Kasseler Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Kasseler Abendzeitung
Nummer 226 Amtliches Organ der Stadl Kassel. Dienstag, 27. September 1927. -Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang
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Kritik des Kronprinzen am Kaiser.
®SÄÄH?” M her Abrüstung wird doch nichts
Amerika nimmt auch im Wmier nicht teil / Wieder ein Schlag ins Wasser.
Das bedeute, daß jede Erörterung über die 916=
ohne zwingende Notwendigkeit wieder auszuge-
zwingende Notwendigkeit wieder auszuge- ^as veoe Es bleibt abzuwarten, ob die „christlich-1 rüstungsfi ‘ Arbeitsgemeinschaft«, die sich vor einiger s ch e n C
-rage zur See nur rein akademi
den.
soziale Arbeitsgemeinschaft«, die sich vor einiger
gern, dem Banernstand zu helfen. Es svrachen
schastsminister überrei
chen Handelsvertrag, wobei eine starke Kontingentierung der Fleischeinfuhr aus dem Osten verlangt wurde, SteuervereinheitltchungsgeseH. zur Steigerung der Erträgnisse der Landwtrt- chaft, insbesondere durch Hebung des Brennereiwesens und schließlich zur Jiedlungssrage. Bei der Begrützitngsseier wurde noch ein Huldigungstelegramm an den Reichspräsidenten vom Präsidenten Frh. v Kerkerick it. a ausge sührt: Leider wird dem Bauernstand nicht W zuerkannt. was er mit Recht zu fordern hab- Die Achtung seiner sozialen Stellung, der Schun seiner Produktionsarnndlaae und der gerechte Lohn für seine harte ~ ~ "
. , .. harakter tragen würde und daher zwecklos sei.
(Staat und Bauem find eins
Alltagskora-n her L-ndwirtschaft.
München, 26. September Der sehr stark auch von Parlamentariern und Bauernführern besuchte deutsche Baueiniaa nahm in Entschließungen Si-lluna ZU den Ergebnissen der Weft- wirtschgktSkonferenz zum Zell schütz, der Gleichstellung der Landwirtschaft mit der Industrie, der Jndustriekartelle. ferner zum deutsch-polni-
Los Von Varis!
Das Elsaß den Elsässern! —Eine böse Lehre.
Paris, 26. September.
Aus Straßburg verlautet, daß in einer Ver- sammluna durch den Leiter Roos, eine pazifistische Autonomistenpartei offiziell als gebildet erklärt u. ein provisorisches Kommitce in seinem Befugnissen bestätigt wurde, weil das Elsaß volitisch und kulturell unterdrückt werde. Die Partei sei aber nicht separatistisch. Eine gegen Frankreich gericht. scharfe Flugschrift sei im Verlaufe der Versammlung verteilt worden. Einen Pariser Preffevertreter, der trotz Preffeverbots in den Saal gedrungen sei. habe man auf die Erklärung, er spreche nur die Sprache seines Landes, blnauSgeworfen und Übel zugerichtet. Er sei am Ann verlebt worden. Ein Blatt stellt dazu fest, daß die Polizei nicht habe eingreifen können, da die Versammlung eine Privatversammlung gewesen Jet.
Schutz des Staates zu. Der Staat wisse, daß die Voraussetzung jeder gesunden Staatspolitik die Freiheit und wirtschaftliche Unabhängigkeit der Landwirtschaft sei. Reich und Staat hätten die ernste Ausgabe, die
Arbeitsenergie und die Freiheit des Bauern zu schützen. Ministerpräsidcnt Dr. Held führte u. a. aus, nur ein gesunder Bauernstand verbürge die Wohlfahrt des Volkes und des Staates Es fei nur zu wünschen, daß alle Berufsstände das klar erkennen Die Staatsregierimg werde keinen Augenblick zö-
Berlin, 26. September.
Die letzten Tage haben alle, die von einer baldigen Regierungskrise im Reich wie in Preußen gemunkeltachaben, eines besseren belehrt. Der Verlauf des Deutfchnaiionalen Parteitages har bewiesen, daß die Parteileitung fest entschlossen ist. ihren Anteil an der Regierung nicht
London, 26. September. Ein diplomatischer Korrespondent schreibt aus Genf, daß die Tendenzen die Abrüstung dem Sicherheitsproblem unterzuordnen, der Grund gewesen fei, warum Amerika feinen Delegierten zur nächsten Abrüstungskommission entsenden werde.
GS gibt auch andere.
Wie gerechte Franzosen über Versailles denken.
Paris, 26. September. Nach dem Strese- mann-Jnterview über Tannenberg erklärt ein Gewerkschaftsblatt u. a., daß niemand dem Deutschland gewaltsam entrissenen Schuldbekenntnis einen juristischen und moralischen Wert zuerkennen könne. Es handele sich um einen unverantwortlichen Mißbrauch der Gewalt. Behaupten zu wollen, daß durch Versailles die Kriegsverautwortlichleit für immer abgeurteilt sei fei eine Haltung, die Frankreich nur schwer schaden könne, zumal es als einziges Hand seine Archive nicht öffnen will. Es sei eine patriotische Legende, daß der deutsche vorsätzliche Angriff die in aller Unschuld lebenden Länder überrascht habe Ein anderes Blatt bezeichnet diese Kriegsschuldpolemik als abträglich für die Verständigungspolitik.
Auch SUddeufiGiand meldet NM.
Berlin, 26. September. (Privattelegramm.) Eine katholische Lehrer-Bertreterversammlung von Laden, Hessen, der Pfalz und des Saargebietes forderte in einer Entschließung, daß das Reichsschulgesetz die freie Erhaltungsmöglichkeit der Bekenntnisschule allgemein sichert Vor allem muß daS in der Reichsver'affung sestgelegte Elternrecht auch für die genannten Länder gelten Das Reichsschulgesetz hat Vorsorge zu treffen, daß kein Land dieses Recht den Eltern vorenthalten kann.
Der Kronprinz als Warner.
Wie man feinen Vater irreführte.
Berlin, 26. September. Nach Angabe eines Montag-Blattes hat der Kronprinz am t8. Juli 1917 an den damaligen Reichskanzler Michaelis, gegenüber in einem vertraulichen Schreiben an den Chef der Zivil- Militär- und Marinekabinette, von Valentini, von Lyncker, von Müller, rückhaltslose Kritik geübt, sowie zu der Persönlichkeit des Kaisers in kritischer Form Stellung genommen wird. Gleichzeitig veröffentlicht das Blatt ein Antwortschreiben Michaelis.
In dem Kronprinzenbrief an Michaelis fall es u. a. heißen, daß die unerhörte Politik des Herrn von Belhmann Hollweg die ihre Könung in der vom Reichstag abgetrotzten demokratischen Wahlrechtsreform in Preußen gefunden habe, niemals möglich gewesen wäre, wenn Valentini den Kaiser über die wirklichen Stimmungen im Volke orientiert hätte. Valentini.
großen Schaden an. Auch die Arve ist über das Ufer getreten. In der Stadt Genf sind einige Keller unter Wasser gesetzt. Im Hasen von LuAino ist ein Dampfer im Sturm gesunken.
Paris, 2ö. September. (Eigener Trahtbe- richt.) Durch das Hochwasser wurde die rätischc Bahn unterbrochen. Die Wasser ergossen sich drei Meter hoch durch den Eisenbahntunnel. Durch einen Schlammstrom wurde daS Dorf Rinkenberg schwer mitgenommen. Die Kirche wurde zerstört.
Altstädten (Rhein), 26. September. (Privattelegramm.) Gestern um 12 Uhr mittags erreichte der Pegelstand die Höhe von neun Meern, gegen einen normalen Stand von 5—6 Metern. In der Nähe von Rütt wurde eine Brücke Über die Jll weggeriffen, an einer Rhein-
*- ein Pfeiler.
Berlin, 26. September.
Rach Meldungen mtS der Schweiz und aus Tirol haben die letzten Rcgenfälle zu einer Hochwafserkatastrophe geführt. Besonders das Ziller- und Wipptal sind heimgesucht. In der Schweiz sind alle Verbindungen von Beist.zona und von Chur am Rhein ans unterbrochen. In Tavanasa wurde ein großes Toppeiwohnhaus und ein Bahnwärterhäuschen von den Fluten mitgeriffen. Acht Einwohner sind ertrunken. Die Verbindungen mit dem Etigadiu sind unterbrochen. Der Wildbach in Casaccra hat das Dorf Überschwemmt, sodaß die Einwohner sich nur mit knapper Not retten konnten. Am Abend begann in der Höhe Schnee zu fallen. Der Rhein ging um etwa einen Meter zurück, sodaß die größte Gefahr überstanden zu sein scheint. Das Unwetter richtete an der Gotthardlinie
Oberst von Rudstedt, ^hef des Stabes des Gruvpenkommandos 2 deutet es an. Es sollte ja. soweit c8 die eng- gezogenen Fesseln des Versailler Vertrages zu lassen, Versuche mit der Verwendung des M o-
Zeit innerhalb der deutschnationalen Reichstagsfraktion gebildet hat und die gerade dagegen aukämpsen will, daß in der Demschnattonalen Partei die kemservativen Elemente die Oberhand gewinnen, ihrerseits in irgendeiner Form zu den Worten des Vorsitzenden Stellung nehmen wird. Im übrigen aber wird das Ergebnis des Königsberger Parteitages in politischen Kreisen ganz allgemein so aufgefaßt, daß es ein Bekenntnis zur Koalition bedeutet, u. daß man dem Zentrum so weit wie möglich hat entgegenkommen wollen. Dieses Bemühen wird auch von der gesamten Zentrumspresse anerkannt, wenn amh das führende Blatt erklärt, daß das Bekenntnis zur Monarchie mit den vereinbarten Richtlinien nicht übereinstimmt. Ein Berliner Zentrumsorgan meint sehr scharf: „So geht es nicht weiter!« Man nimmt aber allgemein an, daß sich das Zentrum mit der Versicherung zufrieden geben wird, daß dir Deutschnationalen, solange sie in der Regierung sind, auf jede monarchistische Agitation verzichten.
* Wie der Königsberger Parteitag im großen und ganzen die Differenzen zwischen Deutsch- nationale und Zentrum wieder etwas abgeschwächt hat, so hat der Beschluß des preußischen Staatsministeriums zum Reichsschulgesetz ohne Zweifel das Ergebnis, daß die Koalition in Preußen auf absehbare Zeit gesichert zu fein scheint Im Zentrum ist man der Ansicht, daß die zahlreichen AbänderungS- anträge, die Preußen im Reichsrat zu dem Keudellfchen Gesetzentwurf stellen will — ihre Zahl beläuft sich etwa aus vierzig — nichts wesentliches an dem Grundcharakter der Regierungsvorlage ändern. Wie man jetzt erfährt, haben auch die Zentrumsminister diesen Anträgen ihre Zustimmung« gegeben, während die preußischen Minister, die der demokratischen Partei angehören, mehrfach bedeutend weitergehende AbänderungsantrSge eingebracht haben, in der entfcheidenden Kabinetts- sitztma aber in der Minderheit geblieben sind.
Man rechnet in Regierungskreisen nunmehr damit, daß das Reichsschulgesetz den Reichsrat rascher passieren kann, als man ursprünglich angenommen hatte, sodaß die Vorlage am 17. Oktober auf alle Fälle vorn Reichstag in Angriff genommen werden wird Wie wir hören, werden voraussichtlich vorher keine Verhandlungen ftattftnbcn, sondern die einzelnen Fraktio- nen erst in den Tagen zwischen dem 17. und 20. Oktober zusamm-nireten Man hofft im Zentrum darauf, dass der Befchluß des preußischen Staats^inisteriums auf die Kreise der Deutschen Volkspartei, die heute noch für Ablehnung deS SchnlgesetzentwnrfeS sind, nicht ohne Eindruck bleiben wird. Die Opposition, die sich auf dem rechten Flügel der Deutschnationalen gegen den Entwurf erhoben hat. scheint angesichts der einmüttgen Zustimmung der deutschnationalen Elternschaft bereits verstummt zu fein.
6to Wkl RW- unO WWksWkN.
AlpentSler in Tirol und der Schweiz heimgesucht / Die Bache werden zum Verhängnis / Auf der Flucht vor dem Tod / Aber der Rhein fällt wieder.
der sich jedesmals mit einem Lächeln über seine des Kronprinzen Warnungen hinweggesetzt habe, habe es nie verstanden, welche schwere Bchwg- nis ihn bei dem Gedanken an das Erbe beseelt habe, das er dermaleinst antreten sollte. Tie Klagen, die ihm aus allen Kreisen der Bevölkerung seit Jahren zugingen über die Abschlie- ßung ds Kaisers —, die sogenannte chinesische Mauer — seien durchaus berechtigt gewesen und alle feine Verfuche, den Kaiser wieder in nähere Beziehungen zu den führenden Leuten irr. Vofle zu bringen, feien infolge des
unheilvollen Einflusses ValentiniS
gescheitert. Seinem Vater fei es sehr viel bequemer gewesen, mit feinem Kabinettchef zu arbeiten als die Vorträge feiner Minister ent- gegenzunehmen, von denen z. B. der frühere Minister des Inneren ihm einmal gesagt h'be, er hätte nur einmal im Vierteljahr einen Vortrag beim Kaiser gehalten. Die mancherlei Enttäuschungen und Mißerfolge, der kaiserlichen Regierungszeit hätten letzten Endes ihre Wurzel in ,diesem Uebelstande. Das deutsche Volk habe ein sehr feines Gefühl für diese Situation Der Kronprinz schlägt dann anstatt Valentinis, den früheren Oberpräsidenten in Ostpreußen von Berg vor, und gibt noch folgende Anweisungen: Feste Siegeszuversicht nach außen, Ge- sMossenheit, Vertrauen und Frieden im Inner, starke Einwirkung aus die Presse, keine Zwietracht nach außen, rechtzeittge Versorgung der großen Städte mit Nahrung und Kohlen.
Landwirt- noch u a. der österreichische Ackerbauminister.
■ chte Gruße der Reichste-lein schweizerisch«, ein ungarischer und andere
g'.erung und sicherte der Landwirtschaft den > Landwirtschastsvertreter.
Äns Hkkbstmanövks.
Ab von Kassel nach Warburg, dem Hauptquar- her der Manoverleitung — Ueborall Einquar- tlenrng — fremde Vnlitärß in Paderborn.
»Hier ins Gelände des erste« wirklich «rohe« Maaövers «ach dem Kriege «ntiaEes Mstalieb der Schriftleitung schreibt uns über de« Loan- tag vor dem Maaöverbegi««:
Arn Sonntag abend haben wir von der Presse die wir an dem großen Manöver teilnehmen, uns in Paderborn einzusinden. Um IlUhr raffelt der Fernsprecher. Hofphotograph Karl Eberth meldet sich: Fertig zur Ab sahrtFertig! Fünf Minuten später jährt »Simson« dem »Kriegsschauplatz« entgegen. Als der Spttzkegel des Desenbergs aus dem Gelände springt, als Schloß Calenberg herüber winkt und Warburg hochgebaut emporsteigt, kommt der erste feldmäßige Motorradfahrer entgegen und im nächsten Augenblick empfängt uns eine „kriegerische« Stadt. Hier u. da hängen die bekannten Schilder aus, die Geschäftszimmer kennzeichnen. Ordonnanzen spritzen, Kraftwagen mit Offizieren kreuzen die bergigen Dtraßen. Da fleht schon der erste militärische Verkehrspoiten. Die Verkehrspolizei ist an gelber Armbinde erkenntlich. Am Kirchvlatz halten, haargenau ausgerichtet, die Kraftwagen der Schiedsrichter. Die Fahrer sind Pommern, aus Stettin hierher besohlen. Wie einst im Frieden ist auch jetzt das weiße Band das der Schiedsrichter. Am Hotel Desenberg kloppt ein bestahlbelmter Posten schneidige' (griffe. Hier ist die Gefechtsleitung, hier ist das Her; der Hebung, hier waltet der
Stab des Gruppenkommandos 2.
Wieder ein forscher Präfentiergriff. Er gilt dem Oberbefehlshaber. General Reinhardt, lieber dem Hoteleingang hängt die gelbe Fahne mit schwarzem Reichsadler. Und drinnen... das ist ein Gewoge feldgrauer Offiziere, Schreiber, Fernsprecher, Besehlsempsänaer, Zeichner sitzen vor gewaltigen Karlen, knappe Befehle fliegen. Und in anderen Wirtschaften ... da sitzen Bürger mit „ihren Soldaten«, den sie als Einquartierung haben, am Biertisch, die Aelteren erzählen aus ihrer Soldaten, zett, machen vor, wie sie .es« gemacht haben . und dann wird gesungen, nach deutscher Sän-, gerweise begonnen mit dem Sängergruß, ge= liefert zum kernigen .Laßt uns mal trinken!« Wetter! Wir sind auf der
historischen Straße nach Paderborn mit alten Meilenphramiden, mit Wegekreuzen, le näher Paderborn kommt, desto breiter wird Ne, schöner, ein Vorbild des Autostratzenbaus. Hier ist eine Lust zu auteln! Das Scherfede, das von der Bahn aus nicht zu sehen ist. siebt prächtig aus im Schmuck seiner hohen Kirchen. Hier ist das Hebungsverpflegungsamt. Und dann in jedem Dorfe Einquartierung beim Wienern des Lederzeugs, beim Stiefelreinigen. Und überall lachende Dorfschönen. Ein Wegweiser zeigt nach Bad Driburg an. Dort ist das Hauptquartier des Ehefs der Heeresleitung. Am Sonnabend ist er eingetroffen.
Das Eggegebirge,
das wenig bekannte, doch an Wald und Schönheiten überreich, wird durchquert. Bei Klei- nenberg kommen wir dem eigentlichen Kriegsschauplatz näher, der sich, wie langsam durchsickert, um L i w t e n a u herumbewegt. Ja, es ist bergig bewegt. Sanfte Hügelwellen ziehen durch ein Von Weidedrahtuuqen erschwertes Gefilde. Hier und da steht noch Frucht auf den Feldern. Hohe Diemen werden morgen willkommene „Zivilfeldherrnhü- gel« abgeben. Dann wieder klassen Löcher, die ganzen Kompagnien Deckung geben können. Ein geradezu raffiniert ausgesuchtes Manövergelände! Und dabei nur wenig Ansiedlungen. Hier und da in einem stillen Grund ein ver- träumte? echt-westfälisches Bauern Haus. In Lichtenau selbst wird gerade an einer Gulaschkanone eine Speckseite zerteilt! Wo aber ein Dors, da ist auch Einquartierung, da steht, so wie einst, mit Kreide an der Scheunentür: 10 Mann, 6 Pferde!
Paderborn.
Die alte Stadt reicher Kirchen, entzückender Patrizierhäuser und schönen Rathauses hat die Ehre, unser Hauptquartier zu sein. Eine stattliche Anzahl Presse- und Lichtbild- und Filmleute empfängt hier durch Hauptmann Ott die Ausweise. Er, ein erfahrener Gencral- stabsofftzier, wird uns in den nächsten Tagen überall dorthin führen, wo .was los« ist. Und es wird viel zu sehen geben.