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Nr. 56

Dienstag, den 7. März 1905

14. Jahrgang

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Axfertt««SPre1- Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober- -essm, die Kreise Wetzlar mtb Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.

Reklamen die Petit-eile 30 resp. 40 Pfg.

Redaktion u. HauptexpMtio«: Gießen, SelterSweg 83.

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Neueste

(chießener ^ageßsatt)

Unabhängige Tageszeitung

für OIerhesim und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

^zungsMâ men Meß- Äe wef en, èünneti, Flächen am Landmcmr MentoM Wen einer KMeü du ies verursach: Abmagerung ferner einer sichtigem Ver dieser Schärf, zum Polierer ier Holzarten tarnen diese:

Der Sittenkodex des Gymnasiasten.

Im Anschluß an die kürzliche Schuldebatte im Preußischen Abgeordnetenhaus, in deren Verlauf mehrere Redner für Ge­währung größerer Freiheiten an die zu Jünglingen erwach­senen Zöglinge der höheren Schulen eintraten, gehen uns aus Elternkreisen folgende bemerkenswerte Ausführungen zu: Es hat immer eine gewisse Schwierigkeit, bei der Be­handlung unserer Heranwachsenden gebildeten Jugend den richtigen Ton zu treffen, das richtige Maß in der Gewährung und Forderung von Respekt, in der Gewährung von Frei­heiten und in der Auferlegung von Schranken. Daß man es den Studenten gegenüber versehen kann, haben neueste Vorkommnisse in Hannover und Braunschweig gezeigt. Die Freiheit desakademischen Bürgers" ist nirgends genau um- Meben, ist es vielleicht nie gewesen, und desto eifersüchtiger wird sie gehütet. Kein Zweifel, daß sie hier und da einmal mißbraucht worden ist, und daß ähnliches sich wiederholen wird. Doch darum darf sie nicht beseitigt werden, bleibt sie ein köstliches Gut, das wir der studierenden Jugend nicht nehmen, sondern ihr ungeschmälert erhalten wollen. Die übermütigen und manchmal unbedachten Studentenstreiche sind die Gärungen, die den Most zum Edelwein werden lassen. Sympathisierende Nachsicht ist hier am Platze, ver­ständnisvolle Duldsamkeit, nicht grämliche, philisterhafte Strenge. Mit fröhlichem Lachen soll man sie begrüßen, nicht mit mäkelnder Mißgunst, nicht mit nörgelndem Neide, mit freubigciu Erinnern und nicht mit frostiger Berechnung.

Es ist selbstverständlich, daß die reifere Jugend auf un­seren Gymnasien nicht unter den gleichen Bedingungen leben kann, wie die Jugend auf den Universitäten. Die Schul- Wisziplin muß enger sein, als die auf den Universitäten, schon weil jene keine Unterrichtswahl kennt. Die Leitung liegt noch ganz bei Eltern und Lehrern, und hinter der freund- liegen Weisung muß nötigenfalls die zwingende Gewalt stehen. Doch ist es gut und erforderlich, einen Unterschied zwischen Schüler und 'Schüler zu machen, den erwachsenen Jüngling nicht wie den Knaben zu behandeln, bloß weil sie bethe noch die Schulbank drücken.

Der Gymnasiast der höheren Klassen weiß, welcheUngebun- derzeit seiner nach wenigen Semestern oder Jahren auf der Uniberfität wartet. Es kann nicht von Vorteil sein, den Uebergang gar zu schroff zu gestalten. Schon auf der Schul­bank soll dem jungen Menschen eine gewisse Selbständigkeit und Bewegungsfreiheit gegönnt werden, damit er sich ge­wöhne, Halt in sich selbst zu finden, freiwillig Beschränkungen auf sich zu nehmen, damit nitift die plötzliche Ungebunden- Heit ihn wehrlos finde gegen ihre Versuchungen. Der Gym­nasiast der höheren Klassen weiß auch, denn er sieht es täglich Mr Augen, daß der Altersgenosse, der sich dem gewerblichen, kaufmännischen Beruf frühzeitig gewidmet hat und Bildung nicht in der Schule für das Leben, sondern in dem praktischen Leben für das Leben zu gewinnen sucht, sich bereits wirt­schaftlicher Selbständigkeit erfreut, als junger Mann be­trachtet und behandelt wird. Der Gymnasiast muß es als unbillige Zurücksetzung peinlich empfinden, wenn man ihn immer und immer wieder an das erinnert, was er ohnedies ! Ire, daß er Schüler,nur" Schüler ist, und daß ihm die Rechte nicht zustehen, die man dein Gleichaltrigen doch ohne Wägern einräumt.

Wer hier die Zügel zu straff anzieht, namentlich durch sleußerlichkeiten das verletzliche Ehrgefühl des älteren Schü- ers reizt, der wird'leicht die Erfahrung machen, daß er nicht i M6 ^eu Absichten erreicht, sondern den Grund legt zur Llorrigkeit, Widersetzlichkeit, zu heimlichem Tun, und daß ! fsy was das schlimmste ist, in der Seele des jungen Mannes I das Empfinden weckt, er'werde unrecht behandelt, man miß- 'âA bauche ihm gegenüber die Gewalt, die kein besseres Recht, ^ne höhere Einsicht, sondern nur die Ueberlegenheit der üben Fahre verleiht. Was ist, um eine Kleinigkeit anzuführen

... baran gelegen, daß der Schüler nicht öffentlich, daß er nur heimlich raucht? Verbietet man ihm das Rauchen auf der Straße, so wird er ganz gewiß seineBude" unter Qualm ben W . " zur Ell setzen. Verbietet man es ihm nicht, so wird er möglicher- Heise überhaupt nicht und sicher weniger rauchen.

J Hub niemals wird man ihn überzeugen können, daß .. ^.sprechender gerecht sei, ihm etwas zu verbieten, was an sich nicht un» nist schicklich ist, was jeder andere ohne Scheu tun darf, er aber

'lllüll: . Ah nichtbloß weil er Griechisch und Latein lernt. Es ist eben-

»tA\W 1 sowenig richtig, dem älteren Schüler den Besuch anständiger

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Erholungsstätten zu untersagen, deren Oeffentlichkeit schon 1905. kihn unter Kontrolle stellt. Das heimliche Kommersieren ist hie Folge.

Es ist unmöglich, Regeln von allgemeiner Giltigkeit auf- ^' Sustellen. Herkommen und örtliche Verhältnisse bedingen Attisch^ ^ Modifikationen, die unter Umständen recht weit gehen können. Doch Einsicht und guter Wille werden überall den rechten ^eg und die rechte Art zu finden wissen, zum Segen für die Rtfill** J lungen Leute selbst, für ihre Eltern und ihre Lehrer.

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27. HW

Der Krieg in Ostasien.

Die Riesenschlacht bei Mukden dauert mit ungeschwächter Heftigkeit weiter an. Mit verzweifelter Hartnäckigkeit ividerstehen die Russen den zähen und iodesverachtenden ja-

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panischen Vorstößen Oyamas, der seine Truppen in einem ungeheuren Bogen zur Umklammerung Mukdens heranführt, auf beiden Flügeln, namentlich im Westen, die russischen Linien umfassend. Die Verluste auf beiden Seiten sind un­geheuer. Ein allmähliches Vordringen der Japaner ist aber auch jetzt, trotz der tapferen russischen Gegenwehr, unver­kennbar.

Die russische offiziöse Berichterstattung behauptet aller­dings nach wie vor, daß alle Angriffe der Japaner bisher zurückgeschlagen worden seien. Die Petersburger Tele­graph enagentur läßt sich über den

Stand der Schlacht bei Mukden vom 6. März früh folgendes Telegramm schicken, das die Lage auf der ganzen Front in kurzer Fassung schildert:

Die Angriffe der Japaner gegen verschiedene Punkte unserer Front wurden gestern fortgesetzt, doch wurden sie überall zurückgeschlagen. Am heftigsten tobte der Kampf auf dem rechten Flügel von der Ortschaft Matiapu bis zu dem am Morgen besetzten Nuesintun. Die Artillerie wechselte bis zum Abend Schüsse; von Schalinpu her fielen Geschosse bis zur Ortschaft Luguantun nieder; südlich von Matiapu am linken Hunho-Ufer griffen die Japaner gegen Abend Elcaisa an. Im Zentrum rückten die Japaner bis westlich von Sahepu vor. Unsere Truppen machten bei Gegenangriffen östlich vom Putilowhügel gegen 100 Ge­fangene. Auf dem linken Flügel dauern die Angriffe auf unsere Stellungen im Rayon Kandolisa und bei der Ab­teilung Rennenkampf fort. Die japanischen Kolonnen, die gegen den Kutulinpaß vorrückten, haben die Angriffe ein­gestellt und sich nach Suden zurückgezogen. Trotz der Kälte nimmt der am 24. Februar auf dem äußersten linken Flügel begonnene Kampf, welcher sich auf der ganzen 120 Werst langen Front bis Mukden ausbreitet, einen immer hartnäckigeren Charakter an; die Japaner erleiden große Verluste; wir verloren an Verwundeten gegen 15 000 Mann.

Der Schluß der Depesche macht die Schönfärberei ihres ersten Teils zu schänden. Schon der Umstand, daß der Kamvf sich bis Mukden ausgedehnt hat, stellt das Vordringen der Japaner außer allen Zweifel. Daß hier und dort Stockungen eintreten, ja daß an einzelnen Stellen die Russen teilweise Erfolge davongetragen haben, soll dem Berichterstatter ohne weiteres geglaubt und zugegeben werden. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß der eiserne Ring, den OyamaS gewaltige Umgehungsmanöver um Mukden schmieden, sich immer enger und enger zusammenzieht Ob es Kuropatkin gelingen wird, ihn noch zur rechten Zeit zu sprengen, um seinem Heer den Rückmarsch nach der Mongolei zu sichern, ist mehr als fraglich.

Der Fall Mukdens bevorstehend.

Nach einer Reutermeldung aus Niutschwang hält man dort das Schicksal Mukdens bereits für besiegelt. Die Russen sollen ihren Rückzug vorbereiten und die im Bahnhof von Mukden aufgespeicherten Vorräte verbrannt haben. In der Meldung heißt es weiter:

Es gelang General Nogi, eine aus vier Sotnien Ko­saken und 26 Geschützen bestehende Division abzuschneiden, die nach Mukden zurnckzugclangen strebte; er schlug sie und zwang sie zum Rückzug nach Tieling. Andere vorge­schobene Abteilungen der Russen, die zur Verstärkung nach Mukden zurückberufen waren, wurden ebenfalls geschlagen und erhielten darauf Befehl, nach Tieling zurückzugehen. Wenn sich diese Meldung bewahrheitet, so ist allerdings ein längerer Widerstand Kuropatkins in seinen bisherigen Stellungen nicht mehr möglich Dann heißt es schleunigst den Rückzug auf der ganzen Linie befehlen und zu retten, was noch zu retten ist.

In London behauptet man entgegen den russischen Dar­stellungen, daß auch ein bedeutender

japanischer Erfolg im Zentrum

zu verzeichnen gewesen ist. Die Japaner eroberten nach einem Telegramm aus Tokio eine Stellung auf erhöhtem Gelände, 6400 Meter südlich von Mukden, und halten sie trotz aller russischen Angriffe fest.

Ueber einen weiteren bemerkenswerten japanischen Er­folg meldet ein Reuterkorrespondent: Die Japaner errangen jenseits des Hunho einen bemerkenswerten Sieg, indem sie zwei kürzlich aus Europa eingetroffene Divisionen des 16. Korps in einzelnen Abteilungen schlugen. Bei dem Kampfe kam es zu großen Verlusten. Die Japaner machten erheb­liche Beute an Schießbedarf.

Die Wut der Kämpfe.

Die Japaner unterhalten gegen die befestigten Stellungen ein furchtbares Feuer mit schweren Belagerungsgeschützen; es scheint unmöglich, daß die Befestigungen den gewaltigen Geschossen lange widerstehen können. Das Kampffeld wird ununterbrochen von dem ohrenbetäubenden Donner der Ge-

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Gratisbeilage«: Oberhesfische Familie«zeitu«g (täglich) und die Gietze«er Seifenblase« (wöchentlich).

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richten

(Gießener Zeitung)

schütze und dem Knattern oer Maschinengewehre erfüllt; diese legieren erweisen sich als wahre Höllenmaschinen. Die Wut der Kämpfe erinnert an die Tage von Liaujang. Alle Schützengräben sind mit Leichen überfüllt; es ist vielfach un- möglich, die Verwundeten von den Toten abzusondern. Die Linie der japanischen Vorposten dehnt sich bis zu neun Kilo­meter von Mukden Parallel der Eisenbahn aus. Die japa­nischen Geschosse explodieren etwa vier Kilometer von den Kaisergräbern. Vorzugsweise werden die ausgedehnten chinesischen Dörfer beschossen, welche fast die einzigen Stütz­punkte in dieser ungedeckten Ebene bilden. Zeitweise ist der ganze Horizont infolge der explodierten Schrapnells von Rauchwolken bedeckt.

Die Stimmung in Mukden

gibt das folgende Telegramm wieder: Die russische rechte Flanke begann sich am 1. März nach der Schlacht von Tschan- tan, das westlich von Santschiapu gelegen ist, zurückzuziehen; damals wurde der Befehl zum Zurückgehen gegeben. Es kam dann zu einem Gefecht bei Taotaitsu unweit Maturan, bei welchem die Russen einige Maschinengewehre erbeuteten; unter den Gefangenen, die sie nulten, befanden sich einige Leute von den Truppen, die unter General Nogi bei Port Arthur gefochten haben. Die Verluste der Russen waren schwer, doch vernichteten sie bei Tschantan ein ganzes japa­nisches Regiment durch Schrapnellfeuer. Die Russen ver­brannten alle Futtervorräte in den Dörfern nördlich vom Hunho. Die Japaner, griffen Tschantan von Santschiapu aus an und gingen gleichzeitig aus der Richtung vom Liau- flusse her vor. Sie überraschten die Russen vollständig, da bei diesen der Eindruck geherrscht hatte, daß die Hsinminting- Bahn von den Japanern als Verbindungslinie auf der West­seite benutzt werde. Man nimmt an, daß die Japaner drei Divisionen stark sind, und es scheint jetzt ein höchst über­raschendes Kriegsereignis bevorzustehen. Die den Russen zugegangenen Nachrichten deuten darauf hin, daß nur drei feindliche Divisionen an unserer Front tätig sind. Man glaubt, daß eine feindliche Truppenmacht von furchtbarer Stärke auf Tieling zu marschiert und daß möglicherweise die Verbindung mit China abgeschnitten wird. An den russischen Stellungen im Zentrum hat sich nichts geändert. Hier in Mukden herrscht die lebhafteste Tätigkeit. Alle Straßen, namentlich die Fahrstraßen der Außenbezirke, sind aufs regste belebt durch den Transport des Heeres, das in Eile zusam- mengezogen wird, um Nogi entgegenzutreten. Tie geschil­derte, auf der rechten Flanke sich seit den letzten drei Tagen abspielende. Entwickelung hat die ganze russische Armee elek­trisiert. Die Japaner, die am Schlüsse der Schlacht auf dem Westhügel gefangen genommen wurden, waren so erschöpft, daß sie nicht mehr gehen und sich nicht mehr wach halten konnten. Sie liegen unter Bewachung wie tot da. Ihr Zu­stand ist ein beredtes Zeugnis für die entsetzlichen Anstren­gungen, denen die japanischen Truppen durch Nogis außer­ordentlich rasches Vorrücken unterworfen wurden.

Inzwischen setzen die Japaner ihre Rüstungen eifrig fort.

Eine fünfte japanische Armee

aus 8 Divisionen, die 140 000 Mann stark und aus den Re­serven der Jahrgänge 87=91 bestehen soll, soll aufgestellt werden. Drei Divisionen sind schon im Nordosten von Korea gelandet; der eine Teil davon soll gegen Wladiwostok vor- rücken, der andere soll versuchen, den linken Flügel der russi­schen Mandschureiarmee zu umgeben. Eine japanische Re­servearmee zur Landesverteidigung in Japan ist aus Ne- servenmnnschaften der Jahrgänge 84-86 ausgestellt worden.

Die japanische Flotte

ist zum Teil bereits im indischen Ozean, während ihr Haupt­bestand am 4. d. Mts. vom deutschen Dampfer^ubia" 100 Seemeilen südlich von Hongkong gesichtet wurde. Es waren zwei G^chwader. Das erste, aus Linienschiffen und Panzer­kreuzern bestehend, war 9 Schiffe stark und darnpfte mit Volldampf in geschlossener Ordnung mit abgeblendeten Lichtern. Die Japaner richteten während einiger Minuten ihre Scheinwerfer auf den Dampfer, bis sie seinen Namen und Heimatshafen am Heck erkannt hatten. Dieses Geschwa­der wurde um 2 Uhr morgens gesehen. Das zweite, aus 13 großen Kriegsschiffen bestehend, wurde im Sans des Nach­mittags gesehen. In Hakodate ist ein Geschwader vereinigt, bestehend aus zwei Panzer-, zwei geschützten Kreuzern, 16 Torpedobooten und -Zerstörern und den Hilfskreuzern Hongkong-Maru" undNippon-Maru". Große Kohlen- bepotâ sind auf Formosa als Flottenstützpunkt angelegt; diese Plätze sind durch Minensperren geschützt.

Die Mirren in Russland.

Wer der Meinung gewesen ist, daß die Erlasse des Zaren im russischen Volk Befriedigung erwecken und die Ruhe wie­der herstellen würden, sieht sich schnell enttäuscht. Zwar die auf Samstag und Sonntag angekündigten revolutionären Bewegungen, die an den Gedenktag der Vauernemanzipation anknüpfen sollten, sind ausgeblieben wann wäre je eine angemeldete Revolution wirklich eingetreten! aber die Gährung dauert fort und nimmt stetig zu.