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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 301.

Amtliches Organ der Stadt Kaffei Sonnabend- 24. Dezember 1927. Amtliches Organ der Stadt Kaffel 17. Jahrgang

ilngeiflenoreife: Einheimische GeschaiiSanzeigen dir mm-8eile 1t) 4. auswärüs« Gcschüfisanzcisen die mm»3eile 10 4. Familienanzeiaen die mm«3eilt 10 4. Klein« Anzeigen aus Massel daS Man 5 4. auswärtige kleine Anzeigen die mm« Zeile 10 4, Reklamen die inw-Zeile 38 4. Ctfertflcbübr 25 4 (bei Zustellung 8 41. Rechnungsdeiräge innerhalb 5 Tagen zahlbar Äür die Richtigkeit aller durch Fernsprecher ausgegebenen Anzeigen sowie für Auinabmedaten und Platz« kann nicht garantiert werden, Für Anzeigen mit besonders schwierigem Latz 100 Prozent Ausschlag. Druckerei: Schlachihoistr. 28'30. Geschäftsstelle: KSlnischestr. 5.

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Moskaus Fluch gegen China.

eingefrorene Verständigung mit Varis / Linkswahlen 1928? / Berlin mischt.

Moskau unter deutschem Schutz

eine Temtsttratur von 26 Grad unter Null der

Sie waren fast verhungert.

Null Grad in Berlin. 26 Glatteisknaxe.

Berlin, 23. Dezember.

DaS Thermometer stieg gegen obend auf Null Grad. Ein leichter Regen verursachte erneut gefährliche Glatteisbisdnng, die den Verkehr vielsach hemmt. 20 Personen erlitten infolge des Glatteises Verlegungen, zwei wurden mit Knochenbrüchen in Krankenhäuser eingelirfcrt.

keine früheren Führer wieder! ehren zu lassen: eS gibt^nichls Altes, es gibt nur noch Veränderung im Sinne einer Neueinrichtung! Das Neue soll sich endlich durchsetzen bei uns, wie über- all in der Welt! Oder ist es vielleicht nicht neu, wenn wir an einem Tage frieren und unS wol­lene Handschuhe kaufen und an nächsten Tage schwitzen und nicht wissen, wo wir unseren Som« merhut gelassen haben? Oder ist es nicht neu. venn himmlische Sterne gegen einen Sowjet­stern zu Felde ziehen, Streiks und Unruhen von links kommen und Umwälzur gen nach rechts doch zwecklos sind, oder wenn Frc.nkreich und Deutsch­land sich verbrüdern und e j Deutschland aut

Erregung 1m Sowjetreich Abbruch.

Moskau, 23. Dezember. In Moskau, Lenin­grad und Charkow, sowie in vielen Städten Sibiriens fanden erregte Protestversammlungen wegen derErmordung und Vergewaltigung von Sowjetbürgern" in China statt.

Moskau, 23. Dezember. Dir Sowjethandels­flotte im Fernen Osten stellte den Dampferver- kehr in sämtlichen Hafenplätzen Chinas ein.

wahlhoroskop für 1928.

England glaubt an den Linksruck.

London, 23 Dezember Die jüngste Pause in den deutsch-französischen Besprechungen be­zeichnet ein diplomatischer Korrespondent als eine Art diplomatischen Wafsenstillstan- d e s im Hinblick auf die kommenden allgemeinen Wahlen. Der Korrespondent erwähnt dann die Möglichkeit eines RuckeSnach Links in bei­den Ländern, da die französische Linke glaube, dast ein Sieg der deutschen Linken das fran­zösische Wählertum in gleicher Weise beeinflussen müßte.

D e Wvlse In Dörfern 6e< Süden»'

Rom, 23. Dezember. (Eigene Drahtmel- dung.) Durch unvorsichtiges Bufstellen von brennenden Holzkohlenbecken in Schlafzimmern sind mehrere Todesfälle vorgekommen. Bei dem starken Frost haben sich die Wölfe aus dem hohen Gebirge in die Nähe der Wohnungen ge­wagt. So wurden in der Provinz Rom gestern zwei Wölfe erlegt.

Tödliche Glatte «stürze.

Berlin, 23 Dezember. (Durch Funkspruch 1 In Chemnitz kam infolge d"s Glatteises eine 63 jährige Witwe schwer zu Fall und ist an den schweren Verletzungen verstorben. In Plauen lutschte eine 83jähriae Witwe auf der Straße aus und erlag ebenfalls den Folgen.

vo n cor« kann schmunzeln

Paris, 23 Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Der französische Senat nahm das gesamte Bud­get mit 275 gegen 17 Stimmen an. Es schließt schon jetzt mit einem Einnahmeüberschuß von rund 595 Millionen Franken ab.

* * *

Das Spiel mit -er Währung.

Poinrare wartet auf bessere Zeiten.

Paris, 23 Dezember

In der Senatsdebatte bezeichnete PainrarS die industrielle Krise nicht als Folge der Rechts- Politik, sondern als altes Uebel, das man zu heilen hätte. Infolge der Währungsberuhi- gnng mache man jetzt nach der trügerischen Pro­sperität eine Kriscnperiode, d. h. eine Periode der Anpassung durch. Es gebe aber schon jetzt beruhigende Symtome, die französische Han­delsbilanz sei günstig. Die endgültige Wäh- rungSsanicrung sei in der Tat durch die Auf­rechterhaltung einer günstigen Handelsbilanz u. den Erport.berschuß bedingt. Man dürfe also »ich» klagen und nicht zu schwarz sehen.

Bukarest, 23. Dezember Gestern wurde hier

Budgetjahr bei. Ein Senator wünschte im Na­men der Kriegsüesangeurn eine volle Wiedergut­machung von 700 Millionen. Der betreffende Artikel wurde aber abgelehnt.

Arbeitefrtfe tu Schweden.

Stockholm, 22 Dezember. Auf dem schwedi­schen Arbeitsmarkt ist die Situation sehr kritisch, nachdem die Lohnverhandlungen überall abge­brochen wurden. Die Aussperrung von 17 500 Papierarbeitern soll am 2. Januar beginnen, wenn nicht vorher eine Einigung erzielt wird. Auch die Bergwerksgesellschaften haben Aus­sperrungen angekündigt. Die Verhandlungen mit den Hafenarbeitern verliefen negativ.

Die rote Sphinx.

Moskaus Schicksal Abbruch in China.

Von Dr. Paul Rohrbach.

Die letzte große Sowjetbilanz ergab, daß sich in der von Stalin geführten Mehrheit neben dem internationalen immer mehr der russische Ge­danke durchsetzt. Das zeigt sich auch darin, daß die Opposition meist aus Fremdstämmigen be­steht, vor allen Dingen aus Juden. Es ist eine viel zu selten beleuchtete Tatsache, daß von jeher die Führung in Rußland überwiegend in nicht- russischen Händen lag Nach dem Aussterben der Romanows (1762) bis zur großen russischen Rc- bclittion haben dem Blute nach Deutsche über Rußland regiert, das Haus Hol- stein-Gottorp, dessen Angehörige kaum noch ei­nen Tropfen russischen Blutes in ihren Adern hatten. Regiert und verwaltet werden konnte das .europäisierte" Rußland seit Peter dem Elroßen nur noch mit Hilfe der je weiter nach oben desto stärker mit Deutschen durchsetzten Bü­rokratie. Die leitenden Männer in Rußland führten seit Jahrhunderten fast nur deutsche Na­men. Mit de mAuksommen des rein orientier­ten Paslavismus beginnt der russische Staat Dahnen einzuschlagen, die zum Weltkrieg und damit zu seinem Verderbe« führten.

Auch die bolschewistische Revolution vom No­vember 1917 war nicht von Russen gemacht. Le­nins Gesicht brauch! man nur im Bilde anzu- i-m. f<>«<- tatarische Herkunft zu erkennen. Die ursprünglichen Führer des Bolschewismus empfanden auch gar nicht in erster Linie russisch- revolutionär, sondern international-re­volutionär Bon Rußland sollte nur der Anfang der W e l t r e v o lu t i o n kommen. Ein Mann wie Trotzki ober Sinowjew hat trotz des angenommenen russischen Namens zum Ausgangspunkt seines Denkens nicht Rußland, sondern die Welt. DaS galt auch für Lenin, und es hing nicht zuletzt auch damit zusammen, daß diese alten Führer Jahre unv Jahrzehnte ihres Lebens im Ausland« im Exil zuaebracht hatten: in der Schweiz in Paris, in Amerika Ihre weltrevolutionäre Einstellung haben die Ueber- lenbenben von ihnen für ihre Person behauptet, aber ihr Wille ist zerbrochen an der harten Tat­sache, daß es dem bolschewistischen Regime nicht gelungen ist, den landwirtschiftlichen und indu­striellen Produktionsavvarat Rußlands sow«t wiederberznstellen, daß der Sowjetstaat vom Ausland unabhängig wurde. Sowjetnrßland wäre in dem Auaenblick verloren., wo ein internationaler Beschluß zustande käme, ihm nichts zu verlausen und nicht- von ihm zu kaufen.

Die natürliche Folge davon war, daß die weltrevolutionären Theoretiker für die Mehr­heit, die die gegebenen Verhältnisse begriff, im­mer mehr zur Gefahr wurden, weil ihr Sieg den baldigen Zusammenschluß denr übrigen Welt zum Wirtschaftsbovkott gegen Rußland bedeuten würde. Der aber wäre die Katastrophe der Sowjets, die zwar noch von der Wenltrevolution reden, sie aber im Stillen als Utopie erkannt haben. Daher der äußere und mehr noch der innere Rückzug aus dem nicht eingestandenen, aber doch in abgeän­derter Form wieder aufgelebten russischen StaatSgedanken Auch Stalin ist aber bezeich­nenderweise wieder . . . Georgier. Nur ei­nen verzweifelten Versuch hat eben noch die einst so furchtbare Moskauer rote Hano unter­nommen. um die weltrevolutionäre Draperie des Sowjetismus nicht ganz herabsallen zu las­sen Er gab seinen Agenten in Südckina das Signal zum Putsch von Kan ton. Er war blutig in der Ausführung, aber noch blutiger ist seine Unterdrückung geworden. Man wollte der erkundeten Absicht der chinesischen Volksregie­rung, diplomatisch eine TrennungSlinie gegen Moskau ,n ziehen zuvorkommen, aber die Chine­sen haben kurzen Prozeß gemacht und we­der die Freiheit noch daS Leben der Sowjet- agcnten geschont.

Moskau ist geschlagen und Eng­land triumphiert Die englisch« Presse 1 kritisiert die in der Tat schwache Rote, mit der die Sowjetregierimg die chinesische Mitteilung die Beziehungen seien abgebrochen, beantwortet hat, dahin daß sie den endgültigen Z n s a m - menbruch der bolschewistischen Po- i litt, in China besieaele Das möchte insofern rüsttig sein, als Moskau keine Machtmittel be- i sitzt, um eine Genugtuung von den Chinesen zu i erlangen Für Cbina und für alle, die einen < praktischen oder ideellen Anteil an den chinesi­

schen Dingen nehmen, wäre e? zu wünschm. daß dies nun wirklich die letzte Blutspur wäre, die die rote Hand tm Osten zurückgelassen hat.

Mit geballten Fäusten.

...will Moskau mit China abbrechen.

Moskau, 23 Dezember

Tschitscherin macht in der Presse den chinesi­schen Generälen den Vorwurf, sie seien mit be­sonderer Gehässigkeit gegen die Sowjet­bürger in Kanton vorgegonoen. Aber die Ver­antwortung falle allen führenden Persönlichkei­ten im Gebiete der sogenannten National-Regie- rungen zu. Auch andere sowjetfeindliche Kräfte der Weltreaktion seien verantwortlich. London habe bei der Entfesselung der Ereig­nisse eine fast entscheidende Rolle ge­spielt, aber, so fährt die Erklärung fort, das Andenken an die von den Unterdrückern des chinesischen Volkes hingemordeten Sowjet- freunde werde die mit Blut zusammengeschweiß. ten Völker der beiden grossen Staaten nur noch fester verknüpfen... Die Sowjetunion behalte sich alle Maßnahmen geoen die blutigen Ver­brechen vor. die in Südchina gegen dir Sowjet­union verübt wurden.

Wie Wird es ausgehn?

Roch ein Horoskop für 1928.

Von - X

Kaspar Murner.

Nichts beschämst m»s «tt der Schwelle d«S Jahres so sehr wie das Antlitz der ..uiuust, in das wir bente einen zweite« Blick ins wollen. Ader «m all denen, die ans Wahrsagen, «ar» ienlcgcn. Horoskope und Bleigiehe» schwöre«, ihre Ruhe wiederzngebe«. will ich es gleich vor» wrgnehmea: uns i« De«tschla«d gebt es gut tm Jahre 1928 behaupte« die Astrologe«! So zahlreich wie die bekannten Wege, die nach Rom führen, ebenso zahlreich sind auch die Versuche, das Schicksal zu befragen. Apfelscha» len, Kaffeegrund, Geisterbeschwörungen, Stern­schnuppen müssen herhalten. Aber wenn man auch das Gefühl nicht los wird, ob es nicht rat­samer sei, einfach abzuwarten, was das neue Jahr bringt, denn irgend etwas mutz es ja wohl bringen, so wollen wir doch einmal sehen, wie es auf unserer lieben alten Erde im nächsten Jahr zugehen soll, d. h. was uns die Astrologen in Aussicht stellen. Da finden wir zunächst recht viel Naturkatastrophen, Ueberschwem» mungen und Wolkenbrüche überfluten die Län­der, Stürme verursachen grotze Schiffsunglücke, Erdbeben kehren das Unterste zuoberst. Auch der Vesuv soll sich im nächsten Jahr wieder einmal in unliebsame Erinnerung bringen. Schließlich ereignet sich in Europa noch eine folgenschwere riesige Explosion, die lange von sich reden machen wird. Die Wirtschaftslage ist im allgemeinen recht ungünstig im kommenden Jahre.

Zahlreiche grotze Streiks führen zu Unruhen, die Börsen werden viele schwarze* Tage erleben müssen und ansehnliche Finanzunternehmungen hierbei ihren Tod sln» den. Von den einzelnen europäischen Ländern wird es (endlich einmal)

Deutschland am besten gehen!

In seiner Politik wird sich nichts Nennenswer­tes ändern, doch soll die Anbahnung freund­schaftlicher Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland bevorstehen. In Frankreich scheint matz nicht allzu gut wegzukommen im nächsten Jahr, denn in seinen Kolonien werden Un­ruhen ausbrechen. Frankreich wird viel Ener­gie aufbringen müssen, um sie überhaupt nie­derschlagen zu können. Für England sieht es ganz böse aus. Es wird in einen Krieg ver­wickelt und hat schwere Kämpfe in Asien durchzufechten, bei denen Rußland auf Seiten des Gegners ist. Italien hat seinen Vesuvaus» bruch und wird darüber zunächst Politik und andere Sorgen vergessen. Um aber all diese Vorgänge noch grauenhafter, plötzlicher und überraschender zu gestalten, hat sich das Wetter auch allerlei vorgenommen. Wir werden z. B. den plötzlichen Uebergang von

schlimmer Kälte zu noch schauerlicherer Hitze erleben. Mit einem Wort: uns kann da allerlei Nettes blühen, wenn auch nur die Hälfte von dem eintrifft, was die Astrologen und Hellseher vom Jahre 1928 erwarten. Das Schlimmste aber steht Rußland bevor; ihm droht nicht mehr und nicht weniger als der U ntergang d es Sow­jet st e r n s. Denn das Gestirn, das für Ruß- land am Himmel leuchtet, hat dem Sowjetstern den Fehdehandschuh hingeworfen, es duldet ket» nen Nebenbuhler. Auf welche Art jedoch die himmlischen Sterne ihrem irdischen Genossen eins auswischen wollen das vermag zurzeit noch nicht einmal die Phantasie eines Hellsehers zu erforschen. Uns armen Sterblichen mag eS genügen, beide Sterne wollen miteinander kämp­fen, wollen wir wetten, wer gewinnt? Denen, die etwa in Deutschland einen Umsturz vorhaben sollten, gilt die Warnung: Vorsicht! Denn im Rat der Gestirne für das Johr 1928 wurde be­schlossen,

keine früheren Zu stände,

Wieder überall freie Einfahrt.

Berlin, 23. Dezember. (Durch Funkspruch Infolge des Auftauens der Bahnkörper, wik- kelt sich der Eisenbahnverkehr wieder regel­mäßig ab. Die AuslandSzüge trafen gestern abend noch mit großer Verspätung in Berlin ein. Tie z. T. vereisten Signaleinrichtungcn funktionieren wieder.

In Frost unö Schnee.

Immer noch sechsundzwanzig Grad am Balkan.

Belgrad, 23. Dezember, (ßig. Drahtmeldung.) Im ganzen Lande dauert das grimmige Frost- wettcr weiter an im Neusatz mit 26 Grad. Die BevölkerungTalmatiens leidet schwer unter der ganz ungewohnten Kälte. Die Theitz ist bis zu ihrer Mündung in die Donau zugefroren und kann mit Fuhrwerken passiert wer­den. Hunderte von Schiffen find von Eismaffen einaeschloffen.

Sofia, 23. Dez (Etg. Drahtmeldung.) In Kustendil herrschten heute 22 Grad Der Ma- ritzaflntz ist zum ersten Male seit Mrn- schengedenken vollständig zugefroren, i

Budapest, 23. Dez. (Gig. Drahimcldung.) Hier wurden gestern abend 20 Grad, in einzel­nen Vororten sogar 24 Grad gemessen Tie Wafferleitungs» und Gasrohre find eingefroren.

Stettin, 53. Dezember l Privattelegramm)

Die im Eise einaoschlossene kleine Insel Rüden _____ ,.w UIU) ,, . eunmiunn

im Greifswalder Bodden konnte durch einen! geht und Frankreich von lauter Änast^licM n>U Lotsendamp;er von Saßnitz mit Fracht und Kost was es machen soll? Auf r.ne/ nur bin ich verborgt werden. 1 spannt aus ein Landschaftsbild, das man 1928

Scha-e um Genf!

Ein Franzose wird BSlkrrbnndSchef.

London, 23 Dezember.

Aus Genf wird gedrahtet: Der Generalsekre­tär des Völkerbundes wird MS spätestens 1. Juli zurücktreten. Anstelle Sir DnimmondS wird die Berufung eines Franzosen schon jetzt in die Wege geleitet, wogegen keine Ratsmacht Einspruch erhoben hat.

weil fie nicht satt wurden.

...müssen wir die Kriegsgefangenen jetzt entschädigen.

Paris. 23. Dezember.

Bei einer Senatsdebatte über die Entschädi­gung der ehemaligen französischen Kriegsgefau lenen in Deutschland erklärte Pensivnsminister Marin: Nach dem Versailler Vertrag seien auch diejenigen Schäden wieder gutznmachen, die sich aus der mangelhaften Ernäh­rung der Gesanaenen in Deutschland er­geben hätten Die Regierung schlage nun vor, sine Gesamtsumme von fünfzig Mill io. nen, verteilt auf sieben bis acht Jahre, im Ganzen hierfür einzustellen. P o i n c a r k pflich­tete der Summe von fünf Millionen für dieses

Berlin 23 Dezember. Die Mehrzahl der Mi­nister hat Berlin verlassen. Reichskanzler und .....------ --- ------ .....

Aussenminister halten gestern noch eine «usspra- zeichnet. Die tiefste seit 50 Jahren, che über die von Moskau erbetene Wahrnehmung "...

orr -°wjc. - ... § iLchina. * '{