Nr. 213. — 17. Jahrgang.
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Kreuzworträtsel.
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Wagerecht: 1. Land in Westasten; 7. ägyptischer Gott; 8. Flächenmaß; 10. mustkal. Tonb«. zeichnung, italienisch, und Vorsilbe; 12. Zeitmes. ser; 14. Vorwort 15. GebirgSart der Alpen; 17.
SiweurLtsel.
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5. Nebraska. 6. Diester weg. 7. Rondo, 8. Araber,
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Der Spieler
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BuchstabenrätseL
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Amor am Nil.
Seltsames Eherecht in Aegypten.
Männer können nirgends auf der Wett leichter geschieden werden als in Aegypten. Der Gatte, der seiner Frau überdrüssig ist oder die sonst ans irgend einem Grunde los sein will, braucht nur dreimal die schwerwiegenden Worte auszufprechen: „Ich scheide Dich". Da die Scheidung so einfach ist, könnte der Mann also heiraten, so oft ihm beliebt und immer wieder seine Frau wegschicken. Ein solches Verfahren ist zwar gesetzlich, gilt aber nicht für anständig.
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Gleichwort für geistesverwirrt; 21. weiblicher Vorname, Kurzform; 23. Lebensmittel; 24. Bindewort; 26. Vorwort; 27. chemisches Zeichen für Aluminium; 28. Fürwort; SO. Stadt in Italien.
S e n k r ech t: 2. AusgestorbeneS Rind; S. chemischer Ausdruck für Wasser, franz.; 4. Bergrinne der Alpen; 5. Fürwort; 6. Halbinsel Astens; 9. Jnselreich; 11. arabischer und spani- scher Artikel; 13. Vorrichtung zum Aufhängen; 14. chemisches Zeichen für Iridium; 16. moderne Vergnügungsstätte; 17. Papageienart; 20. Abkürzung für Rhode Island: 22. Umstandswort; 24. Bauerngestalt bei Hebbel; 25. Göttin, latein.; 27. Name von Flüssen und Bächen, Abkürzung für ad acta; 29. chemisches Zeichen für Zinn.
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Man beginnt mit dem ersten Buchstaben, lieft dann in teilet Sette die Buchstaben unter der gleichen Note. Dann lieft man den »weiten Buchstaben von vorn und verfährt weiter ebenso. Da- ergibt: „Sing« wem Gesang streben".
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Paul Gerling.
Martinaplati 3 a, gegen übet dem Denkmal SSmtlinhe Reparaturen Wiederverkäufe« an allen Plfltren gesucht.
Herrscher von heute.
Der Roman des ^Fleisch-Königs".
y. Ogden Armour, der jetzt nach längerem Leiden gestorben ist, war lange Zeit eine der führenden Persönlichkeiten in der amerikanischen Industrie. Im Guten wie im Bösen ist sein Aufstieg bezeichnend für die gigantische und skrupellose Art, mit der man ht Amerika »Geld* macht. Der »Fleisch-Könitz* ist er genannt worden, denn er konnollierte an der Spitze deS Fleisch-Trust'8 etwa siebzig Prozent der gesamten Fleischwaren, die die Vereinigten Staaten heworbrinaen. Sein Reich, dessen Mittelpunkt die großen Chicagoer Fabriken bildeten, war wahrlich kein Paradies, sondern die Verhältnisse darin waren eine Zeitlang so Lhelduftend und unappetitlich, daß sie wirklich „gen Himmel* stanken, und in aller Erinnerung ist noch der Kampf gegen diese Methoden, der durch Upton Sinclairs Roman „Der Sumpf* heraufbeschworsn wurde und zu einer bedeutenden Verbesserung führte.
Armour, der allein in Chicago mehr als vierzehntausend Arbeiter beschäftigte und jährlich für Hunderte von Millionen Dollar umsetzte, ist kein Selsmademann gewesen, wie so viele Dollarkönige, aber auch in seinem Leben fehlt nicht der romantische Einschlag. Sein Vater, Philip Armour, hatte zuerst sein Glück als Goldgräber in Kalifornien versucht und die Schätze, die ihm hier versagt waren, dann im Schlachten und Verarbeiten des Rindviehs in Milwaukee gefunden. Er hielt seinen Sohn Ogden für zu schwächlich, um das Geschäft zu übernehmen und bestimmte seinen Bruder Phi-
lip zum Nachfolger. Aber dieser starb, und so mußte Ogden, der sich wegen seiner angegriffenen Gesundheit aus einer Reife tn Europa befand, zurürkgerufen werden, und begann seine Laufbahn von der Pik« an. Er war zuerst Laufbursche, dann Bürübeamter mit zehn Dollar in der Woche tm Geschäft seines Vaters und arbeitete sich allmählich empor. Als der alte Armour 1900 starb, wurde Ogden Ches der Firma und dehnte nun seine Unternehmung immer weiter auS, bis er zusammen mit Swift und Morris den großen Fleisch-Trust gründete, der den Hauptteil der amerikanischen Erzeugung kontrollierte. Armour ist stets stolz darauf gewesen, daß «r sein Geschäft von Grund auf verstand.
Den größten Teil seines Lebens hat er selbst in seinen Fleischfabriken verbracht und stand mit seinen Arbeitern ans kameradschaftlichem Fuße. Trat er in einen Raum, so wurde er von allen Arbeitern freundschaftlich mit dem Zuruf: »Hallo^ Ogden* begrüßt, und er antwortete evenso. Dar Andenken seines Vaters ehrte er dadurch, daß er keinen seiner Angestellten entließ, und keiner der alten Freunde seines Vaters hatte je vergebens um Geld gebeten. Durch die Heereslieferungen während des Krieges hat sich sein Riesenvermögen noch un- gcheuer vermehrt. Seine einzige Tochter Lolita, die jetzt mit Rekordschnelligkert an sein Krankenlager nach London eilte, bereitete ihm das größte Glück und zugleich den grüßen Stummer seines Lebens. Sie war nämlich als Krüppel geboren, und sie wurde geheilt durch eine berühmt gewordene Operation, die der Wiener Professor Lorenz an ihr vornahm. Er ftrhr zu diesem Zweck mehrmals nach Amerika und erhielt für die glücklich durchgeführte Operation ein Honorar von 50000 Dollar.
1—2 Einer von zwölf Brüdern
3—4 Biblische Person
2—3 Weiblicher Nam«
1—4 Mittelgebirge.
Auslösungen der Rätsel in Nr. 207.
HiervalvvbeurStsel. __ .
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Gleichwort für böse; 18. Gleichwort für Feld; 19. “ 2e”tw " ®htwr ~ ®Itl”
Graue Haare erhalten Naturfarbe und Jugendsrische ohne zu färben. Seit 20 Jahren glänzend bewährt Näheres unentgelil. durch E Wirthmann Nürnberg, Am Gras- lein 2.
9. Nelke.
— RabindrattaÄ Tago«. —
Sonntag, 11. September lä.i
Oft gibt ein Mann seiner Frau in einem Anfall von plötzlicher Wut den Laufpaß, und nach kurzer Zeit tut es ihm leid, er möchte I« wieder zurückhaben. Zweimal jann er sich von ihr scheiden und sie wieder zurücknehmen, aber das dritte Mal kann er es nur tun, wenn die Frau unterdessen einen anderen Mann geheiratet hat und von diesem geschieden ist. Erft dann darf der erste Gatte seine Frau wieder heiraten. Wenn bei- der Scheidung keine Zeu» gen Wgegen waren, dann nimmt man es nicht so genau, und der Mann heiratet seine Frau zum dritten Mal auch wenn sie vorher nicht von einem anderen geschieden ist; aber wenn Zeugen vorhanden sind, dann geht das nicht, und man muß einen Ausweg finden. In solchen Fällen wird ein häßlicher oder mißgestalteter Mensch mit der Frau zum Schein verheiratet; er spricht dann dreimal die Scheidungsformel aus und nun steht der Wiedervereinigung des Mannes mit seiner zweimal fortgeschickten Gattin nichts im Wege. Die häßlichen Stellvertreter, die aus dieser Scheinrolle ein Geschäft machen, verlieben sich aber bisweilen in die ihnen angettaute Frau so leidenschaftlich, daß sie die Scheidung nicht aussprechen, und dann ist die arme Frau an ein Ungeheuer gebunden, ohne daß sie dagegen etwas machen kann.
Die Frau kann sich von ihrem Mann« nur scheiden lassen, wenn sie grausames Verhallen ihr gegenüber nachweist, und dies muß ste vor dem Gericht tun. Ein solches Schetdungsver- fachren ist für die Frau unsicher und kostspielig; deshalb wird es sehr selten angewendet. DaS Gesetz erlaubt einem Aegypter vier Frauen zu nehmen, dies kann sich aber nur ein sehr wohlhabender Mann leisten; bei den unteren Ständen heiratet man daher lieber nacheinander, und diese Gewohnheit bringt Vie!« Schwierigkeiten für die verlassene oder geschiedene Frau mit sich.
Rundfunk.
Was aus der Sonntag belaßt
8—9: Morgenfeier. veranstalt« vom Warbura-Der- ein. H> 11—12: Hebertraenna von Kassel: Förderung von Kulturbestrebungen an! dem Halben Lande" Bor» trag oon Pros. Dr. Luthmer vom Landesmuteutn, Kassel. H 12—13 Eltern stunde I unter Leitung von Dr. S. ftlefdj und Mittelschulrektor K Webrbanl: „Dviel- sachen", Vortrag von Rektor R Webrban H 12.30 618 18.80: Mittagsständchen. veranstaltet vom YauSorche- fter. Musik. Leitung: Kapellmeister Reinb. Merten. <$> 15—16: Die Stunde der fügend (unter Leitung von Mittelschulrektor K Webrsian): ..Aus dem deutschen Märchenborn" »oroetrauen von der fiafoerltantc Lie- sel Simon. AuS dem Buch« .Luftig« Stunden" von Maximilian Bern: Ä> 16—17: Uebertragung von Kos. fei: Konzert aus dem Parkrestauram Karlsaue. Muftk. Leitung: Karl Metl. <$> 17: Uebertragung von Hamburg: Tagung der Deutschen Pbotoindustrie und deS Deutschen PbotobandelS. H t8—19: Stunde deS Rbein« Mainischen Verbandes für Volksbildung: ..Deutsche Balladen", gelesen von Gerdi v. Hirschhevdi. H 20 bti 20,30: Stunde der Krankiurter Aeitung. H 20,30—21.80 Eduard Mdrike. Aussübrende: Alice Brandt-Rau (Sovrani. Karl Iaroichek (Tenorl. stritz Cöemar vom SrfltrffttrteT Schauspielhaus (Rezitation!, am Stein« wan-kklügel: Erich 3. Kahn. §> 21.30—2,30: Debet« tvaaung von Kassel: Eine Schubertftunde. Mitwir- kende: Dela E. (Sottbelft (AM Eugen Bodart (ftlöte und Klaviers. Berta Nivolai (Klaviers. Anschließend bis 0,30: Uebertragung aus der Tantklause: Tan»- vroararnm. (Kapelle Pinkus Langer).
WaS u»S der Montag bringt.
1165—12: Uebertragung des Glocken-svielS auS dem Darmstlldter SHlotz. 4> 16,30—17,46: Konzert de« Hausorchesters: Die Over der Woche. Musik. Leitung Kapellmeister Reinb. Merten. Mitw. Lena Bötznicket, Sopran, vom Frankfurter Opernhaus. <$> 17,45—18,05 Die Lefeftunde. AuS dem Roman „Auch Einer" von Fr. Tb. Vischer (geft. 18. Sept. 1887). -$> 18,45-49.16: Funkhochschule (Anleitung zur Betrachtung von Kunst« merken): „Altdeutsche Tafelmaletei 2", Vortrag von Dr. OSwald Götz. Assistent am Städelschen Kunfttn» stttut. <H 19,16—19,30: Englische Ltteraturoroden, vor» getragen von Studientat Paul Olbrich. ch> 19,30—20: Englischer Sprachunterricht, erteilt von Studienrat Paul Olbrich. -- 20—21.80: Uebertragung von Stuttgart: Gastspiel George Meader, von der Mettovolitan« Opera. Newvork. Milwirkende Hubert Giesen (Klavier) des Pbilb. Orchesters, Stuttgart. <K 21,30—22,80: Uebertragung von Kassel: Haus- und Kainnterntusik vor 100 Jabten, 1. Sonate für Flöte und Gitarre T. Gande. 2. Duett für 2 Gitarren A, de 8600er, 3, ®e« renade für Violine und Gttarr«, Leonbard de Errl. 4. Trio für Flöte, Viola und Gitarre Mdlino. AuSf. Di« Trio-Vereinigung G. Buchmaim, W. Krutz und R. Wille.
1. Wie man es nicht macht
2 Wie man seine jetzige Lage verbessert.
Der Hessische Kurier” sagt: Mit typisch amerikani sehern Humor und amerikanischer Radikalität entwickelte Mr. Thornlieid seine Grundgedanken: .Man mull wollen, man muß dnen Plan haben!“
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