Einzelbild herunterladen
 

" Wr. 242

Erstes Blatt

Öft. Na, I--

^i!d'°°r^ ^^^ ^ ^^^^^ »d-S"L

* fein Ä^o-

^ nieine :

gar kein^^'

^ Wort

' "'ondern ein

Neuere AachncHten

(chietzener Hagebsatt)

Unabhängige Tageszeitung

(Hießener Aeitimg)

für Oberhefsen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheuen.

äS^ : die Dame ^ und siN.„ Der A,., w .«ur hart

rson-n. 1 @tunk. ^ .Kär°pft« BlwenkH nel-n in einen Lps * .uni mit einer Mlic- Neta Mehl, faiot

frankreick dementiert!

Die Debatte über die Enthüllungen Delcass^s hat jetzt ein indirektes Dementi der französischen Regierung hervor­gerufen, über das man lächeln könnte, wenn man nicht darüber lachen müßte.

Während die Enthüllungen zeigen, daß die löbliche Ab-

sicht bestanden hat, Deutschland in eine Falle zu locken, uns m. . r ^i^ meuchlings überfallen zu lassen, läßt die französische Regie-

Liter Sahne bet- run g erklären, daß Mectt, mit einem halben Wftiflt, mit itoei Ei> siebener Semmel und

euer Butter übergossen ' besonders über die Einzelheiten bezüglich der Sitzung des i und wird so, ohne Bei, Ministerrates, die dem Rücktritt Delcass^s voranging, um

„die in den Blättern erschienenen Erzählungen über die Zwischenfälle, die den Rücktritt Delcass6s begleiteten, und

Ministerrates, die dem Rücktritt Delcass^s boranging, un-

j, zutreffend sind."

Als ob sich die Diskussion um die Frage drehte, wie sich

He Art. Die hübsch vor. _ ..

n mit Salz unb weißm MS letzte Stündlein der Delcass6schen Ministerschaft ge- euer in gestörter Sutter, haltet habe! Und wie wenig wert dieses Dementi ist, be- liotwein, dünstet sie weich weist selbst dem Naivsten eine erneute Erklärung jenbet man sie in ge- 5 a u r è § in der gestrigen Nummer seiner Zeitung, es sei

mmel, bäckt sie in heißem fein Zweifel möglich, daß Delcass6 im Ministerrat, um

verstehenden Rippchen mit seine Kollegen zur Ablehnung von Verhandlungen über d serviert sie. frie Marokko-Angelegenheit zu bewegen, behauptet habe,

I England wäre bereit, Frankreich mit seiner Flotte durch Landung von 100 000 Mann zu unterstützen.

Da Jaurös nicht bloß zu den Eingeweihten, sondern auch zu den Ehrlichsten in diesem Handel zählt, so weiß man, Xanten opfern. ^ von dem offiziösen Dementi zu halten sei.

^anb unb Herz, sie opfern Eine neue Lesart.

Stellung, $^?.^? In seiner gestrigen Nummer gibt der „Figaro" eine von ^t — ^â W w her früheren etwas abweichende Darstellung der Umstände,

MN KW

unter denen die Demission Delcass^s sich vollzogen habe, siichi können. Die englische Regierung habe vor der Marokkoangelegenheit Mammen ein Haus bauen, breimal die französische Diplomatie ausgehorcht, um zu er- ^Men zu töten, von Wien sah ren, ob Frankreich bereit wäre, einen endgültigen Allianz- ' Eisenbahnen bauen Vertrag abzuschließen. Die sranzösische Regiernng habe je- kann sich keinen doch, zweifellos aus Rücksicht auf Rußland, sich geweigert, ' diese Frage in Erwägung zu ziehen. Als jedoch der fram

„ zësisch-deutsche Konflikt einen akuten Charakter annahm, sei

nicht können. - die französische Diplomatie gewesen, welche diese Frage lben Neisch We Strieder ausnahm, und der französische Botschafter Cambon 2 einer alten W ^"fabe von Lord Lansdowne die mündliche Zusicherung eines brinat aus einer Toueu effektiven englischen Beistandes für den Fall eines Krieges 2 M fünf verschiedene »^lten. Cambon habe Delcass6 mitgeteilt, daß, sobald der 2 Vabn beruhigen, oie Usus foederis eintreten würde, England seine Zusicherung

9 7L1 aus einer roW christlich wiederholen werde. Deutschland, welches durch den nu^n ^n Toiletten Botschafter Grasen Wolsf-Metternich hiervon unterrichtet 'inen p .M angeben, Weden sei, habe die italienische Regierung wissen lassen,

[iter W daß es den Abschluß einer derartigen englisch-französischen

Allianz als einen casus belli ansehen würde. Die italie- tische Regierung teilte dies am 4. Juli dem französischen Öotfdjafter Barrère mit, welcher sofort nach Paris telegra­fiert habe. Am 5. Juli war die Demission Delcass<§s ent= ./*/ ifieden. Im Laufe des am 6. Juli stattgehabten Minister- ^ltl^^, rats wollte Delcass^ unter der Erklärung, „ich habe über-

1 dies die formelle Zusicherung des englischen Beistandes",

hat aW^ Dokument aus seinem Portefeuille nehmen. Doch fiel * ü Hm Rouvier sofort ins Wort und sagte: „Ich habe die De-

hat ^N^ oin Dokument

Bouvier fuiuti m» Lvvcr uno mgre: „^a) naoe oie L)e- d ^1che Varrères, welche besagt, daß Ihre Politik den Krieg herbei tu hrnn rnirS "

^tzhUiv»

hcrbciführen wird," und alle Minister sprachen sich ein- stimmig gegen Delcast'6 aus.

Vielleicht läßt die französische Regierung ihr erstes De­menti hektografieren und verschickt es jetzt von neuem .'..

-ß^fHÖW politische Rundschau.

Diesem $il”^ Dswtscbeo Reich.

AgentW* * In der Presse war mehrfach die Rede von einer Eingabe

* cdOUS?^ ^i ngeborener Häuptlinge aus Kamerun an die Reichsbehör- Roinuu^ |,en. Sie sollten jid) über die Geschäftshandhabung des

A»•Ä ?ä-' halbamtlich geschrieben, daß wirklich ein hoher Grad von \ xa^6/ ^«üâaivetät und Unkenntnis des Kulturzustandes der Kamerun- .^^ÄeMeger notwendig fei, um die Nachricht für möglich zu hal- $M biéfttttji---^1fen und weiter zu verbreiten, daß sämtliche Oberhäuptlinge Häuptlinge in Kamerun eine Beschwerdeschrift gegen il tf^ i1a3 Negierungsspstem des Gouverneurs ^an den Reichskanz- , JÄr und den Reichstag gerichtet hätten.

"rsch ^x und den Reichstag gerichtet hätten. Dieser bombastischen Nachricht liegt ein recht geringfügiger Vorgang zugrunde.

,-J^âng Aqua Bell hat allerdings eine Besä)w^deschrift mit ^â^ugriffen gegen die Verwaltrmg in Kamerun an den Reichs- ttlfSö^^er und den Reichstag gerichtet, unterschrieben von ihm inb unterkreuzt von seinen Unterhäuptlrngen, und man hat und ^ auch amtlich die Mühe gegeben, diese Beschwerdeschrift f '^in Gouverneur in Kamerun zur Berichterstattung zu über-

-el \ flef^L Meisen. Aber Aqua Bell hat unter sich, Werber und Kinder ist, W V in DC irgeredjnet, nur etwa 2000 Duallaneger stehen. Der alte, ^^IwdoS zu trirnkfreudige Herr hat bei den Dualla nur noch ^^stes' ^(-ringen Einfluß; die führenden Häuptlinge der Dualla, Manga Bell, stehen der Schrift gänzlich fern. Die.trei

Samstag, den 14. Oktober 19u5.

l^sen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.

Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Redaktion u. Hauptexpedition: Gießen, SelterSweg 83. Fer»sprecha«schl«ß Nr. SSL.

bende Kraft der Beschwerdebewegung ist der in Deutschland sich aufhalten.de Bundo Bell, der zurzeit in Hamburg wegen Betruges und Zechprellerei verfolgt wird. — Damit ist der Wert der Beschwerdeschrift wohl zur Genüge charakterisiert.

*

* Aus dem südwestafrikanischen Aufstandsgebiet wird amtlich gemeibet, daß stärkere feindliche Kräfte anscheinend unter Hendrik Witboi und Simon Kopper östlich von Aubes stehen. Major von Estorff geht gegen sie zum Angriff vor. Morenga und Morris sind aus den Gr. Karras-Bergen nach Süden abgezogen. Ersterer hatte früher verschiedentlich Verhandlungen wegen seiner Unterwerfung angeknüpft. Jetzt soll er aber erklärt haben, daß er bis zum letzten Mann kämpfen werde. Weiber und Kinder will er auf englisches Gebiet nach Pella, etwa 75 Kilometer südöstlich Warmbad, bringen. Zum Angriff gegen Morenga und Morris ist Oberstleutnant van Semmern im Vormarsch begriffen. Cor­nelius hat sich von Morenga und Morris getrennt und ist aus den Gr. Karras-Bergen in nordwestlicher Richtung an Keetmannshoop vorbei abgezogen. Er wird durch eine Ab­teilung von 70 Mann und 1 Geschütz unter Hauptmann von Lettow von Keetmannshoop aus verfolgt.

* Reichskanzler Fürst Bülow hat sich bereit erklärt, die Deputation der beutsdjen Städte in Sachen der Flei sch teue­rn ng zu empfangen. Die Deputation wurde bei der Vor­konferenz zu der beabsichtigten außerordentlichen Zkcsammm- berufung des Städtetages gewählt. Ort und Tag des Emp­fanges stehen noch nicht fest. Die Deputation besteht aus den ersten Bürgermeistern von Berlin, Dresden, Frankfurt a. M., Karlsruhe, München und Stuttgart. — Eine über­aus bedauerliche Erscheinung hat die Fleischteuerung in Berlin gezeitigt. Der Lieferant, der die Volksküchen seit ihrer Begründung im Jahre 1866 mit Fleisch versorgt, sieht sich in Anbetracht der Einbuße die er durch die Steigerung der Viehpreise erlitten, und um sich nicht noch weiter zu schä­digen, in die Notwendigkeit versetzt, auch für den Verein der Volksküchen eine Erhöhung der Fleischpreise von durch­schnittlich 20 Pfennig pro Pfund eintreten zu lassen. Diese Erhöhung würde für die Volksküchen, bei einem Konsum wie dem des Vorjahres ein Defizit von 4—5000 Mark im Jahre ergeben. Der Verein wird deshalb wahrscheinlich ge­zwungen sein, seine Preise ebenfalls zu erhöhen. Das ist doppelt schlimm bei dem hereinbrechenden Wünter. Die Volksküchen erfreuen sich großer Frequenz bei den wenigs- zahlungsfähigen Volksklassen.^

* Das in Bremen tagende Nationalkomitee zur inter­nationalen Bekämpfung des Mädchenhandels beschloß seine Umwandlung in einen eingetragenen Verein unter Bei­behaltung seines bisherigen Namens, um wirksamer Per­sonen und Mittel zur Bekämpfung des Mädchenhandels her­anzuziehen. Als Vereinssitz wurde Berlin gewählt. Im Jahre 1907 soll die Tagung in Breslau oder Danzig statt­finden.

*

* Die Reichstags-Ersatzwahl im Wahlkreise Kattowitz- Zabrze ergab die Wiederwahl des Polen Korfanty. Er er­hielt 23 208 Stimmen und damit die absolute Majo­rität über die entgegenstehenden Kandidaten des Zentrums der Nationalliberalen und der Sozialdemokraten.

* Abermals ist ein deutscher Dampfer von den Japanern beschlagnahmt worden. Der Altonaer Dampfer „Hans Wagner" ist am Mittwoch wegen angeblicher Führung von K-riegskonterbande beschlagnahmt und in Nagasaki aufge­bracht worden. Der auf der Reise von Hongkong nach Wla­diwostok begriffene Dampfer hat lediglich Kaufmannsgüter an Bord. Die Reederei wird sich beschwerdeführend an das Auswärtige Amt wenden. ' .

Schweden»

** Beide Kammern des Parlaments haben den Regie- rungSantrag über die Unionstrennung auf Grund d^s Karlstader Uebereinkommens angenommen. Falls in Nor­wegen die Zustimmung des reueröffneten Stortbings eben­falls erfolgt, ist die Unionskrise beendigt und die Trennung endgültig erfolgt.

Emi«.

14. Oktober 1905.

** In den Ruhestand versitzt wurden die Bahn­wärter in der H ssisch- Preußischen Elenbahngeweinschast Ernst Bischofs zu Lieblos und Anton Wilhelm Jäger zu Treis-Horloff mit Wirkung vom 1. Januar 1906, bezw. 1. Dez?mber 1905.

tt. Stadttheater Gießen. Die erste Fremdenvor- ftfHung der Sa son bringt am nächsten Sonntag Nachmittag B1^ Uhr Shakespeares „Kaufmann von Venedig" in gänzlich neuer Ausstattung. Das Werk hat bekanntlich als Ewffnungèaufführung schon sich durch Ausstattung und Darstellung lebhaften Beifalls zu erfreuen gehabt und wird in diefer Fremdenvorstellung in derselben Gestalt ohne Kürzung wieder gegeben. — Abends 8 Uhr findet eine

14. Jahrgang

Übo«»eme»tsprris : nbfld)iMt monatlich ^» sltf in'S fmuS gebracht KO Pfg., durch die Pott bezogen vrerreljäbrl. Mk 1.50. •>tntic<beilagea : Qberhesfifrde Aamilteuzeilu» ] il g ich) und die Giedenrr Teirevblott A (Wochen iich

Tac- '.Han u«c tun an aU; ti A'ei'lagen nachrnlUazL.

Aufführung des unterhaltenden VolkèstückeS „Die Herren Söhne" statt, in bim die Balletmeifterin Lina Oldini — früher Bolletmeisterin am Straßburger Stadtheater — sich im ersten Zwischenakt der Stückes in einem graziösen „spanischen Tanz" dem Publikum umstellen wird.

P. Schwerer Unfall. Am Donnerstag Nachmittag wollte an der neuen chirurgischen Klinik zu Gießen der Spenglergesklle Gustav Sühr ein Gerüst Herrichten, um Absollrohre anzulegen. Dabei gab ein Hebel nach und Stehr stürzte mit einer solchen Wucht in die Tiefe, daß der erst 21jährige Mann die Wirbelsäule brach. Er wurde in die chirurgische Klinik verbracht.

P Einbruchödiebstahl. Heute Nacht wurde in einer Wirtschaft in der Grünbergerstraß? zu Gießen, ein­steigend durch ein Fenster, eine silberne Zylinder-Uhr, das Nickelgeld ouS dem Musikautomat und verschiedene Eßwaren entwendet.

* Bad-Nauheim, 12. Oktober. Zur La^dtagSwahl. Im Wahlkreise Vilbel ist neben dem seitherigen LandtagS- abgeordnkten Bürgermeister Ullmann, welcher vergangenes Jahr gewählt wurde, Hch. Bus old in Friedberg ausgestellt worden. Ersterer gehört der national! beraten, Unterer der sozialistischen Partei an. Bei der sihr stark sozialistischen Bevölkerung im Wahlkreise Vilbel ist es nicht vorauszusehen, wer von beiden Herren gewählt wird.

♦ Friedberg, 13. Oktober. Der Schüler als Er­finder. Der Btsucher der hiesigen Gewerbe-Akademie, Gustav Apel, der Atademie-Turnerschast „Suevia" ange­hörig, verkaufte die Zeichnungen zu einer von ihm erfundenen Universalholzarbeitungsmaschine für achtzehntausendMark an eine Düsseldorfer Maschinenfabrik.

Stadttheater in Gießen.

Monna Banna.

Schauspiel in 3 Auszügen von Maurice Maeterlinck.

Maeterlincks Name ist von gutem Klange und seine Monna Vanna hat sich einen bleibenden Platz im R.pertoir der deutschen und ausländischen Bühnen erworben. Das Stück in all seinen psychologischen Feinheiten zu würdigen und Maeterlirck bis in die geheimnisvollsten Gänge der Seele zu folgen, würde weit über den engen Rahmen einer ZeitungSkcitck hinausgreifen und ist auch garnicht nötig. Monna Vanna hat schon zahlreiche berufene Federn in Be­wegung gesetzt, die Licht und Schatten in den verschiedensten Abtönungen ausgefangen haben. So können wir uns an dieser Stelle aus das notwendigste beschränken.

Durch eine langwierige Belagerung ist die Kraft der Republik Pisa gebrochen. Ihre Proviant- und Munitions- Lager sind erschöpft und der nächste Sturm der florcntiuischen Scharen unter Prinzivallis Befehl muß die Stadt zu Fall bringen. Der Kommandant Pisas, Guido Colonna, schickt Boten aus Boten, zuletzt auch den eigenen Vater, zu dem Belagerer, um ihm annehmbare Kapitulationèbedingungen vorzuschlagen. Doch vergebens, die Boten kehren nicht einmal wieder zucück, sie werden als Geiseln sestgehalten. Die Not Pisas steigt aufs Höchste. Plötzlich kommt der alte Vater- des Kommandanten zurück und meldet diesem, daß Prinzivalli die Stadt mit Proviant und Munition versehin will, wenn Guido Colonna als Preis dafür ihm — sein Weib auf eine Nacht überläßt. Mit echt männlicher Entrüstung weist Guido Colonna den Vorschlag zurück, doch sein Weib, Giovanna, wll sich opfern, um den 30 000 darbenden Menschen Erlösung zu bringen. Sie geht zu dem Sieger, den sie als Jugendfreund erkennt, der sie von Kmdheit auf heiß geliebt, ohne daß sie darum gewußt. Prinzivallis Gefühle sind so lauter, daß er den Mantel nicht abstreifen kann, der bedingungsgemäß nur ihren Kö p?r einhüllt. Der Dialog zwischen beiden ist außerordentlich feinsinnig geführt. Die Nacht verfingt und der Morgen dämmert herauf, da tritt Bedio, der treue Sekretär Prinzivallis, ins Zelt und flüstert seinem Herrn zu, daß 600 Mann aus Florenz ein- getroffcN sind, ihn gefangen zu sitzen, weil die Regierung seinen wachsenden Einfluß fürcht Monna Vanna sch ägt darob Prinzivalli den Schutz und die Gastfreundschaft Pisas vor, die er denn auch annimmt. Als Monna Vanna mit ihm hinaustritt, flammen ihnen die Frcudenfeuer vom Campanile und von den Wällen Pisas entgegen und von den Türmen dringt Glockengeläute herüber — Psia dankt Monna Vanna für die opfermutige Tat. Ein wirkungsvoller Abschluß der zweiten Akts. Im dritten Akt folgen die Aus- einandcrsktzungen zwischen Guido Colonna nnd seinem Vater eine, eitr und seinem Weibe andererseilr. Der starke, männ­liche Guido Colonna bricht in wilden bitteren Hohn au», als die hochgeartete Monna Vanna ihn beschwört, bei seiner