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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

Anzetgenoreis«: ILtuhetmtsch« GeschäktSaugeiaen Seil« 20 4 auswärtig« Geschäfts- anzeigeu Seile 20 4. Kamil:cnanr. Seil« 20 4. SL Snz. aus Kassel d. Wort 4 4. ausw kl. Anz. Seile 20 4. Reklamen Seile 75 4. Diierteebübi 20 4 (bet Sus. der Offerten 50 4 Rechnungsbeträge innerh. 5 Tagen »abibar. ftiir die Richtig­keit aller durch khernforecher ausgegebenen Anzeigen sowie für Lufnabmedaten und Plätze kann nicht garantier» werden ftür Anzeigen mit besonders schwie- rigem Satz 100 Prosen» Aufschlag. Druckerei: Schlachtbofstraße 28/30. Geschäfts- Rette: Kölnische Straße 5 aeaeniiber der Svobrftraße i^ernfvrecher 951 und 952.

Mvnrmer 217. Amtliches Organ der Stadt Kassel. Freitag, 16. September 1927. Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Iahrqang

Belgien verliert den Sitz in Gens.

Biegen ober brechen? Wer Wird in Genf gewählt?

| Inkognito damals und heute.

Scharfe Lust zwischen Paris-Moskau.

Belgien schon durchgefallen / Noch ein halbes Dutzend Kandidaten,

Genf, 15. September.

eere

Tokio, 15. Sepiembe.r

ser gesetzt. Zahlreiche Deiche find fortgeriffen.

mangels gelandet sein. Das ist nun innerhalb kurzer Zeit der vierte Fall einer Grenzverlet-

Seit Tagen tobt in Paris das Geschrei um den Sowjetbotschafter Rakowski. Während in Frankreich eine starke Strömung besteht, seine Abberufung in Moskau zu verlangen, betrachtet inan in den Kreisen der Sowjetregierung das Verhalten Frankreichs als Herausforderung. Rakowski hatte einen Ausruf des rusiischen Zentralkomitees, der sich gegen die bürgerlichen

ob-wohl auch C a n a d a einige Chancen haben dürfte. Aber auch Griechenland und Dänemark, das seine Kandidatur allerdings bisher nicht offen ^vertritt, haben gewisse Aussichten.

Eine grausige Ernte.

Die Maffenopfer der Taifun-Katastrophe. Funkdienst.

Berkin, 15. September. (Privattelegramm.) Aus Athen berichtet ein Blast über eine neue Verschwörung entlassener Offiziere zum Sturz der Regierung und zur Wieder- einsetzung von PangaloS. Bereits seit Tagen versammelten sich Offiziere in der Haupt­stadt, bis die Regierung gestern eingriff und zahlreiche Verhaftungen vornahm. Die Ver­schwörer sollen deporttert werden.

nach Opfern der Springflut-Katastrophe anf der Insel Kiushiu. Es wurden rund vierhun­dert Leichen geborgen. Fünfhundert Fifcher- boote find auf der Höhe von Nagasaki geschei­tert und fünfundzwanzig Fischer ertrunken. In Kawachi wurden zwölf Hotels total zerstört.

Rottenrdam, 15. September. (Privattelc- gramm.) Ununterbrochen gehen noch Wolken­brüche über ganz Japan nieder. Eine Wieder­herstellung der Bahnlinien vor vierzehn Tagen ist vollkommen ausgeschlossen.

London, 15. September. (Eigene Drahttnel- dung.) Weitere Nachrichten aus Tokio besagen, daß die Zahl der Toten in Kiushiu sich auf 719, die der Verletzten fich auf 2300 beläuft, 1850 Häuser wurden zerstört, dreitausend unter Was-

Gchon das vierte mal!

Diesmal ein Flieger. Absicht oder Irrtum?

(Eigener Drahtbericht)

Berlin, 15. September.

Gestern nachmittag flog ein polnisches Flug­zeug über Reppen, gerade zu der Zeit, als noch die Manövertruppen mit klingendem Spiel kurch die Straßen marschierten. Der Flieger ging plötz­lich nieder und landete. Ein Oberlandjäger nahm ihm zunächst den Patz ab. Der Flieger ist polnischer Unteroffizier. Er wollte von Kra­kau nach Posen zurülksliegen. Dabei will er fich in den Böen verirrt haben und wegen Benzin-

Bei der heutigen Abstimmung im Bölker- bundsrat hat Belgien die nötige Zweidrittel­mehrheit von 32 Stimmen nicht erreicht, sondern ,nur 29 von 48 Stimmen für feinen Antrag auf sich vereinigen können. Mit diesem Ergebnis war die sofortige Wiederwahl Bel­giens in den Völkerbund unmöglich und das Bild für die heutige Nachmittagswahl der drei nichtständigen Ratsmitglieder gänzlich ver-> schoben. Autzenminister Vanderveldr äußerte sich nach der Abstimmung: Die belgische Delegation ist durchaus davon überzeugt, daß das negative Votum auf Grundsätze zurückgeht, die durchaus achtenswert find unb nichts

Moskau braucht die anke?n.

Für Wirtschasts- und Friedensverträge mit Bürgerstaaten.

Moskau, 15. September. In einer Unter­redung mit der amerikanischen Arbeiter- delegation äußerte sich Stalin: Das Außen­handelsmonopol ist eine der unverrück­baren Grundlagen der Sowjet-Politik. Auf die Frage, ob eine Zusammenarbeit der Sowjet­union mit der kapitalistischen Industrie an­derer Länder möglich sei, erklärte Stalin: Die Möglichkeit von Verständigungen aus dem Gebiete der Industrie und des Handels und vielleicht auch im Bereich diplomatischer

Der ebemalis« Srouvrin, in Wen. Fünf,»« vrentztfche Inkognito-Titel. Kaiserin Angnfie nnd Kaiserin Engenie. Auslandspäße für Lndendorff und den Prinz Sigismund nach de« 9. Nov. Die Influenza des Reichskanzlers.

Der ehemalige deutsche Kronprinz, der kürz­lich in Wien alsGraf von Geldern' weilte, hat dies Inkognito bald abgelegt, da alle Welt ihn doch erkannte; und der Wiener Volksmund, etwas gutmütiger und nicht ganz so biflig wie der Berliner, prägte das Witzwort:Am Ende is er gar net der deutsche Kronprinz, sondern der Vater vom Domela'. Inkognito, ein un­sagbar prickelnder Reiz für die nur dann vom Zwang der Etikette nicht geplagten Fürstlichkei­ten, der Weg ins Freie der Natürlichkeit, die Zeit des Genießcns. Wie der Schuljunge aus die Ferien, freute sich manche Fürstlichkeit auf ihre Jnkognitoreise. Und was machten unsere Lustspieldichter, die Lieferanten der Operetten­texte, gäbe es nicht das so wundervoll wirkende Theaterrequisit des Inkognitos. In Wirklichkeit fiel es den Staatshäuptern wegen der Photos usw. nicht leicht, ihr Jncognito zu währen. Dazu kam, daß z. B. die preußischen Könige ihren Jnkognitonamen fast immer aus den ihnen zustehenden fünfzig Titeln wählten. Wer also historisch etwas versiert war, wußte, daß es

Grafen Ravensberg, Lingen oder Ruppin gar nicht gab, sondern daß dies Titel waren, die den preußischen Monarchen zustanden. Friedrich Wilhelm der Dritte reifte als erster inkognito. Wenn er alljährlich nach Teplitz oder wie man es damal s nannte,Töplitz' ging, pflegte er sich Graf von Lingen zu nennen. Seine Söhne nannten sich Grafen Ravensberg, Hohenstein oder Ruppin. Der letztere Name ist auch für eine morganatische Ehe verwandt worden. Gräfin Ina Marie von Baflewitz wurde nämlich zur Gräfin Ruppin gemacht, als sie am 1. Juli 1914 eine Ehe zur linken Hand mit dem fünf­ten Kaisersohn Prinz Oskar einging, und erst seit 1920 führt sie mit Genehmigung Wilhelms II. die Namensbezeichnung Prinzessin von Preußen. Der östereichische Kaiser nannte sich aus Reisen Gras von Hohenems, der König von Bulgarien Gras von Tirnowa, der Schwe­riner Großherzog Gras Wenden usw. Eine besondere Freude an Jnkognitoreifen hatte die erste deutsche Kaiserin Augusta. Sie pflegte Anfang August jedes Jahres eine zweiwöchige Jnkognitoreise in die Schweiz zu machen. Diese bezeichnete sie stets als ihre größte Freude und Erholung. Da sie aber außer einem Kammer­herrn. einer Hofdame und einer Kammerfrau drei Diener um sich hatte,

wußte natürlich jeder wer sie war. Und nur sie selbst glaubte, daß ihr Inkognito überall gewahrt sei. Große Freundin des Inkognitos war auch die Kaise­rin Engenie. Gattin Napoleons III. So liebte sie es über alles, auf Maskenbällen die sie selbst oder prominente Persönlichkeiten der damaligen Pariser Hofgesellschaft veranstalteten, in immer neuen Kostümen oder Dominos zu erscheinen und die ihr bekannten Herren und Damen ge- : heimnisvoll zu frozzeln. Verschiedene Male > hat sie auch mit ihrer Freundin der Fürstin = Pauline Metternich ländliche Jahrmärkte in - Verkleidung besucht, bis es ihr Napoleon ver- i bot, nachdem sich der Ches der Geheimpolizei hierüber beschwert hatte. In einem einfachen - Wagen, nur von einer Hofdame begleitet, schlicht , und diskret angezogen »pflegte sie auch Bedürf- , ttge im Pariser Armenviertel zu besuchen und , zu beschenken. Diese ahnten indessen nicht, daß es die Kaiserin war, sondern glaubten, irgend eine reiche vornehme Dame habe sie beglückt. Ihre nichto-ffiziellen Reisen pflegte die Kaise- rin unter dem Namen einer Gräfin von Pierre- fonds zu machen. Auch noch nach der SiaatS- umwSlzung hat das Inkognito eine Rolle ge­spielt. So gab die Reichsregierung dem

General Ludendorff am 10. November 1918 einen auf den Namen Lindsttöm lautenden Auslandspaß, und Reichspräsident Ebert be­richtet in feinenAufzeichnungen aus den Re- voluttonstagen* unter dem 15 November 1918, daß er der Bitte des Prinzen und der Prin­zessin Sigismund von Preußen Auslandspässe als Herr und Frau von Plehwe zu erhalten, zugestimmt habe. Ebenfo hat der frühere preu- ßifche Innenminister Severing vor noch nicht langer Zeit dem deutschen Kronprinzen einen Paß nach Italien auf den Namen eines Kauf­manns Millers ausstellen lassen. Reichskanzler Luther weilte 1925 in Kämpen aus Sylt unter

Llmslmzspuk in Athen.

Sie wollen Pangalos wiederholen / Schicksalsgenossen des Diktators

Regierungen richtete, unterschrieben, was zu französischen Vorstellungen und Beschwerden in Moskau führte. Tschitscherin, be£ russische Außenminister, klug genug, um die Tragweite des ganzen Vorfalles zu erkennen, gab sofoit feinen Botschafter preis und bestritt entschieden, daß ein Sowjetvertreter eine Propaganda des Aufstandes und der Desertion in Frankreich or­ganisiere, mit dem die Sowjetregierung fried-,----------

liche Beziehungen unterhalte. Außerdem ließ mit irgendwelchen unfreundlichen Gesuh- Herr Tschitscherin Herrn Briand noch wissen, daß die Regierung der Sowjetunion jeden Akt desavouiere, der Anlaß zu einer solchen

Halbamtlich verlautet aus Gens daß die fran­zösische Delegation einen allgemeinen Antrag einbringen werde ,der die Frage der Sicherheit und der Abrüstung miteinander verbinden wolle. Der Antrag soll der vorbereitenden Ab­rüstungskonferenz vorgelegt werden, die dieses doppelte Problem in seiner Gesamtheit behan­deln soll. Hierbei sollen weder irgendeiner der Gedankengänge noch irgend einer der Texte deS Protokolls ausgeschlossen werden, dem Frankreich und zahlreiche andere Staaten zuge­tan find.

Budenstrelch oder Deulschenhatzr

Berlin, 15. September. (Funkspruch.) Eine Metallgießer-Delegation wurde nach der Teil­nahme am Internationalen Gießereikongreß in Paris in einem im D-Zuge Paris-Lüttich-Köln reservierten Abteil zweiter Klasse kurz hinter dem Nordbahnhos Paris von außen her b e - schossen. Die Kugeln durchschlugen die Fen­sterscheiben. Durch Splitter wurde ein Deutscher getroffen, ebenso ein Fran-

len gegen Belgien zu tun haben. Weiter möchte ich erklären, daß dieses Abstimmungsergebnis uns in keiner Weise verhindern wird, an der entschiedenen Mitarbeit an dem großen Werke des Völkerbundes sortzusahren.

Für Salvador dürfte Kuba eintreten. Anstelle

len ^am^ günstigsten beurteilt,| jung durch polnische Militärflugzeuge.

Beziehungen ist nicht ausgeschlossen. Ausfuhr und Einfuhr wie auch Kredite sind dafür der geeignetste Boden. Wir sind bereit, mit bürger­lichen Staaten Nichtangriffspakte und bis zur völligen Abschaffung stehender Heere gehende Mbrüstungsabkommen aber ohne knech­tende Bedingungen abzuschließen.

<$<n Eokeo-Bunzelti-VIad.

Paris, 15. September. (Eigene Drahttnel» . <ng.) Der kommunistische Gemeinderat von Clichy will einen Sacco-Banzetti-Platz schaf­fen. Aus diesem Anlatz ist eine grotze kommu­nistische Kundgebung angesagt worden.

Paris 15. September, lzofe. Ernstlich verletzt wurde niemand. Weitere Feststellungen wurden in Aussicht gestellt.

Zweitausend Soldaten beteiligten fich an den s . . _ . ,

AufränmungSarbeiten und den Nachforschungen (Siehe auch Bericht 1. Beilage, 4. SP. D. Red.)

WassührlFrankreichimGchilöe?

Vorlage eines neuen Abrustungsanirages Nach dem allen Grundsatz: Erst Sicherheit, dann Abrüstung,

Auslegung geben könnte.

Briand war mit diesen Erklärungen zufrie­den. Anders aber wirkte sie auf die Mehrheit feiner Mmisterkollegen. Die fcharfe Aktton, die man vor kurzem erst in Paris gegen die franzö­sische kommunistische Partei eingeleitct hatte, hielt die Gemüter immer noch in Erre­gung und, da man das provozierende Vorgehen der französischen Kommunisten auf sowjetrussi- fche Emissäre zurückführte, war es nur allzu ver­ständlich, daß die allgemeine Mißstimmung sich auch gegen Sowjetrußland wandte. Besonders in den französischen Blättern wurde von Tag zu Tag stärker die Forderung erhoben, daß Frank­reich sich nicht anders als mit einer Abberu­fung des mießliebig gewordenen Boffckafters zufrieden geben könne. Bis jetzt hat Herr Briand dem Ansturm derer, die den Kopf Rakowskis ha­ben wollen, noch widerstehen können, ob es ihm aber überhaupt möglich sein wird, dem Drucke der öffentlichen Meinung und der Mehrheit fei­nes Ministerrates nicht nachzugeben, ist eine an­dere Frage. Man darf annehmen, daß die Aus­einandersetzungen, die biefer Tage int französi­schen Ministerrat über den Fall Rakowski statt- finben werden, sehr lebhaft fein werden und daß Herr Briand sich mit allen Kräften gegen die Abberufung Rakowskis wehren wird, da er genau weiß, daß damit der erste Schritt zum Bruche zwischen den beiden Ländern getan fein dürfte.

Man braucht kein Wort darüber zu verlie­ren, daß die Aufbauschung der ganzen Angele­genheit nicht lediglich durch französische Em- i»finbIWeit und französische Stimmung hervor­gerufen ist. Sie ist auch noch aus andere Ur­sache zurückzuführen. Es ist ein offenes Ge­heimnis, daß Herr Austen Chamberlain her englische Außenminister, seit langem die französische Regierung zu beeinflussen versucht, ebenfalls die diplomatischen Beziehungen zu Sowjetrußland z u l ö s e n. Das Vorgehen bet englischen Regierung, bie aus Anlaß der ArcoS- Asfäre den Bruch mit Moskau tat, hat sich, nacbbem baS britische Imperium entgegen allen seinen Hoffnungen seit biefer Affäre lfoltert baftanb, was bas Verhältnis der Mächte zu Rutzlanb bettifft, hat sich als ein Fehlfchlag herausgestellt unb es ist nur zu begreiflich, daß man sich in London um Bundesgenossen um« schaut, um wirksam gegen die Sowjets vorgehen zu können unb sie kleinzukriegen. Bisher hat man überall, wo das Kabinett Baldwin eS ver- fudjt hatte, gegen Moskau Sttmmung zu macken, abgewinkt unb nun gab bie Ungeschicklichkeit des russischen BotschasterS in Paris willkommenen Anlaß, Frankreich gegen Moskau mobil zu ma­chen ES ist bezeichnend, daß gerade, nachdem Herr Chamberlain auf seiner Reise nach Genf in der französischen Hauptstadt geweilt hatte, die große Presse-Kampagne für die Abberufung Ra­kowskis begann. Wenn man wirklich In Paris dem Drängen Englands Folge geben follte, so müßte das eine neue Gefahr für den Frie- den bilden. Hoffentlich überlegt man sich im französischen Ministerrat noch rechtzeitig,, daß die G e n u g t u r n g, bie man erhalten hat, ge­nügen könnte, bie Entgleisung des Botschafters Rakowskis zu sühnen.

Berlin spricht drahtlos mit Tokio.

Gespräche am die ganze Erde? / Auch Bilder werden über die Ozeane gefunkt.

Berlin, 15. September. (Durch Funkspruch, i I lin-Tokio ftattfinben würden. Wie ein Blatt Graf Arco hatte kürzlich angedeutet, datz wir erfährt, werden demnächst diese angekündigten in absehbarer Zeit um die ganze Erde werden I Telephonieversuche mittels Kurzwellensenders sprechen können, und datz voraussichtlich noch in I stattfinden und zwar in Verbindung mit Bild- diesem Jahre drahtlose Telephonieversuche Ber-' Übertragungsversuchen.