Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 

Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 302. Amtliche» Organ der Stadt «affe! Sonntag. 28. Dezember ,927. Amtliche- Organ der Stadt Staffel 17. Jahrgang

auÄtlt*" SZ»°^nd'j« »Te*

H "'®' 2» " eI£f,ru"9 ** aiiSqeichlogen. - P»Nk»eckksn,o

«rantfurt «. OT. Nummer 6880. Sinzelnummer 10 4 ZonnraaSnummer SO 4.

^'NbeimllLe _ ®efd>ählan«iaen btt mm-Zeile 10 A au»«SnI« wefcöaftSanjetflen bie mm»3etU 10 4, stamilienanzeigei, die ww-Zeil« 10 4. in «B* &fl* Won 5 A, auSmartiat f leint Anzeiae» die mm» Stk 10»u'i **««««bt mni.«e«e 38 4. Cffertgebübr 25 4 (bei aufteOuna *nr*h»J!^n2lfl,lw£ä9e 'nnerdalb 5 Taaen sablbnr stür die Ri-Sngkei, oller ?r* ^»spre-ber aiti(te6ebenenjin«igtn Ivwie für «ufnabmedaien und Plätze «,?n*rn,*er,»me^n'i LL «"« een mit besonder« fAroiertne« Sa6 1 So vreaent ÄufWae. Druckerei: Schlachibositr, 28'80. Gefchäftdftelle: StiJlnlWeftr. S.

ejtwu«

Das erste Frieöensgeläut

Wenn Rord- und Südchina gegen Rußland stehen.

üakate

Sie will öle erste fein

Krau Grays»« schon wieder über dem Ozean. - Start nach Europa.

Moskau, 24. Dezember,

aufwühlenden Rhythmus dieser Feierstunde. in i der kinderguten, kinderfrommen Ergriifenhei' «äre

London, 2-4 Dezember.

Nach den letzte« Berichten aus China bedroht

«ach Harbour Grace (Neufundland) ge-

«* »' '*6 '«Köw'towJwS W" "" ***

+ Ä."** urrmcien rerro

sieiö imb Cbeffö wurden gegenrevolurio ten Beziehungen

K, h m*. wiiäÄa:| 5t

bereiteten terroristische Akte vor, knüpf- ; i zu ausländische« monarchifti- rgamsationen an und zogen Spion«

Liebet einander.

Eine politische Epistel für den Heiligen Abend.

Roosevelt-Firld. 24. Dezember. (Durch Funk-I spruch.) Frau Gray so« ist gestern nachmit­tag um Sch? Uhr mit dem WafserfluaLcua!

Ob im Kronleuchtergesunkel marmorner Pa­läste ober in der Hinlerhofenge des Armutsvier- ,els. ob im Purpurglanz jungen Liebesglücks, ob im verzückten Widerschein märchentrunkener Kin-

get von 1928 zu befassen. In der allgemeinen Aussprache bezeichnete der nationalistische Aba. Dubois (früher ReparationSkommifston) eL für .ft,1* boS Schuldenabkommen mit Anierika zu ratifizieren. Betreffend deS ReparationSberichks suchte Dubois nachzuweisen, daß der Tawesplan nur ein neuer Zahlungsplan sei, der nicht die Mamtheit der Schuld Deutschlands, die auf l»« Milliarde« Goldmark festgesetzt worden sei, andern könne. Ministerpräsident Poincari Pflich­tete ihm bei. Die Reparationskommisston selber habe nicht das Recht, diesen Betrag zu ändern. Nur die Regierungen würden in gemein- samer Verständigung den Betrag ändern können. Man habe eine Verwechselung begangen: der Gesamtbetrag der Annuitäten könne geändert werden, aber nicht der Gesamtbetrag der deut­schen Schuld. Er habe den Vorsitzenden der Re­parationskommission bereits darüber aufgeklärt

»u Blut erneuern: daß Wir wieder mehr der- brennenderen des Staats- und Bo!kSean;en trauen,Helsen, lieben wollen über den engen hintansetzen dürfen, sondern mit unseren unver- KreiS von Familie, Bünde, Parteien und aleichlichen Geistes- und Willenskräften mitwe- Fahnen hinaus, daß wir, ob Arbeiter, den müssen am Kroßdeulschland-, Einbeitsitaai- Untergebener oder Kapitalist, statt Verachtung nnd Freiheitsteppich. Daß wir sogar über Par- Mißgunst, Profitgier menschliches Verstehen, lei- und Grenzpfähle hinweg allen .guten Euro Ueberzeugen, Anpaflen in die heutige weit ge- päern" solidarisch verbunden bleiben wollen die öffneten HerzenSfurchen säen wollen Daß wirf ernsten Will-ns sind Wenn wir auch auf der über allen eigenen und fremden Röten nicht die Wacht sein müssen Tag und Rache gegen die

Auf Rosien Deutschlands.

... wollen sich Faschisten mit Franzosen einigen

Rom, 24. Dezember.

Ein amtliches Faschistenorgan sucht Frank­reich von der Notwendtgtelt r

Bündnisses zu überzeugen und den Beweis zu erbringen, daß alle un^cngen sran-Miä-en Be­mühungen nr: vertrag wertlos seien.

.8 freiwillig zu entfernen. Sie so eine gerichtliche Verfügung. Die empören auch die Ausländer.

klärten Madonnenlächeln gebenedeiter Mütter- und etwa rwanriMausend Ä

H(fifeil vollzieht sich amk> in uns das Wunder! fltnDmmcn. Ä 8 f besitz und Familie

der Menschwerdung allmächtiger Gottesliebe im-' mer wieder von Neuem.

Fallstricke, die die Unversöhnlichen nameiitlich ienfcitS des Rheins für uns bereit hallen Wenn wir auch in schmerzlicher Erbitterung der Erlüfungsstunde harren, wo sie nicht mehr ihre Pferde im Rhein tränken werden. Wenn wir auch die Hand des Dawesagenten, der den Weg zum Kanaan der Entbindung von unwürdiger

. Ad nun ist es wieder nicht der Stern, der im Mittelpunkte unserer Geschichte sicht, sondern 1 ktwas anderes: die Sehnsucht, die ihn sucht, das Lichtverlangen der Menschheit.

Alles was wir sind, ist gleichermaßen dem t werden tote dem Vergehen untenan. Gewiß, ei , hinter dem unablässigen Wechselspiel der ; Erscheinungen einen beharrenden Grund geben. Aber wir kurzlebigen Menschen können ihn nur ahnen suchen, glauben. Dann aber kommen -lugenblicke, große, geweihte die die Binde v o n u n s nehmen. Solch ein Augenblick ist Weibnanien. Ta steht am dunkelnden Himmel ein Stern derselbe, der damals schon den. nigen aus dem Morgenlande geleuchtet Er sieht auf uns nieder und ist nun mit einem Ma?« kein Stern mehr, sondern ein Auge. DaS Auge der großen Liebe Gottes, die Christus sichtbar, ^ Wett gebracht Darum ist mm bichi. wenn aus weithin reu- schenden Fittichen die Aeihnachtsnacht naht. Darum schwingen die Lüfte, fingen die Engel die Hohen unh Tiefen, läute« Glocken tm verschwiegen deckenden Meeresgründe.

weder der Stern noch die drei König« sind das Wesentliche der Weihnachtsgeschichte. xL? nuL ^Wbol. Der Stern ist da« ~l(fit, das in die Welt gekommen, ihr einen '«««llkben und mitten in der Rächt Die drei Könige aber sind die 8üfit» träger, die Repräsentanten des groß:« Litorveo. langens, das seitdem in den Menschenseele« wohnt und nicht ruht, bis eS zur Erfüllung

. Don dem Stern wird weiter erzählt: Er sei Äl bergezogen, sei mit ihnen g«. wandert und habe dann über dem Hanse, in dem ntflr2ÜUgnTab'ark ^buri sich vollzogen, haltge- l'Äf Ä?" "" ""

Der Aufgang aus der Höhe ist Weihnachten Em verschlossener H-mmel öffnet stch. EhrtstuS wird aeboii-n und keine Geburt wird der Brennpunkt allen 8«fite«, das rückwärts die sfflfij**nb itl »«ki® «

Sie lnsien sich Zeit.

Poincark stabil, siert noch nicht.

Pari», 24. Dezember.

In amtliche« französischen Kreisen bezeichnet ln £*e aUfli kvlllischer Quelle stammende Nach, ima,CJ Absichten Frankreichs,

"" "sten Te, des Jahres 1928 zum Goldstan- bnrb zurückzukehren und über dementsprechende vorbereitende Kreditregelungen der Bank von Frankreich auf dem Rewhorker Markt in Höhe unbcolüibtminiDnCn £°Uat ftit vollkommen

Die Zartsten schlafen nicht

Wie st« Moskau überrumpeln wollten.

Wer wollte rn dieser fturmzerzausten heiligen Nacht, dl, so jäh und ungestüm den weißen Hermelin abschüttelte, das Christkind mit den goldenen Flügeln der Liebe und dem Palm- zweig deS Friedens an feiner Schwelle vorüber- jiefien lassen? Haben die Riesenmärchentannen! vor dem wuchtigen Rathausportal und auf dem quirlenden WeibnachtSmarkie umsonst ihr Kee- zengeleucht in Schnee. Reaenspritzern und Men- schengewoge verströmt? Haben sie unsere Her­zen nicht empor- und auswärts gerissen aus stumpfer Lethargie, aus Zweifel. Verdruß und Sorgengespinsten? Sind unsere Seelensaiten nicht zusammengeklungen im brausenden Hvm nus der Brüderlichkeit, der Schicksalsgleichheit, männlicher Verantwortlichkeit vor dem Antlitz der Ewigkeit? Fürwahr, laßt uns Freunde im

Folge Seinem ©fern!

Ein Wethnachtskapitel von Licht und Siebe, Bon

Arthur Brnusewtter.

»Christ der Retter ist da!" Und mit ihm di« gro^e oiiUCe die allem Polle to,ver!ähren wird Auch dem unseren? Wir haben sie ia so bitter not. Wir brauchen sie, damit wir wieder ein Volk voller Kraft und Mut werden, das feinen Platz in der Sonne hat wie in früheren schönen Zähren. Freude ist die Leiden,chaft, durch di« wir besser werden, hat ein Wetser gelehrt

Dann wäre wohl keine Freude geeigneter, uns besser zu machen, als die Weihnachtsfreude. Denn sie erblüht auf dem Grunde einer Liebe sondergleickien. Und Freude und Liebe gehören ebenso zusammen wie Freude und (traft. Nun ift die Freude da. Die Nacht ist vergangen. Der Tag erwacht, die Sonne ftefgf empor.

Wir sind durch genug Dunkel gegangen. Erst m der letzten Zeit der großen wirtschaftlichen Not, der Perirrung und Verwirrung, die sie auf allen Gebieten, auch dem nationalen, gebracht hat. Umso verlangender strecken wir die Arme aus nach der Freude, sehnen uns ihrem Stern entgegen, dem wandernden Stern der Weih­nachtsbotschaft. SternenstcLung unh Sternen­kunde beherrschen heute das Ju'e^esse. Horoskope worden auf wissenschaftlicher Grundlage auSge- arbettet, die des Menschen Art und Schi-ffal künden. Das ist neu und zugleich uralt. Denn schon in beit allerfrühesten Zeiten blickten die Menschen bei der Geburt einet Kindes gen Himmel, «m seine Zukunft zu erforschen.Wir haben [einen Stern gesehen im Morgenlande." Es ist die Freude, die allem Volke widerfahren soll, den Juden wie den Heiden Denn der stern ist nichts anderes, als das Symbol dieser Freitde. Darum leuchtet er so hell, und darum weist er a»ch die Bahn durch das Unbekannte und Dunkel.

Je dunkler es um un« ist, um so ar86<r w Unö tt>it können sie nicht un­terdrücken. ob wir wollen oder nicht Tenn Oe iit mit uns geboren. Sie tst ein Stück von un« äS*"***6 **"* VÜJ'48? St W

* R- »das Wunder, sondern im Menschen. Denn der

im verzückten Mderschein märchentrunkener Kin-lGenerM Feng jetzt Sd a tuna fomie hie deraugen oder im schweigenden Herdfeuerlicht I nl Ö Pro?

schicksalzerfurchter Altersweisheit: Kein Her, aus W ©enerd dti a n a tai fdt e^umerktiik-

eSÄffit»^SÄnÄ'äT"'"" eX*»

K Schlimmer als in bet Hölle.

Millionen Fluchbeladener, aus dem KindheitS- Ehinesenrache und Blutbäder in Kanton, paradie» wie lange schon Vertriebener brechen Rotterdam, 24 Dezember

vor den Verheißungen, dem Vermächtnis der roa(6 Meldunaen aus t>nnmn.sL Bethlehemkrippe wie vom Blitz getroffen heute tt,rten kägltch

nieder in die Knie. Verstummt sind Lärm, Leid, ktMuno o7fübrt

Zank, Wirrsal deSAlltags; versunken die ru^qe 1f®'

dem Heilandssiall Nittstebt. mit der ewiai>»,oe>, I Sc. »rfluc« geschont.

Sollen diese heiligen Feuer der Demut nnd l Leinen Pfennig weniger.

Güte, die springenden Quellen der Hilfsbereit- Wie Poineare uns die Gurgel zudrückt.

schäft, der nüchterne Rausch der Läuterung und mati§ ->« ^e.ember

Wiedergeburt nun wieder so jäh und tatenlos .... , 7or.18' --^emver.

zerstieben wie noch immer im Wohlbehagen der ^"ke eine Rachlsitzung ab.

Festgenüsse, im Freudentaumel der Silvester- "" m,t btm t,6m Senat abgeanberten Bud- nacht oder in den dumpfen, lichtlosen Tiefen der ------ ...

Erwerbs-, Wirtschafts- und Parteikämpfe? Ödei

S-L«DSSflva« wir an Reinhardl verlieren,

baren Partei- und Kalssendiinkels? Gewiß ha:

sich anaestchtS des Lichierbaumes manch drohen- unvergängliche Verdienste um Staat und Wehrmacht.

de Krise zmn Gitten gewandt und die VolksvSter o. - . .

haben nach Kräften zttm bunten Weihnachtsteller Berit«, 24. Dezember. Rechtspartelen weigern sich, die Plakate gegen

ihre bescheidenen Gaben beiqefteuert: Den Not- , Marx hat an den Oberbe.shindenburg freiwillig zu entfernen. Sie fordern

groschen für Beamte und Rentner, friedlichem ?hlshab«r des Gruppenkommandos 2, General " '

Ausgleich von Lohn und Arbeit, Anbahnung d» Infanterie^Reinhardt in Kassel anlätzlich Von Steuer- und Derwaltungsreformen und an-1behorftefienben Ausscheidens aus dem akti- dereS mehr. Wie denn überhaupt Zuversicht. 1?^" Dienst im Reichsheer ein Schreiben gerichtet, Duldsamkeit, Einsicht in das Notwendige, fach- i* ®em er "uch im Namen der Rcichsregierung liche Aufbauarbeit, Geschlossenheit des 6>e«eral tn warmen Worte« für die um Volkswillens nach außen fraalo« einen ftärferen ®<atn.6 Wehrmacht erworbenen großen Ver- Anftrieb erfahren haben. Aber selbst mit der drenste seinen Dank ausspricht, an Bewunderung grenzenden Hochacktuna und '---

dem Glauben der anderen an unsere leidgestähl- Der Hlndenduryschimps a-d» weiter, ten Tugenden ist wenig oder nichts erreicht, so-I »nHvrhnm tret « .

lanae Varteienehraeiz, Teuerung«-, Wobnungs- berM /^Ein'mÄlbd Arbeitslosengebrechen unsere besten Kräfte käh-I " ^ ^ etn ®Iatt meI°et au$ Pari«: Die weit und unS die Tawesschlinge jedes Jahr fester um den Hal« gezogen wird.

r h. i

~ 0