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Meler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

ünjttgenpretfe: (Stnbetmiiie (9dd)äft6angetgen Beile tM 4 aaswäniae Geschäfts» auzeigen Beile 30 4 ftam:l:enjn». Beile 20 4 RL Anz. aus Ruffel o. @ort 4 4. ausw tl. Änz Beile 20 4 Reklamen Beile 75 4. Oiierraebübi 20 4 (bei Zus. der Offerten 50 4 Rechn» ugsbeirage tnnerh. 5 Tagen tu bibar. fiiit Öte Richtig­keit affet durch frernfnreäer anfgeaebenen Anzeigen ioroie für Aufnavmedaten und Bläve kann nicht garantiert werden ftür Anzeigen mit befonöers fchmie- rgem Latz 100 Prozent Aufschlag. Druckerei: Schlachchoiftraffe 28/30. Geschäfts, stelle: Söluikche Straffe 5 aeaenüber der Soofirftraffe Sernfore6er 051 und 952.

Dte Raffelet Reueften Rachrichten erscheinen wöchentlich ledjemai nachmittags Der LbonnementSvretr beträgt für den Monat 2. > bet freier Zustellung ins Haus in der Geschäftsüelle abgebolt 1.30 Jt Durch die Poft monatlich 2. Jt ausfchliefflich ZufteUungsgebübr ©erlag und Redaktion Lchlachtbofftraffe 28i8<: iternipretbei 951 und 952 äüi unverlangt dneefanbte ©etrräqe kann die Re- daktion eine Verantwortung oder Gewa'bt tn keinem Scaffe übernehmen Rück- u bin na de» BemaSaefbe» oder Anforffche wegen etroatget nicht ordnnnaSmäffiaer 8»e<ernna fff mSaet'fiTnRen $rlff(fierffrntD Hrankiurt am Main Nummer R880

Stammet 202. «mtlickes Sraan der Stadl Kafiel. Die.'staa, 30. Auqult 1927. Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

Vor einem Massenflug nach New-Vork.

internationalen Fragen vor das Forum des Völkerbundes bringe und diesen dadurch zur Wirkungslosigkeit verurteilt.

Schon nach München untertoeqe

London, 29. August. (Eigene Drahtmeldung.) Das FlugzeugStolz von Detroit" ist heute vormittag zum Fluge nach München gestartet.

Berlin, 29. August.

Gegen die Lebensmittel-Großhandlung und Schokoladenfabrik Kaufmann G. m. b. H. war Räumungsbcsehl erwirkt, weil die Firma seit Jahren keine Miete bezahlt hatte. Der Gerichts­vollzieher stellte bei dem Inhaber Avals Kauf­mann laut Pressebericht fetz, daß in den Keller räumen für eine halbe Million Lebensmittel, Schokolade, Tabak und Konserven lagerten .die völlig verdorben waren. Man stieß in einer Kellernische auf einen geheimen Trcsqr. vor dem fünf scharfe Hunde angekettct waren. Sein

Inhalt, eine Geheimkorrespondenz der Firma, wurde dem Gericht übergeben. Kaufmann hat seit Jahren weder Telephon, noch Gas oder elek­trisches Licht bezahlt. Er hatte sich geheime An­schlüsse an die Gas- und Lichtleitung herqestellt und das Telephon unterirdisch an die Telephon­leitungen anderer Teilnehmer angcschlossen. Tie Schulden der G. m. b. H. wurden auf meh­rere Millionen geschätzt. Die hergestellte Scho- kolade wurde nicht verkauft, sondern int Keller aufgestapelt. Augleich betrieb Kaufmann umfang- reiche Vermittlungsgeschäfte von Lebensmitteln mit dem Ausland. Er selbst ist verschwunden.

stoßen, der heute vormittag auf etwa dreißig Grad Wctzlänge liegt. Unter seinem Einfluß sind die Winde neuerdings stark aufgefrischt. In ziemlich großem Umfange fällt der Regen. Auch das über dem westlichen Atlantik liegende Hochdruckgebiet ist wieder abgeflacht und zeigt Verfall-Erscheinungen. Der Flug nach Amerika ist also tvieder in Frage gestellt.

koren, als eS in einer Höhe von 5000 Fuß über dicken Wolken über der Grafschaft Devon flog. Sie mußten dann Briefe niederfallen lassen, mit der Frage, wo fie sich befänden. Jemand habe in dicken Buchstaben mit Kreide auf den Boden geschrieben:Grafschaft Devon" und die Küsten­wache habe fcte Nationalflagge gehißt. Nun wußten sie Bescheid. Sie hätten aus ihrem Fluge nichts gegessen, ober viel Wasser getrun­ken. Betriebsstoff hätten sie noch für wenig­stens acht Stunden gehabt. Ihre Maschine be­finde sich in tadelloser Verfassung.

3n ven Wo ken verflogen

Kreidefignal von unten. Sie tranken Wasser.

London, 29. August.

Schlee berichtete, derStolz von Detroit" hätte drei Stunden lang die Orientierung ver-

Paris, 29. August. Die Wetterwarten mel­den eine zunehmende Weiterbesserung. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß heute, aber spätestens morgen, Dienstag früh, die Franzosen den Mas senslug antreten werden. Die Konkur­renten überwachen sich gegenseitig eifersüchtig, da keiner dem anderen den Ruhm gönnt, als Erster diesen Flug ausgeführt zu haben.

* * *

Doch noch nicht heut?!

Plötzlich wieder Sturm im Anzug.

(gunttelenramm)

Hamburg, 29. August.

Die Wetterlage" auf dem Ozean hat sich laut Bericht der Seewarte wieder verschlechtert.Zwi- schen Grönland und Labrador ist ein neuer Ausläufer eines Tiefes südöstlich bereits vorge-

Wftder zwei im 0z?a"g ab.

Paris. 29. August. (Eigene Drahtmeldung.) Wie aus Los Angeles gemeldet wird, hat der Theater-Direktor Graumann auf Grund des tragischen Verlaufs des Luft-Derbys St. FranziSko-Honolulu die dreißigtausend Dol­lar für den ersten Flug Los Angeles-To- kio zurückgezogen. Die ausgesandten Kriegsschiffe kehrten heim. Die Nachforschungen sind nunmehr eingestellt worden.

Noch feine Klarheit.

Wieviel ziehen ab? Sie verzweifeln an Genf.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 29. August.

den ist. . .

Die fraglos großen Schwierigkeiten, mit de­nen das Kabinett Baldwin auf außenpolitischem Gebiete zu kämpfen hat, seine Mittelmeerpolitik, der englsich-ruflische Konflikt, der Kampf in Ost- afien, die verstärkten Meinungsgegensätze mit (Nordamerika usw. gestalten die englische Politik zu einem Rechenexempel, in dem fortgesetzt die einzelnen Posten gegeneinander abgewogen wer­den müssen, wenn die politische Wage das Gleichgewicht halten soll. Infolgedessen ist an die Stelle des Konzerts der Mächte, wie es die Friedensverträge im Genfer Völkerbund erstell­ten. in Europa wiederum der Zustand eingetre­ten, wie er vor dem Weltkriege bestand, als Macht mit Macht, Kabinett mit Kabinett und Außenminister mit Außenminister verhau- beite. Niemand weiß besser als der in alle po­litischen Geheimnisse eingeweihte Lord Cecil, wie weit die tatsächliche politische Gestaltung sich von den idealen Zielen entfernte, die sich die Schöpfer des Völkerbundes vor bald zehn Jah­ren gesteckt hatten.

Das alte Lied.

Vollmachten und Ministerkrise vor Genf.

(stiefernenn ist reifefertig für Gens und wird morgen vom Reichskabinett die letzten Instruk­tionen erhalten. Der Flaggenkonflikt mit den Hotels dürfte wegen des Urlaubs der meisten Minister noch nicht angeschnitten werden, eine Entscheidung vielmehr voraussichtlich erst im September fallen. Ebenso wenig wird das Retchsschulgesetz schon morgen eine Rolle spielen, da es sich eben nur noch einmal darum handelt, zu prüfen, Welche politische Situation die deutsche Delegation in Gens vorfin­den wird. Diese Situation ist ja durch die Einigung zwischen Parts nmd London über den Umfang der Besatzungsverminderung ziemlich festgelegt, aber natürlich wird Dr. Stresemann seinen Kollegen Briand u. Chamberlain bringen über dieses ganze Problem zur Sprache bringen müssen. Wir glauben auch Mitteilen zu können, daß Dr. Stresmann in sehr entschiedener Form Bürgschaften für bie Zukunft verlangen dürfte, durch die eine nochmalige Hinauszöge­rung der nächstenRheinland-Rate" unmöglich gemacht ward. Auch mit Herrn Vandervelde wird man sich hoffentlich etwas näher beschäfti­gen, da fein Land sich in der letzten Zeit wie­derholt gemüßigt gesehen hat, M höchst aktiv an der Hetzkampagne gegen Deutschland zu beteiligen. Es liegt uns gewiß völlig fern, Vandervelde für all das verantwortlich zu ma­chen. Aber er wird ja feine Ehrlichkeit aus das Bündigste beweisen können, wenn er sich mit Dr. Stresemann über die näheren Einzel­heiten der Untersuchungskommission unterhält, die demnächst die zwischen Deutsch­land und Belgien bestehenden Streitfragen auf­klären sollen. Außer Belgien bewirbt sich be­kanntlich jetzt auch die Tscheckosiowakei noch einmal um den Ratssitz, sodaß es unter Um­ständen zu einem sehr lebhaften W a h l k a m p s kommen kann. Den zweiten Ratssitz erhält un­ter allen Umständen ein siidamerikanischer Staat, während den dritten Finnland und Por­tugal für sich in Anspruch nehmen.

Im ausgesprochenen Gegensatz zu der fran­zösischen Regierung .bereit offenbares Bestreben dahin ging, die Handlungsfreiheit ihres Au- Henministers nach Möglichkeit einzuschränken, geht Dr. "Stresemann wieder mit u n b e g r e n z- 1er Vollmacht nach Genf, und hat die Mög­lichkeit, selbständlich so zu handeln, wie is ihm für Deutschlands Zwecke an vorteilhaftesten er­scheint. In London haben sich inzwischen die Meinimgen über die Räumung derart zuge­spitzt, daß Lord Ceeil sein Ministerportefeuille Herrn Baldwin wieder zur Verfügung stellen will. Jedermann forscht natürlich nach den Gründen, die diesen alten englischen Diploma­ten und Staatsmann veranlaßten, unmittelbar vor der Septembertagung des Völkerbundes aus seinem Amte zu scheiden. Hier sind sie! Lord Cecil war schon auf der Genfer Seeabni- stungskonfernz aufs tiefste von Chamberlains verstockter Haltung verbittert und sieht offenbar keinen Wea mehr, in abfehbarer Zeit die unge­heuren Meinungsverfchiedenheiten und Jnteres- senaegenfätze zu befeitigen. Von befonberer Wichtigkeit für uns Deutsche ist aber, baß dieser berühmte Bölkerbundspolitiker Großbritanniens die englische Polisik in der Frage der Rhein- landsbesatzung aufs fchärfste ablehne. Chamberlain nimmt ihm viel zu große Rücksich­ten auf Frankreich. Nach seiner Auffassung müßte jetzt fchon die Frage der vollständi­gen Räumung des Rheinlandes unter den Alliierten erörtert werden, da die Besetzung durch den Locarnovertrag überflüssig gewor-

Völkerbund vor seinen Wagen spannen und für 1660 Mann Lord Robert Cecil hat bis ietzt eine weitgehende Demokratisierung des Bundes! die Rücktrittsgerstchte lediglich als verfrüht be- eintreten, wenn es zum Ziele gelangen will.'zeichnet. Er fei, ähnlich wie Senator de Ion- Anders England! Für den gleichfalls zurück- venel überzeugt, daß man keine wirklich großen getretenen Pariser Senator de Jouvenel' soll der Völkerbund ein Instrument der Sieger bleiben. Lord Cecil will ihn zu einem Frie­densinstrument für die ganze Welt gestalten. Deshalb widerspricht er auch de Jouvenel in der Rheinlandfrage. Schärfere Gegensätze, als die hier vorliegenden, lassen sich nicht leicht den­ken. Zwei Männer, Völkerbundsführer, ver­schwinden vom öffentlichen Genfer Schauplatze. Ihre Beweggründe sind durchaus verfchieden und doch zeigen sie eines klar: die Krise, in der sich der Völkerbund befindet.

Noch schneller um öle Welt.

Rach dem gegluckten Qzeariflug / Heute von London nach München

Einem Blatt zufolge ist der entsprechende Anteil Frankreichs. Englands und Belgiens an nnTT bet Herabsetzung 10 000, 1100 und 900 Mann,

Frankreich muß die kleineren Kationen im «einem zweiten zufolge dagegen 8300, 700 und

os heute noch möglich ist...

Millionenschulden einer L chokoladenfirma / Was Geheim« s im Keller Unterirdische Anschlüffe - Verdorbene Genuß» und Lebensmittel.

Das Wetter schon wieder zu schlecht

Paris hält das Wetter für günstig , Hamburg m. det das Gegenteil Hochspannung in allen Lagern / Kemer gönnt es dem andern / Welches Volk macht das Rennen?

London, 29. Suguft. (Eigener Drahtbericht.) Diu beiden von Neufundland in London ge- llmdeüen Flieger Brock und Schlee berichten, daß das Flugzeug sehr oft in der Dunkelheit in Luftlöcher geriet, die es w e einen Stein zwei bis dreihundert Fuß durchsacken ließen. Fhre Geschwindigkeit betrug durchschnittlich achtzig Metüen bi? Stunde, totir jedoch sehr verschwor. Bon 355 Gallonen Benzin, sind ungefähr nur bl Hälfe gebraucht warben. Schlee' erklärte: Wir versuchen, den Rekord von scchsunvzwan- zsg Tagen, für einen Flug um bie Welt zu drücken.

Sin offenes Wort.

Dee Besetzung stnnlos. Lord Cecil bleibt doch? (Eigener Drabibenchl >

London, 29. August.

Laut Pressenotiz scheine Lord Cecil nach seiner Rücksprache mit Baldwin Die Ansicht zu vertreten, daß er die Abrüstungsfrage besser außerhalb der Regierung fördern könne. Bald­win soll ihn überredet haben, in der Regierung zubleiben. Er werde Chamberlain nach Genf begleiten. Ein Blatt schreibt: Unser Heer in Deutschland ist zu klein, um irgend jemand an­ders als unS selbst zu bedrohen. Cecil hat vollkommen recht. Die britischen Truppen inüflen heimbefördert werden. Ihre Sermittbe rnng nach Frankreichs Vorschlag vergrößert nur die gefährliche Inkongruenz der Lage.

Was yiat Leipzig?

Die große Herbstmesse läßt hoffen.

(Von unserem Sonderberichterstatter.)

Die Leipziger Meffe mit ihrer bekannten gro­ben Herbftmufterscha» ist eröffnet. Nahem zehntausend führende Firmen und der mittü- europäifche» Staate» find beteiligt. Ma» kaa» rabig sage», ohne dabei die Bedentnng «»derer Messe» m schmäler», daß Leipzig hinsichtlich des internationalen Griftes «nftebritte» an erster Stelle steht, wie auch folgender Rundblick un­seres Sonderberichterftatters erkenne» labt.

Leipzig, 29. August.

Nach zeitweise bedenklichem Nachlassen zeigt die Kurve der Leipziger Messe im allgemeinen wieder beachtenswerte steigende Tendenzen, die zu einem großen Teile günstig vom Auslande beeinflußt werden. So veranstaltet die jugo- s l a v i s ch e Regierung eine Schau von Roh­produkten und Fertigfabrikaten und Argen­tinien ist mit Landesprodukten vertreten. Firmen aus Persien, Bosnien und Smprna stellen echte Orient-Teppiche aus; dies Ausstellung dürfte übrigens ein ganz befand rer Anziehungspunkt werden. Ins Gewicht fallt auch die Europa-Tagung der Ausländs­deutschen. Für den meist nur auf der Früh­jahrsmesse vertretenen technifchen Industrie­zweig treten andere mit Sonderveranstaltungen ein. Ueberhaupt fcheint die Konzentration der Wirtschaft auf

nur eine Messe Frühjahr oder Herbst große Fortschritte zu machen. Die dadurch ein­tretende Entlafttliig einerseits, mögliche nutz­bringende Zeitspanne von Messe zu Messe an­dererseits, die der Qualitätsproduktion nur zu Gute kommen kann, sind im Interesse der Er­starkung der dentschgen Wirtschaft fogar fehr zu begrüßen. Man spricht mehr denn je von einer Messerationalisierung, die bekannt­lich sogar vom Reichsvcrband der deutschen In­dustrie gefordert wurde. Was bringt nun di-Leipziger Herbstmesse? In erster Linie wären die Spezialmessen zu nennen, von denen wie immer die Technische Messe die ver­hältnismäßig besuchteste sein wird. Ganz be­sondere Aufmerksamkeit werden die Maschinen für das Nahrungsmittelgewerbe er­regen. Müllereimaschinen zeigen neueste Kon­struktionen für die einwandfreie Reinigung der Gctreidekörner. Bäckereimaschinen sind in allen erdenklichen Ausführungen automatifiert und den engsten Raumvcrhältnissen angepaßt wor­den. Fleifchereimaschinen sind in größter Aus­wahl vertreten, wobei bei den Konstrukttonen befonderes Gewicht auf die Unfallverhütungs­möglichkeiten und eine leichteste und gewissen­hafte Reinigungsart gelegt wurde. Brauerei- ausrüftungen, Molkereigeräte für größte und kleinste Betriebe dürfen dabei nicht vergessen Werden. Als Neuheit ist zu beachten, daß zu ei­nem erheblichen Teil die Neukonstruktionen in Reinnickel und in Reinaluminium gefertigt wurden. Neben- den verfchiedensten Hanshal- tungsmaschinen wie zum Beifpiel neuartige Wäschemangeln, treten die Maschinen für die Seifenfabrikation besonders hervor. Die Ausstellung der Gastechnik beansprucht einen besonderen Platz. Die Wege, die auf diesem Gebiete beschritten werden, zeigen gerade im Haushalt die Eristenzberochtigung des

Gas neben der Elektrizität.

Zum Nachteil der einheimischen Erzeugnisse stellt eine englische Firma eine sehr große ! Anzahl Verpackungsmaschinen aus. Schüchtern laden eine Meine Anzahl Autos, (besonders Ford) zur Besichtigung ein. Mit gleichem Ran­ge präsentiert sich die Bau-Messe, die sogar fünf Sonderveranstaltungen im Gefolge hat. Alle für den Baumarkt wichtigen Erzeugnisse sind vertreten; es seien genannt Eisenkonstruk- tionen, Holzkonstruktlonen, Natur- und Kunst­steine, Straßenbaumaschinen, Heizungstechnik usw. Die angegliederte Ausstellung .Das Sied­lungshaus" zeigt neue, ebenso einfach« wie praktische Modelle in der Bauweise. Diese Sonderveranstaltung wie auch die Ziegelbau­ausstellung finden großes Interesse im Zusam­menhang mit dem Weekend-Gedanken. An die Baumesse schließt sich eineBauwoche" und eine .Straßenbau-Tagung". In einer Hygiene-Aus­stellung gewinnt man einen kleinen Ueberblick über die neuesten Errungenschaften auf dem Ge­biete der Gefunddeitspflege, der Volks- woblfahrt und des Rettungswesens. Die Siiß- warenmesse scheint ein bevorzugter Tummelplatz zu werden, auf der selbstverständlich die be­kannten großen Schokoladenfabriken besonders schöne Stände haben. Und schließlich die allge­meine Mustermesse, bie sich auf rund fünfzig Messehäufer der Innenstadt verteilen. Alle er» denklichen Branchen sind vertreten und wideer