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Hessische Abendzeitung
Kasseler Abendzeitung
Nummer 203 Amtliche« Organ der Stadt Kaffel. Mittwoch, 31. August 1927. Amtliches Organ der Stadt Kaffer. 17. Jahrgang
ausw fi. Sin». Zeile 20 A Reklamen Seil« 75 Crrertgebübr 20 A (bei Zus. der Offerten 50 A RecknnnaSbeträge tnnerb. 6 Tagen «bibar Für, die Richng. fett aller durch Hernforecher aufgegebenen Anreisen ioroie «tr Aufnabmedaten und Plätze kann nicht garantiert werden ftüt Anzeigen mit besonders sLwie- dgem Latz 100 »roeem Aufschlag. Druckerei: Schlachtbofstrafte 28(30 Geschäfts- Relle: Sölnffche Strafte 5 aeaenüber der Svobrftrafte fternfDreier 951 und »o2.
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Scharfe Nheinland-Duelle in Sicht.
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Alles Recht auf deulscher Seite r Kei« Ostloearno,
Gefährliches Geld.
Von Auslands Gnaden. — Und die Reichsbank?
Die starke Börsenbaisse der letzten Tage bringt man zum Teil mit den Absichten des Reichsbank. Präsidenten auf neuerliche Krediteinschränkungen in Verbindung, um die Auslandskredite etwas abzubauen. Es heißt, daß die deutschen Banken über zwei Milliarden Mark kurzfristig geliehenes Geld aus dem Auslande hereingenommen haben, um das Kreditbedürfnis einigermaßen befriedigen zu können. Man braucht kein Wort darüber zu verlieren, daß ein derartiger Zustand durchaus unerquicklich und unter Umstanden sogar sehr gefährlich werden könnte. Man braucht sich nur vor Augen zu halten, was geschehen würde, wenn plötzlich durch eine aus irgend welchen politischen Gründen hervorgerufene Animosität gegen Deutschland die ausländischen Geldgeber nervös machte und sie zur Einziehung der kurzfristig gegebenen Gelder veranlaßte. Ein solches Vorgehen, das durchaus nicht außer dem Bereiche der Möglichkeit liegt, würde unbedingt eine schwere Kre- di 1 k r i s i s Hervorrufen, die unter Umständen auch zu einer Währungskrisis führen könnte. Es ist daher zu begreifen, daß die Reichsbank sich ununterbrochen mit diesen Dingen befaßt und alle Anstrengungen macht, dieses Damoklesschwert, das über ihren Häuptern hängt, abzuschneiden. Die letzte Umfrage bei den Banken scheint den Beweis erbracht zu haben, daß trotz der scharfen Kreditrestriktion, die einige Wochen vorher vorgenommen worden war, die Auslandsverschuldung, was kurzfristiges Geld betrifft, immer noch von einer Höhe gewesen ist. die jeden Währungspolitiker mit tiefer Sorge erfüllen mußte. Daß die Reichsbank natürlich nunmehr versucht, aus dieser bedrohlichen Situation herauszukommen, ist mehr als begreiflich. Man kann aber nicht umhin, festzustellen, daß die Reichsbank mit ihrer Zickzack- Politik an diesen Verbältniflen s e l b st schuld ist. Sie hat mit allen Mitteln verhindert, das langfristiges Auslandsgeld zu unS kam und hat außerdem durch ihere Diskontpolitik, indem sie den Reichsbankdiskoni auf fünf Prozent herabsetzte, Veranlassung geboten, daß deutsches Geld massenhaft ins Ausland abwanderte. Was Wunder, daß die Großbanken, um dem Kreditbedürfnis einigermaßen genügen zu können, den Weg beschritten, der ihnen allein offen blieb: Sie nahmen im Auslande kurzfristiges Kapital auf, nachdem es ihnen verwehrt war, Gelder aus lange Sicht borgen zu dürfen. Nun kehrt sich das Schwert gegen Herr Schacht selbst. Er hat nun Mühe und Not, die Gefahr, die er durch seine vielbeanstandete Politik heraufbeschwor,
London, 30. August. (Eigene Drahtmeldung.) Ein diplomatischer Korrespondent schreibt: Chamberlain und Briand würden vielleicht in Paris oder Genf die neue sranzöfische These über die Rheinlandbesetzung als Garantie für die deutsche Ostgrenze und gegen den Anschluß Oesterreichs erörtern, falls diese Frage aufgeworfen wird. Britische Kreise bezeichneten die französischen Ansichten über die Notwendigkeit eines Ostlocarno als Bedingung für die Rheinräumung als Wechselreiterei", der sie sich nicht anschlietzen würden. Das Recht Deutschlands oder Oesterreichs, an den Völkerbund zwecks Vereinigung zu appellieren, sei ihnen durch sämtliche Friedens- und Völkerbundsverträge ausdrücklich vor- behalten worden. Die britische Regierung würde heute wahrscheinlich gegen den Anschluß als inopportun und gefährlich stimmen. Dies habe jedoch nichts mit dem Versuch zu tun, diese Länder zu zwingen, ein vertragsmäßiges Recht aufzugeben. Nach einem anderen Blatt ist die überwältigende Ansicht in England, daß die Rheinlandbesetzung so rasch wie möglich beendet werden müßte und daß ihre Fortführung eine Quelle der Bitterkeit und Unsicherheit im wahrsten Sinne des Wortes ist.
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Wohin tretet Europa?
Ter Rücktritt ein Signal. Macht den Rhein frei. London, 30. August.
Die Presse erblickt im Rücktritt Cecils ein Symptom der europäischen Stimmung. Die Rheinlandbesatzung fei zu einem guten Teil an diefem gegenseitigen Mangel an Vertrauen in Europa schuld. Frankreich sollte sich etwas besser der Zeit nach 1870 erinnern. Cecils Rücktritt könne zu einer Kabinettskrise oder mindestens zu einer Umstellung des Kabinetts führen und Lord Cecil werde jetzt im Oberhause ein scharfer G e g n e r der Regierung fein. Ein Blatt spricht von einer unbehaglichen Atmosphäre, die alle verantwortlichen Stellen zur Ueberlegung zwinge.
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Kein ru flsches Beiroirum tflr England <
London, 30. August. (Eigene Drahtmeldung.) Laut Pressenotiz erwägen angeblich Petroleum-
Anschluß frei, Räumung.
gesellschaften und Interessenten, welche Aktion unternommen werden könne, um die Etnfuhr von Petroleum nach EnÄand zu verhindern, das aus russischen von Bolschewisten beschlag- namten Oelfeldern stammt. Möglicherweise soll man gegen einige Personen vorgehen.
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Ba sam für die Vsalz.
Paris will sie sanfter behandel«.
Paris, 30. August.
Wie halbamtlich verlautet, hat der Rheinlanddelegierte Tirard beim bayerischen Ministerpräsidenten Held besonders die Frage ange- schnitten, mit welchen Mitteln man die Beziehungen zwischen den französischen Behörden und den Bewohnern der Pfalz, die bis zum letzten Augenblick besetzt bliebe, erleichtern könnte. Es müsse eine ständige Verbindung zwischen den beiden Parteien hergestellt werden, um örtliche und namentlich auch Preffekonslikte leichter beheben zu können.
<£?cii macht nicht mit!
Der Rücktritt vollzogen. — Abrüstungssünden.
(Eigener Drabiberichisi
London, 30. August.
Wie amtlich verlautet, ist Viscount Cecil auS dem Kabinett ausgetreten. In einem Schreiben an den Premierminister erklärt er, er scheide aus, weil in der äußerst wichtigen AbrüstungS- frage mit seinen Kollegen nicht mehr zusammen arbeiten könne, insbesondere das Mißlingen der Genfer Drei-Mächte-Konferenz und erklärt, man habe in all diesen Fragen seine Vorschläge abgelehnt, obwohl durch sie eine Einigung hätte zustande kommen können, bei der kein wesentliches britisches Interesse geopfert worden wäre. (Wie bereits an leitender Stelle ausgeführt, sind für uns Deutsche von ungleich größerem Wert die in dem Schreiben nicht ausgeführten Rücktrittsgründe, nämlich als Protestaktion gegen die völlig unzureichende Besatznngs- räumung. Die Redaktion.)
z u b a nn e n. Er versucht es mit drasti - scheu Maßnahmen, wie die Kreditrestriktion vor einigen Monaten eine war und ist unter Umständen so gar nicht davon abzuhalten, noch einmal so stark in das Wirtschafts- und Börsenleben einzugrcifen, wie er es schon getan hat.
Deutschlands Geldverhältnisse waren seinerzeit, als man glaubte, den Geldmarkt radikal vom Auslande unabhängig machen zu fonnen, durchaus nicht so, daß dieses Experiment schon am Platze war. Die Folgen waren daher viel bedenklicher als der Zustand, den der Reichs- bankpräsident mit einem kräftigen Schnitt beseitigen wollte. Sie können unter Umständen für unsere Geld- und Währungsverhältnisse viel schlimmer sich auswirken, als es der frühere Zustand, selbst bei stärkster Angespanntheit, eS je vermocht hätte. Es frägt sich daher, ob es nicht an der Zeit ist. die Befugnisse des allmächtigen Reicksbankvräsidenten etwas zu beschneiden und die Entschließungen von einer kollegialen Entsckeiduna abhängig zu macken. Die Zeit, in der eS notwendig war, daß ein Mann, die Währungssanierung kn der Hand hatte, ist vorüber und die Verhältnisse sind so kompliziert geworden, daß mehrere Köpfe bessere Entscheidungen treffen Tonnen als einer. Diese Erwägungen sollten sich die Verantwortlichen Stellen einmal durch den Kopf gehen lassen.
Dr. Adalbert Huber. ♦ * *
Unftr Luftdienff vorbl'd 'ch.
Auslandsvertreter im Flugzentrum der Welt.
Berlin, 30. August.
Ausländische Luftpostbeamte besichtigten gestern auf dem Wege zum ersten Internationa len Weltluftkongreß im Haag (unter ihnen der stellvertretende Generalvostmeister und der Cbes des amerikanischen AuSlandSdiensteSi die ausge dehnten Anlagen des Flughafens Tempelhos Nach ihnen trafen die russischen Luftpost- und Luftdienstchefs ein. die sich besonders für die Abfertigung der Passagiere und der Post nach Rußland interessierten.
Noch kein FMg nach Newyork.
Könnecke und Junkers warten auf besseres Qzeanwetter.
Köln, 30. August.
Rach einer Mitteilung Könneckes wird er heute früh noch nicht nach Amerika starten.
Dessau, 30. August. (Eigene Drahtmeldung.) n ■!'■ anderen Gerüchten ist sestznstellen, daß bisher noch kein Start der Junkersmaschinen ftattgefunden hat und auch am heutigen Dienstag früh nicht stattfinden wird. Der Abflug hängt ausschließlich von der Gestaltung des OzcanwettcrS ab. * *
Glorien fle doch noch Beute?
Wenn der Wind sich ändert.
Köln, 30. August.
Könnecke und Gras Solms weilen seit heute früh im Flughafen. Man wartet auf die nächsten
Wetterberichte und rechnet mit einer Aenderung der Windstärke geg.' 10 Uhr vormittags.
-BQ 0 ft drntval
Paris, 30 August. (Eigene Drahtmeldung.) Ein Abgesandter Byrds hat den Personen, die an der Rettung der Mannschaft und an der Bergung der „Miß Amerika" bei der Rotlan- dungbei Ber-sur Mer beigetragen hatten , anS Dankbarkeit Andenken bezw. Geldgeschenke überreicht. Der Flugveranstaltcr will auch den Flug nach Amerika unterstützen.
Sie steuern scho > gen Ronflantmoptt
München, 30. August. (Privattelegramm.) „Stolz von Detroit" ist mit den beiden Fliegern Sch l e e und Brock heute ftüh zum Weiterflug nach Konstantinopel gestattet.
Warum Levine nach London floh.
Drouhin ist ihm zu ängstlich / Mißgunst und Kontrolle in Paris Er sucht sich einen neue« Begleiter und startet dann nach Rewhork.
London, 30. August. (Eigene Drahtmeldung.) Der amerikanische Finanzmann Levine, der gestern mit der „Miß Columbia" bei seiner Landung in Croydon (der ersten Landung die er je vollsühtte) fast t ö d l ich verunglückt wäre (s. a. 1 Beilage 4. Spalte) äußerte sich dahin, daß T r o u h i n die . günstigen Auslandswetterbe- richte für den Amerikaflug mit der Begründung ablehnte, die französischen Berichte lauteten u n- günstig. Mir wurde jedes mögliche Hindernis in den Weg gelegt. Alles, was ich unternahm,
wurde dauernd in der Presse und anderswo kritisiert. Ich sah, daß mein Flug aus Paris so gut wie unter französischer Kontrolle stehen würde, und dies schien mir nicht gerecht zu sein. Als ich keinen anderen Ausweg sah, stattete ich nach London. Lewine schloß, er wolle entweder einen amerikanischen oder einen britischen Flugzeugführer zu bekommen suchen. Ans die Frage, ob er einen Flugschein besitze, schüttelte rr lachend den Kopf. Das Luftfahrtministerium habe ihn allerdings gebeten, nicht mehr ohne diesen zu fliegen.
Augen auf!
Colin Rotz über daö „schwarze Erwachen".
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irirag wohlbc- reift in feinem — ---------- --------- Sphinx' mit
ranboogelscharfem Jnftinkt und visionärer Pro- vbelengabe Rätsel unb Zukunftsfragen des dunklen Erbteils aus und dürste mit der Fülle und Schwere beS Problems auch ben von bet Herr- scherftellnns bet weißen über bie farbigen Völker überzeugten „Nnr-Mocht-Politiker" $n ben- len geben, wenn er schreibt:
Ueberall die gleichen Sturmzeichen! Dos jetzt asiatisch orientierte Rußland überschwemmt die Weiße Welt mit seinen kommunistischen Ideen, die südamerikanischen Staaten kämpfen mehr wirtschaftlich gegen Europa, aber nicht weniger heftig, der ferne Osten erhebt sich aus tausendjährigem Schlaf zu einer einheitlichen, gewaltigen, bisher noch friedlichen Freiheitsbewegung — und jetzt Afrika! Natürlich steht auch hier die Rassenfrage an erster Stelle. Sic ist die Lebensfrage Afrikas, vorläufig erst Süd afrikas, aber auch im Innern regt sich bereits der Freiheitsdrang der Schwarzen. Besonders verschärft wird die Lage dadurch, daß bei den Weißen im eigenen Lager Uneinigkeit herrscht. In einem Distrikt wird der Schwarze offizell noch als Sklave behandelt und die
Nilpferdpcitsche straft
feinen Ungehorsam, in einem andern Bezirk kann der Farbige Herr über fruchtbares Land sein und zu Reichtum und Macht gelangen — wenn er auch gesellschaftlich als Paria angesehen wird —, in einem dritten Gebiet wiederum kann er mit den Weißen zusammen die erste Eisenbahnklasse und die Straßenbahn benutzen. Solche ganz willkürlich geographisch orientierte, keineswegs polittsch kluge Eingeborenenpolitik muß selbstverständlich zu schweren Schädigungen des Ansehens der Weißen führen. Gestützt wird sie hauptsächlich von etlichen Handelsgesellschaften, die ihre Interessen dabei im Auge haben. Trotz all dieser Schwierigkeiten kommt natürlich eine freiwillige Räumung des Landes oder auch nur ein teilweiser Verzicht auf seine Reckte für den „weißen Afrikaner" gar nicht in Frage, denn in Afrika liegen die Dinge tatsächlich so, daß der weiße Siedler ein unbcstteitbareS moralisches Reckt ans das Land besitzt Allein seiner Tatkraft ist es zu danken, daß die afrikanischen Stämme sick beute nicht mehr wie wilde Tiere gegenseitig bekämpfen und zerfleischen und daß der Wohlstand der Bevölkerung — auch der schwarzen — sich fortwährend hebt. Dabei sind die ungeheuren Mineralschätze des ehemals „dunklen" Erdteils, die schon heute eine starke Konkurrenz für die Erzeugnisse anderer Länder bilden, kaum erst angekratzt. Eine landwirtschaftliche Bedeutung wird Afrika allerdings erst haben, wenn die'Wasser, die in manchen Gegenden im Ueberfluß vorhanden sind, während sie in anderen Gegenden fast ganz fehlen, erst einmal durch künstliche Kanäle über den ganzen Kontinent verteilt sind. Dieses kühne Projekt, das Roß, der Ingenieur, entwickelt, will selbst uns Menschen der Technik zunächst phantastisch und unmöglich scheinen, aber seine Durchsührung wird in Afrika bereits eifrig erörtert. Die Wasserverteilung soll
das Klima des ganzen Erdteils in günstigem Sinne verändern und weite Strek- kcn Landes urbar machen. Wenn das vollbracht ist, wird Afttka in noch stärkerem Maße als jetzt ,,'u i e" Kolonie Europas werden — denn Asien und Amerika Haden entweder die Fesseln, die sie an Europa ketteten, bereits abgestreift oder ind im Begriff, es zu tun. Die Möglichkeit für Deutschland, sich an der Kolonisierung Afrikas zu beteiligen, ist nach Roß wegen unserer jetzigen ungünstigen politischen Lage augenblicklich noch gering, aber er hält es »ich- für ausgeschlossen, daß in nicht allzu ferner Zu- fünft der Zeitpunkt kommen wird, wo Deutschland, ohne kriegerische Eroberungen machen zu müssen, wieder überscelschen Landbesitz sein eigen nennen kann. Und deshalb heißt es für
Deutschland auf der Hut
sein und den psvchologischen Moment nicht verpassen, denn die Deutschen haben das gleiche Recht auf Kolonien wie alle anderen europäischen Staaten, zumal ihre große kolonisatorische Begabung keststeht. Sagt dock Roß, daß selbst die Engländer die kolonisatorische Ueberlegenhelt der Deutschen offen zugeben und daß heute niemand mebr in Afrika an die sogenannte kolonial e Scknldlüge glaubt; nur in Europa weiß man immer noch nicht, daß auch diese