r Nr. 258
Donnerstag, den 2 November 1905
14. Jahrgang
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&B Kon ta ’ *1*6 zu 'M brachte, als er Brandenburg auf e aus nach Berlin ieten Festtafeln die recht ungeschlachten Pflege des dufteren Schatten geht, an Mettenftiitfen, die ch wenig empfang- örte auch die Bart, war. Unter den 1 17. Jahrhundert tarslück. Mn öe- s aus jener Seit, i Henriquatre den haben mit den Pitzen. Die ivnsi niemals in dieser dm bleibt nichts nze Nacht hindurch , bis er triumphie. Das machten alle iisten folgten ihnen ch davon nicht ganz s 17. Jahrhunderts ischöfe und Bischöfe, 1 und Spitzbart der stlichkeit sonnte sich nnen, nähern die ■ abgetan war. Wie falbe im Gebrauch rs Mander von „Da Euere Vorhaben, so sie einen r Eure Bärte be- en und Eisen Pel' Zur M Seinen SoMeit, > lur Bartbinde ZU' Lu tun. Reiner \budiem äK $r* w enthalten, d^ x^^
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(Gießener Tngevkatt)
achrichlen
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Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhcssrn.
Gin Creffen in Südwertafriha<
Die aufständische Bewegung in unseren südwestafrika- nischen Schutzgebieten bat abermals zu einem größeren Gefecht geführt. Der Feind wurde in die Flucht geschlagen und zwar mit erheblichem Verlust. Aber auch die braven deutschen Kämpfer haben zahlreiche Tote und Verwundete zu beklagen.
Die Gegner standen in starken Schanzen etwa 400 Mann stark unter Morenga, Morris und Johannes Christian am Orangefluß in der Gegend von Hartebeestmund, etwa 20 Kilometer südöstlich von Hornsdrift. Oberstleutnant von Sommern griff mit der Abteilung Koppy an. Es kam zu einem äußerst schweren Kainpf, der bis zurj Dunkelheit währte. Am Morgen räumte der Feind nach kurzem Feuergefecht seine Stellung und zog in westlicher Richtung ab. Eine Verfolgung war wegen der Erschöpfung der Truppen und mögen Proviant- und Munitionsmangel nicht möglich, deshalb waren die Verluste des Feindes nicht festzustellen. Die englische Polizei hat nach Beobachtungen vom Südufer des Orangeflusses angegeben, daß der Feind starke Verluste gehabt habe, besonders habe die Artillerie gut gewirkt.
Auf deutscher Seite fielen drei Offiziere und 13 Mann, drei Offiziere und 18 Mann wurden schwer verwundet, 13 Mann leicht verwundet, 5 Mann werden vermißt, werden aljo wahrscheinlich zu den Toten zu rechnen sein. Die Verwundeten wurden nach der Missionsstation am andern Ufer des Orangeflusses gebracht. Oberstleutnant von Sommern marschierte nach Warnchad, wo er inzwischen wohl eingetroffen ist. Er bemerkt in seinem Gefechtsbericht, daß die Truppe im Ueberwinden außergewöhnlicher Schwierigkeiten und in unerschütterlicher Tapferkeit während des Kampfes Großes geleistet habe.
Die Aufständischen standen wieder unter dem Befehl Morengas , der unzweifelhaft der geschickteste Füll-er der Rebellen ist. Er soll auf verhältnismäßig hoher Bildungsstufe stehen und seine Kriegführung nach europäischen Begriffen einrichten. Auf die Dauer kann selbstverständlich auch ein schlauer Baudenführer nicht die allmählill ' N^dor- Wei sung des Aufruhrs hintenanhalten. -
Auf der Fährte Hendrik Witbois.
Der alte Vastardkapitän hat es bisher verstanden, r " ihn bedrängenden Truppen zu entwischen, obwohl er o genug schwere Einbuße an Menschen und Proviant erli t. So auch jetzt wieder. Hendrik Witboi ließ nach Dcracb= licken Versuchen, durch Angriffe auf die besetzten Wast.-r- stellen Aminuis und Kiriis Ost Wasser zu bekommen. 350 Webber und Kinder, darunter seine nächsten Angehörig e, balbvcrdurstot .urücf. ^i' liefen den deutschen Truppen zu und merben nach Keetmanshoop gebracht.
Hendrik selbst ist aus der Gegend von Kiriis Ost über Blumpn tz Garinais in nordwestlicher Richtung geflüchtet. Major v. Estorif ging mit einer Kompagnie, zwei Geschünen um ^rer Maschinengewehren von Mulm ob, mit 80 Reitern iinb zwei Geschützen von Fahlgras aus ihm entgegen, will reu? Mawr i Lengerke mit einci Kompagnie und einer 4 ottcrie ihm über Geiaub folgt. Postierungen am Fischs fuß und am An ob ;ollen ein Elit t onunea Hendrik Witbois nach Westen ober Osten 311 verhindern suchen.
@? wäre ein großes Stück Arbeit getan, wenn es gelänge, ben geriebenen Fuchs zu fangen.
Xer Unterführer Cornelius wurde von de Abteilung Lettow über die Zwiebelhochebene verfolgt. Er überschritt nördlich Cham iS den .Konkip und wurde bei Gorabis vo?i der V Ertatzkompagnie gestellt. Nach einstündigem Gefecht
Cornelius unter Zurücklassung von zivei Toten westwärts ab und wandte sich dann in nordöstlicher Richtung über Blttmpütz-Remnihöhe nach dem Schwarzrand. Hanot mann v. Lettow mit drei Kompagnien ist mit seiner Verfolgung beauftragt.
Pobjedonoszew ledig. Denn diese wiirzelte in seiner Stellung an der Spitze des Heiligsten r-ynods, von der an5 er die russische Kirche leitete und über deren gewaltigen Arm gebot. Mit dem Meister fällt sein Gehilfe. Nach einer weiteren Meldung ist der Unterrichtsminister Generalleutnant Glasow auf sein Ansuchen seines Postens enthoben und zur Verfügung des Kriegsministers gestellt worden. Die Leitung des Unterrichtsministeriums übernimmt zeitweilig sein bisheriger Gehilfe Lukjanow.
Die neuen Minister.
Inzwischen ist Graf Witte rüstig am Werke, das neue Rußland zu gestalten. Zunächst hat er sein Kabinett zu sanunengestellt. Einer Petersburger Nachricht zufolge, sieht es folgendermaßen aus:
Das Ministerium des Innern übernimmt Karabazew. - bisher Chefredakteur des „Nuß"; Finanzen: Romanow: i Krieg: Kossitsch, früher liberaler Gouverneur von Sa
Mas ist uns Russland?
8n Riisiland hat durch den Willen des selbstherrscher. nchen Zaren das Selbstherrschertum formell aufgehm. ^ener Wille mag durch äußere Umstände beeinflußt, ja bei« nahe gezwungen worden sein — die Tatsache bleibt 6c« stehen, daß der Selbstherrscher als seinen unerschütterlichen Willen dargetan und verkündet hat, es solle in seinem Reich kein SelbstherrscherUnn mehr geben. Zar Nikolaus II. Hai feierlich der alleinigen gesetzgebenden Gewalt entsagt, indem er erklärte, es solle in Zukunft kein Gesetz Geltun z haben und möglich sein, das nicht zuvor die Zustimmung der vom ganzen Volke zu wählenden Reichsduma gefunden hätte.
ratow; Unterricht: Senator Konp. Ihre ^nrfefeittlfci behalten der Minister des Auswärtigen Mraf Lanisdorff, Marineminister Birilew und Eertehrsminister Fürst
Chilkow.
Diese Ernennnngen sind geeignet, einen günstigen Ein druck zu machen. Die Bettung „Nuß" gehört dem Finster Suwarin und ist ein verbreitetes gemäßigt liberales Blatt
JNacb der Verfassungs-Proklamation.
In SRu&Ianb sind die Ereignisse nicht nur in Fluß, sie überstürzen sich geradezu. Wie der Wechsel vom Alten zum Neuen überraschend gekommen ist, so treten als dessen Ausflug neue Wendungen zutage, die ebenso sensationell wirken.
Pobjedonoszew entlassen!
Nachdem die Neugestaltung der Dinge dem Grafen Witte in die Hände gegeben war, blieb für den bis dahin allmächtigsten Mann im Zarenreiche kein Platz mehr in leitender Stellung. Der Zar mußte die Konseauenz ziehen und sich von dein Gewaltigen trennen, der bislang sein Mentor gewesen war. Pobjedonoszew geht in Gnaden, aber er geht. Es wird dariiber aus Petersburg gemeldet:
Die Enthebung des Oberprokurators des Heiligen Shuvds, Pobjedonoszew, erfolgte durch ein in guäds eit Worten gefaßtes kaiserliches Reskript und unter Belassung Pobjedonoszews in seinen Stellungen als Mit. glied des Reichsrats, Staatssekretär und als Senator.
Das ist alles Mögliche für einen Staatsmann, der über die Ereignisse zu Falle kommt. Aber seiner Macht ist
Der Senator Kony, dem das wichtige Ressort des Unter richts anvertraut ist, gilt als eine sehr geachtete Persön lichkeit. Dazu kommt die Tatsache, daß sechs Zeitungen die verboten waren, der Straßenverkauf wieder freige geben ist.
Es muß sich zeigen, wie weit diese ersten praktischen Er folge des neuen Regimes dazu führen werden, die nod immer herrschende Erregung zu bannen.
Fortdauer der Unruhen.
I Zu lange hat man mit den Reformen gewartet, als das 'deren Gewährung sofort alles Mißtrauen verscheuche, sonnte. Man traut nicht der Ehrlichkeit der Zusagen, uni vielfach gehen die Forderungen über das Maß des Gewahrten hinaus. Man will Taten sehen und verlangt so fertige Freilassung der Politischen Gefangenen. Mehrfall ist diese erfolgt, so in Moskau. An anderen S' llen ist e- zu neuen Bluttaten gerade aus Maß der Verfassungs Proklamation gekommen. So wurde in Kiew mitten in dm vom Freudentaumel ergriffene und auf den Straßen seiner Gefühlen Ausdruck gebende Volk von dem Militär geschossen und die in wilder Flucht zerstiebende Menge wurde von der Kugeln der Soldaten verfolgt. In Odessa ist es wieder n blutigen Kämpfen gekommen. In Petersburg, Warschau Riga und anderen Orten sind Aufforderungen zur Fort setzuna des Kampfes verteilt worden, bis Garantien für du .Durchführung der verheißenen Reformen gegeben sind .Während an manchem Orten der Streik beendet ist, geht ei anderwärts, wie in Riga und Helsingfors weiter, und and die Angestellten der Warschau-Wiener Bahn haben beschlossen, im Ausstande zu verharren.
; . Tie Befürchtung ist nicht von der Hand zu weisen, das eine Fortdauer der Wirren den Zaren, der in die Reformer sicherlich nur ungern eingewilliat hat, durch eine derartig! Aufnahme seiner Proklamation sich der absolutistischen Hof Partei wieder zuwenden und gegen Witte mißtrauisch ge macht werden könnte.
Nene Erklärungen Wittes«
Graf Witte erkennt selber offenbar die Schwierigkeiten der Lage. Er hat in der Nacht, die der Verfassungs-Proklamation folgte, eine Abordnung der revolutionären Verbände empfangen und an die Hilfe der Gesellschaft appelliert und Befriedigung der arbeitenden Klassen zugesagt. Ueber sonstige bedeutungsvolle Aeußerungen des Grafen Witte heißt es in einer Meldung aus Petersburg:
Er wolle in die Duma kommen, seine Macht nieder- legen und sagen: Tut, was ihr für das Wohl des unglücklichen Rußlands als notwendig erachtet. Um aber bis zum Zusammentreten der Duma dem Lande Beruhigung zu bringen, müsse er das Vertrauen der Gesellschaft ac^ meßen, und das sei nicht der Fall. Er hätte sich an einige bekannte Männer mib der Bitte um Hilw gewandt, habe aber bis jetzt keine zustimmende Antwort erhalten. '
Was das allgemeine direkte Wahlrecht betrifft, so erklärte Graf Witte sich nicht als dessen grundsätzlichen Gegner, er hatte es aber für besser, wenn die Reichsduma dieses Wahlrecht proklamiere. Er wolle aber sofort das Wahlgesetz vom 6. August umändern und die intelligenten Klassen und Arbeiter wahlberechtigt machen. Auch baè H aber nicht sein letztes Wort, vielleicht würden seine Mir arbeiter ihn von der Notwendigkeit sofortiger Einführung ibc§ allgemeinen Wahlrechtes überzeugen. Bis zur Ein führung eines Gesetzes über die Preßfreiheit werde die Zensur faktsich abgeschafft sein. Auch die Notwendigkeit einer Amnestie erkenne er an, aber es bedürfe einiger Zeit, um das Gesetz über die Amnestie auszuarbeiten. Die Bestimmungen über den verstärkten Schutz seien Unsinn, aber er könne sie nicht gleich abschaffen, denn wenn nach Ab schaffung ein Attentat passiere, werde man sagen, er sei daran nhuld
n Wirtlichkeit hat es ein Selbsiherrschertum der Zaren schmi lange i icht gegeben; vielleicht hat es niemals wirklich existiert, seitdem das russische Reich große Ausdehnung gewonnen hatte. Ganz gewiß sind die Baren seit Peter dem Großen, obwohl sie sich Selbstherrcn nannten, die Diene" ihrer knechte gewesen. Launen waren ihnen gestattet, bi " lie end) für ben Ausdruck eines eigenen Willens Halle,-, bürsten; . acr da ihr Auge nicht bis an das Ende ihres Willens reichte, war die Anssührung in die Hände von Beamten gelegt, die bc; dem Mangel einer wirksamen öffenU l pen Kontrolle bald zu den eigentlichen Herren wurden ^cr Say behielt ine Geivalt, seine Günstlinge zu wechseln aber r der Gunstlingschaft blieb das Verruf rtum »|(^ Botemtm feine Herrin mit den gemalten Dörrern und ^am-ichaften betrog da mar er der Herr Rußlands u n 5 seiner Herrin. »Inner Nikolaus I., her Urnrowntcr bei jebt rvgurenden Zaren, war eine früstige Nainr ein ne. boicner^Slutolrat. Coch er wußte ganz genau, daß er dem
Iwin , 1 r Beamt. !ip, ast, gegenüber ohnmächtig war. , !^e .c‘,k"! Minister, einen Gon erneut zerschmettern
aoer der naa ae, der an die ucr oaifie Stelle trat, handel - mie ter Aoraänzer. Zar Nikolaus I. wußte sich belöget und beuohlen. Andern konnte er es nicht, denn Lüge und Ebttahl Hoh orte 11 m den Grundpfeilern des russischen Staats- und Gese ll sckastsgeb ä ndes. Er rollte es auch nick' andern, denn das einzige buré ucinmbe Mittel sagte ihm nicht zu: oie Verleihung einer 5 n utnliwi an sein L-- der teillveise Verstcht auf den So,/ Machtvottionimeip ckt für sich selbst.
^atur sträubte sich oiergegen. C 11 an der Sohn, Alexander IL, mar eher geneigt, den S . itt zu der großen die entscheidende Entschließung
. . • , - - " Rörderhanö pel. Wie sehr er
mit feiner Umgebung - tupfen gehabt, ehe er die Ber» faüiingSberheißung unter fei, rieb, t das immer nüeber
an tauchende Gerückt: die rcatli ' äre Partei sei. es gewesen, die den „Zar-Befrt ier" den Bomben her Nihilinen förmlich ausgeliefert, die Ermordung herbei geführt hätte. Unter dem Ent el, Aleronder 111., war da elbstherrsc u r- tum unangreifbar gesichert. Der G >,-knrenr
„heilig birigierenben Synod", Pobjedono mar eigentliche Regent Rußlands, dessen Zar sein Schüler ge- mefen und mit blinder Pietät tu ihm ambli . Erst der
einer unbegrenp Seine autvnati ■ ‘
Neuerung zu tun.
Er hat
bereits gefaßt, als er nmi
Urenkel, Zar Nikolaus II., hat den t'-iit c Trug des Sel l üherrschertmns zu emüv n. >
des der
vouieu, dein
hatte auch einem blöden Ange klar gemacht, daß das Selbst- Herrschertum eine Selbsttäuschung ouve; 1. Von einer „Verführung" des Volkes konnte nicht mehr die : ede fein, nachdem nngefahr das ganze Volk gemeutert hatte.
Tatsächlich ist der Zar nicht weniger mächtig geworden, weil er seine Befugnisse, die er doch nicht selbst, nur durch Beamte aus üben konnte, einschränkte. Er hat im Gegenteil seine Abhängigkeit von der Beamtenschaft abgeMift, die unverantwortlich war, weil ihr oie Kontrolle bürd', di-' Öffentlichkeit fehlte. Das A und O der ganzen russischen ievolution, bereu Zeuge wir gewesen sind, besteht darin, nicht daß der Zar sich des Selbstherrschertums entäußert ck — denn dieses Selbstherrschei'tum eines Einzelnen war immer eine bloße Fiktion —, sondern daß der Beamtenft / öffentliche Aufsicht und Kontrolle gegeben worden ist. Die Reichsduma wird diese Kontrolle ub-m, die Ber re=
tung des'Volkes, das die Tätigkeit der Beamte lich sieht und am eigenen Leibe empfindet. 9111-? nur Beiwerk und logische Konsequenz, die sich an
ren Entnückelnng ganz von selbst erzwingen sie nicht freiwillig ein geräumt worden träte Konsequenz ist es auch, daß die Bestechung unentbehrliche russische Staatseinrichtung zu j
wiirde^
auf ein.
Maße eine ß die
Bestechlichkeit aufgedeckt wurde, war nicht nötig, denn jedermann kannte sie. Aber jer Bel ch licke brauchte keinen Richter zu fürchten. Die Solidarität des „Tillün". der ruffi- scheu Beamtenschaft schützck ihn. Tie Oeffentlichkeit des kontrollierenden Parlaments tilgt das Ue^el an der Wurzel.
Wirtschaftlich wird das für Rußland von größter Bedeutung sein. Industrie und Handel können ni-! f gebethen, wa der Grundsatz von Treue unb Glauben nicht augem " Anerkennung sicher ist. Der einzelne Unternehmer, der < Heimische wie der fremde, war der Willkiir ausgesetzt ihm jede sickere Berechnung unmöglich machte. Rußlands natürlicher Weicbturn mußte deshalb brach liegen.
Nicht zum wenigsten litt unt • dem ?elbstherrschertum
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