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Nr. 263
A»fertto«-pre1-t Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober- heGen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzelle 30 resp. 40 Pfg.
Redaktion u. Haupterpedition : Gießen, SelterSweg 83.
Fer«sprech««schl«ß Rr. SSL.
Mittwoch, den 8. November 1905
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14. Jahrgang
Lbv»«eme«tspretS: abgehslt monatlich 50 Pfg., in'S HauS gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl.Mk.l.bO. Gr«tiSbeil«ge» : Qberheffische Fam1lte«zettu»g (töglich) und die ©iefceeer Seifenblase« (wöchentlich)
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für Oberhefsen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
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Das Chaos in Rußland.
Fürchterlich klingen die Meldungen aus dem Innern des Zarenreiches. Greuel unerhört! — so mutet uns an, was im Einzelnen berichtet wird. Namentlich bei den Plünderungen in den Judenvierteln sind Szenen vorgekommen, bei denen die Barbarei sich in entsetzlichem Grade gezeigt hat. Alle Bande der Ordnung sind gelöst, es herrscht das Chaos.
Eine Riesen-Aufgabe wartet des Mannes, der es über- iiommen hat, wieder Ordnung zu schaffen, wo ein wüstes Durcheinander dem Auge sich darstellt.
Witte als Ministerpräsident.
Was die Gutgesinnten, die ans der Herrschaft der Straße Hera usw ollen, längst schon als notwendig hingestellt haben, ist endlich geschehen. Aus Petersburg wird gemeldet:
Graf Witte ist zum Präsidenten des Ministerrates ernannt. Die Ernennung ist im „Regierungsboten" veröffentlicht.
Jetzt fommt es darauf an, ein Kabinett zu bilden, und liier beginnen bereits die Schwierigkeiten für den Staatsmann, der berufen ist, in Rußlands schwerster Zeit als Retter zu fungieren. (Sin besonders wichtiges Amt ist die Leitung der Finanzen; ehrliche Leute sind an diese Stelle zu bringen. Man erwartet die Ernennung Iwan Schistows zum Finanzminister und Dimitri Schistows zum Reichskontroleur. Auch für die übrigen Aemter werden viele Listen genannt. Offenbar hält es aber schwer, die rechten Männer zur Uebernahme von Ministerposten in dieser schweren Zeit zu finden.
Inzwischen ist Witte schon an der Arbeit, um die Zukunft zu gestalten.
Erweiterungen des Wahlrechts.
Schon sind ergänzende Bestimmungen für die Wahlen zur Reichsduma ausgearbeitet toorben. Danach sollen wahlberechtigt sein auch die Mieter, die in der dritten Klasse Mietssteuer zahlen, die Kaufleute der Gewerbesteuer zweiter N lasse, alle, die ein Abgangszeugnis einer höheren Lehranstalt besitzen, die Beamten mit einem Gehalt von 1200 Rubeln in den Hauptstädten, sonst 900 Rubeln, endlich den Eigentümern con Immobilien nach einem gewissen Zensus. Die Arbeiter bekommen je einen Vertreter auf 200 000, die Zahl ihrer Vertreter beträgt 21, ihre Wahlen erfolgen bezirksweise. Die Mitgliedszahl der Duma wird auf 600 erhöht.
Ob diese Erweiterungen die Beruhigung schaffen werden, bleibt abzuwarten; ist doch die Forderung des allgemeinen Wahlrechts schon zu laut erhoben worden! Auch von einer neuen erweiterten Amnestie, von der Absetzung der meisten Gouverneure in der Provinz und von der nahe bevorstehenden Aufhebung der Zensur ist die Rede.
Trotzdem die Regierung offensichtlich den guten Willen hat, die Reformen durchzuführen, nehmen die Schreckens- mcldungen kein Ende.
Der Bürgerkrieg.
Besonders schlimm sieht es am Schwarzen Meere aus. Der Kaukasus ist in Hellem Aufruhr, dorthin hat sich die nationale Bewegung verpflanzt, und alte Erinnerungen durchwehen die Bevölkerung und treiben sie zum Kampf gegen Rußland. Alle Transportwege sind zerstört, 17 Eisenbahnbrücken sind in die Luft gesprengt. In Odessa beziffern sich die Opfer der Judenverfolgungen auf Tausende, und die Zahl der Kinder, die ihrer Eltern beraubt sind und zum Teil selber verwundet in den Hospitälern liegen, wird auf 3000 angegeben. In einem Telegramm an einen amerikanischen Bankier, der um Schutz für seine Glaubensgenossen gebeten hatte, erklärte Graf Witte sein Bedauern über diese Greuel, aber zugleich das Geständnis der Ohnmacht der Regierung, Abhülfe zu schaffen.
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Der deutsche Botschafter bei den Vereinigten Staaten von Amerika, Freiherr Speck von Sternburg bat sich nach Washington begeben, um die Neuregelung oer Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Amerika zu versuchen. Das bestehende Abkommen muß Ausgang dieses Monats zum 1. März 1906 gekündigt werden, weil an diesem Tage der neue deutsche Zolltarif Geltung gewinnt und die Verträge in
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1905- U Kraft traten, die Deutschland im Laufe dieses Jahres mit f Atadt sieben europäischen Staaten abgeschlossen hat.
toB Früher haben Deutschland und die Vereinigten Staaten
hntOjJjL^***'***^ einander einfach das Recht der „meistbegünstigten Nattonen" . zugebilligt. Was Deutschland irgend einem Staat der Wett an Zollerleichterungen einräumte, das war ohne besondere litt ^ Abrede zugleich auch den Vereinigten Staaten einaeräumt; Èö^ unb was die Vereinigten Staaten irgend einem Land an h bedüW" elM Zollermäßigungen zugestanden, das aalt zugleich als Deutsch- silid land zugestanden. Erst im Jahre 1897 kam in Amerika die auf, daß der Klausel von der „meistbegünstigten st. , Nation" eine andere Deutung zu geben sei, daß die „meist-
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ymuun eine aiiuere xjtuiuny ywm jt», v^d v«. „»^v,r begünstigte Nation" einen Anspruch auf irgend welche Erleichterungen in der Zollbehandlung ihrer Erzeugnisse sich erst durch gleichwertige Zugeständnisse verdienen müsse. Dieser Wandel in der Auffassung hing mit der Einführung des Dingley-Tarif-Gesetzes zusammen, das an schutzzöllnerischer Tendenz das Mc Kinlev-Tarif-Gesetz noch weit überbot. Die
damaligen Vertreter der gesetzgebenden Gewalt in den Vereinigten Staaten wollten keine Erzeugnisse aus fremden Ländern nach Amerika hineinlassen, die Amerika selbst auch erzeugt, und keine Fabrikate, die in Amerika selbst auch hergestellt werden. Nur der Import solcher Gegenstände sollte übrig bleiben, die in Amerika weder wachsen noch gefertigt werden. Der amerikanischen Industrie wurde der amerikanische Markt ausschließlich vorbehalten, jede fremde Konkurrenz wurde ferngehalten. Da die amerikanischen Gesetzgeber nicht glauben konnten, daß Gegenmaßregeln anderer Staaten ausbleiben würden, gaben sie dem Präsidenten die generelle Vollmacht, da, wo es im Interesse der Vereinigten Staaten für deren Export lag, anderen Staaten zum Austausch gegen gleichwertige Zugeständnisse eine Zollermäßigung von etwa 25 Proz. auf eine ganz geringe Anzahl von Erzeugnissen — Weinstein, Branntwein, Wein, Oelgemälde und Skulpturen — zu gewähren. Auch nach dem Abzug von 25 Proz. blieb der Zoll immer noch fast nnübersteiglich hoch.
Eine erforderte Klausel ermächtigte den Präsidenten, zwei Jahre lang und bis zur Dauer von 5 Jahren fremden Staaten noch etwas größere Zugeständnisse zu machen, wofern der Senat das dem Präsidenten empfahl und seine ausdrückliche Zustimmung gab. Diese Klausel des Dinglay- Tarif-Gesetzes hat niemals praktische Anwendung gefunden. Zwar brachte Frankreich innerhalb der zweijährigen Frist eine Vereinbarung mit der amerikanischen Regierung zustande, aber der Senat hat ihr bis zum heutigen Tag die Zustimmung, noch nicht gegeben. Die ersterwähnte Klausel aber enthält so unbegrenzte Einräumungen, daß es kaum angängig erscheint, um gradwillen den amerikanischen Erzeugnissen den deutschen Vertragstarif zu gewähren, das den deutschen Generaltarif um mindestens 50, vielfach um 100 Proz. und mehr überbietet. Die landwirtschaftlichen Produtte (Korn und Fleisch) spielen dabei die größte Rolle, auch das Petroleum ist von größter Bedeutung. Deutschand ist hinsichtlich des Einzuges von Getreide, Fleisch und Petroleum keineswegs auf die Vereinigten Staaten von Amerika angewiesen.
Aus der Verschleppung, die der französich-amerikanische Vertrag durch den Sc'-at in Washington erfahren hat, ist zu erkennen, daß diese Körperschaft kaum Neigung besitzt, den Handelsbeziehungen der Vereinigten Staaten mit einem europäischen Staat eine für beide Teile gleichmäßig annehmbare Grundlage zu geben, die amerikanischen Einräumungen annähernd so groß zu machen, wie Zugeständnisse, die Amerika für sich verlangt. Ganz gewiß geht man nicht fehl, wenn man anni nmt, daß der Senat in Washington nicht bereit sein wird, e'"e solche Grundlage in überstürzender Hast zu schaffen. Dazu fehlt jede Vorbedingung. Es ist demnach nicht daran zu denken, daß in der turnen zur Verfügung stehenden Frist von brei Monaten ein definitives Abkommen zu erzielen sein wird. Man wird sich einstweilen mit einer provisorischen Abmachung begnügen müssen, die die beiderseitigen Zugeständnisse innerhalb der vom Dinglay-Tarif-Gesctz gesteckten Grenze festlegt, in der Hauptsache aber eine hinreichend lange Frist bestimmt, innerhalb deren man zu einem definitiven und dauernden VeK ltnis gelangen kann. Das ist ja in gewissem Sinne doppelte Aroeit; sie ist aber notwendig, weil auf andere Weise eine befriedigende Verständigung überhaupt nicht möglich ist.
Die Hauptschwierigkeit liegt in der Eigentümlichkeit der amerikanischen staatsrechtlichen Verhältnisse. Die fremdländischen, im vorliegenden Falle die deutschen Unterhändler sind bei dem Präsidenten oder bei dem Staatssettetär des Auswärttgen in Washington beglaubigt. Nur mit dem Staatssettetär und dessen Beamten können sie verhandeln. Die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung des Verhandlungsergebnisses aber liegt bei dem Senat, einzig beim Senat. Wenn also Präsident oder Staatssettetär Zugeständnisse machen, so ist das ganz wertlos, denn das Senat stößt sie einfach um. Präsident Roosevelt hat schon mehrfach die Erfahrung machen müssen, daß der Senat ihn das avouierte, seine Vorscyläge unbeachtet ließ und das Gegenteil zur Ausführung brachte. Das ist für einen Präsidenten keine behagliche Situation. Man kann jedenfalls verstehen, wenn der Präsident den Wimsch hat, die Einführung nicht wiederholt zu sehen. Darum ist es auch garnicht verwunderliche daß der amerikanische Staatssettetär Root dem deutschen Botschafter offen gesagt hat, er werde lieber kein Abkonrmen treffen als eines, dem die Zustimmung des Senats nicht gewiß ist.
politische Rundschau.
Deutsches Reich.
* In Deutsch-Ostasrika haben mehrere siegreiche Gefechte der Schutztruppen gegen die Aufständischen stattgefunben. Leutnant v. Spiegel hat von Lindi aus bis zum Jlulu- Plateau einen großen Stteifzug gemacht und ist nach Lindi zurückgekehrt. Er hatte in ungünstigem Gelände zahlreiche Gefechte mit dem Zähen Gegner. Bei Wamwiranye wurde das Lager nachts angegriffen und beschossen, bei Mirupi am Südufer des Mbekuru, südlich des Ndinjaberges tam es zum Handgemenge. Sämtliche Gefechte verliefen siegreich. Der Feind erlitt durchweg schwere Verluste. Von den deutschen Mannschaften wurde eine An^abl verwundet.
_ _ ^or Vorschlag Deutschlands zur Zurückziehung 8er* frenu en Truppen aus China hat die Zustimmung aller! beteiligten Atâchte gefunden. Ein Meinungsaustausch zwischen einzelnen Kabinetten zur Feststellung der Einzelheiten ist bereits eingeleitet worden.
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* Bei einem Bankett der deutschen Kolonie in Paris er- klarte der deutsche Botschafter Fürst Radolin in der Ant. wort auf eine Ansprache, daß sein Sweben, zwischen den beiden benachbarten großen Kulturvölkern gute Beziehungen zu erhalten, durchaus den Weisungen seiner Regierung ent* spreche und auch das beste Entgegenkommen von Seiten deS Ministervrändenten Rouvier gefunden habe.
In Südwestafrika sind 'die Preise für Lebensmittel und sonstige Bedürfnisse infolge des andauernden Aufstandes außerordentlich gestiegen. Die Lage der Ansiedler in Windhuck und Umgegend hat sich etwas gebessert, dagegen leidet der Süden der Kolonie jetzt besonders. — In der, Gegend zwischen Nunub und Awadaob fanden kleine Zusammenstöße mit Hottentotten des Simon Kopper statt. Hierbei fielen im ganzen dreißig Hottentotten, auf deutscher Seite wurden drei Reiter verwundet. Auf der Verfolgung des Cornelius kam es zu einem kurzen Gefecht der 4. Ersatzkompagnie am Chamhavibrevier. Ehe der die Verfolgung leitende Hauptmann v. Lettow-Vorbeck mit seinen beiden andern Kompagnien Herankommeri konnte, hatte sich Cornelius weiter zurückgezogen, durchquerte abermals den Schwarzrand und überfiel am 2. November am Uibibib-Rebier nördlich Gelapp einen Wagentransport, wobei vier deutsche Reiter fielen. Außer der Abteilung Lettow nahmen je eine Kompagnie über Berseba und Tses seine Verfolgung auf.
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* In Braunschweig fand eine Protestversammlung gegen die geplante Tabaksteuer statt, die von zahlreichen Interessenten besuckt war. Die Versammlung nahm eine Resolution gegen jebe Mehrbelastung des Tabaks an und wählte eine Kommission zur Einleitung der Agitation.
• An der russischen Grenze ist gegenwärtig wegen der Unruhen ein verstärkter Grenzschutz eingerichtet. Die Gendarmerie des Kreises Kattowitz ist an der Grenze in mehreren Trupps zusammengezogen. Das Hauptkommando hat Landrat Gerlach zu Myslowitz ausgestellt. Erhebliche Gendarmeriekräfte auswärttger Kreise stehen für den Notfall zur Unterstützung bereit. An dem Grenzübergange bei Czelladz, unweit Sosnowice, rottete sich Montag eine Volksmenge von etwa 10 000 Köpfen zusammen und hinderte den Grenzverkehr zwischen Riißland und Schlesien. An den Personen, die Fleisch und andere Nahrungsmittel, über die Grenze nach Schlesien zu führen im Begriffe standen, wuaden Gewalttättgkeiten verübt. Die Ruhestörer schütteten den Inhalt der Gefäße aus. Die russischen Zolloeamten standen diesem Treiben machtlos gegenüber.
Oeftcrrcicb-Ungarn.
** Die Statthalterei in Prag droht für den Fall, daß sich die Ausschreitungen bei den Wahlrechtsdemonstrationen lviederholen, eine zeitweilige Beschränkung der polititchen^ Freiheiten an. Mit der Wahlrechtsreform dürsten Gesetzesverletzungen nichts zu tun haben. Trotzdem wiederholten sich die Demonstrationen, sodaß über 200 Personen verhaftet wurden. Der Ministerrat will über Prag und Umgegend das Standrecht und den Ausnahmezustand verhängen. Die Leitung der sozialdemottatischen Partei beschloß, sofort mit allen Ar- beiterorganitationen im ganzen Reiche in Unterhandlungen zu treten und ein einheitliches tattisches Vorgehen im ganzen Reiche festzustellen, eventuell den Generalstteik zu organisieren, und proklamieren. Die Landeskonferenz der Eisenbahner beschloß heute, die Obstruktion auf alle Bahnen in Böhmen und alle Staatsbahnen in Oesterreich auszudehnen. Nach Kladno, dem Zenttalpuntt der Prager Eisenindustrie-Gesellschaft und der großen Kohlenwerke, sind drei Batalloine Infanterie entsandt worden.
England.
** Der Minister des Auswärtigen Lord Lansdowne hiekb bei einem Festmahle zu London eine bemerkenswerte Sin« spräche über die auswärtige Politik Englands. Der Minister sagte, in Japan habe England einen Verbündetere gewonnen, auf den es stolz sein dürfe, und in diesem Bünd-, nis trage nichts den Ausdruck einer Verschwörung gegen; andere. Da gebe es keine geheimen Gründe, keine geheimen. Klauseln hinter den veröffentlichten Dokumenten, sondern ders vornehmste Zweck sei die Erhaltung des Friedens, und wenn: England und Japan Frieden im fernen Osten wünschten, würde er nicht gebrochen werden. Der zweite Zweck be^ Bündnisses sei die Erhaltung der Integrität Chinas, ba3 Prinzip der offenen Tür und dieser 33ertrag sichere damit so< die Verwirklichung der Politik der beiden Länd^ Der dritte Zweck sei die gegenseitige Verteidiauna gegen Angriffs die man nicht herausgefordert habe. Auch in bem Emv^ nehmen mit Frankreich liege kein Ver angen, die Rech^ anderer Länder zu beeinttächttgen. England sei bereit, mtfl anderen Mächten ein gleiches Verhältnis einzugehen, falls keine Bedrohung der englisch-japanischen oder englisch-frcm-o^ fischen Freundschaft beabsichtigt sein. - 4