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Meier Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Sonntaq, 28. Augurt 1927

Näumungsskandal und Dninifterrürftritt

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Strejemanns Herkulesaufgave in Genf / $ln) das Rheinla d trauert

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Pflege des Rechtsgedantens in erster Linie wt Verquickung der Besatzungsfrage mit der Frage Aufgabe gesetzt hat, die These vertritt, daß bieder Ostgrenzen ift unvereinbar mit der Sicherung des Friedens allein durch Kanonen Locarnopolitik und steht in schroffem Widec- und Bajonette gewährleistet werden kann. Seine spruch selbst zum Versailler Vertrag. F. R. |

Paris, 27. August. (Eigene Drahtmeldung.) Aach zuverlässigen Presseberichten wird auf Grund des Kompromisses mit England die ge­samte Besatzung oon etwas mehr als siebzigtau- fcnd auf etwas weniger als sechzigtausend, also um etwa zehn- bis zwölftausend Mann her­abgesetzt. Davon wird Frankreich nicht fünf-, sondern sieben- bis achttausend Mann, England und Belgien je fünfzehnhundert Mann znrück- ziehen. (Ttresemanns Ausgabe, in Genf die Truppenzahl auf die deutsche Friedensstärke (funfzigtausend) herabzudrücken, erscheint ange­sichts der unbeugsamen Ententeklique fast aus­sichtslos. Und das Rheinland wird im Herbst seine schönsten Hoffnungen wieder einmal zu Grabe tragen können. Die Red.)

Rom, 27. August. (Eigene Drahtmeldung.) Bei einem schweren Sturm über Triest wurde eine große Anzahl von Schiffen von den Ankern losgeriffen. In der Stadt wurde» viele L ä - den zertrümmert. Etwa hundert Perso­nen erlitten Verletzungen. In Udine wurden drei Häuser durch Blitzschlag eingeäschert. Eins

englische und die französische Auslegung der Friedensartikcl widerspruchsvoller denn je. Man glaube, daß Genf bewegter verlaufen werde, als je zuvor. Lord Cecil habe seine Demission aus ähnlichen Gründen gegeben wie de Jouvenel.

Mimftettrise vor Genf?

London schweigt. Reibungen im Kabinett. «Eigener Tralnbencht.j

London, 27. August.

Hartnäckigen Gerüchten zufolge ist Viscount Cecil, der Kanzler des Herzogtums Lancaster, von seinem Posten im Kabinett zurückgetreten.

London, 27. August. (Eigene Drahtmeldung.) Premierminister Baldwin ließ auf Anfrage erklären, er könne das Gerücht weder demen­tieren noch bestätigen. Cecil selbst ließ er­widern:Ich kann diese Frage nicht beant­worten." Ein politischer Korrespondent schließt daraus, daß eine Reibung zwischen Cecil und seinen Kabinettskollegen besteht, die berits bei der letzten Flottenabrüstung s- konferenz entstanden sei.

* * *

Dor brwepten Ta^-n.

London-Paris doch noch nicht einig?

Paris, 27. August.

Rach Berichten auS London wolle die britische Regierung von der ziffernmäßigen französischen Regelung nichts wissen, im Gegenteil sei die

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Mann wurde getötet und ein anderer le­bensgefährlich verletzt. Nach monatelanger Trok- kenheit ist gestern über Florenz ein wolkenbruch­artiger Regen niedergegangen, der die Ernte gerettet Hot. Ohne diesen Regen wäre alles verdorrt. In Rom hat es schon seit drei Mo­naten keinen Tropfen Regen gegeben.

(Fortsetzung im Depeschenteil, 3. Seite.)

Berlin, 27. August. (Privattelegramm.) In der Dienstagssitzung des Reichskabinetts, an der wegen Urlaubs nur wenige Mitglieder teil­nehmen, wird u# a. die Vülkerbundtagung noch einmal behandelt, ohne daß man nach der ei­gentlichen Aussprache vor den Sommerferien neue Beschlüsse erwarten dürfte Außenmini- ter Dr. Stresemann tritt am Dienstag abend seine Reise nach Genf an. Die Delega­tion selbst folgt erst später, wenn die Vollsitzun­gen des Bölkerbundsrates beginnen.

Daris wird sich fügen.

Zustimmung noch vor Genf.

Berlin für Genf marschbereit.

Keine neuen Richtlinien im Kabinett / Stresemann fahrt Dienstag.

Älizeigenvrelle: Stnbetmtftbe GelLänsanzeigen Seile 2ti 4 auSwärri« Gekchästs- anzeigen Seile 30 4 Kamil en^m. Seile 20 4 Kl Anz. aus Kassel ».Wort4 4. ausw kl Änz. Seile 20 4 Reklamen Seile 76 4. Onenaebühr 20 4 (bei Zus. der Cfferten 50 4 Recknunasdeiraae tnnerb. 5 Tagen zahlbar. Kür die Richtig- keu aller durch Kernlvrecher aufgeaebenen flnietgen sowie für Ausnahmedaten und Plätze kann ntcht garantiert werden Kür Anzeigen mit besonders ftarnte» tigern Satz 100 Prozent Aufschlag. Druckerei: Stblacbtbofftrafte 28/80. Geschäfts­stelle: Kölnische Strafte 5 gegenüber der Seohrftrafte Kernsprecher 951 und 952.

Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

London, 27. August.

Zu dem englischen Brsatzungskompromiß schreibt ein Berichterstatter aus Paris, daß der I Hauptzweck der Besetzung ritze Garantie für s

Verwandte See en ...

England schlägt sich doch auf Frankreichs Seite.

Paris, 27. August.

Laut Pressenotiz enthält das gestern am Quai d'Orsay überreichte englische Besatzungs­kompromiß folgende Punkte: Die Herabsetzung bedeute keine Etappe zum vollkommenen Ver­zicht auf die territorialen Pfänder, der Zweck der Besatzung sei, die Zahlungen nach dem Dawesplan zu verbürgen, die deutsche Friedensstärke von 50 000 Mann könne nicht als Grundlage für die Abschätzung der gegen­wärtigen Notwendigkeiten dienen. (Obwohl diese Zusage im Locarnovertrag verbürgt ist! D. Rod.). Man könne insgesamt 60 000 Mann englischer, französischer und belgischer Truppen als notwendig und genügend erachten. Die Zurücknahme von etwa 9000 Mann würde sich proportional verteilen. Im Ministerrat soll es bei Besprechung der englischen Note nicht ohne Erregung zugegangrn sein.

201. Amtliches Organ der Stadt Kastei.

Rach kurzem Sommersonnenglück, nach den traumhaften Paradiesen von Gold, Rosen und strotzender Erntefülle endlose Regenfluten, reisige Wolkenheere, die ihre schwarzen Wasser- schläuche auf Aecker u. Fluren herabschütten, daß Korn und Früchte im Morast ersticken, daß die Mehren auswachsen, die Stiegen aus den Fel­dern verfaulen und Heu und Weiden im Was­ser erttinken, während die Ernte im blauen Süden in der Gluthitze regenlos zu verdorren droht. Voll besorgtem Mißmut sucht der Bauer das Firmament nach einem Stück­chen Himmelsblau ab, Knechte und Mägde hocken scheu und verdrossen aus den Bänken, wo sonst schon Bub und Dirndl »tzterm Ernte­kranz in wilder Tanzlust auskreischten und mit starken Händen die letzten Garben banden Schon schwärzen sich Stroh und Aehren oder werden halbnaß eingesahren. Der Hafer lagert noch tief am Boden und muß mit der Sense geschnitten werden, da die Maschinen nicht durchkomme». Dabei sind die Körner schlechter als in trockenen Jahren, wofür das lange Stroh nicht entschädigen kann. Kein Wunder, wenn man der an sich schon bescheidenen Ernte ge­radezu katastrophale Prognosen stellt, zumal bei weiteren Niederschlägen auch die Kartoffeln, die jetzt schon zum Teil mit Fäulnis befallen sind, aufs schwerste leiden und auch die Rüben­ernte gefährdet sein würden. Wenn also der Regengott nicht bald ein Einsehen hat, werden die Wächter des Volkswohls recht bald auf Mittel und Wege zur Abwendung neuer Teuerungs- anD Ernährungsn.te bedacht sein müssen und . in erster Linie dem heute schon sehr bedrückten Landwirt beispringen müssen.

sonen Nahrung bieten, d. h. etwa zweieinhalb mal soviel Menschen, wie jetzt existieren . Es fragt sich nun, in wie­viel Jahren die Bevölkerungszahl der Erde auf das zweieinhalbfache der gegenwärtigen ange­wachsen sein wird, zu welchem Zeitpunkt eine Uebervölkerung der Erde tatsächlich eintreten würde. Die oben erwähnte Angabe einer Be­völkerungszunahme von einem Prozent jährlich bezieht sich lediglich auf die weiße Rasse, die nur etwa ein Drittel aller Erdbewohner aus­macht. Die farbigen Rassen vermehren sich bedeutend weniger schnell, und zwar nehmen sie nach den Angaben des englischen Gelehrten Prof. Edward N. East jährlich nut um zwei pro Mille zu. Nach den Berechnungen des gleichen Gelehrten ist die Erde imstande, 5,2 Milliarden Menschen zu ernähren, eine Zahl, die der von uns errechneten nicht allzu fern liegt. Nach seiner Auffassung ist mit dem Ein­tritt einer Uebervölkerung bereits

in etwa hundertzwanzig Jahren

zu rechnen. Andere Gelehrte sind optimisttscher. Der Geograph Penck bemißt die Zahl der von der Erde ernährbaren Bevölkerung auf zehn

In zitternder Erregung hängen jetzt unsere Augen auch an den Räumungsfehden zwischen London und Paris, wo noch gestern Professor Schücking auf dem Friedenskongreß dem Senator und Bannerträger Poincares eine ge­harnischte Antwort auf Verdächtigungen und seinen Locarnovertrag schlimmster Art erteilte. Es spricht Bände, daß ein Franzose, der noch nicht einmal zu den chauvinistischen Heisspor­nen gchört, vor einem Kongreß, der sich dir

die deutschen Erfüllungen gemäß dem Dawes- plan sei. Die Frage der S i ch e r h e i t fei nicht erörterte worden. Frankreich werde von den zehntausend Mann achttausend Mann zurückzie­hen. Tie Annahme dieser Lösung durch die französische Regierung werde noch vor der Genfer Zusammenkunft verkündet wer­den. Auch Belgien dürfte hiermit einverstanden fein. In Paris bestehe die Tendenz, das Lo­carnoabkommen als wertlos für den Frieden anzusehcn.

zbte man die Deutschen fortgrault.

Bozen, 27. August. (Privattelegramm.) Zwei Südtiroler Abgeordnete haben infolge der von dem faschistischen Lberkommissar gegen ihre Tä­tigkeit gerichteten Angriffe darauf verzichtet, die deutschen Minderheiten in Gens und in Paris zu vertreten.

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Wetterfurien im blauen Süden

Hundert Verletzte beim Chiton , Seit Monaten der erste Wolkenbruch - Rom verschmachtet und wir ertrinken im Regen

Raum für alle.

Wie lange kann die Erde uns noch ernähren? Bedenkliche Nechenexemvel. Wie sich bi« Menichbeit ernährt. Uebervölkerung schon in 120 Jahren »der er# im Jahre 2300? Kriege räumen furchtbar auf. Die Erde wird frucht­barer. Noch keine ernsten Gefahren.

Schon der englische Nationalökonom Thomas Robert M a l t h u s, der um die Wende des vorigen Jahrhunderts die Befürchtung aus­sprach, daß sich die Bevölkerung der Erde schnel­ler vermehre als das mit den notwendigen Nahrungsmitteln der Fall sein könne, sah eine Uebervölkerung der Erde in absehbarer Zeit voraus. Diese Lehre bildet noch heute die Grundlage des Malthusianismus, die als Fol­gerung eine Einschränkung der Geburtenzahl propagieren. Nach der Ansicht Malthus' ver­mehrt sich die Bevölkerung unter normalen Um­ständen in einem Zeitraum von fünfundzwanzig Jahren um das Doppelte. Aus zehn Personen, die int Jahre 1800 lebten, würden demnach im Jahre 1900 bereits 160 Menschen geworden sein. Demgegenüber hätten sich nach den Er­rechnungen des englischen Gelehrten während der gleichen Zeit die produzierten Nahrungs­mittelmengen aber nur um das Vierfache ge­steigert. Zahlenmäßig ausgedrückt Bernte' sich demnach die Bevölkerung im Verhältnis von 1:2:4:8, die Nahrung aber nur im Verhältnis von 12:3:4. Die Mallhussche Lehre ist aller-, dings von späteren Forschern mit gewichtigen Gegenargumenten bekämpft worden. Insbeson­dere hat es sich erwiesen, daß die Rahrungser- zeugung in einem weit Höheren Maße zu­nimmt oder zumindest zunehmen tarnt, als Malthus voraussah Hinzu kommt, daß nicht nur die Methoden der Bodenbearbei­tung ständig verbessert werden, sondern daß auch die Transportmöglichkeiten sich dauernd bessern. Immerhin muß anerkannt werden, * daß die Zahl der auf der Erde lebenden Men­schen stetig wächst. Nach neueren Untersuchun­gen beträgt diese Zunahme bei der

weißen Rasse jährlich ein Prozent.

Dieses Wachstum scheint auf den ersten Blick recht gering, eine Berechnung ergibt aber, daß auf diese Weise zehn Menschen im Jahre 1800 int Jahre 1900 schon auf 27, int Jahre 2000 sogar auf 73 Menschen angewachsen sind. An­gesichts solcher Zahlen scheint die Befürchtung, daß in absehbarer Zeit eine Uebervölkerung der Erde eintreten wird, nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen. Eine Tatsache steht je­denfalls zweifellos fest: Tas Bevölkerungspro­blem der Erde ist ein reines Nahrungs­problem. Es gibt auf der Erde nach den letzten Erhebungen gegenwärtig rd. 1750 000 000 . Menschen. Dieser Bevölkerung stehen 146 000000 Quadratkilometer nutzbarer Erdoberfläche zur Verfügung. Um die für einen Menschen nötige Nahrungsmittelmenge zu produzieren, ist nach neueren Berechnungen andererseits eine Fläche von ca 3200 Quadratmetern nötig. Diese Zahl schwankt natürlich sehr, je nach Rasse, Boden- und klimatischen Verhältnissen, sie stellt aber ei­nen Durchschnittswert für Mitteleuropa dar und soll als solche die Grundlage der folgenden Betrachtungen bilden. Für die Ernährung der Gesamtbevölkerung der Erde sind auf Grund der erwähnten Durchschnittszahl zirka fünfund­fünfzig Millionen Quadratkilometer Erdober­fläche nötig. Bei gleichbleibenden oder nur we­nig verbesserten Bodenbearbeitunasmethoden könnte also unsere Erde rund 4 650 0004)00 Per-

Jnzwischen hat man das politische Sommer­idyll der Reichshauptstadt mit einer Knall­bombe und politischen Revue aufgeschreckt, die zugleich zur Kurzweil und Belustigung der Sternenbannerhäuptlinge dienen könnte, wenn sie im Grunde nicht ein bitter-ernstes Menetekel für alle wahren Volksfreunde wäre. War es wirklich nötig, dem dollargewaltigen Yankees, von deren Gnaden wir noch immer mehr als jeder andere Erdenwurm abhängig sind, das Schauspiel tiefster Zerrissenheit im Bilde eines Flaggenstreits zwischen Hotels und Behörden vorzuführen? Unseres Amtes ist es nicht, hier die Gründe für und wider das Verhalten der überreizten Parteien kritisch abzuwägen. Wir halten uns nur an die Tatsache, daß einmal über den Newhorker Zylindern keine deutsche Flagge weht und über den Hotelpalästen so­bald auch nicht wehen dürste. Nicht weniger be­schämend aber ist, daß Preußens Minister, Ber­lins Stadtoberhaupt und beinahe auch die Reichs­stützen um dieses häuslichen Geholzes willen gegen die einfachsten Formen internationaler Höflichkeit verstoßen müssen. Und ebenso peinlich will uns auch der Wirtschaftsboykott berühren, den man behördlicherseits über die aufsässigen Hotels verhängt hat. In einer Zeit schwerster seelischer und wirtschaftlicher De­pression könnte dieser Schritt leicht zu unabseh­baren Folgen führen und die Parteiinstinkte noch fanatischer entfesseln als es bisher zu unser aller Schaden der Fall war. Wie will man und wer wird' aus dem unseligen Flaa- genverhängnis, das uns auch die so schwer er­worbenen Sympachien und Achtung des Aus­lands wieder zu entwinden angetan ist, den Ausweg finden? Wird ein Machtwort des Reichspräsidenten am 2. Oktober^ den gordischen Knoten zerhauen? Oder bleibt auch hier nur wieder die Lösung durch Volksentscheid übrig, die schon wieder in der Rechtspresse eifrig erwogen wird. Und wie will man bei dem fast stupiden Gleichmut der wahlmüden Kreise die 20 Miqionen für oder gegen ein Symbol an die Urne bringen! Gan; abgesehen von den verschleuderten Pro­paganda- und Verwaltungs-Millionen, die doch wieder aus den Rippen der Steuerzahler ge­schnitten werden müssen! Vorerst kann man beiden Parteistarrköpfen nur zur Mäßigung und weitherzigem Entgegenkommen raten, um den Berliner Flaggenbrand abzulöschen, ehe seine Funken auf das Reich und die noch un­beteiligten Wirtschaftskreise überspringen.

Dockr ein Gerechter!

Cecil verficht Friedensstärke und Räumung.

London, 27. August.

Laut Pressenotiz ist der Grund für das Rück- trittsgesuch Lord Cecils eine Kabinettsspaltnng, besonders zwischen Chamberlain und Cecil we­gen der Frage der Verminderung der Rhein- l a n d t r u pp e n. Cecil habe die Weigerung der französischen Regierung, ihre Truppen um mehr als 5500 Mann zu verringern, als Verbre­chen gegen den Gei st von Lovarno be­zeichne: und e.Mrt, daß Lbechavpi frtit M- satzungsheer bestehen dürfe, da drc französische Sicherheit durch Locarno und das gesamte bri- tifdje Heer gewährleistet sei. Chamberlain er­greife wie gewöhnlich die Partei Frankreichs, daher drohe Cecil mit seinem Rücktritt als Pro­test gegen Chamberlain und um den Locarnover­trag zu retten, für den Chamberlain die Haupt- anerkcnnung erhalten habe. Mit 60 000 Mann dürste Cecil nicht zufrieden sein.