Nr. 112.
Zweites Blatt.
Samstag, den 13. Mai 19u5J
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__________ 14. Jahrgang
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UernsprechânschlnK Nr. 3M.
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(chietzener G«rgeS5«tt)
Nnav-Lngige Hagtsjâng (Gießener Keitnng)
für Oberhefsen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lskalameiger für Gietzeu und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachunqen der Grotzh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
^W***s
I
Märchen.
^Politische W o ch e u s ch a n.]
Es hxir einmal So fingen die Erzählungen ane an, die einst das Entzücken unserer Jugend gebildet haben. Sie berichteten von Dingen, die gewesen, die nicht mehr sein sollten, und die doch für uns lebendig waren, lebendiger als der Tag selbst. Wir wurden nicht müde, sie zu hören und konnten ihrer nicht überdrüssig werden, die immer ihre erste Frische bewahrten. Das Dicksterwort „was sich nie und nirgend hat begeben, das allein veraltet nie" — wandten wir bloß deshalb nicht an, weil wir es nicht kannten; aber vorahnend haben wir es gefühlt. Und heute noch können wir die Probe machen, und wir. werden die frühe Erfahrung bewährt finden. Die Jubelfeier, die in dieser Woche Alldeutschland seinem edelsten und volkstümlichsten - Dichter gewidmet, knüpfte an den Todestag an, als ob der Todestag der Beginn der Unsterblichkeit gewesen wäre. Für uns alle lebte eben der Dichter, der vor hundert Jahren gestorben war, in ungeminderter Frische fort, und seine Worte, die unserer Jugend Ohr umspielt, sie klangen hell und erhebend auch jetzt zu uns: die Worte eines Adels- mensd^n, der sein ganzes Volk adelt und zu mehr als eine m Jahrhundert spricht. Vier Generationen schon sind mit Schiller jung gewesen, haben mit ihm Sturm und Drang durchgemacht, sind mit ihm zur Reife gediehen — und noch kein Geschlecht hat ihn überholt. Des deutschen Volkes Geistesschatz ist er geworden, von dem noch ungezählte Gerechter zehren werden, ohne ihn zu mindern; und in den fernsten Tagen, die einer neuen Geschichte angehören, werden die Augen in dankbarer Andacht erglänzen, wenn die Erzählung von ihm anhebt: „es war einmal - ." Der Reichstag ist zu neuer Tätigkeit zusammengetreten.
Er ist durch die Osterferien nicht arbeitsfcischer geworden. Er bleibt immer unterhalb der Grenze der Beschlußfähigkeit, und manche Abstimmung macht einen Min- derheitswillen zum Gesetz, weil die Mehrheit abwesend ist. Wie fern sind die Zeiten, da man im Reichstag die Beschluß- unfähigkeit fast nur aus den Bestimmungen der Geschäftsordnung, nicht aus der Praxis kannte. Lang, lang ist's her, und ein Märchen sagt: es war einmal . . .
In Ungarn fängt Graf Tisza an, sich unbehaglich auf dem Stuhl des Ministerpräsidenten zu fühlen, der ein wahrer Mokierstuhl geworden ist. Doch der Wille des Kaisers Franz Josef hält den Getreuen auf dem Platz fest. Der Wille des Kaisers ist es, der die liberalen Magyaren zwingt, in stillem Abwarten Betrachtungen über vergangene Herrlichkeit anzustellen, da sie noch allein regierten und die Geschäfte des Landes nach ihrem Gefallen führen konnten. Durch Uneinigkeit haben sie sich um die Macht ge- , bracht und einem regierungsnnfähiaeu Gemenasel von ltn=
\ zufriedenen den Anspruch auf die führende Rolle verschafft. £ Zu spät kommt ihnen die Erkenntnis, und ihre Reue selbst ; entbehrt der Entschlußfestigkeit- Sie können den Rücttveg I nicht finden; und wenn sie der Tage ihres Glanzes gedenken, so ist ihnen das wie ein Märchen — es mar einmal . .
. ^on versunkener Macht träumt mich der türkische Groß^ ^^ Unwiederbringlich sind die Zeiten dahin, da einem ■ 'Pvmschah die Worte in ben Mund gelegt werden konnten: „Dieweil ich auftrat, hat die Welt gezittert — die Welt soll ‘^Vern, muß ich untergehn." Im Herzen seines Landes, im ^».ouchen Arabien, hat der Aufruhr gegen den Nachfolger / des Propheten um sich gegriffen. Ein Nebellenfübrer hat I sich den Titel des Khalifen beigelegt, und seine Anhänger- 1 schäft wächst, da ihm gelungen ist, einen FeldmarsckM des / Landesherrn gefangen zu nehmen. Wie Hohn und Spott ' klingt des leitenden italienischen Ministers Versicherung. ’ daß die jüngste Großmacht darauf verzichte, die Hand auf Tripolis zu legen. Nickst die Furcht vor dem türkischen Widerstand hält Italien zurück, sondern die Besorgnis vor hem Zugriff auch der anderen Mächte, und die Scheu vorder Erschütterung, die mit der Aufteilung des Erbes deS „fransen Mannes" verbunden sein möchte. Nicht viel über 200 Jahre ist es her, da standen die Türken vor Wien. — ES wäre einmal - . .
Wie viele Jahre hat Frankreich um Rußland geworben! Milliarden über Milliarden lieh es dem östlichen Reiche, und unendlicher Jubel brach aus, als Zar Alexander III. zum ersten Male hon der russischsranzösischen Bundesgenossenschaft sprach. Das sind heute „olle Kamellen", alte Geschichten, von benen man an der Seine am liebsten möchte, sie seien nie wahr gewesen. Doch die märchenhaften Summen, die aus Frankreich nach Rußland gegangen, sind unleugbare Wirklichkeit; für ihre Rückkehr bräche man gern ein schweres Opfer, vielleicht sogar das Opfer des Verzichts auf die ganze russische Freundschaft. Ritterlich frm ist schon ganz gut — aber praktisch sein, ist auch gut, ist unter Umständen nahnen big. Mit Märchen speist man wobt Kinder ab. doch mit Märchen träumen macht man nicht StaatSgeschäste. Die guten Dienste, die der russischen Flotte an der Kamranhküste von französischer Seite mehr im Sinne der Bundesfreundlichkeit als einer korrekten Neu- tralität geleistet worden sind, drohen mit üblem Nachgeschmack. Wenn Japan miebemm siegt wenn es dauernd eine gewisse autoritative Stellung in Ostasien gefilmt, so knrd es Frankreichs jüngste Haltung richt vergessen.
. Das ungeheuere Ringen um Mukden bat beiden beteilig
ten Armeen, der javanischen nicht minder als der russischen, eine Ermüdung gebracht, die langes Ausruhen zur Notwendigkeit machte- Hüben wie drüben mimte man zunächst wieder Kräfte sammeln, mußte man zunächst zu Atem kommen. In der vergangenen Woche hat sich die erste neue Bewegung gweigt. Im ganzen noch recht undeutlich. Man weiß nicht reckst, wer der vordringende, angreifende Teil ist. Gewisse taftifefre Maßnahmen können einen UmgehungSversuch ebenso wie einen Rückzug einleiten, iinb aus der beabsich!' p ten Umgehung kann ein Rückzug werden. Daß der russi he Oberstkommandierende zögert, ist begreiflich; denn seine Autorität ist dahin, sobald er das erste Treffen verliert. Wegen weiterer Niederlage bat man das Kommando nicht gewechselt, wird es dann heißen; und es war nicht nötig, offenbar zu machen, daß Rußland einen tauglichen Feldherrn überhaupt nicht hat. Nirgend ist die Kritik über die r uis.Öe Heerführung so streng, wie in Rußland selbst, n .gend so rücksichtslos. Die Ausübung dieser Kritik ist der A »druck des russischen Trostbedürfnisses. Denn der an- d^ee Trost, daß es 311 gedeihlichen inneren Reformen kommen möchte, ist nicht mehr vorhanden- Volksvertretung — Verfassung — Rechtssicherheit — Rechtsgleichheit — von alledem hat man geträumt. Aber jetzt ist man wach, und — Märchen sagt: es war einmal . . .
Kinder moWn.
lDon unserer ständigen Korrespondent;n.s
Hängt unsere Frauenmode von Paris ab so werden uw jere Kinder im englischen Geschmack geNeidet. Der Eiw fluß Englands auf die Kindermode rührt daher, daß man in bem ^nfellanbe schon seit langem den Sport übt. Im solgedepen gibt man auch den Kindern die möglichste Be- Degungsfreiheit, die enge Kleider nicht beeinträchtigen bür- Man verdankt England die leider nun bei uns schor zu Grabe getragene Mode der Hänger. Sie wird allem Anschein wieder zum Leben erweckt durch englische Einwirkung, deren Berechtigung nur darin zu suchen wäre. Was man stets als unpassend aus der Kindertracht ausgemerzl hatte, wird jetzt als höchste Mode gepriesen: Schwarze Ge- wander. Man begann mit dem schwarzen Tuchmantel, der man den .kleinen anzog und der von einem großen weißer Lpitzenkragen belegt wurde. Die kleinen blonden lockiger Mädchen sahen allerliebst darin auS. Außerdem erwies sick der schwarze Mantel gegenüber dem weißen, oder hellfarbi- 05? Als äußerst praktisch. Ihm folgte das schwarze Kleid. Für Kinderkleider wählt man nur selten Tuch, am allerwenigsten aber in Schwarz. So verfiel man auf den Gedanken, schwarze leichte Seide zu Kinderkleidern zu verarbeiten uni lebe da, sie hatten einen großen Erfolg. Man preßt die schwarze japanische Seide in Falten und arbeitet die Klei- der in Form von Hängern oder man macht Bliisenkleider mit faltigen Rocken. Alle diese schwarzen Kleider haben den Vorzug für den Sommer, sehr leicht zu sein. Bisher haben sie sich nur in den reicheren Kreisen eingebürgert. Dagegen wird das Blusenkleid in allen Schichten der Bevölkerung getragen.
Für den Sommer wählt man helle Karos, weißgraii mit hellblauen oder grünen Streifen. Die Bluse ist ziem- lich lang. Anstelle des Ledergürtels, der bislang vom Blusenkleide unzertrennlich war, wird eine Schärpe unige- legt. Die Schärpen sind aus weicher Seide; sie stimmen in der Farbe überein mit dem Karo des Stoffes, ihm wird auch die Kravatte, welche den Matrosenkragen vorn ausfüllt, angepaßt und die Schleife im Haar. Bemerkenswerl ist es, daß diese Matrosenkragen für Kinder auch in Papier vorrätig sind und daß sie ebenso gut und glänzend aussehen, wie solche aus Leinen. Sie haben aber den Vorzug, viel billiger zu sein, so daß man für das Waschgeld schon einen neuen erwerben kann. Neben dem Karo werden für Kinder getupfte Stoffe verarbeitet,und zwar in Mousselin de Laine. Notweiß, weißrot, blauweiß sind die beliebtesten Farben. Tie roten Kleider werden mit schwarzen Schärpen geputzt und um den Stehkragen wird ein kleiner weißer Spitzeil. kragen gelegt. Für die heißen Tage spielt das Leinen in der Klndennode die erste Rolle.
Unsere Prinzeß Viktoria Louise trägt im Sommer fast ausschließlich Leinenkleider. Sie bestehen aus Faltenrock und langer Bluse, selbstverständlich besitzt die Kaisertochter eine ganze Anzahl solcher Kostüme, wozu denn auch passende Hute gehören und helle Stiefel. So kindlich die Prinzeß auch noch ist und obgleich sie auch als ein Kind behandelt wird, setzt die Aâ-ahl und Herbeischaffung ihrer Toilette so manche Köpfe und Hände in Bewegung Viele Kleider werden im Hause gearbeitet, viele entstammen aber auch den feinsten Geschäften, aus Frankfurt a. M. und aus Berlin Das Kleid, das „Prinzeß" zur Hochzeit deS .Kronprinzen tragen wird, ist bereits in Arbeit. Der Kaiserin wurden die Zeichnungen für dasselbe vorgelegt, und die erste Angestellte des weltberühmten Konfektionshauses macht die Anprobe. Die Prinzeß wird meist in Rosa gekleidet, weil es zu ihren zarten Farben am besten steht. So wird sie zur Hochzeit in rosa Crepe de Chine erscheinen, und zu diesem Kleide gehören zwei Taillen, eine hohe und eine ausgeschnit- tene. Außerdeni erhält die Prinzeß zu der festlichen Gelegenheit ein weißes Seidenkleid, zu dem die Kaiserin selbst
kostbare Spitzen gekauft hat. Nur bei festlichen Gelegenheiten trägt unsere Prinzeß luxuriöse Kleider. So hatte sie mich zur Einsegnung ihrer Cousine ein wertvolles U^eißes Kleid erhalten. Zu den eleganten Kleidern trägt Prinzeß auch elegantere Hüte mit Weißen Federn. Sonst aber ist sie ganz kindlich gekleidet mit einem Matrosenhut. Für die kleinen Mädchen sind jetzt feine leichte Matrosenhüte aus japanischem Geflecht mit weißer Randeinfassung und weißen Bändern mode. Dazu englische Paletots mit Goldknöpfen iinb helle Stiefel. Die Strümpfe werden in der Farbe des Kleides aewählt.. Emma Reichen.
Künstliches Natureis.
X®on unserem Sp,ezialkorrespondenten.)
Berti«, 1. April.
Ein neuer Triumph der angewandten Wissenschaft wird der staunenden Reichshauptstadt in geschmackvoll ausgeführ- ten Reklamezetteln verkündet, die die mit dem heutigen Tage ins Leben getretene „Kunst-Natureis-Gesellschast m. b. H." allerorten verteilen läßt. Kürzlich ging die Nachricht durch die Presse, daß infolge des milden Winters für den Sommer ein empfindlickier Eismangel zu erwarten sei, der viele Betriebe schwer treffen müßte. Diese geäußerten Befürchtungen sind völlig grundlos. Die Technik der Kunst- eiSfabrikation ist in der Gegenwart auf eine solche Stufe der Vollkommenheit gebracht worden, daß selbst nad) einem Winter, der nicht eine Waschschüssel voll Wasser zum Ge- frieren brächte, im Sommer fein Eismangel eintreten könnte. Die Frage hierbei wäre nur, ob das Kunsteis nicht zu teuer würde. Aber auch hierüber können selbst die wirtschaftlich schwächsten, auf Eisverweriung angewiesenen Betriebe beruhigt sein, seit es der Wissensck)aft gelungen ist, nicht der Natur Konkurrenz zu mack-en, sondern diesem billigsten aller Produzenten zu helfen, unter allen Umständen den an sie gestellten Anforderungen zu genügen. Mit anderen Worten gesagt: die neue Kunst-Natureis-tööesellschaft m. b H stellt auf natürlichen Wasserflächen künstlich Eis her.
Mit Hilfe einer hochbedeutsauien Erfindung wird von ihr letzt täglich auf dem Plötzenfee ein gutes, kernhaftes Natur- eis geerntet. Die flüssige Luft, die in der Kälteindustrie tön, lich mehr an Bedeutung gewinnt, ist auch hier das treibende Moment, welches zur Anwendung gelangt. Jedermann sink die Feuer-Handspritzen (Gasspritzou) besannt, und ganz ähn- lich muß man sich die Form des Apparates DorfteHeii der letzt auf dem Plötzensee in Tätigkeit tritt. Aus dem Mund- stuck des Apparates — das übrigens nur mit außerordenllick buten Handschuhen berührt werden sann, da sonst ein so fertiges Erfrieren der Hände unausbleiblich wäre — fließt in breitem, genau regulierten Strome die zwar wieder gasförmig gewordene, aber immer noch ungemein stark kom'pri- mwr^ Lust und wird von kundiger Hand in regelmäßigen Strichen auf die Wcisserfläckie geleitet. Die durch die über- nus heftige Verdampfung der Lust bedingte Wärmeent. Sm Kn ^ Wasserfläche sofort gefrieren, und binnen §0 50 Minuten — ie nach der ursprünglichen Tempcratm öe§ Masters — ist eine Flache von etwa 10 Quadratmetern 5° .Zentimeter tief gefroren und zu sofortiger Aberiitiing reis. Wenn man in Betracht zieht, das; das zur Hersielluua ÂAn'om'"^?. Vottt9c Quantum fluffiger Luft noch nicht
„Mark kostet, so gelangt man nach Berechnung der für Herstellung und Einerntung nötigen Arbeitszeit, Speicher-
SU dem Schluß, bau es selbst bei gutem Verdienst möglich ist, das künstliche Ratiircis zu einem erstaimlid) billigen Preise abzugeben. Eine internationale Gesellschaft von Sachverständigen und ^n.eressenten hat bereits das neue System der Eisgewinnung eingehend stiert und gedenkt es der ganzen Welt nutzbar zu machen. Die Aktien der neuen Gesellschaft werden darauf- hin an der Börse zu fabelhaften Preisen gehandelt und eine glanzende Zukunft darf für das Unternehmen als gesichert ^ene D r. Iocus M ä r z e n d.
f^eger und Mei lse verwandt!
(Don unserem medizinischen Mitarbeiter.)
„Eine große Entdeckung in Oxford" betitelt der bekannte Biologe Karl Pearsoii eine Reihe von Untersuchungen, die das Verwandtschaftsverhältnis zwischen der weißen imb der schivarzen Menschenrasse aufklären soll. Die Universität Orford scheint sich um die Lösung dieser Frage seit langem besonders bemüht zu haben, denn schon im achtzehnten Jahrhundert haben einige Naturforscher das Problem behandelt, ob der weiße Mann als ein Abkömmling von Negerstämmen oder der Neger als eine Spielart der iveißen Rasse zu betrachten sei. Schon damals wurde der Gegenstand von jedem möglick)en Standpunkt, vom physiologisckien, geographischen und — theologischen, erörtert, aber man kam namentlich unter Berücksichtigung des Vorkommens von weißen und buntscheckigen Menschen unter den Negern zu dem Schluß, daß der Weiße ein Abkomme der Neger sein könne, während für die Herkunft der Neger von der weißen Rasse kein Be- meté zu finden wäre.
Zwei hervorragende Gelehrte in Oxford haben nun die alten Forsck)un6en wieder ausgenommen und zwar auf