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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

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SKummei 233 Lm«u«-° organ o-, S<a». Mittwoch, 5. Sttoder 1927. »m,Uch-« o-g-» »« s«>». 1«S«. 17. 3af,,q qng

R« piktet Jlewftea NaLrtchie» erscheinen wSchentttch sechsmal nochmttMg«. Der »bonTtementSprd« freträgt Jür Kn Monat 2. X bei freier Zustellung ins §n,u8. tn Kr Veschästsftelle abgelrolt 1.80 X. Durch Me Poft monatlich 2 X aurschliehsi» Zustellungsgebllhr. Verlag und Redaktion Schlachrbofstr-ft« 26/80. ftermvrccher toi uni 952. Für uirverlangt eineefonite Beitrag« kannie R«. öakttmi eint Berantnnn-tuna aber Semlhr in keinem Fall« libernebmen. Rück-

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ork bestimmt.

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Washington. 4. Oktober.

bet, eine Mittelmeerentente zwischen Italien, Spanien, Griechenland u. Großbritannien, die »ßieMingSibee* Mussolinis, in die Lat umzu. setzen. Allem Anschein nach, soll diese Mittel' meeientente eine gewisse Kompensation an Spc>

Anleihen oder nicht?

D-S ReichÄabinett soll fich äußern.

abgeneigt sein dürste nnd 1 .

Englands und Italiens von vornherein , ist, schon beinahe soviel als der Abschluß selbst.

Berlin, 4. Oktober. (Privattelegramm.) Die Streikgefahr in den Kohlenrevieren hat sich ge.

- Norderney, 4. Oktober. (Durch Funkspruch.) ®eI S^rl des Ozeanslugzeuge« ist heute früh noch nicht erfolgt, da eine plötzliche Verschlechte, rung der Wetterlage eingetretni ist.

wird der Sowjet-Handelsattache in Paris Pjetakoff, bezeichnet, ein früherer Mecha.' n l k e r» der flch auf autodiktatorischem Weae emporgearbeitet hat. Er gilt als geschickter Diplomat.

*

JJaite ptovaganva für Ott ar Hölz

lFunklelegri.nm,

Berlin, 4. Oktober.

Wie dem auch sei, man kann aus die Weiter­entwicklung der interessanten Angelegenheit ge. spannt sein.

Sie greife klettern doch!

Ist die Regierung machtlos?

(PriMit-T elearamm. i

Berlin, 4. Oktober.

Iw Reiche find fünfzehn weitere Lohnkün­digungen zum 31. Oktober erfolgt. Trotz der An­kündigung des Reichsfinanzministers, die Regie- rung werde eine Preissteigerung unter allen Umständen verhindern, find In Berlin die Le- benSmittelPreise durchschnittlich um zwölf Pro- »ent, im Einzelnen bis 30 Prozent gestiegen.

Auf öte ve vkoucytr avoewä-z ?

Amerika« UrteUe über die Hindenburgfeier. Funkdienst.

Unter bür Augen.

Was steckt hinter Barcelona?

liebet di« geheimnisvolle Begegnung deS englischen Außenministers mit dem spanischen Diktator von Barcelona sind bisher nur Ge­rüchte und Dementis an die Oeffenllichkeit ge­drungen. Sehr merkwürdig mutete es vor al­lem an, daß eine allzu peinliche genaue Prefle- zensur jede Mitteilung unterdrückte. Es war soweit, daß dieses Instrument Primo de Re­tz eras sogar versuchte, die Zusammenkunft überhaupt abzuleugnen. Gerade die Tatsache, daß eine s Siche Geheimniskrämerei betrieben wurde, läßt darauf schließen, daß dann doch wichtigere Dinge besprochen wurden als man wahrhaben will, lieber die übliche diploma­tischen Finte von einem »Höflichkeitsbesuch" hinaus hat man jetzt doch schon zugegeben

Sein eingefübell.

Holen will den Völkerbund beschwindeln. (Eigener Trabt bend»)

Hält die Regierung die Teuerung nieder?

Heute kein Amertkaflug / polnische Dölkerbunb-Äntriguen gegen deutsche Gutsbesitzer.

Sie fliegen noch nicht.

Die Junkersumschine mit drei Fliegern . in Norderney startbereit

Die Dank« find gefüllt. Geheimnisvo"

Der Ku-Klux-Klan.

Hinter den Kulissen der berüchtigten Feme.

«nckt die GebeimorganiiMion iru-Slnr-aian durch Gewaltakte Be- rriS*"8 li«triebe von «ich

rMwi i.^a' B'ück hinter die Suliffen Meter be- b^^nberüchtisten moderen ,tama «Srdett da- 6er allerlei erbauliches Material »»tage.

-vv-,ächlick>, < = -------mv» Problemen, um

das Geschäft. Vermutlich glauben die hundert- prozenttgen amerikanischen Geschäftsleute, ihre mr8 $rodene bringen zu können, wenn sie sich der sogenannten Außens,eiter, , B der arbettsfreudlgeren und teilweise kapital- i* Einwanderer entledigt. Dieser mach- tige Geheimbund, dein Mitgliederzahl auf

mindestens eine Million

noch nicht gekommen ist. Aber soviel scheint -TUfjrfpnfi' OIITtnrtdfnrnon festzustehen, daß man sich aus dem Wege besin-j UMtllU -«UlUgvsvfgkN.

Reich und Länder suchen Auswege.

Die hiesige Sondersitzung von Vertretern der - .Reichs, und Landesregierungen ist mit besonde-

nien darstellen, das Italien ein Zugeständnts ter Rücksicht auf die Besoldung« resorm in der Langerfrage machen soll. erfolgt. Eine Neugestaltung der Bezie-

Es dürfte also kein Zweifel darüber ent- AW"«!,rt stehen, daß dieses Problem im Vordergründe manchttlet Gestalt denwar. Die

der Aussprache stand, da eine Regelung der " brr wollen nach wie vor b«' der Durch,üh- Langerfrage zur Zufriedenheit der beteiligten M

Länder Voraussetzung für eine Weiterbildung Mt w°rden D-r preußische Fmanzminifter Hal aller Zrrfammenschlußwünsche ist. Was Taitger b'e Fmanzmtmsttr der anderen Lander heute betrifft, so steht es bisher aus Grund verschie-1rtngeladen. Gegen öener Verträge teils unter dem Protektorat r^,^"^^"E>"^Uttchungsgesetz lagen vor al- Spaniens, teils unter dem Protektorat Frank-o?c!ic grundsätzliche JeöenSen der füböeut- reichs. Italien will nun schon feit längererIt, f °£r. iR"ch einem Demokratenblatt Zeit an der Tangerverwaltung beteiligt feinrlimmen diese Bedenken von bayerischer Seite.)

daß über internationale Fragen, die besonderei^'^Etlgesahr,in den Kohlenrevieren hat sich ge.

KRrften''**"9""'«''sÄm getroffen worden |el. Man darf ohne toetteree I -ugeftanben werden sollen fftauben, daß soweit wie man vielfach glaubt I ------

geschätzt wird, liebt e«, viel ReAame und Aus- hebens von sich zu machen. Große Massen aus- züge, namenttich nächtliche Versammlungen bei stnd Dinge, die diesem Der- ein Bedürfnis sind. Gin Kreuz, das in Flam- 2a zwei Stoppen nach Istewyor»en steht, und das Sternenbanner sind die hei-

"rAx .'ss >?-LM.r'ÄÄ: NA

Flug Lissabon. Reufund land. New- aber überbietet in höchst

York bestimmt, um dadurch die Möglichkeit atbeiet mrf ^Ui=ÄIank Gr

LLL'-LW BraBörsfiSBJ®

* " recht. Wenn ein Pfarrer von

«>n deimitcher Ozeanssiegtt t keine Rassenunterschie^ma^n^vEfotannct

Washington, 4 Oktober. (Durch Funkspruch.t Ipassieren, daß er von KMuxklanern

W eine Bot- geteert, geprügelt oder gefedert ul; 91,1 » befinde sich inIwird: letztere« gilt als da« beliebteste Mittel

Bande der Siebe. 8& S

Iflentan bat, taa« den Zorn des Bundes hervor- Die Missetat de« so Gestraften braucht f!?r?roc* W sein. Schon daß ein _ ...... ,Aeger eine weiße Frau anlächelt, kann einen

Alle Preffebeschreibungen über die Linden-1 himeichenden Grund bilden. Die starke Verbrei- fr*M?nhG*rn u**!, ssnb außerordentlich Bundes, der alle öffentlichen Kor-

s/^nbiich und voll Bewunderung für die große! Ehr oder minder machtlos aeaen-

b<- £er J^chSprästdent beim deutschen überstehen, ist zum Schrecknis der Vereinigten dE genieße, und die den Parteihader vollkom- ^worden Besonders in kleinen Orten men habe vergessen lassen. und auf dem Lande treibt der Bund sein Unwe-

L'in'rT?<r? die man unmöglich guthei- pen kann. ^Die Kukluxklaner wenden sich wn intimsten Privatangelegenheiten zu, sie schnüf- »Ä «aen, erdenklichen Geschäftsdingen herum und gehen soweit, direkte Vorschriften zu crlaf-

Warschau, 4. Oktober. I-Adttchtbefolgung empfindliche Stra- Bon de» polnischen Staroften in Loken >>-! "erden. Zum Beispiel wird den

Pomerellen wurde kürzlich vetttacht von ""«rsagt, irgendwelche Ge-

deutfchen Gutsbesitzern eine schriftliche Erklä- oder die fich kurze

rung zu erlangen, daß fie mit der BefAmertL I fcitra M n (»rl5en. wollen, werden

an den Völkerbund betreffend etnfeitiner SR» (,nf ^^lei ffetne Sogbaftifffeiten so gebet« wstung des deutschen Grundbesitzes dLch 2 !Lu Ä*Le baIb wieder Weiler,

polnische Agrarreform nicht« zu tun hätten Dir Gründen^niMi^i,.^ E s^ irgendwelchen Staroften handelten »rtefiuKSm MaWÄVS* werden au«-

chende Bescheinigung bestätiat durck den Aern, 1.»» lu behandeln, widrigenfalls man WMNck-L-WWMZZ

* dringt schwer bewaffnet bei dem Opfer ein,

und England, das diesen italienischen Wunsch aufj kräftige unterstützt, mochte eine iolche Be­teiligung gern«, um sowohl Frankreich wie Spanien im Mittelmeer nicht so stark werden zulasten. Herr Chamberlain dürfte au» dies-ml E'.»-»., t'univ.-rm.

Grunde bei Primo de Rivera sondiert haben, 4 r^t.*»» -vm

wie Spanien sich zu einer Einbeziehung 3to« fcer wulfitmnnil

liens und zu einer neuerlichen Aufrollung ber beratunn§ftt^k9üher

ganzen Frage auf einer Tangerkonserenz fiel- [Oran? tS® *«?" m Sr1«?,!r. »*

len würde. Um Spanien, das aus verschiede- We Beratunasßell^» neu Gründen eine französische Rivalität zu fürch- °A nicht dft BrLnÄnIi

»äs«.,®S; üAässkv Sm. i$ää<s, 'sls sf*«- Mittelmeer-Entente in die Debatte geworfen " ve« vtetchsravinett« gesunden habe haben, wobei eS natürlich schr wahrscheinlichI nM

ist, daß ein definitiver Abschluß noch nicht zu-I tiQ6 n,M 6,r Verufienanlr oe staube gekommen ist. Aber schon eine Diskusi-I Washington, 4. Ottober. (Funkdienst.) Die on dieses Problems ist, da Spanien sicher nichtI Hindemifle für die Auslegung der Preußen-An- abgeneigt fein dürste und die Zustimmuaglleihe in Rewyork sind noch nicht behoben, man Englands und Italiens von vornherein sicher! rechnet jedoch mit einer baldigen Einigung, ist, schon beinahe soviell als der Abschluß selbst. Man dürfte aber doch mit der Auflegung noch

An flch ist gegen die Gründung einer solchen g; a *? « ?,« « 7» a * 'm.' hl8*ble,mn 9 ? n Miielmeer-Enienle nichts einzuwenden, weni!^ 9^^«wmun9, die durch die Verzöge- sie so etwas wie ein Mittelmeer-Locarno batJlH.9 Auslegung entstanden ist, wieder be­stellt, und nicht die Form eines Geheimrbkom-!'""^ * mens mit aggressiver Tendenz hat. Daß das! -----

natürlich vermieden werden wird, ist soviel wie! (f d fipf A|i/V»n sicher, nachdem die MSglichkett einer K-cheim- »«P1 l,rl UHUnl.

diplomatte, wie wir sie auS der Vorkriegszeit I Aufruhrgeist in Pariser Äafemen.

her kennen, in der Aera bei Bökkerbund-s nicht! (Pttvat-Telegramni f

mehr gut möglich ist und nachdem d:e Vorzeit- - , . . _

SSPÄÄS Mi «°ch Meldungen aus PaÄ find d^tt in aber Te« S S®Ä«uÄÄnJ5: geschlossen, daß eine solche Entente, nachdem fl' Lifl Berbastunam eine deutliche Spitze gegen Frankreich bedeutet. L9.. erfolgt. Em Äommunlften-

eine Komplizierung der polittschen Verhältnisse ?/",^weldet, daß der größte Teil de« Rekreu- in Europa bedeutet. Während Deutschland an m da« Hoch auf

der ganzen Angelegenheit durchaus nicht stttr- ?-^EPubM einzustimmen. E« wurden Hoch- reffiert ist und deshalb der Frage leine allzu rufe auf die Deltrevoluti-n onSge- große Wichtigkeit beilegt, ist man nttllrzmtäß »rocht. Darauf erfowtr durch andere Truppen in Paris äußerst nervös geworden und will 1° Umzingelung und Internierung der Unzu- Herrn Ehambertain vor einem allzu Hten Sn*IfneBenen.

gagemem dadurch zurückbalten, daß man in * * *

schmeichelhafter Weise ferne Lotzalität rühmt. Mgp löst Rttkowskl ab? Da ttvischeu Spanien und Frankreich auch in - Mechaniker -ks

der Tangerfrage Dtsterenzen bestehen, ist es gar 3X1 Mechaniker al. Dowjetdipkomot. nicht unmöglich, daß man fetzt in Paris gegen-1 Paris, 4. Ottober.

über den spanischen Wünschen etwas entgegen- In Kreisen des Quai d Orsay erfährt man,

kommender ist, nm Primo de Rivera an dem daß die Abberufung Rakowskis nun als gewiß itÄientzch^nslischk» Projeft zu dOnteresfieren. I anzusehen ist. Alü wahrscheinlicher Rachfolger

. I ei« Tempel erlbaut, der 200000 Dollar foftete ist I n??* Ubrigend 1925 durch Bomben wieder zer- ein Er-I stört wurde. Der angebliche Zweck dieses Bun­des, dessen Mitglieder feierlich in Weiße Ka- ^ttten gekleidet sind, ist ein idealer.

.^snUK%e £aitb von alben Ausländern, Zdt. Kathokken, eingewanderten Fremden, Geisteskranken. Schwachsinnigen, Prostituierten, Die Tanks find gefüllt. Geheimnisvolle H»ft«ftI?n?NLiKhL^fN

kPrivat-Telearamm.» anders aus. ES handelt sich wohl Haupkw

Norderney, 4. Ottober. Zurzeit ist man da- ?'k bei Melen amerikanisen Problemen bei, die Tanks ves aus Kiel-Holtenau mit benlr08 Geschäft. Vermutlich glauben die hu Fliegern Fritz Loose, Loewe und Starke hier eingetroffenen breimotorigen Junkers»««.

füllen. Nach den abends vorliegenden Wetterberichten find dir Borausfetzungen für den Start zu einem Fernflng, der wahrscheinlich in >cn heutigen Morgenstunden erfolgen dürfte gegeben. 3 ' '

Berlin 4. Oktober. (Privattelegramm.) Nach! dem Ausbleiben der Begnadigung für Max

i» «.tovuu.

zusprechen. Gegen den Zeugen, der sich be- bekanntlich selbst bezichtigt hat, sckstvebt ein mittelungSf erfahren