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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitnng

Sonntag, 23. Oktober 1927

Macht Ernst mit der Abrüstung!

fetzen zusammen ergeben würde. Bet einer srntkräften versucht.

tretens der Pess. Es haben sich mehr als zwan-

Wendung in der wirtschaftliche« Entwicklung könne die Einführung neuer Steuern notwendig und die Sicherheiten für die Reparationsleistun­gen unter Umständen in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Bedenken des Agenten beziehen sich namentlich auf die finanzielle Deckung der Mchr- lasten, die dem Reiche im Reichstag durch die Gesetze aufgcbürdet würden. Der Reichsfinanz- mmister selbst hat diese Bedenke» weitgehend zu

Bord eingestellt werden mutzte. DaS Schift trieb tagelang ohne Führer, Rachts ohne Beleuchtung aus dem Ozean herum und bildete eine große Gesahr für die Schiffahrt. An Siehilouiemcit fehlte es ganz. Der L ch i f s s a r, t eines vor- beifahrendrn französifchen Dampfer« begab sich dann mit Medikamenten an Bord während der übrigen Mannschaft das Betreten deS ver­seuchten Schiffes verboten war.

Partie. Ihr Erwählter war Prinz

Adolf zu Schaumburg-Lippe, ein

Berlin, 22. Oktober.

Laut Pressenotiz hat der Reparationsagent in einem Expos« an die Regierung die finanziel­len Auswirkungen der Beamtenbesoldung, deS Reichsschulgrsetzes und vor allem des Kriegs schädenschlnstgefetzeS besprochen mit der Schluß 'ol- gerung, der Stand der Reichssinanzen vertrage die Dauerbelastung nicht, die sich aus diesen Ge

PariS, 22. Oktober. Rach einer Meldung aus Dakar (Rordasrika) ist die erschreckend aus. getretene Epidemie des gelben Fiebers Dort wieder im Abflauen begriffen. Die Mannschaf­ten verschiedener Dampfer wurden von der Krankheit ergriffe». Aus einem franzSsi- scheu Frachtdampse» erkrankte fast die gesamte Mannschaft, sodaß jede Arbeit an

Streikabbruch oder nicht?

Der Schiedsspruch bewilligt die höhere» Löhne Die Arbeitgeber lehnen schon ab. / $cute verbindlich?

Leine Maßregelungen.

Arbeitsaufnahme am DienStag?

In der Vereinbarung der Tarifparteien heißt es: Die ausgesprochenen Kündigungen werden zurückgcnommen. Die Anmeldung zur Arbeit gilt alS Zurücknahme der Kündigung. Maßregelungen finden nicht statt. Der Arbeit

werden. Die unehrlichen Rechenexempel der Tommys ärgerliches u. spöttisches Naserümpfen Pariser Militärklique, die daS schon im Juni erregt, die ebensowenig wie wir in dieser Nadel zurückgezogene Kontingent von den zehntau- stich- und Kleinkrämerpolitik eine Spur deS send in Abzug bringen, haben selbst bei den .Geistes von Locarno" entdecken können. F. R.

Amtliches Organ der Stadt Dassel. 17.

Rümmer 249. Amtliches Organ der Stadt Kassel.

An den Hürden.

DaS große Hindernisrennen der Regierung.

Gottlob scheint eS nun doch gelungen den Streikbann von den Schatzkammern der schwar­zen Diamanten in der eilgeren und weiteren Heimat zu lösen, ehe er sich zur tödlichen Krisis für die Herzaderu der Wirtschaft selbst aus­wachsen konnte. Nicht nur. daß die Hausbrand­versorgung über kurz oder lang in Gefahr ge­raten wäre, nicht nur, daß die Zufuhr der Elek­trizität auf Vie Dauer in Frage gestellt und die gesamte mitteldeutsche Industrie trotz der wohl­weislich ausgespeicherten Reserven allmählich in Mitleidenschaft gezogen worben wäre. Der Riesenproduttionsausfall von täglich stcbziglau- send feiernden Händen mußte letzten Endes nachträglich auch die erzwungene Lohnerhöhung durch die preissteigernde Schwächung der Ge- samiwirtschast wieder aufsaugen, wie es Eng­lands Beispiel lehrt, wo noch heute die Berg­arbeiter sogar ohne jeden Lohngewinn der Streikteuerung ausgeliefert sind. Den Profit von einem chronischen Streik hätten außerdem nur England und die Tschechen eingesteckt, deren Transportdampfer und Züge schon zum

braver einunddreitzigjähriger Mann, mit dem männlich-schönen und so bestrickenden Batten- berger nicht in einem Atem zu nennen. So wurde denn die Ehe der jüngsten der Viktoricn nicht sehr glücklich. Erst in Bückeburg und dann in Detmold lebte das Ehepaar nebeneinander her. Die Prinzessin trieb viel Sport, ritt und spielte Tennis, der Prinz fühlte sich am wohlsten bei einem guten Schoppen un£ war Stammgast aller kleinen

Schreckenssahtt eines Fieberschiffes

Die ganze Mannschaft trank / Ohne Steuer, Licht und Arznei.

Heute nachmlnag veibinbttly f

Berlin, 22. Oktober. (Funkdienst.) Die Ar- beltnehmer-Lclegicrten nehmen heute in Halle zu dem Schiedsipruch Stellung, dcsgle.chen Ar- ueugeber. Bon den Erklärungen der Parteien wird es abhängen, ob eventuell am heutigen -sonnaöend nau)mittags der Schiedsspruch sür verbindlich erklärt wird.

Der Abrüstung eine Gaffer

Lord Ceeils Menrtcckel für Europa.

London, 22. Oktober.

In der Bölkerbundvereinignng führte Lord Geeit, herzlich begrüßt,», a. ans: Er sei nur der Abrüstung willen zurückgeireien. Abgese­hen von Rußland sei England daS einzige Land, dessen Mützungs-.u? ;flben jetzt größer seien als 1913. Die Abrüstungs Grundsätze von Gens, müßten in die Tat u m g e se tz t werden. England müsse daS Gesühl der Si­cherheit in Europa erhöhen. Er verurteile daS Fernbleiben Englands von der obligatorischen Schiedsgerichtsbarkeit. England würde gut daran tun, weitere Risiken einzugehen, wenn es dadurch die Wahrscheinlichkeit eines Krieges mit einiger Sicherheit verringern würde. Cham­berlain dürfe den Bürokraten nicht gestalten, bin Völkerbund zu unterminieren, indem er die alte Diplomatie weiter arbeiten lasse. Die furchtbare Steuerlast, so-schloß Lord Cecil, ist der Hauptgrund, die Kosten für nufere Streit- kräfte zu vermindern; aber wir können daS nicht Inn, wenn nicht andere Länder dasselbe tun.

Die Kasseler Neuessen Nachnchien erscheinen wdchenltich sechsmal nachmittag». Der Abonnemenisprei» be.-ragl für den Monai 2. X bei freier .ssusselluna inl SauS in tzir GeschüsiSsselle -bg-d-lt l.« > Dur» M( «oft «önmssch S - ^ auSichliebl:» Zussessunasaebubr. Verla» und Redaktion Schlachlbofftrane «.so. Sernforedyer bat uni 9.i2. Für nnverlamu einaesanlue Beiirage kann die Re. daktion eine Beraniwonung oder Gewähr in keinem Fall« übernehmen. Rück- zahfung des «e»uz-aeld«s oder Ansprüche wesen euvmger nick! ordnungSmäftiger tzieierun» iss auSgeichlossen. Possicheckkonio Ärenffurt am Main Nummer 6380.

Vormarsch in die deutschen Industrieviertel be- reitstanden Die Familien der schwarzen Knap­pen der rußbraunen Grubentäler und -Bezirke nah und fern werden auch mit dem zehnpro- zeniigen Lohnzuschlag nicht aus Rosen gebettet sein. Aber doch wird eine Viertelmillion ver- Särmrer Frauen- und b asser Kindergesichier in eimlicher Freude über die kargen Lebensge­nüsse aufstrahlen, die ihnen die volleren Lohn­tüten der Verdiener verheißen.

Wenn, ja wenn eS die freilich auch nicht be- neidenswerien Winschaflswächter wirklich fer­tig bringen sollten, der ausbleckenoen Teue­rungshydra sämtliche hundert Köpfe abzuschla- gen und aus der Quadratur des Zirkels: Höhere Löhne, höhere Preise wenigstens halb- wegS erträglich, zum Besten der Winschasi und der Verbraucher herauszukommen. Denn der Winter wird mit wieder anschwellenden Ar- beltslofenzisfern, mit den noch lange nicht ver­ebbten Lohnwellen, mit steigenden Soziallasten mit dem mit Ländern und Gemeinden auszu- sechienden Steuer- und Finanzstrauß und nicht zuletzt mit dem Schul-Kulturkampf eine ernste Probe auf die Trag- und Manövrierfähigkeit der Regierungsbrücke fein, die die Wahlagitation der Opposition natürlich je eher je lieber mit allen Mitteln noch vor dem gesetzmäßigen Ter­min sprengen möchte. Ohne freilich bisher viel mehr als die negative Kritik oder die bil­lige Weisheit von Schlagworten und sehr in der Lust hängenden Wohlsahrisprogrammen an die Stelle der hauptsächlich durch DaweS-Repa- rations- und Besatzungssron sowie die Fric- densverstümmlung verschuldeten Wirtschafts- Misere setzen zu können.

Wie lies auch die religiösen und kulturellen Risse durch unser Volk Haffen, offenbarte der geistsprühende Schulgefetzfilm im Reichstags­kino mit erschreckender Deutlichkeit Hie natio­nale Einheitsschule! Hie Bekenntnisschule! Hie weltl'che Schule! so schollen die Parteiparolen durcheinander Und wenn man bedenkt, daß selbst im Regierungskränzchen die Volkspartci mit ihrer liberalen Vorliebe für die ElnheilS-

d«S Darmstädter HoftheaterS Johanna Loistn- an. Beinahe zwei Jahre vergingen, ehe die Prinzessin Viktoria heiratete. Vom Standpunkt sürsnicher Ehen aus betrachtet eine kleine

London, 22. Oktober. I tretens der Pest. Es haben sich mehr alS zwan-

Ein Blatt berichtet aus Alahabad: Die Mehr I zig Todesfälle täglich ereignet. Die Epidemie zahl der Einwohner von Srcudeabad (bei Hai I dehnt sich weiter aus. 18 000 Personen sind gt darabad, verließen die Stadt infolge des Auf | impft worden.

schule noch sehr aus der Reihe tanzt wenn man Überlegt, daß das ganze Rennen sich noch an der Hürde der Zweidrittelmehrheit totlaufen könnte, dann wird nicht nur den Regierungstreuen ein leichtes Herbstfrösteln durch die Glieder fah­ren. Richt zu vergessen des bayrischen flaut« re ns wegen deS BcsoldungSbissens (Bayern will sich die Mehrkosten für Beamtengehälter vom Reich bezahlen lassens, um dcflentwillen die Bayern selbst den Reg'erungskontrakt zu kün­digen entschlossen sind. Und um die Verwir­rung und das Maß der RegiemngSnöte voll zu machen, fühlt sich jetzt auch der Herr Repara- ttonsagent bemüßigt, in die Lebensrechie sei­ne- deutschen ZinShörigen einzugreifen und den Vorrang der ShyUock-Iiegermächte vor den elementarsten Bedürfnissen eines verarmten Rentner» und ArbeitervolkeS gellend zu machen Berlin wird auch hier wieder qule Miene zum bösen Spiel mmhen und den unbequemen Mal - »er davon überzeugen müssen, daß der deutsche Fronarbeiter auch den letzten Schuldenhiller sich vom Munde absparen wird. .

Leider scheint daS politische Pnsselspiel im Innern zugleich die Initiative nach außen zu lähmen; denn fett dem mageren Genfer Fisch­zug ist iS im Loearnoheiligtum StresemannS still, fast zu still geworden, als daß man an weitgreifende, fruchtbare Plane und Ziele glau­ben könnte. Bis heute weiß man nur soviel datz Ende Oktober nicht die von Briand unwi­derruflich versprochenen zehntausend Mann, son­der» höchstens achttausend vom Rhein abziehen

UMZMNMZLML kann n'ch, «nraniikN werden, tzür «nwlacn m:i besonders schmier?«« ^>b tM droienk Autsch,uz. Druckerei: Schlachiholssr. 28/30. Geschäftsstelle: KSlmschrstr. 5.

Halle, 22 Oktober.

Der Arbeitgeberverband sür den Braunkoh­lenbergbau hat den gestern gefällten Schieds­spruch soeben abgrlehnt. *

X

Berlin, 22. Oktober.

Der gestrige Schiedsspruch im mitteldeutschen Braunlohlenstreik erhöht den tarislichen Durchschnittslohn im Kernrevier vom Tage der Wiederaufnahme der Arbeit ab von 5,20 Mark auf 5,80 Mark. Die Lohnrrgelung kann erstma­lig zum 31. August 1928 gekündigt werden. Er- ktärungsfrist bis Sonnabend nachmittag 4 Uhr lieber die Wiederaufnahme der Arbeit und die Wiedcreinstellung der Arbeiter haben sich dir Parteien geeinigt. Begründet wird der Schieds­spruch damit, datz die Tariflöhne im mitteldeut­schen Braunkohlenbergbau seit dem 1. Novern brr 1926 unverändert geblieben feien, während sie in anderen Bergbaurevieren in der Zwischen­zeit eine Steigerung erfahren hätten, daß ferner die Tariflöhne anderer Bernfsgruppcn im mit­teldeutschen Bezirk zum Teil nicht unerheblich über den Bergarbeiterlöhnen lägen.

*

jR jfienaaelp nung in Oer Tav if nOuftrle ?

Einer Korrespondenz zufolge hat der Zignr- renherftcllcrverband r. V. beschlossen, allen Ar beitem (innen) der Tabakindustrie am Sonn abend, den 29. mit einer vierzehniögigen Frist zum 12. November zum Zwecke einer Aussper­rung zu kündigen weil ein Teil der Zigarren arbeiicr in einen tarifwidrigen Streik eintrat.

grberverband verpflichtet sich, all« Streikenden I wiederrinzustellen, wobei diese Arbeiter späte­stens am Dienstag, den 85. Oktober, sich wieder zur Arbeit melden. Das gleidje gilt sür dir wegen Kündigung entlassenen Arbeiter. Ab­züge sür Kontraktbruch dürsen nicht gemacht werden. Auch Wohnungstü»4drgungen werden aufgehoben.

Aus der Flucht vor der Pest

Der schwarze Tod mäh« in Indien / Täglich 20 Opfer.

Die drei Diktorim.

Der Prinzessin erste und letzte Liebe.

ES iss reenifl bekam,«, wieviel Verdruß 6t* gtoben flawler Die tret Sidoriea bereitet ba- v»:, ES warea Re euglische »Bvlel«. Ute die drntsche Srosvr.vzcsss«. spätere Kaiserin Friedrich, »ob ihre Enkelin Prinzess!« Bictorta von Preußen, die zweite Tochter des Aronpriuzenpaares. Alle drei Frauen waren stir de» schönen Prinzen Alexander von Bat­tenberg. der von |879 bis 1888 Für« von Bnl- «-rie« war. begeistert Die Enkelin Bietoria wollte ihn betraten, Großmutter uud Mutter dalsru dabei. Dieser LiebeSr»«,, darf bei der te»* ».r sa » Ä ÄSTSÄK.1-*" Im. Frühjahr 1882 lernte der sünfundzwan- jimahrtge Fürst von Bulgarien die Prinzessin Viktoria von Preußen kennen, die damals ein gertenschlanker, entzückender Backfisch war. Liebe auf den ersten Blick, ein Gefühl, das fleh im nächsten Jahre vertiefte, als der junge Fürst längere Zeil in Berlin war uud wiederholten Einladungen des deutschen Kronprinzen- Paares folgte. Mil Rücksicht am die große äugend der Prinzessin und die unichere Stel­lung des Fürsten erfolgte keine offizielle Ver- lobmtg. Doch gelobten sich beide im gehei­men Treue vis zp dem Tage, wo günstigere Verhältnisse die Verbindung gestatten wurden. HM folgenden Frühjahr war Fürst Alexander wieder längere Zeit in Berlin, wo mau schon offen von seiner Verlobung mit der jungen Enkelin Wilhelms T. sprach. Bismarck ließ je- doch die Beziehungen kurzer Hand abbrechen. Troy seine- einschmeichelnden Wesens war Alexander, wenn er wollte, stolz und hart. Er

zog sich von der Prinzessin zurück und antwortete dem Kaiser, daß er keinerlei Verbindung mit seiner Enkelin erstrebe. In­dessen ließen die drei Viktorien nicht locker. Kurz daraus erklärte ihm Graf Wedel, ,bi< Königin von England will diese Heirat um jeden Preis", ihre Tochter aber, die deutsche Kronprinzessin Viktoria schrieb dem Fürsten, dem ein Krieg mit Serbien drohte, von »ene- dig aus einen achtundzwanzig Seiten langen Brief, in dem es hieß: Wir haben mancyen Tag nicht essen und manche Nacht vor Angst und Unruhe nicht schlafen können. Vicky lVtktoria) war unsinnig stolz auf Dich. Sie wollte davonlaufen, sich als Mann anziehen und mit Dir in den Krieg gehen. Sie trägt Deine Perle und Deinen ersten Bries im Taschentuch eingenäht auf der Brust." Einige Monate später mußte der Fürst infolge einer Verschwörung der Armee das Land ver­lassen und unter dem Zwange Rußlands ab­danken. Indessen hielten

Ast Reparationen, dann Deutschland!

..«ruft Herr Parker Gilbert der Regierung ?rr / «r sorgt fld> um die Berkaug für Besoldung-- und Krieg-» schäventasten / Der Finanzmintster weist ihn zu recht.

die drei Biktorien an ihm fest.

Hofften sie doch, er würde eines Tages nach Sofia zurückkehren, nicht mehr als türkischer Vasallenfurst, sondern als König eines unabhängigen Großbulgariens!. In der Tat. Kaum hatte Friedrich III. den Thron bestiegen, so nahm die jetzt Kaiserin Gcwor- den« den Heiratsplan energisch wieder auf und lud den Exfürste» nach Berlin ein. Als der Kaiser ihm sogar den Orden Pour le m^rite verleihen wollte, war das erste Wort des er- tamtten Kanzlers jedoch: »Unmöglich." Dann wiederholte er dir Gründe, die schon Wil­helm I. zum Gegner dieser Heirat gemacht hatten dea drohenden Krieg mit Rußlaad und die Nichtebenburtigkeit des Prinzen und stellte die Kabinetlsfrage. Der Kaiser tele­graphierte dem Battenverger ob, die Kaiserin raste vor Wut. MS dann auch Wilhelm l I nach der Thronbesteigung die Verbindung mit dem Battenberger ablehnte, schickte dieser denn 'einer Braut die erhaltenen Geschenke zurück und bat Mutter und Tochter, Ihm niemals mehr zu schreiben. Im Januar 1889 nahm er den Namen eines Grafen Harte­nau an und trat als General in österreichische Dienste. Einige Wochen später

wrmählle er sich mit der Sängerin