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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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SltlttttrCT 216BmtHtbef Oraan vor Stabt Kassel Donnerstag, 15. September 1927. Umttiches Srqan der Stabt raffel. 17. Jahrgang

Schulkompromiß statt Regierungskrise?

Wie b«S Berkebrstempo

Sonst werde« die Völker die Regiertrngen zur Rechenschaft ziehe«.

Äeine Regierungskrise

Schulkompromiß In Sicht.

Der 2 Sklovrr btenfirrtt

aber viel zur »e.

Auch sozial-

stian bei.

fionben, 14. September. Rach Berichten au8 Tokio wurden in Mulden vorgestern bei einem Zusammenstoss mehrere ja panische Poltzi ften verwundet. Zahlreich« Proteste »er- langten die Austilgung der japanischen Einwoh- ner. Japan wartet anscheinend, bis die chtnefi- schen Elemente st» in einer derartigen Weise festgelegt hätten, daß eine Intervention tn den Augen der Welt gerechtfertigt sei. Wenn Japan

Agentur in Barcelona weist nichts davon.

Baris 14 September. (Eigener Draht- berM) Die Gerüchte über ein Attentat und

honverbindungen mit Spr­ee i er Erfindung. Dee unktioniert in normale,

Mann«» erobert nach o, an» bei »x6 immer breit« ml» bald an» bie wtttli Stabte ioroie Me Sanbircl

(Sie winden sich heraus

Wie die Siegermächte die Abrüstung sabotieren London, 14. September,

Japans und Koreas betroffen und dort großen Schaden angerichtet. In Tokio wurde ein Erd beben verspürt. Sämtliche Fernverbindungen wurden zerstört und selbst da« Unterseekabel unterbrochen.

Memel, 14. September. Im Zusammenhang mit dem Putschversuch in Tauroggen ist dort ein Standgericht eingesetzt, daS nach einer Mel­dung aus Kowno sechs Studenten zum Tode verurteilte Fünf weitere Beteiligte wurden gleichfalls zum Tode verurteilt.

Befehl Japan SieMandfchmel?

Die Chinesenrevoll» als'Grund einer Intervention.

einmal die Mandschurei beseht habe, werde es stch wohl nicht mehr daraus zurÜckziehn.

London, 14. September. lEigene Drahtmel- duna.) Laut Pressenotiz plant man in Peking die Auslegung einer Anleihe von hundert, sechzig Millionen Pen zur Weiterführung der südmandschnrischen Bahn nach der Mongolei Diese Anleihe soll in Ncwyork oder aber in London ausgebracht werden.

Falsche Sensatlonsgerüchle

Uever ein Attentat auf de« König von Spanien nirgends etwas bekannt / Alfons wohlbehalten bei Sportwettkampfen.

Ende der Siftatuu

Spaniens erstes Parlament.

Genf 14. September. Bei einem Echrenban- tett für den aus dem Pölkerbundsrat ausschet« denden tschechischen Außenminister Dk. Benes» behandelte dieser das Abrüstungsproblem. Nach ihm erklärte G r a s B e r n st o r s f, Deutschland

mittag wohnte er TenniS-Wettkämpfen in Za- rauz, einem kleinen Badeort bei San Seba«

eine allgemeine Begrenzung der Rüstungen einsetzen wolle und nicht für eine tatsächliche Herabsetzung. Anscheinend wolle man die gegenwärtigen Unterschiede in den Rüstungen zum Schaden Englands und anderer Mächte verewigen.

a

Vorläufig leine Äocarnr-Konferen».

Paris, 14. September. (Eigene Drahtmeldung.) Im Quai d'Orsay erklärt man auf Meldungen, wonach Granbi den Außenministern Briand, Chamberlain und Stresemann eine Zusammen­kunft mit Mussolini vorgeschlagen habe, wenn man auch früher oder später die italienischen Pläne und Absichten klären wolle, so wäre es doch verfrüht, die Besprechungen schon setzt in Aussicht zu nehmen. Chamberlain wird erst am Sonnabend avreisen und dann seinen Urlaub am Mittelmeer verbringen Mit der Rück­kehr deS Reichsaußenministers Tr. Stresemann wird für Anfang oder Mitte nächster Woche ge­rechnet fe nach Verlaus der Abrüstungsver­bandlungen.

* * *

können :en üu- kleine« Mnster en nnb

* * * Luersl Xr anon! England für Revision der FriedenSverträge. London, 14. September.

>, Berlin 14. September.

Alle Meldungen von einem endgültigen Schulkornpromitz zwischen Zentrum und deutscher Volkspartei eilen vorläufig den Be­schlüssen des Zentrums voraus. An der Eini­gung selbst ist aber nicht zu zweifeln. Bei einem Scheiter« der Koalition bliebe nur die Aus­lösung des Reichstages und der Bpell an die Wähler und e8 ist doch sehr fraglich ob die Parteien gerade den jetzigen Augenblick für gün­stig halten um es zu einer Neuwahl kommen zu lassen. Jedenfalls ist man auf beiden Seiten zum Kompromiss geneigt.

ihm erklärte G r a s B e r n st o r s s, Deutschland habe zwar einen Rechtstitel für den An­spruch auf Abrüstung, der nicht nut auf dem Versailler Vertrag und dem Völkerbundspaki beruhe, sondern auch durch di« Erläuterungen in den später von Clemenceau unterzeich­neten Noten die stärkste Stütze finde. Er werde sich aber vorläufig mit einer ernsthaften Be­tätigung des guten Willens der anderen mit einem ersten wirklichen praktischen Schritt begnügen. Er warnte aber ernst­lich davor, die Bedeutung der AbtüstungLskage für den Völkerbund zu verkennen, da et von den Völkern fast nur unter dem Gesichtspunkt dieser Aufgabe betrachtet werde. »Wenn die Re­gierungen den Völkern die Abrüstung nicht ge­ben.» fo schloß Gras Bernstorfs, .so werden s t e sichbieVölkernehmen.»

Die Wetterkatastrophen höusen sich

Taifun und Springflut verwüsten Japans Küste 270 Tote / Viele tausend Häuser fortgeriffen.

folge ob« bemerkenswerte Reuernngen mit:

Merorts warten die Autobefitzer schon gar nicht immer aus die Behörden, die ja in allen Zeiten hinter dem Tempo der Lebensabwick­lung zurückgeblieben sind, sondern greifen zur Selbsthilfe. Die neueste Erscheinung in nuferem so gestaltenreich gewordenen VerkehrsMcn wird der Auto-Lotse. Dieses neue Wort enthält das ganz« so groß gewordene Sicher- hettsproblem für den Verkehr des Autofahrers nicht nur, sondern auch für andere Gefährte, für Fußgänger und alles, was stch Überhaupt auf der Straße bewegt. Es erzählt davon, daß der Weg über die Straße, die Fahrt durch die Großstädte so verwickelt und klippenreich ge- worden ist, daß der Unkundige eines erfah­renen Begleiters bedarf. .

Zu dieser Erkenntnis sind die Autofahrer gekommen, die mit dem eigenen Auto auch fremde Städte durchqueren und besuchen. Zwar bemühen sich die Polizeiverwaltungen um die weitgehendste Einheitlichkeit der Ver­kehrszeichen. Aber immer noch gibt es kleine Unterschiede, die sich zu ©trafen oder so­gar zu Katastrophen entwickeln können Uno vor rLem kann dec gewitzteste

Chauffeur in einer fremden Stadt niemals die örtlichen Sonderregelungen be­herrschen. Er kennt nicht das System der Ein­bahnstraßen, er hat vor allem auch keine Ah­nung von dem baulichen Zustand der Straßen, ein sehr wichtiger Punkt, da z. Z. in allen Or­ten ein erstaunlicher Eifer im Buddeln an den Tag gelegt wird. Im Auslände kennt man ihn fchon längst, den Autolotsen. In Deutschland hat man an feine Einführung zu allererst in Magdeburg gedacht. In Berlin bemüht man sich z. Z., den neuen unentbehr­lichen Berufszweig auf die Beine zu stellen. Dankbar dafür sind vor allem die stellungs­losen Chauffeur e. Ihre Zahl wächst zur Zeit etwas rascher als durch Anschafsung von Motorfahrzeugen neue Kräfte gebraucht werden, weil die Autoschulen noch niemals so stark von Selbstfahrern besucht wurden wie gerade letzt. Selbst die Frau und da - junge Mäd­chen wollen sich nicht mehr einem Chauffeur anvertrauen, sondern in Uebereinstimmung mit der sportlichen Lebensauffassung unserer Zeit ihren Kraftwagen mit eigener Hand len­ken. An zahlreichen Stellen Berlins sollen setzt Plakate angebracht werden, di« in knapper Form aus di« Möglichkeit aufmerksam machen, durch Fernruf in kürzester Frist einen Autolotsen zu bekommen. Der Motorrad-Ver­band verfügt ständig über mindestens

fünfzig dienstbereite, stellungslose aber bestens erprobte und bewährte Chauf- seure, die für den Lotsendienst geeignet sind. Die Anrufsnummer deS Auto-Lotsen-Dienstes wird tn Kürze auch allen Verkehrsschutzleuten bekannt sein und diese werden aus eigenem Antrieb unstcheren fremden Fahrern den Rat zur Benutzung deS Dienstes erteilen. Der Ver­band schreibt für den Lotsendienst angemessene, aber bescheiden« Entschädigungssätze vor, die zweifellos von ortsfremden Fahrern und Auto- besitzem, deren Caufseure den Lotsendienst ebenfalls benötigen, als tragbar empfunden werden könne«. Die Polizeiverwaltungen und Fremdenverkehrsvereine auch der andere« Großstädte werden sich vermutlich entschließen, dem Magdeburger und Berliner Vorgehen zu folgen, so daß sich in ganz kurzer Zeit die Kraftfahrer im ganzen Reich mit erhöhter Sicherheit bewegen können und die Bevölke­rung m erheblich vermindertem Grade

durch ortsfremde Autvssahrer gefährdet wird. Man hat auch angeregt, wie im Ausland auf den deutschen Landstraßen ebenfalls AnS- besseruNgssahrer verkehren zu lassen, die bet Pannen mH allem möglichen Gerät so­fort aushelfen könne«. Wie wir erfahren, sind wir in Deutschland so weit noch nicht. Vorläu­fig genügt die Ausgabe von sehr praktischen Landkarten mit einem genauen Verzeichnis der Orte, an denen der Fahrer Ausbesserungsmög­lichkeiten vorfindet, seinen Betriebsstoff ergän­zen kann und auch Arzt und Apotheker an« trifft SS ist aber nickt anwahrsckeinlich daß her Ansbessernnasfahrer auf der Landstraße schon in kurzer Zelt zwischen Großstädten hln- und herpcndeln wird, die einen genügend starken nachbarlichen Krastfahr

Wie ei« Blatt schreibt, kann England die In­tegrität bestimmter neuer Staaten nicht garan tieren. Die Borwürfe gegen England kämen meistens aus Kreisen der Kleinen Enten­te , die eine englische Versicherung g e g e n d c e Revision der Verträge haben wollte«. ES sei lächerlich, wen« England an dem Unglück Uch zusammengestellten Trianonvertrage für immer festhalten wollte, der grosse Teile der ungarischen Bevölkerung an die Tschechoslowakei abgetreten habe. Sobald bewiesen werden könn­te dass eine der territorialen Abmachungen un­fair fei, müsste 666 abgeändert werden.

* * *

Vier Jahre nach dem Staatsstreich des Dik­tators Primo de Rivera hat sich König Alfons entschlossen, seinem Volle die lange vorenthal- lene Verfassung zu geben und hat zu diesem Zwecke die Nationalversammlung einberusen, die allerdings nur dem Namen nach ein Parla­ment ist. Sind doch ihre Funktionen lediglich beratender Natur. Das Recht der freien Be­schlußfassung, das Recht der selbständigen Wahl eines Präsidenten und der freien Rede sind ihr nickt gegeben. Dieser Institution ist schon aus dem Grund jeder parlamentarische Charakter genomtmr, als ihre Mitglieder nicht vorn Volke gewählt, sondern fast durchweg von der Regie­rung ernannt oder von ber Regierung nahe­stehenden Organisationen delegiert werden.. Von Primo de Ribera selbst wird matt nicht viel mehr sagen können, daß er als eifriger Nach­ahmer seines unerreichten Vorbildes Mussolini als General feine Gelegenheit hatte, sich auszu­zeichnen und daß er als Politiker von der mehr oder minder getreuen Nachahmung seines ittta« Herrischen Vorbildes lebt. So ist di« spanische Diktatur eigentlich nur auf einem Negatlvum, dem völligen Versagen des Parlaments, ber Mißwirtschaft der Parteien und ber Teilnahm- losigkeit der breiten rürtftänbiflen Schichten des spanischen Volkes aufgebaut. Tatsächlich hatte der Diktator damals in daS Wespennest einer unglaublichen politischen Korruption hin- eingeriffen mit eisernem Besen die Cliquen- Wirtschast bei Parteien beseitigt, ben unheilvol­len Einfluß ber ehemal- .n führenden Ge- schäftspolitiker vernichtet. Wenn auch Primo de Rivera stch durch seinen Staatsstreich außerhalb der Verfassung stellte, so bemühte er sich dennoch in der Zeit seiner Regierung, seine Säuberungs­arbeit wenigstens einigermaßen in den alten Rahmen der Verfassung einzusügen. Womit er wohl zu erkennen geben wollte, daß seine Dikta­tur nur ein Uebergangsstadium zu einem neuen, verbesserten Verfassungs-Regime angesprochen werden müsse.

Die schwerste Belastung der Diktatur bedeu­tete der mit blutigen Opfern bezahlte Marokko­feldzug ,der nicht im Sinne Primo de RiveraS war, dessen schließlicher Erfolg aber viel zur Be­festigung feiner Position beitrug. Auch sozial- politisch stieß seine Reformarbeit auf nahezu unüberwindliche Schwierigkeiten und nur Schritt für Schritt gelang es, Steuer- und So- zialeinrichtunaen den europäischen Verhältnissen anzupaffen. Wenn auch der Nationalversamm- lunq, die jetzt durch den König einberusen wurde, der parlamentarische Charakter noch ver­sagt bleibt so bedeutet sie insofern bereits eine Lockerung der Diktatur, als sie erkennen läßt, daß Primo de Rivera doch nicht auf die Mit arbeit weiter Kreise der Wirtschast, der Arbei­ter und der freien Berufe verzickten will. Von dieser Nationalversammlung einer beratenden Mithilfe bis zu einem gesetzgeberischen Parla­ment und schließlich zu einer neuen Verfassung ist der Weg nicht mehr so weit. Primo de Ri­vera wird ihn zu Ende gehen müssen. Wenn auch nicht heute, so doch dann, wenn sein Re­formwerk gesichert ist.

Dieser Diktaturprozeß Ist in Deutschland zwar mit großer Aufmerksamkeit als Symptom in dem interessanten ProzeßNiedergang oder neue moderne Entwicklung bei parlamentari­schen Systems», aber nicht mit derselben Leiden­schaftlichkeit verfolgt worden, wie die italienische Parallelerscheinung. Dies hat einmal seinen Grund darin, daß die internen Angelegenheiten Spaniens uns ferner liegen und nni noch weit weniger berühren, aI8 dies bei Italien der Fall ist Spanien hat auch während des Krieges feine korrekten, ja oft freundschaftlichen Be­ziehungen zu Deutschland zu erhalten gewußt, und auch während der Diktatur bat sich dieses Verhältnis abgesehen von den wirtschaftlichen Trübungen nichts geändert. ES fehlt zwischen Spanien und Deutschland auch feite fchmerzliche Analogie, die durch die faschistische Herrschaft in Südtirol die deutsche Einstellung zum Fa­schismus beeinflußt. Wir haben also alle Ver­anlassung, auch diese? neue Erperlment diktaio- rialer Staatskunst in Spanien mit objektive, Zurückhaltung zu verfolgen und uni aus bei Wunsch su b-fck-änken. bnfr es o-t"inen moae neue feste politische Formen zu finden, mit denen Spaniens Selbständigkeit und sein wirt- schriftlicher Fortlckritt aeück-rt werden kann.

(gif Ausrührer büßen mit dem Tobe

Paris, 14. September. Don einem Attentat über gestörte De. auf den König von Spanien, von dem im Aus- ^leufonSebr land verbreitete Gerüchte wiffen wollen, ist hier Her R6ntfl von Spanien besuchte gestern nichts bekannt. Auch bl« Nachrichten- bie Regatta in San Sebastian. Am Nach-

Berlin, 14. September. (Privattelegramm.) Für die Feier deS achtzigsten Geburtstages beS Reichspräsidenten ist in Aussicht genommm CFin bivlomatischer Korrespondent erhebt für alle Behörden und Amtsstellen Arbeitskür- ernüe Bedenken dagegen, bass die AbrüstungS- zungen, bezw. den Ausfall der Bürostunden Kommission deS Völkerbundes stch lediglich für anzuordneten.

Mach', (grnft mit ber Abrüstung!

London 14. September. (Eigene Drahtmel- send Häuser überschwemmt und fünfzehntausend dunq) Die Blätter berichten auS Tokio: St« Einwohner obdachlos. Der mit ber Sturmflut Wirbelsturm mit Springflut hat gestern bei Na- verbundene Taif un hat auch onberc Gegenden gasaki und Umgegend gewütet. Allein in Kuma­moto beträgt die Zahl ber Toten 270 und die ber Verletzten über tausend. <80 Hauser seien durch die Flut fortgefchwemmt und zweitausend unter Wasser gesetzt. In Cmura seien fünftem