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Nr. 287.
Mittwoch, den 6. Dezember 1905
14. Jahrgang
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ssfer»fprech«»schl«ß Nr. 8«».
(Hießener UageSkatt)
MnaSYLngige Hagrszeitung
(Oießsner Weitung)
für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen. M Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheii«.
Die Gegenrevolution am Merke.
(Eig. Bericht.)
Petersburg, 5. Dezember.
Als das Zaren-Manifest erschienen war, das dem i russischen Volke die Freiheit kündete und eine moderne Staats- t'tlr f form verhieß, wußten in der ersten Bestürzung die Kreise, £ die starr am Alten hingen, nicht, was sie vor Staunen und Entsetzen beginnen sollten. Aber bald hatten sie sich gefaßt, und nun begann jenes Wüten gegen alle „Neuerer^. Wer _______ M _ nur im leisesten Verdacht stand, mit der neuen Ordnung der dieSeroibnungtn f ü Dinge zu sympathisieren, war seines Lebens nicht mehr sicher, * ' » und besonders gegen die sogenannten „Intellektuellen" richtete
I sich die Wut der Rückschrittler, und nur zu willig ließen die t Massen sich gegen die Träger der Bildung verhetzen.
War es schon gefährlich in Moskau und Odessa als ein I Studierter zu gelten, so sahen sich diese Klassen in den kleineren £ Provinzstädten der entfesselten Furie der Unmenschlichkeit t ausgesetzt. Als ein schreckliches Beispiel kann das Martyrium einer jungen Lehrerin gelten, die in dem Orte Stawropol der entfesselten Bestialität zum Opfer gefallen ist.
Man hatte es sich in Stawropol sehr leicht gemacht mit ; dem unbequemen Manifest des Zaren. Man erklärte, die * Kundgebung käme garnicht vom Väterchen, sondern sei eine ; Fälschung von Juden und Intellektuellen. Da hatte man den Weg glücklich gefunden. " • bas Manifest zu einer Hetze » wider die Mißliebigen zu . ._,v,i. ^as aber waren die
■ Lehrer und Lehrerinnen der Elementarschule.--Sie sind
gehälter erwartet. Die Annahme bestätigt' sich nicht. Ein derartiger Entwurf ist auch für die gegenwärtige Session nicht vorgesehen, doch sollen in den Etat mehrere Millionen Mark zur Verbesserung der Lehrergehälter eingestellt werden. — Das neue Volksschulunterhaltungsgesetz soll auf die Provinzen Posen und Westpreußen keine Anwendung finden.
* An der holländischen Grenze macht die Bevölkerung wegen der im Jnlande herrschenden Fleischteuerung allgemein von dem Rechte Gebrauch, zwei Kilogramm Fleisch zollfrei einzuführen. Holländische Metzger haben an der Grenze Verkaufsläden errichtet, die von der deutschen Bevölkerung überlaufen werden. Den Schaden haben die deutschen Metzger, die nicht konkurrieren können. Man zahlt an der Grenze für Rindfleisch mit Knochen pro Pfund 50 Pf. (auf deutschem Gebiet 70 Pf.), für Schweinefleisch 60 Pf. (80 bis 85 Pf.), für Rollschinken 85 Ps. (1,15 M.), für Schinkenspeck 75 Pf. (1,10 M.).
ast haben: Item bie bethen, auch etliche und unsichtbar machen, zu ver- ^nn auch den jungen t und Schrecken im Nelancotischen Leuten t und umgebunden Toutein nahm das eilmittel einen großen affte dem, der sie bei 1 anderes Mittel zur sich aus Wein her. lerßegel dem wol in Donnerstage in einen er stehen, und nimb unb trind öenM- n." Gegen starken ian das Blut nicht so nimb einen Keil )er sonst einen Keil, Ban! ist mit einge- t, schlage ihm umb- orhin gesteckt, so zeuch gegen den Durst . „Im Hanen find chtig wie ein Krystall, st nach vier Jahren, dem Haue befunben im Munde gehalten, unüberwindlich vor
* Die Bewegung zur Abänderung des sächsischen Lanötagswahlrechts, hic in den letzen Tagen zu stürmischen Straßenszenen in vielen Städten führte, soll fortgesetzt werden. In her sozialdemokratischen Presse ist die Rede
gangen. Das Gesetz behandelt zwei verschiedene Materien. Die eine ist in Normen ausgedrückt — sie regelt die Frage, wer und in welchem Maße zu den Lasten der Volksschul- Unterhaltung beitragen soll — die andere bestimmt diel innere Gestaltung der Schule, nicht nach dem Lehrplan, sondern nach der Konfessionalität. Hinsichtlich der Verteilung der Schullasten haben Ungleichmäßigkeiten bestanden, die seit Jahrzehnten als ungemein drückend, ja als ungerecht empfunden worden sind. Die historische Entwickelung hatte dazu geführt. In vergangenen Zeiten waren wie alle Rechte so auch alle Lasten an den Grundbesitz gebunden. Neben dem Grundbesitzer gab es auf dem flachen Lande fast nur hörige Bevölkerung. Allmählich wurde der Grundbesitz der meistens Vorrechte beraubt, der Hörige wurde ein freier Bauer. Diel Vorrechte wurden zum Teil gegen Entschädigung abgelöst, i Mit den Lasten aber, die das Gegenstück der Privilegien bil= beten, ging es nicht ebenso, sie blieben vielfach als Serv - tute des Grundbesitzes bestehen. Das traf auch bezüglich der
Massenstreik wegen der Wahlrechtsreform.
Oeftcrreich-Ungarru
Lebhafte Demonstrationen für das Wahlrecht fanden abermals in Budapest statt.
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allgemeine
Die Kund-
die Ursache alles Uebels, denn von ihnen lernt das Volk lesen . und schreiben.--So dachten es die Polizeibehörden, so
sagten es die Popen. Und als erstes Opfer dieser Ausstreuungen mußte die Lehrerin Praskowia Dugentzowa ihr junges Leben unter den Fäusten der entmenschten Wüteriche lassen.
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gebungen richteten sich hauptsächlich gegen die wahlrechtfeindlichen Blätter. Ar^ei^r versuchten in das Gebäude des
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Die Popen waren es, die sie aus der Schule zerrten und auf der Straße zu mißhandeln begonnen. Zum Schutz holte ein Student, der sich in Stawropol aufhielt, die Kosaken. Bei denen aber kam die Lehrerin vom Regen in die Traufe. Der Ataman Bratkow erklärte, er werde sie einem Verhör unterziehen. Jede Frage nach ihrer Religion, nach ihren politischen Ansichten war von einem furchtbaren Schlage der Nagaika begleitet. Als das arme junge Mädchen, um sich aus der Gewalt der Peiniger zu befreien, darauf hinwies, daß das Manifest wirklich vom Zaren stamme, kannte die Wut der vom Anführer der Kosaken bis zur Raserei fanatisierten Menge keine Grenzen. Alles stürzte sich auf die Aermste, die Kleider wurden ihr vom Leibe gerissen, mit Stiefelabsätzen wurde sie getreten, mit Knüppeln und Eisenstangen zerschlagen. Ja, als sie keinen Laut mehr von sich gab, wurde der zerfetzte Leichnam in die Höhe gehoben und wie ein Ball hin und her und auf und nieder geworfen. Die Polizei sah der blutigen Orgie gemütlich zu, und der Ataman Bratkow, der Urheber dieser Scheußlichkeit, waltet noch heute seines Amtes, obwohl über sein Verbrechen sofort nach Petersburg berichtet ist. — —
Das ist ein Stück aus dem Walten der Gegenrevolution.. Was hier einmal durch einen Zufall ans Licht gezogen wird, ist hundertfach und tausendmal im Innern des weiten Rußland vorgekommen. — Kann man sich wundern, daß das Zarenreich einem Vulkan gleicht, der jeden Augenblick einen furchtbaren Ausbruch verursachen kann?!
Rußland ist j^t völlig von der übrigen Welt abgeschnitten, indem aller Verkehr stockt. Die Regierung macht Miene,
Fenster. Sie drangen
Maschinen beschädigten, un ^oen auf die Fenster zahlreiche Revolverschüsse ab. Aus den Fenstern wurde zurückgeschossen. Die Kundgebungen dauerten eine Stunde lang. Die Menge wurde hierauf durch ein größeres Polizeiaufgebot zerstreut. Die Zahl der Verwundeten ist bisher nicht festgestellt. Der leitende Ausschuß der Koaliton hielt heute eine Beratung über die Stellungnahme zu der durch den Boykott koalitionsfreundlicher Blätter seitens der Setzer geschaffenen Lage. In Budapest hat sich zum Schutze der bedrohten Redaktionen gegen die streikenden Setzer eine Bürgergarde gebildet. An der Universität fanden Demonstrationen statt. Wegen der in Budapest befürchteten Unruhen haben mehrere Regimenter in Nieder- und Oberösterreich Befehl erhalten, nach Ungarn
abzurücken.
energisch gegen f' streikenden Beamten vorzugehen. Die Entlassung aller streikender Post- und Telegraphenbeamten ist verfügt. Darauf haben die Eisenbahner beschlossen, die übrigen Verkehrsbeamten zu unterstützen.
politische Rundschau
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Deutsches Reich«
• Eine Anzahl von Vertretern der größeren Bundesstaaten ist in Berlin eingd rossen, um Beratungen über die Strafprozeßreform zu pflegen. Die vom Reichsjustizamt I LorgeschlagenenR^formprojekte haben den Einzelregierungen ein halbes Jahr lang vorgelegen, und diese werden die Grundlage des Meinungsaustausches bilden, der zwischen den Vertretern der eitt^düaatlitten Justizverwaltungen im Reichsjustizamt vor sich gehen soll.
* Das angebliche Burenkomplott in Deutsch-Südwestafrika, las gegen bb? deutsche Herrschaft gerichtet sein sollte, hat sich bald nachher als Erfindung herausgestellt. Die gerichtliche Verhandlung in Windhuk gegen Liljeveld und Genossen konstatierte lediglich eine Vereinigung von unsauberen Elementen, die sich zum Zweck des Straßenraubs zusammen- getan hatten. Die Mitglieder der Bande haben gar kein Anrecht aus die Bezeichnung Buren, es waren einfach Landstreicher und Wegelagerer. Die Rädelsführer Liljeveld und Mathäus Botha wurden zu je fünf Jahren Gefängnis verurteilt.
* Die so reichlich besprochene Marokkokonferenz soll nunmehr bestimmt am 5. Januar in Algeciras eröffnet Serben.
> K * 3m Anschluß an die preußische Schulgesetzvorlage Mlte man einen Gesetzentwurf über die Regelung der Lehrer-
frankreich*
•• In Agde bei Montpellier wurde von der Gens- darmerie ein Anarchist verhaftet. Nach anfänglichem Leugnen gestand er, der viel gesuchte Alexander Farras zu sein, der in Paris das Bomben-Attentat auf den König von Spanien verübt hat.
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•* Wie vorausgesehen, hat das Ministerium Balsour seine Entlassung gegeben. Der König nahm die angebotene Demission an und übertrug dem Liberalen Campbell- Bannermann die Neubildung des Kabinetts. Sir Henry Campbell-Bannermann gehörte bereits den beiden letzten liberalen Kabinetten als Kriegsminister an.
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•• Die Pforte hat dem österreichischen Botschafter die Annahme der Finanzreformen angezeigt, jedoch mit zahlreichen Abänderungen des Reglements.
In der Provinz wie in Mytilene herrscht vollständige Ruhe. Zwei der türkischen Marine einverleibte Küstenfahrzeuge sind von Mytilene nach Yemen abgegangen.
Hmertka.
** In Washington ist der Kongreß der Vereinigter: Staaten eröffnet worden. In der Botschaft des Präsidenten Roosevelt an den Kongreß sind die erwarteten Bemerkungen über die neue Zollgesetzgebung und die Handelsverträge nicht enthalten. Wichtig für den deutschen Handel mit Südamerika scheint der Hinweis zu sein, daß Roosevelt engere Handelsbeziehungen mit den Staaten Südamerikas fordert. In dem Passus über San Domingo verspricht Roosevelt dieser Repu- blick auch ferner jene amerikanische Hilfe zu gewähren, welche durch Regelung der Zollverwaltung die Möglichkeit der Bezahlung auch europäischer Gläubiger gewährt. Endlich fordert Roosevelt Stärkung der Einwanderergesetze.
Hfrika.
•• Die Oberherrschaft Englands über Egypten zeigt sich jetzt auch in den postalischen Verhältnissen der beiden Länder. Nach einer amtlichen Bekanntmachung ist mit Rücksicht auf die besonderen und außerordentlichen Beziehungen Swischmder englischen und der egyptischen Regierung vereinbart worder^ den Briefportosatz von einem Penny vom 15. d. M. a» auch auf Egypten und den Sudan auszudrhnen. Dieser Porto- satz ist der im Verkehr mit fast allen britischen Kolonie« gültige.
Das Schullastengesetz für Preußen.
Das Schulla st engesetz ist nach vieljähriger Vorarbeit dem Landtag bei Eröffnung der neuen Session zuge-
Volksschul-Unterhaltungspflicht ui. Schon in der preußischen Verfassung wurde ein Unterrichtsgesetz verheißen, das diese» Angelegenheiten der notwendigen Neuordnung unterziehens sollte. ' Es hat kaum einen Unterrichtsminister in Preußen i gegeben, der nicht versucht hätte, das Versprechen^ ber; Verfassung in Erfüllung zu bringen; doch nicht einem' gelang es, ein Volksschul - Unterrichtsgesetz wirklich unter Dach zu bringen. Der letzte Versuch wurde unten
dem Grafen Zedlitz - Trützschler gemacht, der jetzt Oberpräsident von Schlesien ist. Sein Unterrichtsgesetz hätte im Jahre 1892 wahrscheinlich die Zustimmung des Abgeordnetenhauses und sicher die des Herrenhauses gefunden. Der Entwurf wurde aber auf Befehl des Kaisers zurückgezogen. Der Nachfolger des Grafen Zedlitz, Herr Dr. Bosse, brachte keinen neuen Entwurf ein, sondern verwaltete sein Amt, soweit die Leitung der Volksschule in Betracht kam, ganz im Sinne des Zedlitzschen Entwurfs, der auch wirklich nur eine Kodifizierung', der geltenden Praxis gewesen war. Herr Studt, der jetzige,' Kultusminister, steckte sich von vornherein ein engeres Ziel. Er verzichtete darauf, alle Schulfragen auf einmal zu erledigen, und nahm nur die Frage der Schulunterhaltungspflicht und des Volksschulsystems heraus. Da er auf die Zustimmung des Landtages angewiesen war, so akzeptierte er als leitende Gesichtspunkte, was im Abgeordnetenhaus durch einen gemeinsamen Beschluß der Konservativen, des Zentrums und der Nationalliberalen als dem Willen der großen Mehrheit ent-
unter!
hätte
schrechend erkennbar geworden war. Es ist nicht ohne Interesse und für die Wandelbarkeit der öffentlichen Meinung bezeichnend, daß dieser Wille, an dessen Formulierung die Nationalliberalen hervorragenden Anteil genommen haben, in wesentlichen Punkten mit dem Zedlitzschen Volksschulgesetzentwurf übereinftimmt, der durch die Nationalliberalen zu Falle kam. Zwölf Jahre hatten genügt, die Bekehrung herbeizuführen. — Was den materiellen Teil der Vorlage angeht, die eigentliche Schullast, so wird eine Einigung aller Parteien sich unschwer erzielen lassen. Das mehr oder minder, das hierbei in Frage kommt, ist ohne prinzipielle Bedeutung. Man wird allseitig zufrieden sein, die Last ber Volksschule so zu verteilen, daß sie nicht unwillig getragen, wird. Was das Schulsystem anlangt, so liegen die Dinge, nicht ganz so einfach. Auf liberaler Seite gibt man dem Simultanschulsystem vor dem einseitig konfessionellen System den Vorzug, Konservative und Zentrum begünstigen das streng konfessionelle System. Der Regierungß- entwurf schlägt einen Mittelweg ein, indem er die Simultanschule da, wo sie dem Herkommen entspricht (wie in Nassau), unebedingt bestehen läßt, anderwärts die Beseitigung der Simultan schule von der Zustimmung der Unterrichtsverwaltung abhängig macht, im übrigen aber die konfessionelle Schule als die Regel proklamiert, von der nur die Rücksicht auf zwingende Verhältnisse — starke konfessionelle Mischung der Bevölkerung — Ausnahmen gestattet. Der Entwurf ist das Ergebnis langer Beratungen innerhalb des Staatsministeriums; man geht wohl nicht fehl, wenn man ihn für einen Kompromiß verschiedener Anschauungen ansieht.
Eröffnung des preußischen Landtags.
Am 5. Dezember ist nun auch der preußische Landtag eröffnet worden. Wie am 28. November der Reichstag, so wurde auch der preußische Landtag im Weißen Saal des königlichen Schlosses durch einen Staatsakt eingeleilet. Aber die Eröffnung des Reichstags geschah durch den Kaiser in Person, die des Landtags durch den Ministerpräsidenten Fürsten Bülow. t
Dort hielt der Kaiser selbst die Thronrede, die- ernst und ungemein bedeutungsvoll war, ein B att aus der Genicke bildete - hier verlas Fürst Bülow, den Helm z Kopfe im Namen des Kaisers die Thronrede, i
durch geschäftsmäßige Nüchternheit auszeichnete und nur
Ä|» WU* einen kitten Schwung nahm.
Die Thronrede.
Nach her Erwähnung der günstigen Manzlage PreuMnS weist die Tdronredc daraus hin, dah der lieber^ vom Fahre 1904 allerdings geringer ist als der voriabriae. und