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Nr. 270.

Donnerstag, den 16. November 1905

14. Jahrgang

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I«iertto«Spre1S i Die einspalttge Belilzeile rur ganz Oder- tf^en, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

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Neueste Nachrichten

(Gießener Tagevkrtt)

KnaSHLngige Tageszeitung

(Hietzener Weitung)

für Oherhefsen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhesse«.

J^ord und Süd.

In Nürnberg ist ein Standbild Kaiser Wilhelms I. ent­hüllt worden. Solcher Enthüllungen hat es schon viele ge­geben und wird es auch in Zukunft noch manche geben. Die 9(ümberger Feier aber hob sich über alle aus ähnlichem An­laß abgehaltenen weit hinaus. Sie wurde zu einer Kund­gebung von besonderer Bedeutung schon dadurch, daß mit dem greisen Prinz-Regenten Luitpold auch der Kaiser, die Kaiserin, der Kronprinz, der Großherzog und die Groß-- Heizogin von Baden ihr beiwohnten. Und die Ansprache des Prinz-Regenten Luitpold sowie die Erwiderung des Kaisers bei dem Prunkmahl im Rathaus der Stadt Nürnberg aluminierten das in unverkennbarer Weise. Man weiß, daß Klatsch und Tratsch auch Fürstenhäusern nicht fernbleibt. Ver­größernde und üoertreibende Gerüchte knüpfen an belanglose rein menschliche Vorkommnisse an und bauschen sie zu Haupt- und Staatsaktionen auf. Eine kleine Verstimmung, die Vorübergeht, ohne eine Spur oder auch nur eine Erinnerung zu hinterlassen, wird zum ernsten Konflikt, eine schnell beseitigte Meinungsverschiedenheit, die freundwilligst durch wetteifernde gegenseitige Nachgiebigkeit sofort ausgeglichen worden, erscheint als unversöhnlicher Zwiespalt. So hat man von einem Kon­flikt zwischen dem Berliner und dem Karlsruher Hof ge­flunkert, einen Zwiespalt zwischen Berlin und München frei ersonnen. Es geht nicht an, diese Märchenerzähler einfach mit Verachtung zu strafen, ihre Ausstreuungen zu ignorieren, Denn die Fabel bürgert sich ein und wird mit überraschender Verwandlungsfähigkeit zur Historie. Jetzt ist zu Tage ge­bracht, daß der Kaiser und seinhochverehrter Ohm" in der durch ihre Verwandtschaft natürlich begründeten Neigung zu­einander stehen, daß der Kaiser und der Prinzregent in auf­richtiger und unerschütterlicher Landesfreundschast verbunden sind, und daß die politische Notwendigkeit ganz und gar ihrer Gesinnung und der Ueberlieferung ihrer fürstlichen Häuser entspricht. Wenn der hochbetagte, schon durch seine mit wunderbarer Elastizität getragenen Jahre, ehrwürdige Prinz­regent Luitpold mittiefempfundenen Dank" betont, daß die Anwesenheit deserhabenen Trägers der Krone" und seiner Verwandten der dem Andenken an den großen Kaiser Wilhelm I. gewidmeten Feierdie rechte Weihe gegeben", so ist damit gesagt, daß in den Herzen der Fürsten fest wurzelt und liebend gehegt wird, was durch manches Geschlecht in dem Herzen des Volkes still geblüht hat, bis es unter Schlachtenlärm zu Tage treten bürste.

Nicht minder herzlich war die Antwort des Kaisers. Auf der Burg wehen bie Farben von W^ttelsbach und Hobenzollern im Verein mit dem Panier des Reiches wie in alüm Zeit; sie erinnern daran, daß in nationalen Tagen unsere Häuser fest zusammenstehen." Das ist nicht blos eine geschichtliche Reminiszenz, sondern es ist ein lautes Bekennt- nis und zugleich ein Warnruf; ein sâutes Bekenntnis zur Reichsverfassu^g, die die Einzelstaaten zu Bundesgenossen macht, sie im Reich eint und zusammenschließt und ihnen nach außeninen gemeinsamen Willen gibt; ein Warnruf an die, die rttnr dem Wahiiglauben verfallen möchten, an dein Napo.^zn UI. zu Grunde gegangen ist, daß Feinde Deutschlands jemaiS auf Freunde in Deutschland rechnendürften.

Uns ist bnmit nichts Neues gesagt. Wir wußten es sch il früher und waren fest davon durchdrungen. Aber außerhalb Seuc;d)lanbd denkt man der Rheinbundszeiten anders als k t es tun. Uns macht diese Erinnerung erröten, uns läßt sie den Vorsatz fassen, in allem das Gegenstück zu sein : un­zerreißbar geei lt und unerschütterlich in nationalem Wollen. Im Ausland gibt es noch Phantasten, die sich einbilben, es könnte wiederkehren, was einmal gewesen. Wirdürfen solcher Phantasien lachen, doch zugleich gilt es, ihnen vorzubeugen, damit nicht auf dem Untergrund falscher Vorstellungen ein Planreife, der bei aller Ünausführbarkeit den Frieden Europas stören würde. Von dem Rückgang des Reichsgedankens, von einer Reichsverdrossenheit" ist vielfach die Rede, und im Ausland hat' man daraus verwegene Schlüsse gezogen. Das Gerede war nscht wahr. Der Reichsgedanke ist uns so sehr in Fleisch imb Blut übergangen, daß wir für uns garnicht mehr nötig haben, ihm Ausdruck zu geben. Dafiir spricht sogar, so seltsam es klingt, die Reichverdrossenheit, die im Grunde nur eine Reichsverdrießlichkeit ist. Diese Verdrießlichkeit for rte nicht aufkommen, mußte sich verstecken, so lange das Reich uns neu und in seiner Neuheit noch nicht ganz ver-

s^eue russische Fiiobeposten.

Außerordentlich ernst lauten plötzlich wieder die Nach­richten aus Rußland. Graf Witte hat alles gegen sich, obwohl er fortgesetzt bemüht ist, den allgemeinen Wünschen nach Möglichkeit cntgegenzukommen. Er hat die verhaßte Geheimpolizei aufgelöst und ebenso das Gensdarmeriekorps, und in einem neuen Manifeste will der Zar den Bauern Land aus den Krongütern mit langer Zahlungsfrist anweisen. Trotzdem ist mit einem Schlage die revolutionäre Flamme an allen Teilen des Reiches wieder emporgeschlagen.

Das Signal dazu hat die Arbeiterpartei gegeben.

Der Generelausstand proklamiert.

Die Revolution steht wieder auf dem Fleck, wo sie be- aonnen. Die allgemeine Niederlegung der Arbeit ist von den Delegierten der Arbeiter beschlossen. Ueber die Ursachen zu diesem Schritte wird aus Petersburg gemeldet:

Die Proklamierung des Generälausstandes ist erfolgt wegen der Verurteilung der Meuterer in Kronstadt, der Judenverfolgungen und anderer Willkür-Atte, die die Durch­führung des Zaren-Manifestes verhinderten, sowie der Ver­hängung des Belagerungs-Zustandes über Polen.

Wie es scheint, herrscht auch in weiteren Kreisen ber Bevölkerung eine starke Erbitterung. Aus den Reihen der Liberalen kommen Aeußerungen, die angesichts des Vorgehens Wittes gegen Polen seinem Regime sogar eine militärische Diktatur vorziehen in der Hoffnung, daß diese rasch ab= wirtschaften werde.

Unter dem erneut ausgebrochenen Streif leidet auch ber Bahnverkehr wieder. Auf der Warschauer und auf ber Baltischen Bahn ist er wieder gänzlich eingestellt, und Der Schnellzug von Petersburg nach Eydtkuhnci verkehrt nicht mehr.

Meuterei in Wladiwostok.

Die aus Ostasien kommenden Nachrichten lassen das Schlimmste vermuten. Aus Wladiwostok wird gemeldet:

Die Matrosen und Artilleristen in Wladiwostok be­gannen mit der Meuterei. In den Kämpfen mürben an einem Tage 300 Meuterer getötet. Trotzdem gelang es nicht, die Erhebung niederzuschlagen. Die Stadt ist in den Händen der Meuterer.

Diese Meldungen finden ihre Bestätigung durch die Tat- jüche, daß eine Anzahl russischer Kriegsschiffe, die seit dem Kriege in Schanghai ankern, nach Wladiwostok beordert sind und daß die Kaufleute und andere Bürger Wladiwostoks an Bord der im dortigen Hafen liegenden Schiffe sich geflüchtet

haben.

Auflösung überall.

Keine Beschwichtigungsnoten der russischen Regierung können die Tatsache aus der Welt schaffen, daß in allen Teilen des Reiches und in allen Schopen der Bevölkerung ein Kampf Aller gegen Alle entflammt ist. Scene Judengreuel, die alle bisherigen an entseuchen Szenen Übertreffen, werden aus Bessarabien gemeldet. Bauernaufstände machen sich be­merklich. In Polen wächst die Gärung von Tag zu Tag. Die Anarchie ist im Anzuge, und Graf Witte trügt sich mit Rücktrittsgedanken.

1 traut war, so lange wir uns in ihm wie in einem Festsaal be- 1 wegten. Nun uns das Reich zur Wohnstube geworden, dürfen £ wir uns auch schon einmal eine kleine Verdrießlichkeit gc= ^er aber glauben

statten, die dauernd niemandem erspart bleibt. W

^fâW^ kfM^*ll wollte, wir seien des Reiches überdrüssig, weil au ® I Vcr^ric' lichkeil aufliegen kann, der ver nnt tf115 i Rei'n, er mag seine Rechnung mit dem Volt

M Fürsten machen. Verdrießlichkeiten begegne

turnen und den Kürzen/ufern, SCeine Klug

aiicf) im Reich uns

l, der verkennt uns und das

/ Bergfarbcitcr-Strcih in Schlesien.

(Eig. Bericht.) Kattowitz, 15. November.

r Eine ganz eigenartige Stellung in der neuesten Strcik- Dewegnng nimmt der in dem oberschlesischen Grubengebiet zum Ausbruch gelangte Lohukampf ein. Während man es sonst gewohnt ist, daß die Arbetter in fest organisierten Kolonnen in den Streik hineinziehen, liegt die Sache in Oberschlesien wesentlich anders. Von einer straffen Organisation ist keine Rede, über Ansätze zu einer solchen ist man dort noch nirgends hinausgekomrner:. Grubenweise flackert bei Ausstand auf. Es kommt tatsächlich vor, daß Plötzlich die Belegschaft eines Schachtes die Arbeit niederlegt, während man auf dem Nachbarschacht nichts davon weiß. Das ist bei charakteristische Moment dieses Streikes. Das Streik-Feuer zeigt aber zugleich die tiefe Erregung an, die unter den Bergknappen herrscht.

Der Antrieb zu ber Bewegung ist im Grunde ohne Zweifel in der Teuerung der Lebensmittel, vor allem bei fortgesetzt steigenden Fleischpreise zu erblicken. Gerade das oberschlesische Grenzgebiet wird am Härtesten von bn r Kalamität betroffen. Wenn man bedenkt, daß der Durch-

Reich, er mag feine Rechnung mit dem Volk oder mit den " begegnen auch den

schnitt-

r Häuer 3 Mark bis 3,50 Mark, der Schb > 2,60 Mark beträgt, wovon eine oft zabsi

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Fürsten und den Fürstenhäusern. Keine Klugheit und kein guter Wille kann daS Doaernb vermeiden oder für immer verhüten. Doch das firm vorübergehende Erscheinungen. ^ (^Verdrießlichkeit sitzt nicht rief, und sie würde bald ver- jUii nden fein, auch wenn man sich keine besondere Mühe häb£ sie auszulöschen und wegzuwischen.

Das ist es, was der Kaiser in Nürnberg in Bekenntnis und Warnwort gesagt hat. Norden und Neichs sind brüderlich und bundesbrüderlich

11 vereint, sie gehören zusamu-en für alle Zeit.

w.mülie leben soll, so wird man verstehen, wie leicht sich ei Verteuerung der Lebensmittel in wirtschaftlichen Kan

seinem Süden inner-

umsetzt.

Die Forderungen der Bergarbeiter gingen denn auch geradezu auf eine Teuerungszulage von 15 Prozent. Vers 1 Nu ' die Lage durch eine bekannt gegebene neue Arbru <- ordnung, in der die Arbeiter statt der durch die Berggeir!.,- novette erhofften Erleichterungen nur Verschlechterungen . Arbeitsverhäl rsi'e zu erö .. - glaubten. Auch das natio. ale Moment spielte H nein, in dem stellenweise der vermehrte Gebrauet) der polnischen Sprache gefordert wurde..

Iw Allgemeinen ist der Kampf bislang äußerlich ruhig verlaufen. Der wüste Vorfall aus der Wildenstein-Grube wird von den Arbeitern durchweg verurteilt. Der Tumult hatte sich so abgespielt, daß der Gensdarm Schildert die Streikenden dabei überraschte, als sie eine kleine Bahn zer« störten und Kippwagen Umstürzen. Als er zwei der Täter verhaftete, wurde er von deren Kameraden niedergeschlagen. Er gab dann drei Schüsse ab, durch die ein Arbeiter ge­tötet wurde. W.e sehr aber die Gährung anhält, beweist eine Meldung, berzufolge eine Rotte Ausständiger auf einen Berliner Fabrikbesitzer schoß, der auf dem Wege nach Katto- witz durch Zabrze fuhr und in dem die Arbeiter einen Gruben-Direktor vermuteten.

9luf der Myslowchgrube sind heute von 800 Mann der Belegschaft nur 130 eingefahren; dagegen ist die Zahl der Ausständigen auf der Wsidensteinsegengrnbe etwas zurück­gegangen. Von 2696 Mann der Belegschaft auf den vier Schächten Grundmann, Richthofen, Kaiser Wilhelm und Kronprinzenschacht fehlen nur 492 Mann. Die Verwal­tung der Giesche-Grube hat folgende Bekanntmachung an die Arbeiter erlassen: Der Belegschaft wird bekannt gemacht, daß die Gesellschaft schon am 6. d. Mts. beschlossen hat, Schritte zu tun, um ihre Arbeiter mit billigem Fleisch zu versorgen, und daß in Ansehung der gestiegenen Fleischpreise diejenigen ihrer Arbeiter, die darunter gelitten, trotzdem aber regelmässig und treu ihre Pflicht erfüllt haben, im Dezember d. Js. ein Festgeschenk erhalten werden.

Es fefjeir wirklljch, als ob dem Bergbau keine Ruhe be- scheert sein soll. Auch im Ruhrgebiet bereitet sich nach allen Anzeichen etwas Vor. Der Streik an der schlesischen Ost­grenze kann unter Umständen im Westen anfeuernb wirken.

politische Rundschau.

Deutsches Resch»

* In Amerika scheint man in Negierungskreisen doch ziemliche Abneigung gegen einen Zollkrieg mit Deutschlauo zu haben. Der Staatssekretär Root soll zur Vermeidung des Zollkrieges danach trachten, einen Vermittlungsweg zu finden. Er will sich dabei der Konzessionen bedienen, die der Präsident auf ®ruub des Dinglez-Tarifs anordnen kann. Allerdings .genieße Delüschland fast alle diese Vergünstigungen gegen­wärtig schon. Immerhin stellt sich die ^Regierung nicht auf den Standpunkt der deutschen hetzerischen Presse und damit eröffnen sich Aussichten auf ein erträgliches Verhältnis

* Ueber neue Kämpfe in Deutfch-Ostafrika wird amt­lich berichtet, daß Oberleutnant Paasche stromabwärts bis hinter Pangni-Wasserfall marschiert ist und dort Kilwa-Leute überfallen hat. Der Verlust des Feindes betrug 24 Tote/ darunter der Rädelsführer Hongo, und mehrere Gefangene.. Die Vorräte mürben genommen. Ein eingeborener Soldat ist schwer verwundet. Oberleutnant zur See Sommerfeld hat mehrere Expeditionen unternommen, wobei der Feind Verluste erlitten hat. Leutnant Stengel unternimmt mit Mannschaften vom Bussard eine 12 tägige Expedition nach Mahongan und Wirima. Kibati ist erfolglos von Aufständischen angegriffen worden, ebenso Kilossa am 8. November frühmorgens. Leut­nant Engelbrecht ist dorthin marschiert.

* Beim Bundesrat haben die preußischen Ministerien zur Fleischversora mg der Bevölkerung den Antrag ge-( stellt, die ein' nnigen Rinder, nadjbeni ne unzerstückelt 21 Tage lang im Kühlranm gehangen haben, mm freien Verkehr zu- zulâssen. Bisher mnrbe das Fleisch solcher Tiere als minder- wertig gekennzeichnet und aus der Freibank vertrieben. Der! Verlust, Der hie ns erwuchs, bezifferte sich auf fast 3 Millionen Mark jährlich. Das Vorgehen der Ministerien ist auf eine Petition des deutschen Fleischerverbandes zurückzuftihren.

Oesterreseb-Ungarn,

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age der Sessi ber, wird die

cröffnung des Reichsrates,

chüit nach sofort vor ;O(l das allgemein?, igen Einschränkungen s i es in Lemberg, als ( )as russische Konsulat i

>a reform-Borlage aller cgelegt werden. Die Basis direkte unb gleiche Waht- ü 'n.Zu einem lebhaften Studenten eine Semonfi; u unternahmen. Es entstand

wobei viele Studenten Verwlln-

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Sowohl er Wnw il. Es

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hätten Erörterungen n Hindernisse, die sich ntg eg en stellen kön n ten, erste Schritt zu einer erfrage», für die bc« ui, gefunden werden nichts getan werden

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lange anhalten, abge- 'sprechendcn Untere ut t frommen Wünschen