Kasseler Neueste Nachrichten
Kaffeler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
Nummer 193. Amtliches Organ der Stadt Kassel. Freitag, 19. August 1927. Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang
Japans Eingreifen in die chinesischen Wirren.
Das dritte Reich.
Die deutschen Lebensalter.
Bon
Dr. Paul Rohrbach.
ES gab ein Wort, daS in der Epoche, wo im 17. Jahrhundert das moskowitische Zarentum langsam zur Großmacht heranwuchs, in der slawischen Welt zwischen Wolga und Adria in Umlauf gesetzt wurde: drei RomS hat es gegeben; das erste Rom war das Rom der Cäsaren, das zweite war die Stadt Konstantins, das dritte Rom ist Moskau — und ein viertes wird nicht sein! Die Slawophilen baden das Wort vom dritten Rom immer auf den Beruf des orthodoxen zarifchen Rußland zur Weltherrschaft gedeutet. Der ^erbe Krishanitsch, von dem es stammt, meinte damit die Uebertragung des Anspruchs erst vom Abendland auf das orientalische Byzanz, dann von Byzanz auf das rechtgläubige Rußland. Es war die Theorie von der Weiterleitung geschichtlicher Missionen und Kulturen. Wenn man will, steckt darin eine Art Vorwegnahme der Spenglerschen Idee vom Verlaus der Weltgeschichte, in primitiverer Fassung. Wir wollen uns weder mit Spengler noch mit Krislanitsch über die Theorie des Ge- schi.ttsverlauf? auseinandersetzen. Krishanitschs drittes Rom bemüht sich heute ja nach Kräften, jene alte Prophetie wahr zu machen — wenn auch in einem Sinn, an den der alte Serbe sicher nicht gedacht hat, und Spenglers Theorie mutz sich seit kurzem die Konkurrenz der Rassenforschung gefallen lassen, die eine einfachere Erklärung für den 'Untergang so vieler geschichtlicher Kultur geben zu können glaubt, als das mystische Axiom von den Alterserscheinungen der Kultur. Daa-—, möchten wir in einem anderen, uns Deutsche näher angehenden Sinn von einem Dritten Reich sprechen; in Anknüpfung an daS Wort eines Verstorbenen, Ernst Troeltsch, und an das jüngst gefallene eines lebend m aktiven Politikers, des Abgeordneten von Lindejner-Wildau.
Man weiß, was für ein Befremden es erregt hat, daß aus reichsdeutschen Kreisen unlängst Worte verlauteten, die wenig freundlich für den Gedanken deS österreichischen Anschlusses klangen. Als darauf aus Oesterreich eine Anfrage mit der Bitte um Aufklärung kam, hat Herr von Lindeiner-Wildau die Antwort in Form eines persönlichen Bekenntnisses gegeben, daS den Halbheiten in der Anschlußfrage unzweideutig entgegentrat. Es lautete: Das dritte deutsche Reich wird ein großdeutsches Reich sein, oder es wird nicht sein! Darin liegt die Ueber- zeugung enthalten, daß der deutsche Staat nicht anders Bestand haben wird, als wenn er die auf geschlossenem deutschem Volksboden außerhalb unserer heutigen politischen Grenzen wohnenden Deutschen, zunächst und vor allem also die deutschen Oesterreicher, in sich aufnimmt. Wird das in der Tat, die jetzt bevorstehende deutsche Entwicklung sein? Troeltsch, an den wir eben erinnerten, hat in einer wenig bekannten kleinen Arbeit über die geschichtlichen Elemente der deutschen Kultur die feine und große Bemer'u' gemacht, daß das deutsche Volk, im Unterschiede zu andern Völkern, eine wiederholte Jugend gehabt hat.
Die Kultur des sächsischen, fränkischen und stausischen Zeitalters, die von den Anfängen der romanischen Baukunst bis zum Nibelungenlied und zu den Figuren der Dome von Naumburg und Bamberg führt, war eine echte Jugend- und Hochleistung des deutschen Volks. Mit ihrer Blüte und ihrem Schwung können sich die folgenden Jahrunderte in Deutschland nicht mes sen. Dann erfolgte eine neue, mächtige Leistun- in dem Jahrhundert der Reformation. Hutten? Wott: „Es ist eine Pitff zu leben" spricht mehr auS, als daS Hochgefühl deS Renaissancemen scheu; eS ist das Wort eines Deutschen, der ein große deutsche Zeit erlebt. Hierauf folgt d° Verschüttung durch den dreißigjährigen Sh er und die Herrschaft des französischen Geistes in* 18. Jahrhundert. Aus ihr erhebt sich beinah- unvermittelt daS Zeitalter, in den durch den deutschen Geist auf allen Gebieten die neuen Grundlagen der geistigen und seelischen Bildung der Welt aelegt wurden. Selbst ein Jr-m- > wie Taine hat anerkannt, daß die Deutschen in dem halben Jahrundert ihrer klassischen Blütezeit in jeder Kunst und jeder Wissenschaft bahnbrechend waren.
Diese Blütezeit war das dhtte Jugendalter des d-utschen NnkkeS 'n-”* ihm führen /durch die Niederungen deS Materialismus!) die lieb -dänae zum zweiten Reich. Das erste hat im Koinvi mit Papsttum und dem Willen der deutschen Stämme zum Eigenleben geendet; das zweite, stebenhundert Jahre später, hn Weltkrieg. DaS dritte, so hören wir, soll groß-
Schanghai in höchster Bedröagnis.
Vormarsch der Armee Tschangtsoltns mit japanischer Hilfe.
Die Rot der Äugend.
Ist die hilfbedürstige Jugend in guten Händen? Von
London, 18. August. (Privattelegramm.) „Daily News" meldet aus Schanghai, während Die allgemeine Lage in China chaotischer als je werde, habe fich jetzt noch eine plötzliche Gefahr in der Schanghaier Gegend entwickelt: Die Unterbrechung der Schanghai-Hangtschau-Ringpo- Bahn durch brittsche Truppen aus Befehl deS Generals Duncan sei nicht die einzige der Be- sorgniffe, denn infolge des Zusammenbruches der nationalistischen Heere suchten Scharen undisziplinierter Truppen in Schanghai Zuflucht und die Besetzung der Bahn stehe vielleicht im Zusammenhang mit dieser Tatsache. In der Nähe von Schanghai lagerten bereits vier rcgui- rierende chinesische Militärbefehlshabcr mit ihren Heeren. Die Lage sei so bedrohlich, oaß die Freiwilligen mobilisiert worden seien, um die Niederlassungen zu verteidigen. Es sei bedauerlich, daß in diesem kritischen Augenblick
Rewyork, 18. August. (Durch Funkspruch.) Nach Meldungen aus Honolulu blieben die Flieger Arthur Goebel und Leutnant Davis auf dem Doppeldecker „Woolaroc" Sieger in dem Luft-Derby über dem Stillen Ozean St. Franzisko-Honolulu und gewannen damit den ausgesetzten Preis von 35 000 Dollar. Sie brauchten zu dem Flug von 3900 Kilometer 26 Stunden 17 Minuten »nd 20 Sekunden.
Sroei yonvliuflieger vermißt
San Franzisko, 18. August. Die beiden Flugzeuge „Golden Eagle" und „Miß Daran", oie sich an dem Honolulu-Flug beteiligt hatten, sind in Honolulu nicht eingetrosfen. Sämtliche Schiffe wurden drahtlos benachrichtigt, daß den beiden Fliegern anscheinend der Betriebsstoff ausgegangen ist, sodaß sie auf das Meer nieder- gehen mußten. Die Schiffe werden ersucht, scharf Ausschau zu halten. Die Marinekommandos in Honolulu und in San Franzisko find mit der Organisation weiterer Nachforschungen nach den Vermißten beschäftigt. Das zweite glücklich gelandete Flugzeug „Aloha" hat für den Flug nach den vorläufigen Wertungen 28 Stunden 16 Minuten gebraucht.
deutsch sein, oder es wird nicht sein. Wird noch eine vierte Jugend kommen, die sich mit politischer Schaffenskraft aus dem Zusammenbruch erhebt? DaS Bismarcksche Reich war machtpolitisch gewaltig, idecnpolitisch litt «S an der Schwäche des Verzichts auf den großdeutschen Gedanken. DaS Hindernis der habsburgischen Monarchie, die Deutsche und Slawen, Magyaren und Romanen zusammenkoppelte, ist hinwegge- räumt. Das Versailler Diktat, das den Anschluß verknetet, ist ein Zwirnsfaden, wenn ihn siebzig Millionen Menschen im entscheidenden Augenblick wollen. Wenn etwas der deutschen Revolution von 1918 noch nachträglich einen Inhalt geben kann, in dem sich daS ganze deutsche Volk über alle Parteiunterschiede hinweg einig erhoben fühlt, so ist es der großdeutsche Gedanke. Wie anders stände er schon heute da, um wieviel näher wären wir vielleichl schon dem dritten Reich, wenn nicht End« 1918. alS di« österreichischen Abgesandten in Berlin erschienen, den zehn deutschen VolkSbeaustragten der Mut gefehlt hätte, den Anschluß zu proklamieren! Mochten di« Alliierten das geeinte Volk dann wieder auSeinanderreißen — die Einigung wäre ein Erlebnis gewesen, daS nicht mehr in Frage gestellt werden konnte.
5m Seifte der DerfvvnNchkett,
Paris, 18. August. (Drahtbericht.) Han delsminister Bokanowski hat vor seiner Abreise nach Amerika folgendes zu dem deutsch-franzö
der Befehlshaber der B'-rteidiguugsstreitkräfte, General Duncan, an Ruhr erkrankt sei.
Lianvdomven über Schanghai
Peking, 18. August. (Funkspruch.) Die Re- gteruugSarmee hat mit japanischer Hilfe den Naugtsee an drei Stellen überschritten. Artillerie mit weitreichenden japanischen Geschützen hat den Ueberqang erzwungen. Heber Schanghai werfen Flieger der Rordarmee Brandbomben.
* * * Amerikanische Sorgen.
lieber daS Vorgehen in China.
Washington, 18. August. (Durch Funkspruch.) Präsident C o o l i d g e fährt in den nächsten Tagen nach Washington zurück. In Washingwn ist man beunruhigt über Japans Eingreifen in den chinesischen Krieg. In Tientfin sollen fünftausend japanische Truppen konzentriert sein, während die gesamten amerikanischen Streit kräfte in Ostasien nicht 3000 Mann find.
in den Alpen heute morgen gestartet. Der Start für die internationale Militär-FIugkonkurrenz. woran sich 22 Konkurrenten beteiligen, begann heute > früh 51/. Uhr. Hauptmann «ranca (Frankreich) kam schon nach wenigen Minuten wegen schweren MotordefektS zurück und hat bisher feine Maschine nicht wieder flott machen können. Bis !-<9 Uhr mußten schon drei Notlandungen vorgenommen werden. Zwei Flieger haben bereits Bellinzona erreicht. Da die Witterung über den Alpen sehr ungünstig ist, wird der Flug auf den Plätzen Thua und Bellinzona vorläufig gestoppt. Für den Alpenrund- flug um den Preis Coup-Chavcz Bider sind drei Verkehrsflugzeuge gestartet, darunter die Maschine Mittelholzer mit sieben Passagieren. Mit- telholzer mußte infolge des schlechten Wetters bei Lausanne wieder umkehren. Der deutsche Flieger Roeder auf Junkers Flugzeug hat in Lausanne eine schwere Landung gehabt.
*
Amerikanische Zweifel
Dor dem irischen Umsturz.
Englische Warnungen an Jrlmw.
(Eigener Drahtbericht.)
London, 18. August.
DaS Berhalte« Irlands beunruhigt in zunehmendem Maße die englische Regierung. Die republikanische Partei Irlands hat ein technisches Abkommen mit der nationalen Partei ge troffen, um die Legierungsgewalt in die Hand zu bekomme«. Die Proklamierung einer irischer Republik würde, so schreiben die Londoner Blätter, das Ende deS irischen FreiheitStrau- meS fein.
Erdbeben in Kleinasten.
Angora, 18. August. (Drahtbericht.) DaS Erdbeben in Kleinasien hat die Stadt Brussa schwer betroffen. Ein Viertel der Häufet ist eingeäfchert. Man berichtet von Über fünfzig Toten und Berletzten. In Angora und Smyrna wurden gleichfalls starke Erderschütterungen wahrgenommen.
Dr. Ernst Keienburg
Die In den letzten Monaten non entlaufenen ,Fürsorge,Sglingen verübten Verbrechen, unter denen die fchentzliche Bluttat in Oranienburg das grötzte Hafteten erregte, haben ,n einer Reite von versteckten nnd offenen Angriffen gegen die Sürforgeanftalten geführt, die von radikaler Seite geradem als „Srutftätten des Lasters bezeichnet worden stnb. Hören wir, was uns ein Mitarbeiter, der eingehende Studien an Ort nnd Stelle »achte, m erzählen hat.
Wer die Gegenwart erkennen will, frage die Vergangenheit, denn nichts entwickelt sich ohne zwingenden Grund. So kämpft auch die Fürsorgeerziehung von heute immer noch einen bitterlichen Kampf gegen em Ungeheuer von gestern: gegen das fluchwürdige Jnflationsjahr 1932, das über 100000 jugendliche Kriminelle aus seinem dunklen Schoß an die Oberfläche warf, die Anstalten mit Zöglingen überschwemmte, durch Wohnungsnot, Geldentwertung und Arbeitselend auch den ehemals wohlhabenden Mittelstand an den Bettelstab brachte und den moralisch Schwachen rettungslos zerstampfte. „In Lumpen gehüllt, ohne Strümpfe und Schuhe, ohne Hemd, mit schmalen, eingefallenen Wangen, mit finsteren Augen,
verbittertem Blick und greisenhaften Gesichtern
— so kamen die Kinder zu Tansenden in unsere Verterlungsstellen", erzählt ein Anstaltsleiter. „Diebstähle und immer wieder Diebstähle waren der Ucberweisungsgrund, denn jeder unscheinbare Gegenstand hatte ja Geldwert. Keine Klingel an der Straßentür, keine Messingstange im Treppenhaus, ja nicht das Umfassungsgitter auf dem Friedhof war vor dem Zugriff der lugendlicheu Verbrecher sicher, die oft genug aus grausamer Not handelten." Es ist kein Zufall, daß in der letzten Statistik über jugendliche Straftaten die Eigentumsvergehen immer noch weitaus an erster Stelle stehen. Ihre Ziffern sinken und steigen in genauem Zusammenhang mit der Arbeitslosigkeit. Ganz auffallend ist dagegen das Anschwellen der Si 1 t- lichkeitsdelikte in den letzten Jahren, namentlich bei der männlichen Jugend. Direktor K n au t, einer der verdienstlichen Vorkämpfer und Organisatoren der Jugendfürsorge, führt diese Erscheinung auf die rapide Zersetzung des Familienlebens zurück. „Früher galt die einzig autoritatibe Erziehung, die wortlose Unterwerfung forderte und sicher oft über das Ziel hinausschoß. Dann kam nach der vaterlosen Kriegszeit und der Sittenver- wikderung der Inflation der gänzlich autonome Standpunkt auf, der womöglich noch verkehrter ist. weil er eine ungefnnde Frühreife begünstigt und das Kind hemmungslos aufwachsen läßt.
Eine furchtbare Warnung
vor den Gefahren einer solchen Erziehungsanarchie bietet gerade der Oranienburger Fall. Der jugendliche Mörder — der übrigens nur wenige Tage Fürsorgezögling war — galt als Muttersöhnchen, als launenhaftes verwöhntes Kind, das im Elternhaus stets seinen Willen gekriegt hat. Auch der Fall Hintze ist ähnlich gelagert. Dieser jugendliche Zyniker, der armen geängstigten Frauen unter der Angabe, ihr Mann sei verunglückt, in mehr als hundert Fällen ansehnliche Geldsummen entlockte, war übrigens ebenfalls nur einige Tag« unter Fürsorge, sodaß die von gewissenloser Seite eingeleitete Hetzpropaganda auch sachlich jeder Unterlage entbehrt. Nach statistischen Feststellungen können wir bis 75 Prozent der uns anvertrauten jungen Menschen nach aufopfernder, jahrelanger liebevollster Erziehungsarbeit als anständige Menschen dem tätigen Leben zurückgeben, obwohl bei fast 60 Prozent unserer Zöglinge seelische und geistige Defekte zu überwinden und auszugleichen sind. Ohne unbeirrbaren Idealismus wäre diese Aufgabe nicht zu lösen!"
Besuch in einer Fürsorgeanftalt.
Inmitten fruchtschwerer Gärten und sommerlicher Wiesen erheben sich aus Grund u. Grün die weitläufigen Anstaltsgebäude. Enge Fühlung mit der Natur ist Grundsatz in der Für- foraebewegung, denn sie ist besser alS die beste Pädagogik. Rach mehrwöchigem Aufenthalt in Beobachtung?- und DerteilungSstellen, di« von erfahrenen Psychiatern und jugendfreundlichen Erziehern geleitet werden, kommen die Zöglinge, oft dem Milieu des Schmutzes und des entsetzlichsten Lasters entstammend, in die Heime, die ihrer Eigenart am meisten entsprechen. Es gibt unter den vielen hunderten von deutschen Anstalten die verschiedensten Variationen, je
Die Sieger im Szeanwettstug
Zn 26 Stunden von Kalifornien nach Hawai / Massenstart zum Rundflug in der Schweiz bei schlechtestem Wetter.
Massenstart in der Schweiz.
Flügkonkurrenzen mit Hindernissen.
Dübendorf, 18. August.
Die Flieger für die beiden AlpemRundflüge sind trotz der schlechten Witterungsverhältnisse
Washington, 18. August. (Dra-htbericht.) In der aeronautischen Gesellschaft in Washington hielt Universttätsprofessor Levin einen Vortrag zur Frage der Ozeanüberquerung, dem die Staatssekretäre und die Botschafter beiwohnten. Professor Levin verneinte an der Hand reichen wissenschaftlichen Materials die Möglichkeit einer Ozean-Ueberquerung durch Flugzeuge von Europa aus.
^lyei^änöetsverlrag^geäützerl^JÜ^mif^er Verhandlungen haben wir schwierige Tage und angstvolle Stunden verleben müssen. Man muß anerkennen, daß das Ergebnis befriedigend 'ist das Abkommen beweist von beiden Seiten einen erfreulichen Geist der Versöhnlichkeit. Das if bester Loearuo-Geift, denn er begibt fich auf der Weg der praktischen Leistung.