Kasseler Neueste Nachrichten
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Hessische Abendzeitung
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Rummer 291. Amtliches Organ der Stad« Kaffe» Dienstag, 13. Dezember 1927. Amtliches Organ der Stadt Kaffe» 17. Jahrgang
Europas Dank an... Mudski.
Die Wahrheit über die „Einigung" in Genf t Tragödien-Sonntag / Wildwest in Berlin
Autonomisten aufrechtzuerhalten und auf geeig-IMontagS sämtliche Delegationen ebenfalls öScnf netem Wege dieser Bewegung Mittel zuzusüh« verlassen. Die deutsche Delegation rl ft Dwns ren. Elsaß-lothringische, sogenannte .Stotz- tag nachmittag wider in Berlin ein trupps", sollen mit deutschen Waffen bereits _____
Der Hel- -es Tages
Washington, 12. Dezember.
»Verteilung die Ueberfüh
irung dieser Produktionsmittel in
nur das vorerst beiseite gestellte S o z i allste-
Der zur Zelt in Gens weilende litauische Ge
ck
Sehr gut
men. Außerdem dürfte er sich mit den ande
dem Reiche und Preußen besoffen.
zweiundneunzig Prozent aller mohammedaut«
Tin Gebot -er Moral.
Washington für schleunigste Rückgabe.
Aus Warschau liegt ein Telegramm vor, wonach der Kommission der Attachces von Groß- *"■“ *' ~ und Italien der Ueber-
des Ostens und deS Westens loben dürfte. Aber lein Gewicht in Gold genügt dem seltsamen Heiligen noch nicht Er Hal einen neuen (Mb« stick erfunden, indem er sich die indische Ge ster« mrcht und Aberglauben nutzbar machte Taaegen gibt es letzt nur ein sicheres Mittel: Das Ba« dewasser de« Aga Khan I DaS Wasser, das seinen heiligen Leib benetzt hat. ist so wun« derkrastig daß nur wenige Tropfen genügen, um böse Einwirkungen von einem Gläubigen fernzuhalten Und diese« Badewasser enthält Aga Khan seinen Anhängern keineswegs vor. Er badet fleißig und mit reichlichem Wasserver. 610!«$; sammelt das Badewaffer bis ium letzt-n
Paris, 12- Dezember. Die sranzSfische Kammer hat nach dreitägiger
3m Rampenlicht.
Loebe an der Ruhr. — Huber im Elsaß.
Gewicht zwischen 220 und 250 Pfund, was ihm wegen seiner massigen, ungewöhnlich lohen und breiten Erscheinung auch gar nicht schwer fällt. Die Nachprüfung dafür, ob seine sclbsteinsckätzung angemessen ist, besorgt die örtliche mohammedanische Priesterschaft. Ur« prünglich erhielt der Aga Khan fern Gewicht in Gold persönlich u. in Form von Platten, Münzen, Ohrringen, Halsketten, Armbändern und anderem Schmuck im Verlauf eines feierlichen Aktes, bei dem er gegen Gold tatsächlich ausgewogen wurde. Aber der Islam ist eine ungemein bequeme und praktische Weltanschauung. Der Prophet hat seinen Gläu« blgen nicht untersagt, an den Freuden dieser Welt nach Herzenslust teilzunehmen; allenfalls ohne Alkohol und Schweinefleisch und höchsten« mit vier rechtmäßigen Frauen. Aber die Zahl der Geliebten darf unbeschränkt sein und die vorgeschriebenen Fasten gelten immer nur j»r den Tag: man hat nur nötig, seine Mahlzeiten in die Nachtzeit zu verlegen. Kein Fslam-Gesetz schreibt deshalb auch vor, daß der Gläubige nicht al« Rennstallbesitzer in Londons herrlichen Hotel» mit den
verwöhntesten Luxusfrauen
E»n Sonntag -er Tvagö-ion
Grausige Großstadtchronik.
Berlin, 12. Dezember.
In Friedenau verübte der 27 Kahre alte Schriftsteller Leo Ehlers mit feiner LI Aat re durch Oesfnei, Der Gashähne. In vier anderen Wohnungen be- gingen am gleichen Tage die Wohnungsinhaber ^^fnord durch Oeffnen der Gasleitung.
“«Werten, daß es zu folgenschweren Explosionen kam.
Die vötterbundgewaltigen müssen wieder umdrehn.
London, 12. Dezember.
Ja o-er nein.
Wie Pokncars seinen Haushalt durchdrückt.
ausgerüstet sein und was dergleichen blühender Unsinn mehr ist. Mit dem viel zitierten „Verschwörer" Rene Ley haben die Elsässerverbände int Reich jede Verbindung abgebrochen, da er ein Phantast sei, dessen politische Pläne man nicht ernst nehmen könne. Die Gründe die- ser Pariser Hetz-Campagne liegen auch tatsächlich weniger in dem Wunsch, etwas „Sensation"
In» grelle Licht der politischen Rampe ist plötzlich auch wieder das Elsaß getreten. Die Angriffe HuberS gegen die französche Regierung erfolgen in hem Augenblick, wo ParisI, "'.Genf wettende lttamsche Ge-
versucht, durch recht weitgehende Sondermast- ^"^.„ft„?,^ s Kllmas erttärte e'nem S-nder. nahmen die Autonomisten-Bewegung in Elsaß- Streitfall
Lothringen totzuschlagen, wo gleichzeitig die provisorisch und nicht'endgültig beigelegt. französische Presse vermutlich im Verfolg ihrer T^er'gkeilen aus einer Rivali-
Wahlpropaganda durch tägliche Leitartikel die ^der drei Großmächte Deutschland, Polen und französische Oefsentlichkeit davon überzeugen Rußland entstanden. Um diese zu vermeiden, will, daß die ganze Autonomie-Bewegung ip pc6e eönur ein Möglichkeit, die Reutrali- Elsaß-Lothringen von kapitalkräftigen Persön- im Rahmen deS Völkerbundes nach dem Bei IWetten Deutschlands finanziert sei, die Füh- spiel der Schweiz. Das größte Hindernis fei ter dieser Bewegung daher als H o ch v e r - B*e, Haltung Polens, das noch nicht endgültig tätet anzusprechen feien. Immerhin, fo viel auf Litauen verzichtet habe. Polens Sache wäre Wahrheiten die Angriffe des Kommunisten es, bte Lösung (Herausgabe von Wilna) zu Huber den Franzosen ins Gesicht schlenderten, suche». (Siehe auch Depeschen 2. Seite.) die Behauvtung Poincar^s. daß er und feine Partei Anhänger des Anschlusses Elsatz-Lothrin- gens an Deutschland seien, ist sicherlich nichi richtig. Der Tumult in der französischen Kammer bat in der Tat eine ganz andere Ursache. Sie ist in der Aufregung zu suchen, die eine! svftematiscke Hetz-Campagne verschiedener nationalistischer Zeitunqen Frankreichs überall hervorgerufen hat. Täglich macht die Seulebarb« .1
presse ihren Lesern sensationelle Entbüllunaen ^ranuf’f , a oü t, " V
«us dem Material der Hansfuchungen bei elsatz I L^.e8 ®6eAleLf ertBeV
lothringischen Autonomisten-Führern In 8»* mußten daher nach
ßer Aufmachung verkündci sie daß „Berlin wJ®11«“ »l tfldteSren.
Der Wtttfvleen.
Er verdient sein Gewicht in Gold.
Geistliches Ob«b-«vt and ... Reoallallbesttzer. Wie man bei de» gentlemaas volkstümlich wird. Der Harem im Hotel. - Das bciliae Badewasser des Oberpricsters.
London, 10. Dezember.
Englands OeffentlichLei beschäftigt stch noch immer am meisten mit dem .. . Pferdesport und darum auch mit dem Inder Aga Khan, dem einer der größten englischen Rennställe gehört Die Buchmacher nehmen von ihm die höchsten Weiten entgegen und feine meist bei öffentlichen Versteigerungen zusammengekauften Pferde verdienen nicht nur in England ihren Hafer. Gerade bei französischen Rennen spielt für Aga Khan nicht der hohe Frankenpreis für den Sieg, sondern die hohe Rennwette in England die Hauptrolle. Der Fuder legt sich auch zurzeit ein erstklassiges Gestüt an und richtet stch also auf eine noch umfassendere Beschäftigung als englischer Rennwettmann ein. Das begeisterte Alt-England vergißt vollkommen, daß auch dieser Inder trotz seines Reichtums ein Farbiger ist Aber höher als aller englischer Nationalstolz und alle Ueberheb- lichkeit der Sirs und Lords steht das edle Pferd oder genauer die Wette aus das edle Pferd. Aga Khan aber ist längst der volkstümlichste Mann auf dem grünen Rasen.
Man bewundert die Zahl seiner Pferde, die Höhe seiner Wetekn u. die märchenhaften Preise, die er für Jährlinge auSgibt Der auf dem erfolgreichsten Gestüt stch gründende erfolgreichste Rennstall ist aber immer noch eine sehr unsichere Angelegenheit, eine Kapitalsanlage, die heute Millionen scheffeln und morgen Abermilli.ncn verschlingen kann. Aber der Khan hat nicht nur Vermögen, sondern auch den unentbehrlichen tändigen Vermögenszuschuß. Er verdient ein Gewicht in Golds Eine sonderbare Behauptung! Noch sonderbarer ist es, daß diese Behauptung buchstäblich zutrifft. Aga Khan ist der Jinan, das geistliche Oberhaupt der indischen Anhänger des Propheten Mohammed. Die aber sind verpflichtet, ihm alljährlich eine ■ «teuer zukommen zu lassen, die insgesamt sein GewichtinGold beträgt. Aga Khan sorgt sehr weise dafür, daß den Gläubigen seine Last nicyt zu leicht wird. Er hält sein
Braun schwelgt nicht still kostbaren ^ropien in Fässern und läßt sie in
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Kosten der antan"mistsscken Eamvaane In Elsaß-
Lotbrinaen bestritten haste ** Es wird von einer ®fr llrvffe Aufbruch In öit Heimat.
angeblichen deutschen Spionagezentrale!' Genf, 12 Dezember (Privattelegramm., ht Freiburg berichtet, deren einzige Aufgabe es Roch der gestrigen Abreise von Pilsndski und sei, die Verbindung mrt den elsaß-lothringischen!WoldrmaraS werden im Berlansc deS heutigen
Es ist nicht anzunehmen, daß die Interpellationen im Reichstag von links bis zum Zentrum über den Stillegungskampf in der Großeisenindustrie zur Verhandlung kommen, bevor nicht die Essener Schlichtungsverhandlungen, die unter dem Vorsitz deS Schlichters Dr. Sötten begonnen haben und sich mehrere Tage hinziehen, ,
dürften, abgeschlossen sind. Die Lage, die nicht zu machen, als mehr in dem Versuch, jetzt unnur in Berlin als überaus ernst angesehen wird, mittelbar vor dem Beginn der Wahl-Campagne hat stch in den letzten Stunden dadurch wesentlich in Frankreich die autonomistische Bewegung in verschärft, daß in einigen Werken, vor allem bei I Elsaß-Lothringen als hochverräterisch zu „ent» Krupp, den Arbeitern bereits gekündigt wurde tarnen“, um ihr so jede Wahlchaneen zu nehmen und in anderen an sie eine Aufforderung zum und schließlich auch eine geeignete Wahlparole Unterschreiben eines Reverses erging, nach dem gegen die Linke zu finden, die etwas nüchterner 1. Januar 1928 zu den alten Bedingungen wei- und ehrlicher die Autonomie-Bewegung in terarbeiten zu wollen. Die christlichen Metallar-, Elsaß-Lothringen bewertet, beiter haben dagegen entschieden Stellung genommen, und die Reichsregierung telegraphisch ausgefordert, keine Zugeständnisse zu machen, die für die Arbeiterschaft unerträglich sind.
120 Ltun-en im Glassarg.
DaS Wunder eines Fakirs.
Stuttgart, 12. Dezember. Gestern abend wurde hier in der Sportarena vor 5000 Zuschauern der Fakir Toka, der sich am vergangenen Montag zu einem 120stündigen Schlafe in einem Glassarg hatte begraben lassen, wieder erweckt. Die Diagnose stellte einen sehr heruntergekommenen körperlichen Zustand des Fa- i tirs fest. An Gewicht hatte er zehn Kilogramm abgenommen. Außer Kopfschmerzen hatte der Fakir indessen keine Beschwerden. Toka, der etwa 54 Jahre alt ist, stammt aus Düsseldorf mld unternimmt das Experiment zum dritten Male. Rach der Befreiung zog er sich die langen Radeln aus Wangen, Ohren und Hals, die er siw vor der Eingrabung hineingestotzen hatte. Er verlangte nach Wasser, aß einige Löffel Mehlbrei. Es war keinerlei Ausscheidung des Körpers erfolgt und der Blutdruck war derselbe wie vor der Eingrabung.
Da« «indergrob In der Wohnung.
Berlin, 12. Dezember. (Durch Funksvruck K-ut-naät fand das SchwsserLpLr Ser der Heimkehr seine drei Kind-r, zwei Kna- Pilsndski alS Friedensstifter? I und ein klefties °Mädchen^ir?ihren^Betten üeaenb Genf, 12. Dezember Einem Sonderberichter- durch Gas vcrgiftetvor Wiederbel-t,»»^-? statter zufolge kommen den Besprechungen Pil- such? waren nur bei dem älZten^ sudSkis m,t den europäischen Staatsmännern folg. Der Fall ist noch nicht aeflärt Cr große Bedeutung für die gesamte politische Lao.e g .
Europas zu. Sie hätten wesentlich zur Festi- „
gung der friedlichen Atmosphaäre beigetragen. -S.uoermorb beim Famillenstrelt. üstinz besondere Aufmerksamkeit erregte auch die „ Kronach, 12. Dez. (Privattelegrammf ßje. lange Unterredung. diePilsudski mit Tr. S t re- gern geriet in Ziegelanger der fünfundzwan- semann hatte und deren herzlicher Charakter ^glöhrige ^ohann Engelhardt mit seiner Mui- in beiden Lagern unterstrichen wird. Pilsndski ter in Streit. Als es zu Tätlichkeiten kam er»
Zürich, 12. Dezember. (Privattelegramm.) Aus Genf verlautet: Die polnisch-litauische Annäherung durch den Völkerbund ist nur eine Verlrgenheitslösiing. Der starke Mann P i l -, —» --- -----
sudski hat mit feiner Drohung des Waffen- bis in die Svuntagnacht mit 40o gegen ganges gegen Litauen, im Genfer Völkerbund Stimmen
feinen bisher größten Sieg errungen. Gesamtbudget für 1928 verabschiedet, das
* * * E eimm Ueberschutz von 52 739 049 Fran-
- . ken abschlietzt. PoincarL stellte wiederholt
Große Fragezeichen in Genf, die V e r t r a u e n S f r a g e gegen «bändemngs- $1« stw ite. M, „enigror I« Cto. teSrnfS M *3«
Paris, 12. Dezember. ntn zu verzeichnen.
Inzwischen hat kein geringerer alS der Reichs- tagsprästdent L ö b t selbst, den man bisher stets zu dem gemäßigten Flügel der Sozialdemokratie zu rechnen Pflegte, erklärt, daß die Kriegserklärung der Eisenkönige eine allgemeine dauernde volkswirtschaftliche Bedeutung besitzt, eine Be- deptung für den Kampf: „Hier Privateigentum! — HU Volkseigentum!“ Mag dieAussper- scbre^bt^er vriorn rligcrn unieiuricyen wiro. PinuvStt | -----„............... luul tt,
f13nhphneAprrM?r h»^snr6nh ,b//i b»6 D?er soll sowohl in den Handels-, wie in den sämtli- ll.nff der dreiundzwanzigjährige Bruder diax L^age bsin E^^ftlch" in^der I lhen^ anderen Fragen zur Lerständigung geneigt I M^xxRevolver und erschoß feinen älteren
Wirtschaftsleben heraufzuführen, zeigt auch bem * . *
Kurzsichtigsten, wohin die wachsende Kapital- CSCA vxr*
kdnzentratton, die Vertrustung unserer Jndu- UN- «Öj*.
Jtrie geführt hat,, zeigt aber au.) den einzigen ...nimmt man die Reibungen nicht allzu tragisch. Ausweg aus der unerträglich gewordenen Kräf- mnri8 12 Dezember,
di« Ueberf^rung^bkfer^robu/tbn^mittel“"n ten%"n^nf^nfauAGti^mberiairt^ Alegier-I Unterstaatssekretär Hiü forderte in einer den Besitz der Allgemeinheit. Damit feiert nicht »ebe? ^"L«1 «mA »Ä29lebe bie sofortige Erledigung der Freigabevor- nur das vorerst beiseite gestellte Sozialisie- Brian^sm» inoe* 3)09 amerikanische Gefühl für Gerechtia
rungsevangelium seine Auferstehung, pt6hB? für ‘hir !k. UMb bie öffentliche Moral verlangten die
sondern Loebe appelliert ana, an sämtliche Be- Mussolini auSaeleat ^tka nÄRückgabe. Die erforderliche Sicherstellung der rufs- und Wirtschaftskreise und an die letzten amerikanischen Gläubiger werde durch den jetzt
Verbraucher, und sucht ihnen jeweils int einzel- sschi i» §r2 imd nickts M 5 bari«fl’nb«« Entwurf hinreichend gewährleistet
tten nahe zu legen, was Je Drohung der Schwer- Brimws bekannt ?"rch bte Rückgabe würden auch die Daweszah-
industrtellen für sie bedeutet. Er schließt feine tun Sane i * fi t I,m8en "leichtert, der deutsche Kredit gehoben
Ausführungen boshaft mit der Bemerkung, daß roTtfeIt ifL C bkmnbe^IWirtschaftsbeziehungen zu Amerika gün- d e Eisenköntge Lehrmeister der Sozia- eJ‘^0 beeinflußt werden. 8
USmuS werden wollen. Eine solche Wirkung 7, „sie Relvungen zwischen PartL-Rom nicht —
hätte sich Generaldirektor Poensgen von seinem 1 8 f •
Schreiben an den Reichsarbeitsminister schwer»! 2Tur eine DerlegenheltcklösUNg. lich versprochen. Ueberflüssig zu sagen, wie der» artige Ausführungen eines so einflußreichen Mannes, wie des Reichspräsidenten, in den breiten Massen wirken müssen. Die StillegungS- drohung der Schwereisenindustrieellen war mehr als ein taktischer Fehler... und die soziale Kluft wird in den friedlichen Adventstac a damit in einer Weise aufgerissen, daß von selten der! Staatslenker alles geschehen sollte, um sie so schnell wie möglich zu Überbrüden.