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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

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Fällt Seipel über die Beamten?

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beweise, daß die Armee ihm ergeben sei. Er

es Volkes Folge leisten.

wie man will ' eSmußsichbe

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ihm geleitete Presse hervorgebracht hat, drehen.

~ * kann nicht ander-,

Ls geht nicht nach Wunsch.

Die hartnSlkigen Ostrivalen. Roch eine Woche? Genf, 7. Dezember.

Budapest, 7. Dezember. Die Zahl der Opfer der Ausschreitungen in Großwardein wird einstweilen mit drei angegeben, ein vierter liegt im Sterben. Die Stadt steht unter dem Terror der rumänischen Studentenschaft. Die GrndarmerieundPolizei steht den Ereignissen ruhig zu und ist bisher u i ch t e i n -

zum Bericht aufgefordert worden. Jedenfalls ist der Kreuzer nicht von Kiel nach Eckernföhrde kommandiert worden ntU dem Zweck, den Prin- zen abzuholen. Diese Fahrt stand im Zusam- inenhang mit einer Torpedobooisübung und hatte mit dem Prinzen Heinrich nichts zu tun.

cl* Die Stimmung zwischen den lateinischen Sckstvestern verbittert sich immer mehr und selbst das schlaue Füchslein Briand wird mi: einem übertünchtenInteressenausgleich" da- aärende Drachengiit nichi auf *ie Dauer in kronnne Schwesternliebe verwandeln können. E^

Füllt Seipel?

Ernste Gchaltskrise in Oesterreich.

Wien, 7. Dezember.

Dollars für Kronen

Die Miß mit dem Fürftenwappe«.

Son Manfred Reißig

geschritten oder sie nahm für die Studen­tenschaft Partei. Die Zahl der Schwerverletzten wird auf über vierzig geschätzt, die der Leichtverletzten auf mehrere hundert. In den Straßen wird jeder Passant angehalten, und wenn er nicht genügend rumänisch antwor­ten kann, blutig geschlagen. Auch auS Arad werden ähnliche Ausschreitungen gemeldet.

In Berlin nichts bekannt.

Prinz Heinrich auf derBerlin"?

Berlin, 7. Dezember.

Wie wir erfahren, ist an zuständiger Stelle von einem angeblichen Besuch des Prinzen

Nummer 287. Amtliches Organ der Stadt Kastel Donnerstag, 8. Dezember 1927. Amtliches Organ der Stadt Kassel 17. Zahfgartg

arbeiteten ste mit Stockhieben und Messerstichen. Dabei wurden vierzig Personen g. T. verletzt. Ein ungarischer Schauspieler udirde, als er sich zur Wehr setzte, von den Studenten n i e- dergestochen. Die rumänischen Behörden vermochten dem Treiben keinen Einhalt zu ge­bieten. Biele Flüchtlinge, hauptsächlich Frauen und Kinder, find mit dem Schnellzug in Buda- pest angekommen. In Grotzwardein soll Pa- nikstimmung herrschen. Die Straßen sind wie auSgeftorben.

Rach der im Anschluß an die Zusammen­kunft der fünf ständigen Ratsvertreter obgehal- tenen Besprechung zwischen S c i a l o j a - Im- lien und dem litauischen Ministerprästdenten Woldemaras steht man. wie die Litauer erklären, noch am Ansang der Lösung des Konfliktes mit Polen, da Woldemaras dem Verfahren der Großmächte nur unter be- stimmte» Bedingungen beiftimmetz will. Auch soll der am Freitag hier erwartete Pilsudski auf sofortige Wiederaufnahme bt;r Bezieh»«.-

Wird es nun doch wahr?

Ein Plauderstündchen BriandS mit Mussolini im Salonwagen.

schen Senatortockter Elkins, die auf einer Ge­sellschaft den Herzog der Abbruzzen, den Neffen deS König« von Italien, kennen lernte. Ter durch seine umfangreichen Enidek-

gen zwischen den beiden Ländi während nach allem, waz be.... _______

wurde, Polen sich mit der Aufhebung des Kriegszustandes und mit der etappenweisen Herstellung normaler Beziehungen begnügen wollte. Falls sich diese Gerüchte bestätigen soll­ten, muß mit einer Verlängerung der Völker­bundstagung bis in die nächste Woche hinein gerechnet werden.

Onkel des Königs Manuel

von Portugal. AIS fein Thron gefallen war. sprachen böse Zungen davon, daß er mit Hilfe seiner Dollaname sich den Thron zurückerobern wollte; der Tod des Herzogs von Oporto aber har solche etwaige Pläne zunichte g.macht. Wer nichi jeder Königsnimbus verfing. Als der spä- tere Köniz LudwigPhilippvonFrank- reich um die schöne Miß Maud Willing, Toch­ter eineS Millionärs in Philadelphia, warb, er­hielt er von ihrem Vater den recht eindeutige» Bescheid, daß er ihm als Schwiegersohn nichigut genug sei l 1918 kgm da mit dem Roten Kreuz" eine M i tz K e ll y aus Chieago nach Athen, wo sie alsbald bei der dortigen Hof- gesellschast sich besonderer Beliebtheit erfreute. Eines Tages lernte sie den jungen König Ale­xander kennen, und sehr bald gehörte er zu ihren aufrichtigsten Bewerbern. Er unternahm große Autcpartien mit ihr, wich bei Gesell- sclmften nicht von ihrer Seite und dasVolk" munkelte allerlei von der bevorstehenden Verlo­bung der Beiden Allen wäre das wohl ganz recht gewesen, nur Fräulein M a no s nicht, die ältere Reckte an den König zu habe» glaubte. Sie traf sich eines TaaeS mit der schö- ne» Miß Kell» und erzählte ihr, daß sie

heimlich mit dem König verheiratet

sei. Diese Nachricht veranlaßte dann die schöne Amerikanerin, HalS über Kopf Athen zu verlas­sen, womit wieder ein Traum beendet wurde ... Recht bekannt ist die Geschichte der amerikani-

Budapest, 7. Dezember. Antisemitische Aus- schreitungen rumänischer Studenten in Grotz­wardein nahmen auch den Eharakter ungarn- feindlicher Demonstrationen an. Die Redak­tionen zweier ungarischen Zeitungen wurde» gestürmt und verwüstet. In einem ungarischen Literarischen R[ub zertrümmerten ste die Möbel und die Bibliothek. In den Straßen rissen ste ungarische Straßen- und GeschäftSschil- der herunter und zertrümmerten ste. Sie fielen über ungarische Passanten her und be-

«tn Weliki-iegsopfer... im Frieden.

Le Havre, 7. Dezember. Bei der Ankunft zwerer deutscher Schleppdampfer aus Hamburg mit einem Reparations- schwimmdock wurde durch Manöver mit dem Schlepptau der Kapitän des einen Schlep­pers Dopirella ins Meer geschleudert. Er wurde zwar gerettet, erlag aber bald darauf cuiem Herzschlag.

Terror und Panik an der Grenze

Die ersten vier Opfer der rumänischen Studenten.

General Eapello gemacht hat, das Leute in Mas­sen auf die unwirtlichen Inseln ver­bannt, weil ste gentfen kaben: .Es lebe die Frei­heit!" ,das achtzehn Jahre Gefängnis verhLn"t -weil man in der Rockt scke eines Mannes ei: verbotene Zeitung gefunden hat. Kein itali--

Sie hausen wie die Wilden

Rumänische Studenten-Pogrome gegen Jude» und Ungarn.

kungsreisen bekannte Herzog Verlobte sich bald mit Miß Elkins. Im letzten Augen­blick aber stellte sich der König von Italien zwi­schen diese Verbindung: Er verlangte von der Brant, daß sie zum Katholizismus' übertre en olltr. Unmittelbar nach dieser Forderung wurde die Verlobung aufgelöst: der Herzog reiste ins Nordpolgebiet und Miß Elkins über den großen Teich, um sich drüben mit einem ihrer Lands­leute ohne Krone zu vorher rat-n. Tie klügste Frau, die aus Amerika an einen europäi­schen Fnrstcnbos kam, war sicher die verstorbene Prinzessin Christoph von Griechenland, eine Mrs. Leeds, geborenen Moll» Stewart an? Cle­veland. Der englische Schriftsteller Charles Kingstown verarbeitete ihr bewegtes Leben in keinem RomanTer HeiratSmarkt" Mollh war bereits als junges Mäd-k durch g^oßo Jnt-Vi- een, und außergewöhnlich vornehmes Beneh-nen ausgefallen. Besondere Verehrung genoß sie dann alS die

Jeweils wenn wir uns glücklich einen Wunsch erfüllen, tauchen im nächsten Augenblick zehn neue auf. Ebenso mag es auch den Dol­larprinzessinnen Amerikas gehen: zunächst leiste­ten ste sich jede Ausgabe, jedes Vergnügen und eines Tages leistete man sich eben auch den Mann, den man haben wollte. Ganz allmählich gingen die Evas-Töchter aus Dollarien vor: zu- erst vergoldeten ste die verstaubten Wappen un­bekannter Grafen und Barone, dann ging man einen Schritt weiter, und schließlich saß eines Tages ein

richtiger Fürst in der goldenen Falle.

Jedenfalls haben, ob mit oder ohne Siebe, biete reiche Mädchen in erste Fürstenhäuser emgehet- ratet. Nach dem Kriege waren die Aussichten einen entthronten Fürsten zum Gatten wählen zu können, natürlich noch weitaus besser als zu früheren Zeiten. Viele solcher Fürstensöhne ste- vcn heute fast mittellos da und sind selbst gar nicht so abgeneigt, ihren Namen einer vermö­genden Frau zu schenken. Und so begab eS sich... Tie erste Verbindung dieser Art bestand zwischen einer reichen Ameritanerin, der Miß Patterson auS Philadelphia, und dem Bruder Napoleons, dem K ö n i g v o n W e st s a l e n. Um die Mitte deS vorigen Jahrhunderts heiratete dann Miß Aiary Lee aus Newpork den Prinz.n Friedrich von Schleswig-Holstein, mit dem sie allerdings nur ein paar Monate zusammenlebte. Im Jahre 1917 heiratete MrS. von Volkenburg aus Flori­da den Herzog von Oporto, den

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auf Schutz bedacht sein. Mussolini hat bisher zwar nur einen Bundesgenossen gefunden, Al- banten, aber er hat schon, bevor er zu einem formellen Abschluß eines Militärbündnisses kam, seinen unbedingten Einfluß in diesem Lan­de. seinen Willen, es gänzlich zu italienisieren. mit solchem Donnergepolter zum Ausdruck ge- rbacht, daß derganzeBalkandavon zit­terte. Jugoslavien, das durch tyn italienischen Herzstoß in die Balkanhalbinsel am meisten be­droht ist, warf sich vor der gemeinsamen Bedro­hung durch den wilden Faschistennachbarn Ma­rianne an den HalS.

Es läßt sich hoffen, daß die Gegensätze zwi­schen den lateinischen Schwestern nicht zum Krie­ge führen werden und die Gerüchte über eine persönliche Aussprache über einen modus vi­vendi zwischen Briand-Mussolini schei­nen sich zur Tatsache zu verdickten. Die Stel­lung Mussolinis wäre sowohl im Westen wie im Osten unvorteilhaft. Mussolini hat zwar ver­sucht, Primode Rivera als aktiven oder wenigstens passiven Bundesgenossen anzuwer- ben, aber als aktiver Bundesgenosse geht dr spanische Diktator auf keinen Fäll mit und als passiver, d. h. als nicht wohlwollender Neutraler, kann er einem Lande wie Frankreich. daS sich mit langer Küstenlinie vom offenen Ozean ver­sorgen kann, nicht viel schaden. Im Osten aber vermöchte der albanische Bundesgenosse Italien kaum viel zu nützen. Dagegen werden die Alba­nesen im Frieden höchst unbequeme Freunde sein. Ste verlangen Geld, zahlen aber ungern zurück und sind stolz darauf, auch gegenüber den Türken stetS ihre Unabhängigkeit gewahrt zu ha­ben. die vor allem darin bestand, daß sie nie Steuern zahlte ».'Und auch der Duce wird auS der agrarifchen und industriellen Ausbeu­tung derArnautcn" (türkischer Name für Alba- nesens sicher nicht die Kapitalien herausziehen, die er hineinstecken muß. Krieg zwischen Frank­reich und Italien ist nicht zu befürchten, aber dauernde Spannung. Sie wird immer stärker hervortreten, je länger das faschistische Regiment dauert, denn dieses ist für französische Begriffe vollkommen unerträglich. Niemals würden Franzosen, sie mögen einer politischen Richtung anaehören, der sie wollen, srck di- Frei­heit der Meinunasäußernng verbieten lassen. Niemals würden sie ein Regime dulden, das einen Mann verbannt wie den berühmten Dra­matiker Roberto Bracco. das die politischen Ge­fangenen in die kältesten, ungesundesten Kerker steckt, wie man es in Italien mit dem greisen

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nisches Blatt dar^eS wagen, diese Dinge zu mel-, ist heute kein Vergnügen für einen Franzosen den Die franzögschen Blätter strotzen von sol- in Italien zn reisen, und der Italiener findet chen Berichten und von Protesten derLiga der m Frankreich nur noch Sympathien, wenn er sich Menschenrechte" gegen diese .faschistischen Greu- als Antifaschist bekennt.

Frau dr« Zinnkönig.S W. B. SeedS, dessen Vermögen nicht weniger als vierzig Mil­lionen Dollar betrug Eines Tages übersr"eite das Ehepaar nach Paris, wohin die junge Frau feit langer Zeit ihre Sehnsucht trieb. Aber hier

Wum die Liebe stirbt.

Das Rendezvous dertitieinlfdjtn Schwestern".

Paris, L. Dezember.

In Serbien habe ich einmal eine grausam-iro­nische sprichwörtliche Redensart kennen gelernt: Komm' zu uns." sagen sie dort,du wirst es bei uns haben wie eine Schwester I" Der wahre Sinn ist:Wir werden dich verprügeln!" An dieses Wort muß ich immer denken, wenn ich in Paris von dem lateinischen Schwesternpaar re­den höre, als welches Frankreich und Italien sich der Welt vorzustellen lieben .. . liebten, muß man wohl jetzt sagen, denn die Schwesternliebe, die vor dem Weltkriege trotz der Zugehörigkeit Italiens zum Dreibund laut verkündigt wurde, dann im Weltkriege trotz des Bundesverhältnis- ses erheblich abflaute, ist in diesem Augenblick einem mehr als kühlen Verhältnis gewichen. Man kann wirklich nickt sagen, daß Frankreich eine Schuld an dieser Störung der Beziehungen trifft. Es hat sich alles aus der Notwendigkeit entwickelt, in die Mussolini sich selbst versetzt hat: Wer so große Opfer an Freiheit und Geld von feinem Volke verlangt wie der Duce, der muß auch Versprechungen einer großen, an Ruhm' und Wohlstand reichen Zukunft ma­cken. Nur um dies n Preis ist die Erhaltung des saschistischen Systems zu haben. Mussolini hat es an solchen Versprechungen nicht fehlen lassen und er konnte nichts versprechen, was nickt in irgend einer Weise zu Lasten Frank­reichs ging . . .

Frankreich ist der einzige Staat, der nochun- erlöfte" italienische Volksteile umfaßt. Frank reich besitzt die schönsten und besten Stücke von Rordasrika. wohin Italien einen großen Teil seines BevölkerungsübcrschnsseS entsandt hat und noch entsendet. Frankreich hat endlich durch eine kluge Politck die jugoslavischen Völker sich zu Freunden gemacht und hält mit ihnen die Wache über das Adriattsche Meer, das Italien gern alsfein* Meer bezeichnet. Und Musso- lini versprach seinen Getreuen doch gerade. Frankreich auS allen diesen Stellungen zu hoben Man mag die Reden Mussolinis und die unzäh­ligen Zeitungsartikel, die eine unmittelbar von

Pari«, 7. Dezember. Ein Genfer Berichter-, Heinrich an Bord deS KreuzersBerlin" nichts statter will sicher erfahren haben, daß Mussolini bekannt. Der Kommandant deS Kreuzers ist und Außenminister Briand morgen, Donnerstag,!zum Bericht aufgefordert worden. Jedenfalls bei Tomodosfola auf italienischem Gebiet "" * '

Zusammentreffen werden. Im Salonwagen Mussolinis würden Vie zwisck-en den beiden Ländern schwebenden Frage» besprochen werden. (Wir haben die Möglichkeit dieser hochpolitischen Aussprache, die Rom wieder mit derlateini­schen Schwester" an der Seine aussöhnen und ein neues FreundschastSdand knüpfen soll, schon vor Tagen angeveutet, sehen ihr aber noch heute skeptisch entgegen. D. Red.)

Paris, 7. Dezember. -

wolle aber nicht die innere -lwiesvättia!

Prinz Carol von Rumänien erklärte einem Rumänien steuern, sondern nur einem ei Korrespondenten, die Freisprechung Mamolescus t i g e n Rufe f e

Erst Wenn das Volk rüst

... kehtt Carol auf den Thron zurück.

Die Verhandlungen der Regierung mit den Bunvcsbeamten sind an einem toten Punkt angelangt Die Regierungsvorlage soll . noch vor dem 13. Dezember vom Rational- :ziehun.- rat erledigt werden. Die Forderung der Be­amte» nach einer Weihnachtszulage und Ge- hattserhöhung wurde abgelehnt Bundes- kanzler Seipel verwies den Beamtenausschutz an DaS Parlament, waö vielfach als eine ziem- lich deutliche Drohung mit dem Rücktritt ausgelegt wird. Da drei Parteien für die Br- amten eintreten, könnte sich der Fall ergeben, datz daS Veto, daS der Finanzminiper den Be- omtcnforDtrungen entgegensetzt, keine Mehrheit im Hause findet. In diesem Falle wäre eine Kirnböck-Krisr und da Dr. Seipel mit seinem Finanzntinister vollkommen solidarisch ist eine Krise der Gesamtregierung u n o e r m e i d- 11 ch. In anderen Kreisen rechnet man mit einem «omprornitz in der Gehaliöfrage.