^W ^abe hundertmal gesagt, daß es Unsinn ist, uns solche Plane ^ Ml »M Mterzuschieben. Es wird gesagt, man sei im Unklaren darüber, M^^^ welche geheimnisvollen Vorkommnisse die deutsch-englische hin Mit * Krisis nahegerückt hätten. Leute, welche sich für informiert |a . ^nn^' ausgeben, sprechen seit Wochen immer ungenierter davon, daß

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Jie Ursache in einem schweren Zusammenstoß zwischen

, Ajtßtl Mhelm II. und Eduard VII. zu suchen sei. Das ist eine gfferipkrr ^ Mdsinnige Lüge. Ich erkläre auf das allerbestimmteste als

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ler verantwortliche Leiter der deutschen Politik : es ist un­wahr, daß wir jemals im Begriff standen, England den ! Krieg zu erklären. Es ist unwahr, daß im vergangenen ^Frühjahr unsere Flotte mobilgemacht war. Es ist unwahr, Laß wir England in irgendeiner Weise gereizt oder provoziert hätten. Am 1. August brachte dieMagdeburgische Zeitung" einen Artikel, wo es am Schluffe heißt:Kaiser Wilhelm hat keine kriegerischen Pläne. Das beweist nicht nur sein bis­heriges Regime in Deutschland, nicht nur seine letzte Rede in dem altehrwürdigen Rathause zu Bremen, sondern es liegt

e**/-^«! Bor allem in der Natur der Dinge, in dem Charakier des ^^»Zht Volkes, an dessen Spitze der Kaiser steht. Deutschland will 1Ul.«HislV nichts, als für seine eigene Entwicklung den gleichen Spiel- ^Vtl^ raum, den andere Völker gemeßen." An den Rand dieses

«AW«** Anilels schrieb damals der Kaiser:Richtig, habe ich Mt *77. Heute wörtlich dem König von Dänemari

sefagt!"

ff Diese energische und bestimmte Aussprache des Reichs-

. d^ Än\ lerè ynUh l^n^l^r, hip affpntfirbe Meinuna in

^lers wird hoffentlich auch die öffentliche Meinung in

England überzeugen und dazu beitragen, die gegenseitige Spannung endlich zu lösen.

* Der zur Vertretung des Gouverneurs von Kamerun, des Herrn v. Pultkammer, bestimmte Kommandeur der Kame­runer Schutztruppe, Oberst Müller, soll dem Vernehmen nach bereits anfang Januar die Dienstgeschäfte übernehmen. Gouverneur von Puttkammer soll bereits im Februar in Deutschland eintreffen, um Aufklärungen über die mehrfach behandelten Vorkommnisse zu geben.

* In feierlicher Weise fand der Empfang des Generals von Trotha in Hamburg statt. An dem Kai der Woermann-Linie hatten sich die Generalität mit dem kommandierenden General des 9. Armeekorps General von Bock und Polach an der Spitze, so' e Bürgermeister Burchard und Senator Lappenberg versammelt. Nach einer An,pracho des Generals von Bock' und Polach überreichte Oberst Ohne­sorg vom Oberkommando der Schutztruppe dem aus Afrika heimkehrenden General von Trotha den ihm vom Kaiser ver­liehenen Orden pour le mérite. Die Rede endete mit einem hoch auf den General und die im Felde stehenden Kameraden, wobei die Kapelle des 71. Infanterieregiments die National­hymne intonierte. Der Gen dankte und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Dan nb eine Tafel an Bord des Prinz-Regenten" statt, woran, der General in demHam­burger Hof" Quartier nahm. Von dort reiste General von Trotha später nach Berlin ab, wo seine Ankunft gestern erfolgte.

* Der Berliner Magistrat hat eine Teuerungszulage für die städtischen Beamten Berlins beschlossen. Die Be, amten, die bis 2000^ ar f G halt beziehen, erhalten 75 Mark, die Arbeiter 50 Mark. Der Zipchuß wird in zwei Raten im Dezember und im Januar bezahlt.

* Ueber die bevorstehende Reform der Strafprozeß­ordnung gab der bayerische Justizminister von Miltner bemerkenswerte Aufklärungen in der bayerischen Abgeordneten­kammer. Nach den Angaben des Ministers ist eine Aenderung der gesetzlichen Vorschriften über die Schwurgerichte nicht zu besorgen. Herr von Miltner teilte weiter mit, daß viele Aussicht besteht, daß auch die Wiedereinführung der' erufung in Strafsachen im kommenden Entwürfe einer neuen Straf- prozeßordnnng enthalten sein wird. Verschiedene Zentrums­redner traten für die Einführung der Prügelstrafe ein. Minister von Miltner erklärte darauf mit großer Bestimmtheit unter großem Beifall, daß an Wiedereinführung der Prügel­strafe unter keinen Umständen gedacht werden dürfe. Ein moderner Rechts- und Kulturstaat müsse eine solche Frage für immer von der Tagesordnung streichen.

frankreich»

* In der französischen Kammer ist neben dem marokka­nischen auch ein Gelbbuch über Kreta verteilt worden. Der französische Konsul in Kanea teilt dem Ministerpräsidenten Rouvier am 3. November die von den Konsuln zur Be- endigung des Aufstandes getroffenen Maßnahmen mit. Am 17. November bringt er das Abkommen zur Kenntnis, das zwischen den Konsuln und den Führern der aufständischen Bewegung in Therisso über die Bedingungen der Wieder­herstellung des Friedens abgeschlossen wurde. Am 26. No­vember meldet Maurouard die Beendigung des Aufstandes und die Ablieferung der Waffen und der Munition seitens der Aufständischen sowie die Amnestieerklärung betreffend die politischen Führer des Aufstandes.

Dänemark»

Im dänischen Reichstage ist ein Antrag eingelaufen, der die Abschaffung von Adel, Rang, Titel und Orden bezweckt. Der Reichstag will sich ernsthaft mit dem Vor­schläge beschäftigen, was daraus erhellt, daß er ihn einer Kommission von elf Mitgliedern überwies.

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Auf der in Tokio zusammengetretenen japanisch­chinesischen Konferenz ist in allen Hauptpunkten eine Eini­gung erzielt worden. Japan erhält die bisher Rußland ge­gebenen Zugeständnisse auf der Liaotung-Halbinsel und eine Anzahl von Eisenbahnkonzessionen in der Mandschurei.

Russland»

* Die Meldung von der Zarenreise nach Moskau wird bereits in das Bereich bot Fabeln verwiesen. Dagegen be- [tätigt es sich, daß die Ostseeprovinzen in vollem Aufruhr sich befinden. Es würde einer TrupPenmacht von 100000 Mann bedürfen, um die Lande für das Zarenreich zu er­halten; eine solche Macht hat dieser aber zurzeit nicht dis­ponibel. In Riga herrscht vollste Anarchie, es sind Kriegs­schiffe von Libau dorthin abgegangen. Auf bem Lande führen Gutsbesitzer und Bauern Krieg miteinander. Im ganzen Zarenreich wachsen die finanziellen Schwierigkeiten, wenn auch die äußere Rente bezahlt wird. In Lodz und in anderen Orten haben wieder Ausschreitungen derSchwarzen Hundert" besonders gegen die Juden stattgefunden. Die Revolution hat sich auch in die Oase M e r w erstreckt. Der Eisenbahn- unb Telegraphenverkehr zwischen Merw und Aschabad ist ab­geschnitten. Die russische Grenzwache an der österreichischen Grenze ist in den Altsstand getreten.

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^alkan-Staatcn»

Ueber den andauernden Zlonflikt zwischen Rumänien und Griechenland äußerle sich in sehr deutlicher Weise ber rumänische Minister des Ausrvärtigen Lahovary im Senat. Der Minister schloß mit den Worten:Solange griechische Mörderbanden bestehen, ivelche Rumänen in Dir Türkei massakrieren und plündern, solange der griechische Patriarch und die griechischen Metropoliten die rumänischen Priester verfolgen, solange mirb es seinen Frieden geben zwischen uns und dem Königreich Griechenland. Wir werden alle Mittel anwenden, um die Griechen unsern Groll fühlen zu lassen."

In Serbien will man von einer weiteren Versöhnung der Meinung Europas in Sachen der Mörder Königs Alexander nichts mehr wissen. Infolgedessen demissionierte der Minister des Aeußeren Zujowitich, nachdem der Minister- rat und der Klub der Mehrheit seine jur Besserung der Beziehungen zu Gnglanb unternommenen Schritte nicht billigen wollte, sondern vielmehr der Wtemung waren, daß Serbien keine Konzessionen mehr in der Verschwörer-Frage

machen könne, da gelöst betrachtet.

** Zwischen

das ganze übrige Europa die Frage als

'Cürkeu

der Pforte und dem Botschafter ist ein

Vollständiges Einvernehmen über die mazedonische Frage erzielt worden.

Dos und odäifcbaft.

*** Der Kaiser weilte in Braunschweig. Bei der An­kunft auf dem Bahnhöfe fand eine Begrüßung durch die Behörden statt. Dann ist das Diner im Schlosse, an das sich der Besuch der Galavorstellung im Hoftheater schließt; gegeben wird VerdisOthello." Morgen wird nach dem Gottesdienste im Dom die Burg Dankwarderode und das Museum besichtigt. Nachts erfolgt die Rückreise des Kaisers nach Potsdam. Nach einem unfontrolierbaren und mit Vor­sicht aufzunehmendem Gerüchte soll es sich um den Rücktritt des Prinzregenten Albrecht und die Regentschaftsnachfolge des Prinzen Eitel Friedrich handeln.

C^ales.

16. Dezember 1905.

Montag, den 18. Dezember, nachmittags 4 Uhr, findet eine Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung mit folgender TageSordung statt: 1. D ie Besteuerung des Tabaks. 2. Baugesuch des K. Krailing für die Südanlage; hier: Befreiung von Artikel 50 der all­gemeinen Bauordnung 3. Lieferung von Zement für die Sielbauten und den Theaterneubau. 4. Forts:tzung der Drainage aus dem neuen Friedhof. 5. Beseitigung der Waggonwage bei der Margaretenhütte. 6. Fluchtlinien» plan für die Sandgasse. 7. Endgültige Wiederherstellung der Postkabelgräben' Oberflächen. 9. Vorlage der Löberschen Stiftung für 1904. 9. Desgleichen der Plockschen Stiftung. 10. Vorlage der Rechnung der Armenkasse für 1904 und des Voranschlags für 1905. 11. Die Niederschlagung uneinbringlicher Ausstände für 1904. 12. Anschluß der Irrenanstalt an das Elektrizitäts­werk. 13. Kabellegung in der Kirchstraße. 14. Gesuch des Christian Belz um Erlaubnis zum Wirtschastsbetriebe im Hause Neustadt 55. 15. Desgleichen der K. Wedel Witwe für Grünbergerstraße 27.

** Das Großh. Regierungsblatt, ausgegeben am 13. Dezember, enthält u. a: Eine Bekanntmachung, die Ausführung des Bau-UnfallversicherungSgeletzeS, hier die Prämientarife für die Versicherungsanstalten der HLssm-Naffauischen Baugewerks-BerufSgenossenschaft und der Tiesbau-BerufSgenossenschaft bttrrfiend. Bekanntmachung, das Ergebnis der Verwaltung des Hagelversicherungs­fonds im Rechnungsjahr 1904 betreffend. Durch Ent­schließung Großh. Mmisteriums des Innern wurde auf Vorschlag deS Preisgerichts der landwirtschaftlichen LandeS- und Jubiläumsausstellung Mainz 1905 verliehen: 1. Die Silberne Staatsmedaille für Ausstellungen: dem Oberhessischen Obstbauverein, der Molkerei­genossenschaft Eichenrod, dem Professor Dr. E. Ihne in Darmstadt, 2. die Bronzene Staatsmedaille für Ausstellungen: dem Bürgermeister H. K. Zimm e r in Grünberg. Der Rechtsanwalt Theodor Windisch in N i d d a wurde zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Höchst, mit Wirkung vom Tag der Ausgabe der Zulassung bei dem Amtsgericht Nidda, zugelassen.

** Uebertragen wurden dem Schullehrer Wilhelm Wagner zu Usenborn die 1. Lehrerstelle an der Gemeinde­schule zu Münzenberg, der SchulamtSaspirantin Antonie Naumann auS Darmstadt eine Lehrerinnen-