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Dienstag, den 13. Juni 1905
14. Jahrgang
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J«sertlo«-pre1» , Die einspaltige Petit-eile für ganz Ober- Hessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Pettt-eUe 30 resp. 40 Pfg.
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(Gießener Gagebtatt)
Unabhängige Tageszeitung
(Gießener Jettnng)
für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für MefM und UmgebmV
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gieren und anderer Behörden von Oberhessen.
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Deutsche Erziehung.
,■ ^" Weimar ist der „Allgemeine Tag für deutsche Er- eim Äkn^E7°"Sâ°?' bcr ,ld> Zur Ausgabe gestellt hat. eine Reform unseres Schul- und Erziehungswesens aninbah- aöüh°renr D° ^^ ™- «^ ungebahnte Reform weiter, ziifuhren. Denn in Wirklichkeit HU die Reform schon begon- Lr ; ungkregt durch das Machtwort des Kaisers, des ersten schul mastig unterrichteten Herrschers.
Wir haben, wenn wir von ednib, Unterrichts- und Er- ck" ngsreform iprechen, nicht die Einzelfragen im Auge, -n Jr^ von Wichtigkeit sind, die aber das fwXi querer «Teile kaum beanspruchen können. Ob die vercchtigung zum Universttatsstudium allein den Guinnasial- «biturlenten vorbehalicn bleiben oder mich den Realschul- -.biturienlen eingeronmt werden fülle, darüber ist sehr lange unb sehr eifervoll gestritten worden. Doch das waren nur Äsn^ ck^'v Ausgong für den eigcnttirfx'u ^mwf^iicht von Belang sein konnte. Ob man Reform- (^.Ien. - 'u denen der Unterricht in französischer Sprallx er- N^-^' •" «"derer Zahl einführt- oder nicht, ging rinpn ^n stur einem engen Kreis von Personen an. ^n bein einen wie tn bem anberen Fall gab es nur eine gelegentlich« rp^V^oL0^1^- Entscheidung und galt bie Entscheidung lediglich Zweckmästigkestssragen. 1 ' u
. Die eigentliche Schulreform, wir sagten es schon hat Kai- ^tP^,'.,^ angebahnt. Die Einschränkung des uee R-Ä -v'chls auf deni Gymnasien, die Zurückstellung sei- I v Bedeutung für die Neisepriisung war der Anfang, die ^auptfadje war bie stärkere Betonung des SefdiiditSunkr. lÄ^' namentlich des Unterrichts in der vaterländischen Ge- schice, und seine Fortführung bis auf bie Gegenwart
Man braucht kein Gegner der klassischen sprachlichen der bw°Mein!,°ck »"^N'lt'schen Bildung zu sein, und kann'doch ll-f>^E'"un.a vertreten, chast es der beutfdjeii Jugend wohl an, teile, zunächst vom Deutschtum möglichst viel zu er- £ e «Tnn^ politischen lind feiner Kulturgeschichte. wrLt^H^ o°n der alten Welt, von den Völkern des Zeriums, ist keineswegs zu berad/en; den rechten Wert aber kann sie erst erhalten, wenn sie auf der Kenntnis des AV^n Volkstums nnd der eigenen Staatseinrichtungen sich Unbekannt^" ^rdi Vergleichung zwischen Bekanntem und Unbekann!-^ Eschen Nahcin unb Fernem kann man das e?. k^ -â verstehen, das ^erne begreifen lernen. Es ist ja 2tümvvll unsere jungen wissen, was im römischen Reich 'Xn™tOh^ bedeuten ein Quästor zu tun, ein Acdil vor- »ustellen hatte, ivcnn sie von einem Centnrio sprechen als sei er ihr eigener Turnlehrer gewesen, und bei der Erwäb- I^^nifarSe8*tcn ^v^ jede Andeutung über den Rang sol» Kf^ckv tâbez-ichnnng verschmähen. Es ist aber gar nicht -Tro .» „ ck Ä «"'LV Misten wird znm Hohn und zur Frohe, wenn diewlben jungen stumm bleiben müssen auf bie % nfs?^® e,rH 5°"brat ist unb was ein Bezirkskommandeur ou bedeuten hat, welche Stellung ein Regierungspräsident , Vvöwkshauplmann einnimmt, worin ein Zeuqmeister bem General,cldzeugmeister, ein Ouartiermeister vom Geile- «»m'^ck'Nveister sich unterscheidet. ®enn bie gröberen (-.ini'iiaiiaiten von den Umwälzungen wissen, bie fi* im ober üffelq^'bLier^m alt 0e«'iffe wirtschaftliche Geselle ^" miolge dieser Gesetze vollzogen, so ist das erfreulicb- ^m8üe L mm^ « änliche lebendige WirUu.g noch heuw'hL. '"^° Gesetze n i?^.^^^ -"Auen noch hörte in unseren Schulen bie Geschickt«, die ganze Weltgeschichte, mit den Befreiunaskrie ^l^^^ 18 *5 ^ab °s Gefchichte LèK â- , Ta W? Geschlecht bat darin eine Auf- bcffeuinq n-tabnu. Es Horle von den Kriegen die zur Schoffunq des Norddeutsclien Bundes unb bann des Deut- )d)en SJ'id^- füiq-, en Das konnte nicht verschwiegen werden wllte es imchi rach nickt Aber daß zwischen 1815 unb 1864 H«*® te ^"'t,i<„ Welt etwas vorgegangen fft das ha.cn selbst die jüngeren außerhalb bcr Schule ertau'dicn “J'"' J^r v""^/^v jur 3eifgefd)id)te keine Stellung nnben, die für die Schule angemessen wäre
s ,^M F vvbers geworden und besser, viel besser Don dieser Besserung aber sollte man gründlich Gebrauch machen Wir haben de ii t sch e Bildung und deutsche Erziehung und üeu schen Unterricht nötig, b. h. wir sollten bmü? vrsen, dost wir zunächst im Deutfd) um Bescheid wissen Das oll die allgemeine Bildung nicht beeinträchtigen und'wird sie nicht beeinträchtigen. Ganz im Gegenteil. Nur wer die Heimat kennt und liebt, kann das Fremde richtig würdigen. Zunächst aber mich der Mensch Geimatsgefühl ' haben, mit herrlicher ^arteilicfjfeit am b^imatlidien ©oben hängen. Mü oeiuid^n Silke und Bräuchen in Vergangenheit und Gegenwart, mit der deutschen Politischen unb Kulturgeschichte muß er vertraut fc- um ein rechter Deutscker zu werden und zu Bleiben. Dom:, ist der Aufgabenkreis einer rechten den sichen Schule umfchi-chen.
Noch haben wir solche Schule nickst: aber — der Anfang ist gemacht — wir werden sie schon bekommen.
Der Krieg in Ostasien.
Ob die nächsten Tage die Einleitung zu den Friedens- Verhandlungen bringen werden, ist noch immer unentschieden, obwohl allerorten Gerüchte von Friedensneigungen auftauchen.
Die Friedeusaktion Präsident Roosevelts.
Immer von neuem wird hervorgehoben, daß bie von Präsident Roosevelt eingeleitete Friedensaktion Erfolg Haden werde. In einer offiziellen. Note an die japanische und die russische Regierung hat Roosevelt die von ihm in den Unterredungen mit den beiderseitigen Gesandten mehrfach angebotenen Vermittelungsvorschläge niedergelegt. Er bittet die russische wie die japanische Regierung, nicht um ihrer selbst willen, sondern im Interesse der ganzen zivilisierten Welt in divekte Friedensverhand- lungen miteinander einzutreten. Er erklärt sich bereit, alles zu tun, was er könne, falls die beiden in Frage kommenden Mächte seine Dienste bei der Vereinbarung der Prälimi- narien, was Ort und Zeit betrifft, für nützlich halten, werde aber auch hocherfreut sein, wenn diese Präliminarien zwischen den beiden Mächten direkt oder auf anderem Wege vereinbart werden. Er wünsche nur den Frieden herbeizuführen.
Roosevelts Note wurde erst an die beiden feindlick)en Regierungen abgesandt, nachdem diese die Zusicherung gegeben hatten, daß ein solcher Vorschlag willkommen sei. Daß Roosevelts Vermittlerrolle nicht weiter gehen wird, als eventuell den Wunsch Rußlands, mit Japan in direkte Verhandlungen einzutreten, an dessen Adresse gelangen zu lassen, vird von dem Londoner japanischen Gesandten Hayashi bestätigt. Die Friedensbedingungen, so äußerte dieser, müßten direkt zwischen den kriegführenden Parteien beraten Derben.
Nachklänge zur Seeschlacht bei Tsuschima
Derben jetzt an der Hand von Berichten, die die Kommandanten entkommener russischer Schiffe an den Zaren sandten, von Petersburg aus verbreitet. Sie bestätigen im allgemeinen mas man bereits weiß: die Russen mußten, abgesehen von der schlechteren Führung, die geringere Schnelligkeit ihrer Schiffe und Tragweite ihrer Kanonen büßen. Jedesmal Denn das russische Geschwader versuchte, den Kurs nach Wla- diwostok wieder aufzunehmen, wurde es von den Japanern überholt und fand den Weg versperrt. Admiral Enquist, der mit mehreren Kreuzern nach Manila gelangte und dort abrüsten mußte, entschloß sich, seiner Angabe nach, den Kurs nach Süden zu nehmen, weil er sich von der Unmöglichkeit, nach Wladiwostok durchzukommen, überzeugt hatte, seine Kreuzer schwer gelitten und keine Kohlen mehr hatten.
Die Verluste der Japaner
sollen nach Aussage von Offizieren des nach Schanghai ge- flüchteten Torpedobootszerstörers „Brodrey" weit größer sein, als bisher in Tokio zugegeben wurde. Sie sollen zwei Panzerschiffe, eines vom Typ ..Asaschi", das andere vom Typ „Schikischima", einen Panzerkreuzer und drei Kreuzer eingebüpt haben, außer den Torpedobooten, von denen Admiral Togo in seinen Berichten spricht.
Zur Vorgeschichte des Krieges
werden jetzt von Wladiwostok aus interessante Enthüllungen gemacht. Danach wäre an dem Auflodern der japanischrussischen Zwietracht das herausfordernde Verhalten des bekannten Günstlings des Zaren Besobrasow schuld, der sich am Ialu große Konzessionen zur Wälderausschlachtung gesichert hatte, und trotz Japans Einspruch und der Ermahnung des Statthalters Alexejew nnb Kuropatkins, der eigens von Petersburg nach Port Arthur gesandt wurde, nicht aufgeben wollte. Das einzige, was Kuropatkin durchsetzen konnte, war. daß an dem Waldunternehmen keine aktiven russischen Offiziere mehr angestellt wurden. Schon damals, Anfang 1903, war man überzeugt, daß das Unternehmen Besobrasows zum Kriege mit Japan führen werde, bas in der Konzession ein Anzeichen für die Absicht Rußlands erblickte, in Korea festen Fuß zu fassen. Statt die Konzession aufzugeben oder ihre Tätigkeit wenigstens ein- zuschränken, suchte die Gesellschaft Besobrasow u. Co. immer größeren Boden in Korea selbst zu gewinnen bis schließlich den Japanern der Geduldsfaden riß.
o°: Der Anslmn der oldenburgischen Wasserstraßen wurde gelegentlich der Eröffnung der Oldenburger Gewerbe- Jn- ousirie- und Kunstausstellung vom Großherzog Friedrich August warm befürwortet. Der jetzige untere' Emskanal reiche für die Zwecke der Landeskultur nicht aus Der zu bauende oldenburgische Kanal könne ein großer Zubrin ^r für den preußischen Kanal werden. Der Redner gebau re bann der erfolgreichen Tätigkeit des Kaisers zur Vera^'^ie- dung der wasserwirtschaf licken Borlaae in Preußen und forderte auf, allezeit treu zum Kaiser zu halten.
Russland,
r^ Die in letzter Zeit in Russisch-Polen vielfach an Amtsund Privatpersonen ergangenen revolusionären Todesurteile sind apokryphe Machwerke gewesen, die von Betrügern her-
stammten, die Geld erpressen wollten. Das Aktionskomitee
(iOJfrf^n Por^'ü
der pofnifdbio
klärung energisch dagegen,
jemals derartige Schriftstücke
aufgesetzt und versandt zu haben. Ein Grund zum Gruseln also lveniger. Dagegen scheinen die U n r u h e u in Transkaukasien Veranlassung zu ernstesten Besorgnissen zu bieten. Die Metzeleien zwischen Mohammedanern und Armeniern haben sich von den Städten aufs flache Land hinübergepflanzt. Ganze armenische Dörfer werden von den Mohammedanern niedergebrannt und die Einwohner hinge- schlachtet.
Skandinavien«
Q Die künftige äußere Politik Norwegens wird sich nach Auslassungen der leitenden Staatsmänner in völlig neutralen Bahnen halten. Jede großpolitische Verbindung mit einer ober der anderen Großmacht schlösse für Norwegen die größten Gefahren ein durch die Komplikationen, die daraus ent» stehen sonnten. Wenn die Verhältnisse auf der Halbinsel Zur Ruhe gefommen mären, bestehe die Hoffnung, daß Norwegen zusammen mit Schweden und Dänemark Mittel ermä- gen könne, um die Neutralität der nordischen Reiche zu sichern. Diese gemeinschaftliche Erwägung würde dadurch er» leichtert, daß durch die Auflösung der Union auch jeder Grund zu Reibungen mit Sckstveden aufgehört habe. Diese Sprache ruhiger, leidenschaftsloser Vernunft wird allenthalben Anklang finden. Daß die Norweger nicht daran denken, außerskandinavischen Einflüssen in ihrem auf neuem @rimb«
gestelltem Reich Einlaß zu gewähren, geht auch daraus hervor, daß sie, falls König Oskar ihnen keinen schwedischen Prinzen für den Thron zur Verfügung stellt, ihre Blicke aus Dänemarks Königshaus richten. Prinz Waldemar bet jüngste, 1858 geborene Sohn des Königs Christian, soll als Ersatzmann in Aussicht genommen sein, Enthusiastische Kundgebungen dauern weiter in Norwegen an. Der bekannte Polarforscher Frithjof Nansen hat eine Schrift voll glühen- den Patriotismus erscheinen lassen, in der er der zivilisierten Welt gegenüber die Ansprüche seines Vaterlandes uerteibiot Der greife Dichter Ibsen soll, als er die Tatsache der Treu- nung. von Sckstveden erfuhr, ausgerufen haben: „Ich bin glücklich, einem absolut freien Lande anzugehören." In diesen Begeisterungsstürmen, die durchs Land brausen, verhallt der Protest des schwedischen Staatsrats ungehört, der in seiner Einberufung des Reichstages zum 20. d Mts das nor. ivegische revolutionäre Vorgeben als eine schwere Verletnmo der Rechte Schwedens bezeichnet.
Mfrika.
^ Der Wunsch des Sultans von Marokko, daß eine inter- nationntc Marokkokonferenz die von ihm vorgeschlagenen Reformen beraten möge, wird von der deutschen Diplomatie energisch unterstützt. In einer kurzen Zirkularnote, die an alle Teilnehmer der Madrider Konferenz von 1880 versandt wurde, tritt sie dem Börsetage bei. Sie stützt sich auf Artikel 17 der Madrider Konvention, der in Marokko allen vertragschließenden Mächten das Meistbegünstigungsrecht zusichert. Die Madrider Konferenz war beschickt von Oester- reich-Ungarn, Belgien, Spanien, Vereinigte Staaten, Frankreich, England, Schweden-Norwegen, Italien, Holland, Ma- rokko, Portugal. _
Verfassung und frieden für Russland.
(Eia. Bericht.) Petersburg, 10. Juni.
Immer lauter wird im russischen Volt der Ruf nach einer Kerjanung, immer lauter der Ruf nach Frieden
Welche Forderung mag die dringlichere sein? Ist der muere Frieden das stärkere Bedürfnis? ist es der äußere gruben? Und welches Verlangen hat bessere Aussicht Ge- zor zu finden? ' ;
2111er Augen sind auf den Zaren Nikolaus gerichtet, o o n dem die Entscheidung kominen Niiiß, wenn sie auch nicht • J < £ n ^ommt, ben seine Verwandten und Ratgeber -lcücrcht nirhr als gut ist beeinflussen. Und nicht bloß ans öcr Stahe, auch aus weitester Ferne drängen sich Ratgeber an ihn, die niemand gerufen hat, die es aber gut meinen. Lr fall mit vapan Frieden schließen, so will es das russische l-oll lo empnehlt ihm vor allem der Präsident der amen- ‘""in t" Union Theodor Roosevelt durch seinen Botschafter ^i^^^burg. Als ob man nur zu wollen brauchte, um et neben chließen zu tonnen! Zar Nikolaus hat das Aeunerste getan, als er dein amerikanischen Botschafter sagte, er sei jercit die wpauischcn Friedensbedingungen zu hören, -tehr zu tun war er nicht in der Lage, denn niemand wird
das Ansinnen stellen, er solle sich jede Bedingung ge- sauen und ^apan den Frieden einfach diktieren lassen An xWM müssen sich die übereifrigen Friedensfreunde, bie oiangcnvcn ^ aus Amerika wenden daß
es sich an biUigcn und annehmbaren Bedingungen genügen msse. ^zst das der Fall, so ist der Friedensschluß nicht weit, ^nn so sehr kann sich Zar Nikolaus nicht verwandelt haben oag aus ihm ein Kriegsfanatiker geworden wäre. Da haben öic bereinigten russischen Stadthäupter und Stadtvertre- tungs- (Lemsllvo-)Mitglieder — Bürgermeister und Stadt- oerordne e n nrde man bei uns sagen — in ihrer an den Östren eerubteten Vorstellung sich doch viel klüger geneigt