Arn, in ^’tint
8?” ShS
*»w2” gut L
N^ issp»u’^ 'è
«*'*$/"■
Sicherheit, daß schon meneher Tropfen deutschen Blutes unter der heißen Sonne Afrikas geflossen ist, daß mancher tapfere Sohn einer deutschen Mntter in dem fernen Lande den ewigen Schlas schläft. Aber auch eine Menge in Zahlen 5u bemertenben Schadens ist entstanden. Nach einer amtlichen Feststellung beziffert sich der bisher entstandene materielle Verlust auf 13 Millionen Mark. Die Einbuße an kostbaren Menschenleben und an Gesundheit stellt sich in nackten Zahlen wie folgt bar:
Beim Ausbruch der Unruhen bestand die südwestafrikanische Schutztruppe aus 12 Offizieren, 7 Beamten, 772 Unteroffizieren und Mannschaften, denen etwa 800 Pferde zur Verfügung standen. Seit Januar 1904 bis zum 31. Mai 1905 sind zur Verstärkung und Ergänzung der Schutztruppe entsandt worden 665 Offiziere, 196 Beamte, 13 653 Mannschaften, und 11 889 Pferde. Die Gesamverluste bis zum 9. Mai 1905 betragen 1432 Köpfe, davon 981 Tote. Es kommen von dem Gesamt Verlust auf Offiziere 8 v. H., auf Unteroffiziere 19 v. H.: von den Verlusten an Toten auf Offiziere 7 v. H., aus Unteroffiziere 17 v. H. e
Die Zahl der Typhuserkrankungen hatte im Dezember 1904 ihren höchsten Stand mit 441, ging dann aber ständig hinunter bis zum März 1905, wo sie 174 betrug, und ist seit April wieder etwas gestiegen. Anfang Mai betrug sie etwa 5,5 v. H. der Iststärke, b. i. 266. Seit Anfang dieses Jahres werden die neu hinausgehenden Truppen einer Typhusschutzimpfung unterzogen, die freiwillig ist. Im ganzen sind bisher 3000 Mann geimpft worden.
Zurückgekehrt aus Südwestafrika sind vom Januar 1904 ab infolge Krankheit usw. im ganzen 425 Mann. Davon wurden entlassen 238 Mann als invalide, 63 Mann zum Beurlaubtenstande und 6 zum Rücktritt ins Heer, im ganzen also 307 Mann. Ueber den Rest von 118 Mann ist noch keine Entscheidung getroffen worden. Von den 981 Gefallenen waren 69 Offiziere, 309 Unteroffiziere, 603 Mannschaften.
Verwundet und verunglückt (lebend) sind im ganzen 451 Mann, und zwar 47 Offiziere, 140 Unteroffiziere, 264 Mannschaften.
Eine traurige Statistik, die den Wunsch auf baldige Beruhigung des Landes und Einkehr friedlicher Zustände sicherlich zu einem berechtigten macht.
politische Rundschau.
Dcutfcbed Reich.
* Das- von dem Deutschen Fleischertag an den Reichs- i sondier Fürsten Bülow gerichtete Ersuchen, die Grenze für i Schlachtvieh zu öffnen, hat keine Aussicht auf Erfüllung. Die für das Gesuch angeführte Begründung bei hohen Fleischpreise hat keine durchschlagende Kraft, weil bic Grenzsperre nur aus veterinärpolizeilichen Rücksichten ein “ geführt ist, zum Schutz gegen die Verseuchung des heimischer Viehstandes. Es ist offenbar, daß dieser Schutz eine Notwendigkeit bleibt, die Fleischpreise mögen hoch oder niedrig sein. Dazu kommt noch ein weiterer Umftcmb: Die hoher Zollsätze für Schlachtvieh haben wegen der Viehsperre ar der Grenze bisher keine Wirkung üben können. Wird bic Sperre beseitigt, so wird der Zoll erhoben und auf der Preis des eingeführten Viehs geschlagen. Dann ist aber wiederum den Schlächtern nicht gedient, denen es gleichgültig sein kann, ob das Vieh wegen des hohen Zolls obei ob es wegen der Grenzspei-re teuer ist. Die Interessenten müssen auf eine Umgestaltung der Lage des inneren Marktei warten, bis die Preiserhöhung eine Produktionsvermehrune bewirkt hat. Auf dem Schweinemarkt geht das sehr schnell auf dem Großviehmarkt muß man sich mit einiger Gedult wappnen.
* Die deutsche Ausfuhr nach den Vereinigten Staaten von Amerika hat in dem am 30. Juni abgelaufenen amerikanischen Rechnungsjahr nach der in Washington aufgenommenen Statistik eine Wertsteigerung um etwa 11 Proz. erfahren.
* Rat und Stadtverordnete von Dresden haben, jener einstimmig, diese mit 32 gegen 31 Stimmen, beschlossen, ein Bernfswahlrecht einzuführen, das nach dem Alter de- Bürgerrechts abgestuft ist. Das beißt die Stadtverordneten sollen in Zukunft nicht von der unterschiedslosen Bevölke- rimg eines Stadtbezirks gewählt werden, sondern die Angehörigen einzelner Berufe sollen getrennte Wählerklassen bilden, und innerhalb dieser Klassen soll das ältere Bürgerrecht das höhere Wahlrecht verleiben.
* Der Beirat für Arbeiterstatistik im kaiserlichen statistischen Amt hat vor den Somnierferien beschlossen, für du Kontorangestellten eine gesetzliche Regelung durch Bestim- mung einer Mindestruhezeit zu empfehlen. Bezüglich der Arbeitszeit in Plätt- und Waschanstalten soll in der zweiten Oktoberwoche eine Erhebung veranstaltet, bezüglich der Lohnbücher in der Kleider- und Wäschekonfektion eine Vervollständigung der seitherigen Erhebungen durch mündliche Vernehmung von Auskunftspersonen veranlaßt werden.
* Die Mitteilring an den Deputierten Jaurès, daß fein Besuch in Berlin nicht erwünscht sei, wird von der Pariser Presse im großen und ganzen recht vernünftig besprochen. Selbstverständlich macken die Gegner des sozialistischen Abgeordneten den Scherz, daß Fürst Bülow mit Sympathie auj die politische Tätigkeit Jaurès' geblickt habe, aber nur sc lange dieser seine politische Weisheit nur Frankreich selbsi zugute komnien ließ. Auch Jaurès selbst äußert sich ohnc Empfindlichkeit. Er warnt nach wie vor vor einer Politil heimtückischer Feindseligkeit Deutschland gegenüber, uni freut sich, daß Fürst Bülow diese Worte billigt. — Die Ver ständigung über den Inhalt des Fürst Bülowschen Erlasse: an den Botschafter dürften Ra doli n ist an Herrn Jauröc übrigens nicht, wie französische Blätter behauptet hatten durch den Botschafter ober einen Botschaftssekretär erfolgt sondern durch die französische Regierung.
frankreieh.
** Die Verhandlungen mit Deutschland wegen Einberufung einer Marokkokonferenz können als zu gutem Endc geführt angesehen werden. Die Vorbesprechungen sind abgeschlossen, Frankreich wird in allernächster Zeit seine Bereitwilligkeit erklären, die Einladung Marokkos anzunehmen. Die noch ausstehenden Erklärungen der übrigen Staaten folgen unverzüglich. Die eigentlichen Schwierigkeiten werden dann in der Konferenz beginnen. Der Kon> ferenzort ist noch nicht bestimmt.
Spanien. .
** Der Finanzminister und der Vautenmrmster sind rn Meiiiuiigsverschiedenbeitcn -lekoinmen, und die Folg-, davo ist eine Minisnikriso. Set Bnutcniumiftc, will M o u Notstand i» Nndalnsicn 12 Millionen Pesetas, bei Finanz. Paris stellt bevor. Herr Leon y CaMo. bei mit ®elc^ Hand und Handschuh war, ist durch Delcassll- Abivirtschai tung unmöglich geworden.
" Der Pulizcichks Fehim Pascha, der, in Konstantinopel mächtiger ist alè sein Vorgesetzter der Mstnslli d^ hat dieser Tage den Drage man der amerikanischen Gesai schaft rechtswidrig in Hast genommen. Da ähnliche Ueber griffe neuerdings mehrfach Europäern gegenüber.ftattge- funden haben, sind die Botschafter der M-ntzte gemenstcha b lich bei der Pforte vorstellig geworden. Der. Sul.an aber, dessen Günstling Fehim Pascha nt, weil er in diesem den allein zuverlässigen Sicherheitswächter seiner Person steh, will Fehiin nicht preisgeben. Es wird nicht» andere» u( rig bleiben, als Fehim Pascha zum Mlnilter des innern zu machen.
Hfien. , . .
" Voin Kriegsschauplabe in der Mandschurei werden gelegentliche Zusanimenstöbe zwischen den Patrouillen an, beiden Seiten der Eisenbohn und auf der Fenghila—Km- tiuan—Kwangping-Straße gemeldet. Die Russen werden allmählich nach Norden zu gedrängt.
Hmerika.
♦* Auf einem kanadischen Regierungsschiff ist eine Meuterei ausgebrochen. Fünf Mann der Besatzung des M-euzers „Canada" mußten wegen Insubordination in Haft genommen werden. Das Schiff hatte Befehl erhalten, nach dem St. Lorenz-Golf zu gehen, den Postdampfer „Virgi- nian" unterwegs abzufangen, sich von ihm die Post geben zu lassen und sie nach Sydney zu bringen. Die Besatzung weigerte fick, in See zu gehen ober noch weiter Dienst zu tun, angeblich wegen schlechter Behandlung.
Bof und Gesellschaft.
Der Kaiser, der mit seiner Jacht „Hohenzollern" in Glücksburg eingetroffen war, besichtigte die Marine- station Muerwik und das Torpedo-Schulschiff „Blücher". Darauf unternahm der Kaiser eine Rundfahrt durch den Flensburger Hafen und kehrte dann, ohne an Land zu gehen, auf die „Hohenzollern" zurück, die auf der Reede vor Glücksburg vor Anker liegt. Die Kaiserin, die mit der Jacht „Iduna" ankam, stattete der herzoglichen Familie in Glücksburg einen Besuch ab.
Zum Bundesratsbevollmächtigten und Direktor des allgemeinen Marine-Departements ist Kapitän z. S. von Heeringen anstelle des Vizeadmirals Diede- richsen ernannt worden.
Soziales Leben.
4= Boykottschutz. In Berlin konstituierte sich ein Schutzverband deutscher Brauereien gegen Boykottschädigungen. Der Verband bezweckt, seine Mitglieder durch Versicherung bei Verrusserklärungen und Boykottierungen schadlos zu halten.
4= Generalaussperrnng im Kürschnergewerbe. Der „Arbeitgeberverband der Pelzwarenbranche zu Berlin" und die Delegierten der Gehilfenorganisationen haben lange erfolg, los miteinander verhandelt. Leider kam es zu keinem Resultat. Die Kürschner beschlossen, in allen Werkstätten, außer in den Detailgeschäften, zu kündigen und, wo keine Kündigung verlangt wird, sofort aufzuhören. Auf diesen Beschluß der Arbeiter haben 225 Arbeitgeber in einer Hauptversammlung beschlossen, alle organisierten Arbeiter auszusperren. Die Zahl der von diesem Beschluß betroffenen Verbandsmitglieder beträgt zirka 300 mit etwa 2000 Arbeitern im Hause.
=1= Schließung von 43 Fabriken in Belgien. Infolge von Meinungsverschiedenheiten zwischen Arbeitern und Arbeitgebern der Fabriken in Verdiers ist ein ernster Streit ausgebrochen. Die Fabrikanten sündigten die Schließung von 43 Werken an. Hiervon werden mehrere tausend Arbeiter betroffen.
Bcer und flotte.
Ein Lazarettschiff bei der deutschen Flotte. Interessante Uebungen werden Ende Juli und Anfang August gelegentlich der Flottenmanöver in der Ostsee stattfinden. An den Manövern wird sich auch die Genossenschaft freiwilliger Krankenpflege im Kriege beteiligen. Zu diesem Zwecke wird die „Hansa", das einzige für Lazarettzwecke eingerichtete deutsche Seeschiff der Hamburg-Amerika-Linie, bei diesen Flottenmanövern, die unweit Danzig stattfinden, mitwirken.
stab und fern.
t Von Schnittern erschlagen. In Bernstein in Pommern wure der Gutsbesitzer von Schönow dieser Tage in der Mor- genfrüpe bei einem Spazierritte von den auf dem Gut beschäftigten Schnittern überfallen und mit Messern und Knüppeln derartig zugerichtet, daß er den Geist aufgab. Die Mörder äußerten nach der Tat ihre Genugtuung darüber, daß es ihnen endlich gelungen sei, an dem Herrn, der so streng gegen sie gewesen sei, Rache zu nehmen.
t Unruhen bei einer BürgermeiftcrwaM In Tiefenort im Eisenachschen wurde letzthin die Neuwahl des Bürgermeisters vollzogen. Dabei siegte ein Sekretär aus Homberg über einen einheimischen Kandidaten. Ob dieses Ergebnisseentstand ein wüster Aufruhr. Ein Volkshaufe rottete sich zusammen und zog unter bem Rufe: „Wir brauchen keinen Fremden!" vor das Kasino, wo die Herren der Zechenverwaltung saßen, die mit ihren 3-17 Stimmen für den Hamberger Sekretär den Ausschlag gegeben hatten. Diese mnß- ten flüchten, und im Kasino wurde alles kurz und klein geschlagen. Für die Unruhestifter wird die Sache ein böses Nachspiel vor Gericht haben.
t Hinrichtung eines Raubmörders. In Plauen wurde vor einigen Tagen der Raubmörder Reumann mittelst Fall beiles hingerichtet. Er hatte im Februar dieses Jahres den Gutsbesitzer Former ermordet und ausgeraubt.
+ Gutberttr Falschmünzer. > ber Wohnung eine? Kla- nierfmclcrt in Altona entdeckte b.c Polizei Ende voriger Ke eine richtige Falschmünzer Werkstatt Der Klav.er- spieler und seine Frau wnrdcn verhelftet, ^sn ber Wohnung wurden zahlreiche Falsifikate bcMitagnnhint.
+ Flecktyphus in Leipzig. Anfangs diese? Monats ist,bei einer Witwe im städtischen Krankenhause FlecktnvhuS fest aestellt Die Frau ist von einem zugereisten russischen Ar- heiter angesteckt worden. Es sind alle Vorsichtsmaßregeln gegen die Weiterverbreitung der Krankheit getrosten.
1- Schweres Grubenunglück. In der Kohlengrube Gcu- devieu bei Anderluos in Belgien erfolgte dieser Tage infolge schlagender Wetter ein Gesteinsinrz, durch den 40 Berg- (eilte verschüttet wurden. Nur wenige kamen nnvcrschrl davon. Elf Mann finb tot, und zwölf wurden verletzt.
t Unschuldig in den Tod. In Mecheln war eine ältere Frau in den Verdacht geraten, in einem Kaufmauusladen einen halben Frank entwendet zu haben. Sie nahm sich den Verdacht derartig zu Herzen, das; s-e ins Wasstr ging, in bem sie dieser Tage als Leiche gefunden mürbe, ^etzt hat sich die Schuldlosigkeit der Frau heroiwgeitcslt Der Ladenbesitzer hat das vermißte Geldstück wiedergefunden.
's Das gesunkene llntersccbvvt. Freitag abend gelang es, das bei Biserla gesunkene französische Unterseeboot „Far- wdet" bis V- Meter unter dem Wasserspiegel zu heben. Die 2M Bug eingeschlossenen Matrosen gaben aus Befragen bic ' Antwort daß siè, sechs an der Zahl, wohlauf seien, da sie die nötigen Apparate zur Erzeugung von Sauerstoff besäßen. Wan befürchtet, daß die im Hinterteil des Bootes einge- schlossenen 4 Matrosen bereits erstickt sind.
Hug dem GenchtssaaL
§ Ntthstrat-Affäre. Am Dienstag, den 11. Juli, soll gegen den Kellner Meyer, der den Minister des .Hazard- spiels beschuldigte, verhandelt werden. Die großherzogliche Staatsanwaltschaft hat nun beim Landgericht Bückeburg den Antrag gestellt, den beiden Verteidigern Meyerv Dr Sprenger und Dr. «Hertz die Verteidigung zu entziehen, mcii sie als Zeugen in Frage kommen. Daraufhin ist dem An- geklagten Meyer ein Offizialvertreter zugewiesen worden, den er aber abgelehnt hat. Wenn unter diesen Umständen in die Verhandlung eingetreten wird, würde Meyer ohne Rechtsbeistand sein.
§ Krankenkassenverwaltung. Gegen den Gebrauch, aus ^rankenkassengeldern den VorstandLunitgliedern und Delegierten diejenigen Kosten zu erstatten, die ihnen durch die Beteiligung an Veranstaltungen sozialpolitischer Natur, z. B. an den Kongressen zur Bekämpfung der Tuberkulose, des Alkoholismus, von Volkskrankheiten, zur Erörterung der Wohnungsfragen usw. erwachsen sind, hat das preußische Oberverwaltungsgericht ein Urteil gefällt. Darnach dürfen Kestenmittel für die Entsendung von Vertretern zu Verban- den, Kongressen und anderen Veranstaltungen, die sich nicht ausschließlich mit den gesetzlichen Aufgaben der Krankenkassen befassen, nicht verwendet werden.
§ Znm Tode verurteilt. Der 32 Jahre alte Landmann Stephan Karstens aus Refferbeich bei Lunden hatte seinen Bruder ermordet unb, um die Bluttat zu verdecken, das Haus in Brand gesteckt, las Schwurgericht in Kiel verurteilte ihn zum Tode. - .
Kunst und Glissen fehl fr.
MC Professor Nothnagel f. In Wien ist der hervorragende Kliniker Nothnagel im 64. Jahre gestorben. Er war eine der populärsten Persönlichkeiten Wiens, wegen seiner Wohltätigkeit und humanitären Weltauffassung ebenso geschätzt, wie als bedeutender Mediziner. Aus den entferntesten Gegenden strömten die Armen nach Wien, um sich von Nothnagel behandeln zu lassen. Er versagte keinem seine Hilfe. Professor Nothnagel war geboren zu Alb Lintze-Göricke in der Neumark, war Dozent und Professor in Königsberg, Berlin, Breslau, Freiburg i. B., Jena unb ging 1882 nach Wien.
BK Das lenkbare Luftschiff. Donnerstag vormittag stieg das lenkbare Luftschiff Lebaudys in Laferte sou-, Jouarre auf und erreichte bei heftigem Winde Chatean Thierry um 8 Uhr 50 Minuten. Als das Luftschiff Epernay um 1012 Uhr erreichte, wurde das Wetter besser. Um 11^ Uhr lau- dete das Luftschiff im Lager von Chalons.
Schutz vor der Sonnenhitze.
„Es ist nicht mehr zum Aushalten." 1 So klang die Web- klage m den vergangenen heißen Tagen in allen Tonarten der Verzwelflung Und toenn augenblicklich die Temperatur auch etwas gesunken ist, so kann jeder Tag eine neue Hitz- Welle bringen. Der Hochsommer hat noch viele Tage vor sich Da nt die Frage nach dem besten Schutz vor den Ein- Wirkungen der übermäßig heißen Witterung wohl am Mabe. Denn man kann sich einigermaßen wirklich schützen.
seien zunächst die von fast jedermann schon angewandten Maßregeln erwähnt, Waschungen so oft es angeht: Bäder, wobei bemerkt sei daß die lauwarmm Bäder mehr Abküh- lung verschaffen als die falten, trockene Wäsche nach dem Bade: Erfrlschungsg^ranke, als Wasser, Mineralwasser Bier, „Gespritzter , Limonade, schwarzer Kaffee, alles kalt Leider ist die Wirkung dieser Erfrischungen, von kurzer Dauer, bald nach dem Genuß steigt die Körperwärme sogar über das frühere Maß. Nach warmen Getränken wird man zunächst ein erhöhtes Hitzegefühl bemerken daß aber bald einem angenehmen Gefühl weicht. Also: kalte Getränke momentane Abfüplung mit nachher steigender Temperatur, warme Getränke augenblickliche Erwärmung mit späterem Tem-?raturabfall. Aber trotzalledem — auf jeden Fall dauert die Erleichterung nicht an. Im Grunde hilft am besten die körperliche Ruhe im Einklang mit der geistigen -- Vermeidung von Erregungen jeder Art. Wer es sich leisten kann, mag's versuchen.
^«^; AS tl-ladtlive ^ F " über Di Ä igelA , gtbti ji^tj gpali« kJ* jolt löt * au^ Bep« «W ^e am Hf*“ J OnMe l)«K * ’ Mabels".™'* Sreube M B"M, I " stmstk di- »tM seiftet, d-S-M bit M bester Harmonie verlas er feine Np* * WS, brachte gestellt ergnff der Lochende mal daS Son unb »ii' am hytn Sonntag gen Krisen von bem L lb seien, stets fest ^am möchten. Jann wurde schastliche Arbeit auch ^btn. Der Lorfi^od Bleien, 0ani ein von Uhrwacher e t 3m weinen Sertans verein sm« Diri^n finnige- 8ngtb\nbt in Z ^toinn dankte richt, bit tinta Dm^ falls feiner ILbcrj Uyii leicht »erbe, m^n de Atsange mit in Lang - fachen füllten sich öit toi Festplatz, es wurde toi to, ua^nnb die pkstgnii herniederjündt ? btvgalischer e^ir « bit Lang Sonstr 1 vorher hatten M strammen Auf. B M« folgten unb ns Wterl.
U?« Mit tu
* «steig" F
>7°® ^atl b a»?™ »nfaj «N ?, Mt;
•Sun M'anffur
Stria
ap**» ^L*^ -
Das Jubelfest des 5V jährigen Bestehens des Gesangvereins Frohsinn Lang GönS.
Wir geben und mit frohem Sinn, Der Arbeit, dem Gesänge hin.
6. H Selten ist die Geschichte eines Volkes von soviel Verrat und sovielen Vaterlandslosigkeiten durchwuchert wie die des griechischen und niemals hätte man von einem einheitlichen Volksgebilde sprechen dürfen, wenn nicht andere
folg