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das >^Li.:r betragt nur fodw Millimeter verursacht ^-:' - uvreu im aN^cmciue'. gutartig. Kugeln, die quer bru 'n K.: ?cr gingen. hinterließen an der EingangS- r nd an der .'n. onv>':<lle eine Kennung von Erbsengröße und meinend erlitten die Verwunderen nur einen geringen Blutverlust, so daß sie sich verhältnismäßig schnell wieder erholten.

Ton Japanern scheinen inzwischen in dem von ihnen besetzten und verwalteten Korea ernste Schwierigkeiten zu ernxutfen. Bekanntlich ist nur ein Teil der Bevölkerung Koreas japansrenndlich gesinnt, ein anderer will von kei­nerlei fremdem Regiment im Lande chixiö wissen, ein dritter ist sogar direkt russenfreundlich.

Schwere Unruhen in Söul zeigten deutlich, welche großen Gefahren diese Volksleiden- schaden in sich bergen. ?liiv der koreanischen Hcmplftadt 7^ daeüdcr »^richtet: In den letzten Tagen fanden hier

große

Einige . '.rvorragcnde Koreaner wurden beute xr^n Eine ',!<:* Anzahl von Mitgliedern der I?' i HucicnjdKvt. mcit savanireundlich gesinnt ist, ver- i ine'' fub in der Nabe bc> Palastes. Es kam zu er- l.'..cn Ruhestörungen i » bei koreanische Palastwächter 12 i\: Ilcinnhvis durch ^enn!>rschüsse verwundeten. Der Zu- ' . d mehrerer derselben ist envt. In der Stadt herrscht iu-olgedessen grobe Erregung, große Poltomassen haben sich in den Ha.'vtstrahen angesammelt, weläre berittene japa­nische n e?'>ar'.nenvatrenillen durchziehen. Gegen Aus­länder richten sich die Unruhen bisher nicht.

.........r?n nan. unter der Be- D» unruhigung. die politische Lage

i oltcrnun herrscht r i ehr sa wierig.

Die Politik,

Auf Grund der in Berlin eingetroffenen amtlichen Mitte, lungen der Diener Regierung ist der skitherigl bcnridhöfterrciduidjc Handelovertrag cinfnociten nicht ^y- knüdigt. Man schließt daraus mit Recht darauf, baß die Aussichten auf ein baldiges Zustandekommen neuer Ver- tragsvereinbarungen nicht günstig sind.

0 In der Konferenz der prrnßischtk Sozialdemokratin' fam et anläßlich der Erörterung über das preußische Land- tagswahlrechr zu einem heftigen Zusammenstob zwisâuw einzelnen Abgeordneten. Der Aba. Bernstein hatte eine Re olution beantragt, worin die Arbeiterschaft ermahnt wird, sich nicht zu Ausschreitungen binreißen zu lassen Diesen Say nannte Ledebour ein hysterisches Gekreische Daserblicke Reickstagsmitglied", wie Ledebour als Ver­treter des bombensicheren Berliner 1. Wahlkreises von seinen Parteigenossen genannt wird, schlug auch in der Beurtei­lung des preußischen Staates und seiner Geschichte einen qu' erorbentlid) scharren Ton an, der bislang nod) selten gehört worden ist. Schließlich wurde eine Resolution gegen das Dreiklassenwahlrecht angenommen.

P Neueren Meldungen zufolge soll das Kelvnuuamt be- rritS im nächsten Jahre selbständiges Reichsamt mit inem Staatssekretär an der Spitze werden.

Skandinavien»

^ Die schwedische Regierung Har an Rußland das Er­suchen gericktet, eine Untersuchung über die Beschießung des Aldebaran" durch die russische Ostseeflotte zu veranstalten.

Balkan-Staaten,

c? Die Balkanstaaten sind neuerdings darauf bedacht den Haudrlsverkehr ans fester Vertragsgrundlage auszubauen. Zu diesem Zwecke haben Rumänien, Serbien und Bulgarien mit verschiedenen Staaten Vertragsverhandlungen einge­leitet und teilweise abgeschlossen. Rumänien und Serbi n haben beispielsweise mit Deutschland bereits einen Vertrag perfekt gemacht. Augenblicklich schweben Verhandlungen nist Italien.

Rumänien.

Mit der Neubildung des Kabinetts soll der konser­vative Parteiführer Cantacu^ene betraut werden. Die

Ignaz von Tzargos, der Schäfer.

Von Gustav Rohleder, Grünberg i. H.

Alle Rechte vorbehalen.

21) Nachdruck verboten.

Mehr konnte der Vater nicht schreiben. Auf den großer Erchen-Tisch wurde dieses Schreiben gelegt. Ignaz mußte es finden Er hatte auch das Bekenntnis der alten Monika, dec Großmutter von Ignaz, seine Zeit zu Papier gebracht. Diese Aufzeichnung legte ec auch noch bei.

Als er schon die Türe schließen wollte, ging er nochmals zurück und schrieb an den Rand des Briefes: Gedenke Ignaz, daß der Elende auf Reckenberg dein Vater ist, hebe deine Hand nicht gegen ihn auf, wenn er dir begegnen sollte." Auch legte er noch eine Rolle mit Gold auf den Tisch und deckte dieselbe mit einem Tuche von seiner Tochter Macia zu.

Endlich stiegen die Frauen auf den Karren. Maria, das liebliche Kind dec Pufta, schrie laut aus. Doch dec Vater tröstete sie, ec sprach ihr zu:Sei mein liebes starkes Kind und fasse dich, es geht zur Heimat." Dort finden wir deinen Bruder Ignaz. Ich finde und hole ihn und sollte ich der Bande nachziehen bis an der Welt Ende. So Gott will erhälst du und dein Bruder unsern edlen Namen. Er ist bis heute rein und soll (3 a:ch leiben Ein Tzargos hält seinen Schild rein.

Nach einigen Tagen kam Ignaz von Marburg zurück, die Herde war abgeliefert. Die Hermannsburg war wie ausgeftorben. Was war baS? Was war hier geschehen während den wenigen Tagen? Die Türe zur Hermannsburg konnte er öffnen, er wußte wo gewöhnlich der Schlüssel hingelegt wurde Kein Hund ließ sich hören, wie sonst, wann er heimkam. Er öffnete die Türe trat in das untere Zimmer, da er die Türe nur angelehnt sand. Da auf dem Tische sah' ec

UvUÜ^ '^c» dl|ü mit ihrer Mimarbeit gegen da: Ka­binett Sturdza ihren Gegnern in die Hände gearbeitet.

rürhcL

A England hatte die Festlegung Rußlands in dem ostasia- tifdxm Kriege dazu benutzen wollen. um bk Türkei zu einer endgültigen Regelung her strittigen Besitzfrage über Aden Ui drängen. Die Hohe Pforte hat sich indes nicht breit schlagen lassen, sondern sich einfhveilen nur dazu verstanden, England widerruflich einige unbedeutende Zugeständnisse zu macken nur. um zunächst Ruhe zu haben. Die Uneinigkeit der Mächtc ist für den Sultan der beste Schutz.

Amerika.

* Die anicrifanifdw Regierung erstrebt eine neue Be günstigung des fnbnniidjcu Zuckers, indem sie die Be iieucnmg nach dem Süßnx'rte stattfinden läßt. Die Jiupor teure haben jedoch gegen diese neue ^ntfdicibung der Zoll behörde Widerspruch erhoben und die Entscl-eiduug bei obersten Gerichtshofes augerufen.

Hof und Gesellschaft.

** D t e Kaiserliche Familie verlebte den Syl- veftcr Abend in üblicher Weise im engsten Familienkreis

i Punsch und Pfannkuchen. Auf der Tafel fehlte nicht bei Svlvester-Karpfeu Am Vormittage des letzten Tages bet Jahres hatte das Kaiserpaar das heilige Abendmahl ge­nommen. Am Neujahrstage begab sich die kaiserliche Fa iiiilie von Potsdam nach Berlin zu der herkömmlichen großen Neu'alusieicr. zu der auch Prinz Heinrich von Kiel ge- lonnneu mar.

b!ab und fern.

rÉP Der Stand her Elwlera in Europa. Ueber den Stand der Cholera wird aus iku . urg folgendes gemeldet: In oem Gouvcrnenieut Eriwan, ivo die Cholera am ftärlitcu auftrat, ist eine bedeutende Abnahme der fsrfranfung»iäik tvahrnchmbur ebenso an anderen Erten des Reiäfes. der Beulenpcsl sind in drei Stanizen des Ural. Vieles vom Ui. bis zum 18. Dezember 34 Personen erkrankt. In bem Gouvernement Wologda dauern die Erkranlungen an der sibirisâreu Pest fort; vom 21. bis' zum 28. Dezember sind in Zwei Kneifen 86 Personen erkrankt. Auch die türfifdic Re gicrung hat energische Maßregeln ergriffen, um das Ein- schleppen der Cholera und Pest zu verhindern. Aus Aden könnende Sckiffe mit Pilgern werden einer zehntägigen, Schiffe mit anderen Passagieren einer fünftägigen Quarau taue unterworfen.

Einer fontincntalcn Fälschcrbnndc ist die Londoner Polizei auf die Spur gekommeu. Die Bande befaßte fid mit der Herstellung falscher Fünfpfundnoten, die sie aus dem Kvntiner t verhieb Jetzt hat die Polizei zwei Mitglie der in ihre Bemalt bekommen und hofft, auch die übrige Gesellscksaft noch unschädlich zu machen.

):< Marokkanische Räuber. In her Nähe von Tanger liegt die Villa Raveusrock. der (Gattin des ciinli 'n Tiplema:en Drummond Hay gehörig. Das Gebäude ist zur Zeit mibe lohnt und wird von einem Engländer bewacht. Vermummte Räuber überfielen die Villa t nebelten den Wächter und raub ton alle Räumlichkeiten völlig auS. Als man die Tat ent­deckte, waren die Räuber mit ihrer Beute über alle Berge.

4* Ausstand im Naphtagtbiet von Bak». Die Arbeiter des Naphtagebietes am Kaspiscken und Sckwarzen Meere haben .'inen Ausstand begonnen, der große Düneusioueu auuimmr. Telephonleittlugen und die Drähte 311 r elektrlscheu Veleuch- ung sind zerstört, der Pserdebahnbetrieb ist eingestellt, Mn dünen und Apparate sind Vcriiiditet, die Zeitungen haben i:: rrscheinen eingestellt. Das Militär ist konsigniert.

- Bei dem Sturm der letzten Tage fiel von einem Eck- Haus in der Hessischen Straße in Berlin ein Teil OcS Zink- dachcs auf die Straße, wodurch die Pferde eines Wagens und ein Passant verletzt wurden.

- In Werin (in Pomme" - wurden in der Backstube einer Bäckerei durch Kohlenoryd^ 3, das a. dem defekten Ofen eutwül), ein Geselle getutei .mb zlvei Lehrlinge fdjmer ver­giftet.

ein Schreiben liegen. Was sollte das bedeuten? Wo war Vater, Mutter und Schwester? Er machte Licht, es war die Dämmerung schon hereingebrochen Er wußte wo die Leuchter für die edlen Herrn und die Zündschnur zu finden war. Nachdem er Licht hatte, fing er an Vaters Schreiben zu lesen. Immer mehr erbebte sein starker Körper je weiter ec las. Also fort waren alle. Ihn hatte man dem Elend preisgegeben. Ihn, den Ziegeunerjungen, den vermeintlichen Ignaz von Tzargos. Vater und Mutter hatten ihn schon vor Jahren in Ungarn zurückgelassen, aber das liebe Schwestcrlein? Nicht einen einzigen Abschiedsgruß ihm zu hinterlassen? Ec sah, nachdem er alles gelesen, das Tuch, welches ec kannte, hob es empor und fand die Goldrolle. Also mit einer Goldrolle soll ich verkauft werde? Verfluchtes Gold dann ... Ec war schon im Begriffe es in den die Hermannsburg umgebenden Graben zu werfen als er plötzlich inmitten des Zimmers zusammenbrach.

Wie lange er so gelegen, er wußte es selbst später nicht, als ein alter Mann ihn aufrüttclte und fragte. Es war dec alte Clemens von Sossenburg. Derselbe kam von Traisback, hatte dort den Backofen nachgesehen, dabei aber erfahren, daß die Bewohner dec Hermanns­burg, in der Richtung über Frankenau vor einigen Tagen abgezogeu seien. Er kommt bei die Hermanns bürg findet dort Licht und geht demselben nach. Die Tür ist offen. Im Nolo, wo das Licht brennt, sieht ec den jungen Menschen auf dec Erde lote leblos liegen. Als er ihn endlich zurecht gebracht hatte, starrt Ignaz den alten Clemens an, daß derselbe glaubte ein Irrsinniger sei es. Dann zuckt und bebt sein ganzer gewaltige Körperbau und ein krampfhaftes Weinen erleichtert seinen Schmerz. Der alte Mann läßt ihn weinen. Dann legte er seine Hand auf die Schulter des jungen Mannes und sprach: Mein Junge schütte mir alten Manne dein ganzes Herz aus. Siehe ich bin bald achtzigjährig, habe viel Trübsal an mir,

Der Mnawirv

^ Dämpfe» von Futterkartoffcl». In den ^crh'mm- hingen des lanbmirtfdjaftlidjcn Vereins Lehrte, uciv Burgdorf, kehrten aus Anlaß der starken Sdjmeinchaltung im Bezirke seitens der Landnürte, Arbeiter und Beamten von Jahr zu Jahr Klagen mieber über die unrentable Kartoffel Fütterung im Frühjahr. Es ist besannt, daß besonders vom März an die Karlo,sein so sehr an Futterwert verlieren, daß sie bis Mai cigcntlid) schon nichts mehr lvert sind. Man erörterte verschiedene Versuche der Kartoffelkouservierung, zog Erkundigungen ein, ohne zu einem greifbaren Resultat kommen zu können. Schließlich folgte man her Anregung, einen Versuch mit .Kartoffeldämpfen im Frühjahr nach Auf nehmen der Mieten in der Weise zu machen, daß die Zucker­fabrik in Lehrte einen Kessel herrichte und von der Zeit an, mo sie noch Nachprodukte verarbeite, Dampf zur Verfilmung ließe. Vom Maschinenmeister wurde ein alter Kessel zu vmhieniadjt und an das Dampfrohr angeschlossen. Die '.'Einteilung erfolgte im Freien, sodaß die Wagen dicht her­an fahren, und vermittelst einer angebrachten Treppe die Kartoffeln aus Säcken oben eingeschüttet werden sonnten. Sowie ein Wagen mit Kartoffeln ankam, brauchte nur dem iVt ui di inen meister Nachricht zum Anstellen des TainpfeS ge­geben zu werden; unten wurden die gedämpften Kartoffeln herauSgezogen, auf dem Pflaster gleich zerstampft und lose auf den Flachtenwagen geschaufelt Die einzelnen Wirt­schaften haben die so zubereitete Masse alsdann ein gemietet und davon in ähnlicher Weise wie bei Schnivelmieten zum Gebrauch abgestochen. Mit heißem Wasser übergossen, war das Futter sofort fertig, wodurch der Wirtschaft sowohl Feuerungs- wie namentlich Arbeitsersparni.? erwachsen ist. Die gedämpften und eingemieteten Kartoffeln hatten noch ud) Wochen einen ausgezeichneten Geruch: man hat damit die heilen VenütteruugScrfahrungen gemacht Im vergan­genen Frühjahr sind etwa 1000 Zentner STartoffefn auf diese Weise konserviert, der Fabrik wurde pro Zentner 10 Pfennig bezahlt. Nach Schluß der Kampagne haben bereits seit Anfang Teiember dieses Jahres verschiedene Landwirte aus Lehrte und benachbarten Ortschaften wieder (^Hbrauch von der Einrichtung gemacht.

Hus dem Gerichts saal.

s Eine ThentcrvorstcHung vor bem Gerichtshof. ImKo­losseum" zu Wien fand aus Anlaß eines ZivilprozesseS eine Vorstellung statt, der infolge Antrages der Gerichtshof bei* mohnte, um über Wert und Charakter der Aufführung ent­scheiden zu können. Der $JIntrag ging von der Pawel-Gesell- Grast auS, die auch das Stück, eine Pantomime,Nachtasyl" auf führte. Die Gesellschaft Wr s. Z. von bem iDrektor des Apollothea.ers engagiert worden, nachträglich hatte er den Vertrag jedoch gelöst mit der Begründung, daß die D-ar bietungen der Gesellschaft feinem Etablissement nicht ent­sprächen. Darauf klagte die Gesellschaft auf Erfüllung F. - kontraktes und das angerufene Gericht ordnete eine Au fühning der Gkfellfdxift an. Die zur Ausführung gelangte PanlomirneNachtasyl" ist eine tolle Parodie auf das be­kannte Gorki'sclrc Stück und sand den vollen 'Beifall deS ausverkauften Hauses. Ob aber auch den der Sachverstän- bigen ist noch fraglich, denn diese haben ihr Votum nodj nicht abgegeben.

§ Tic Bluttat von Cbcrftcina kommt Vor bem Schwur- gern t in Bauseu zur Verhandlung. Der Steinbruchpächter Tbonifdife wird sich dort unter der Anklage, die gesamte Familie seines Schwiegervaters, des Gutsbesitzers Freuden­berg, er mortu zu haben, verantworten müssen. Der An­geklagte, der hartnäckig leugnet, wird vor dem Gericht einen il u eren Stand haben, da die Verdachtsgründe gegen ihn stark angewachsen sind.

§ Giftmord Prozeß in Mailand. Der Zündholzfabrikant bc Medici in Mailand hatte seine Ehefrau vergiftet. Als Au- flifteriu uud Helfershelferin der schrecklichen Tat figurierte ; ic Kammerfrau der Gattin, eine ehemalige Nonne namens alementina. Das Urteil des Gerichts erging gegen de Me- Dici aus 18 Jahre, gegen Clcnnentina auf 30 Jahre Zucht­haus.

andern und mit andern erlebt. Aber glaube mir wcr Gott vertraut, auch in der allergrößten Not wird er nicht verlassen.

Ignaz noch immer weinend reicht dem alten Meister das Schreiben Nikolay.

Während Clemens seine Hornbrille aufsetzt und dann das Schreiben laS, wollte Ignaz hinauSgehcn, um die ganze Hermannsburg anzuzünden, damitsiezuw Brieflescn Licht liefere. Doch diesen ehrwürdigen Maune mit schneeweisen Haaren gegenüber scheute er sich seines teuflischen Planes. Ja, er hätte die ganze Hermannsburg zusammenreisen mögen, doch dazu fehlte ihm die Kraft, und was war damit getan. Meister Clemens las ruhig den Brief zu Ende. Dann war er einen Augenblick still, als ob er das Gelesene erst in sich verarbeiten müsse. Endlich fing er an:Du hast also bis dahin geheißen Ignaz von Tzargos, mein Junge ? Dein adeliger Namen ist jetzt keinenStüber* (ein damaliges Geldstück) mehr wert. Ich will dir einen Vorschlag machen. Hier kannst du nicht bleiben, es geschieht vielleicht sonst etwas was nichts taucht. Hör mal, du gehst mit mir nach Sossenburg, freute, und so lange du keine Stelle hast, bleibst du bei mir. Die Viermundsche Stellung ist ja doch vorbei. Also schlage ein und geh' mit." Ignaz besann fi#' doch dieses ehrliche Anerbieten eines Mannes, den weder er, noch dec ihn kannte, konnte er uW ??«SfV?; Wenn auch mit Tränen, so doch auch Festigkeit sprach er: Alter Mann, ich sage mit ganzem verzen ja, ich folge euch. Ich bin von -Batet und Mutter verlassen, ja nicht nur vater- ""^.m"?^los, sondern heimatslos. Es gilt, sprach der Alte, du sollst es mcht bereuen. Vertrau Gott und mir, es Wird stch schon alles zur Zufriedenheit wenden. Hast du noch Sachen hier, |o b&n mir es später, jetzt komm, so sprach der Meister Clemen».

(Fortsetzung solgt.)