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Nr 89.
3«fettie«tytei0i Di« einspaltige Petitzeile für ganz Ober- Geffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petttzeile 30 resp. 40 Pfg.
Redaktion u. Hauptexpedition: Gießen, SelterSweg 83.
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Freitag, den 14. April 19o5.
Gießener
14. Jahrgang
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(Gießener Gagevkatt) Unabhängige Tageszeitung (Gießener Zeitung)
für Dberheffeu und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
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Betreff: Bekämpfung der Tollwut.
Warnung.
Um eine weitere Verbreitung der dahier unter den Hunden auftretenden Tollwut vorzubeugen, ergeht hierdurch nochmals die dringende Aufforderung, die Hunde festzulegen und beim Ausgang an der Leine zu führen und mit einem sicheren Maulkorb zu versehen. Sollte ein Hund dec Tollwut verdächtig sein, so ist derselbe sofort in sichere Verwahrung zu bringen und hierher Mitteilung zu machen. Da die Tollwut auch durch Katzen übertragen werden kann, so ist auch diesen Tieren gegenüber höchste Vorsicht geboten. Frei umhec- laufende Hunde und umhecschweifende Katzen werden eingefangen und getötet.
Die Schutzmannschaft ist angewiesen, jede Zuwiderhandlung gegen die Bestimmungen der Hundesperre unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen.
Gießen, den 14. April 1905.
Großh. Polizeiamt Gießen.
______________ Herberg. _______________
Hrbeiterausfcbü Ne.
Die Berggesetz-Kommission des preußischen Abgeordnetenhauses ist bei ihren Beratungen an einem bedeutsamen Abschnitt angekommen. Ob die Bergwerksbesitzer verpflichtet oder nur berechtigt sein sollen, den verauslagten Lohn für die Wiegekontrolleure den beteiligten Arbeitern bei der Lohnzahlung in Abzug zu bringen, ist eine Frage der Opportunität und von geringem praktischen Belang. Ob die im Lauf eines Kalendermonats gegen einen Bergarbeiter verhängten Geldstrafen insgesamt den doppelten Betrag eines durchschnittlichen Tagesarbeitsverdienstes, oder ob sie den festen Satz von 5 Mark nicht übersteigen dürfen, wie zuletzt beschlossen wurde, ist gleichfalls ohne einschneidende Bedeutung. Die Hauptsache war das Verboth des Wagen- nullens und die erträgliche Umgrenzung der Strafen. Das Wagennullen hatte etwas ärgerliches und verbitterndes, denn es traf im Einzelfalle auch einen Unbeteiligten, der darin eine Ungerechtigkeit sehen mußte, und die Buße stand außer Verhältnis zur Verfehlung. Es ist gewiß äußerst selten und auch dann nicht ohne Grund vorgekommen, daß ein Bergarbeiter durch Strafen einen erheblichen Teil seines Arbeitsverdienstes einbüßte. Doch der Einzelfall bildete eine Aufreizung für viele, auch unbetroffene Personen. Die ganze Einrichtung ist eine unbillige Anomalie. Der Lohn ist weder für eine Schickd noch für eine Strafe nach dem Gesetz beschlagnahmefähig. Muß von dieser Regel im Bergwerks- betrieb in Rücksicht auf dessen Eigenart schon eine Ausnahme gemalt werden, so ist es doch geboten, die Ausnahme in den engsten Grenzen zu halten.
Von der größten Tragweite aber ist die obligatorische Einrichtung von Bergarbeiter-Ausschüssen. Eine, solche Einrichtung besteht in Bayern bereits seit 5 Jahren bei allen Betrieben, die mehr als 20 Arbeiter beschäftigen. Dort hat sie sich im allgemeinen gut bewährt, namentlich ist der Versuch eines Mißbrauchs der Arbeiterausschüsse zu agitatorischer Tätigkeit nicht wahrgenommen worden. Die bayerischen Grubenbesitzer haben ursprünglich den Arbeiterausschüssen mit Mißtrauen und Abneigung gegenübergestanden, haben sich allmählich mit ihnen bes reimbet und sind jetzt mit ihnen ganz gut zufrieden, da sich mit den Ausschüssen gut auskommen lasse, jedenfalls besser, als mit den einzelnen Arbeitern.
Eine fünfjährige Erfahrung, noch dazu auf einem vergleichsweise engen Gebiet, kann schwerlich als ausreichende Unterlage für eine prinzipielle Entscheidung angesehen werden. Wenn in Bayern die Arbeiterausschüsse nicht miteinander in Verbindung getreten sind, ihre Befugnis nicht überschritten und sich nicht zu politischen Parteiorganen gemacht haben, so kann dieses Unerfreuliche doch in Preußen eintreten, und selbst in Bayern können sich die Verhältnisse in dieser unerwünschten Richtung noch wandeln.
Freilich muß auch anerkannt werden, daß eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür spricht, ein solcher Wandel werde nicht cintreten, nachdem in fünf Jahren sich kein Anzeichen dafür eingestellt hat. Man darf im Gegenteil hoffen, daß die Arbeiter einsten werden, daß Staatsgesetz und Gesellschaft und nicht zuletzt der vielgeschmähte Unternehmer selbst willig sind, nicht bloß den Arbeiter zu seinem Recht kommen, sondern ihn auch in eigenen Institutionen sein Recht wahr- nehmen zu lassen.
Was aber am meisten für die obligatornche Einrichtung von Arbeiterausschüssen im Bergbau sprach, das war der Unistand, daß die Regierung die Einrichtung den Arbeitern in Aussicht gestellt hatte.,Als am Vorabend von Kaisers Geburtstag in halbamtlicher Note die Einführung obligatorischer Arbeiterausschüsse verheißen wurde, da war die Verheißung und ihre Erfüllung auch schon nicht mehr rückgängig zu macken. Wollte der Landtag ben Vorschlag der preußischen Regierung ablehnen, so wäre doch der Bundesrat nicht in der Lage, eine parallele Forderung des Reichstages zuruck- zuweisen.
Damit ist ein neuer sozialpolitischer Weg aufgetan, dessen Ende sich noch nicht übersetzen läßt, ohne daß man deswegen sagen dürfte, daß er ins Dunkle führe. Jedenfalls muß er begangen werden, nachdem er einmal erschlossen ist. Vielleicht — und hoffentlich — wiederholen sich in Preußen die guten Erfahrungen, die man in Bayern gemacht hat. Vielleicht — und hoffentlich — datiert gerade von der vertrauensvollen Eingliederung der Arbeiterausschüsse in die Organisation des Arbeiterschutzes das Abdämmen der mißtrauischen Feindseligkeit, die in manchen Arbeiterkreisen bisher der bürgerlichen Gesellschaft gegenüber geherrscht hat. Das wäre ein großer Segen für die Arbeiter und für das ganze Reich. Die Verstrickung der Arbeiter in den Dienst und in die Auffassung einer Partei, die sich sür die einzige Arbeitervertretung fälschlich ausgab, mußte gerade zu dem Klassenregiment führen, das zu bekämpfen jene Partei r/n> sicherte. Hier eröffnet sich ein Ausblick für die Arbeiter, die Augen zu sehen haben, die nicht freiwillig blind sind. Und damit tut sich auch für uns ein Ausblick auf, der uns eine bessere, ruhigere, friedlichere Zeit schauen läßt, in der es wohl noch Meinungsverschiedenheiten und Meinungskämpfe, aber keine politische Brunnenvergiftung mehr geben wird.
Der Krieg in Öftesten.
Das Gerücht von einer Seeschlacht bei den Anambas- inseln wird von seinen eigenen Verbreitern dementiert. Das hindert nicht, daß von erfindungsreichen Reportern weiter in Seegefechten „gemacht" wird. Schade, daß diese smsatio- nellen Nachrichten sich bi llig widersprechen.
Die neuesten Seeschlachtmärchen.
Ein Londoner Blatt läßt sich aus Surabaja auf Java melden: Eine Jacht mit zwei russischen Offizieren an Bord sowie vier Kohlendanrpfer, die in Batavia angenommen sind, bringen die anderweitig nicht bestätigte Meldung, daß eine Seeschlacht stattgefunden hätte, in der die Russen die Japaner angegriffen und die letzteren vier Schiffe verloren hätten. Dagegen war an der Newyorker Börse verbreitet, daß die Russen drei Schiffe in einem Seegefecht mit den Japanern an der Küste von Java verloren hätten.
Bemerkt wird zu der letzteren Meldung, daß dem Newyorker Marineamt keine Bestätigung dieses Gerüchts zugegangen ist. Sie wird and) nicht kommen. Tie eingeweihten Kreise in Petersburg und Tokio halten es für ausgeschlossen, daß es bereits zum Gefecht gekommen ist. Immer wieder wird darauf hingewiesen, daß weder Noschdjestwensky noch Togo Grund zu einer lleberstürzung des Angriffs hat. Ersterer muß suchen, seine Flotte womöglich intakt nach Wladiwostok oder sonst einer Basis zu bringen, letzterer muß setzen, den Feind erst so weit vorrücken zu lassen, daß er selbst sich auf seine heimatliche Basis stützen kann.
Ueber die Bewegung der russischen Flotte liegt noch die Nachricht vor, daß sie südlich von Borneo gesichtet worden sei. Auch diese Nachricht bedarf erst der Bestätigung.
Die Politik*
Die sünfzehmnalige Ueberzcichnung der 3 Prozents ^cichsanleihe von 300 Millionen Mark ist ein gutes Zeichn c für den Kredit des Reiches sowohl, wie für bie allgemeine Wirtschaftslage. Die Emission ist zu einem Kurs von 102,20 erfolgt. Frühere Anleihen haben eine noch stärkere lieben Zeichnung erfahren — die von 1903 im Betrage von 29 ) Millionen eine 47 fache, die von 1902 im Betrage von 11 j Millionen eine 61fache. Es ist schwer, die Bedeutung einer solchen Ueberzcichnung annähernd genau einzuschätzen, l i man niemals mit Sicherheit weiß, welche Beträge die sogenannten „Konzertzeichner" angemeldet haben, d. h. solche Personen, die nicht zur wirklichen Kapitalsanlage, sondern zur Erlangung eines Kursgewinnes vorübergehend Konsols erwerben wollen Auch kommt in Betracht, daß nicht selten gerade die ernsthaftesten Bewerber, die einen großen Z'" drang voraussehen, das Zwanzigfache der Summe zeichn». , die sie wirklich haben wollen, weil sie mit Bestimmtheit ver- muten, sie würden dann ungefähr erlangen, was sie brauchen. Sicher ist, daß die 3'/2prozentigeii Konsols zurzeit vier beliebter sind, als die llprozentigen, obgleich Zwischen beiden ein entsprechender Kursunterschied vorhanden ist. Für i?j 3prozentige Papier sind wir noch nicht reich genug. Will man haben, daß der kleine Sparer in Staatspapieren seine Ersparnisse anlege, so muß man ihm 3^2 Prozent Zinsen zugestehen. Im anderen Falle zwingt man ihn förmlich a dere Anlagen zu suchen, die höheren Ertrag ver,precheii, allerdili..s auch weniger sicher süld.
& Am Mittwoch ist in Köln ein Volikottschutwervand der rheinisch-westfälische« Brauereien begründet und darüber ein notarieller Akt ausgenommen worden. Der Verband umfaßl ungefähr 200 Brauereien. Er beschloß, om 24. April in sämtlichen Verbandsbraueicien bie Hälfte aller 3um Zentralverband deutscher Brauereiarbeiter gehörigen Zweiter zu entlassen, wenn bis dahin der Boykott gegen die Brauereien von Köln und Umgegend nicht aufgehoben sein sollte. Dieser Boykott i"L der Anlaß zur Bildung des neuen großen Schutzverbandes gewZen.
Oeft^'-H' Ungarn,
H Die ungarisch: Krisis zeioZ nach keiner Seite einen Fortschritt. Graf Tisza, der immer noch die undankbare Aufgabe hat, einer abgeneigten Parlamentsmehrheit gegenüber die Regierung zu repräsentieren, hat dem Kaiser Franz Josef den Wunsch um schleunige Amtsenthebung des Kabi- intiS vorgetragen. Der Kaiser hat „sich die EntscheT^ung Vorbehalten". Mit anderen Worten heißt das eben: die Krisis dauert fort.
Frankreich*
# Tie Mehrheit, mit der die französische Desi u t i e r t e n k a m m e r den ersten Artikel des Gesetzes über Trennung von Kirche und Staat angenommen hat,, wäre nach den vorausgegangenen lebhaften Debatten überraschend groß, wenn man nicht müßte, daß unter den 422 Abgeordneten, die für den Artikel gestimmt haben — nur 45 waren dagegen — sehr viele waren, die keineswegs Freunde des Gesetzes fmb, sondern sich nur von dem Wunsch leiten ließen, möglichst bald in der Spezialdebatte auf die zahlreichen Mängel und Bedenklichkeiten der Vorlage aufmerksam machen zu können. Das theoretische Bekenntnis zu den Vorzügen oder gar zu der Notwendigkeit einer Trennung von Kirche und ^faot ist in Frankreich sehr alt, fast noch älter, als das Konkordat selbst, um dessen Beseitigung es sich jetzt handelt. Doch das Schwergewicht der Verhältnisse, die sich geschichtlich herausgebildet haben, läßt sich durch kein Dekret und durch kein Gesetz fortschaffen ober durch bloßes Ignorieren beseitigen. Die Kirche lebt im Volke, und das Volk lebt in der Kirche — das ist trotz aller freigeistigen und freidenkerischen Behauptungen eine Tatsache, deren Kon- segnenden sich eine Negierung unter keinen Umständen entziehen dürfte. Eine konservative Negierung wird es um ihrer konservativen Prinzipien willen nicht tun, imb eine demokratische Negierung sollte es nicht, weil mit ihrer Nechtsbasis ein Eingriff in das Innenleben, zu dem das religiöse Leben gehört, eigentlich unverträglich ist. Im übrigen ist es nicht bloß die katholische, ist es ebenso die evangelische Kirche in Frankreich, die sich gegen den Gesetzentwurf sträubt und ihn bekämpft.
A Die russisch-französischen Handelsvertragsvertzandsun- gen haben begonnen. Man rechnet auf beiden Seiten dar- auf, daß eine Verständigung sich bald wird erreichen lassen.
HusslancU
•f Da es unzweifelhaft ist, daß die russische Regierung sehr bald, menu nicht in Geldverlegenheit, so doch in der Lage sein wird, Geld gu wünschen, so tauchen alle Augenblicke Gerüchte von Anleihe-Abschlüssen und Anleihc-Aner- bictungen auf. Eine innere Anleihe von 250 Millionen Rubel aufzunehmen, soll, wie verlautet, die Negierung be- absichtigen. Von anderer Seite hört man, daß die russischen Altgläubigen der Negierung eine Anleihe von 1000 Millionen Rubel angeboteu hätten, wenn ihnen dafür Religionsfreiheit gewährt würde. Ist das Anerbieten wirklich gemacht worden, so könnte das am Ende für die orthodore Kirche ein Ansporn sein, ihre Schatzkammern zu gunften des bedrängten Staates aufzutun.
Balkan-Staaten»
c? B' Agaren und Griechen wollen Mazedonien „reffm" und „befreien", d tz. Bulgarien und Griechenland hegen b.A de den Wunsch, Mazedonien zu annektieren. Darum bekämpfn in Mazedonien Lulgarenbandcn und Griechenbandcn einander mindestens so hartnäckig, wie den türkischen Zwi 'n- Herrn selbst. Am Mittwoch sind in Zagoritsank, Kreis Kastoria, Griechen und Bulgaren über einander tzergefallen. Diesmal ?n die Bulgaren der unterliegende Teil. Di^ ßia von ihnen wurden erschossen, ebensoviele als Geiseln for.- geü.l'leppt. Eine bulgarische Hilfsbande wurde vollständrg niedergemacht, ~ ciirkei*
^ Die türkische Anleihe in Frankreich im Betrage von 60 Millionen Franks begegnet immer neuen Schwierigkeiten. Es hat beinahe den Anschein, als ob eine absichtliche Verschleppung vorläge, deren Ziel es ist, die Anleihe überhaupt zum Scheitern zu bringen. Jedenfalls hoffen die Franzosen, von dem Geldbedarf der Pforte noch weitere Zugeständnisse erlangen zu können.
D Die Bewegung auf Kreta hat weiter um sich gegriffen und zu Zusammenstößen zwischen Gedarmerie und Insurgenten geführt. Am 6. April hatten 28 Gendarmen, ^bie von einem italienischen Unteroffizier geführt waren, 13 Insurgenten gefangen genommen. Sie wurden mit ihren Gefangenen von den Bewohnern der Umgegend blockiert. Sie konnten sich befreien, ehe noch eine von Kanea ausgesandte Expedition sie erreichte. Bei ihrer Rückkehr nach Kanea fand eine Straßendemonstration zu gunften der gefangenen Insurgenten statt.
Amerika.
Ä Präsident Castro von Venezuela hat eine längere Reise in das schwer zugängliche Innere des Landes angetreien. Wie es scheint, hat er seine Schiffe hinter sich verbrannt, und will er es darauf ankommen lassen, ob die Vereinigten Staaten sich entschließen, eine Erpedition a^gen ihn auszurüsten, die jedenfalls recht kostspielig sein v ""de. Daraus erklär-