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Samstag, den 11. März 19u5.

14. Jahrgang

ü?r. 60.

Zweites Blatt

; i i^Ä»% M "N»»»,rel< I Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober- ^>^>M hssm. »I- Kreis- Wetzlar w» Warburg »Pf«, sanft 15 Psg.

Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Haftton u. Hauptexp«bitio«: Gießen, Sestersweg 83.

GdWfprechmckchlnß Nr. 862.

Gießener

«bGUnementOprei»: abgehslt monatlich SO Pfg., in's HauS gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mk. 1.50. GGOttSbeilage«: Oberheffifche Familienzeitung (täglich) und die Gießener Seifenblase« (wöchentlich).

DaS Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

PAeneste

(Gießener Tagevsatt)

Unabhängige Tageszeitung

(Gießener Zeitung)

JVn _

für Oberhefferr und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen.

iiferung,

I uM August Hutt sind anqeHant Fälschungen und Betrüg e- ' reim im Betrage von vielen Millionen begangen zu haben. Ueber 100 Belastn ngs- und 145 Entlastungszeugen sind ge-

4 laden, zwölf Anwälte haben die Verteidigung der beiden

^os dem Gericbtsfaal.

§ Ein riesiger Bankschwindel beschäftigt die Brüsseler Strafkammer. Die früheren Bankinhaber Gebrüder Aim6

Ang eklagten und sechs angeblich mitschuldigen Wechselagenten und Beamten übernommen. Der Prozeß, dessen Unter- . suchrmg seit zwei Jahren sckzwebt, wird wohl drei bis vier wUPLMonate dauettn, denn das Aktenmaterial konnten drei ^I/>W Möbelwagen kaum fassen. Die Anklageakte allein umfaßt ßfessen, 500 Quartseiten.

Aon: Steiagoetti § Ein Montignvsp-Prozeß fand in Zwickau statt. Der Re- mtag, -en M dakkeur desSächsischen Volksblattes", Ernst Schubert, ' tvurde von der Strafkammer wegen Beleidigung des Königs von Sachsen zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Die

11 Sonntag' WeWoWng. Gastspiel

Beleidigung wurde erblickt in einem Artikel über die Reise der Gräfin Montignoso von Florenz nach Dresden.

bon

â^ ^ Frühjahrs-Pferdemarkt ieni-Thtoter, Wiesel . Gi«^S«.

Ü Donhlinifilinlli Am Mittwoch, ben 82. Mär, 1905, vormittags, findet V llullUvUlulvwiif im städtischen Marktanlagen nächst der Rodheimerstrabc Pferde- ââl-l l. t«^.»^ ?«» Mr Stallungen in der Nähe der Marktes ist aus- S.i»Ä'^b Sorge getragen; wegen denselben wolle man sich an Herrn Emstvoa Wildnibmch. h,fi, hnkutscher Huh« dahier wenden.

Mit dem Pferdemarkt ist eine

Äniistelluug von Wagen, Geschirre«, Stall-

Standesamt-Nachrichten der Stadt Gießen.

Geborene.

Am 26. Febr. Dem Musiker und Instrumentenmacher Ferdinand Bauer eine Tochter. 27. Gärtner Friedrich Noll ein Sohn. Bahnarbeiter Philipp Balser ein Sohn, August. Am 2. März. Friseur Jakob Frosch eine Tochter, Elisa­bethe Minna Margarete. 5. Schlosser Karl Stommel ein Sohn, Karl Hans Willy Ernst. 7. Bahnmeisterdiätar Hohann Hecker ein Sohn, Hans Wilhelm Peter. 8. Schlosser Daniel Mähler ein Sohn, Wilhelm Berthold. Lackierer Jakob Ritsert eine Tochter, Lydia Emma Mary Anna Therese.

Aufgebote.

Am 24. Febr. Heinrich Lorenz Burk, Hausbursche in Heuchelheim mit Katharine Margolf dahier. Am 7. März. Heinrich Kurr Bickel, Bürgermeistereigehilfe dahier mit Anna Katharine Seeger hierselbst. 8. Christian Pitz, Taglöhner dahier mit Lina Bögler, geb. Hauffmann hierselbst. 9. Julius Fourier, Eisendreher dahier mit Mathilde Ruppel hierselbst. Wilhelm Wilke, Gärtner dahier mit Katharine Lina Schmidt in Romrod. 10 Ludwig Haubeil, Schau­steller dahier mit Emma Walldorf hierselbst.

Eheschließungen.

Am 4. März. Wilhelm Erb, Schneider dahier mit Anna Werner hierselbst. Hermann Bender, Mechaniker dahier mit Elisabethe Kauß hierselbst. Adam Debus, Kutscher dahier mit Margarete Berghäuser hierselbst.

Gestorbene.

Am 3. März. Anna Stückrath, geb. Gräf, 57 Jahre alt, Witwe des Möbelhändlers Karl Stückcath dahier. Dorothea Fischer, geb. Ettensperger, 69 Jahre alt, Witwe des Platzmeisters Prter Fischer dahier. 5. Marie Graulich, 13 Jahre alt, dahier. 8. Emma Auguste Mathilde Prieß, 1 Monat alt, Tochter des Bäckermeisters Heinrich Prieß dahier. Johannette Georgine Strauch, geb. Ganß, 64 Jahre alt, Privatin dahier. 9. Teda Reinhardine Hoos, geb. Meyer, 19 Jahre alt, Ehefrau des Bahnarbeiters Ludwig Justus Hoos dahür. 10. Elisabethe Groß, geb. Köhlinger, 72 Jahre alt, Pflegling dahier.

V erantwortli ch: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gietzen

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Utensilien, landw. Geräten re.

ft bem hierfür vorgesehenen Hallen verbunden und werden Hervor­rageride Leistungen durch Diplom ausgezeichnet. Außerdem ist eine Prämiierung des besten Pferdematerials

Mgefsehen, für welche 1670 Mark zur Verfügung sieben. Der Wmlierungs und Ausstellungsplan ist von Herrn Weinhändler Ungeist Schwan zu Gießen zu beziehen. Die Preisverteilunq er* olgt im Anschluß an die Prämiierung um 12V- Uhc. Omnibus- erbindung von dem Bahnhof nach dem Marktplatz und zurück.

Von 10 Uhr ab Konzert unb Restauration auf dem arltplatz.

Am 23. März, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turn- alle der Stadtknabenschule eine

Verlosung

oft von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen und Gerät- chaften, Haushaliunâ und Gebrauchsgegenständen.

Der Generalvertrieb der Lose â 1 Mk. ist dem Herrn Richard Ratter dahier übertragen.

Gießen, 14. Januar 1905.

Die städtische Mecdemarkt-Kommissio«.

_______Jean Kirch. ___________

Vergebung von Schreinerarbeit.

Dte Lieferung von 2 Kathedern mit Podium, Wie von 2 Schränken für das Realgymnasium soll Mittwoch, den 15. März d. I , vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden.

Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Amtsstunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, bis zum genannten Zeitpunkt bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 10. März 1905.

Städtisches Hochbauamt.

Gerbe I.

Bei Drüsen, Scrofeln, englischer Krankheit, Hautausschlag, icht, Rheumatismus, Hals- und Lungenkrankheiten, altem Husten, liekhusten, zur Stärkung und Kräftigung schwächlicher blutarmer liier empfehle jetzt eine Kur mit meinem beliebten, ärztiicher- its viel verordneten

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fte in kurzer Zeit. Allen ähnlichen Präparaten vorzuziehen. Bciimack fein und milde, daher leicht zu nehmen Letzter Jahres­brauch über 120,000 Flaschen, bester Beweiss für die Güte, is Mk. 2.30 und 4.60. Man hüte sich vor Nachahmungen, daher te man beim Einkauf auf die Firma des Fabrikanten

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haben in allen Apotheken. Haupt-Niederlage in Giessen :

irsch-, Pelikan- und Universitäts-Apotheke.

Submission.

Für die Gcoßheczogliche chirurgische und Augen­klinik sollen für das Rechnungsjahr 1905 auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden:

1. Die Lieferung von

Fleischwaren, Spezereiwaren, Milch, Butter, Eier, Bier, Eis und Putzmaterialiem

2. Unterhaltung des Gartens.

Die Bedingungen und der Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 liegen auf dem Verwaltungsbureau an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen.

Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Auf­schrift versehen, bis Zum 21. d. Mts., mittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Die Eröffnung der Offerten findet zu diesem Zeitpunkte statt. Der Zu­schlag erfolgt bis zum 24. d. Mts.

Gießen, den 5. März 1905.

GroZH. Bsrwaltu«gsdirekiioa der chirurgischen und Augenklinik.

________ Po ppert. __________Vossius.________

Berdmgmrg.

Für die Brovirrzial-Siecheuanstalt zu Gießen sollen für das Rechnungsjahr 1905 auf dem Submissions­wege vergeben werden:

1. ca. 8000 Etc. Hüttenkoks, 4000 Gaskoks, (in der Korngröße 40/60 mm) 600 Ctr. Steinkohlen (Nußkohlen II), 20 Rm. Tannenscheitholz,

2. Putzlumpen und sonstiges Reinigungsmaterial rc.,

3. Bürstenwaren und Kämme,

4. Porzellan und Glaswaren,

5. Verschiedene Materialien für Kleider 2cv

6. Leder 2C. zum Unfertigen von Schuhen.

Versiegelte Offerten und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum Ecöffnungstermin

Montag, den 20. März 1905, vorm. 10 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau einzureichen, woselbst auch die Lieferungsbedingungen an den Wochentagen von 35 Uhr nachmittags eingesehen wecdm können.

Verwaltung der Proviuzial-Siechenanftalt Oberhefssu.

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