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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

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Nummer 220 2lmtlicbe« Orqan ver Stadl Kastel. Dienstag, 20. September 1927. Amtliche« Organ der Stadt Kastel. 17. Jahrgang

Mißstimmung im Reiche Mussolinis.

Die Stunden rinnen.

Wahlen und . .. Versailles.

(Eigener Informationsdienst.)

Berlin, 19. September.

Es gewinnt immer mehr den Anschein, als ob die Lebensdauer des jetzigen Reichstags nicht mehr allzu lang bemessen ist. In weitesten politischen Kreisen ist man der Ueberzeugung, daß das Parlament nach der Entscheidung über das Retchsschulgcsetz ausgelöst werden wird, mag diese ausfallen wie ste will. Findel die Regierungsvorlage keine Mehrheit, so ist es senlbswerständlich, daß Neuwahlen ftattfmden müssen, da die jetzt regierende Koalitwn in die­sem Fall sofort auseinanderbrechen würde und selbstverständlich keine Oppofitionspar- 1 e i bereit wäre, im letzten Jahr vor den Wah­len die Verantwortung zu übernehmen. Aber auch, wenn dar Reichsschulgesetz zustande kommt, spricht viel für die Wahrscheinlichkeit, daß man auch dann das Parlament nicht bis zu seinem natürlichen Ende, also bis zum Dezember 1928 amtieren lasten wird. Eine Geneigtheit zu einer vorzeitigen ReichStagsauf- lösung macht sich nämlich im steigenden Maße bei allen Parteien bemerkbar. Insbesondere be­steht bei dem Zentrum der Wunsch, unmit­telbar nach Erledigung des Schulgesetzes vor tue Wähler zu treten, und man ist fest entschlossen, ohne Bindung mit irgendwelchen Koalitions­partnern in den Wahlkampf zu gehen. Von die­sem Prinzip würde nur in dem Fall abgegangen werden, daß die Deutsche Volkspariei das Reichsschulgesetz ,u Fall bringt, da unter dieser Voraussetzung der Wahlkampf na­türlich unter der Parole »Für oder gegen das Reichsschulgesetz! ausgefochten werden wurde und Deutschnationale, Zentrum und Bayerische VolkSpartei bei einer derartigen Konstellation eine Einheitsfront bilden würden. In diesem Fall dürfte auch die .Liberale Vereini- S, in der sich prominente Mitglieder der zpartei. der Demokraten und der Wirt- schastSpartei zusammegefunden haben, sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen

Wird daS R-ichsschulgesetz erledigt, so will jede Partei für sich in den Wahlkamps gehen, um stch gänzlich freie Hand für ein« spätere Regierungsbildung vorzubehalten. In Politi­schen Kreisen werden die Ausstchten einer Wahl­schlacht bereits lebhaft debattiert, doch gehen die Meinungen naturgemäß sehr wett auseinander, da hier der Wunsch fast immer der Vater der Kombination ist Einig ist man stch nur dar- über, daß die Ausstchten für di« Völkischen bei­der Richtungen ungünstig stnd .Reu erscheinen werden dagegen sicherlich die A l t s o z i a l i - ste«, die in Sachsen ihre sicher- Domäne ha­ben und folglich auch die Möglichkeit besitzen, durch Verrechnung auf die Reichsliste mehrere Abgeordnete inS Parlament zu schicken. Von diesen Verschiebungen abgesehen, glaubt man im allgemeinen nicht, daß stch allzu viel an denr Stärke der einzelnen Fraktionen ändern wird. Vorausgesetzt natürlich, daß der Wahl­kampf nicht um das ReichSsckulgesetz geführt wird ,da in diesem Fall die Wählermasten in außerordentlich starkem Maste fluktuieren würde und daS Ergebnis eines Wahlkampfes unter die- ser Parole überhaupt noch nicht zu über­setzen ist Was die Personenfrage anbetrifft, so gilt eS allgemein als sicher, daß Reichskanzler a. D Dr. Hans Luther als Volksparteiler seinen Einzug in den Wallotbau hallen wird.

Inzwischen hat sich Paris der amerikanischen Legion zu Ehren in den schönsten Festschmuck geworfen. Girlanden und Illuminationen leuch­ten auf und Poincark und Geistesgenosten rüt­teln wieder die längst erloschene KriegSfreund- schast mit alten KriegSgespenstern wach. Der so PompöS betonte Eifer erscheint verdächtig. Die bürgerlichen Demokraten, die Sozialdemokraten und Kommunisten machen den ganzen Rummel nicht mit. Wozu das alles frägt sich.- der ein­fache Bürger, wozu die Freundschastsbeteuerun- gen, wozu der kostspielige Plunder, wenn die Waffenbrüder von gestern herüberkommen, um in erster Lmie sür Linderung sozialer Röte sich zu betätigen? Die amerikanischen Legionäre sind der Aufsastung, daß der Frieden am besten ge­sickert wird durch eine wirksame Vorbereitung auf den Krieg. Alle Nationalisten huldigen ihr, und die französische Regierung unter Poincars? Führung ist der gleichen Ausfällung Deshalb sabotiert sie auch in Gens fortgesetzt alle Abrü- stungsbemübungen und darum ziehen die Be- satzunostrnvven sich auck nickt aus den belebt-n rheinischen Gebieten zurück ^aher auch der verdächtige Eifer der Regierenden. Die Gesin- nungSgemeinschast ist eS, die Poincars veran­laßt, die zahllosen Lämpchen anzuzünden. Aber

Paris, 19. September. (Eigene Drahtmel-- sterkollegen davon zu überzeugen, daß ein düng.) Ein Sozialistenblatt etllärt zur Reichs- Bruch der diplomatischen Beziehungen mit Ruß-

land ein Fehler wäre. Es hielt viel schwerer,

Sowjetregierung zu veranlasten, RakowSki ab-

Briand gelang eS im gestrigen Ministerrat, wenn auch mit einiger Mühe, all« feine Mini-

PrSstdentenrede (f. L 8.4. SP.): Marschall P e- tain habe gestern bei der Denkmaisseier im

die Zustimmung des MinisterratS zu seinem i erlangen, daß augenblicklich rnommen werden solle, um die

werden, als Mittel, um Rakowski loSzu- werbe«, da man diesen alS nicht geeig­net sür diese Verhandlungen bezeichnen will.

Di« llstutz trfts INcptananffSprikr bejtoetfi

Paris, 19. September. (Eigenbericht.) Laut Preffenoti, sollen die Vorbedingungen für die Verhandlungen über den von Rußland vor­geschlagenen Nichtangriffspakt vor allem in der Unterzeichnung eines gleichen Nichtangriffs­paktes mit den Balkanvölker« und be- fonderS mit Polen bestehen.

für Rakowski belastende Dokumente zur Kennt­nis brachten. Briand blieb dabei, daß bei einem Bruch die Sowjetregierung die Ver­antwortung Frankreich zuschieben wür­de. Gleichwohl sollen nun aber Unterhandlun­gen über einen Garantiepart eröffnet

Sn «Senk fefgeholten.

Briand kehrt wieder. Auch Chamberlain bleibt.

Genf, 19. September Briand ist gestern in Genf wieder eingetroffen..Chamberlain hat angesichts des unerledigten ungarisch-ru­mänischen Streitfalls feine Abreise zunächst aufgeschoben Gestern fanden deswegen verschiedene Delegiertenbesprechungen statt. Dr. Stresemann und seine Mitarbeiter ver­brachten den Sonntag außerhalb Genfs.

6ie Wollen die Wahrheit nicht hören

Ganz Frankreich gegen die Wiederausrollnng der Krieg«, schnldiüge / Denkste Lebensfragen halten sie für kriege­rische Erinnerungen / Der Völkerbund als Blitzavleiker.

Fort Duaumont von der Verteidigung ei- Vorschlag zu neS Ideals der Zivilisation durch die Jntellek- nichts unter tuellen gesprochen, Hindenburg habe erklärt, daß Pfq« , .

Deutschland für den Krieg nicht verantwortlich zuberufen. Die Minister vertraten s sei. Die ganze nationalistische Preße in Frank- charf den gegenteiligen Standpunkt, wobei reich werde heftig protestieren und Deutschland allein für den Krieg verantwortlich machen. Wir, so fährt das Blatt fort, sind der Ansicht, daß diese politisch-militärischen Kundgebungen zehn Jahre nach dem Waffenstillstand mehr als überflüssig (!) sind. Es ist überhaupt hier wie in Deutschland anderes zu sagen und zu tun. Der Geist von Verdun und der Geist von Tannenberg können nicht ohne Gefahr in den beiden Ländern kultiviert werden. ES wäre

besser, den Geist deS Völkerbundes zu entwickeln, sich entschlossen der Zukunft, der Wiederversöhnung und dem Friedenzu­zuwenden, anstatt mit Wohlgefallen kriegerische Erinnerungen wachzurufen, die nur den Haß wieder Wecken können." Ein anderes Blatt schreibt:Die Stunde ist glücklicherweise noch nicht gekommen, in diesem Punkte (Umsturz deS BersailleS-VertrageS u. Kriegsschuldfragei nach­zugeben. Vielleicht war eS gut, daß die Anspra­che von Tannenberg uns erneut offiziell die wahre Sprache Deutschlands zu Gehör gebracht hat."

Briand ist Nllger.

Wie er RakowSki loswerden Will.

Paris, 19. September.

Sie große Offensive gexen Versailles,

Rach Ansicht London« durch Hindenburg itt Tannenberg eröffnet.

London, 19. September.

Die Berliner Korrespondent«« der Londoner Blätter berichten ausführlich über Tannenberg. Die Rede deS Reichspräsidenten sei die große Gegenosfenstve, die Deutschland von der An­schuldigung befreie« solle, den Weltkrieg ver­ursacht und ihn entgegen den Regeln zivili- sterter Völker geführt zu haben. Sie sei auch eine Antwort auf gewisse neuerliche Kund­gebungen und eine Ergänzung zu Genf. Der Präsident gehe noch einen Schritt weiter als der Protest dagegen, daß Deutschland allein" sür den Krieg verantwortlich gewesen sei. DaS deutsche Volk habe jetzt die Welt her­ausgefordert, die Angelegenheit einem unpar- teiischen Gerichtshof zu unterbreiten. Abge­sehen von dem Nachdruck der Worte deS Prä­

sidenten seien Begleitumstände vorhanden, die zu der Annahme zwängen, daß die Regierung Marx den gegenwärtigen Augenblick gewählt Habe, um das strittig »u machen, waS nach deutscher Ansicht die Grundlage deS Versa ller Vertrages bildet, ohne die der Vertrag keine moralische Berechtigung habe, nämlich Denftch- lands Verantwortung für den Weltkrieg.

Der Xi mim vorn ewige« Frieden>>roN

Paris, 19. September. (Eigene Drahtmel- düng.) Laut Pressenottz ist beabsichtigt, aus dem Kongreß der amerikanischen Legion eine Entschließung zugunsten des Abschlusses eines ewigenFriedenSpakteS zwischen Frank- reich und Amerika gemäß der Anregung Bri- ands vorzuschlagen.

die wilden Weltkriegstiraden benötigen keine Erläuterung.

In Washington selbst ist man nämlich recht schlecht auf die Seineschreier »u sprechen und will derenHöchstzölle auch aus amerika­nische Waren mit Repressalie« Boykott und Ein­fuhrverbot beantworten. Wird dem Amerikaner nämlich sein Geschäft erschwert, dann wird er ungemütlich. In PoincarLS Landen aber ent­hüllen sie weiter Kriegerdenkmäler und ziehen sich die Kapuze über die Ohren, wenn der deut­sche Reichspräsident vor aller Welt den Ruf nach Widerruf der Kriegsschuldlüge und Reviswn deS SchandverttageS von Versail­les erhebt. Selbst die Sozialisten stellen stch tot und versuchen, das deutsche Trommelfeuer auf die Komödien am Genfer See abzulenken, die freilich noch tragikomischen Stoff genug für einige Jahre abgeben werden.

Sozialisten gegen Faschisten.

Der Kampf um Mussolini schon entbrannt?

, (Vrivat-Telegramm.i

Zürich, 19 September.

Mailänder Berichte sprechen von Polizei mnßnanhmen in Mailand, Turin und Genua gegen neugebildete sozialistische Arbeiterver­

eine. Die Zahl der Verhafteten sei groß. In allen Industriestädten gäre es. In «»er Stille feie« Arbeiterkampf - Organisationen gebildet worden, deren Auflösung die Faschisten mit alle« Mitteln zu betreiben suchten.

Bayern bleibt für stch.

Held gegen Einheit«., für den Eigenstaat.

(Privat-T elegramm.)

Tuntenhausen, 19. September.

In Tuntenhausen betonte bei einer patrioti­schen Bauerntagung Dr. Horlacher (B. Vp.), daß das christliche Volk die Auslegungen Dr. Witths aus das tiefste bedauere. Die Bayerische Volks­partei fordere, daß da« Reich den Ländern für die ihnen erwachsenen Mehrausgaben für die Beamten eine finanzielle Beihilfe ge­währe. Ministerpräsident Dr. Held führte aus, daß viele Beamte da« Heil für daS ganze deut­sche Volk im Unitarismus, im Einheit«, reich sehen, ohne Rücksicht auf die einzelnen Stämme. Wir wollen aber unsere Selbständig­keit bewahren, weil die Kraft deS deutschen Vol­kes in der Mannigfaltigkeit der StammeSeigen- tümlichkeiten liegt, deren Kräfte geschichtlich ge­worden und bis heute lebendig geblieben stnd. Dr. Heine äußerte stch in ähnlichem Ginne.

Reinen Herzens.

Der Kriegsschuldprotest am Tanuenbergdenkmal.

uni Dr. o. ««»dell und eoe Generalen der alte» Armee, darunter Lndendorft, Mackensen. Sraneois und Morgen sowie einer vieltansend- kömigeu iMeaae wurde am gestrigen Sonntag, wie bereits anaekündlgt, das eiueiubalb Kilo­

seier. e ,u:

Der Vorsitzende deS Tannenberg-National- dcnkmalvereins. Generalmajor a. D. Kahns, bieß den Reichspräsidenten willkommen und führte auS: Wie Tannenberg 1914 dank dem überragenden, verantwortungsfreudigen Füh- rcrwillen, dank glühender Vaterlandsliebe und. Heimatliebe, dank der über alles Lob erhabe­nen Heldentaten der Mitkämpfer einst die Be­freiung Ostpreußen- aus bitterster Kriegsnot bedeutete, so soll der heutige Tag mit GotteS Hilfe befreiende Schicksalswende für Deutsch­land werden und den Geist von Tannenberg 1914 im deutschen Volke wiederwecken und wach erhalten in alle Zeit.

Reichspräsident Hindenburg

dankte für den Willkommenguutz und fuhr dann mit erhobener Stimme fort:Das Tannenberg. Rationaldenkmal gilt in ernster Linie dem Ge­dächtnis derer, die für die B ef r e i u n g der Heimat gefallen sind Ihr Andenken, aber mich die Ehre meiner noch lebenden Qomeraben verpflichte» mich dazu, in dieser Stunde und an dieser Stätte feierlich zu erklären: Tie An- klage, daß Deutschland schuld fei an diesem größten aller Kriege, weise« wir, weist das deutsche Volk in allen feinen Schichten einmü­tig zurück! Nicht Neid, Hatz oder Erobe­rungslust gaben uns die Waffe« in die Hand. Der Krieg war unS vielmehr dos äußerste, mit den schwerste« Opfern des ganzen Volkes ver- bitnbene Mittel der Selbstbehauptung einer Welt von Feinden gegenüber. Reinen Herzens sind wir zur Verteidigung des Vaterlandes ausgezogen, und mit reinen Händen hat baS deutsche Heer das Schwert geführt. Deutschland ist jederzeit bereit, dies vor u « p a rt eii s ch e n Richtern nachzuweisen!" (Stürmischer Beifall.) Der Reichspräsident gab sodann dem Wunsche Ausdruck, daß an diesem Erinnerung«, male stets

innerer Hader zerschelle«

möge und schritt nach Deffnung der Pforte zum Rationaldenkmal die Ehrenkompagnie ab, be- grüßt« die erschienenen Ehrengäste und fuhr dann im Wagen die lange Front der kamerad­schaftlichen Vereine und der Mitkämpfer der Schlacht von Tannenberg ab. Die Abfahrt der Front dauerte etwa l1/, Stunden.

Inzwischen hatten sich die Fahnen der ehe­maligen Regimenter und die Ehrengäste um die Rednerkanzel postiert. Nachdem der Reichsprä. sident mit seinen Begleitern» in den Kreis ge­treten war, folgte, eingeleitet durch einen Cho­ral, der FeldgotteSdirnst, be« der evangelische und der katholische Feldgeistliche avhielten. Flie­ger umkreisten den Denkmalsplatz. Mit Gebet und dem letzten Vers des Niederländischen TankgebeiS schloß der weihevolle Gottesdienst.

* * *

3m Sen« von Tannenderg

Weihevolle Stunden am Gesallenenmal.

Reichspräsident v. Hindenburg trat dann an die Rednerkanzel heran, von der auS Siegte- rungsbairmeister Krüger, dessen Preisgekrön­ter DenkmalSeiitwurf zur Ausführung gelangte, an feine Mitarbeiter herzlich« Worte des Dan- keS richtete und den Goldenen Schlüssel zum Tor deS Denkmals übet gab, das durch einen Kna­ben und ein Mädchen auf einem Kissen mit einer kurzen Ansprache dem Reichspräsidenten überreicht wurde Auf die Ansprache erwiderte der Reichspräsident mit folgenden Worten: »Möge der Geist von Sonnenberg durch dieses Denkmal der Nachwelt erhalten blei­ben" Durch di« gewaltigen eichenen Türen durchschritten der Reichspräsident und die Eh­rengäste das Tor und gelangten in das Innere des Ehrenhoses Hier hatten sich teraffenförmig viele Hunderte von Fahnen der Verbände und die Chargierten der Universität Königsberg und der Technischen Hochschule in Danzig ausgestellt, ein Bilo von wunderbarer Schönheit, von dem der Reichspräsident sichtlich tief ergriffen war. WnckttgeVofaiinenNänge begrüßten den Reichs­präsidenten. Tiefer legte sodann an dem in der Mitte deS Ebrenhofes errichteten Altar eilten

goldenen Kranz zu Ehren der Gelaßenen mit einem stillen Gebet nieder Zahlreiche wei­tere Kränze bedeckten schnell den ganzen Altar. Nach Gesangsvorträgen begab sich der Reichs-