Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
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Freitag, 23. September 1927
Del Flaggenkampf als Wahlparole
Und die greift? Moskau begleicht die zarenschulden
Keine Teuerung nach den höheren Gehältern.
lenkt wird.
ebenfalls sehr energische Reichskanzler Dr.i Luther mit seiner Preisabbau-Aktion kläglich
Schiffbruch erlitt, dann Wird man solchen
Snglanv tauft jtuBianoe Selrelbe.
Sin Rmöer-Tnaffengra» in den A ammen,
Wenn die Biene nettem.
ins 1 aus',
!N werde mehr
terung des Preisstandes im Reichsministrrium des Inneren abgeben solle«.
Varis geoen Washington.
Der Dollar diesmal in der Sackgasse?
Paris, 22. September. Die französische Re-
Dreißig MiUionen Goldfranks a.s erste Rate an Paris / Aber er ft Kredite für die SowjetZnoustrie.
Wegen der bevorstehender man in die Preußenregierung
v. Keudell und «Keßlers Flaogenerlaß.
In der Diskussion führt Minister v. Rett» dell zur Flaggenfrage aus, daß der Reichs- Wehrminister Dr. Geßler beabsichtigt hatte, den Flaggenerlaß für die Reichswehr im Kabinett beraten zu lassen. Die polittschen Gegner aber hätten durch das so bewährte Mittel der volitischen Indiskretion erreicht, den Erlaß vorher in die Oeffentlichkeit zu bringen (Hört, hört!). Dadurch wurde verhindert, daß auch die deutschnattonalen Minister vorher dazu Stelluna nehmen konnten (Hört, hört!). Er dürfe sich als Minister nicht weiter über den Flaggenerlaß äußern. Mr dürfen aber, so meinte er. auch bei den Erörterungen über diese Probleme niemals die Rückficht auf unsere jun- ge, Reichswehr vermiflen lassen, ste mit Rücksicht auf das Ziel aus den polittschen Kämpfen
Staat und garte!
Richtlinien der Deutschnationalen.
Aas dem deatfibnatioimle« Wektarv das innen« und
nützend, all das zunichte machen, was man mit der Besoldungsresorm geplant hatte. Es ist darum die wichtigste Aufgabe der Reichsregierung, schon jetzt hier einzugreifen und nach Mitteln zu suchen, durch die ein Unheil abgewendet wird, das unbedingt kommt. Sowohl das Wirtschaftsleben wie auch die Beamtenschaft haben ein vitales Interesse daran, daß die Verhältnisse so bleiben, wie fie bisher waren. Nur auf dieser Basis wird diesen beiden wichtigen Faktoren in unserer Volkswirtschaft die Entwicklung möglich sein, die sie beide beanspruchen können und müssen. Man täte darum gut daran, sich schon heute darüber schlüssig zu werden, mit welchen Maßnahmen man solchen preisverteuernden Tendenzen ent» pegentreten kann, noch bevor fie fich ausgewirkt haben. Auch hier gilt: Bereit sein ist alles
S "i SlascvenvoN von 3tungtf|fr-<£oii-
Paris, 22. September. (Eigene Drahtmeldung.) Nach einer Meldung aus dem Haag wurde in der Nähe der Küste von Schevenin-
Der Staat steht höher.
Hindenburgs Wunsch an die Deutschnationalen.
Königsberg, 22. September.
Der klaffende Riß.
Ausblicke auf den nächste« Flaggen-Wahlkampf. (Eigener Informationsdienst.)
Berlin, 22. September. Alle Bemühungen, zum 2. Oktober Hindenburg zu Ehren einen Burgfrieden in der Flaggenfrage zu schaffen ind sowohl von deutschnationaler wie von demokratischer Seite rundweg abgelehnt worden und man macht im Gegenteil keinen Hehl dar-
Der Reichsfinanzminister hat neuerdings wiederholt unnachsichtige Maßnahmen gegen Preiserhöhungen im Verfolg der höheren Beamtengehälter angekündigt. Es ist sehr erfreulich, daß Dr. Köhler mit so forschen Worten einen volkswirtschaftlichen Prozeß abtun will. Wenn man sich aber erinnert, wie seinerzeit der
Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang
Anxlgenvretie: irurtenmlche (Sef»äh6aneetgen Zeile 20 A auswärtige (SefchüftS- anaetgen Zeile 30 A Kaunbenunz. Zeile 20 A Kl Ans. ans Staffel T® ort 4 A. auSw kl Snz. Zeil« 20 A Reklamen Zeile 76 A. O'ierrgebübr 20 A (bei 3uf. irt), 6 Tagen »ablbar ftltr die Richtig-
Berlin, 22. September. (Privattelegramm.' In den letzten Tagen haben die Berliner Preisfeststellungen durch Polizeibeamte im Auftrage des preussischen Ministeriums begonnen. Man glaubt, dass sie die Grundlage für eine Erör-
Moskau, 22. September. (Eigene Drahtmel- oung.) In Moskau trafen Mitglieder mehrerer eng »scher Getreideyandels- sowie Dampf schiff- ,al,rtsgesellfchasten ein zur Aufnahme von Bcr- mndlungen über Getreideeinkäufe.
Ottawa, 22. September. (Funktelegramm.) Wie aus Prince Albert (Kapkolonie) gemeldet wird, find bei einem Brande in der katholischen Mission eine Schwester und neunzehn Kinder i« den Flammen umgekommen.
Nummer 223 rmtlithet- Oraa« der Stadt «asset
aus, dass der Flaggenkonslikt jetzt so oder so ent« chieden werden soll. Einen Volksentscheid zu veranstalten, wird wohl im Ernst niemand beabsichtigen. Die Anhänger von schwarz-weitz- rot müssten in diesem Fall, da es fich um eine versafsungsändernde Bestimmung handelt, nahezu zwanzig Millionen Wähler an die Urne bringen. Dass dies möglich ist, wird auch in extremen deutschnatiot^ilen Kreisen rundweg ver «eint. Wohl aber besteht bei der dentschnatio- nalen Parteileitung die bestimmte Absicht, den kommenden Wahlkampf unter der Parole „Für Schwarz-weiss-rot" zu führen, die Flaggenfrage also zur Wahlparole zu machen. Es ist ohne
keil aller durch isernivretber anige«ebenen Anzeigen iowi« fih äuftwbmebaten and Plätze kann nicht garantiert werten stür Anzeigen mit besonders fchwie- rtgem §atz 100 Srosent Aufschlag. Truderet: Schlachtbofstraffe 28/80. NeschüfiS. Üelle: SSlntsche Straffe 6 aeaenllber der ©Bobrftraffe Äemforetfier 961 nab 952.
weiteres klar, dass in diesem Falle Deutschnationale und Deutsche Volkspartei e#tL zusammen mü den Bayern der geschloffenen Front der Weimarer Koalition gegenüberstehen wtrd, da das Zentrum offenbar gewillt ist, fich mit seinem ganzen Parteiapparat für die verfaffungSmätzige Reichsflagge einzufetzen.
gen eine Flasche an das Ufer gespült mit dem Zettel: „Wir sind gezwungen, aus dem Aer- m r l k a n a l niederzugehen. Nungesser- Coli an Bord des Weißen Vogels." Das Weitere sei unleserlich gewesen. Das Dokument wurde photographiert und nach Paris gesandt. Der Weiße Vogel ist tatsächlich zum letzten Male über Etampes gesehen toortien.
gierung wird offenbar aus die heute überreichte amerikanische Handelsnote antworten, dass, wenn Deutschland allerdings günsttgere Einfuhr-
einzudringen versuchen, zumal das auch mit großen Opfern verbunden fein würde. Außenpolitisch müsse Deutschland endlich greis bare Erfolge der Völkerbundsarbeit fordern. Bei dem absoluten Mangel an gutem Willen aus der Gegenseite sei für Deutschland jedes Verhandeln über weitere Vorleistungen unmöglich. Wir muffen bedingungslose Räumung verlangen. Neue Verhandlungen über die Abänderung des Dawesplanes seien unausbleiblich, allerdings fei eine Milderung der Reparationslast nicht zu erreichen ohne den Beweis, daß wir selbst unsere Finanzen sparsam und st r a f f führen. „Nicht zum wenigsten um des Ostens selbst, um der Einheit des Reiches willen lehnen wir jedes Ost-Locarno, jede weitere Garantie, in welcher Form auch immer, o6", fuhr Westarp fort. Ohne den Absatz von Roggen, Kartoffeln, Holz, Schweinen und Rindvieh könne untere östliche Landwirtschaft nicht leben. Durch handelspolitische Maßnahmen müffe diese Grundlage gesichert werden. Weiter seien die Deutschnationalen fest entschloffen, den Keudell'- schen Schulgesetzentwurf noch in den nächsten Monaten zn verabschieden. Die Partei werde die Rsihtlinien loyal erfüllen, in denen
Schutz der Verfassung und der Reichsfarven zugesagt fei. Diese Verpflichtung müsse dem Geiste nach erfüllt werden, also müßten sich auch die Deuttchnationalen selbst jeder Gehässigkeit enthalt en. An den Auseinandersetzungen mit den Regierungsparteien wünschte der Redner Vermeidung jeder persönlichen Schärfe. Aus der anderen Seite betonte Westarp jedoch energisch, daß die Deutschnattonalen sich in den Richtlinien die Aufrechterhaltung ihrer monarchischen Gesinnung Vorbehalten hätten und daß sie auch in Zukunft an den Farben schwarz-weiß-rot und an der Agitatton für sie festhalten müßten. Die Ausführungen des Redners zum Flaggenstreit und seine Mahnung zu
ernster und würdiger Zurückhaltung fanden Mimische Zustimmung, ebenso die Ansicht, daß an einen Nationalfeiertag erst zu denken sei, wenn das Rheinland befreit, die Souveränität wiedergewonnen und das größere kraftvolle. Deutschland wieder herbeigeführt sei.
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Gcv eie tritt für den Landwirt ein.
Nach Westarp propagierte ErnährungS- minister Schiele eine verstärkte Agrarpolitik mit dem Ziel einer wirksamen Verbesserung der Einfuhrseite unserer Handelsbilanz. Notwendig sei dazu Rationalisierung der Betriebe, Typisierung und Herstellung von Qualitätswaren. Neben der Selbsthilfe der Landwirttchaft sei eine wohlwollende Unterstützung von Reich und Staat erforderlich. Namentlich Ofchreußcn müsse berücksichtigt werde«.
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Der vsten al« Schmerzenskind
Auf dem Deutschnationalen Parteitag verlas heute Graf Westarp, während fich die Verfam- melten von ihren Plätzen erhoben, ei« Tank- telegramm des Reichspräfidenten für die Geburtstagshuldigung, in dem er zugleich der Hoffnung Ausdruck gibt, dass die Parteiarbeit dem deutschen Volke zum Nutzen gereichen und seine Einigkeit fördern möge. Graf Westarp fügte hinzu: „Gruss und Gegengrutz legt uns die Verpflichtung auf, alles zu tun, um unser Volk von der Schmach der Schuldlüge zu befreien und dem Borbilde des Generalfeldmarschalls -folgend, unbedingte Hingabe im Dienste des Staates zu üben."
Der Bevollmächttgte Ostpreußens int Reichsrat, Frhr. von Gayl, schilderte die politische und wirttchaftliche Not namentlich der durch den polnischen Korridor vom Reiche getrennten östlichsten Provinz und sorderte eine Regie- rungsstelle für die besonderen Belange des Offtems . Ter Gegensatz Preußen-Reich könne nur durch eine Berfaffungsänderung beseitigt werden.
Gegen den Frledensbrecher.
Der Völkerbund „empfiehll" militärische Hilfe.
Genf, 22. September..
Im Ausschuss wurde der Antrag Loucheurs über die Weiterbehandlung der Ergebniffe der Weliu-irtjchastskonferenz und der gemeinsame Antrag der deutschen, französischen und holländischen Delegation zur Abrustungsfrage einstimmig angenommen, letzterer mit der Abänderung,
im Schlusssatz nicht lediglich von „Beschlüssen", sondern von „Beschlüssen und Empfehlungen" ______________________, - des Rates zu sprechen, die durch eine besondere, bedingungen besitze, als Amerika, Deutschland aber dem freien Ermeffen der einzelnen Staa- diese Vergünstigung durch Konzesstonen seiner- ten anheimgestellten militärischen Hilfe" nach seits erkauft habe, während Amerika bisher! Belieben eventuell unterftützt werden können.
gar nichts von Vergünstigungen für die französische Einfuhr sprach, sondern nach wie vor feinen Generaltarif Frankreich gegenüber in Anwendung bringe. Man glaubt in Paris, dass durch den Abschluss des deutsch- französischen Handelsprovisoriums Amerika ge- wiffermasse« in eine Sackgasse getrieben habe, aus der es sich nur durch de« Abschluss eines Handelsvertrages befreien könnte.
Koennecke startet nach Tokio
DreUausendKciometer ohneZwisctzenianoung nach Anoora / Wird er glücklich Newhork erreichen?
Moskau, 22. September. (Eigene Drahtmeldung.) Handelskommiffar Litwinow hat einen Pressevertreter ermächtigt, öffentlich mit« zuteilen, dass zwischen der sowjetrussischen und der französische« Delegation eine vollkommene Verständigung in der Schuldenfrage erzielt worden ist. Ein allgemeines Uebereinkommeu ist lediglich deshalb nicht unterzeichnet worden, äußerte sich Litwinow, weil die französische Delegation unsere Vorschläge betreffend Kredite noch nicht angenommen hat, über deren Ausmaß wir uns nicht verständigen tonnten. Die Sowjetregierung ist bereit, im Lause der nächsten sechs Monate bei einer Bank eine erste Halbjahresrate von dreißig Millionen Gold- franes einzuzahlen, von denen die ersten Zahlungen an die französischen Inhaber russi- scher Wertpapiere sogleich nach der Ratifizierung eines Schulden- und Kredit-Abkommens durch beide Regierungen erfolgen können.
Aut der Flucht vor dem Erdbeben
Paniknacht in Südspanien ' Leere Häuser, geschlossene »abriken.
Madrid, 22. September. In Südspanien finbl Alicante. Eine Anzahl Bewohner verliess die in der letzte« Rächt einige Erdstöße -erspürt Z.^ und ftüchtete ins ^eie. Man besürchtet LVleoeryorungen ver lxroftoffe. Es sind deshalb worden, besonders heftig in der Gegend von« mehrere Fabriken geschloffen worden.
lag nametttum Oie »langende in ruhigere Bahnen ge-
Königsberg, 22. Sept.
Es braucht damit nicht gesagt zu sein, da; der Effekt allein der Wirtschaft zugute kommt. Die Erhöhung der Beamtengehälter hat naturgemäß auch eine Bewegung der In der Privatwirtschaft beschäftigten angestellten Arbeiter auf Verbesserung ihrer Einkünfte zur Folge und dieser Umstand wiederum muß die Produzenten sowohl wie alle diejenigen, die für den Absatz der Waren sorgen, veranlaffen, die dadurch entstehenden Mehrkosten auf die Konsumenten abzuwälzen. Wenn aus dieser Preisbewegung überhaupt ein Vorteil zu erwarten wäre, würden ihn die Rohstofspro- duzeuten erhalten. Im gesamten volkswirtschaftlichen Interesse dagegen wäre es eine unsagbare Torheit, eine Preispolitik einzu- fchlagen, die nach aufwärts geht. Vor allem würde die Exportkraft darunter leiden. Ist es heute schon sehr schlecht um unsere Ausfuhr bestellt (der überraschend günstige Einfuhrrückgang vom August ist lediglich auf die abnehmende Lebensmitteleinfuhr infolge der Ernte zurückzuführen), so würden sich die Verhältnisse sicher nicht dadurch bessern, daß die Preise höher werden. Gerade auf dem Auslandsmarkt können wir nur reüssieren, wenn wir billiger als die anderen sind und die andauernde Passivität unserer Handelsbilanz ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß der Rationalisierungsgedanke erst so spät in die Tat urnge- setzt worden ist und daß wir, was das Preisniveau betraf, nicht konkurrenzfähig waren.
Tas schneidige Finanzministerverditt wird nicht viel nützen. Was schon lange not, getan hätte und immer noch not tut, ist ein energischer Kampf gegen die Preitzdiktatur der i Kartelle, der man bisher vergeblich zu Leibe , gegangen ist. Wenn eine neue Teuerungswelle über unser Land hinwegflutet, so werden es vor allem die Kartelle fein, die, die Situation aus-
Angora, 22. September. (Durch Funkspruch.) Tie Landung Könneckes in Angora erfolgte gestern um 9 Uhr vormittags. Die ohne Zwischen, laudung durchflogene Sttecke Körn-Angora beträgt 3000 Kilometer, die mittlere Stundenie- schwindigkeit 165 Kilometer. Könnecke beabflch- a wenn das Wetter günstig ist, am Freitag
-n Flug fortzusetzen, und zwar nach Tokio und von dort nach Newyork. (Durch Devescken- Aushang nachmittags bekannt gemacht. D.Red.)
Die Raffel« Neuesten Nachrichten erscheinen wöchenUich sechsmal nachmittag» D« äbonnementetmne beträgt Mr den Mona, 2.- .4 bei frei« Zustellung
- Haus, in der Äe'ckällsNelle obgebolt I » jt Dur» ö'e Poff monatlich 2.— Jt i»Hefflt» Zuffellungsgebübr 8erlag und Nedakrton S»ta»thofffrnffe 28-80 Sernfpretb« #51 und 652 ftüi unverlangt etnaelandte Beiträge kann die Re- dakNon eine Verantwortung ob« «ewäbr w keinem italle ffbemebmen Rück- jabtnng de» V«ng»gelbe» ob« Wnforlt»e wegen etwaiger n'ch, ortnnngSmäffiger S-eferuna IW anNaetchtnNen Veffscheffkvnw ^ranktart am Main Nummer IWO
Aeußerungen skeptisch gegenüberstehen. Die Beamtenbesoldungsreform bringt den Dienern des Staates jährlich die Summe von ein und einer halben Milliarde Mark mehr, wie bisher. Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als daß diese Summe zum größten Teile wieder in den Konsum fließt und daß. da im Laufe des Jahres ein mehrfacher Umsatz stattfindet, im Geschäftsleben selbst viele Milliarden mehr rotieren. Der Umsatz wird dadurch erheblich gewinnen und das Wirtschaftsleben wird reichlich befruchtet. Da wir aber gegenwärtig bereits in einer Zeit wirtschaftlicher Hochkonjunktur, was den Jn- landsmarkt betrifft, uns befinden, ist es nur zu verständlich, daß nach dem alten volkswirtschaftlichen Gesetz, durch daS infolge größerer Nachfrage bewirkte Knapperwerden der Ware die Preise steigen. Es ist daher durchaus nicht ausgeschlossen, daß die Auswirkung der Besoldungsreform eine neue P r e i s w e l l e mit sich bringt.