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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

ür die Nichiigteu aller

ufnabmedaten und Plötze

Bmöergrüße zwischen Wien-Berlin

lwmmeu worben HL wird ein

Schanghai besagen, daß die Nankingtruppen

verleiht, wie ein Wiener Blatt schreibt, der Zu-,Hankau gestern abend ohi sammenkunft der Staatsmänner die charakteri- Luern, besetzt haben. D siische Note und bildet den Rahmen ihrer Be- Sicherheit hinter Stachel

ine einen Schutz abzu-

ie Ausländer seien in

Sicherheit hinter Stackjeldrahtbarrikaden unter

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der in Deutschland erre

Bestätigungen von Todesurteilen

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10 .1 aur >e mm-Zeile

Palermo, 14. November. Riesenprozetz ge- gen die Mafia in Termino-Jmerese ist jetzt die

Die Botschaft hör ich wohl.

Brian» lullt uns in schSne Worte ein.

Paris, 14. November.

Ans einer Wahlrede in Nantes führte Briand u. o. ans: Ich kann nichts gegen die Haltung der Männer sagen, mit denen ich daS Locarno-Ab- kommen unterzeichnet habe. Männer wie Lu- ther und Streseniann, die stch um die I 'messen ihres Landes kümmerten und diese er ttert verteidigten, haben loyal gehandelt.

Ich kann ihnen nichts Vorwerfen.

Verlanden wird darüber verhandelt. DaS Bootspersonal weigert sich, die bestreikten Sanalreedereien zu besteuern.

Das letzte Mittel.

2005 Todesurteile und 801 Hinrichtungen

Wieninger hat stch durch einen Kopfschutz getötet. Er ist unter dem Namen Wilm-Wilm betenn: und der Schöpfer zahlreicher neuer Mode tänze. Er hat zum ersten Male das Won

Amtliche« Organ der Stadt Staffel. 17. IahrqtMg

um klein und Griffllich »um KorÄlenriff, an dem Dein hohles Ihre FriedenSgeste bedeutet einen ganz befon- n polypenartig sich erweitert, wird end-jstaatsschtff scheitert! Iberen Mut und eine ernste Sache gegenüber der

strafen liegt nach dem Kriege. 1921 kam cs zu lichten Höchstzahl von

London, 14. November. Meldungen aus

- Der Streik nimmt zu.

Bestreikte Schiffe und Kanäle.

Berlin, 14. November.

Um die Streikaktion in der westdeutschen Kanal­schiffahrt durch Umdisponieren von Gütern

Dein Volk, mein Volk

SchicksalSschmiede in Wien.

Sie Mafia stirbt nicht aus

Rtesevprozeffe gegen Siziliens Schwarze Hand.

Selbstmord des Sazzmeister«.

Münchrt, 14. November. (Brivatielearmwn.) Der Musikprofessor und Komponist Wilhelm

»er Berurteiluugcu, ebenso wie Hinrichtungen «»genommen bat.

Die durchschnittliche Zahl der Todesstrafen im Verlauf der letzten 43 Jahre beträgt rund' fünfzig. Die Zahl der Hinrichtungen ist natur­gemäß viel geringer. Von 2005 Todesurteilen sind 801 tatsächlich vollstreckt worden, sodaß also jährlich ungefähr zwanzig Hinrich­tung e n in Deutschland vollzogen worden sind. Das sind die Durchchntttszisfern. Im Verlauf der einzelnen Jahre gibt es ein ständiges Ans und Ab in der Kurve der Todesstrafen und auch der Hinrichtungen. Das Rekordjahr der Todes-

aus Rotterdam nicht zu schwächen, beschloß der Berkehrsbund, sämtliche Rhein sch iss mit diesen Frachten zu bestreiken. Mit den Nie-

Rummer 268. Amtliche« Organ der Stadl staffel. Dienstag, 15 November 1927

Äiuetgenetetfe: »inbetmtfflx iStidiäftianKiaen Die mm-Setle ®eid)äft6an»etaen die mm».Seile 10 A. Äimiltenanettgen die Kleine Anzeigen an» Raffel da» Son 6 A ineroämee kleine Anzeigen die mm» Zeile W 4 Reklamen die mm»,Sette 88 A Cffemebübt 25 A (bei .Zustellung 85 A i. Rechnungsbeträge tnnerbalb 5 Tagen wblbat ffft. 4- ---

durch yernivrecker anlgegebenen II meinen sowie füt Anlnabmedaren und tzlätz- tann nttbt earantfen werden Sih Anzeigen mit besonder» schwierigem Satz 100 freiem An'iwl w Traderef: Schlachlbosstr 28/30. GekchäsiSstellei'niitbeftr 5.

Paris, 14. November. In Straßburg wurde | Baron Klaus Zorn v. Bulach wegen Todesdrohungen gegenüber Beamten zu drel-l

Kein Charleston mehr..

Für Italien z« unsittlich / Verbot für Blackbottom.

zehn Monaten Gefängnis und 500 Fraicken Geldstrafe verurteilt. Die drei elsässischen ZeitungenDie Wahrheit",Die Zukunft" und Die Volksstimme" wurden für Frankreich ver- boten.

nach dem Kriege unvergleichlich milder aehandhabt worden Während int gau;en Durchschnitt der 13 Jahre rund 40 Prozent der Todesurteile vollstreckt wurden und in einzelnen Jahren auf je hundert Todesurteile sogar fünf­zig bis sechzig Hinrichtungen entfielen, wurden von 522 ausgesprochenen Todesurteilen von 1919 bis 1925 nur 97 vollstreckt. Das verhält­nismäßig günstigste Jahr für die zum Tode Ver­urteilten war 1919. Damals gab es 89 To­desurteile, von denen 79 nicht vollstreckt wurden Das Jahr 1919 ist überhaupt das Jahr der geringsten Zahl von Hinrichtungen in Deutschland seit Bestehen des Deutschen ReiLes Es ist bekannt, daß der Reichspräsident Ebert'stch nur in den allerseltensten Fällen zu

Verbindlichkeit in der LerMiabufirier

Barmen, 14. November. (Privattelegramm.i Trotz Annahme der Arbeitgeber haben die Ge­werkschaften den Schiedsspruch abgelehnt. Heute abend wird in einer gemeinsamen Sitzung über di« Verbindlichkeitserklärung entschieden.

149Todesurteilen, 1924 wurde die bobe Ziffer von 112 erreicht, und 1925 sind ebenfalls 95 Todesurteile ausgesprochen word:n. Tie Zahl der Hinrichtungen liegt nach dem Kriege aber verhältnismäßig viel tiefer als vor dem Kriege. 1921 kam es zu 28 Hinrichtungen bei 149 Todesnrteilen.lNS wurden aber bereits 26 Menschen hingerichtet bei der verhältnismäßig geringen Ziffer von 47 Todesurteilen. Tie

geschloffen, die ihr Unwesen in der Provinz Palermo getrieben hatte. Darunter befinden , , .sich sowohl gefährliche Berbreckier, als auch sehr

Untersuchung gegen eine weitere bereits root,^o6enl)e Mitglieder des fizialianischen Ge­hastete Verbrecherbande von 195 Personen ab-1 Heimbundes, die keine Gefahr achteten.

Die Tadakfodriken liegen still.

Berlin, 14. November. (Privattelegramm.l Da die Arbeitgeber der Tabakindustrie den jetzi­gen Lohntarif noch bis zum 28. März 1928 als rechtsgültig bezeichneten und auch aus wirt­schaftlichen Gründen Lohnerhöhungen ablehnten, verliefen die Verhandlungen ergebnislos. Nb heute dürften sämtliche Tabakarbeiter Deutschlands, etwa hundertzwanzigtau. send Mann, aurgesperrt werden.

Heute Vormittag wurden Marx-Stresemann in Wien als die führenden Staatsmänner des Brudervolkes begrüßt, mit dem es Volksge­meinschaft und gleiches Schicksal verbindet. Ein gemeinsamer Ausblick in eine bessere Zukunft

schneit! Es schneit!

Z« den Alpentälern stockt der Perteyr.

Mailand. 14. November. !., __ .- . « v

«us Kärnthen u. den «peaninischen DörfernIUnl^e^§, 6cr derlehr

wird reich.ührr Schneefall gemeldet. Infolge be6 |u e unterbrochen.

Mailand, 14. November. (Eigene Drahtmel- düng.) Der Charleston ist in Mailand und an­deren Städten bereits seit dem letzten Sommer verboten. Jetzt wurde auch in den Tanzsälea der Provinz Quieti sowohl der Charleston als auch der Black-Bottom mit der Be­gründung untersagt, daß diese Tänze n n f i 11 lich und unästhetisch seien.

Furien des Bürgerkrieges.

Lankau von Geschlagene« geplündert Europäer hinter Drahtverhauen / Lodernde Kriegsfackeln.

der Deckung der Kriegsschiffe.

Schanghai, 14 November. AuS Hankau wird gemeldet: Tausende von führerlosen und ständig sich mehrenden Flüchtlingssoldaten der geschlagenen Hankauarmee plündern gemeinsam mit Arbeiterbanden Silbergeschäfte undBanken in der Nähe der britischen Konzession. Einer großangelegten Brandstiftung wurde die bri­tische Feuerwehr Herr. Die Chinesenstadt brennt noch. Die Unruhen find im Abflauen.

willkommen in Wien.

Marx-Stresemann herzlich begrüßt.

Wien, 14. November.

Reichskanzler Dr. Marx und Außenminister Dr. Stresemann sind heute Vormittag in Wien eingetroffen. Gesandter Graf Lerchenfeld war ihnen entgegengefahren. Aus dem Bahnhof wurden sie begrüßt vom Vertreter drS Bundes- Präsidenten, ferner Bundeskanzler Dr. Seipel, Polizeipräsident Schober» dem Preffeleiter usw. Dr. Seipel begrüßte die beiden Staatsmänner mit überaus herzlichen Worten. AlSdann fuh­ren sie in die deutsche Botschaft, wo sie Woh­nung nehmen.

Das sind -io Früchte r

Zuchtruten über dem Elsaß.

Hinrichtungen entfallen fast ausschließlich in den Zuständigkeitsbereich der Länder. Wenn auch die absolute Zahl der Todesurteile in den letz­ten Jahren höher gelegen hat als vor dem Kriege, ist doch eine Tendenzdes Sinke ns der Todesurteile in dem langen Zeit­raum von 43 Jahren unverkennbar. Seit 192! läßt die Kriminalstatistik deutlich erkennen, doß

eine radikale Abnahme aller mit dem Tode bedrohten Schwerverbrechen stattfindet. Beispielsweise sanken die Morde von rund 170) im Jahre 1921 auf rund 1375 im Jahre 1925. Mit ganz wenigen Ausnahmen sind die Todes­strafen immer nach Paragraph 211 des Strafgc- etzbuches verhängt worden. Todesstrafen wegen Hochverrats kamen in einer Gesamtzahl von nur fünf vor, von denen drei im Jahre 1884 aui gesprochen wurden, eine 1919 und eine 1923. Wegen Landesverrat im Kriege durch dem Fein­de geleisteten Vorschub ist 1915 eine Verurteilung erfolgt 1919 kam es zu zwei Todesstrafen we­gen Verbrechens gegen das Sprenggesetz 1924 zu zwei Todesurteilen wegen Aufruhrs, und 1925 wurden drei Personen wegen Teil­nahme an einer Vereinigung zur Tötuna eines Regierungsmitgliedes zum Tode verurteilt. Alle anderen Todesurteile erfolgten wegen Mordes. Erkenntnisse auf Todesurteile sind im übrigen ungleich häufiger als Verurteilungen zu lebens­länglichem Zuchthaus. Seit 1882 kam es zu wc- Niger als vierhundert Urteilen auf lebenslängli­ches Zuchthaus; davon trafen 167 auf Mord ober Totschlag und 148 auf Raub unter Mar­tern oder mit Verursachung einer schweren Körperverletzung ober Verursachung des Todes. Bemerkenswert ist. daß auch fünfzehn vorsätzli­che Brandstifter und einundzwanzig Unzuchts­verbrecher. die den Tod ihrer Opfer herbeiführ­ten, lebenslänglich ins Zuchthaus wanderten.

sprechungen. Unnötig zu sagen, daß durch die­sen Besuch die traditionelle tiefe Zusammenge­hörigkeit zwischen Oesterreick und dem Mutter­lande verstärkt und gefördert wird. War es wirklich notwendig, fragt die .Neue Freie Presse", daß ein Pariser Blatt diese unpolitische Reise zu unsinnigen Reflexionen über die An- schlußfrage verwandt hat? Triumphierende Behauptungen, daß der Anschlußgedanke ge­schwächt sei, müssen als vollkommene Taktlosig­keit, alS politische Farbenblindheit zu­rückgewiesen werden. Soviel ist sicher, dieser Besuch bedeutet, baß Europa sich vollkommen daran gewöhnt hat, daß Oesterreich und Deutsch­land immer inniger miteinander verkehren, ö - fentlich und in voller Freiheit. Tausend­fache Bande kultureller und geistiger Art, jetzt auch daS Band eines gemeinsamen Gesetzes, schlingen sich um die beiden Staaten.

Die deutsche Volksgemeinschaft gebietet, daß wir uns mehr als in der Vergangenheit mit dem Schicksal Oesterreichs und der Oesterreicher beschäftigen. Sie sind Deutsche. Ihre Freuden sind unsere Freuden, ihre Sorgen unsere Sor­gen, ihre Leiden unsere Leiden. Der wirtschaft- liche Wiederaufbau Oesterreichs ist noch nicht so­weit vorangeschritten, wie der des deutschen Reiches. Was ist doch über die Sanierung des Donau st aates schon alles zusammenge- schricben und durckberaten worden I Wohl ist der Völkerbundsanitär Zimmermann wieder verschwunden, aber heute steht Oesterreich wie­der vor der großen Aufgabe, sich nach einem neuen Kredit umzusehen. Ist ei kreditwürdig? Die große Krisis, die unter Führung des Bun- deskanzlerS Dr. Seipel überwunden wurde, hat das Vertrauen der alten Kreditgeber fraglos gestärkt. Aber Oesterreich leidet nicht bloß un­ter finanziellen Schwierigkeiten. Die Juli­revolte, die nahezu hundert Oesterreichern das Leben kostete und mehr als dreihundert Verwundete aufzuweisen hatte, hat Probleme aufgerollt, die sich nicht von heute auf morgen lösen ließen. Tanzt Wien nicht auf einem Vul­kan- Diese Frage wurde im Sommer aufge­worfen, im Herbste aber noch nicht endgültig beantwortet. Doch brachte die jüngste Aussprache aen Dr. S e i p e l und dem gemäßigten So- enführer Dr. Renner im Nationalrat eine Annäherung, die als entscheidender Schritt zur Ueberbrückung der Gegensätze be- zelchnet zu werden verdient. So wenig wir im Reiche, ebensowenig kann Oesterreich einen Kul­turkampf brauchen. Er muß vermieden werden. Das verlangt die Idee und die Notwendigkeit der Volksgemeinschaft. Sie fordert überdies, daß die Klaffengegenfätze und die Jn- terestenkämpse gemildert und abgeschwächt wer­den, denn höher als die Forderungen einzelner schichten des Volkes stehen die Interessen unv das Schicksal des Gesamtvolkes.

Von diesem Gesichtspunkte aus ist auch die neue Aktton der Bundesangestellten in Oester- reick zu werten, die eine GehaltSauf- besferung non 17,5 Prozent verlangen und ;n ihren radikaleren Gruppen unverhüllt mtt dem Beamtenstreik drohen. Äe BnttdeS- regterung zeigte sich entgegenkommend, doch fand ihre Bereitschaft, die Wünsche der Beam- ten zu erfüllen. Grenzen an den tatsächlichen Einnahmen Oesterreichs und an der Unmöglich- keit, die Steuerträger neuerlich zu belasten Die ouftänbe im österreichischen Heere die aewerkschafrlichen Organisationen im akttven Wehrverband, Vas Bestehen der republikanischen Schutzbünde und der nationalistischen Hetmwebren zeigt jedem Staatsmann an, daß die österreichische Gesellschaft offene soziale Wunden an ihrem Körper trägt. Diese können nicht von heute auf morgen ge­heilt werden Es bedarf einer klugen Politik und einer geschickten Führung durch die öster­reichischen Staatsmänner, wenn das Volk, ohne Schaden zu nehmen, das gegenwärtige Ent- wicklungsstadium glücklich überwinden soll. Wir wünschen den Oesterreichern von Herzen, daß es dem Bundeskanzler Dr. Setepl oder einem anderen Staatsmann des Landes gelingen möge, Oesterreich zu einem gegen alle Gesicch- ren gefeiten Reckt?-, OrdnunaS- und Wirt-

sckastSstaat zu gestalten, damit nicht eines Tages ! die unheimliche Prophezeiung Grillparzers zur

erlebet neu wbcheuiltch fed>8mel natbmittag». r ben Mona, I. X bet freier 3n6eC«e« ebolt 1.80 X Dar» bte Voll monatlich J. X ________ erlag nub Redaktion TchlachtboHtratze 88/10.

Kernivrecher 051 und 953. Mr unverlangt etnaefandte Beiträge kann bte Re- baftion eine Verantwortung ober Gewähr in keinem stalle übernehmen. Rück­zahlung des vezuasgelde« ober Ansprüche wegen etwaiger nicht orbnunaSmätziaer Lieferung ist ausgeschlossen Postscheckkonto straukfutt am Main Nummer 6380.

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Van» durch dir diaarette.

Paris, 14. November. (Eigene Drahtmel­dung.) Durch eine achtlos fortgeworfene Ziga rette gerieten in der Oper einige Papierfetzeu in Brand, der eine Panik veranlaßte. Die Feu erwehr konnte den Brand löschen, sodaß wieder Ruhe eintrat.

Massenflucht vor Mussolini

Schon Dreihundert an der Grenze verhaftet.

Mailand, 14. November, k Ausland gehen wollen. In letzter Woche tour»

An der französisch - italienischen Alpengrenze I den wieder neununddreißig Flüchtlinge feftge» werden immer noch täglich Italiener verhaftet, I nommen, womit sich die Gesamtzahl auf drei- bic auS politischen ober anderen Gründen in das | hundert erhöht.