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Sie gehen auf« Ganze.

Neuwahlen noch weit.

Lieber Schulkompromltz alS Auflösung. __

Frankfurt, 30. November.

Dor Zentrumswählern in Höchst erklärte Prof. Dr. Deffauer, daß eS deS Reichsschulge festes wegen nicht zur frühzeitigen ReichStagS- auflöfung Und zur Wahl kommen werde. ES werde vielmehr ein Kompromiß zustande kom­men. dem daS Zentntm zustimmen werde, wenn die Lösung auch nicht allen katholischen Wün­schen entspreche. ES sei aber auch vom katholi­schen Standpunkt wenigstens annehmbar.

Mit verdeckten Karten.

England spielt vorläufig Neutralität.

London. 30. November. Wie verlautet, will sich England zur Zeit in dir Erörterung der pol­nischen Argumente nicht hineinziehen lasten. Fede vorzeitige DiSkusston könne nur die Hal- tung der britischen Delegativn in Eens un­günstig beeinflussen. Auch der Parteinahme anderer Länder (gemeint ist Frankreich) könne man sich nicht nähern.

Zürich, 30. November. (Privattelegramm.) Aus Genf verlautet: Litwinows Preffeerklärun- gcn bereiteten auf die Anträge Sowjetrußlands vor: 1. vollständig ""-'Ästung und 2. effektive Garantie für den Frieden durch den Abschluß von Nichtangriffspakten.

Lin Doppelstaat im Osten?

Wenn Polen nach Wilna auSzieht...

London, 30 November Laut Pressenotiz roill man fest« folgenden von Belgien nach der Be­setzung Wilnas auf der Brüsseler Konferenz 1921 aufgestellten Plan wieder aufgreifen: 1 Polen soll seine Trupven ans Wi l n a zurückziehen. daS unter gewissen Bedingungen Litauen zufallen soll 2. beide Staaten sollen ihre gegen­seitige Unabhängigkeit anerkennen. 3. Delegierte sollen die Streitfrnoen erörtern. 4 beide General stöbe sollen im Kriegsfälle zukam menarbeite« Dte'er Plan wollte ein ähnliches Berhältni« Herstellen wie es früher zwilchen Oesterreich und Ungarn bestand lTieser thia ertüstelte Plan dürste heute so wenig wie 1921 PilsudSkiS Gegenliebe finden. Aber vielleicht nimmt er einstweilen mit dem Spatz in der Hand fürlieb . . . D. Red ).

Die Freikarten find futsch.

Warschau, 30. November. (Eigener Drahtbe­richt. Das Berkehrsministerium hat dem Sejm- und dem Scnatsmarschall sowie den Bizemar- schällen beider Häuser das Recht aus freie Eisenbahn entzogen. Ein Sozialisten- blatt spricht von einer geschmacklosen Bosheit, umsomehr, al« laut Verfassung die Mandate ^er Betroffenen über die Auflösung der Parlamente hinaus 618 zur Durchführung der Wahlen andauern.

Llnv die Vost wird teurer.

Warschau, 30. November. (Eigene Drahtmel­dung.) Am 1. Dezember werden die polnischen Post- und Telearaphengebühren durchschnittlich um ein Viertel ihrer jetzigen Sätze erhöht.

Mann sein wird!' Auch ein BegrüßungS- artitcl zum vierten Versuch in Genf!

Moskau ist Trumpf.

Die halbe Welt in Genf beisammen.

Genf, 30. November.

Heute tritt die vierte vorläufige RbrüstungS kommisston zusammen. 43 Staaten der Erde mit insgesamt 510 Delegierten sind vertreten Mit sensationeller Spannung erwartet alles dir russischen Erklärungen, die heute oder morgen abgegeben werden sollen. Die beiden einzigen Nichtmitglirderstaaten deS Völkerbun­des bei der Abrüstungskonferenz, sind Amerika und Rußland. Amerika will Einspruch gegen die Bildung deS Sicherheitskomitees erheben.

Dle etflötr müssen borgen.

Wien, 30. November Der Grmeinderat 6a. einstimmig den Antrag aus Aufnahme einer srchSprozentigen DreitzigmillIonen - Dollar An leihe der Stadt angenommen.

Sie verklagt Wilhelm II.

Schadenersatz für eine Pariser Kriegerwitwe? Eine Variier Krieaerwüwe bat gegen Erkailer Wilhelm eint« Vrozest anaestrenst bet efnzla- artia in bet fhtRUtfinmtf bet NackkrteaSzeit beliebt nnb frei lick vielmehr vnr c'S --riRii-i-s Surioium, benn al» ein ernste« Recht«oroblem zu werte« ist. Die Borgeschickte bet Anaele genbeii re ckt In da« zweite Jahr be» Bei» rrieae« zurück.

März 1916 wurde der englische Dampfer .Sussex* im Aermelkanal von ei"em deutschen U-Boot torpediert und sank zehn Kilometer von der Küste entfernt. Die Besatzung fand biS auf den letzten Mann den Tod; von den Passagieren wurden nur einige von einem englischen Krieg» »chiff gerettet. Unter den ertrunkenen Fahrgä­sten befand ssch auch der Pariser Kaufmann FrancoiS P r i e u r. der nach der Abwicklung -tner großen geschäftlichen Transaktion in Ena 'and in Dover sich einqeschifft hatte. Rach dem Ende de» Krieges reichte nun Madame Francois Prieur eine

Schadenersatzklage gegen Erkals er Wilhelm ein. Ihr Mann habe so lautete daS Hanp'- nrgument der Witwe infolge de» von W'l- belm ll. angrordneten Unterseebootkrieges den Tod gefunden, obwohl er nie Soldat gewesen Durch die Torpedierung deS «Sussex* sei sie

Weihnachtsiibmaschungen in Genf?

Bolen macht Europa nervös / SinOesterreich-Ungarn" Im O'ten?

nicht nur des Ernährer» beraubt worden, sie habe auch ein Gutteil ihreS Vermögens etngc- bützt. Prteux habe aus der Fahrt einen Barbe­trag von viertausend englischen Pfund mit sich Seführt .deren Vergütung sie von Exkaiser Wil- elm, der bekanntlich über ein bedeutendes Pri- vatvermögen verfügt, verlange. Da» Justizmi­nisterium wollte zuerst klären, ob die Tragödie in französischen Gewässern sich ereignet habe Nun verstrichen Monate und Jahre, die Akten der Witwe Prieur blieben Im Archiv liegen und sind eines Tages

spurlos verschwunden.

Inzwischen verschlimmerte sich die finanzielle Lage der Frau. Ihre Unterstützungsgesuche wurden jedoch damit abgewiesen, daß ihr Mann nicht Soldat war. weshalb sie auch keinen rechi- lichen Anspruch auf eine Pension habe. Dies >r Tage nun kamen plötzlich die begrabenen Akten der gegen den Exkaiser angestrengten Klage der Frau Prieux zum Vorschein. Ihr Rechtsanwalt hat erneut den Prozeß angestrengt.

Gespenster im Osten.

Polnisch« Vorwände sür den Einfall in Litauen.

Warschau. 30. November.

In der polnischen Presse spukt eS noch von Alarmnachrichten wie z. B.: Da eine litauische Gegenregierung von Emigranten einen Bor- marsch aus Sowno vorbereite, sei in allen litauischen Garnisonen Alarmbereitschaft ange- vrdnet worden. In Kowno herrsche Panik- ft I m m u y g. WoldemaraS habe hie drei jün­geren Jahrgänge mobilisiert and zwar gegen Polen. Auch soll sich WoldemaraS an die deut­sche und die russische Regierung mit der Bitte um militärische und divlomatische Hilfe für den Fall eines polnischen Marsches nach Kowno ge­wandt haben. Als Breis 'ür diese Unterstützung habe WoldemaraS Abtretung deS Kreises Memel versprochen.

Das Ep'el beginnt.

Viermal Abrüstungsftart in Gens.

Richt etwa zur richtigen Abrüstungskonferenz sind die Mächte heute in Gens ausmarsch.ert, sondern nur, um technische Vorstudien zu machen für den Abschluß eine» allgemeinen Abkommens über die Rüstungsbeschränkungen Der Ausschuß machte bisher drei große Ber» such, um seine Aufgaben zu lösen Er hielt im Frühjahr und Herbst 1926, sowie im Frühjahr dieses Jahres wochenlange Sitzungen ab und landete schließlich in einer Sackgasse. Seine Ver­handlungen offenbarten nicht nur ungeheure militärische Verschiedenheiten und Gegensätzlich- kelten. sondern auch vor allem den Mangel an einem einheitlichen und entschlossenen politischen Willen zur Abrüstung. Der dritte Versuch en­dete, wie man sich noch gut erinnert, unter dem Eindruck eines allgemeinen Fiaskos Unverwüstliche Völkerbundsfreunde erblickten gleichwohl in den bisherigen Mißerfolgen au ßerordeuilich« wertvolle Vorarbeiten für die Ab­rüstungskonferenz. die früher oder später doch einmal kommen muß. Vorläufig überwiegen noch technische Schwierigkeiten und Hinderniss.', der wahr« Grund deS Fiaskos liegt aber in der Ungeklärtheit der politischen Lage, dem ewigen Schreckgespenst der Slcherheitssrage und dem Mißtrauen, das die Völker gegeneinander ha­ben. Schon im September hatte man in Genj erkannt, daß man aus der Sackgasse nicht her- aussommt. wenn man die Adrustungssracen nicht aus den Händen militärischer Suchversiän- dtger in jene verständigungsbereiler Politiker legt So wenig Beelzebub, wenn er gezwungen würde, einen Ausschuß von Teufeln einzusetzen um seine Organisation und Ausrüstung abzu bauen, ernstlich Hand anS Werk legte, ebensowe­nig war von dem herrschenden Militarismus zu erwarten daß er sich selbst sabotiert Immerhin! Diese Erkenntnis ist jetzt Allgemeingut der im Völkerbund vereinigten Staaten geworden. Man gelangte sogar bis zu d-m Beschluß, die politischen Voraussetzungen für die Verminderung und Begrenzung der Rüstungen, wie sie in den Sicherheit»- und Schiedsgerichts­garantien gegeben sind, neu zu prüfen Zur Klärung dieser politischen Aufgabe ist ein neuer Ausschuß zu bilden.

Jnfolgedessn treten jetzt in Genf zwei Aus­schüsse in die Erscheinung. Der eine unternimmt jetzt den vierten Versuch, nm seine tech­nischen Vorstudien zu einem glücklichen Ende zu führen In ihm sind sechsundzwanzig Staa­ten vertreten Der zweite Ausschuß, das Komi­tee für Schiedsgerichtsbarkeit und Sicherheits­fragen. muß neu geschaffen werden Seine Zn- sammensetnma ist abhängig von jener des tech­nischen AbrüstiinaS aitS'chusseS. die ziemlich willkürlich getroffen wurde In ihr sitzen näm kich jene Mächte, die gegenwärlia im Pölker- bundsrat sitzen und außerdem solche Staaten, die Infolge ihre peogranbikchen Lage in der Ab- rüstungSfrage eine .besondere Stellung* cinneh men Hauptzweck der gegenwärtigen Genfer Be­gegnungen ist die Erstellung dieses Ausschusses und der Versuch die neue ArbeitSmeto- de in Gang zu bringen. Zur Förderung sei­ner Arbeiten beantragte der deutsche Teteaa« tionsfübrer, Gras Bernstorfs, eine allge meine Aussprache, über daS Abrüstungsvroblem schon auf der gegenwärtigen Tagung herbeizu- sübren Präsident Loudon erwiderte ihm aber daß nur eine drei- bi» viertägige Beratung zur Einsetzuna deS Sicherbeitsansschusses in Aus­sicht genommen ist und d-ß der Ausschuß selbst souverän seine nächsten Tagungen und TaaeS ordnunaen feftfeM Die eigentliche Tagung deS SicherbeitSausschnsseS dürste aber, wie unS aus Genf soeben gedrabtet Wird, erst im Früh­jahr 192« stattsinden

Wie ein Teil Frankreichs sich heute noch übet die immerhin ernsthaften Abrüstungsversuche be lustigt. zeigt fola-nder Paris r Artikel, über- schrieben: »Entwaffnung*: Jedes Jabr um dies Zeit begrüben die Kinder mit Begeisterung die zahlreichen illustrierten Erscheinungen und prachtvollen Bilder von »Tausend und eiu-r Rächt* die sie in die Sphäre ori-ntalikcker Zan beret erbeben und ihr Gefühl mit hcr-l'cken WeibnochtS- und Reuiabrswünkcken erfüllen Dieter Btlderreickfum int-resslert besonders die Mbisosonben die immer wieder mit Gewinn *»*e Kataloge der @SyielFfta*t*arerfa6rifnnt»n studie­ren In ibnen zeiat sich, in d-r T^t. man mao eS zuacben oder nickt, die @ttfnacf*t*te einer Zekepoche- »Sage mir, mit was dein Kind spielt, und ich werde dir sagen, was eS alS

Die Russen In outer Hut.

Genf, 30. November. (Privat-Telegramm.) Alle russischen Delegierten werden in einer ge­wissen Entfernung von Kriminalbeamten beglei­tet. Di« Post wird ihnen dieseSmal ohne Kon­trolle auSgehändigt. dagegen werden auch die Hotelzugänge dauernd bewacht.

Umbau im Rsbinsrr.

England zieht frisches Blut heran.

London. 30. November

Man erwartet bestimmt, daß drei Minister nächstes Jahr die PairSwürde erhalten werden, daß ein oder zwei Unterstaatssekretariate neube­setzt werden und daß mit weiteren Veränderun­gen innerhalb des Sabine o > d mit der Neu­besetzung einiger weniger wichtigen Posten zu rechnen ist. Der HandelSprästveut Eunliff Lister. TranSportminifter Oberst Asblen und der Erste Seelord Bridgeman würden wahrscheinlich aus dem Kabinett auSsckeiden. Man will die jünge­ren Elemente unter den Konservativen regie­ren lassen, um dadurch die bestehende Nnzn- sriedenheit zu beseitigen.

Was ist uns Serbien?

Ruud um Land und Leute.

Ortgtnalbericht unseres Mitarbeiters Dr. friedlich Koch Wewre.

Haler Mitarbeiter, bet mit wache» Ansen nab Sun «en nnb gewandter Feder be« Balta« durch» Kreitz bot. ist im «eaerdingo wieder befuget »en« »elnirea Letterwittkel Europas aas allerlei Neues ttttb vor allem auf De«tfche«Io»u>achten Behoben, die manche« Eingeweihte» ttttb Nicht- eittgeweihte« überreiche» u«b kitt Serbeubild l« etwas korrigiere» werbe«.

Im Jahre 1919 entstand auf Kosten Ungarns ein neuer Staat. Bugoslawien, auch S. H. S. genannt (zu Deutsch Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen». Dieser Staat sah sich schon durch sein blotzeS Dasein vor eine äußerst' ,chwiertge Ausgabe gestellt. DaS Altserbien der Vorkriegszeit ein düsterer Balkanstaat, der von Ziegen und Zwetschen und Anleihen lebte vergrößerte sich durch du Riesengebiet, daS ihm kulturell und wirtschaftlich weit überlegen war, biS an die Alpen. Ein neues Land stellte sich den erstaunten Europäern vor. Dieser neue Staat sollte sich Nun über Nacht eine Tradition schaffen, sollte gewissermaßen seine Bonität be­weisen. Das wurde ihm insofern schwer, «18 b*e neuerworbenen Gebiete vom balkanischen Bel­grad auS verwaltet werden mußten, worüber Kroaten, Slowenen, Dalmatiner und Banater Schwaben keine rechte Freude empfanden. Und doch ist es gelungen. Das geschickte, sehr lern­begierige Fünfzehn-Millwnenvolk derSüdsla- wen* müht »sich wacker und brav ab, einen le­bensfähigen Staat zu erschaffen. In diesem po­litischen Bestreben genießt S. H. S. die Hilfe

der Deutschen in weit höherem Maße alS eS hierzulande bekannt ist; nicht nur die Hilfe feiner eigenen zweihunderttausend Schwa­ben die sich heute freier und Wohler fühlen als unter ber StefanSkrone sondern auch die wirt­schaftliche Mithilfe von etwa siebentausend Reichsdeutschen, die über ganz Serbien verteilt sind. Von allen Balkanesen sind die Serben die tüchtigsten. DaS ist die Meinung der Reichs­deutschen, die in Belgrad wohnen. Diese ver­bale Verb.ugung beruht auf Gegenseitigkeit. Es ist nämlich eine erfreuliche Tatsache, daß gerade In Altserbien, wo ber Krieg bei Gott keine Klei­nigkeit war, vom Deutschenhaß der KriegSjahre nichts übrig gebli-ben ist. Der joaenannte Bal- kanbrand vom Juli 1914 züngelte ja im Grunde auch nicht gegen Wien oder gar Berlin, sondern gegen das serbenfeindliche Ungarn. Der serbische

Pulversack flog von Sarajewo geradenwegs vor die Tore von Budapest, und es mutet wie eine logische Laune der Weltge­schichte an, daß gerade Ungarn die Zeche zahlen mußte. Serbien ist heute eines der ehemaligen Feindesländer, in dem der D e u t f ch e ein gern gesehener Gast ist. Am serbischen Hof wird heute noch Deutsch gesprochen und die erste Fremd­sprache, die der Serbe lernt, ist fast immer Deutsch Ein getreues Sviegelbild der Verhält­nisse liefert die Stadt Belgrad, die jüngste WeltstadtEuropas. Wer vor dem Kriege das Vergnügen hatte, zu nächtlicher Stunde in Belgrad zu landen die Donaudampfer hat­ten fast immer fünf Stunden Verspätung der bekam einen Vorgeschmack vom Orient. Brüchi­ges Pflaster mit Löchern und Futzgängerfallen, träge schwiemelndc. spärliche Laternen, düstere verbergen, verdächtige Gestalten und überall dies unerträgliche Aroma von Schweiß und Wurst und Holzkoblenfeuer und abskuren Destil­len. Welche Veränderung in dem Belgrad von heute! Man kennt daS

verrufene Nest von 1915 nicht wieder.

Wo einst räudige Kater übers holprige Pflaster huschten, wird heute Asphalt geglättet, und der serbische Bubikopf paradiert vor eleganten Ossi« 'ieren 97000 Einwohner in 1913, heute zählt Belgrad dreihunderttausend Seelen. Nirgendwo wird so viel ae6aut als im heutigen Belgrad. Die Stad» will sich entorientalisieren, will mit aller Gewalt westeuropäisch aussehen. Wohin da« Auge sich wendet, wird aezimmert. gehäm­mert. getüncht und geteert. Reue Straßenbahn- 'inien schießen wie Pilze au8 dem Erdboden; Lichtreklame und VerkebrSlckutzleute Wander- 'ckrift nub bäuerische Blerballen Kabarett8 und Dancina8* überraschen den Ankömmlina Und '»bcrall deutsche mtnforräber OvelS und Hano- maaS Bcn,e u**h Wandererlnb al» Krone deS 'an--n7t iws W e i fer t - j er. Ein

Deutscher, ber retfifte Mann Serbien«.

ciraut nämlich ,u Belarab für ben ganzen Bal­kan Einheitsbier. Die Baumeister Bel­grads sind fast ausnahmslos Deutsche. Di«

<Senf macht iyn oefunv.

Mailand. SO November lEIgene Drahtmel buttfl) Der rumänische Auk-mmlnister TiteleScz, ist von keiner Krankheit vollständig wiederherge- stellt und begibt sich heute nach Genf.

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Donnerstag, 1. Dezember 1927. Amtliches Organ der stabt Kassel 17. Jahrgang