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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

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Nummer 271. Amtliche« Organ ver Stadl Kassel. Sormabend, 19. Novemder 1927. Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

Di« »dfielH Neuesten Nachricht«» «rscheinrn wScheuil,» ittbemal nachmina«« Der «bonuemenisvreis be-rLgi fttx den Moaai L- X bei frei« Zustellung -n8 Haus, in bei Geschäftsstelle abaevo!, 1.80 X Durch die Pott monatlich 2. X auSschliebl'ch Zuftellunasaebübr Bering und Redaktion Zchluchtboillrabe 28 SC. kern'vrrcher DM und 952 Mt unnerlangi «'ngekandte Beitrag« kann btt R«. dakrion eint Beran,wortung obei Gewähr in feinem Kalle übernehmen Rück­zahlung des Beiugbaelde» oder Ansvrüche wegen enwieer nickt ordnungSmSsnaer Liekernng !lt auSaeschlollen $ofH*«ffonro Kran Nuri am Ma,n Nummer 63SO

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Dunkle Tage für Moskau.

Moskau, 18. November. (Eigene Drahtmel-

tyrannisiere

Er hat den Glauben verloren

Der Sowjetftthrer Joffe erschießt sich aus Nervenzerrüttung.

Selbst in Frankreich hat man acht Fahre zu bet Einsicht gebraucht, daß eS sich bei der Än- sMußfraae nicht um eine Annexionsabsicht von rrichsdeUtscher Seite handele, sondern um den io gut wie einmütigen Willen der Oesterreicher selbst. Seit die Franzosen das wissen, sind sie erst wirklich aufgeregt wegen der Anschlußfrage. lischt man aber «och ein Paar Schritte über Frankreich hinaus, so begegnen einem die wun­derlichsten Vorstellungen über O.esterreich. Wurde doch tatsächlich ein österreichischer Gesandter, mit dem der Reichspräsident beim Neujahrsempfang eben deutsch gesprochen hatte, von seinem Nach­barn. einem Südamerikaner, mit den erstaunten Worten anaeredet: .Sie sprechen deutsch?" Aus die Frage ' des Oesterreichers, was er denn sonst sprechen solle, bekam er harmlos die Ant­wort: .Run, österreichisch!" Es geht nicht nur mit Oesterreich so. Auch Poincare konnte man kaum davon überzeugen, es gäbe in Danzig nur eine verschwindende polnische Minderheit Poincarö glaubte fest, natürlich nach Informa­tionen von polnischer Seite, daß ein alldeutscher Senat unter einem wilden hakatistischen Häupt­ling, dem Bürgermeister Sahm, einen starken, polnischen Prozentsatz der Einwohnerschaft

Hrilige Einfalt.

DaS sind unsere Anschlußfeinde!

Bon

Dr. Paul Rohrbach.

Von den deutschen StaatSlenkern hat Oester­leichs Bundeskanzler Dr. Seipel das stärkste Bekenntnis zur deutsch-österreichischen Volks­einheit abgelegt, das bisher von einer amtlichen österreichischen Stelle bei einer so offiziellen G- lcgenheit abgelegt worden ist. Vergeblich hatten »chn Wiener Volksbeauftragte gleich nach der Revolution Berlin darum beschworen, den An- schluß zu vollziehen. Fing doch Oesterreichs neue Verfassung nach dem Umsturz gleich mit dem Satze an: «Die Republik Deutsch-Oesterreich ist ein Bestandteil des Deutschen Reich-S." In Berlin befürchtet man erstens Verschärfung der Friedensbedingungen, zweitens Ausdehnung der Hungerblockade und der dritte Grund war die grundsätzliche Gewöhnung an kleindeut­sches Denken. Sicher aber wäre das Frie- dcnsdiktat nicht einen Deut schwerer geworden, aber statt den Anschluß bloß zu verbieten, hät­ten die Feinde ein Volk, das sich schon zusam­mengeschlossen hatte, erst wieder gewaltsam aus­einanderreißen müssen! Wenn es überhaupt et« Mittel gab. dem deutschen Zusammenbruch hü­ben und drüben noch nachträglich etwas von seiner Miserabilität zu nehmen, so hätte eS die Ausrufung von Grotzdeutschland noch in den Tagen der Novemberkatastrophe selbst sein können.

London, 18. November. Im Oberhaus rollte Lord Newwn den rumänisch-ungarischen Optan­tenkonflikt auf, wonach die rumänische Regierung eS Wegen eigner Landesgesetze abgelehnt habe, sich dei, Entscheidungen des nach dem FriedenS- vertrag von Trianon geschaffenen Schiedsge­richts zu unterwerfen. Alle ähnlichen Schieds­gerichte warteten darauf, was in diesem Falle geschehen werde. Andere Nationen wären allzu bereit, ebensolche Maßnahmen anzuwenden. Die englische Regierung erklärte sich außerstande, irgend eine Antwort zu geben, vorüber sich Lord Buckmaster beschwerte. Ungarn biete ein

Schauspiel, das daS Mitleid Mer erregen müsse. Ungarn sei durch den Friedens­vertrag Glied um Glied ohne Berücksichtigung seiner Bedürfnisse abgerissen worden. Die von dem rumänischen Agrargesetz betroffenen unga-

wohin treibt Moskau?

WaS Trotzki erwartet.

London, 18. November.

Nach einer Meldung aus Riga, feien die Meutereien in Kronstadt nur ein Vorspiel ge­wesen. Die Bewegung für Trotzki habe um sich gegriffen. Die Verhaftung des Verlegers TroükiS sei das S t u r m z e i ch e n für die Op­

position, sich auf ihre Vernehmung vor dem Re­volutionsgericht vorzubereiten.

Sie fordern seinen Kopf.

Kopenhagen, 18. November. (Privattele- gramm.) Aus Moskau verlautet: Die Sowjet- presse fordert Trotzkys Auslieferung an die Tscheka. Die Prawoa schreibt: Keine Arbeiter- Hand werde sich für Trotzky rühren, wenn man ihn einem Gerichte übergebe. TrotzkyS Verdien­ste seien durch seine Verbrechen gelöst für die nur die Todesstrafe in Frage käme.

Aufmunterung aus Deutschland.

Berlin, 18. November. (Privattclearamm.) Die hiesigen Komunisten-Organe konstatieren den Willen der Sowietherrscher in der Be­kämpfung der Opposition bis zum letzten Ende zu gehen. Die Unschädlichmachung Trotzkys und seines Anhanges, können allein die Zerstö­rung und Spaltung deS Kommunismus ver­hindern. Das sei auch Stallins Wille.

rischen Untertanen erklärten, daß sie nach dem Friedensvertrag auf gewisse Rechte Anspruch hätten, die nicht umgangen werdet könnten. Das sei die Frage, die entschieden werden müsse. Es sei die Pflicht des Völkerbundes, einen Schieds­richter zu ernennen, nicht aber der Nation, die um den Schiedsrichter bittet, Bedingungen auf­zuerlegen. Arbeiterpartei und Konservative äußerten sich in ähnlichem Sinne. Rumänien kümmere sich nur um seine Rechte, nicht um seine Pflichten. Wenn der Völkerbund nicht ein Schiedsgericht unterstützen könne, so könne man daran verzweifeln, daß er überhaupt etwas tun könne. Die Oeffentl'chkeit müsse eine Antwort erhalten. Man argwöhne schon, daß eS die Schwäche des Völkerbünde- sei, stets einer grö­ßeren Macht nachzugeben. Der Vertrag müsse fair play angewendet werden auch gegenüber dem Volke, dessen Gebiet ausgeliefert wurde.

Tornado, Blitze, Wolkenbrüche

Tote und Verletzte in Washington.

Soll man amBölkerbund verzweifeln?

' Er soll Rumäniens Unrecht an Ungarn gutmachen

Ganz England schärst der Regierung das Gewlffen.

düng.) Adolf Joffe hat gestern abend in Moskau durch einen Revolverschusi Selbstmord verübt. Ter Grund zu der Tat ist Rervenzerrüttung. Joffe nahm an den Brest-Litowsker Friedens Verhandlungen teil und war dann 1918 erster Sowjetbotschafter in Deutschland, später Sowjetgesandter in Wien. Dann wurde er stell

vertretender Vorsitzender im Hauptkomi­tee. In letzter Zeit wirkte er als Professor am Moskauer Orient-Institut.

Die bodenlose Unwissenheit der alliierten Staatsmänner über die Verhältnisse in Mittel- und Osteuropa hatte überhaupt einen großen Anteil an den unmöglichen Bestimmun­gen der Friedensdiktate. Durch sie wurde es vor allen Dingen den Polen und Tschechen mit ihren versibiedenenMemoires" möglich, einen Teil ihrer Erfolge auf Kosten Deutschlands zu ernten. Lloyd George wußte z. B. auf einer der Sitzungen vor dem Friedensschlutz Schlesien und Sizilien nicht auseinan­der zu halten! Begreiflich genug, denn im Eng­lischen klingt beides fast gleichlautend und bis za den Friedensverhandlungen hatte dieser eng­lische Premier vermutlich weder von dem einen noch von dem anderen Lande eine Vorstellung gehabt.

Diese Dinge, die scheinbar Weitab vom Thema führen, stehen doch keineswegs außer Zusam­menhang mit der österreichischen Frage. Ein großer Theologe hat vor dreißig fahren einmal gesagt: .Die eigentliche Großmacht in den kirch­lichen Kämpfen unserer Zeit ist die Unwissen­heit." Man kann diesen Satz gettost vom Kirch­lichen aufs Politische erweitern, Es ist sicher ausgeschlossen, Franzosen und Tschechen von ihrer Anschlußangst dadurch zu heilen, daß man sie belehrt: Deutsche und Oesterreicher sind ein Volk, das nur gegen feinen Willen statt einer zwei Regierungen und zwei Kanzlrr haben muß! Auch in England wird man in der Ansckluß- jrage nie etwas Anderes sehen, als eine Ange­legenheit, über deren Behandlung nur englische Interessen entscheiden.

Trotzdem macht es einen Unterschied, ob sich in der außerdeutsche« Welt das Wissen um die deutsch-österreichiscke Volkseirheit und um das Hervorgehen des Anschluß«, llens aus dieser volkkiche« Einheit durchsetzt »der nicht. In trü­ben Wassern ist leichter zu fischen als in klaren. Es ist von unser« Gegnern viel Arbeit darauf

Washington, 18. November. Ein Orkan be­schädigte eine große Markthalle und ein Waren­haus stark. Viele Gebäude stürzten ein. Wenig­stens sieben Männer, Frauen und Kinder wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Ein Mann wurde vom Blik getötet. Ein SchulhauS wur­de zerstört nnb auf dem Paradefeld ein Kaser nendach zum Teil abgedeckt. In der Marine- flngstation entstand eine halbe Million Dollar Schaden, acht Wasserflugzeuge sind beschädigt. Auch die Rachbarstädte haben gelitten. Ein Tchulhaus wurde umgeweht. In Washington

folgten ans den Tornado zwei Wolkenbrü­che, während deren 2 Personen getötet wurden.

*

WintermSrchen im Süden.

Rom, 18. November (Eigener Drahtbericht.) In ganz Italien fiel die Temperatur auf neun Grad unter Null. Der Vesuv ist mit Schnee bedeckt. In Neapel zeigt das Thermometer 56 Grad. Auf Sizilien haben starke Regen­güsse und Stürme vielfach Schaden angerichtet, ebenso Springfluten im Hasen von Fiume.

Das Ende eines Wüstendramas.

Heimkehr der entführtet* Europäer.

Paris, 18. November. I leidet an einem Fieber-Anfall. Die beiden 5kin-

ES bestätigt sich, daß die von den Marokko- der, deren Eltern von den Marokkanern erntet* nern entführte« sechs Europäer gestern bei den del worden stnd, werden von einem hohen fron« franzöfischen Vorposten eingetroffen find, zöfifchen Staatsbeamten adoptiert werden. Gr- Alle stnd verhällniSmäßig wohl, nur eine Frau' neralresident Steeg nahm sie in Obhut.

Fliegerinseln im Atlantik.

Amerika macht mit dem Luftverkehr Ernst.

Paris, 18. November.

Der französische Flieger Fonk beabsichtigt, im nächsten Frühjahr einen Flug Paris-Rewyork zu unternehmen. Weit wichtiger sei aber die Einrichtung rineS Sonderflugvrrkehrs inbei-

den Richtungen, wozu eine amerikanische Gesell­schaft im Atlantischen Ozean fünf schwimmende Inseln verankern lassen will, die mitten im At­lantik stationiert werden sollen, deren größte be­reits in Pittsbnrg in Arbeit genommen sei.

verwendet worden und lanxe genug ist es ihnen geglückt, das Wasser um 4 eutschland herum zu trüben, ,um Schaden der deutschen Staaten und des deutschen Pottes. Darum wäre es gut, wenn

die Kanzlerworte in WienUnser Volk" recht lange und ausgiebig das Thema einer deutschen Belehrung in die internationale Oeffenklichkeit bildeten.

3m TfcMa-Museum.

Richt für jedes Menschenauge bestimmt.

Don unserem russischen Mitarbeiter.

Sa «laem ee6ehee* 9Met MbH. k* Ange beb gewöhnlichen Sterblichen unzugäng­lich. eriftiere«.. «ach de» Bericht des «bemalt- a«a S-wietkammill-rS «.»ine in einer reift« scheu Seilen«, einige wablbchüteie Zimmer bet früheren Tfcheka. ledigen Staatsvolizeinerwal- lnng. die der Kommissarmit allerhöchster Er- lanbnis" besichtigen berste. Er schreibt dazu:

DaS Museum der Tscheka ist sehr interessant Der Verwalter des Museums ist ein hoher, jun­ger Tschekist, der selbst stolz darauf ist, daß er der Hüter von Kollektionen, Dokumenten und Sammlungen ist, wie man sie wohl sonst nir­gends aus der ganzen Welt finden kann.

An den Wänden de« ersten Zimmers stehen Glasschränke. Auf den Regalen der Schränke lie­gen verschiedene Marterinstrumente, die an die Zeiten der spanischen Inquisition erinnern Diese Instrumente sind nach den Erklärungen des Museumsdirektors den Anhängern der Partisanenführer Petljura, Machno, Stolt* schak, Wrangel u. a. abaenommen worden. <rn einem Schrank mit der AufschriftBulack-Bala- chowitsch" steht man langeNagaikas" (Kosa- kenknutem mit Blei stück, Handschellen mit spit­zen Nadeln, enge Schuhe mit scharfe« hervor- stehende« Nägeln, die dem Delinquenten ang-> zogen wurden...In einer anderen Vitrine aus einem Stück Karton etwas weiße«, das an ei­nen Handschuh erinnert. Ich schaue aufmerksam hin: Mein Gott, tatsächlich ein Handschuh, aber was für einer aus Menschcnhaui... Mein Führer bemerkt:Dieser Handschuh ist ans der Hand eines lebende« Menschen geschnitten worden. Man hat so einenRegierungSkommis sar mißhandelt. Die Denikinschen Banden ha­ben uns diesen Handschuh mit einem Begleit schreiben zugesandt. Da ist dieses Beqlett- schreibe» und er zeigt mir einen zerknüllten Zettel, auf dem mit großen Buchstaben aesevrte- ben steht: So werden wir mit alle« roten Kom missaren verfahren.

Wir gehen ein paar Schritte weiter. Mein Blick fällt auf einen Schrank, der Damen wasche enthält. Ein Spitzenbemdchen, weiße seidene Dessous mit kostbaren Spitzen.

Erraten Sie, wem diese feine Wäsche ge­hört hat?" fragt mich mein Führer.

Auf meine verneinende Antwort sagt et dann mit einem gewissen Stolz:Dieses Henri uns diese Höschen hat die Zarin Alexandra Roma­nowa in jener Nacht getragen, als sie im Haas: Ipatjew« erschossen wurde. Die Wäsche wurde uns vom Jekaterinburger Exekutionskomitee zur Erinnerung zugesandt. Und das da ist auch ein interessantes Museumsstück. Die Weste die Nikolaus LL am Tage seiner Ermordung getragen hat..."

Ich sehe mir diese historischen Stücke an: Es ist eine graue gestickte Äollweste. Das Eilet ist an vielen Stellen mit Blut bedeckt, tun« j.eht die Spuren der Bajonettstiche.

Auch ein Geschenk der Je'ater'nburger!" bemerkte der Führer.DaS ist ein .nteressanteS Objekt. Der Uniformrock, den der Admiral Koltschak am Tage feiner Erschießung getragen hat. Da, auf der linken Seite sehe» sie noch daS Georgienkreuz, das er dama!s getragen hat und hier ist die Stelle, wo die tödliche Kugel eingedrungen ist..."

Wir kommen in ei« anderes Zimmer. Tic Wände stnd mit Photographien bedeckt. Auf den Tischen liege« Albe« mit Photo?. Das sind die Abbildungen der Ko«t»rrev"lntionare, die auf Anordnung der außerordentlichen Kommis­sion zum Teil erschossen worden sind. Ein Al­bum enthält die Bildnisse der Führer der so;i- alrevolutionären Partei: Tschernow, Kerenski. Sawinkow. Weiter sieht man die Führer der DenUin-Armee, Generale, Oberste, Leutnants. Unter jeder Photographie eine knappe Eharak teristik. Dann weiter Alben mit den Bildern von verhafteten Männern und Frauen. Daruu - ter befinden sich Zivilisten, Militärs, alte und junge Arbeiter, ehemalige Minister, Hofdame«. Prostituierte, Fürstinnen, Bäuerinnen, Grafen, Kleinbürger.

Das dritte Zimmer enthält fast ausschließlich die Aufrufe derWeißgardisten" und Mten- sammlungen über die Tätigkeit der konterrevo­lutionären Organisationen. DaS letzte vierte Zimmer ist ganz der Tätigkeit der antisowjeti- stischen Organisationen gewidmet. Da sieht man gefälschte Amtssiegel diverser Sowjetinstt- tutionen, Photos von geheimen Druckereien. Höllenmaschinen, Proklamationen, Broschüren. Briefe. Sehr viel Interessantes. Die Besichti­gung ist erledigt und mit Erleichterung verlasse