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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Nummer 305. Amtliches Organ der Stadt Kafiel Freitag, 30. Dezember 1827. Amtliches Organ der Stadt Kassel 17. Jahrgang

1928: Das Zahr der Revisionen.

Volncari stablliflert... heimlich / Bolivien nimmt den Reichen das Geld.

sondern gleich Hunderte von Patenten In der Bearbeitung durch di« zuständigen Behörden haben und

und dabei trifft er sich mit den Zeitungsleuten." Besonders erstaunlich fand iS, daß unsere gro­ßen teckn. u. chemisch. Untcrnebmuugen nicht nur

Berlin 29 Dezember. Nachdem die Presse die Erledigung des Reichshaushalts noch von diesem Reichstag gefordert hat, meint jetzt ein Zentrumsblatt die Regierung dürfe auch die großen Aufgaben der Schaffung eines neuen Strafgefrtzbuches nicht unbeendet lassen. Einmal bestehe die Gefahr, daß dann dir Neu­regelung der Strafrechtspflege auf den St. Nim­merleinstag verschoben werde. Zum anderen dränge die Rücksicht auf Oesterreich zur baldigen Verabschiedung. Außerdem dränge das Liqutdationsfchädengesetz. Worauf aber Zentrum, Bayerische Bolkspartei und mit ihnen hoffentlich alle übrigen Aoalitionsparteien den größten Wen legen, das sei die Verabschie­dung des RetchSschulgesetzrntwurfes. ES wäre eine falsche Annahme, zu glauben, daß daS Zentrum etwa seine Zustimmung zu einer Auflösung ohne deflen Erledigung geben wür­de. Der Antike! schließt: Unsere Parole lautet: Ruhig Blut.

täglich dreißig und vierzig und mehr Patente zur Anmeldung bringen. Dazu zwingt die Un­erschöpflichkeit der vielen Tausende Erfinderge­hirne in Deutschland, aber noch stärker der un­geheure inländisch« und internationale Wettbe­werb. Zwischen den großen Inlandsunterneh­mungen das wurde mir erklärt findet in steigendem Grade ein Austausch von Patenten zur gegenseitigen Förderung und Stärkung ge- gennber dem Ausland statt. DaS geschieht in besonderem Grade bet der Radioindustrie und ist auf dem Gebiete der Elektrotechnik schon zu der gemeinsamen Bearbeitung von Märkten, ja der gemeinsamen Ausführung von Aufträgen gediehen, ja selbst bei solchen Unternehmungen, die sich sonst gegenseitig den Rang abzulaufen suchen Eine gewisse Gemeinschaftsarbeit der verschiedenen interessierten Stellen wird für 1928 ganz besonder« für die Lösung der 1927 noch nicht durchführbar gewesenen Aufgabe ei- nes TransozeanflugzeugeS in tech- nisch unterichteten Kreisen allgemein erwartet. Die Zeppelinwerke werden mit deutschen Fahr­zeugen den südamerikanischen TranS« ozeanslugverkehr im neuen Jahre be- stimmt verwirklichen. Gleichzeitig werden aber auch die Bersuckie einer

Ozeanüberquerung mit neuartigen Flugzeugen fortgesetzt werden. Allem Anschein nach wird im neuen Jahre auch Dr. Rumpler, der frü­heste und stärkste Vopularisator deS Flugreu- geS, durch seine allbekannteTaube" zum ersten Mal eine gute Gelegenheit für die Verwirkst- ckmng seines TransozeanflugzeugeS erhalten. Man weiß in eingeweihten Kreisen, daß sich die Hamburg»Amerika-Linie für die the­oretischen Grundlagen Dr. RumplerS in der Herstellung von Vielmotortgen Großflugzeugen für den Transozeanverkehr lebhaft interessiert, und daß dieser durch zahlreiche grundsätzliche Neuerungen hervorgetretene deutsche Inge­nieur vor den größten Tag seines technischen Wirkens gestellt werden soll. Ihm oder anderen deutschen Technikern wird 1928 aller Voraussicht nach die Lösung deS deutschen TransozeanslugeS gelingen Die einschlägige deutsche Industrie hält dabei fest an der Ueberzeugung, daß sie aleich mit einem Flugzeugtyp hervortreten muß, der die Ausbildung zu einem regel mäßigen Luftverkehrs mittel über den Ozean gestattet. Vor ebenso umwälzenden Neuerungen wie im Luftverkehr steht 1928 aber auch in- 'ernationale Nachrichtenwesen. Hub da­bei wird eS sich auf der ganzen Linie um ei­ten deutschen Erfolg handeln. Die Ausbildung der Kurzwellensender für den Funknachrtchten- verkehr, wie sie mit großem Vorsvruna vor der internationalen Technik in Deutschland gelun­gen ist. wird 1928 zum ersten Male die mensch- siche Stimme im Fernsprechverkehr über lebe Entfernnng der Erde tragen. Mit Sicher­heit ist die Eröffnung eine? bildtelearavhi- schen und Fernsprechverkehrs über Funkwel- 'en zwischen

Deutschland und beiden Amerika, Nord und Süd, zu -rwarien: ebenso werden die Niederlande mit Nutzen auch für Deut^ch'and einen regelmäßigen Bildtelegraphie- und Fern­sprechverkehr zwischen den Niederlande»: und

mitees für die allgemeine Abrüstung nicht ver­treten lassen, nachdem bereits der amerikanische Beobachter der letzten vorbereUenden Abrü­stungskonferenz in Genf das SicherheitSIomttee ab gelehnt hat.

Erfinder heraus!

1928 ein Jahr deutscher Triumphe.

Was ttn6 führend« Techniker verrieten. 8e* umwälzenden Neuerungen im Luftverkehr und Rachrickteumefe». Siegreich gegen fchärffteu Wettbewerb. Wir machen bett Cjeanlnftbieaft.

Benzin nab Kautschuk.

Ein führender deutscher Techniker meinte kürz­lich auf meine neugierigen Fragen: ,DaS ist daS beste an der Pr.ffe, daß sie mit niemals er­müdender Rastlosigkeit in die Zukunft drängt. Grade wir Techniker können diesen Anstoß, der von der Oeffentlichkeit auSgeht, immer sehr gut gebrauchen; in dem gesamten internationalen Wettbewerb auf allen technischen Gebieten wirkt er nicht als Peitsche, sondern alS erfrischen­de Aufmunterung von geistig stark ver­wandter Seite. Geistig auss engste verbunden f Jawohl! Der Techniker ist ja berufsmäßig Zukunstsmensch; fein Leben und sein Beruf gründet sich auf den unbezähmbaren Drang nach dem Neuen, Nochniedagewesenen, Zukünftigen

minS beschäftigen werde, wobei allerdings die Entscheidung beim Reichspräsidenten liege.

Die Deutschen waren besser.

Jetzt fleht es auch der Elsässer ein. Ein ver­dächtiger Pastor und empörter Volksvertreter. Geheime Wasfenkammern?

PariS- 29 Dezember.

Jeder will -er erste sein.

Wenn es wieder einmal losgeht.

London, 29. Dezember. Aus Tokio werden Massenkundgebungen für eine Verstärkung von Heer und Flotte berichtet. In Tokio waren es die größten Kundgebungen seit dem Weltkrieg. Die nordamerikanische Flottenvorlage hat in den nationalen Parteien Japans beunruhigend gewirkt.

Termine schon Anfang Januar?

Berlin, 29. Dezember.

Laut Pressenotiz wird auf der Länderkon ferenz u. a. am 16. und 17. Januar inoffiziell auch die Frage erörtert werden, wann die Wah­len zum Reichstage stattfiuden und ob die Reichstagswahlen mit den Wahlen zum Landtag in Bayern, Württemberg und Preußen verbunden werden sollen. Ein Volks­parteiblalt nimmt an, daß das ReichSkabi- nett, wenn alle Minister wieder in Berlin sein werden, fich mit der Frage des Wahlter-

Oklahoma-City, 29. Dezember. Staats- miliz verhinderte gestern abend eine Sitzung der Senatoren, die Uber das Anklageverfahren gesjen den Gouverneur I o h n st o n beraten wollten. Als fie darauf in einem Hotel tagen wollten, wurde ihnen bedeutet, daß eventl. Truppen verwandt werden würden, um irgend- welche Sitzungen außerhalb des Kapitols zu sprengen. * * *

Gs lohnt nicht.

Amerika hat von der Abrüstungskomödie genug.

Paris, 29. Dezember.

AuS Washington verlautet: Das Staatsde­partement wird sich auf der am 20. Februar in Genf beginnenden Tagung des Sicherheitsko

breiteteS Bündnissystem in weitgehendem Maße den europäischen Kontinnt. England gab sein Wort, im Westen den bestehenden Zu- stand ausrechtzuerhalten, lehnt jedoch im Osten gleichwertige Garantien ab. So kann die Ent­wicklung auch im Nordosten nur eigene und den dortigen besonderen Verhältnissen ange- paßte Wege gehen! Wäre unser Volk nicht so tief, wie eS leider der Fall ist, in materi­elle und berufsständige Fragen und Sorgen verstrickt, bann würde es nicht nur in einigen Führern, sondern auch in feinen bei­ten Massen erkennen, daß die endgültige Ge­staltung des deutschen Staates nach dem Welt­kriege davon abhängen wird, ob es bereit ist, seine ganze Kraft der endgültigen Ge­st al tun g dec Verhältnisse im Osten zuzu­wenden !

Mit Speck fangt man...

Dollarmilliarden für Poincarös Stabilisierung. PariS, 29. Dezember.

Die gestern von Rcwyork für die Bank von Frankreich abgesandte Goldsendung von zehn Milliarden Dollar, die größte Goldsendung, die je nach Europa abgegangen ist. gibt zu St a b i - lisierungs Vermutungen Anlaß. Ein Blatt errechnet, daß bad französische Emissions-Insti­tut über eine Goldreserve von 6Mil­liarden Franken verfüge. Damit nähere man sich der M ä h r u n g s s a n i e r u n g, die der Stabiliserung vorangehen müsse. Jedoch werde diese Stabilisierung nicht vor den Wahlen vorgenommen werden. (PoincarLs

Legt Hand mit an!

Wegweiser durch das Deutschland von morgen. Bon

Staatssekretär Frhr. ». Rheinbaben, M. d. R.

Eine territoriale Bilanz bei Deutschen Reiches von heute unb morgen ergibt folgendes Bild: Im Westen haben wir Elsaß. Lothringen verloren, haben durch Opfer und Verzichte in der Locarnopolitik wenigstens das Rheinland wieder sest an den deutschen Staat gebunden. Wir ringen in erster Linie mit Frankreich darum, die militärische Be­satzung noch vor dem Höchstdatum bei Ver­sailler Vertrages 1935 los zu werden. Wir bereiten uns auf Wieberausnahme schwie­rigster Verhandlungen mit Frankreich nach den im Jahre 1928 heranstehenden Neuwahlen ht beiden Ländern vor. Wir vergessen die Saar nicht, unb wir geben die Hoffnung nicht auf, in Verständigung, b. h. gegen finanzielle Opfer eines Tage! auch das deutsche Eupen Mal- medy wieder mit dem Mutterlande zu ber­einigen. Das soll unb muß das .Deutschland von morgen" nach dem Ringen der nächsten Jaibre werden. Ein schwerer politischer Kampf, aber eine klare Linie unb in der Hauptsache eine außenpolitische Aktion, gestützt auf nationa­len Willen und Zusammenhänge in Weltwirt­schaft unb Weltsinanz.

Anders sieht dal Bild im Osten aus. Hier sehen wir deutlich zwei Ausgabenkreise vor uns. Der eine, erste unb dringendste, bezieht sich daraus, daß wir mit eigenen Mitteln der inneren Politik die deutsche Ostmark, so wie sie uns gelassen ist, erhalten und sichern. Daß dies bisher nicht genügend geschah, ist heute die zunehmende Erkenntnis fast aller poli­tischen Parteien, die jetzt fast einen Wettlauf um die Gunst des Ostens angetreten haben. Auch die Reichsregierung erkennt bie Zeichen der Zeit unb beginnt endlich systematisch zu handeln. Auch versuchen wir mit Polen auf neuer Grundlage wenigstens zu einem begrenz­ten und vorläufigen Handelsvertrag zu kom­men, bei dem beide Länder auS den Erfah­rungen der letzten Jahre lernen unb sich wir wollen es bezüglich Polens wenigstens hoffen auf bie Realitäten ber Lage einstellen Un­abhängig hiervon, aber boch gleichzeitig, kommt etwas Leben in das bisher stagnierende Pro­blem ber Revision der Ostgrenzen. Die In Genf anaebahnte .Sicherheitspolitik" drängt nach Abschluß weiterer ähnlicher Verträge, wie bezüglich bet Garantie ber deutsch-französi­schen Grenzen durch andere Großmächte Dabei wird automatisch die Frage aufgeworfen, ob und wo es in Europa so ungerechte Grenzen und unmögliche Verhältnisse gibt, bie eine feier­liche unb freiwillige Grenzenanerkennung betber Beteiligter oder Grenzgarantie durch andere Mächte nicht vertragen. Mögen bie Dinge zwi­schen einigen Balkanlänbern wenig befriedigend liegen, mag es zwischen Frankreich unb Italien wirklich Ich selbst bin skeptisch zu Freund» schaflS- unb Ausgleichsverbandlungen kommen ober nickt, immer wieder wird ein Blick auf bie europäische Landkarte in erster Linie an den auf bie Dauer unmöglichen deutsch- polnischen Grenzen haften bleiben unb in ihnen das Hindernis für bie Herstellung eines wirklichen unb endgültigen Frie- denszufiandes in Europa erblicken.

Die Erkenntnis ber internationalen Politik, daß dem so ist, wird durch den allgemein lobi- len Zustand Nordosteuropas unterstützt. Dem Völkerbund ist es zwar unlängst gelungen, in etwas theatralischer Weise einen akut geworde­nen polnisch-litauischen Konflikt vorläufig nie- derzuhalten und Ausgleichsverhandlungen ein» zuleiten. Aber zugleich ist die Unhaltbar- leit deS jetzigen Zustandes sichtbar geworden Das ist In gewisser Weise ein Vorteil für Deutschland. Solange dort im Nordosten nichts Festes und Endgültiges in den Beziehungen der Staaten untereinander geschaffen ist, so- lange kann Deutschland ganz gewiß nicht in eine Lage versetzt werden, seinersetts den be­stehenden Zustand freiwillig zu sanktionieren. Umgekehrt jedoch bestrebt sich nun erst recht bie französische Politik, jenen labilen unb unsteten Zustand durch neue Verträge nach dem Muster von Locarno zu erhalten.

So ist also auf jeden Fall Neues im Werden. Nichts beutet darauf hin, daß der utopische Plan eines Panenropa ober ein für alle Staaten und für alle Verhältnisse gleichmäßig aufgebauteS Sicherheitssystem nach Art deS ursprünglichen Genfer Protokolls von 1924 dieses Neue sein werden. Frankreich beherrscht heule und noch auf lange durch sein feinen befonderen Zwecken bienendes ausge-

Wahltaktik: Wählt mich ober es gibt keine Sta» billsierung! mutet fast tote Bauernfang an. wenn sie nicht so verteufelt fein ausgeklügelt wäre. D. Reb.)

Die Revision mutz kommen.

Zufammen mit den Kriegsschulden?

Und wieviel Milliarden?

Paris, 29. Dezember.

In amerikanischen Kreisen wächst bie Ueber­zeugung, baß eine vollstänbige Revision des Kriegsschulden, unb Reparationsproblems in naher Zukunft zu erwarten sei. Ein bcrarttger Plan würbe eine weitere Ermäßigung ber 23 Milliarben Kriegsschulden ber Alliierten und zugleich die Herabsetzung und Garantie der gesamten zur Zeit 33 Milliarden Dollar betra- genben Verpflichtungen Deutschlands gegenüber den früheren Gegnern umschließen. E.n ent­sprechender Vorschlag der Bereinigten Staaten stehe bevor.

Die Reichen müssen herhatten

Eine Millionen-Zwangsanleihe in Bolivien Sa Paz (Bolivien), 29. Dezember.

Gestern wurde von der Regierung eint Zwangsanlcihe angeordnet, die zwöls Millionen Bolivianos (ungefähr fünf Millionen Dollar) betragen soll und die die großen Kapitalisten des Landes zum vollen Nennwert aufbringen müssen. Der Zinnkönig Siemon Patina ist auf vier Millionen geschätzt worden, andere reiche Leute auf geringere Summen.

Erft Gesetze, dann Neuwahlen

Das Zentrum geht ohne Schulgesetz nicht nach Hause.

Wahlfanfaren von links.

Berlin, 29. Dezember. Eine sozialdemokra­tische Delegiertenversammlung des Kreises Tel« toi» forderte die Parteileitung auf, ohne jeden Wahlkompromlh mit den bürgerlichen Parteien vorzugehen. Die kommenden Regierungen müß­ten rein sozialdemokratische sein.

Aus Straßburg verlautet: Rach den Haus­suchungen im Elsaß ist bet Verbackt entstanden, baß Pastor Hirrzel ben Führern ber Autono mistenbewegung bedeutende aus dem Ausland gekommene Geldsummen übermittelt habe. Je­denfalls wirb sich biefer über die wirkliche Her­kunft ber Tausende von Franken äußern müs- scn, bie er bei der Autonomistenkaffe eingezahlt hat. Der frühere Abgeordnete Brogly erklärte, im Kriege hätten deutsche Beamte wegen seiner sranzosensreunbllchen Einstellung bei ihm Honssuchnngn abgehalten: er habe neimulS ge- . . -----------------------.

ontz französische Beamte gegen ihn in hin und wieder einmal ein Patent anmelden, d/selben Weise vorgehen würden. Er riß da« B-md der Ehrenlegion, das er trug, ab und er­klärte, er werde es nie wieder anlegen. Im Presbyterium des Abbe Zrmb sollen Waffen uiiti ein Mobilisierungsplan der Autonomisten- ligo im Einvernehmen mit den kommunistischen Jugendorganisationen entdeckt worden sein.

Amerika noch wett zurück

Der Pollzelknüppel über den Volksvertretern.