Einzelbild herunterladen
 

Nr. 10.

Donnerstag, ven 12. Januar 1905.

14 Jahrgang.

3«serttB«SpreiS, Die einspaltige PetitzeUe für ganz Ober- fressen, die Kreise Wetzlar »ch Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Redaktton u. Hauptexp^lttonr Gießen, Geltersweg 88.

Ker»sprechL«fchl«ß Nr. 868*

â Ab»««e»e»tSpre1s: abgehslt monatlich 50 Vm., in's Haus

^d W^W ^www gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljâhrl. Mk. 1.50.

B.B / MM mS M M> GUMitSbeilage«: Oberheffische FamittenzeituAg (täglich)

und die Gießener Seifenblasen (wochewlich).

I w Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

en, die Jinb, Funde 'euipel teilen ^gen -inen

l Dow X tot

Neueste AuHnHt

(Hießsner Hageist-rtt)

Knaöyängige Tageszeitung

(Hießener Ierturrg)

Ern

"t 3» c Erd.

R übilbet cs klar - damit tanzen nit der Ziand. 1 ihnen 'zigsten ü hohe nnb es bis zur 'n ctiva 'mipels Erlich

Stelle >rt war Püschen h selbst in Ver- in dem Sräberit in ihrer âemlich immerit ch aber, schwer, i West« m.

Karnak 2500 v. r ist es bereits schon c nm^ He ihn eigenen i^teCen uhmeS- warum Londe" enehm »n und in den 00 und i* der i König 1e, ehe nur in ie nicht rgraben

für Overhefsm und die Kreise Marbwg und Wetzlar; Lokalameiger für Metzen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Grosih. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Onkel Sam und Mckel.

Nirgends zeigt sich der psychologische Instinkt, der die Massen betvegt, deutlicher, als in der kurzen Charakteristik der Volkspersönlichkeiten durch einen Namen. Unter John Bull kann man sich schon dem Klange nach nur eine Er­scheinung von brutaler Kraft und Energie vorstellen, und wenn das französische Volk mit dem Sammelnamen Marianne genannt wird, so bestätigt sich hierdurch das Wort eines großen Schriftstellers, der die Franzosen die Weiber von Europa nannte. Michel ist der Inbegriffstäppischer Gut­mütigkeit, während man sich unter Onkel Sani eine smarte Persönlichkeit unwillkürlich denkt, die ihre Autorität als Onkel benützt, um ihren Einfluß auf die Umgebung geltend zu machen. Ist also die typische Eigenschaft der Bevölke­rung von Nordamerika und des deutschen Reiches durch die Namen schon gekennzeichnet, so entspricht die Gegenüber­stellung der Namen in unserer Überschrift auch vollständig unserem augenblicklichen Verhältnissen zu den Vereinigten Staaten.

Das gutmütige deutsche Volk schwärmt für die verwandt­schaftlichen Bande, die uns bei der starken Durchsetzung der amerikanischen ©inmobnerfdjaft durch germanisches Elemellt mit der neuen Welt verbinden, aber von dort her klingt uns die abwehrende Bemerkung entgegen, daß Onkel Sam nicht bloß mit uns, sondern als richtiger Familienonkel mit sämt­lichen Völkern Europas verwandt ist. Ganz in gleichem Lichte zeigt sich auch das Verhalten des offiziellen und nicht mntlichen Amerika zu der liebenswürdigen Spende des Kaisers. Als äußeres Zeichen unserer freundschaftlichen Gesinnung für Amerika wurde vom deutschen Kaiser das Denkmal Friedrichs des Großen gestiftet und die Amerikaner tiaben es nur zögernd an einem versteckten Platze in dem Hofe eines Militärgebäudes aufgestellt, weil selbst ein König

t aus Stein ihrem republikanischen Sinn unsympathisch ist. f Diese Abneigung gegen ein Königsbild hat nun noch einen drastischeren Ausdruck gefunden durch den Versuch eines Attentats. ' Ein Posten bemerkte an bem Denkmalsgitter ' eine Tasche, aus der Rauch aufstieg, und er veranlaßte einen Neger, das gefährliche Exemplar fortzutragen. Der mutige Mann ergriff in der Tat die Tasche und lief blitzschnell eine

j Strecke weit fort, um sie dann von sich zu merfeii. Es er­folgte alsbald ein furchtbarer Knall und eine erschütternde Explosion, bei der allerdings zum Glück weder an Personen ein Unheil angerichtet wurde, noch sonst ein Sachschaden ein- getreten ist. Wäre die Tasche, die außer den Explosivstoffen

: eine brennende Lunte enthielt, an dem Denkmal explodiert, 5 so würde Friedrich der Große wahrscheinlich heute nicht mehr auf seinem Platze stehen. Wie sehr er gefährdet ist, geht da-

1 raus hervor, daß die sofortige Errichtung eines Wachthäus- ! chens und die ständige Velvachung der Statue angeordnet worden ist.

DäâE

rvoL Kraustopf, ,.9 indem____>4

Wahrscheinlich ist dieser vandalische Akt durch eine über­triebene republikanische Gesinnung des Attentäters veran­laßt worden und daher wohl weniger eine Aeußerung deutsch­feindlicher Empfindung. Aber gerade dieser scharfe Gegen­satz in dem Staatsbewußtsein der Deutschen, wie der Ameri­kaner .offenbart doch auch eine tiefe und schwer überbrück­bare Kluft des Volksempfindens. Dieses Staatsbewußtsein $ von jeher monarchisch, und dank dieser in Fleisch und Blut übergegangenen Tradition genießt ein Träger der Krone nicht bloß die Autorität, die ihln seine Macht ver- ttlyt, sondern auch die Liebe und die Anhänglichkeit des bas in ihm seinen geborenen Führer erblickt. Der kennt nur eine Autorität der Persönlichkeit, die erworben werden muß, aber auch von jedem v finden er lehnt sich in seinem ganzen Em-

auf Vieler He^^ Autorität der Herrscherfamilien ganz rniëfm^ ®Wab der Weltanschauung läßt es auch Onkel Sam und M^ daß bte Beziehungen zwischen Lens ttagen Ä » des deutschen ms hat ér mirh mi^^das Onkel Sam kern Verstand-

. c -.7 IUL uas ^niei ©am rein nerpano- b" die? erheißchen ^ Kow^ ^ ^hen, wenn die Interessen ^W geben fi^te SXTJ^ unsere Politik er. tt«5 sie nicht erwidert werd n LMST*? ^ssen, weil ^7^ »rund treten. Deutschland wwd ^M«ndlg m den Hinter- .LUl Ichiitzenswerter Freund sein, w^n ^?^» für Ammka ein Aw|ll Gegnerschaft zu fürchten hât * m Washington unsere

Der Krieg in OstaKen.

Ff*

VE Kriegsschauplatz selbst liegen so gut wie aär keine m?öP positiven Nachrichten vor. Daß Kuropatkin die Offensive «arttS^I ^^V^en gedenkt, ehe die japanischen Verstärkungen von Port Arthur aus in bie Front eingerückt sind, wird ästätiat heißt, er wolle die japanische Linke umgehen. Von an-

A 30 , krer Seite wird dagegen behauptet, daß er sein Haupt- ^° Augenmerk auf Korea richten werde. Vor allem erwartet < . IW in nächster Zeit, daß

Ä 2^ Wladiwostok ernstlich bedroht

-- -Eâch .^AWrd Admiral Skrydlow, der sich von seinem Offizierkorps t ' 1 hat und nach Petersburg abgereist ist, wies in

^ £ner letzten Ansprache darauf hin, daß Wladiwostok bald i- Japaner vor seinen Mauern sehen würde. ^Er^hoffe, daß

die Verteidiger der Festung sich als ebensolche Heroen er­weisen würden, wie die Braven von Port Arthur.

Ein kleines russisches Ergänzungsgeschwader unter dem Befehl des Admirals Petrowsky hat von Port Said aus ben Suezkanal passiert, um sich Roschdjestwensky anzu­schließen.

Eine Friedensstimme.

Allen diesen kriegerischen Zurüsturrgen gegenüber klingt die Nachricht sonderbar, daß Admiral Dubassow, der Bevoll­mächtigte Rußlands für die Hullkommission, geäußert haben soll, daß Friede in Sicht sei. Die russische Seemacht sei in Trümmern, Roschdjestwensky könne auch nach Zuzug des dritten Geschwaders nichts Ernstliches unternehmen. Erst müsse die Flotte wieder ausgebaut werden, dann könne an Revanche gedacht werden. Wie es heißt, soll die Hullkom- misfion der Ort sein, an dem eine Verständigung vorbereitet werden soll.

A Die Nachrichten von dem kolonialen Kriegsschauplatz lassen erkennen, daß die Flammen des Aufruhrs noch weiter um sich greifen, Insbesondere scheinen sich unter der .Fi'ch- rung verwegener Gesellen förmliche Banden ans heimat­losem Gesindel als Kriegsverbände zu organisieren. So sind zwei Gebrüder Morris aus Warmbad, ähnlich wie Morenga, an die Spitze einer Schaar von Meuterern getreten, die nach dem Friedensschluß von Kalkfontein die den Bondelzwarts auf erlegte Pflicht der Waffenstreckung zu vermeiden wußten und sich seitdem wohl als wilde Räuberhorden im Lande Herumgetrieben haben und wahrscheinlich auch durch das aus dem englischen Gebiet übergetretene Gesindel verstärkt sind. Die Personalien der Gebrüder Morris, die bisher kaum noch genannt worden sink), wurden inzwischen durch die Kolonialbehörden ermittelt. Ein amtliches Telegramm mel* bet darüber:Nachforschungen über die in letzter Zeit mehr-

fach genannte Persönlichkeit

Bandenführers Morris

Der GJert offizieller Kriegsberichte*

& Berlin, 11. Januar.

Der neu ernannte Kommandant der dritten russischen Armee, General Kaulbars, berichtete kürzlich über den Zu­stand der ihm Zugeteilten Truppen, daß er siein blühen­der Gesundheit, vorzüglich verpflegt, gut unterge­bracht und in ausgezeichneter Stimmung" gefunden habe. Dies sei vor allem dervorzüglichen Verpfle­gung und der guten Unterkunft" zu danken, für die vor­sorglich gesorgt sei. Dem aufmerksames Leser, der die Nachrichten vom Kriegsschauplatz mit kritischem Blick zu be­trachten gewohnt ist, wird diese begeisterte Lobrede des rus­sischen Heerführers 'ein mitleidiges Lächeln entlocken. Er weiß, daß es mit der Leistungsfähigkeit des russischen Pro­viantamts von Beginn des Krieges an gehapert hat und daß die mandschurische Bahnlinie CharbinMukden sich stets als unzulänglich erwiesen hat, den Bedürfnissen der kämp- fenbeii großen Truppenmassen zu genügen. Von der Aus­ladestation der Bahn bis zum entferntesten Punkt der Trup­penaufstellung ist außerdem noch ein 100 Kilometer weiter Weg, auf dem der Transport in der jetzigen Jahreszeit mit ungeheueren Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Da wird die Verpflegung keinevorzügliche" genannt werden können. Ebenso dürfte auf die Unterkunft in den Erd- und Schnee­hütten bei Kohlenmangel und 15 Grad Kälte die Bezeich­nunggut" schlecht anzuwenden sein. General Kaulbars weiß das auch recht gut, er kann aber nicht anders als schön­färben in einem offiziellen Kriegsbericht.

DaS ist bei den Russen zum System erhoben. Sie pflegen bem vorzeitigen Bekanntwerden ungünstiger Zustände oder fataler Momente durch Berichte und Veröffentlichungen ent- gegenzutreten, die den Glauben an das Gegenteil erwecken sollen. So hat General Stössel bis zum letzten Moment die Situation Port Arthurs stets so dargestellt, daß ein längerer Widerstand als sicher anzunehmen war. Zu allgemeiner Ueberraschung der bem Kampfplatz Fernstehenden wurden denn erst am 28. und 29. Dezember die Ursachen bekannt- gegeben, die die Kapitulation erzwangen. Die Japaner handeln in solchen Fällen viel einfacher. Auch sie haben das System der Verschleierung bis zur höchsten Vollendung durchgeführt. Auch bei ihnen verlautbart nichts, was der Gegner nicht wissen soll. Aber sie entstellen die Tatsachen nicht, wie es die Russen tun, sondern sie verschweigen sie einfach. So kommt es, daß man in Tokio oft den Verlust von Schiffen und die Niedermetzelung ganzer Regimenter erst erfuhr, nachdem das ganze Ausland die Vorgangs schon kannte.

Schweigsamkeit ist für die japanische Berichterstattung über­haupt bezeichnend. Marschall Oyama berichtet nur über ganz besondere Ereignisse, Kuropatttn dagegen depeschiert täglich nach Petersburg spaltenlange Depeschen über die unwesentlichsten Dinge. Die Japaner nennen nie die Kom­mandanten und geben auch nicht nähere Bezeichnungen der verwendeten Truppenkörper. Bei den Russen findet man ganz detaillierte Schilderungen über die Stärke der Truppen und stets die Namen ihrer Führer, selbst bei Patrouillen. So detailliert diese Berichte sind, so tut man aber doch gut, sich nicht fest auf sie zu verlassen. Auch sie werden gefärbt, wie alles, was dem Feinde vor Augen kommen kann.

haben ergeben, daß es zwei Brüder dieses Namens gibt, die in Warmbad von englischem Vater und Httentottenmutter ge­boren sind. Beide haben sich dem Bondelzwarts-Stamm zu­gesellt, bereits im letzten Aufstand (1903) eine führende Rolle gespielt und sich der Entwaffnung des Stammes durch Oberst Leutwein zu entziehen gewußt. Seit einigen Monaten sind sie in den Bergen nördlich des Orange aufgetaucht und machen als Räuber die weitere Umgebung von Warmbad unsicher. Ihr Anhang besteht ebenso wie ein Teil der Moren- gaschen-Bande aus unbotmäßigen Bondelzwarts, die ihre Waffen bei dem Friedensschluß von Kalkfontein nicht abge­geben haben.

® Da, wie es scheint, den Führern der Arbeiterbewegung der Einfluß auf die Massen immer mehr entschwindet, so ist der Ausstand im Ruhrgebiet langsam im Wachsen begriffen. Er dehnt sich trotz des dringlichen Abratens der Führer auf der ganzen Linie des Dortmunder Reviers aus. Bereits jetzt sind 43 Zechen mit einer Belegschaft von 30 000 Arbei­tern stillgelegt und bei einer gleich großen Anzahl steht der Uebertritt zu den Ausständigen unmittelbar bevor. Wenn vereinzelt behauptet wird, der Ausstand werde vielleicht von den Unternehmern gewünscht, um mit den Lagerbeständen 311 räumen, so spricht gegen die Wahrscheinlichkeit dieser An­nahme die Tatsache, daß jeder Betriebssttllstand in einer Grube deren Wert vermindert, weil das andringende Wasser deren innere Beschaffenheit verändert. Bevor ein stillge­standener Betrieb wieder ausgenommen werden kann, müssen kostspielige Aufräumungsarbeiten vorgenommen werden. Der Regierungspräsident von Düsseldorf hat sich nach Bochum begeben, um in der Ausstandsfrage zu vermitteln. Der Herner Verein macht bekannt, daß wahrscheinlich das Stahl- und auch wahrscheinlich das Feinstahlwerk stillegen müsse.

Die Politik*

+ Dem Kaiser sind für die Ausyeichmmg, die er dein General von Stössel und dem General Nogi verliehen Hal, herzliche Danktelegramme des Zaren und des Mikado zuge- gangen.

* Wie bereits aus den Mitteilungen des Reichstagspräsi- denten Grafen von Ballestrem an den Seniorenkonvent zu ersehen, ist die Paraphierung des deutsch-österreichischen Handelsvertrages in den nächsten Tagen zu erwarten. Unser Berliner ^-Mitarbeiter erfährt ba^u, daß Deutschland bei der Veterinärkonvention Zugeständnisse gemacht hat, die erne Sicherung gegen eine willkürliche ober mißbräuchliche Aus­legung der Viehseuchenbestimmungeti schaffen.

*

Dänemark*

^ Nach mehrfachen: Zaudeni, das durch die Einflüsse der bem Kabinett nahestehenden Parteien hervorgerufen, ist nunmehr doch die Demission des Ministeriums perfekt ge­worden. Der König ersuchte jedoch die einzelnen Ressort­inhaber, einstweilen die Amtsgeschäfte weiter zu führen. Die Krisis ist aus einem Zwist zwischen dem Kriegs- und dem Marineminister entstanden.

frankreicb*

^ Nach den vielen vergeblichen Sturmläufen gegen das Ministerium Combes scheint nun doch eine ernstliche Mi- nisterkrisis anläßlich der Präsidentenwahl in den Kammern vor der Tür zu stehen. Zu dieser Würde war einer der schärfsten Kabinettsgegner, Doumer, der unter dem jetzigen Kabinett von seinem Posten als Gouverneur von In­dochina entfernt war, auf den Schild erhoben worden und wurde auch mit 265 gegen 241 Stimmen gewählt. Damit ist bem Kabinett deutlich vor Augen geführt, daß die Parla­mentsmehrheit ihm feindlich gegenübersteht. Wenn es dar­aus noch nicht seine Konsequenzen^ zieht, so bürste wohl die demnächstige Interpellation über die Gesamtpolitik die Ent­scheidung bringen.

Belgien*

0% Verschiedenen Diplomaten soll mitgeteilt worden sein, daß ein Besuch König Leopolds im Kongostaat ge­plant sei; damit die Oefsenllichkeit jedoch darüber irregeführt wird, soll offiziös eine Reise nach Wiesbaden vngekündigt werden.

Orkei*

Die Gründe, weshalb der Sultan kürzlich die Ver- Handlungen wegen Aufnahme von Geld auf dem franzö- fischen Markt einstellen ließ, sind nunmehr bekannt. Er hat jetzt günstigere Chancen, denn es ist ein deutsch-französisch- englisches Bankeukonsortium für eine neue türkische Anleihe zusammengetteten. Allerdings muß and) der türkische Groß. Herr sich entgegenkommend zeigen und die konvertierte An­leihe von 1901 wieder auf einen höheren Zinsfuß stellen, gleichzeittg aber dem Konsortium auch die Fortführung der Bahn Don Hama bis Aleppo gestatten. Die Anleihe bezif­fert sich auf 100 Millionen Mark und soll zur Anschafftmg von Waffen verwendet werden.