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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Mumme» 227. Amtliche«- Organ der Stadt Staffel. Mittwoch, 28. September 1927. Amtliches Organ der Stadt Staffel. 17. Jahrgang

Schlechtere Locarno-Atmosphäre in Gens

bin Sftlocarno ohne Polen?

Spitze Reden.

Abgekühlte Stimmung in Genf und Berlin.

Ein Außenminister plaudert ans der Schule Nur zwischen den Randstaaten, Berlin und Moskau.

In letzter Stunde, da der Völkerbund eben auseinandergehen wollte und bereits die Presse der ganzen Welt des Lobes voll War, was dies­mal in Genf alles erledigt und vorbereitet wor­den wäre, zeigt auf einmal die Rede des bel­gischen Ministerpräsidenten in Ostende, aus welch schwankendem Boden doch das ganze stolze Votterbundsgebäude steht. Es ist bei den Ausführungen des belgischen Ministerprästden- ten vielleicht weniger der Inhalt, als der T o n, der sie so unersreulich und peinlich macht. Die ausgesprochen geringschätzige und ironische Art, mit der Jafpar sich von Deutschland zu sprechen erlaubt hat, muß gerade diejenigen' em- pören, die sich von der letzten Unterredung zwi- scheu Stresemann und dem belgischen Delegier­ten Brouckere doch noch eine Verständi-

Loudon, 27. September. Der lettische Nutzen- Minister sprach nach seiner Rückkehr aus Genf zu Zeitungsvertretern von der Möglichkeit eines baltischen Locarno, daS auch in Gens mehrfach erörtert worden sei. An einem solchen Pakte sollten Finnland, Estland und wenn möglich L i t t a u e n teilnehmen einer- seitS, auf der anderen Seite Sowjetrutz- land und Deutschland. Der Einslutz von Polen würde jedoch diesen Schritt zu ver­wickelt gestalten. Er glaubt nicht, daß seitens Rußlands oder Deutschlands irgeiwwelche Ein­wendungen erhoben würden.

Schamlosigkeit sei eine Schamlosigkeit selbst, di« sich nicht einmal ein Ballanftaat vor 1914 hätte gefasten lassen.

*

«Siegt vved die Vernunft f

Genf, 27. September. (Eigene Drahtmel­dung.) Sowohl die Erklärungen der französi­schen wie der deutschen Delegation lasten es als sicher annehmen, daß trotz der letzten Hetzreden ver Wille zur Verständigung und zur Annähe­rung bestehen bleibt. Die deutsche Delegation verläßt am Mittwoch abend Gen.

gung über ein gemeinsames Protokoll betresss der Franktireur-Enguete versprochen hatten. Nun wird das schleichende Franktireurgift vor­läufig weitcrfressen, da man es auf .diplomati­schem SSege", d. h. rein äußerlich, zwar aus der Meli schaffen will, aber zwischen den Völ­kern selbst wird die Zwietracht weiter gären.

P o i n c a r i selbst ließ dem Reil^prüsiden- tcn durch den Mund seines Justizministers Barthou und durch seine .jungen Leute* der Pariser Hetzprefle, antworten, die natürlich gleichfalls Wer den Reichspräsidenten herfielen und in einem Falle sogar allen Ernstes die Austeilung Deutschlands empfehlen. An di« Reden französischer Generäle hat sich das deut­sche Volk langsam gewöhnt, richtiger gesagt, gewöhnen müssen. Trotzdem mußte es aufhor- chen, als der französische General Hirschauer sowohl die Hindenburgrede, als auch die Erläu­terungen Dr. Stresemanns zu ihr als außer­ordentlich schamlos bezeichnete. Bei diesem Sachverhalt ist schwer zu sagen, ob di« Bestür- MNgen über diese Sonntagsereignifle in Gens oder in Berlin größer waren. Aus Genf wird uns gemeldet, daß der Eindruck dieser Kund­gebungen bei den wirklich friedliebenden dele­gierten außerordentlich peinlich ist. Man steht mit Recht die Bemühungen Dr. Stresemanns und Briands aufs äußerste für gefährdet an. Sind auch bereits wieder Bemühungen im Gan­ge, um eine Annäherung der belgischen Delegation an die deutsche zu erreichen, so ver­spricht man stch doch von ihnen für die nächste Zeit herzlich wenig.

Deutschland hat alle Ursache, gewissen Kombinationen, die sich in Gens ange­sponnen haben, seine volle Aufmerksamkeit zuzu- wcnden. Jedem aufmerksamen Beobachter ist im Verlaus der diesmaligen Völkerbundstagung Wohl klar geworden daß Frankreich und Italien im besten Begriff sind, stch wieder einander zu nähern. Rom hat zwar augenblick­lich noch den deutlichen Bemühungen der ,la­teinischen Schwester" die kühle Schulter gezeigt, doch dürfte dies nur darauf zurückzuführen sein, daß ustolini nickt mit Frankreich zusammengehen will, so lange die Kammer Mehrheit in Paris links gerichtet ist. Sollte sich dies ändern, so würde voraussichtlich auch derbuce" seine Ansicht über die Ausnahme näherer Be­ziehungen zu Frankreich einer erheblichen Re­vision unterziehen. Es braucht nicht näher ans- geführt zu werden, daß diese Korrstellation für uns denkbar ungünstig wäre. Italien ist heute ohne Zweifel der schärfste Gegner eines Anschlusses Oesterreicks an Deutschland. Kommt seine Divlomaiie am Quai d'Orsay zu gestei­gertem Einfluß, so würde der italienische Bot­schafter in Paris schon dafür sorgen, daß wir auch die letzte Hoffnung, als baldige Verwirk­lichung des Anschlusses, begraben können Aus dies« Erwägungen ist es auch zurückzuführen, daß Dr. Stresemann sich schon fett einiger Zeit bemüht, zwischen Berlin und Rom bessere Be­ziehungen herzustellen. Bemühungen, denen lei­der bisher der Erfolg versagt geblieben ist, da Mussolini uns offensichtlich wegen Südtirol nickt über den Weg traut.

Wenn man also das Fazit von Genf zieht, so wird man eigentlich nur den pcStiven Er­folg buchen können, daß die Abrustungs- frage endlich in Fluß gekommen zu sein scheint. Oh nun aber endlich Zug in die ganze Sacke kommt, ist eine andere Frage, die man vorläufig stark bezweifeln muß. Hier wird es vor allen Dingen auf die Haltung ankommen die England bei den künftigen Abrüstungs- Verhandlungen etnnebtnen wird Gewiß sind weiteste englische Kretse durchaus dafür, daß ernsthaft an dieses Problem herangegan.ien wird und gerade bei ber konservativen Partei wurde in letzter Zeit immer öfter die Ansicht vertreten, daß die enolifcke Politik in dieser Frage nickt fair betrieben werde. Ob diese Stimmen bis zu Herrn Chamberlain gedrun­gen sind, wird sich im Oktober Herausstellen.

(Sefnidfte Genfer BMen.

Künstliche Erregung Belgiens.

Paris, 27. September.

Ein Blatt meldet aus Genf: Infolge der Reden Hindenburgs und der heftigen Er­widerung des teig. Kabinettschefs Jasper sei Stresemann zu der Ueberzeugnna gekommen, daß bei der veränderten Atmosphäre die vor­her von beiden Regierungen geplante Erklärung über den Verzicht auf eine Untersuchung in der Franktireurfrage nicht angebracht wäre. Diese Ansicht teile auch der telgifdj« Staatsmann. Man sei deshalb gestern über- eingekommen, diese Angelegenheit aus dem g e- wöhnlichcn diplomatischen Wege zu liquidieren. *

Selbst London empvn

London, 27. September. (Eigene Draht­meldung.) Ein Blatt schreibt zur Rede Gene­ral Hirschauers (f. auch Leitartikel): Der General müsse kassiert werden, wenn auch kein Locarno bestünde. Die Bezeichnung der Rede eines fremden Staats-Oberhauptes als

Amerika will sichergehen.

Bedenken für die Preußen-Anleihe. Aber sie kommt.

Washington, 27. September. Halbamtlich wird darauf hingewiesen, daß die Verzögerung, die die Beantwortung des Gesuches für die Preußen-Anleihe erleide, stch anscheinend dar­aus ergäbe, daß sich nicht nur in DeMschland sondern auch in anderen Ländern starker Widerstand gegen die Anleihe fühlbar matte. Es wird behauptet, daß derartige große Anleihen mit ihrem Zinsendienst und der Dek- kungSsrage die DaweSzahlungen ge­fährden könnten. Daher beabstchtigt das Staatsdepartement eingehendere Informatio­nen abzuwarten.

Von unterrichteter Seite in Berlin wird hierzu mitgeteilt, daß weder von einer Ab­lehnung noch von einem Aufschub der Entscheidung über bie Preußenanleihe etwas bekannt ist. Die amerikanischen Vertragspart­ner hätten nur vor Abschluß ber Anleihen in üblicher Weis« beim Staatsdepartement ungefragt

Briand bricht nicht mit Moskau

Das Tannenberg-Intermezzo mit Stresemann vetgelegt Freunvsthasttikher Händedruck

Paris, 27. September. Rach Blättermeldun- gen hat Stresemann gestern zum Tannenberg- Interview einige Erklärungen abgegeben, die Briand befriedigt hätten. Ferner sei über die Folgen des diplomatischen A b - bruchs zwischen England und Ruß­land gesprochen worden, wobei Strese­mann sich als Gegner der derartigen Po­litik gezeigt habe. Briand soll auch versichert haben, daß die französische Regierung trotz der augenblicklichen Schwierigkeiten keineswegs beabsichtigt habe, dem cnglifd)cn Bei- spiel zu folgen. Ein Blatt hält es für nötig, mitzuteilen, daß stch die beiden Minister beim Abschied freundschaftlich die Hand drück­ten, nachdem Stresemann noch mitgeteilt hatte, daß er demnächst vor dem Völkerbund sranzö- sch sprechen werde.

Rakowski nicht abberufen.

Moskau zerstreut falsche Gerüchte.

Moskau, 27. September. Das Preffegerücht über einen Sowjetbeschlutz, Rakowski wegen einer angeblich dem Autzenkommissariat gegebe­

nen unrichtigen Information ab,«be­rufen, wird von maßgebenden Kreisen aus das Entschiedenste dementiert. Auch die Ge­rüchte über die Sowjethaltung zur Ablehnung des sowjetr-usfischen Vorschlags betreffend die Schuldenregelung sind eine glatte Erfindung. Roch ein Tannenber» Echo.

Ein Nachspiel atich im Reichstag?

Berlin, 27. September.

Die Interpellation der Sozialdemokraten wegen der Hindenburgrede in Tannenberg soll bereits formuliert sein. Brokat teilte in der Me­tallbetriebsratssitzung mit, daß eine Reichstaas- kundgebung für eine allgemeine Volksverstän­digung von den Sozialdemokraten vorbereitet wird.

<rm inszenierterAnfall-

Berlin, 27. September. (Funkdienst.) Rach Berichten au8 Gens haben sich Briand und Stresemann gestern im HotelViktoria", das den Zugang zum Resormationssaak bildet, w i e zufällig getroffen und zu einer längeren an­geregten Unterhaltung an einem Tische Platz genommen.

WasferfMrze aus den Bergen.

Roch immer Hochwassergefahr in den Rhein- und Apenlatern

Zu dem schweren Unwetter in Südttrol, der Schweiz usw. (s. auch Berichte 2. Beilagenseite) wird weiter gemeldet:

Jlanz (Schweiz), 27. September. Privat­telegramm.) Die Nebenflüsse des Rheins brin­gen immer noch Geschiebe ins Tal. Die Ge­fahr dauert an. Abends setzte wieder leichter Regen ein. In Waltensburg sind drei Tote zu beklagen. Der Sachschaden ist noch unübersehbar.

* * *

3m üvktflu e en (SffOtiroi

Rom, 27. September.

In Klausen ist der untere Teil der Stra­ße überschwemmt. Der Fluß erreichte 4,20 Me­

ter über dem Rormalstand. Die Überbleibsel von fünf zerstörten Brücken in Ster- zing wurden durch den Fluß mitgeführt. . Die Nattonalstratze ist au vier Punkten unterbro­chen, eine andere weithin überschwemmt. Der Schaden soll drei Millionen Lire be­tragen.

(Sechzehn Oofer m at>geflO»ytn Äuge,

Bozen, 27. September. Die Zahl ber bei dem Sturz eines HilfszugeS in die 6tfad ums Leben gekommenen Bahnbeamten beträgt 16. Fünf Seichen sind bereits auS der Eisack geborgen. (3. a. Bericht 2. Innenseite.)

Nichts für Parteien.

Begegnungen mit Hindenburg.

Von

Rof Brandt.

Der bekannte Journalist ist oft mit Isienlche» iniammeeaetoumttn, die «am vor» ans der Schicksotsbiitme bet Völker siebe» ttsb ist eigentlich bei diese» Bcgcgiiungc» Ange in Ange mit ben viele» halben nub ganzen Fi­guren nnr von der Tiefe eines starken menschlichen Gegner» ganz überwältigt »erben, wie die folgenden Skizzen erkenne» kaffen.

Zwei Tage »ach der Tannontevgschlacht Hochamt in Grieslienen. Alle zurückge­kehrten Bauern und ihre Frauen waren fit der Kirche, die Tür stand auf, und der Klang der auffatlenb schönen Orgel rauschte hinaus aus der Pfeilerkuhle auf den sonnigen Kirchhof. Der ivar Kanrpfplatz gewesen. Preußische Tor­nister und russische Brotbeutel lagen durcheinan­der; sehr viele deutsche Helme. In der Mitte war ein Soldatengrab, man hatte Astern und Herbstblumen auf die kahle Erde gepflanzt und das Kreuz sehr sorgfältig behauen. Ein Auto hielt. Der General stieg aus. Mit einer Stille und Einfachheit, die nichts von Pose wußte, nahm Hindenburg den Helm ab. Ein Mensch, nichts weiter. Als ber Gottesdienst zu Ende war, kamen die Bauern langsam vorbei, sie grüßten bte frischen Gräber. Ihre Augen blieben lange und schwer an dem großen, ern­sten Blick Hindenburgs hängen. Der Orgelklang flutete in vollen Schlußakkorden über die Hü­gel, fiter die zerschossenen Mauern und über das verbrannte Gesträuch. Wer die Stunde er­lebt hatte, wußte, warum Hindenburg so volks­tümlich in Deutschland war. Dann die letzte Begegnung vor feinem Abschied von der Armee in Kokberg. Alles war zusammengebrochen. Im Osten drangen polnische Insurgenten schon ge­gen Bromberg in der Richtung Berlin vor. Seine Augen waren wie

blicklos vor Schmerz.

Er hatte eine Handbewegung, mit der er Über dis Augen fuhr, die erschütterte. «Ich habe ge» dacht, dastehn zu müssen. Sehen Sie, so viele gingen. Ich bin ein sehr alter Mann, wenn die Jungen sehn, daß ein so alter Kerl seine Pflicht tut, werden sich doch manche besinnen. Ich bin totmüde, aber ich werde stehn bis ich um- falle, solange dieser alte Körper noch zu et­was gut ist, für ein Beispiel." Aus den müden alte« Augen stand da ein hoher, vielleicht der letzte Teil der Rettung Deutschlands vor der Anarchie. Einmal sah ich Hindenburg längere Zeit mit dem Kaiser zusammen. Auch damals in Wilna. Ich war int engsten Gefolge. Der Kaiser sprach lebhaft mit dem polnischen Bischof, als die Kathedrale besichtigt wurde. Er sprach über den Stil ber Leuchter, die man ihm zeigte, und er wußte viel über den dunklen Ton eines Bildes des heiligen Sebastian zu sagen. Hindenburg sprach kein Wort. Als die beiden später int Auto faßen, ging aus irgend­einem Grunde der Motor nicht Keich an. Der Kaiser sah nach der einen Seite aus dem Auto, Hindenburg nach der anderen. Stumm. Mz ob sie verschiedene Sprachen gesprochen hätten und wußten, daß

einer den anderen nicht verstand, gar nicht verstehen konnte.

Allerdings auf dem großen Durchbruchsplan, den die Lieblinge des Kaisers, Falkenhahn und Mackensen, entworfen hatten und der den schein- baren Erfolg, in Wirklichkeit den endgültigen Mißerfolg im Osten besiegelte, stand am Rande von Hindenburgs Hand ein ablehnendes Wort gefchrieben. Ms die Wahl des Feld- marschalls zum Reichspräsidenten gleich einer warmen Flamme des Wunsches aus dem Volke emporschlug, flog ich, es war noch zur Zeit des ersten Wahlganges, nach Hannover, um mit dem Generalfeldmarschall über die Kandidatur Lu- benborff zu sprechen. Es war ein Nachmittag, an dem man lernte, daß eS noch Größe in Deutschland gibt; über Parteien und Zirkel hinaus. Ick sand Hindenburg jünger aussehend, als damals im Großen Hauptquartier in Kol« berg, da seine Augen fast blicklos waren vor Schmerz. Er sprach über Hitler, dessen An- rtänbigfeit des Gefühls er gelten ließ. Ater er sagte: WaS wollen Sie, er ist doch nur ein Trommler, und haben Sie schon mal gehört, daß ein General einem Trommler nachlauft?" Es war sein Wort über Ludendorfs. ben er nickt mehr verstand. Aber fit dieser Stunde sagte Hindenburg, und aus seinen alten Augen brach ein seltsames und ergreifendes Fetter: -Für Parteien werde ick alter Mann nichts mebr tun. Für daS Vaterland beide H än b e.

man kann sie nrtt abhacken aber nichts für Parteien!* Es ist bekannt, wie Hindenburg, als er Roichspräsi-