Kasseler Neueste Nachrichten
Kaff eler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Nummer 195 •2$mflid>e<‘ Organ der Stabt Raffel.
Sonntag, 21. August 1927.
Amtliche» Organ der Stabt Raffet 17. Jahrgang
Europäische Geschwader für Ostaslen.
Die neuen Römer
Wie fle in Südtirol „Geschichte machen".
Ms eine besondere Kunst handhabten die Machthaber des alten römischen Weltreiches die Behandlung sremdstämmiger, . unterworfener Völker. Nachdem das Schwert die gewünschten Tatsachen geschaffen hatte, begann die Verwal- tung sofort mit vorsichtigen und klugen Ver. suchen, das Land und seine Bewohner auch moralisch zu erobern. Römisches Recht und eine Einordnung der Dinge im Stile der römischen Organisation, StraßeNbauten, Hebung der Verkehrsmittel, allerdings auch Eintreibung von Steuern und Tributen wurden durchgesiHrt. Gleichzeitig aber bemühte man sich, die Landessprache, sowie die religiösen und kulturellen Bräuche der Landeseinwohner zu achten und ihnen aus diesem Gebiet eine möglichst weitgehende Freiheit zu geben.
Die angeblichen Nachkommen der alten Römer, die jetzt in der Tiber-Stadt Rom Herr- scheu, und bei jeder Gelegenheit zu betonen lieben, daß sie sich als Träger der Ideen deS alten römischen Weltreiches und als Vollender deS Römertumz in der Neuzeit fühlen, haben andere Methoden in den ihnen nicht einmal durch eigene Schwertleistung zugefallenen Gebieten gewählt. Sie haben dem hochentwichelten Lande Südtirol, düs zur österreichischen Zeit eine vorbildliche Verwaltung in sachlicher und personeller Beziehung aufzuweisen hatte, und das als ein Hauptgebiet des internationalen Fremdenverkehrs in jeder Beziehung fortgeschrittene Kultureinrichtungen auszuweisen hatte, zwar nicht die kolonisatorischen Geschenke des alten Rom bringen können, int Gegenteil, eine anarchistische Willkür, wie sie im Herr- schastsprinzip des Fascismus liegt. Dafür haben sie sich aber auch nicht an die Ideenwelt ihrer angeblichen römischen Vorfahren gehalten, die Achtung vor jeder fremden Eigenart und Landeskultur hatten. Sie haben in brutalster Weife der Bevölkerung, die deutsch ist, solange es überhaupt eine Geschichte gibt, und die jedenfalls niemals italienisch gewesen ist, ihr Men- schenrecht der Sprache genommen, sie dulden nicht einmal den Unterricht des Kindes durch hie Mutter, sie haben die lächerlichsten Latinisierungen uralt deutscher Ortsnamen durchge- sührt, sie haben selbst in das Recht des Familiennamens emgegriffen. Zahllose Gewalttaten und Terrorakte, Tenkmalsschändungen (zu denen auch die Anbringung einer italienischen Verstafel an der Stammburg des Landes, der Burg Tirol, gehört), Mißhandlungen und Mordtaten kennzeichnen das Regiment der Neu- Römer in diesem Lande, dem sie nicht einmal den Namen gelassen haben.
Mit großer Geste hat man vor einiger Zeit die Selbständigkett der Provinz Bozen vertün. bet, durch die 20 000 Deutsche zwischen Bozen und Salurn von ihren Stammesgenossen abge- tiennt wurden. Auch dieses angebliche Geschenk ist von vornherein nur als ein Mittel schnellerer Jtalienisierung gewählt worden, wie von jascistischer Sette sofort zugegeben wurde.
In den letzten Wochen hat die sascistische Tobsucht, im Zusammenhang mit den außenpolitischen Schwierigkeiten des Reiches, die stets auch eine Auswirkung in der Behandlungsmethode Südtirols zeigen, groteske Formen angenommen. Die fascistischen Blätter Südtirols, die„Alpenzoitung" und „La Provincia di Bolzano", die man auf den Trümmern der gänzlich unterdrückten Tagesprefle. allerdings mit mäßigstem Erfolg errichtet hat, haben in dem Abgeordneten Giarratana einen neuen Herausgeber erhalten, der in bombastischen Sätzen das reine Evangelium des Fascismus verkündet. Die deutschen Abgeordneten, die kürzlich erst auf den geschichtlich bewiesenen deutschen Charakter Bozens hin- wiesen, nennt er „Hanswurste" und erklärt stolz: „Die Geschichte macht man" Den noch er- scheinenden Wochen- und Halbwochenblättern, den „Dolomiten" und dem „Volksboten", droht er mit Erwürgung, da sie — zu wenig Notiz von den redaktionellen Veränderungen in den fascistischen Blättern nehmen: „Die elementarsten Regeln der Höflichkeit und verständnisvolle Klugheit mußten es eingeben, nicht bloß die nackte Nachricht zu bringen, sondern vielleicht auch ein paar Zeilen hinzu,ufügen Tas dürfte so ziemlich der Gipfelpunkt geistiger Knebelung fein, daß man den getretenen Gegner zwingen will öffentlich die Füße seines Unterdrückers zu küssen, wie man ja auch schon
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Brlanbs Unterschrift
Marie Elisabeth L ü d e rs, die beide in der Be>
riobe bet juristischen Liquidierung de« Kiieges'mokratischen Fraktion sitzen. Frau Bäumer ist nicht überleben. Man müsse sich darüber Hat Ministerialrätin im Reichsministerium des In- tritt Sri» STfifimtifi bar fflorhattbfitnrtPtt • hi H/irw M ~ „____ < ___
StaVenifcbe Kriegsschiffe für oftallen.
Brindisi, 20. August. (Drahtbericht.) Heute läuft ein italienisches Geschwader von vier Kriegsschiffen durch den Suez-Kanal nach Ostasten.
sein, vast der Abbruch der Verhandlungen im Jahre 1925 genau mit der Finanzkrike im Juni
zusammenfiel und daß die Bemühungen im Frühjahr 1926 wegen der raschen Entwertung her französischen Währung unfruchtbar geblieben sind. Die in dem Abkommen gewährte Meistbegünstigung sei nur die natürliche Folge des Eintritt« Deutschlands in den Völkerbund und feines allmählich hervortretenden wirtschaftlichen NebergewichtS.
Der Kamps um Sie Macht
Eine Aktton der griechischen Monarchisten.
Wien, 20 August
Laut Seite Freie Presse entfalten die griechischen Monarchisten in lefcter Zeit eine wachsende Tätigkeit zur Wiederherstellung der Monarchie, wogegen sich die Oppositionsparteien durch engen Zusammenschluß zu wehren versuchen. Die Monarchisten sollen von einer grossen Macht, angeblich von England, unterstützt werben. Die Wiederherstellung der Monarchie soll nicht durch eine neue Revolution, sondern ans legalem Wege erfolgen. ES soll zunächst ein RegentschafiSrat ernannt werden.
3um Tode Verurteilt
Moskau, 20 August. (Drahtbericht.) DaS Leningrader Kriegsgericht verurteilte de« frühe- rett Oberst Otto, der während des Vortnasches von Judenitsch auf Leningrad im Jahre 1919 in der Roten Armee diente, zum Tode wegen vorsätzlicher Auslieferung eines ihm unterstellten Truppenteiles an die Weißgardisten und wegen seines Uebertritts in deren Dienste.
Sngianb brrf'flrft die Ostasienflone.
London. 20 August. (Drahtbericht) „Daily Mail" erfährt, daß die innere Lag, in China neue militärische und maritime Vorbereitungen Englands notwendig macht. Die Admiralität glaubt an eine noch lange Dauer der chinefl- fche« Wirren, die Japans Eingreifen eher kom- pliziere. Aus Porthmouth werden fünf Zerstörer und zwei Kreuzer im Laule der nächsten Woche nach Ostasien abgehen. Fünf Kriegsschiffe, die dem in Tsingtau stationierten nördlichen Geschwader angehören, sind ans der Reede von Wufung erschienen und Fakten die Forts und den Bahnhof beschossen. Die Forts erwiderten da« Feuer, worauf das ®eftfmiahpr sich zu- rückzog.
Die Bedeutung des neuen Handelsvertrages.
Paris, 20. August
Außenminister Briand, der einige Tage von Paris abwesend war, hat, nachdem der deutsche Botschafter von Hoesch das deutsch-französische Handelsabkommen bereits unterzeichnet hatte, dieses Abkommen seinerzeit unterzeichnet. Ministerialrat Serruys erklärte, das deutsch-franzö- stsche Handelsabkommen sei der Ausdruck der finanziellen Gesunvung Frankreichs und der wirtschaftlichen Gesundung DetttschlandS. Die durch den Versailler Vertrag geschaffene einseitige Regelung des Austausches zwischen Deutschland und den alliierten Ländern konnte die Pc-
Die aristokratischen Dichterinnen:
Fürstin Mechthilde Lichnowsky, eine geborene Münchener Gräfin Arco, und Helene von Rostitz, eine geborene von Hindenburg, Richie des Reichspräsidenten, und durch ihre Mutter Enkelin des Fürsten Münster, der von 1885— 1901 deutscher Botschafter in Paris war Beide Damen haben Diplomaten geheiratet. Fürst Lichnowsky war der letzt«, kaiserliche Bottchafter in London, Herr von Rostitz, sächsischer Gesanv-
nern, in dem sie die Frauenfragen bearbeitet und gilt als eine der führenden Persönlichkeiten in der Reichstagsfraktion und im Vorstand ihrer Partei. Frau Lüders, die als einzige Frau an der Weltwirtschaftskonserenz in Genf teilnahm, leitet mit viel Geschick den Bund Deutscher Mademikeriunen. Beide Frauen sind eng befreundet und doch welch Gegensatz! Gertrud Bäumer, die aus einem mitteldeutschen Psarrhause stammt, ist kühl, .abgemessen, philosophisch. Marie Elisabeth LüderS dagegen, Tochter des Geheimrats Lüders, der lange Iah re hindurch die rechte Hand Bismarcks im Preußischen Handelsministerium war, ist durch und durch Weltkind, temperamentvoll und witz- sprühend. Berühmt ift ihr fast männlicher sarkaSmuS.
Berlin, 20. August. (Drahtbericht.) Der gestrige Beschluß des Pariser Minifterrates hat die RSumungsfrage nur wenig weiter gefördert. Rach den bis jetzt hier vorliegenden Meldungen ist an eine Annahme der französischen Forde- a datz auch England Truppen aus dem iland zurücknimmt, kaum zu denken. Wenn es doch noch zu einem formellen englischen Entgegenkommen kommen sollte, daun wird es nur nach neuen Verhandlungen zwischen Paris und London fein. Auf alle Fälle ist die Reduzierung der Rheintruppen noch immer eine ungelöste Frage zwischen Paris und London.
Tlmerlkanifche Rück ucwManöver
Newyork, 20. Auaust. (Drahtbericht.) Die Meldungen über eine günstige Gestaltung der Freigabewerte für Deutschland sollen verfrüht sein. Rach vorsichtiger Berechnung ist im Kongreß noch keine Mehrheit für die Freigabe vor
der neuen Präsidentenwahl vorhanden, da beide große Parteien für ihren Besitzstand fürchten, wenn sie die den großen Trusten geliehenen deutschen Guthaben zur Rückgabe an Deutschland bringen wollten.
Acht Frauen...
...von denen man in Berlin spricht.
SRinifietftatten, die mau nicht total. — Aber Statt Strefetnaan! — Der Kritiker mit bet Mittistetiochtet. — Zwei Polttiketiuuett sott Stang. — Eine Musikerin von Gottes Gnaden. Das alte Wort, das diejenigen Frauen die besten sind, von denen man am wenigsten nt, trifft nicht mehr zu. Frauen, die genau lg sind, wie die Männer, Frauen die ge- schäftlich oder politisch, wissenschaftlich ober künstlerisch im Vordergrund stehen, nehmen es nicht übel, wenn man von ihnen, besser gesagt, von ihren Leistungen spricht. Im Gegensatz zu ihnen stehen die Frauen, die keinerlei Leistung aufzuweisen haben und doch immer wieder plakatiert werden möchten. Wehe, wenn sie nach einem Fest, bei dem sie anwesend waren, ihren Namen nicht in der Morgenausgabe der Berliner Blätter finden. Helle Empörung, wenn ein Wohltätigkeitsfest stattfindet, ohne daß man sie ins Komitee gewählt hat. Von diesen Frauen wollen wir schweigen. Wir werden nur von denen erzählen, die man bespricht, weil sie etwas leisten. Auch auf gesellschaftlichem Gebiete gibt eS Leistungen. Zu ihnen zählt jede
Repräsentation großen Stils.
Schwankende Bahlen.
Paris, 20. August. (Drahtbericht.) Zur Frage der Verringerung der Besatzungstruppen am Rhein schreibt „Matin": Obgleich die Verhandlungen mit C gland noch nicht vollständig beendet sind, scheint es doch festzustehen, daß die interessierten Regierungen, ausgehend von einer
Südtiroler gezwungen hat, öffentlich die italienische Fahne zu küssen.
So werben die neuen Römer für ihren Staat.
jetzigen Besatzungsstärke von 72 000 Mann, sich aus eine Gesamtzifser von 60 000 Mann geeinigt haben. Es bleibt also nur noch die Verteilung auf die alliierten Heere übrig. Deutschland wird so eine leichte Genugtuung erhalten, denn es könnte nicht behaupten, daß eine Herabsetzung um 12000 Mann bei einer so geringen Gesamtstärke eine unbedeuten.de Geste wäre, und Frankreich wird im Rahmen der Verträge weiter feine Sicherheit gewährleistet sehen. In dem gleichen Sinne äußert sich „Newyork Herald'si Demgegenüber schreiben andere Blätter davon, baß Painleve gestern im Ministerrat nur die Ziffer von etwa 4000 Mann genannt habe als die Höchstzahl der nach Ansicht der militärischen Kreise in Frankreich vorgesehenen Verminde- rung. Die Minister sollen ihren Beschluß nur deshalb nicht offiziell bekannt gegeben haben, weil Briand noch die englische Antwort erwarte.
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Jtbetnianöbeiabung uno Völkerbund
Zwischen 4000 und 12000.
Wie hoch soll die Verminderung der Rheinlanbbesatzung sei»?
Die Nachkontrolle der Setbefefflgungen.
Paris, 20. August. (Drahtbericht) Figaro schreibt, baß sich der Bolschafterrat am 1. September mit der Frage der Nachkontrolle der deutschen Seebefestigungen fiir den Fall befchäs- tigen soll, daß im Völkerbund eine Verzögerung in der Uebernabme der Kontrolle über Deutschland sich einstellen sollte. Auch wird der Bot- sckaflerrat am 1. September zur Reduzierung der Besatzungsarmee am Rhein Stellung zu nehmen haben.
London, 20. Auaust. (Drahtbericht.) Die „Mornlngpost" glaubt, daß die Frage der Reduktion der Rheinlandbesatzlmg den Hauptgesprächsgegenstand in Genf darstellen werde. Man fei in England der Ansicht, daß die Mein- landbesatzung mehr als ein Symbol des alliierten Sieges, denn als tatsächliche Sicherungs- earantie cmzufehen fei. Wenn in Deutschland tatsächlich eine Militärpartei bestehe, wie in Frankreich behauptet werde, so müsse gesagt werden, daß die Tätigkeit dieser Partei wohl nicht dadurch beeinflußt werden könne, ob 1500O Mann mehr oder weniger im Rheinland stehen.
Denn sie erfordert Menschenkenntnis, die Kunst, den lieben Nächsten zu behandeln, Takt, Energie und Selbstbeherrschung. Für die Samen großer mondäner Repräsentation gibt es keine Erholung. Sie stehen eigentlich immer im Dienst. Und sind sie noch so müde, möchten sie noch so gern einmal früh ins Bett gehen oder den Abend in der Familie »erbringen, der unerbittliche Gesellschaftskalender sagt nein, treibt sie vom Diner auf einen Abendempfang, von dort auf einen Ball. Zu den Frauen der großen Repräsentation im Reiche und in Preu- ßen gehören weder die Gattin des Reichskanzlers Marr, noch die des Ministerpräsidenten Braun. Sie leben ganz zurückgezogen, von ihnen spricht man nicht. Im Reiche sieht die
Gattin des Reichsaußenministers
Frau Stresemann gesellschaftlich Im Vordergründe, in Preußen Frau Staatssekretär Weißmann, deren Mann fa seit vielen Jahren die rechte Hand des preußischen Ministerpräsidenten ist. Beide Damen sind elegant, liebenswürdig, gewandt, das alles mit einer vielleicht unbewußt gegensätzlichen Rote. Denn Frau Sttesemann fühlt sich trotz ihrer erwachsenen Söhne ganz als junge Frau. Sie tanzt gern, gut und unermüdlich. Fran Weißmann dage- gen durch ihre Tochter. Gattin des bekannten Theaterkritikers Alfred Kerr, mehrfach Großmutter, pointiert auf Wüde und ziert bei den vielen Bällen, die sie mitmachen muß, die Estrade. Was die Damen Stresemann und Weißmann in der offiziellen Welt der Reichs- Hauptstadt bedeuten, sind Frau Freda Schlieper geborene von Achenbach und Daisy Gutmann geborene von Frankenberg
in der Welt der Hochfinanz.
Sie stehen dort gesellschaftlich in erster Linie. Beide jung, gescheit und lebhaft machen mit den großen Mitteln ihrer Gatten einen Salon, in dem sich alles trifft. Nur daß bei Frau Gutmann, die eine eifrige Sportsdame ist, das Sportliche, bei Frau Schlieper, die eine anerkannte Begabung als Pianistin hat, das Künst- lerlsche mehr in den Vordergrund tritt Dann die Politikerinnen: Die Doktorinnen und Reichslagsabgeordnete Gertrud Bäumer und
Kurs auf Schanghai.
Die siegreich vorrückenden Nordtrupp««.
London, 20. August.
Einer Agenturmeldung aus Honkong zufolge treffen weiterhin Truppen in Nanking ein. Bei einer Schießerei wurde ein britischer Zerstörer verschiedentlich getrrffen, erlitt jedoch keine Verluste. Suntschuanfang rückt den großen Kanal entlang vor. Reuter berichtet aus Schanghai, daß die Lage in Tflnkiang unsicher ift und die Einwohner von Panik ergriffen find. Die Stadt ist von Südtruppen überlaufen, von denen bis her 60000 das Nordufer des Flusses geräumt haben., Man rechnet damit, daß die Truppen Suntschuanfangs das Nordufer besetzen werden, aber trotz der DemoraliNerung der Südtruppen werde erwartet, daß das Nebersetzen der Nordtruppen nicht sobald statffinden werde, weil alle Schiffe wegebracht worden sind. Die Rordarmee hat Nanking unter schweres Feuer gesetzt Fremdenviertel und Konsulat ssnd geräumt Zu Tausenden laufen die Soldaten der Südarmee zu den Nordtruppen über, die Schanghai immer näher kommen.