Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Gtädtesteuem gegen Arbeitslosigkeit?
kau eingefdiloffe« — behandeft werde.
Vvlens DMnderveiten wühlen geschloffen.
Warschau, 29.
Minderheiten der Litauer,
?taben, Ukrainer,
Paris, 29. November.
zu
Bruno Walter führte KrieaSmInIstrr Pa in
Einzug Unter den Linden
Weißrussen und Deutschen beschlossen die Sil» dnna eines W a hlblockS für die nächsten
Die Erwerbslosen regen sich wlever.
Berlin, 29. November. (Privattelegramm' Umzüge der Erwerbslosen in den nördlichen und Sittichen Vororten sperren oft stundenlang die Straßen. Täglich finden Versammlungen der Erwerbslosen mit erregten Reden statt.
vom BölkerbundSrat, sondern auf Privat- konserenzen der Großmächte —
Dinbetmisch« SeschSKSaneeioea Mt mm.Setle 10 4. auSwSNiae Äeichak^a»zeigen Sie ww»Aeile 10 4, Kamilienanzelgen die mm«3til< 10 4 s,Tu*innyifl»n#fui Ra£ti 5fl8 Wvn 5 -LauSmärtige klein« Anzeigen bie mm-’ WeHamt» M« mm-deile M 4. Ltterrgebllbr 26 4 (bei Zustellung ’si Reebnungdbetrüge innerbalb 5 lagen tablbar. Kur die Siichngkeii aller aufo<eebenen itnjdgtn sowie *ür Aninabmed-u-n und Plätze »?<^"^« werd«a. Mr Anzeigen mit besonder« schwierigem Sa» 100 «roaent Ausschlag. Drmterei: Schlachchosstr. 28/80. iLeichästSstell«: Fölnischestr. b.
Wilhelm sei die größte Pleite in der Weltgeschichte. Ein holsteinischer Prinz, Gnkel der Königin Viktoria und daher beiden nahe verwandt, der häufig Gast des Kaisers auf der Nordlandreise war, spielte nicht aus böser Absicht, aber unbegabt und ungeschult, den Zwi-
Omnien der Deuischnaiwnai-u wariet jetzt mw^7^^ckw7ig die Bildung aewinn D^ a^Eiche gilt von ihrem Manda.s Oe. großen Koalition, jener Parteikonstellation 1’e",‘’erttt0Jten dagegen die nach Annahme der Oppositionsparteien nach!Kaiser gewinnen, dagegen blieb den nächsten Reichstagswahlen auch im Reiche ste g chnen jeder Mandatsgewinn versagt. Man er- zu erwarten ist. sdas S
scheuten die Pferde der StaatSkaroffe, 1 l*P der die englische Königin mit der deutschen nach!Kaiserin saß; beide MasestSten mußten auS» N'n und in einem Wagen des Gefolges t« -das Schloß fahren. Eduard VIL aber wurde
Sin heiler Tag.
Schacht und Städte im Reichstag.
Bei der großen Wirtschastsaussprache im Reichstag am Donnerstag wird vor allem Roichsbankprästdent Dr Schacht im Mittelpunkt stehen, der mehrmals vor aller Oessent. lichkit gegen die Finanzpolitik der Städte scharfe Angriffe gerichtet und damit Unruhe und Widerspruch in weite Kreise der Politik und Wirtschaft, und der Oesfentlichkett überhaupt, getragen hat. Es gibt niemanden, der den An- Sn des Reichsbankprästdenten gegen die An- 'olitik der Städte jede sachliche Berechtigung abfprechen wollte. Aber ebenso wenig gibt es jemanden, der Dr. Schacht etwa vor dem Vorwurf der Einseitigkeit in Schutz nimmt. Wenn der Reichsbankpräsident nur in der Finanzpolitik der Städte Luxus und Per- schwendung zu finden glaubt, sich aber wohl hütet, an der Finanzpolitik des Reiches nuch nur die geringste Kritik zu üben, so mutet seine Attacke gegen die Kommunen fast schon wie eine Marotte an. Tatsächlich bleiben z. B. die .Luxusausgaben" der Städte im Schachtschem Sinne, also für Sporthallen, Schwimmbäder, Planetarien, Straßen ttfto., in den letzten dre, Fahren um etwa achtzig Millionen Mark hinter dem Sekttonsum und um nicht weniger als das Neunzehnfache hinter den Ausgaben für Heereszwecke zurück Man kann nicht behaupten, daß diese Zusammenstellung sehr objektiv ist aber man wird immerhin zuaeben müssen dali Schacht doch schließlich andere Gegenstände für seine Kritiksucht hätte finden können.
Pari-, 29. November.
Die demokratische Allianz forderte in Rouen die Organisierung der Nord und Nordostgrenze und die « u f r e ch t e r h a 1' u n g der R h e i n landbefetzung bis zur Vollendung der De> fenfivorganisation Auf Vorschlag beS Mini sterS a. D. Abg. Oberst Fabry (Demokratische Republikanische Linke) wurde in Resolutionen weiter beschlossen: Die Regierung solle Deutsch land u-iffurberit, sich über die Absichten betreffend die Oftgrenzen zu äußer«; 2. daß sie mit
Di« Äafieler Neuesten Nachrichten erscheinen wöchentlich sechsmal nachmniaa» T>er Abonnementsorets bc.niei für den Monat 2.— Jl bei freier Zustellung in» Hau», in der Geschäftsstelle abgeholt 1.80 JL Durch bie Poft monail-S 2—Jt aurfchliehlich Zustellungsg-bühr. K-rnsurecker 951 unb g-2 gürunverlangt etnaefanbte"SeUrage kann Sie Redaktion ein« Berantwortuna ober Gewähr in feinem Salle übernehmen, Nückzahlung des Bezugsgelder oder Ansprüche wegen äÄL"1? *f‘ aU?3t'!bl0Jtn- “ »osts-beckkomo
urunffurt a. M Nummer ÜW0. Ern-elnummer 10 Ä. Tonnta-ßnummer 20 4.
Onkel Ede.
Wie et Wilhelm II. Hatzte, -r- Anfang vom Ende.
Nummer 280. Amtliche- Organ der Stadl Kaffel Mittwoch, 30. Novemder ,927. Amtliche- Organ der Stadt Staffel 17. Jahrgang
Die soeben erschienene viograohte EbuardS VIL. bet die deutschen Borfrieasdivlomateu »nd sei- neu -liebe»" Reffen Wilhelm IL so fürchterlich eittgeieift hai. dak sie alle zuafmme» iu bett Welt, kriea bittetttschlibderien. «ibt ein vlastischeS Bit» Ä Küttios, bet dasselbe Schicksal batte, wie sei» etbwaaer, bet spatere Kaiser Friedrich IIL Uu- fet Mitarbeiter schreibt darüber:
Onkel Ede, so nannte ihn jeder, nicht nur der Kladderadatsch, sondern auch der Kaiser, der Reichskanzler und der junge Berliner Gardeleut, nant, der beim LiebeSmahl politische Weisheit zum Besten gab und erklärte, daß England nie- mals gegen Deutschland Krieg führen könne, da es von dem ganz unmilitärischen Onkel Ede regiert werde, der nichts weiter sei als ein intet- nationaler Lebemann und Spieler. Sein oberster Kriegsherr teilte das Urteil über seinen Orr- kel nicht immer, schwankte vielmehr. Einmal war Onkel Ede der Pater alles Bösen, der machiavellistische Störer der Ruhe Europas, ein anderes Mal ein nicht ernst zu nehmender Trottel und Trotteur. Der Kaiser nannte den Kö- nig einen eitlen alten Pfau, den größten Unheil- stifter Europas, und dieser rächte sich und er- klärte, sein Neffe
Abrüstung durch Moskau?
Rätselraten um die schweigsamen erste« Gäste.
Die Wahlniederlage der Rechtsregierung in Braunschweig ist deshalb bedeutungsvoll, weil bisher der Stahlhelm hinter der Regierung stand. Bon den fünfundzwanzig Mandaten der Regierungsparteien blieben achtzehn übrig. Ter Stimmenverlust der Deutschnationalen beträat fast fünfzig Prozent, sodaß Ne statt mit zehn nur noch mit fünf Mandaten in den Landtag etnzlehen werden. Nur ein Teil ihrer verlorenen Stimmen kam der neuen Partei der HauS- und Grundbesitzer zu gute. Der große Rest fiel an die Sozialdemokratie. So erlebten wir es wieder einmal, daß breite Schichten der Wählet je nach der politischen Konjunktur von links nach rechts oder von rechts nach links hinüberwechseln. Diele Erscheinung kannte man in Vorkriegszeiten nicht. Die Sozialdemokratie hat
An RSumung nicht zv denken
Frankreichs Linksrepublikaner wolle« unS weiter knebeln.
Hier glaubt man zuversichtlich, daß kein be-,....... ...... u »
waffueter Konflikt zwischen Polen und Litauen! Wahlen zu Sejm und Senat.
verwehrt werden kann Dieser wird jetzt, wie die machtpolitischen Verhältnisse nun einmal liegen, den Russen von den Briten verzerrt denen die baltischen Staaten ihr Entstehen und Fortbestehen verdanken.. Ohne
Einvernehmen mit Paris und London wären die polnischen Pläne auf Litauen wicht soweit herangereift, daß m den letzten Tagen Alarm geblasen werden mußte Ähre Verwirk- li.oung ist nur ein Schritt weiter in der Ein- kreisungspolitik Englands gegen Sowietrußland Daher ist auch der scharfe Widerspruch. bet sich in den letzten Tagen in Moskau erhob ganz natürlich und nur zu begreiflich. Frankreich wünscht ein Groß- Polen tm Osten Europa-, um ein star- feS politische- und militärische- Druckmittel auf das Deutsche Reich zu besitzen England hegt den gleichen Wunsch, um SoNgetrnßland unter stärkeren politischen und militätischen Druck zu versetzen und seine Einkreisungen zu vervoll- kommenen. Diesen Gefahren heißt eg zu be» xegnen.
Arbeit öurcb Steuern?
Berlin will die Vermögen besteuern.
polnischen Korridor zu beseitigen. Darüber kann unter Politikern keine Meinung-. Verschiedenheit bestehen. Die Pusserstaatenpoft. tik im Osten, die in Versailles beschlossen wurde brächte aber im Falle der Verwirklichung der polnischen Pläne auch Estland und Lettland in neue Gefahren Die Baltenstaa- ten sind leine Staatswesen, die da- Reckt auf Eigenstaatlichkeit in unserer Zeit des Jmpe- tialiSmu- und Hochkapitalismus besitzen. Sie sind vielmehr imperialistische Schöpsungen vor- übergehender Art zu besonderen Zwecken Sie haben, um es kur, zu sagen, da- Deutsche Reich vom russischen Reich zu trennen, und Sowietrußland nach dem Westen hin
ergänzend abzuriegeln Diese Zielsetzung konnte weder in Berlin noch in Moskau verborgen bleiben. In beiden Hauptstädten kann man sich auch nicht darüber im Zweifel sein daß eine Aendetung dieser Pufferstaatenpolitik nicht ein- tritt, solange die vorherrschenden Westmächte ihre Polittk gegenüber Deutschland und Ruß- land nickt einer gründlichen Nachprüfung und Umstellung unterziehen Aber heute schon gibt eS keinen Politiker In der Welt der glaubt, daß dem russischen Reiche auf die Dauer ein breitet Zugang zu der Ostsee
Wie bereits erwähnt, will Pilsudski durch die Gegenregierung in der geraubten ehe- i«Utgen litauischen Hauptstadt Wilna eine .friedliche Durchdringung" Litauens durch Polen ermöglichen und Den Anschluß Litauens an Polen anbahnen. Wie man sieht, steht ntchi mehr und nicht weniger als die Selbständigkeit und die Existenz Litauens als Staatswesen aus dem Spiele Schauen wir auf die gestern ver- offentlichte Karte! Kommt Polen an sein Ziel und gelingt es ihm. sich Litauen einzuverleiben, dann steckt Ostpreußen vollständig in nir polnischen Schere Seine unglückliche Lage wurde vollends unhaltbar werden, wenn es dem Deutschen Reiche bei einem et» waigen Anschluß Litauens an Polen nicht gelange, den
Die treibende «rost.
London, 29. November.
I hart verdammte und empört war, daß dieser älteste Sohn ihrem geliebten Albert ganz und gar nicht glich. Trotzdem Eduard VII. später als König niemals Gefühl--, sondern immer nur Realpolitik trieb, sind es doch wohl zuerst sentimentale Momente gewesen, die einem mit den Jahren stärker werdende« Deutsche«, h a ß, in ihm weckten. Er sympathisierte 1870 mit ! Frankreich, vor allem mit der nach England ge- flüchteten Kaiserin Eugenie, der er sofort einen seiner Landsitze al» Zufluchtsort anbot. Auch der leidenschaftliche Haß gegen Wil- Helm Hvgalt weniger dem deutschen Kaiser, al- dem Manne, der seine geliebte, ihm innig befreundete älteste Schwester tödlich verletzt hatte. Weder Eduard VII. noch die Kaiserin Friedrich haben es jemals verwinden tön- uuiumr EDiung ocs evunnöroDieme nyzemi das Neue Bawts"^«rck^'" Tode seiner Va- Moskau wünsche. daß daS Wilnavroblem nicht! east Jieue ^rch
Gardehusaren und Gardejäger umzingeln TOe8' lk6 und diese Gefangennahme seiner Mutter — denn etwas anderes war es nicht — erst been- ,------ —.— w-.-v—ii—- | bete, als er glaubte, alle wichtigen Papiere aus
November. Die nationale« dem Nachlaß seine - Vaters in Händen ----- ' zu haben. So war denn das Verhältnis Onkel 'Ebes zu feinem Neffen immer ein gespanntes. Seine 1889 begonnenen alljährlichen Besuche in England, waren dem damaligen Prinzen von Wales, tote wir auch von Eckardstein und Si- derlen wissen, ein Greuel, und nur gezwungen wahrte er die Wilhelm II. als deutschem Kaiser zukommenden Formen. Schon im dritten Mo- nat feiner Regierung schrieb Wilhelm II. dem englischen König einen Brief, in.dem er feine der italienischen Regierung Besprechungen auf-1 nannte «
nimmt, um »u einem Mittelmeer-Loearno zu UM/.,-F - a r oft ei n, damals deutscher Ge- gelangen; 3. daß sie sich jeder eventuellen For- bat ©buarb VII., die
derung auf Revision der Bewaffnung Deutsch wiberte^der^Söni»^ fr‘
landS widersetze- 4 daß die vom Parlament ge I der Koni?. -Daswurde der Kaiser fa- wünschten Boröedingnngei. vor Einführung der äbnhtfieniiHe TO n ^e,r einjährigen Dienstzeit durchgeführt würden: 5 Ausdrucken jru tttulie-
daß baS Rheinland noch nicht t, e r S u m ' .?°^^Eche England kannte Wilhelm II.
werde: 6. sich i« Genf weite» um die Kollektiv ri$»nd k®™0?
s« vemuyen. hatte recht, als sie 1891 schrieb: Das England
des Reichtum-, deS Wassersports, der pracktvol- ! len Marine. beS Hofe- und des jetzigen Ministeriums gefällt ihm fehr wohl, das wahre da- innere, das ernste England, feine Bedeutung feine Kämpfe, feine Ziele kennt er nicht.- Rach be« offiziellen Staatsbesuchen Wilhelms II blieb
Sftflreußen steht auf dem Spiel
Di« Großmächte geben Litauen für Pole« preis.
n2^,i: Ein Denfer Bericht- vor der Völkerbundstagung zu befürchten ist. s ** baß die russische Delegation Trotzdem sind die Aussichten für eine leichte und
bem Völkerbund den Abschluß eines R i ch t a n - baldige Lösung des WilnavroblemS schlecht. grifsspakteS und einer Herabsetzung'--- - ” - -----
der gegenwärtigen Rüstungen um fünfzig Prozent und zwar auf zehn Jahre verteilt Vorschlägen will. — Die Russen selbst bleiben verschlossen.
Paris, 29. November. l'-ve ben Vorsitz. Walter teilte mit, daß itn-w inoffiziellen Begegnungen
____ l '.rtttlltil 11 Titov now Otwka*-
Musik versöhnt die Völker
Pari» feiert unsere Künstler. - Gastspiele al» Friedensbrücke.
Bezetchnent» ist. daß ein Ausländer, näm- lich der amerikanische Botschafter in Berlin, Schurman, die deutschen Städte gegenüber den Angriffen Schachts in Schutz nehmen mußte. Schurman erklärte bei feiner Ankunft in Newport, er könne sagen, daß Deutschland seine Ausländsanleihen mit großem Vorteil verwendet habe; die deutschen Stabtanleihen fanben vielfach ihre Rechtfertigung in dem toei- teren Aufgabenkreis ber Städte, was man in Amerika zuweilen übersehe. Man kann ge- spannt auf das fein, was die Parteien zu dem Reichsbankpräsibenten zu sagen haben Es scheint nicht, als och Dr. Schacht bei ihnen Sympathien besitzt Die Linke, ein- schließlich ber Demokraten, denen Dr Schacht einmal angehörte, lehnten ihn bisher zienttich einhellig ab Auf der Rechten ist die Stimmung geteilt. Die Kommunen sind, was nach Schachts Angriffen gegen sie wahrlick kein 1?" .e seine Gegner;
das Gleiche kan man wohl von den Lander- regierungen behaupten Die Wirtschaft hat sich die letzten Eskapaden des Reichsbankpräsiden- ten mit Ruhe angehört, ohne pro oder contra §?»ung zu nehmen Daß Schacht bie privat- wirtschafttiche Betätigung ber öffentlichen L?"d abf»hnt, hat ihm innerhalb ber Wirtschaft sicher einige Freunde zuruckgewon- nen Im allgemeinen ist man aber auch dort nicht gerade fanatischer Parteigänger des ReichS- bankprasibenten Man kann also annehmen, baß Amtszeit tm Laufe des nächsten Jahres ablauft, bie längste 9» i t den Präsibentensessel ber Reicksbank geziert bat Im Reichstag wird sich erweisen, W-e groß bezw wie gering das Vertrauen ist, da-die Vertreter beS Bottes in ben Leiter ber RetckSbank fetzen Im übrigen ist natürlich diese toirtschaftSvolitiscke Interpellation nicht mehr sehr aktuell, nachdem sich die Aufregung über bie sogenannten Gilbert-Briefe gelegt «nd die Gefahren einer Erschütterung der Wirtschaft durch Lohn- und AkbeitSkSmpfe stark in ben Hintergrund gerückt sind Zur Zeit schwebt zwar noch der Kampf im Tabakverarbe . tunaSgewerbe. von bem etwa 120000 Menkcken betroffen sinU in ben jeboch bereits der Arbeit-Minister einacgrtffcn hat Möglicherweise wirb man sich also biz zum Beginn des Reichstage- geeinigt haben.
Berlin, 29. November.
Berlins Antrag an den ReichSfinanzminifter, nack einer fünfzehu"--a,entiaen ©onberbe», , . ----------------„vl. o.„.-
Reuerung ber Vermögen zur Be- fchcnträger. ■ Eduard VII. mußte in seinen besten kämpfitng ber Arbeitslosigkeit Ist. wie ein Abend-1 Mannesjahren untätig und einflußlos auf bett blatt meldet, nur ber Vorläufer zu einer gleichen Thron warten. Erschwerend kam für Eduard Sonberfteuer in allen preußischen Städten, die Anttpathie seiner Mutter hinzu, bie in ihrer Fn Berlin errechnet man daraus einen Betrag I Weltfrembheit seine mannigfachen Eskapaden von mindestens 28—30 Millionen Mark. v " *" ' ’