Nr. 40
Donnerstag, den 16. Februar 1905
14. Jahrgang
U oä""«- Ä
M
$pfettU«0»tei$ 1 Die einspaltige Petttreile für ganz Ober- Nfrn, die K^iie Wetzlar «* Marburg 10 P^. smrst 1b Pst;
Reklamen He Petttzeile 30 resp. 46 Psg.
$ebaftkm u. Huuptexvâionz Gi eßen, Seltersweg 88.
K-imsorechanschlnh Wt. MW.
Ore ßsner
At,m«e«e»tSpreiS: abgeholt monatlich 50 W, in's HmrS gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljLhrl.Mk.1.50.
•tetMeiltge* : e&etlkffif<6e FamilieVZ it««g (tBf W m»d die Metze»er Leifenblafe« (wöck'ntli;
Das Blatt erscheint an alle» Werllager. nachmittags.
^ft« l""bungen des
Mem ®ut, 'oft??*« Jot *" * hu* bj, «m beim
Weseste
tchießever TageSLatt)
Ilnaöyângige Hageszeitumg
richte
(Oießener Deiinng)
für Oberhefsen und die Kreise Marburg und Wetzlar; LskalKmeiger für Meßen und Umgebwg.
Enthält alle amtliche» Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhesten.
^ ^ es ch ^ daß Tie. ^entweder da Täuschung bei ehalte» foèrbtir als Mimtkri fr gewiesen, h "stand auf, hn lber bei nähret ^w sogenannten -o'.vohl in bet ganz auffallende ' fr1# Diese Haupt in merk ü sich aus den neu Mi Blätter Oberfläche M^ ! biüunlidgraue 'gelben Wüten ; SwD auf« j Gaben diese
Bekanntmachung.
Montag, den 87. Februar d I., nach«. 3lM Uhr
wird zu Gießen im Cafe Ebel eine
J$attp£ve*fammlttit$
des laNdwirtschas-lichen Bezirks-Vereins zu Gießen
stattfinden, zu der die Mitglieder und alle Freunde des Vereins eingeladen werden.
Gießen, den 14. Februar 1905.
Der Vorstand
des landw. Bezirksvereins Gießen.
Dr. Breivert.
1.
2.
3.
gemeines not« Individuum
öunitFÜss der ann man von e nicht Herden, ich, die Urtiere en Tieren ein« wesen enbet da- ^am die Mutter rden durch Tei« «r Reihe weiter rchen eines Waleigentlichen Tod. leichbedeutend mit ine Grenze. Wenn mnt so wird man ckentterchen finden wenigen Knuten 6 durch Teilung, toter Vorgang zu erer Tiere gleicht, en aneinander und « einer längeren 50 bettachtet, er« gewöhnlichen Tod, $ Dennoch ließe andere Tiere und
Tages-Ordnung:
Bezug von Saatkartoffeln und Saatgut.
Vortrag des Herrn Professor Reichelt-Friedberg über: Obstverwertung.
Verschiedenes.
Während der Versammlung findet eine A u s -
Kellung von Saatgutproben statt.
Die Verfolgung der Berero.
Die verschiedenen Abteilungen der deuffchen Truppen In Südwestafri^a sind den flüchtigen Herero dicht auf den Serien. Fortwährend erleidet der Feind neue Einbußen.' ^dessen gelingt es immer noch einzelnen Haufen zu entkommen, sodaß die mühselige Verfolgung in die öden Gegenden fortgesetzt werden muß. Die neueste Meldung des Generals v. Trotha berichtet über die Vorgänge zu An- fang dieses Monats wie. folgt:
Major v. Mühlenfels mit den Vereinigten Abteilungen v. Estorff und v. d. Heyde erreichte am 2. Februar nachmittags den Wasserplatz, an dem die bei der letzten großen Streife entkommenen Führer Traugott und Wilhelm Maharero lagerten, 40 Kilometer südöstlich von Kalk- fontein. Auch diesmal gelang es den Herero, zu ent- fliehen, nur Zacharias Zeraua von Otjusesu gab sich mit 17 Gewehren und 60 Stück Vieh. Die Entflohenen fielen der Abteilung des Leutnants Eymarl in die Hände; vom j Feinde fielen 62 Mann. Traugott und Wilhelm Maharero ! sind weiter geflohen; ob ,ie die Grenze überschritten haben, soll festgestellt werden. Major V. d. Heyde geht gemein- ! sam mit Hauptmann v. Hornhardt auf Korikos vor, Estorff säubert die nördliche Grenzgegend.
Ein Gerücht will wissen, daß — c
die Rückkehr v. Trothas nach Deutschland
i bevorstehe. Er wolle, so heißt es, die Vorbereitungen zum : Ovambo-Feldzuge treffen. Die Meldung klingt indessen : Jentg glaubwürdig. Von Kennern der Verhältnisse wird bestritten, daß eine allgemeine Erhebung der Ovambos und sinh ? förmlicher Feldzug in ihre Lande bevorstehe. Daß man •n ' aber den Höchstkommandiereân nach Berlin berufen sollte,
nwbtn. ■In.mit ihm am grünen Tische die Operationen festzustellen,
}[^ WIM1 * {P® daß gar die wilden Ovambos geduldig warten sollten, •it ^^ , ' K oer General wieder von seiner Informationsreise an- ‘ ser wird niemand im Ernst fiir richtig halten.
Wert glaubwürdiger klingt die Nachricht, daß
eine Verstärkung der Schutztruppe
i in Aussicht stehe. Sie soll eine dritte Etappenkompagnie - I Erzatztransporte umfassen, die in eine achte undneunte ^ransporttompagnie eingeteilt sind. Die Abfahrt der ktappenkompagnie erfolgt am 28. März von Hamburg, die
" der beiden Transport-Kompagnien am 30. März^ U
A^è^
eiet IW*
|HW* .. ^.«u^t/vn-nuiiuputiiitttn am ou. März.
l^Ä --
Bine Ehrenrettung der baltischen flotte.
(Von unserem ständigen militärischen Mitarbeiter.)
• 5.78 8^ * Berlin, 15. Februar.
' Admiral Togo ist nach den neuesten Meldungen aus Tokio & generm gehaltenem Ziel unterwegs, wie man vermutet,
r»^
I »>i ^ i$
3,17 _ . _ , -.........ö^ ,
q55 , den Schiffen Roschdjestwenskis entgegen,
lh°>^
053 r sannen Roschdestwenskis entgegen. Man sieht mit . Spannung neue kriegerische Ereignisse zur See voraus, die entscheidender Wirkung für den Verlauf des ganzen ^M Edzuges werden müssen. Die baltische Flotte steht zwar 5 n dem Ruf der Untüchtigkeit und Lächerlichkeit,
Wer nach fachmännischen Urteilen, die von einer Seite kommen, der man Russenfreundlichkeit gewiß nicht vorwerfen »ann, nämlich von einem englischen Schiffsingenieur, ver- vient sie diese Geringschätzung durchaus nicht, sondern ist ein ansehnlicher Faktor in dem blutigen Rech-enexempel, :m fernen Oftasien seiner ßöfung entgegengeht.
)05.
All
^^- ,,, ...... 'vi“«ii'-<t |i Uhl /vv|Muy uiuytyciitjcyi.
/'nlUllll^Lr s? 2 ^^ ?uf der Doggerbank, der die Spottluft des ^ubâlms so eigentlich erst hervorgerufen hat, darf nicht
40 kS-
sz , ... " 1 ^H tut; Lt il ycLvuiycLuieii ijcu, varj map ' kntlscher Maßstab für den Gefechtswert der russischen
- . ^.r ^^ ^umuw für oen Gesecyrswert Der rusisichen 12^ L .£ öelten, selbst wenn die auf ihr angeblich eingetretene
-- n-yv.^ |V4V|i lUflUl Ute ( »nif wirklich erwiesen wird.
Wichtiger ist die Tatsache.
baè die Schiffe, wo sie auch beobachtet worden sind, sich in nnem ausgezeichneten Zustand befunden haben und daß sich die Mannschaft auch unzweifelhaft eine erhebliche Uebung rn der Bedienung der Geschütze angeeignet hat. Die Mehrzahl der Schiffe ist für eine Seeschlacht sicher tüchtig. Die üer Fahrzeuge der Borodino-Klasse stellen die Auswahl von fünf modernen erstklassigen Schlachtschiffen dar, indem die Mängel irr der Ausrüstung von dem fünften Schiff dieser Klasse für die übrigen vier Fahrzeuge ausgeglichen wurden. Die Leute, die Lieferungen für die russische Flotte übernommen haben, wissen, daß für die Erfordernisse des Schiffsbaues und der Ausrüstung sehr strenge Bedingungen gestellt werden und daß sogar belanglose oberflächliche Risse in den gelieferten Stahlplatten usw. zur Zurückweisung der Lieferungen Veranlassung gegeben haben. Nebenher laufen ^ie Erzählungen von Veruntreuungen und Bestechungszeldern, die aber nicht geprüft werden können. „Schwer und zut" ist das Ideal für die Panzerung und für die Maschinerie der russischen Schiffe, und man darf annehmen, daß diese Devise in beträchtlichem Grade auch auf die Ausrüstung der Borodino-Klasse zutrifft.
Die Leistungsfähigkeit der russischen Marineingenieure ist eine Frage, von der alles abhängt, und darüber ist nur sehr wenig bekannt. Wenn man in Betracht zieht, wie die „Rossija" und der „Gromoboi" nach einem harten Gefecht mit einer Geschwindigkeit von 18 Knoten sich dem Bereich des Feindes entzogen haben, so muß man zu der Meinung gelangen, daß doch wenigstens auf einigen russischen Schiffen gute Ingenieure vorhanden sein müssen. Der Fall des Kreuzers „Bajan", der auf seiner Fahrt nach Port Arthur 250 Seemeilen in wenig mehr als 11 Stunden zurücklegte, also mit einer Geschwindigkeit, die den vertragsmäßigen Betrag von 21 Knoten noch überschritt, weist ebenso darauf hin.
Was das Geschützwesen betrifft, so liegt kein Grund zu der Annahme vor, daß die Russen nicht schießen können. Bei der Seeschlacht von Round Island lagen allerdings die glücklichen Treffer mit einer Ausnahme auf japanischer Seite, deren Schießleistungen den russischen beträchtlich überlegen waren; auf 7 Kilometer Entfernung hatten die Russen scheinbar nur einen einzigen Treffer, während die Japaner hervorragende Erfolge erzielten, die in Hinsicht auf die große Entfernung besonders hoch zu veranschlagen sind. Auf geringeren Abstand erhielt die „Retwisan" 10 schwere Treffer allein auf ihre Türme. Was dies russische Schiff dagegen leistete, ist nicht bekannt. Der wesentliche Punkt aber ist, daß die Japaner eine teleskopische Zielvorrichtung benutzten und die Russen nicht. Demgemäß können hinsichtlich der Fähigkeit in der Bedienung der Geschütze keine Folgerungen aus diesen Tatsachen abgeleitet werden. Die Borodino- Klasse ist angeblich mit teleskopischer Zielvorrichtung ausgerüstet; wenn dies der Fall ist, so würde eine Ueber legenh eit der japanischen Geschütze ohne Zweifel weniger hervortreten. Da nun die Baltische Flotte außerdem stärker ist, als die bernicbtete Flotte von Port Arthur, so wäre es vorschnell, SU schließen, daß erstere unterliegen müßte. Die Baltische Flotte hat 5 moderne und 2 alte Schlachtschiffe gegen 3 moderne und 1 altes Schlachtschiff nebst 6 oder 7 Panzerkreuzern des japanischen Generals Togo. Die Zahl der japanischen Kreuzer dürfte sogar noch geringer sein, weil Togo die in Wladüvostok befindlichen russischen Kriegsschiffe schwerlich ganz Wirb ignorieren können. In gewisser Hinsicht ist übrigens das Vorhandensein von Kreuzern in der Gefechtslinie eine Gefahr für die eigene Seite, weil schwere Treffer auf sie ernst wirken und Verwirrung nach sich ziehen müssen, während andererseits ihre 8zölligen Geschütze gegen moderne Schlachtschiffe nicht sehr viel werden ausrichten können. Die 12zölligen Obnkoff-Kanonen, die von den 4 Schiffen der Borodino-Klasse geführt werden, sind den 12zölligen Geschützen der Japaner vollauf ebenbürtig und können höchst wahrscheinlich auf eine Entfernung von 4 Kilometer den japanischen Schiffen sehr gefährlich werden, namentlich den weniger starken Kreuzern. Die russischen Pan- zertürme bestehen meist aus Beardmore-Platten, die gleichfalls über jeden Vorwurf erhaben und nach modernerem Verfahren hergestellt sind, als die entsprechenden Panzers platten der japanischen Flotte.
Somit hat Japan offenbar kein Uebergewicht in Bezug auf das Material, so weit die Hauptschiffe in Betracht kommen. Die Fahrzeuge von mittlerer Stärke könnten die Wage zu gunsten von Japan zum Ausschlag bringen, aber darüber besteht keine Gewißheit, und ihr hauptsächliches Vertrauen müssen die Japaner auf ihre überlegene Mannschaft setzen. Im modernen Seekrieg kommt es dabei mc* sentlich auf die befehlshabenden Offiziere und das Kommando an den Geschützen an, also auf verhältnismäßig wenige Leute der Flotte. Somit ist wohl das Material von größerer Wichtigkeit, als irgend etwas anderes, obgleich, nach den erwähnten Erfahrungen auch solche Dinge wie die Anwendung von teleskopischen Apparaten zur Richtung der Geschütze mit unter das Material gerechnet werden müssen. Wenn Roschdjestwenski die persönlichen Fähigkeiten besitzt, die ihm von feinen Landsleuten zugetraut werden, so darf man bei der Begegnung der beiden feindlichen Flotten wohl eine große und bebeutfame Seeschlacht erwarten.
Die Politik. , , ,
* Die deutschen Handelsverträge werden jetzt in Berlin selbst an verschiedenen Stellen gleichzeitig zum Gegenstono der Erörterung gemacht: in der dazu berufenen Reichstagskommission, im deutschen Handelstag und in den agrarischen ober landwirtschaftlichen Versammlungen, die sich gegenwärtig häufen. In der Reichstagskommission hat Staatssekretär Graf Posadowsky die Erklärung abgegeben, daß, nachdem die Mndigung der bestehenden Verträge am 15. Februar und somit das Inkrafttreten der neuen Verträge am 15. Februar 1906 unmöglich geworden, die Regierung sich bemühen wolle, durch Vereinbarring mit Oesterreuh-- Ungarn den Termin auf den 1. März hinauszrlschieben.^Dis Kommission selbst erging sich in ziemlich fruchtlosen Erörterungen darüber, was geschehen würde, wenn etwa das ungarische Parlament den Vertrag ablehnte. Die selbstverständliche Antwort war: Dann ist er eben gescheitert.. Wir haben mit Oesterreich-Ungarn zu tun, mit dem österreichischen Gesamtstaat. Löst sich dieser in wirtschaftlich selbständige Einzelstaaten auf, so ist die Vertragsverabredung pro nihilo gewesen. — Die Frage, ob die Regierung bei Ablehnung der Verträge die alten weiter gelten lassen oder den neuen Zolltarif einführen würde, bekam selbstverständlich den ausweichenden Bescheid, daß die Regierung sich die Entschließung Vorbehalten müsse. Sagte sie etwas anderes, so hätte sie den Verträgen Gegner entweder auf der Rechten ober auf der Linken geschaffen, und das kann natürlich ihre Absicht nicht sein. — In den landwirtschaftliche:: Versammlungen beurteilte man die Verträge mit schmunzelnder Zurückhaltung, mit vorsichtig gedämpfter Anerkennung. — Im deutschen Handelstag endlich kamen die schweren Bedenken der Industrie zur Aussprache. Der Ausfuhr würden burd) die Verträge große Lasten aufgebürdet. Gleichwohl will der Handelstag der Annahme der neuen Verträge nicht entgegen sein, weil es sonst noch schlimmer käme.
*
# Ein Handelsvertrag zwischen Deutschland und Bulgarien soll abgeschlossen werden. Die Besprechungen sind bereits nngeleitet. Selbswerständlich wird diese Angelegenheit mit der Anwesenheit des Fürsten Ferdinand von Bulgarien in Berlin in Zusammenhang gebracht.
«^ Reichskanzler Graf Bülow hat, seiner früheren Haltung entsprechend, der Siebener-Kornmission der westfälischen Bergarbeiterschaft rcine Befriedigung über deren erfolgreiche Bemühungen zur Beendigung des Streiks ausgesprochen. Auch hat er den Handelsminister Herrn Möller ersucht, nunmehr Verhandlungen zwischen den Bergwerksbesitzern und den Belegschaften zur Beseitigung der Beschwerden der Arbeiter einzuleiten und nach Kräften zu fördern.
Oesterrclcb-Un^am»
+ In das ungarische Abgeordnetenhaus wird jetzt der erste sozialistische Deputierte seinen Einzug halten. Er heißt Mezöfi und ist im Szegvarer Bezirk mit 26 Stimmen Mehrheit gewählt.
Frankreich»
"5" Ein junger französischer Kolonialbeamter, der im „Tropenkoller" mehrere Mordtaten begangen haben soll, ist in Paris in dem Augenblick verhaftet worden, als er im Begriff stand, sich nach dem französischen Kongo auf den Weg zu machen. Die Verhaftung ist von der Kolonialbehörde
verfügt worden.
Russland»
^ Der russische Botschafter Graf Benckendorff, der seinen Londoner Posten unmittelbar nach der Hull-Affäre verlassen und gerade noch Gelegenheit hatte, von der erregten Stim- mung der englischen Bevölkerung gegen Rußland einen ebenso starken wie unangenehmen Eindruck zu empfangen, ist zu seiner Amtstätigkeit zurückgekehrt. Er überreichte dem König einen langen Brief des Zaren über die Vorgänge in Ostasien und über die Bemühungen der Zarin Alexandra, die sich als Enkelin der Königin Victoria und englische Prin- . zessin fühlt, zur Verhütung eines englisch-russischen Krieges und zur Herbeiführung einer englisch-russischen Annäherung. In diesem Sinne soll natürlich auch der Botschafter tätig sein.
Hmmka.
□ Den Amerikanern wird allmählich ihre „gelbe Presse" — so wird die Hetzpresse dort genannt — selbst zum Ekel, Im Kongreß zu Washington nahm sich Senator Sullivan aus Massachusetts ein Blatt dieser Art, das „Newyork Journal", kräftig vor, nannte den Herausgeber W. R. Hearst einen Schuft, Feigling, Gauner, Räuber imb Erpresser. Vielleicht hatte er noch einige Schmeichelnamen mehr für ihn. Hearst antwortete mit der Behauptung, daß sein Angreifer ein Mörder sei, der in einem Wirtshaus sich an der Tötung eines Mannes durch Fußtritte beteiligt habe. Natürlich entstand im Kongreß wegen dieses Austausches von Höflichkeiten ungeheurer Lärm, größer, als er je im Parlament zu Washington gehört worden.
* In der südamerikanischen Republik Venezuela ist wieder einmal eine Revolution fällig, nachdem die Ruhe einige Jahre gedauert hat. Die Herren Revolutionäre haben das erforderliche Kriegsmaterial aus den Vereinigten Staaten
-u