Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
Nummer 187 Amtliches Orqan der Stadt Kaffel.
Mittwoch, 24. August 1927. Amtliches Organ der Stadt Kaffer. 17. Jahrgang
Bringt London Paris zur Vernunft?
Ein peinliches Weltkriegs-Nachspiel. Gacco und Vanzetti schon tot
Heule früh zusammen n.it einem dritten Opfer hingerichtet.
enen streng, aber anständig
italienischer Sprache: „Lang lebe die Anarchie!"
Wächtern die Hand und schritt auf den clektri-
toärmt werden.
und die
scheu Stuhl zu. Er beteuerte seine Unschuld erklärte zum Schluß: „Rcfj vergebe allen,
richten. Die Gattin Saccos äußerte sich zur Presse: Mein Nikolai istkeinMörder. Alle die ihn kennen, sind von seiner völligen Unschuld überzeugt.
Die ihres daß, wäre,
bleiben. Wir können wenigstens auf diese Weise dartun, daß die britische Meinung gegen die Besetzung deutschen Gebietes durch große vormals feindliche Truppen neun Jahre nach dem Ende deS Krieges ist und wünscht, daß sie so rasch wie möglich beendet wird.
meine Hinri chung herbeigeführt haoen."
Boston, 23. August. (Funkdienst.) Schwester Banzettis hakte auf Wunsch Bruders Gouverneur Fuller mitgeteilt, wenn ihm mehr Zeit gewährt worden
kann. Für die Bildung der Gefangenen wird viel getan; hauptsächlich werden sie allerdings darüber aufgeklärt, welchen Segen ein anständiger, vernünftiger Mensch stiftet und wie verdammenswert ein Anarchist oder Verbrecher ist, der den Besitz der anderen nicht achtet. Be- kanntlich erfolgen in Amerika Hinrichtungen durch den
Das letzte Lebewohl.
Ein ergreifender Abschied von der Welt.
(Funkdienst,
Boston, 23. August.
Saeco war bleich, aber standhaft und rief in
Mailand, 23. August. (Eigene Drahtmel- dung.) Die Gattin Saccos und die Schwester Banzettis haben vor der Hinrichtung noch eine Stunde mit den Verurteilten verbracht. Der Hinrichtung wohnten der Gefängnisdirektor, fünf Wärter, vier Aerzte, ein Richter und zwei Preffevertreter bei, während hunderte von Journalisten vor dem Gefängnis warteten. (Siehe auch Artikel 1. Seite 4. Spalte. Die Red.)
* * *
Tatsachen bekannt werden würden, die seine Unschuld vor aller Welt beweisen.
Boston, 23. August. (Durch Funkspruch.) Saeco und Vanzetti find kurz nach Mitternacht amerikanischer Zeit hingerichtet worden.
Boston, 23. August. (Durch Funkspruch.) Auch Madeiros ist zu gleicher Zeit hingerichtet worden.
Abzug aller Engländer?
Ernste Warnungen für Paris.
(Eigener Drohtbertcht.)
Grenze jagen wollten, so mußten diese doch wohl oder übel die Gewehre auch gegen sie richten. Leichten Herzens werden sie das bestimmt nicht getan haben. Gewiß, Krieg ist immer ein roh-gewaltsam Handwerk" und minderwertige Elemente hat es in jedem Heer gegeben. Daß aber unsere jungen Kriegsfreiwilligen, die drei Wochen vor dem Straßenkampf in Dinant blumengeschmückt durch die deutschen Städte zum Bahnhof zogen, daß die deutschen Männer, denen Frau und Kind eben erst das Geleit gegeben hatten, daß die ohne zwingende Notwendigkeit belgische Frauen und Kinder erschossen haben, — ja, wer das glaubt, dem hat der Haß den Blick so verblendet, daß ihm eine andere Ueberzeugung eben nicht mehr beizubringen ist.
Wir hoffen und wünschen, daß der Unter« suchunasausschuß diese Angelegenheit restlos klärt, und wir nehmen es als gutes Omen, daß der Pariser ,Setups" schon jetzt ahnungsvoll prophezeiht, den Vorteil von der Arbeit dieser Kommission werde nur Deutschland haben. Wir danken dem „Ternps" für diese gute Meinung rmd möchten uns nur erlauben, hier den Wunsch auszusprechen, daß dieser Untersuchungsausschuß bei der Prüfung der Neu- IralitätSverletzung auch an den Dokumenten nicht vorübergeht, durch die jetzt auf einmal bekannt wird, daß der französische Generalstab im Jahre 1914 die Absicht hatte, mit einer Armee durch die Schweiz zu gehen, um dem deutschen linken Flügel in den Rücken fallen zu können. Dieser feine Vlan des Generals Joffre ist nur dadurch vereitelt worden, daß Paris abae- winft bat. Und warum bot Paris abgewinkt? Weil England gerade dabei war, seine Kriegserklärung an Deutschland mit der Verletzung der belaischen Neutralität zu begründen, und es wirklich nicht gut ging, daß Frankreich in demselben Augenblick auch einen Neutralitätsbruch verübt, wo sein Verbündeter eben diesen Vorwand für seinen Eintritt in den Krieg brauchte Diese interessante Tatsache sollten die offiziellen belgischen Festredner bei der Denk- malsenthüllnng ihren Zuhörern erzählen. Die Würden voraussichtlich vor Staunen Mund und
London, 23. August.
Der Außenpolitiker Spender schreibt in einem Leitartikel: Wenn die Locarnoabmachung über eine wesentliche Verminderung des Besatzungs- Heeres verschoben wird, wird die Stellung Stre- cmanns in Deutschland ernstlich gefährdet werden und die Politik der Bersöhnung einen äußerst ernsten Schlag erhalten. Es bestehen zweifellos schwere Einwände dagegen, daß Die Besatzung sich ganz in französischen Händen be- indet, aber es bestehen noch größere Einwände gegen die Nichterfüllung der Locarno-Zusage. Wenn die Franzosen unnachaiebig find, müßten wir unseren Teil der gegebenen Zusage erfüllen und bann bis zur Zurückziehung so gut wie un
elektrischen Stuhl
Angeblich ist das die modernste, weil schmerzloseste und schnellste Hinrichtungsmethode, die wir uns gewöhnlich so vorstellen, daß durch einen besonderen Stuhl ein hochgespannter elektrischer Strom geht, der den Delinquenten auf der Stelle tötet. Die Angelegenheit ist aber durchaus nicht so einfach und so schnell erledigt, wie man glaubt. Der elektrische Stuhl steht in einem völlig kahlen und nüchternen Zimmer. An der Wand befindet sich eine einfache Schalttafel, und dem Stuhle gegenüber stehen zwei oder drei Reihen Bänke, auf denen etwa Pvan- zig Leute Platz finden können. Das Gesetz schreibt vor, daß eine bestimmte Anzahl von Personen (ungefähr zehn) an der Hinrichtung teilnehmen müssen. Der zum Tode Verurteilte Nnrd schon einige Tage vor der Exekution in das Totenhaus — gewöhnlich befindet sich der elektrische Stuhl in einem besonderem Hause ober Anbau — gebracht. Es wird ihm eine besondere Hinrichtungskleidung angelegt, man ’dmetbet und rasiert ihm die Kopfhaare ab und .probt" ein- oder zwei Mal die Hinrichtung. Welche Qual, welche Gxausamket das ist, kann kaum lemand ermessen. Trotzdem sind diese Proben notwendig, um das technische Gelingen der Hinrichtung zu gewährleisten. Die Hinrichtung selbst, die gewöhnlich kurz nach Mitter- nacht oder in aller Moraensrübe stattfiindet vollzieht sich in folgender Weise: Die Zuschauer die das Gesetz verlangt, verrammeln sich, dann
Grausame Strafen.
Gummiknüppel, Sing-Sing, elektrischer Stuhl. Bon I. Smiles.
Di« Affäre Sacco-Baneeiti, die Senfe «er« neu mit der Hinrichtnn« der Bernrteilten einen grausigen Abschluß erfahre» hat und zur Zeit die ganz« Welt beschäftigt, leukt das Nutereffe der Desseutlichkeit in starkem Mafte aus die amerikauische Nnstiz und das amerikauische Strasweseu, über das sich unser Mitarbeiter wie folgt ausläbt.
Vorn amerikanischen Strafwesen nicht zu trauen ist zunächst dem Gummiknüppel, der gar kein Gummi- sondern ein Holzknüppel von Daumenstärke und einem halben Meter Länge ist, den die Policemen in einem dünnen Futteral an der linken Seite tragen und mit dem sie den Verkehr lenken und manchmal nicht sehr sanft Ordnung schaffen. Die amerikanischen Polizisten sind freundliche, aber energische und mutige Leute, die vor dem feinen Mann ungeheuren Respekt haben und vor dem Armen gern die Macht in persona herauskehren. Feiner Mann, — das ist derjenige, der Geld hat. Die Polizei, das Gesetz, überhaupt alle Macht in Amerika scheint da zu sein, um das Geld (sei es'privates, das der Industrie oder das durch einen reichen Menschen repräsentierte) zu schützen. Der Polizist pflegt drüben sehr bestimmte Anweisungen zu geben, und wehe dem, der nicht sofort Folge leistet! Er macht zunächst mit dem
Holzknüppcl äußerst schmerzhafte
Die Pol zri mutz sich wehren
Krawalle in Halle um die Verurteilten.
Halle, 23. August.
Auf kommunistische Aufforderung gingen die Arbeiter gestern nachmittag zum großen Teil ans den Betrieben und veranstalteten auf dem Hall-Markt eine Kundgebung für (Saeco und Vanzetti. Als sie gegen die Polizei eine drohende Haltung einnahmen, wobei sie auch mit Steinen warfen, mußte diese den Platz mit dem Gummiknüppel räumen. Dabei wurden dreiundsechzig Personen festgestellt. Die Arbeiter sammelten sich wieder und umlagerten auch das Polizeipräsidium. Die Polizei mußte etwa zwanzigmal einschreiten. Um zwanzig Uhr wurde das Ueberfallkommando nach der Vorstadt Glaucha gerufen, wo die Polizei mit Steinen angegriffen wurde.
Als der Tod nahte.
In wenigen Minuten war alles vorüber.
(Eigener Drabtderich-.z
Boston, 23. August.
Gestern abend um 8.40 Uhr teilte der Gefäng- niSgouvernrur Saeco, Vanzetti und Madeiros mit, daß sie in der Nacht sterben müßten. Vanzetti antwortete: „Wir müssen uns dem Unvermeidlichen fügen. Saeco schrieb einen Bries an seinen Vater in Italien. Madeiros scklies. Als er aufgeweckt wurde, schien er gleichgültig
Boston, 23. August. (Funktelegramm. Madeiros betrat die Todeskammer um 12.02 Uhr und wurde nm 12.09 Uhr für tot erklärt. Sicco folgte Madeiros um 12.11 Uhr und wurde um 1219 Uhr für tot erklärt. Vanzetti nach sechs Minuten.
(Eigener Informationsdienst.)
Berlin, 23. August.
Mag man sich zu der Frage, ob ein Krieg unter Umständen notwendig und sittlich gerechtfertigt ist, stellen wie man will, mag man sich zum Wehrgedanken bekennen oder überzeugter Pazifist sein, in dem einen Punkt werden sich alle anständigen Menschen trotz sämtlicher Meinungsverschiedenheiten einig sein: Wer im Kriege sich am Kampf beteiligt,, ohne durch äußerliche Abzeichen als Kämpfer kenntlich zu sein, handelt Hinterlist-- und hat niemals Anspruch daraus, als ehrlicher Gegner behandelt zu werden. Man komme nicht mit dem Einwand, daß diese Kampsesweise durch besondere Umstände gerechtfertigt werden könne. Gerade, wenn in einem Kampf, wie es im Weltkrieg der Fall war, Volk gegen Volk steht, ist es doppelt verwerflich, wenn die Angehörigen eines Volkes sich zu ehrlichem Kamps stellen und die anderen ihnen in Zivilistenkleidung von hinten in den Rük- ken fallen wollen. Das ist feige und hinterlistig und kann niemals mit Phrasen von „Vaterlandsliebe" und „Verteidigung der eigenen Scholle" entschuldigt werden, und eine Regierung, die diesen Freischärlern auch noch ein Denkmal errichtet, setzt sich selbst damit ein „Ehrenmal", das von einer staunenden Nachwelt erst ganz nach Gebühr gewürdigt werden wird.
In Dinant, einem kleinen belgischen Ort an der Maas, wird am heutigen Dienstag das „Denkmal der Franktireurs" eingeweiht. Wenn das ursprüngliche Rechtsgefühl der Welt nicht durch skrupellose Verhetzung nahezu in das Gegenteil umgewandelt wäre, müßte ein Aufschrei der Empörung durch alle Kultur- nationen gehen, die noch Anspruch auf diesen Namen machen wollen, wenn die verhüllenden Tücher von diesem „Kulturdokument" fallen und man sieht, was fanatischer Haß hier geschaffen hat. Wir können schon heute einige Proben davon geben, wie der „Künstler", der dieses Denkmal der Schande erbaut hat, seine Ausgabe offenbar aufgefaßt haben muß. Auf dem Sockel des Denkmals ist zu sehen, tote deutsche Soldaten im Stahlhelm — der, ebenbei gesagt, 1914 noch nicht getragen wurde — ihre Gewehre gegen belgifche Frauen richten, die Kinder auf dem Arm tragen. Das Gegenstück dazu stellt ein Relief dar, auf dem ein deutscher Soldat ohne Helm und Waffen von einer Belgierin über die Grenze gejagt wird. Spotten ihrer selbst und wissen gar nicht, wie! Wenn die belgischen Frauen die deutschen Soldaten über die
Sm ehernen Ring.
Abgesperrte Straßen. — Eine ruhelose Nacht
Boston, 23. August.
Mehr als zweihundert berittene Polizeibeamte wurden vor den Toren des Gefängnisses ausge stellt, wo auch Patrouillen verkehrten. Scheinwerfer wurden nach der Bahn zu in Stellung gebracht. Auf dem kleinen Fluß, parallel mit der Gefängnismauer wurden alle Schiffe entfernt. ein Polizeiboot mit starkem Scheinwerfer patrouillierte. Die Straßen am Gefängnis waren vollkommen menschenleer, aber an jeder Straßenecke standen Polizisten. In den Rach- barbezirken drängten sich unzählige Fußgänger, als sich die Hinrichtungsstunde näherte. Die mehrstöckigen Gebäude, die an das Gefängnis grenzten, waren von Zuschauern besetzt.
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Auch Genf In Aufruhr
Sturm auf Konsulat und Völkerbundpalais.
Gens, 23. August.
Gestern abend kam cs vor dem amerikanischen Konsulat in Genf zu Demonstrationen gegen die Hinrichtung von Saeco und Vanzetti, wobei verschiedene Polizeibeamte verletzt wurden. Dir Demonstrationen währten bis in die Nacht. Etwa sechzig Personen wurden festgenommen und in Hast abgeführt.
Genf, 23. August. (Privattelegramm.) Eine Menge von etwa vierhundert Personen, meist jungen Leuten, begab sich gestern abend vor das Völkerbunds Palais und zertrümmerte die Fensterscheiben des großen Bersammlungs- saales, der Bibliothek und das Eingangsportal durch einen Hagel von Steinwürfen.
Zürich, 23. August. (Eigene Drahtmeldung.) Hier kam es vor dem Theater zu Protestkundgebungen. Ein verstärktesi Polizeiaufgebot zog blank und vertrieb die Demonstranten.
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Alle Hoffnung umsonst
Die letzten Stunden der Todeskandidaten.
Boston, 23. August.
Vanzetti wies jeden religiösen Trost ab und wiederholte bis zum letzten Augenblick in einer Zelle wie im Delirium die Worte: Ich erwarte nichts von dem Gericht, sondern nur eine Million Menschen, eine Million protestierender Stimmen gegen diese Ungerechtigkeit, kann uns noch retten. Unterstützt uns noch ein wenig. Bereinigt alle Proteste zu einem machtvollen Ruf, sonst werden sie uns hin-
Go denkt London!
Paris erfüllt weder Versailles noch Locarno.
Eigener Drahtbericht.)
London, 23. August.
Einem diplomatischen Berichterstatter zufolge steht z. 3t noch keine Einigung zwischen Paris und London in der Frage der Verminderung der Rheinlandbcsatzung in Aussicht Englische Kreise vertreten den Standpuntt, daß laut Versailles bie Rheinlandbesatzung in erster Linie als Garantie für die Reparationen gedacht war und erst in zweiter Linie und zwar nicht in permamenter Weise, als Garantie für die Sicherheit Frankreichs, die durch Locarno geregelt fei.
Nase aufsperren und sicherlich mehr daraus ler-I serer gesamten Streitkraft, es fei denn, daß die neu können als aus den Erzählungen von Deutschen selbst den Wunsch äußern, daß wir
„deutschen Kriegsgreueln", die dadurch nicht " " wahrer werden, daß sie immer wieder ausge-
Bekanntschaft. Widersetzt er sich, so pfeift der Hüter der Ordnung auf einem kleinen Pfeifchen, und trn Nu — man wundert sich manchmal über die Schnelligkeit — sind einige weitere Po, lizisten da, die den Bösewicht zur Wache führen In jedem Kulturstaate sollen alle Polizei- und sonstigen Gefangi si ' si" und menschlich behandelt werden. Aber viele, die einmal durch seltsame Verquickung der Umstände in die Hände der Polizei gerieten, und ganz besonders, die das Unglück hatten, mit der amerikanischen Polizei zu kollidieren, machten die Erfahrung, daß nicht alles so schön ist, wie es sein sollte. Da regnet es harte Püffe, Rippenstöße, es soll auch Ohrfeigen geben und so manchen Tritt. Die ärmere Bevölkerung Amerikas erzählt viel von den Mißhandlungen, ja von den Grausamkeiten die ihnen auf Polizeiwachen und in Gefängnissen widerfahren sind. An sich sind die amerikanischen Gefängnisse durchweg sauber, teilweise auch heller und wärmer als die europäischen. Es ist zwar kein Vergnügen, in Sing-Sing, dem Zuchthaus in der Nähe Newyorks, eingesperrt zu fein, aber es geht dort menschlicher und sauberer zu als in den meisten anderen Anstalten. Die Gefangenen leben in großen vergitterten Zellen, die im Oval so angeordnet sind, daß sie von einem Punkte, einem völlig isoliert stehenden „Aus- ichtsturm", aus jederzeit überwacht werden können. Die Zellentüren sind elektrisch ver- Meßbar, und jede Berührung der Türen oder Unmittelbar vor ber Hinrichtung rief er feiner i Fenster löst ein Lichtsignal aus, so daß die Wa- Famttie ein -evewohl zu. Am ruhigsten und gleich kontrollieren und auf der Hut sein am meisten gefaßt von allen dreien beschritt kann. Für die Bildung der Gefangenen wird Vanzetti die Totenkammer. Er gab den beiden viel getan; hauptsächlich werden sie allerdings