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AbrüstlmMont Berlin-Moskau?

Brüssel-Berlin

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Bukarest, 22. November. Nach Berichten aus

»MfaiM ink hl °rrrn «Wien oer Ukraine für Trotzki soll tFB«uen warme Außenminister Stresemann

aamen Mrain? rfbct Zusammenstößen mit Regierungstruppen weiter vor zahlreichen Erscheinungen in unse.

oft sich «ne«ha8 gekommen sein Im Kriegshafen von Sebasto- rem Wirtschaftsleben, die bei Tausenden den

,mar r»chteten und pol sollen die Matrosen zahlreicher Kriegsschiffe Eindruck erwecken, als wären wir ein reiches

Trotzkis ^8 ^koim^n?k/^ EluSschlietzuitza die Schiffe verlassen haben. Die ankernden Volk, während wir in W i r k l i ch k e t t arm

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Kundgebungen in Odessa, Nikolajewa und an

hinausgefahren.

Deutschlands Reservisten zähle« nicht mit.

London, 22. November.

düng.) In einem offenen Preffebries führt

Reichstaa und Reichsregierung bis A November. (Eigene Drahtmel- beängstigend angeschwollen und zum Teil über ?un>ttgeren Gestaliung unserer^ Handelsbilanz

zum Ablauf der Legislaturperiode beisammen- ilnli®2 ,®el SamStaa regnet es in ganz Ober- gelaufen. In der Provinz Bergamo haben Bern- ®,n Übersteigen des Imports über den Ervort.'

bleiben werden Scheiteri nämlich da, Reich«. ^"'5«Ströme». Da zugleich der Föhn den bäche wieder große Verheerungen on«Jtoi-e,tir bisher haben, sei in Zukunft um

schulgesetz, dann ist auch die Reg«erunaS ?,M^ schmolzen hat, sind wieder viele richtet und die jüngsten Ausbeflerungsarbeiten -f.*11® H'"stchtlich des Reichsschulgesetzcs ver-

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'brem eigenen Programm erscheine» und jene Delegierten als ihre Verbündeten betrachten, die sich diesem Programm anschlirßen oder ähnliche Anträge vorlegen. Notwendig sei vor allem die Schaffung wahrhaft fester und wirksamer Friedensgarantien.

3m Hinblick . f bk Kritik des Reparation«» deren Städten der Ukraine für Trotzki soll e^ agenten warnte Außenminister Stresemann

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Kapital der sparsamen Menschen gespeist ^rd-n könne und nicht, wie jetzt, auf die au«.

Der Mittelstand fehlt.

Gesunder Menschenverstand statt Parteipolitlk. Braunschweig, 22. November.

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bte früher als Mittelladung die ruhige Fahrt des Staarsichiffes gewährleistet hatten, seien ^^"arisiert. Das sei auch ein Kriegsverlust des deutschen Volkes, der schlimmer wiege als verlorene Provinzen und vieles an» dere. Eine solche Schicht wieder zu schaffen damit unsere Wirtschaft wieder vom W

Dem Reichstag liegen einige zwanzig Inter- pellattonen vor Die Besoldungsresorm wird erst frühestens Mitte Dezember an das Plenum zu- ruckkommen, desgleichen die Schnlvorlage Die ersten 10 Tage werden im Reichstag keine Üeber» raschungen bringen

Das letzte Wort.

Schulgesetz-Katechismus der Bolkspartei.

Braunschweig, 22. November.

3m liberalen Seist.

u 2r. Stresemann erinnerte daran, daß schon vor 25 Zähren Prof. Kahl erklärt habe, daß

jen tarktischen Verhältnissen geändert haben i Die Lage für die Volkspartei ist schwierig. Die norddeutschen Wähler sind ebenso überzeuge Anhänger der Bekenntnisschule, wie sie in Sud-^ Westdeutschland die Väter und Führer b»r simultanschule waren unb sind Eine Preisgabe der bestehenden Simultanschule in Baden, Hes­sen. Nassau und Frankfurt bedeute«? politi­schen Selbstmord. EulL H^w.u.eni Resste konnte über die Angriffsflächen nicht hin- wegkommen Die nächste Zelt wird zeigen, ob

wie das Regierungsschifflein um diese schwerste Klippe herumfieuern kann.

fmtrtfrtm toorne lM die Parteipolitik einzugreifen.

. vorwärts. Mit großer Schärfe erklärte Stresemann, daß Im Reichstag bleibt es noch still. die Kreise um Förster und Mertens die ihr

Berlin, 22. November Irenes Vaterland angreifen und Frankreich da»

--- oor warnen, Deutschmnd zu trauen, die größ­ten Verräter einer Verständigung und Befrei­ung und somit die verhängnisvollsten Gegner der Verständigungspolitik seien. Gerade in den verständigungsbereiten Kreisen Frankreichs be­klage man das Wirken dieser Kreise, die in Frankreich die Verbindung hielten mit den na- . tionalistischen Kreisen und von denen die wah­ren Friedensfreunde Frankreichs sich zu unter- scheiden wünschen. Deutschland und Europa stehen weitere Kämpfe um Ideen bevor. Wir

Es regnet, regnet, regnet.

Italiens Flüsse laufen wieder über. Wettergraus auch in Spanien.

Die Ausrede gilt nicht.

Moskau will zur Abrüstung zwinge«.

Moskau, 22. November.

Bor der In- und Auslandspresse sprach der Abrüstungsdelegierte Litwinow (f. a. das heutige Bild. Die Red.) vom Mißtrauen gegen die siebenjährige fruchtlose Arbeit der Kapitali­stenländer hinsichtlich der Abrüstung. Die Sow­jetunion nimmt durch die Teilnahme in Gens ihren Feinden die Möglichkeit, ihr ein etwaiges M ißlinyend^r Konferenz zuzuschreive« und entzieht ihren Nachbarn den Anlaß, ihre Ablehnung der Abrüstung durch die Nichtteil­nahme der Sowjetunion zu rechtfertigen. Der Sowjetstaat bietet allen seinen Nachbarn den Abschluß von Nichtangriffspakten an. Falls die Kapitalistenländer die sofortige Abrüstung für unmöglich halten, ist die Sowjetregierung auch mit einer allmählichen Durchführung dieses Planes in Terminen, die die Konferenz festzulegen hat, einverstan­den. Di« Sowjetdelegation wird in Genf mit

rung ereilt worden waren, die Schwierigkeiten auch behoben hat. Nur dadurch, daß alle Haupt, sachlichen Parteien in der Regierung vertreten waren, konnte das Sanierungswerk solange durchgehalten werden, bis der belgische Franken stabilisiert war Allerdings wurde sur die Sozialisten, die nur mit Müh und Nm das Vertrauen ihrer Parteifreunde ausgespro­chen erhielten, die Situation 'mmcr prekärer, da durch ein Steigen der Preise und durch die schier unerträglich werdenden Steuerlasten die R o t d er M a sse n noch drückender wurde,was den sozialistischen Ministern die Verantwortung gegenüber ihren Wählern sehr erschwerte. Den elgentlichen Anstoß aber zu dem Entschluß der sozialistischen Minister dürfte dann die Frank- tlreurfrage gegeben haben, in der sich eineI Spaltung des Kabinetts in einen nationalistisch- chauvenlstlscken Flügel und in einen verstän- digungsberelten Flügel bemerkbar machte. Das belgische Kabinett lehnte den von dem sozialisti­schen Außenminister V a n d e r v e l d e gemachten Antrag auf Einführung einer unpartei- r sch e n Kommission zur Prüfung der Franktireurfrage ab. Der unter der des stramm militaristisch und beutfa,,tlllv- lich eingestellten Kriegsministers Graf de Bro g ue v i lle stehenden Minister hatten die Oberhand gewonnen. Seit dieser Zeit ist es »richt mehr stille geworden mit dem Geranne, daß die sozialistischen Minister aus der Regie- rungskoalition auszuscheiden gedächten.

Die Frage der Heeres re form, in der wieder zwischen den vier sozialistischen Kabi- nettsmitgliedern und den übrigen Ministern ein heftiger Gegensatz auftauchte, hat nun di« Regie-

nich> eng an starre Paragraphen btnben und den Lehrer nicht einenaen fnnh»m F Ortner Persönlichkeit haben, jt [ernenn streifte noch kur, die Besoldunasreknrm das Verhältnis von Reich zu Ländern^' Wiederaufbau unseres LaierlandeS >ei nicht Sache einer einzelnen Partei, sondern . auauip. *>viin> 5er Zusammenarbeit aller vernünftigen Ele- Auch die geschickteste mente beS deutschen Volkes. (Lebhafter Beifall) rikisiläcben niAt ton. * ' '

iSSÄW" Die°Si.ü^ion'd?r Land- wirtschaft sei zur Zeit außerordentlich ungün- mrnhf1,0 .bedeute eines der entschiedenditen Probleme unserer deutschen Wirtschaft die Ert- krast' de? d-»'.k^^°b« Etions- und Koujunktions- d" deutschen Landwirtschaft zu erhalten.

! "Odei handele es sich nicht um die Interessen» Vertretung des Großgrundbesitzes, sond!rn p» allem um die wohlverstandenen Interessen der kleinen Bauern. Alle diese Fragen seien nicht vom Standpunkte der Parteipolitik anzusehen, schenverstandes" praktischen gesunden Mem ^.."vErstandes. In diesem Zusammenhang be- ÄX «-«an« die, Notwendigkeit der

Den heute wieder zusammentretenden ReichS-

belsabkommen mit Ma^^e?*böi?^ra^e I Kriegsminister Worlhiuglon-Evans u. a. aus: "gen: Wann wird die diesjährige Weihnacht-- ®er8e u»d Lord Rothermere nicht

krists akut werden? Wann finden die SReutoaft- ?UI der aktiven Heere, sondern auch

len statt? Wir haben es schon oft in der ®e- bcr KeIeJ?en der siegreichen Nationen in Rech schichte unserer Parteien und Regierungen er-I ss-?/-"» wüßten sie auch die deutschen, lebt, daß alle politischen Voraussagen wicht in "ßerreichlschen usw. Reservisten mitzählen. Erfüllung gingen und gerade diejenigen Regie- ningen und Koalitionen eine auffallend lange Lebensdauer hatten die auf schwachen Füßen zu stehen schienen Der gegenwärtigen Vreußen- regierung hat niemand ein natürliches Ende zu- Setraut. ebensowenig der Regierungskoalition in fteußen und dem bestehenden preußischen Land-

tag. Trotzdem gibt es Nur wenige Politiker, die

Vandervelde und seinen Genossen geforderte Herabsetzung der Dienstzeit auf sechs Monate, nicht akzeptierten und auch hier wieder auf die Seite des Kriegsmtnisters traten. ~,a bekannten die Sozialisten Farbe und zogen ab-, Die Lage ist jetzt so, daß an ihre Stelle zwei Angehörige der katholischen Partei Und zwei flämische Liberale treten werden. Vom Standpunkt der Verständigung zwischen den europäischen Staaten und der Weiterfüh­rung des bisherigen Verhältnisses zwischen Deutschland und Belgien müssen Mr be­

dauern, daß die Entwicklung einen solchen Lw «. , e , _

ffSMWkW» ftimmt nicht. Hm Sriegsmini ter!

und darauf bedacht fein müssen, Storungen zu' -

vermeiden. 0

Die vierte Weihnachtskrise?

Stresemann verheißt in Braunschweig nichts Gutes.

Geht es in Eüdrußland los?

Aufruhr um Trotzki Kundgebungen und Zusammenstöße Meuternde Matrosen.

Die offene und die heimliche Krise.

Das soeben In Brüssel zurückgetretene Kabi- nett, dessen Sturz wir seit Tagen und Wochen. _ _

Voraussagen konnten, war ein sogenanntes Kon- m Braunschweig, 22. November. Aus der zentrationskabinett, das seinerzeit unter dem Bolksparteitagung betonte in vertraulicher Druck einer schweren Währunssskrisis geschossen »»Ssprache Außenminister Dr. Stresemann be­würbe und nachdem ihm durch Kammer und ^uglich der Frage von Neuwahlen unter stärk- Senat besondere, zum Teil diktatorische ß-w Beifall den unbedingten Willen zur Er- Vollmachten für Steuern und Stabilisie- baltung der absoluten Selbstständigkeit der n waren, die Schwierigkeiten! Deutschen Bolkspartei gegenüber anderen Par­teien und Verbänden. Oeffentlich soll Strese- mann noch erklärt haben: Drei Jahre lang hatten wir Weihnachten eine Krise. Ob diese Koalition bis an das Ende des Reichstages bestehen bleibt, vermag niemand zu sagen. Ge­wöhnlich konnnt zu Weihnachten die Krise. Die Ehe mit den Teutschnationalen ist keine Liebes­ehe, sondern eine Vernunftsehe und 25 Jahre lang wird sie sicher nicht dauern.

Z ^ Deutsch- vie Deutsche VESpartei in eine Lasse hineinzu-

Nolksvarteiler swon seit einigen Wochen die manoverieren, die sie bis ,u einem aewissen Frage, ob die KoMtion nick, bestehen bleiben Grad für das Gelingen oder »cheirern der G^ n",-fie 1 lrtzesvorlage verantwortlich macht Dr Ruuk'i

fonnte, bÄber1toebrte l'ch bei der endgilliigen Entsche^dmm Zwang die anderen eingebrachten Gesetzen,- unter Stresemanns Szepter in R b'^/vbrlng?n die Koalition noch für schweig freilich gegen jeden Versuch der fein- Qbcr tu, Partei für das Mßlingen des Gesetzeswerke« rTe.*1ien d°ß der g»aenwär.iae verantwortlich macht und beton». . /

natürk-chen Mlg"s N'MM, daß sie sich für das Zustandekommen der G unb^bgßInfolgedessen schon im Früb'gbr de? fetzes mit allem Nachdruck einsetzl Ta er ab-'r Nacken Jahres neugeNiShl, werden muß. gleichzeitig die Sondersorder ungern der Das allzulange Hmauszögern der Entschei-^Deutschen Volkspartei aufrechthielt, die von den

^^«t>n, 22. November. (Privatrelegramm.) Im Reichstag wird heute der deutsch-sranzö- ü'cke Handelsvertrag behandelt. Vorher oder gen ab r6rrnahnTtä Vf°rS'tzun-iweitere Kampfe um Ideen bevor. Wir

mit Gruppe ^"shaltsauZsckuß beschafilgte sich stehen in einem Entwicklungsprozeß dessen Ende

amte, z. B. bei der Post, geschaffen würden Zuckungen eines revolutionären Zeitalters. R^?Ä^,!?ädigtenausschuß beriet das durch Schlagworte und berauschende Re- Reichsversorgungsgefetz. den, sondern durch nüchterne Arbeit führe

- >---------- I der Weg durch diese Wirrnisse hindurch.

Nach der großen außen- und innenpolitischen Aussprache im Zentralvorstand der Bolkspartei verwahrte sich Dr. Stresemann entschieden gegen die Behauptung des .Stahlhelm', daß die Außenpolitik von Demütigung zu Demütigung geführt habe. Die Braunschweiger Deutschna» I [tonalen stellen sich damit in schroffstem Wider- Hand fn Hand mit Berlin? I n?,rd 9e9en die deutschnattonalen Kabinettsmit-

lung) Em Moskauer Korrespondent kündigt oder jenem nicht gefalle Er oedauere lebhaft, die Abreise Litwinofjs nach Berlin als unmittel daß die nationalen Verbände das Beste von sich bar bevorstehend an, um mit der deutschen Re- ?b^rftn, wenn sie in den Partetkampf etntre«

fame Haltung in Genf zu treffen. nalen Verbände, wenn ich sie

'. (Eigene Drahtmel- £ 0^vt h«»niere entgegnet jedoch darauf,,«>.u «uyr, rote jest, auf die aus- cn Preffebries sühn der Vergleich paffe nicht nn geringsten, denn für landtschen Geldmärkte angewiesen sei inüsse

- ' die militSrischausgebildeten Deutschen gebe'unker Lei' Pulle

eS keineWaffe, während die siegreichen Na­tionen volle Ausrüstung für ihre Rescrvisten hatten. Heute, neun Jahre nach dem Waffen­stillstand, verfüge das britische SriegSam, über «inen so großen Stab, wie er in keinem Verhältnis zu den Bedürfnissen des Heeres stehe.

Kasseler Neueste Nachrichtm

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

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