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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Aesflsche Abendzeitung

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Alles dreht sich um... Repamrionkn

ir wollen klar sehen

Der D'.Nator ILM fim erweichen.

PepichtM'.aen Ita/Är jrtÄ MU den Dinaren der englischen und amerika , u" 7 lZZ~r~! ______' n ftfien Stnotähnnf fiatfnrf>in»n fcÄH». a-4,4.

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Kleine änieiaen aus Snffel___

Sette 10 A, Reklamen oie mm-,

wird bekannt: Lloyd George nannte in Hüll Entbehrlich

die ReporatiouSfrage das Problem der nächsten in derWeife Waren^Äan'en M-nd nicht zehn Jahre, denn eine abschließende Lösung Kriege und mutz unS auf den Märkten der L'rl! würde zu neue« Schwierigkeiten zwischen Frank konkurrieren, wodurch die t df tamiS reich und Deutschlandführen und damit Gefah- drückt werden. * Ycrunrerge-

Dte Anregung zu dem Vorschlag Gilberts dürfte in erster Linie aus amerikanischen yi* nanztreisen ftammen. So mangelhaft der Da- foetplan noch ist, so hat er überhaupt doch das Verdienst, die Frage der Reparationen aus dem Gleiä der Politik in bas der Wirtschaft langten zu haben. Die Revisionsmöglich kett war dabei von Anfang an im Dawesplan selbst vorgesehen und eS blieb nrehr als ein Schön» hettsfehler, das zwar Deutschlands jährliche

Rom, 22 Dezember (Eigener Drahtbericht.i

Im Ministerrat stellte Mussolini u a fest, daß seine Verteidigung der Lira vollständig

der Vorkriegszeit wieder hersteüen wollen. Der Ministerrat war davon überzeugt d.;ß das Ge. setzesdekret günstige Wirkungen auf allen Zwei- gen der Volkswirtschaft haben und auch zur Wiederherstellung der Weltwirischast beitragen werde

Rom, 22. Dezember In einem Presseinter- view erwähttte Finanzminifter Volpi u. a., datz di« Dtabilisierungsverhaudlungen in London

ren für den auch England in seine Folgen zie­henden Vertrag un Locarno bringen.

Die Raffelet üettefr Der *6onnemeai8pi

Nische« Staatsbank ftattgefunden hätte». Letzte- rer, Benjamin Strong, fei eigens nach Lon­don gereist, um diesen Verhandlungen beizu- wohnen und sei gestern wieder nach Amerika zurückgekehrt. Mit den Direktoren der beiden Banken sei eine Krediteröffnung von 75 Mil- liouen Dollars erörtert worden. Man habe ferner mit sämtlichen Hauptbanken der ganze« Welt, sogar mit der Japanischen Bank, in Verbindung gestanden. Zugleich habe man eine and"-- Kredi^eröfsnuna bei privaten und anderen Banken unter ennlisch-amerikani- fchem Schuhe eröffnet, sodatz die Krediteröffnun­gen 125 Millionen Dollars betragen.

Die ttäcfrften zehn Ishre werden von der Reparationspolitik ausgefülll. Rotterdam, 22. Dezember Bus London

Her mit der Endsumme!

6S war sicher kein Zufall, daß Parker Gil­bert auf seiner Reise nach den Vereinigten Staa­ten einen Abstecher nach Paris machte um hier in den stärksten Widerstand gegen die Festsetzung her Reparationsendsl'nune Bresche zu legen. Tai sächlich rauscht es denn auch wie auf Kommando durch den Boulevard-Pressewald: Eine F st- setzung der deutschen Schuld dürfte nicht ohne Zusammenhang mit einer Reuregelung der Schuldverhältnisse der Alliierten untereinander, d. h. hai ^tsäch. i der Schulden an Amerika, er­folgen. es war immer das Bestreben Frank­reichs diese Fragen miteinander zu verknüpfen. Amerika hat sich jedoch immer dagegen gewandt und auch neuerdings betont der amerikani'' e Schatz,ekretär Mellon, datz die Reparationsfrage b? der Kriegsschulden der Alliiert u r."..,, be tt hre. Diese Schwierigkeiten lassen ahnen, datz w.r uns tweg ein itieucgen weroen oegnügeu müssen.

Amtliches Organ der Stadt Kassel 17. Jahrgang

Nummer 360 Amtliches Organ der Stadt Kaffel Freitag, 23. Dezember 927.

Alliierten gelangt.

Aber Frankreich verfolgt noch ein anderes Ziel. Aus Grund der Waffenstillstandsverhand mngen wäre Deutschland lediglich verpflichte« gewesen, den durch die LriegSführung angerich­teten Schaden an Leben und Eigentum zu er­setzen und Frankreich hätte zusammen mit Bel­gien den Löwenanteil der deutschen Entschädi­gung erhalten. Aber Frankreich ging darauf auS, Deutschland durch wirtschaftliche Matznah- men soweit atS möglich zu schwächen, wenn nicht sogar zu vernichten und trat dafür ein, datz Deutschland für alle Kriegskoken sämtlicher kriegführender Staaten aufzukommen habe Gleichzeitig aber machte man dem französischen Volke vor: .Der Bosch mutz alles bezahlen" Millionen, ja Milliarden, die Deutschland blutete, wurden sinnlos vergeudet. Es sei nur an daS Lurusleben der Besatzungsarmee im Rheinland erinnert. Mußte doch um nur wenige Beispiele yi erwähnen, Deutschland für die Offiziere der Besatzung 2046 Salons, beinahe 5000 Klubsessel. 74000 Sektgläser und tausend: andere Lurusgegenstände liefern. Wieviele deutsche Lieferungen wurden verschleudert s Tast aber auch die RevarationsbüroS in Berlin und Paris jährlich Riesensummen verschlingen, ist erst jetzt durch eine Anfrage im Unterhaus ans Tageslicht gekommen. Frankreich ist also an sich am allerwenigste« moralisch berechtigt, weitere Schwierigkeiten zu machen, wenn wirtschaftlich» Vernunft die Rotwendgikeit erkennt, den DaweS- pkan zu ergänzen oder abzuändern. SS wird sich auch hier traf die Dauer zeigen, datz die Macht der Tatsachen stärker ist alS der politische Wille Frankreichs, der vom Fan^iSmuS beS RnbrkriegeS auch schließlich den Weg zum Da wesplan und nach Locarno mitgehen mußte.

Der Diktator kann alles

Jetzt hat Mussolini auch die italienische Währung stabilisiert.

Asch ist es Zeit...

Reparationsgefahren für Europa. Drückende Fesseln.

London. 22. Dezember

SNchf 8e neugierig fein!

Rewyork, 22. Dezember. (Funktelegramm Parker Gilbert, der gestern hier einzet.offen ist lehnte eS ab, Fragen über politische und Win schaftliche Probleme Deutschlands zu beantwor­ten, wobei er auf reinen letzten Bericht verwies

alte Gemälde sowie eine der größten Bibliothe- ken Polens mit über -wanzigtausend Bänden

Warschau. 22. Dezember (Eigene Drahtmel­dung.) Ter Besttzcr des Schlosses war z. Zt. der Katastrophe abwesend. Seine Mutter so­wie die Fürstin R a d z i w i l l wurden gerettet Unter de« verbrannten 9 Personen befindet sich der bekannte polnische Leichtathlet Alsred Breyer. Eine Anzahl weiterer Personen wurde schwer verletzt. Fünfzig Prozent der Sammln« gen konnten gerettet werde».

Zu de» Veröffentlichungen über das geheim­nisvolleZimmer Rr. 40", in dem die Englän­der während de? Krieges die deutschen Funk- s rüche entzifferten, wird von einem ehemaligen Dolmetscher mitteilt: Anfang 1916 wurde die Funkstation Neumünster als Marine-Nachrich- ienstelle u ngerichtet. Nicht allein die englischen Funksprsiche wurden aufgefangen und bearbei­tet, sondern auch die russischen und französisthen sowie die der neutralen Länder. Bald waren wir über sämtliche

englischen SchiffSbe -ungen orientiert

Der Dollar regiert die Welt

RiesenkredUe für Italien.

Wiedereinführung der Goldparität auf der Basis von 19 Lire für einen Dollar, 92,46 Lire für ein Pfund Sterling und 3,36 Papierlire für eine Goldlire beschlossen. Die Staatsbank wurde verpflichtet, von heute (22. 12.) ihre Banknoten gegen entsprechenden Metallwert umzu­lauschen. Der Beschluß macht in Finanzkrei­sen starken Eindruck.

die Endsumme. Diese nachträgliche Festsetzung bedeutet also erst die Vervollständigung des Dawesplanes und braucht auch an sich gar nicht im Zusammenhang damit zu stehen, was die Alliierten ihrerseits an Amerika schulden. Frankreich erklärte aber seinerseits, es könne nicht 62 Jahre lang Schulden an Amerika zah­len, ohne auf die deutschen Einkünfte rechnen zu können. Damit vertritt Frankreich der Grund­satz, daß Deutschland die Kosten des Welt­krieges mehr oder weniger allein zu zahlen habe, was an sich ein Unding ist. Es wird daber übersehen, daß dies überhaupt über die Finanz­kraft eines Volkes geht und andererseits ver­gessen die Alliierten, datz ihre Kriegsausgaben auch nicht zu verachtende Einnahme^ gegenüber­stehen, nämlich die Verwirklichung von Kriges- zielen. Frankreich hat Elsatz-Lothringen bckr..:- men, beutet das Saargebiet aus, bk gesamten deutschen Kolonien, deren Wert allein über hun­dert Milliarden ausmacht, sind ist die Hände der

sodaß unsere Flotte Gegenmaßnahmen treffen konnte. Die Routine der Dolmetscher war bald so groß, daß es gelang, auch die ständig erneu­erten Schlüssel zu finden. Im Gegensatz zu der ängstlich verfchkoffenen Tür des »Zimmer Nr. 40" in London geschah dies zieurlich offen i- Neu­munster. Natürlich durfte kein Fremder das von Stacheldraht umgebene Gelände der Tiation betreten. Die E.-Hauptstell: Neumünster bildete die wichtigste Verbindung mit unserer. Feind»n wahrend der Skagerrakschlacht hat sie mit zum Erfolge bergetragen.

Die Staffelet Neuesten NaärnÄieu erf*äntn wvLearlKb sechsmal nachmmaa». Der «oonnememsvreis besagt lür den Monai a. Jt bet freier Suftellava tn8 Hans in der Geschäftsstelle adaedoli L») Jt Durch die do« monatlich ä. Jt ausfchlietzltch stustellttnasaediibt. üernforeter »Li und 958 stllr unverlanat eineehnbte Seiträoe kann die Redaktion eine Verantwortung oder GewSln in keinem »alle übernehmen iHüdMbluna des Be,ug»selde» oder Anforüch» wegen etwaiger nicht vrdnnngSmästfger Lieferung «st anSaetchloffen. Postscheckkonto Äranffnrt a M Nummer 68HO. S!n,elnummer 10 A SonnragSnummer 80 A.

»inbetmtfdK «efchäft,an«tgen die n.m-Äefle 10 4 autrodm« Getchaf^anzeigen bte mm-Setle 10 Ä. »omilienanjeiaen die mm-Seile 10 ). Kleine änyiaen aus Sasse! daS Won 6 4. auswärtige kleine An,eigen die mm» ox "«. '«'ä.------ -ck«ke 18 4. Cffcrtgebübt 86 A (bei Zustellung

85 Al. Rechnungsbeträge tnnerfwlb 5 Tagen ,alilb.ir ftüt dte Richngkeit aller durch Rernferetber aufgeaebenen An,eigen fowie für «ufnabmedaten und Plätze kann nicht garannen werden, ftflr An,eigen mit besonders schwierigem Latz 100 Prozent Aufschlag Druckerei: Lchlachtüofstr. mu. Geschäftsstelle: »dlntschestr. 5.

In Manchester führte der bekannte Wirt­schaftssachverständige, Sir George Paisch aus: Die bedeutendste« Sachverständigen der Welt glauben an die Gefahren eines fi n a nz iek­le « Z u s a m m e n b r u ch s in der ganzen Welt. Wenn i« den nächsten achtzehnMonaten nichts Gemeinsames geschieht, dann wird es unmöglich sein, die Lage zu retten außer durL--överstürzte Handlungen in einer Zeit der SrMs. Zur Rettung der Lage wird die ganze Welt die Tarifschranken abbauen und andere Vereinbarungen treffen müssen Wir befinden uns in Dicht allgemeinen Freihandels Ter Redner fuhr fort, die Reparationspolitik -fügt uns allen einen ungeheuren Scha- *>en«h1^ ist für Europas Gedeihen

Krakau, 22. Dezember. Beim Brand des allen Schlosses des Grafen Tarnowski in Dzi- 18» (Klein Pole») find bei« Rettungswerk renn Persoue«, darunter eine Gqmna- flaftin und zwei Hvchfchüler «ms Lebe« «komme«. Etwa zwanzig Personen erlitte» Verletzungen. Die Löscharbeiteu waren durch den starke« Frost sowie durch Wassermangel sehr erschwert. Das abgebrannte Schloß gehörte zu den ältesten polnischen Ritterschtöffern und erhielt große kunsthistorische Sammlungen und

Auch wir haben fte belauscht.

Wie Neumünster die geheimen Kriegsfunksprüche auffing.

Rom. 22 Dezember. Ein außerordentlicher; fein. Er habe auch niemals die Goldparität Winifterrat hat gestern die sofort in Kraft tre- h#r »ir>rrri»n»io<t »»->»<»- lende Stabilisierung der italienischen Lira durch

w v m Rom, 22. Dezember Ruf Grund der Begnadigung durch Mussoli­ni wurden bis jetzt 300 Zwanqsverschickte be­dingt frcigclaffen, darunter viele kommunistische siegreich gewesen fei; denn sie habe jeden Ver", mum den^Bette^en^we^s^^^ such einer En,Wertungsspekulation zunich e ge- ForualifiD-e^ Un6 et"

wacht. Eine weitere Werterhöhung wurde mög-1 derer würden verkümt so m

lich. aber im Augenblick nicht wünschenswertdin aus Tri!nt ' a. für Joseph Nol-

Glück und Glas.

TerGotha" als Fürstenbilderbuch.

Kriegshetzer Rikolaiewitsch als 866er. Haus Haöstmrs filmt. Der Herzog beim Theater. ..Landwirt" Eitel Friedrich. Als Plautageube»

66er und ... in der Reichswehr.

Wie sich die so vlötzlich.4n die Niederungen des Lebens versetzten Fürsten mit den neuen Verhältnissen abgefunden haben, darüber berich­te: uns wieder das diesjährige Adreßbuch der Fürsten, der berühmte Gothaische Hofkalen­der Am wenigsten scheinen noch immer die Romanows, soweit sie dem sinn- und zweck­losen bolschewistischen Blutbad entgangen sind, vergessen zu können Am härtesten ist Wohl der . Grossfürst N i ko l a u s getroffen. Der jetzt eüt- undstebzigjährige einstige Generalissimus der rus­sischen Truppen lebt einsam und verlassen, auch nicht mehr in, wie man sagt,voller geistiger Frische*. in dem sogenannten Schloß Choignh im französischen Depar.ement Seine-et-Okse, einem Bauwerk, das dem stolzen Namen Schloß keine Ehre mackt und angesichts der finanziellen Nöte des Großfürsten keinerlei LuruS aufweistauS- gleichende Gerechtigkeit: war doch Nikolaus Nikolajewitsch einer der eifrigsten Kriegs­hetzer! Daß er auch mit seinen Verwandten so Snlich ganz zerfallen ist, beweist wchl am

n der Umstand, daß nicht er, sondern der in Coburg Nizza und Schloß Fabron in der Bretagne lebende Großfürst Kyrill, Wie der Hosialender kündet, jetzt

Kaiser aller Reutzc«"

ist, freilich nur durch Selbsternennung. Die übrigen Romanows sind in alle Welt zer­streut. die meisten leben in und um Paris, so­wie an der Riviera; ein besseres Los als viele ihrer Verwandten scheint bi^ Prinzeß Xenia gezogen zu haben, die Tochter des 1919 von den Bolschewisten ermordeten Großfürsten Georg Michailowitsch, die einen Newyorker Großindustriellen, William LeebS, geheiratet hat. Nicht minder verstreut leben die Habsburger. Die Exkaiserin Zita be­kanntlich in Legueiiio in d:r spanischen Provinz Vizcaya, der jetzt fünfzehnjährige - »Kronprinz- Franz Joseph, dessen baldiger Großjährig­keit die ungarischen Legitimisten mit Ungeduld entgegensehen, lebt in Luxemburg, der ehemalige Kommandant bo* Tirol Eugen, im Hotel .Drei Könige- in Basel. Interessant ist die Eintra­gung des Erzherzogs Wilhelm, der unter dem Namen Wassil Whschhwanyi Oberst 98r ukrainischen Schützen ist. Richt minder sensationell ist die Umstellung des Erzherzogs Leopold, der die Freiin Dagmar Nicolics» Podrinska geheiratet hat und mit ihr und einem Töchterchen seinen Wohnsitz in der berühmten Filmstadt Hollywood hat, wo er mit einem

früheren Adjutanten fleißig filmt.

In noch erheblicherem Maße haben sich deut­sche Prinzen und Prinzessinnen der neuen Zeit angepaßt, viele von ihnen sind nicht nur in bezug auf den neuen Berusgut bürgerlich* ge- worden, haben ihre Schlösser mit Bürgerwoh­nungen vertauscht, sondern sind auch, vom höfi­schen Zwang befreit, dem Zug des Herzens ge­folgt und haben bürgerlich-romantisch geheiratet. So ist gleich aus der zweite« S ite des neuen Gotha ein Kaufmann v. Loen wohnhaft Wiesbaden verzeichnet; er steht zum ersten Male im Gotha als Gatte feer Prinzessin Marie Auguste von Anhalt, der Witwe beS Kaisersohnes Joachim, der kurz nach dem Krieg aus dem Leben schied; es war tn Schöneberg, wo das Paar getraut wurde, wenn auch n-cht gerade im Monat Mai Kurz darauf heiratete

Brnder der Prinzessin, der letzte Herzog von Anhalt, Joachim Ernst, der

als Dickem und Regisseur

jetzt ganz dem Theater lebt, die aus Plauen i V. gebürtige Tochter Ottilie Elisabeth deS früheren Plauener Theaterintendanten Str ick- "dr Unter den Hohenzollern ist derbürger­lichste* der zweite Sohn des Kaisers, Prinz ® *1V 81 i e b r i dj, der sich einfach meldet als Landwirt, wohnhaft Potsdam.* Der zweite Sohn des Prinzen Heinrich von Preußen, der etnunddrelßiglahrige Prinz Sigismund, bisher Angestellter der Firma Schlubach, Sapper u. Co. in Guatemala*, hat eS jetzt zum

Plantagenbeflber in Cestarica

qebracht; übrigens hat ihm seine Gattin, die Altenburgische Prinzeß Charlotte Agnes, die L^^chmden erotischen Gegenden eine treue Gefährt in ist kürzlich im fernen Guatemala ein Böhnchen geschenkt Noch ein anderer deutscher ®rinj bat lein Glück in der Fremde gefunden- Prinz Bernhard von Sachsen-Meiningen ist fetzt D i p l o m - L a' d w i r t in Voigtsgrunü bet Manenthal im ehemaligen Deutsch- ^üdwestafrika. Sein älterer Bruder da- Segen, Dr. jur. Prinz Georg, übt in Meiningen

Neun Tote im brennenden Schloß

Polens Kleinod eine Ruine. Unersetzliche Schätze verloren.