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Nr. 39.
I«fertts«OtzreiO i Die einspaltige Petit-eile für ganz Ober* Men, bis streife Wetzlar nb Marburg 10 Pfg. sanft 15 Pfg. Reklamen bk Petitzelle 30 resp. 40 Pfg.
Redaktion u. Hauptexpgtzttivitt Gießen, SelterSweg 88.
GernsPrechnnschlnft Nr. »S».
Mittwoch, öen 15. Februar 1905.
Gießener
Ueuefle
(chirß-ner UsgeSkatt)
14, Jahrgang
toe®*emewWreto: abgeholt monatlich dOPfn., in’? HauS S«br«cht 60 Pfg., durch die Post bezogen vicrteljührl. Mk. 1.60.
•teM6beil<gm : OberheMche Familien;e1tu«g (täglich) und die Gietze«er Seifenblasen (wöchenllick).
DaS Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.
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Unabhängige Tageszeitung
(Oießener Zeitung)
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für Oberhefsen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Metzen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffon.
Alas ist uns flbessynien?
Die deutsche außerordentliche Gesandtschaft an den Negus Menelik vor: Abessynien ist unter Führung des Dr Rosen am 11. Februar in Adis Ababa angelangt. AbessyniM Gruppen geleiteten sie dort in den kaiserlichen Palast, wo der ?èegrrs den Abgesandten des deutschen Kaisers und seinen Stab empfing. Der Aufenthalt der Gesandtschaft in Adis Maba ist auf ztvanzig Tage berechnet. Vermutungsweise verlautet, daß Verabredungen über einen deutsch-abessynischen Handelsvertrag zu den Aufgaben der Mission gehören und deß die Einrichtung eines deutschen Konsulats in Abessynien beabsichtigt sei.
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Die oben ausgesprochenen Vermutungen haben viel Wahr- ichelulichkeit, denn sie liegen in der Richtung der von Kaiser Wilhelm II. verfolgten weitschauenden Wirtschaftspolitik, die keine Gelegenheit vorübergehen läßt, dem deutschen Handel neue Wege zu erschließen oder zu bahnen unb gleichzeitig für unsere afrikanischen Kolonien neue Stützpunkte zur Aus- k Breitung ihrer kommerziellen Beziehungen zu bieten.
Abessynien ist ein ganz eigentümliches Staatengebilde, i Seine Bewohner sind weder kulturfremd noch kulturfeindlich U Sie bekennen sich zu einem Christentum, das sie für das ursprüngliche ansehen, und ihr Kaiser, der Negus, führt seinen Stammbaum mit Stolz auf König Salomo und die Königin von Saba 'zurück. Frenrde werden in Abessynien nicht mit barbarischer Feindseligkeit behandelt, allerdings mit einem gewissen Mißtrauen angesehen, das sich aus mancl>crlei unerfreulichen Erfahrungen erklärt. In Adis Ababa sind schon viele Gesandtschaften aus fernen Ländern erschienen, nicht zuletzt aus Rußland, von dem man heute noch nid# weiß, ob es mit dieser Gesandtschaft etwa die Vorbereitung eines Bündnisses bezweckte, das die Engländer gegebenen Falles gleichzeitig in Indien angreifen und in Aegypten beunruhi.
wllte. Denn die Abessynier sind ein streitbares Volk, mit wohlgeordneten Heereseinrichtungen. Sie haben schon manchen Kampf mit Ausdauer und Geschick bestanden und nicht selten auch europäischen Gegnern sich überlegen gezeigt. Staatsmännische Klugheit bewies der Negus nach seiner erfolgreichen Abwehr der italienischen Angriffe, indem er beim Friedensschluß die den Italienern auserlegten Leistungen nicht als erzwungene, sondern als freiwillige erscheinen ließ.
Die Bedeutung, die der Abordnung der außerordentlickien deutschen Gesandtschaft nach Abessynien innewohnt, ließ sich aus dem Mißbehagen erkennen, das schon ihre erste'Ankündi- gung in Italien, Qesterreich--Ungarn und anderwärts erweckte. Dieses Mißbehagen trat leise, aber erkennbar zutage Das muß natürlich in den Kauf genommen und darf nicht als ein Hindernis empfunden werden. Es spricht darin auch nicht etwa eine feindselige Gesinnnug gegen Deutschland sich aus, sondern weit eher ein Tadel oder eine Mißstiinmung gegen die eigene Regierung, die nicht imstande ist, eine gleicke i regsame Findigkeit zu zeigen.
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Ein Blick auf die Karte von Afrika genügt, um die Erkenntnis gewinnen zu lassen, welchen Wert die Anbahnuirg guter handelspolitischer Beziehungen zu Abessynien nament» lich für Deutschfüdwestafrika haben kann. Vom Viktoria- Niandsa, dessen südlicher Teil zu Deutfchsüdwestafrika gehört, zieht sich eine förmliche Seenstraße nordwärts bis Abessynien hin in einer Länge von etwa 150 deutschen Meilen (1125 Kilometer) in der Luftlinie. Abessynien ist vergleichsweise dicht bevölkert und hat einen jetzt schon nicht unbeträchtlichen
sehr steigerungsfähigen Warenbedarf, sowie eigene Er- Mrgmsse, die sich zum Austausch eignen. Ein deutsches Konsulat m Adis Ababa würde, nicht zur Einleitung, aber
* ung und Stützung eines regen Handels- und Tauschverkehrs von größtem Nutzen sein können
Von der Geschicklichkeit der deutschen Unterhändler darf man erwarten, day sie das Mögliche zum Vorteil Deutschlands "fielen werden, der naturgemäß in diesem Fall mit dem Vorteil Abefsymens Hand m Hand geht.
Der Krieg in Ostasien.
ß $£ Petersburg hat das plötzliche Erscheinen japanischer Kavallerie un Rucken der Russen, das Kuropatkin in seinen letzten Depeschen meldete, unliebsame Ueberraschung hervorgerufen. Man war gewöhnt, die japanischen Dragoner néghgeable zu betrachten. Und nun plötzlich diese ungemeine Beweglichkeit unb Schneid bei der bisher so verachteten feindlichen Truppe.
Der kühne japanische Ritt wird als Vorspiel zu weiteren Plötzlichen Ueberraschungen betrachtet, bei^ denen die Japaner ihre Kenntnis der Ge- virgspfade aufs beste ausnützen werden. Von einer Seite wird dagegen behauptet, daß die Japaner den kühnen Ritt ^L?1^ Verletzung der chinesischen Neutralität hätten bollfuhren können. Aus Petersburg wird dazu gemeldet:
Die Garnison von Föngketing, welche, wie Kiiropat- kin berichtete, von den Japanern plötzlich angegriffen wurde, und in deren Nähe die Japaner eine Brücke in die Luft sprengten, befindet sich zwischen Mukden und Charbin. Die japanische Waghalsigkeit wird lebhaft kommentiert; man nimmt an, daß die japanische Kavallerie
über chinesisches Gebiet gekommen ist, da die Möglichkeit^ diesen kühnen Ritt aus östlicher Richtung, also bei Gebirgsgegend zu unternehmen, für ausgeschlossen gilt.
Außer mit dieser ungewohnten Rührigkeit der japani- chen Kavallerie beschäftigt die Petersburger öffentliche Meinung sich weiter angelegentlich mit der
Abberufung Kuropntkins.
Während sie nach einer Version unmittelbar bevorsteher !oll — man nennt jetzt als seinen designierten Nachfolger . den General Prodekow — wird von anderer Seite vor neuem betont, daß seine angebliche Saumseligkeit ein großes sirategisches Verdienst sei. Es^väre Wahnsinn, den Gegnei m der Front anzugreifen, wie Kuropatkin feindliche Unterführer beabsichtigt hätten. Die Armee glaube an Kuropat- tru und das endliche Gelingen seiner Pläne. Vor Eintref- fen Grrepenbergs, der als Hauptgegner Kuropatkins gilt, hnrb sicher nichts Definitives angeordnet werden. Auf un- beglaulngte Gerüchte hin konnte um so weniger eine Aenderung im Oberbefehl angeordnet werden, als Kuropatkin bei der Uebernahme des Oberbefehls sich volle Operations- freiheit erbeten und erhalten hat. Es verlautet auch daß Kuropatkin erst dieser Tage bestimmte weitgehende Wünscht ausgesprochen hat.
Die magyarische Hrmeespracbe.
Wien, 14. Februar.
Während Kaiser Franz Josef am vergangenen Sams- lag bei dem Empfang Franz Kossuths, des Präsidenten der ungarischen Unabhängigkeitspartei, noch die Erklärung ab- zab, daß er sich zur Not mit einer wirtschaftlichen Selb- ständigckeit Ungarns abfinden, aber niemals in eine An« lastung der Einheitlichkeit der Armee willigen könne, haben ^er ungarijige Larwesocrle^d'lguugsmmgllc und dec Reichs friegâminifÜT Bestimmungen getroffen, die. tatsächlich diese Einheitlichkeit beeinträchtigen. Es handelt sich dabei zwar nicht unmittelbar um die Armee spräche, aber doch schon um den schriftlichen Dien st verkehr der Arme e v er w a l t u n g. Der ungarische Landesverteidi- zungsminister hat angeordnet, daß die Korrespondenz mit dem Reichskriegsministerium und dessen Hilfsorganen (Chef des Generalstabs u. s. w.) und mit allen Kommandos des gemeinsamen Heeres in Zukunft n u r noch in ungarischer Sprache „geführt werden soll. Allein in besonders dringlichen Fällen und wo die Uebersetzung nicht die Gewähr der Richtigkeit bieten könnte, dürfte eine Ausnahme zugelassen werden. Für den Verkehr mit dem österreichischen Landes- oerteidigungsministerium ist die deutsche Sprache nicht unbedingt verboten. Die Verfügung des Reichskriegsministeriums bestimmt den Gebrauch der ungarischen ©präcis im Verkehr, mit dem ungarischen Landesverteidigungsministerium.
Man ersieht alsbald, daß die ungarische Sprache der deutschen damit nicht bloß gleichgestellt ist, sondern einen Vorzug vor ihr genießt. Denn während im schriftlichen Verkehr mit dem österreichischen Landesverteidigungsministerium von Ungarn aus die Anwendung der deutschen Sprache bloß gestattet ist, ist im schriftlichen Verkehr mit dem ungarischen Landesverteidigungsministerium von Oesterreich aus der Gebrauch der ungarischen Sprache v o r g e s ch r i e b e n.
Die ^Magyaren machen, dank ihrer Hartnäckigkeit, unausgesetzt Fortschritte. Sie erreichen stückweise, was sie wollen. Charakteristisch ist, daß die österreichischen Militärbehörden selbst ihre eigenen Maßnahmen, in denen sie den prinzipiellen Standpunkt der einheitlichen Heeressprache aufgeben, tunlichst verheimlichen. Der eben erwähnte reichskriegsministerielle Erlaß ist auf dem Umweg über Ungarn hier bekannt geworden. Seine Publikation im gegenwärtigen Augenblicl ist nicht dazu angetan, die Position derer zu stärken, die mit dem, Kaiser Franz Josef der Ansicht sind, daß das österreichisch-ungarische Heer nur eine Sprache haben dürfe.
Das Ende der Diktatur.
Petersburg, 14. Februar.
„Der Diktator General Trepow hat sich nicht blos gründlich mißliebig, er hat sich in kurzer Zeit beinahe völlig unmöglich gemacht. Daß er bei der Bevölkerung nicht gerade Popularität gewann, liegt zum Teil in der Aufgabe, die ihm gestellt ist. Aber auch in den Kreisen, deren Anschauungen den seinen nicht allzu entfernt sind, hat er durch sein ganzes Auftreten eine Mißstimmung hervorgerufen, die der in der Bürgerschaft und bei den Arbeitern herrschenden nichts nachgiebt. Vielleicht hat die Größe der Machtvollkommenheit, mit der er ausgestattet worden, dazu beigetragen, ihm den Glauben beizubringen, daß es Grenzen für seine Befugnisse überhaupt nicht gebe, daß er Quf keinen noch so hochstehenden und bewährten Beamten Rücksicht zu nehmen habe. Es kann daher nicht Wunder nehmen, daß man erzählt und allgemein glaubt, daS Ende seiner Diktatur stände unmittelbar bevor, er werde durch die Er- Nennung zum Chef der gesamten Gendarmerie zugleich entschädigt und unschädlich gemacht werden. Auf General
Lrepow selbst ist wohl die phantastische Idee zurückzuführen, jedem russischen Bürger einen Spion als Wächter an die Seite zu stellen. Dadurch wäre allerdings die Beschäftigung mit revolutionären Umtrieben verhütet — vorausgesetzt, daß man zugleich die Möglichkeit hätte, auch die Spione selbst ;u überwachen.
Das Finanzministerium hat von dem Ministerkomitee den Auftrag erhalten, die Arbeiterverhältnisse in wirtschaftlicher, sozialer und hygienischer Hinsicht einer gesetzlichen Neuregelung zu unterziehen. Ganz besonders ist es daraus hingewiesen worden, die Vorschriften über rein wirtschaftliche Streiks von den Vorschriften über Unruhen und Unruhe-Anstiftungen zu trennen.
In Moskau scheint die Erregung wesentlich nachgelassen zu haben, da die Wiederaufnahme der Universitätsvorlesungen für die nächste Woche in Aussicht gestellt worden ist.
Gräfin JVIontignoso gibt nach.
Der neue leidige Zwist zwischen der Gräfin Montignoso tnd dem sächsischen Königshause hat schneller, als man dachte, anen befriedigenden Abschluß gefunden. Die Gräfin Nontignoso hat sich bereits zur Auslieferung der Prinzessin ilnna Monica Pia an den König von Sachsen bereit erklärt.
Ueber die letzten Verhandlungen, die zu diesem für beide Keile erfreulichen Resultat führten, liegt uns nachfolgender Bericht vor:
Florenz, 14. Februar.
Auch die größten Optimisten glaubten nicht, daß es nach )em, was auf dem deutschen Konsulat zwischen der Gräfin Montignoso und Justizrat Körner, dem Vertreter ihres geschiedenen Gemahls, vorgegangen war, doch noch zu einer friedlichen Einigung kommen könnte. Die Gräfin hatte sich mit der ganzen Reizbarkeit ihres Naturells auf den Justizrat gestürzt — wie eine Löwin, der man iyr Junges raunen will, sagten die italienischen Blätter. Scharfe Worte, harte Verdächtigungen waren gefallen, der Justizrat hatte repliziert, wie hier behauptet wird, in einer Form, wie man sie einer Dame gegenüber nicht anwendet. Gräfin Montignoso hatte darauf eine Art Ultimatum gestellt, in dem sie erklärte, nie auf die Bedingungen des sächsischen Hofes eingehen zu wollen. Sie würde ihr geliebtes Kind nicht herausgeben.
Nun hat sie sich doch dazu bereit erklärt. Mehrfach wird behauptet, weil ihr sonst die Rente entzogen worden wäre, die sie vom Dresdener Hofe erhielt. Die Parteigänger der Gräfin aber sagen, weil ihre Unschuld in der Guicciardini- affäre vom Vertreter des Königs anerkannt worden sei. Daraufhin habe die Gräfin mildere Saiten aufgezogen und einer friedlichen Einigung Zugestimmt. Wer recht hat, wer weiß es? Authentische Nachrichten über das Verhör der Bonne, Fräulein Muth, und der Dienerschaft der Gräfin liegen bisher nicht v.or. Die italienische Presse verbreitet fast übereinstimmend, daß Fräulein Muth die Gräfin aus Bosheit verleumdet habe und ein schmähliches Ueber- wachungs- und Spionagesystem im Hause errichtet habe. Der Verkehr Guicciardinis mit der Gräfin habe sich burcljauâ auf der Stufe freundschaftlicher Sympathie gehalten. Die Dienerschaft habe nichts Belastendes zu bezeugen gewußt. Die Reise der Gräfin nach Dresden sei nur durch die fast zur fixen Idee gewordenen Ueberzeugung zu erklären, man müsse sie ihre geliebten Kinder Wiedersehen lassen.
So die umlaufenden Gerüchte. Justizrat Körner, der ihren Wert und Unwert am besten beurteilen kann, hüllt sich in ein undurchdringliches Schweigen. Das einzige, was man sicher weiß, ist, daß Prinzessin Anna Monica Pia nach Deutschland zurückkehren wird. Ueber ihr und ihrer Mutter künf- irges Geschick läßt sich zurzeit keine feste Voraussage macken.
Die Politik.
4= Wie unser ^.-Mitarbeiter von einer der italienischen Botschaft in Berlin nahestehenden Seite erfährt, ist, vorbehaltlich unvorhergesehener Hindernisse für Anfang April eine Begegnung Kaiser Wilhelms II. mit dem König von Italien in Neapel geplant. Der Kaiser wird sich Ende März in Kiel auf seiner Jacht „Hohenzollern" einschiffen und nach bem Mittelländischen Meer fahren. In seiner Begleitung ivird sich Prinz Eitel Friedrich befinden, der nach der glücklich überstandenen Lungenentzündung einer Erholung bedarf. In Neapel wird sich gelegentlich der Zusammenkunft das italienische mittelländische Geschwader, vielleicht auch eine Division deutscher Kriegsschiffe einstellen. Ein Aus^ tausch von Frühstückseinladungen ist in Aussicht genommen. Der Begegnung wird hohe politisch Bedeutung beigemessen. Schriftliche Verhandlungen zwischen Berlin und Rom sollen bereits im Gange sein.
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0 Der vielgenannte Koburg-Gothaische Minister Dr. Heutig hat jetzt endgültig sein Amt verlassen. Deni Wunsch des Regenten gemäß hatte er den Rücktritt verschoben, bis das Gesetz über die Domänenteilunq vom Landtag angenommen sinn würde. Das ist jetzt geschehen. Der Präsident des Landtags von Gotha sprach dem scheidenden Minister den Donk des Landes für die erwiesenen Dienste aus.